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Das Maifeld Derby kündigt das Programm für eine Corona-konforme Variante im September an

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Ilgen-Nur // © Sebastian Weindel

Das Festival aus Mannheim hat sich 2020 eine Pause gegönnt und möchte nun in diesem Jahr wieder voll durchstarten – mit passendem Hygienekonzept. Nun wurde das Programm vorgestellt.

Im September ruft das Maifeld Derby zum erneuten Aufgelopp auf. Vom 3. bis zum 5. findet nach einjähriger Pause eine neue Musiksause für Liebhaber:innen statt – mit angepasstem Konzept. Aufgrund der Pandemie stellt sich das Festival so auf, um auch ein wirkliches Stattfinden so realistisch wie möglich zu machen. Dies führt zu einem neuen Bühnenkonzept und bringt mit sich, dass die Hauptbühne ins Mannheimer Reitstadion wandern wird und der „Parcours d’Amour“ wird zum „Biergarten d’Amour“ an Ort und Stelle der eigentlichen Hauptbühne. Das finale Konzept wird es laut Social Media dennoch erst mit der Auffrischung der Verordnung nach dem 27.07. geben. Aus diesem Grund möchten die Veranstalter:innen den Vorverkauf erst am 3. August um 10 Uhr starten lassen.

Timo Kumpf sagt im heutigen Newsmailing an alle Maifeld-Freunde: „Der Grundgedanke hinter dem 10.Maifeld Derby ist vor allem Dankbarkeit. Wir sind sehr dankbar, dass Ihr uns über 10 Jahre begleitet habt und mit uns gewachsen seid. Und wir sind dankbar, dass es nun endlich weitergehen kann! Das Programm ist daher gespickt mit alten Freund*innen, neuen Wunschkandidat:innen und ein paar feinen Überraschungen. Dass dieses Maifeld Derby sehr anders wird ist uns wohl allen klar. Aber anders muss ja nicht schlechter sein. Es ist kein Zufall, dass viele Gänsehaut Künstler:innen auf den Bühnen stehen werden.“

Doch das Maifeld Derby wäre nicht das Maifeld Derby, wenn mit solch einer Ankündigung nicht auch der musikalische Aspekt im Vordergrund stehen würde Und so kommt es, dass mit der Ankündigung auch gleich das Programm verraten wurde. Das „epedemische 10te Maifeld Derby Jubiläum“, wie sie es selbst nennen, bringt Acts wie Drangsal, Sophie Hunger, Molchat Dorma, Edwin Rosen, Shelter Boy oder Feng Suave auf die Mannheimer Bühnen. Weitere Acts sollen folgen.

Das komplette Line-Up könnt ihr euch im Post auf Instagram durchlesen:

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Maifeld Derby Festival (@maifeld_derby)

Die Kolleg:innen vom Musikexpress haben kürzlich eine schöne Dokumentation über das Festival und die Hintergründe der Industrie veröffentlicht:

Zurück zur Normalität? 120 neue Acts für das Reeperbahnfestival 2021

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Alice Merton beim Reeperbahnfestival 2017 // © Lisa Meinen

Jedes Jahr fiebern Musikliebhaber und Presse auf das Reeperbahnfestival im September hin. 2020 konnte es nur unter Pandemiebedingungen stattfinden. Nun haben die Verantwortlichen über 120 Acts für die diesjährige Ausgabe bekanntgegeben.

Völlig zurecht ist das Reeperbahnfestival in Hamburg bei vielen Musikfans der hiesigen Konzert- und Festivallandschaft beliebt. Und auch international genießt es große Anerkennung. Kein Wunder: Dutzende Clubs und Hallen mit spannenden Newcomer*innern und Bands. Darüber hinaus ein diverses Publikum, welches aus den unterschiedlichsten Nationen in die Hansestadt reist. Und die Möglichkeit, einfach viele Stunden entspannt vor dem Molotow abzuhängen – das Gesamtpaket des Reeperbahnfestivals bietet all das und mit Arts-, Film-, Word-Angeboten noch viel mehr.

Im vergangenen Jahr wurde das Reeperbahnfestival durch Corona auf die Probe gestellt. Nur mit Einschränkungen konnte es stattfinden: Auch als eine Art Test, um zu sehen, wie Konzerte in Zeiten einer Pandemie vonstatten gehen können. Wie das Festival 2021 genau aussehen wird, bleibt abzuwarten. „Mit fortschreitenden Impfkampagnen, zahlreichen Testmöglichkeiten und niedrigen Inzidenzen sind wir zuversichtlich, die 16. Ausgabe des Reeperbahnfestivals vom 22. – 25. September 2021 auf St. Paulis Bühnen bringen zu können“, schreibt das Festival in freudiger Erwartung.

Line-Up des Reeperbahnfestivals füllt sich

Um das zu unterstreichen, hat es nun über 120 neue Künstler*innen bestätigt. Wer auf ruhige Singer-Songwriter*innen steht, kommt mit William Fitzsimmons, Antje Schomaker oder Ry X auf seine/ihre Kosten. Der Indie-Pop ist mit Jeremias und Die Höchste Eisenbahn ebenso vertreten wie die aufstrebende UK-Post-Punk Szene mit Sinead O Brien, Talk Show und im weiteren Sinne auch Working Men’s Club. Außerdem unter anderem dabei: der österreichische Rapper Mavi Phoenix, Efterklang-Frontsänger Casper Clausen, New Wave-Mysterium Edwin Rosen, die aus Genres ausbrechenden Sharktank (zu unserem Video-Interview hier entlang), die souligen Klänge von Nana Adjoa oder die funky Psych-Rockerinnen von Los Bitchos. Die Übersicht aller Acts auf dem Reeperbahnfestival gibt es hier.

Working Men’s Club mit ihrem Song „Valleys“:

10/10 Pixey: „Ich setze mir keine Grenzen (im Rahmen des Zumutbaren)“

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Endlich wieder Good News aus England. Die junge Musikerin Pixey aus Liverpool bringt mit „Sunshine State“ die 60er zurück in die 90er und andersrum. Das Ganze spielt sich dann im Hier und Jetzt ab. Für unser Format 10/10 hat uns Pixey zehn Fragen beantwortet.

Wer ist diese junge Musikerin aus Liverpool, die es geschafft wie Björk, Blur und George Harrison gleichzeitig zu klingen? Die Antwort ist Pixey, die mit ihrem Sound und ihrer Debüt-EP bereits von Plattformen wie Notion, NME, DIY, Flux FM oder Dlf Nova begeistern konnte.

Nun veröffentlicht sie den neuen Song „Sunshine State“, der in Pixeys Schlafzimmer geschrieben, aufgenommen und produziert wurde. Für den Feinschliff hat James Dring gesorgt, der bereits mit Acts wie den Gorillaz oder Jamie T zusammengearbeitet hat.

1/10 Welche Themen beschäftigen dich und haben dabei direkten Einfluss auf die Musik?

Ich setze mir eigentlich keine Grenzen (im Rahmen des Zumutbaren), wenn ich schreibe. Meistens handele ich ganz danach, wie ich mich fühle. Ich liebe es umgeben von dem Empowerment, das Musik einem geben kann, zu schreiben. Wenn ich nicht gerade darüber schreibe, schreibe ich meistens über Liebe.

2/10 Welches Release würdest du einer Person vorstellen, die dich noch nicht kennt?

Ich würde ihr auf jeden Fall die „Free To Love in Colour“ EP und ganz besonders „Just Move“ vorstellen. Es ist alles was ich an meinem Schreiben und Produzieren liebe, in einem Song zusammengefasst.

3/10 Wie entsteht deine Musik?

Ich mache hauptsächlich in meinem Bedroom Studio Musik, weil es einfach mein Lieblingsort zu Schreiben ist. Meistens schreibe und produziere ich einen Song gleichzeitig. Meistens startet es mit einem Riff oder einem Drum und dann loope ich das Ganze. Im Anschluss baue ich dann einfach den Rest des Songs drum herum.

4/10 Wie würdest du deine Rolle in der Musik beschreiben?

Ich glaube, dass meine Rolle ist anderen Frauen zu zeigen, dass man als Künstlerin nicht eindimensional sein muss. Du kannst mehrere Sachen sein: eine Produzentin, eine Performerin und eine Playerin. Was auch immer du in deiner Musik sein möchtest, ist möglich.

5/10 Stehen Musik und Ästhetik für dich in einem Zusammenhang?

Ich liebe den ästhetischen Gegenpart, den Musik hat. Es kam schon so oft vor, dass ich ein Album gehört habe und die dazugehörige Bilderwelt die Musik dann zusätzlich aufgewertet hat. Es gibt den Zuhörer:innen eine komplett neue Perspektive darauf, was der Künstler:in sich beim Schreiben der Songs vorgestellt hat.

6/10 Welchen Stellenwert hat das Thema Digitalisierung für deine Musik?

Die Digitalisierung der Musik hat einen riesigen Einfluss darauf, wie man seine Musik vertreibt und eine größeren Zielgruppe zeigen kann. Das ist meiner Meinung nach super wichtig, um seine Musik weiter voranzutreiben. Ich wünschte nur, dass die Musik besser monetarisiert wird.

7/10 Welche Jahre in der Musikgeschichte waren für dich am prägendsten?

Auf jeden Fall die 60er und 90er. Ich liebe diese alten Kassenaufnahmen und die Wärme der Tracks aus den 60s, muss aber sagen, dass ich einfach nicht loskomme von dem 90s Madchester Sound.

8/10 Hast du irgendwelche Eigenarten?

Ich hab so viele! Meine Essgewohnheiten sind sehr eigenartig und eigentlich besteht meine Ernährung fast ausschließlich aus Erdnüssen.

9/10 Was ist der beste Self-Care Rat, den du geben kannst?

Mein Self-Care Rat ist, dass du deinen Gefühlen immer das Recht gibst sie rauszulassen. Manchmal musst du dich auf dich selbst verlassen, um mit schwierigen Situationen klarzukommen. Wenn du es aber schaffst, deine Gefühle in irgendeiner Art und Weise auszudrücken, wird es dich heilen. (Songs schreiben zum Beispiel). Es gibt immer einen Ausweg schwere Phasen zu bewältigen.

10/10 Willst du noch etwas loswerden?

Es steht so viel neue Musik in den Startlöchern, an der ich in letzter Zeit gearbeitet habe. Bleibt also dabei und streamt „Sunshine State“!

Das Video zu „Sunshine State“ gibt es hier:

Zwischen Intimität und Entfremdung: Laffy mit „Bed Sheets“

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Laffy hat mit der Single „Bed Sheets“ ein Artpop-Stück veröffentlicht, das mit der Grenze zwischen Intimität und Selbstauflösung spielt. Das dazugehörige Video stammt von der Berliner Künstlerin Andie Riekstina.

Es könnte so eingängig sein. Zaghaft und zugleich düster beginnt die Single „Bed Sheets“ von Laffy. Trotz all der Intimität wird schnell deutlich, dass es mit der Behaglichkeit nicht weit her ist. Über eine folky Gitarre besingt Laffy die eigene Schlaflosigkeit, jede Zeile wie ein flacher Atemzug. Am Rand der Wahrnehmung fliegen Stimmfetzen vorbei, die mal mehr und mal weniger menschlich klingen.

Die Zeile „please don’t forget me/fading with the moon“ kündigt das an, was sich am ehesten als Chorus bezeichnen ließe. Die Atmosphäre wird von einem zerrenden Bass unterbrochen, über den sich Laffys Stimme legt. Phoebe Bridgers meets Yeezus. Ab der Hälfte des Songs wechselt der Beat in einen dezenten TripHop-Groove, über den sich Soundfetzen wie Kabelbrüche aus einem Modularsystem stapeln. Aufgelöst wird das alles – warum auch nicht – in einem uptempo Footwork-Beat, während sich Synth-Flächen und Vocals noch in ihrer Dramatik steigern.

Das klingt in seinem Eklektizismus verdächtig nach Computer-Frickelei und genau da kommt Laffy musikalisch her. Geboren unter dem klangvollen Namen Lafayette Vanderkin-Jus in Californien verschlug es Laffy nach Berlin. Während eines mehrmonatigen Krankenhausaufenthaltes entdeckt Laffy die Musikproduktion am Laptop, die für den heutigen Sound verantwortlich ist.

“Words can only say so much, and honestly, I’m not the best with them.

Anstatt jedoch Gefahr zu laufen, in genre-technische Wahllosigkeit zu verfallen, bindet Laffy in „Bed Sheets“ einen roten Faden durch die gesamte Songstruktur. Laffy selbst sagt zum Entstehen des Songs: “Words can only say so much, and honestly, I’m not the best with them. Or even making up my mind. So I kinda said fuck it and ran with whatever ideas I liked, while trying to maintain a sense of linearity in how I felt.”

Intimität, Verlustangst und drohende Selbstauflösung am Rand der Schlaflosigkeit bilden einen Rahmen, der nicht nur auf der Textebene funktioniert, sondern gekonnt mit den einzelnen Elementen verbunden ist. Das dazugehörige Musikvideo stammt von der Berliner Fotografin und Künstlerin Andie Riekstina und fängt Laffys Erscheinung in ihrer ganzen Entrücktheit ein. „Bed Sheets“ ist ein gutes Beispiel für eine neue Generation alternativer Pop-Musik. Anstatt die immer gleichen Songstrukturen herunterzubeten wird das fragile Innenleben und die eigene Verspieltheit in den Vordergrund gerückt. Dafür darf auch ein bisschen Eingängigkeit geopfert werden.

Seht hier das Video zu „Bed Sheets“

The Postie Merch FAQ

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HIER KANNST DU DIE THE POSTIE COLLECTION VORBESTELLEN

Warum Merch?

Wir sind als online Musik- und Popkulturmagazin zu 100% unabhängig und werden nicht von Labels oder Organisationen finanziell unterstützt. Das Magazin trägt sich im Grunde genommen aktuell durch private Investitionen und durch gelegentliche Advertorials auf der Seite. Um als Magazin also weiter zu wachsen und euch spannenden Content und weitere Formate liefern zu können, benötigen wir euren Support.

Aktuell verzichten wir auch auf Spendenaktion wie beispielsweise Patreon, da wir finden, dass mit der Herangehensweise eigenen Merch zu verkaufen unseren Leser:innen die Möglichkeit gegeben ist mit dem Investment auch etwas in den Händen halten zu dürfen.

Was hat es mit EQUITY und dem Design auf sich?

Mit unserer EQUITY möchten wir aufzeigen, dass Equality nicht ausreicht, um aus diesem Planeten einen besseren Ort zu machen. Jeder Mensch sollte den Support bekommen, den er benötigt. Das Design ist in Zusammenarbeit mit der in Leipzig lebenden Grafikerin Sophia Krasomil entstanden. Wir haben bekannte Elemente und das Wording vorgeschlagen. Auf der Basis hat Sophie das Design erstellt und dabei versucht den klassischen Look und Spirit von The Postie aufzugreifen. Mehr über die Arbeit von Sophia, erfahrt ihr hier.

Was ist Everpress und warum dieser Weg?

Everpress ist ein britisches Unternehmen, das Content Creators, Musiklabels oder Local Businesses die Logistik eines Merch-Drops abnimmt. Schwierigkeiten oder Risiken wegen Brexit sind übrigens ausgeschlossen. Mehr darüber erfahrt ihr hier. Das System funktioniert auf Pre-Order-Basis, was das finanzielle Risiko verringert.  Wir haben aktuell aufgrund der oben genannten Gründe nicht die Kapazitäten finanziell auf Bulk ein Lager zu kaufen, um dann einzelne Pakete an euch zu versenden. Auch hätten wir gerne auf eine lokale Alternative gesetzt, jedoch sind wir von den Bedingungen bei Everpress überzeugt. Wir haben großen Wert auf die Herkunft und die Arbeitsbedingungen der Stoffe unserer Shirts und Longsleeves gelegt. Drei von vier unserer Pieces sind Fair-Wear, vegan und mit dem GOTS (Global Organic Textile Standard) ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Packaging und/oder der Lieferung findet ihr hier auf der Seite von Everpress.

Wie setzt sich der Preis zusammen?

Uns ist bewusst, dass ein Durchschnitt von ca. 30€ erst einmal hochpreisig erscheint. Da uns Transparenz sehr wichtig ist, wollen wir euch erklären, wie sich der Preis zusammensetzt. Es ist so, dass Everpress einen gewissen Mindestbetrag vorgibt, den man ansetzen muss, um zu gewährleisten, dass sich die Kampagne trägt. Da man auch noch einen gewissen Anteil an Everpress abgeben muss, liegt der Gewinn pro verkauftes Shirt bei durchschnittlich ca. 5€ pro verkauftes Piece.

Weitere Fragen?

Dann kontaktiert uns unter design@thepostie.de

 

 

 

 

Unendlich Schön Podcast #02 Gentrifizierung mit Pabst

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„Unendlich Schön“, der neue Podcast des online Musik- und Popkulturmagazins The Postie. In der zweiten Folge ist die Band Pabst zu Gast.

Willkommen Pabst. Mitten im ersten Pandemiejahr erschien ihr zweites Album „Deuce Ex Machina“, wodurch der Band das dazugehörige Touren verwehrt blieb. Ein Jahr hat es gedauert, dass die Berliner ihr Album auf die Bühnen bringen können. Ein guter Zeitpunkt, um mit ihnen über ihre Musik und ihr Album zu sprechen, das trotz eines vergangenen Jahres seit dem Release noch sehr aktuell scheint.
Eric, Tore und Tillmann sind in Berlin aufgewachsen. Eine Stadt, die wie kaum eine andere in Deutschland für extreme Gentrifizierung und steigende Mieten steht. Wir wollten von den Musikern wissen, wie sie ihre Jugend in der Stadt erlebt haben, wie sie die Folgen der steigenden Mietpreise und der Verdrängung wahrnehmen und ob sie sich vorstellen können, in einen Bauwagen zu ziehen, wenn ein Leben in Berlin keine Option mehr ist.

Schreibt uns für Feedback und das Gewinnspiel an podcast@thepostie.de 

Sechs Songs, die Lust auf eine Fahrradtour machen

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Roy Bianco & die Abbrunzati Boys // © Ludwig van Borkum

Alle reden über das Superspreader-Event des Sommers: die Fußball Europameisterschaft. Dabei findet jedes Jahr um die Zeit mit der Tour de France ein weiteres großes Sportevent statt, welches ein weitaus geringeres Potenzial hat die Coronazahlen in die Höhe schießen zu lassen. Vielmehr macht es Lust auf eine ordentliche Fahrradtour und genau deswegen liefern wir euch die passenden Songs und Musikvideos dazu.

Blossoms – Honey Sweet

Ob es Zufall ist, dass die britische Indie-Band ein Musikvideo mit Fahrrädern gedreht hat, kurz nachdem die kleine Gang in „Stranger Things“ durch die Gegend geradelt ist? Eigentlich aber auch egal, weil uns Blossoms mit dem Musikvideo ihre Heimatstadt Stockport zeigen wollen und selbst für ein paar Augenblicke wieder 14 sein können.

Kraftwerk – Tour de France

Die Grande Boucle, wie die Tour de France auch noch genannt wird, startet jedes Jahr von einem anderen Ort. Mittlerweile wagen sich die Veranstalter:innen auch über die Landesgrenzen hinaus und so kam es, dass die Fahrer 2017 in Düsseldorf losfuhren. Und wer hatte einen großen Anteil daran? Richtig, die Legenden von Kraftwerk mit ihrer Hommage „Tour De France“.

Bat For Lashes – What’s A Girl To Do

Das Video zu „What’s A Girl To Do“ löst gleichermaßen Unbehagen wie auch Faszination beim Betrachten aus. Es ist schon eine gruselige Vorstellung nachts über eine verlassene Straße durch einen dunklen Wald zu fahren. Kurios wird es dann, wenn man auf einmal von einer Fahrradgang mit Tiermasken verfolgt wird – und dabei so cool bleibt wie Natasha Khan.

The Big Moon – Your Light

Das Video zu „Your Light“ von The Big Moon lädt hingegen schon mehr zu einer Fahrradtour ein. Eigentlich fehlen nur noch süße Tiere wie Katzen oder Hunde in den Strohkörben, die an den Bikes der Band angebracht sind.

The Smiths – Stop Me If You Think You’ve Heard This One Before

Auch wenn Morrissey mittlerweile mehr als cancelled ist, muss man sich einfach eingestehen, dass die Musik von The Smiths es noch in die ein oder andere Playlist schafft. Sogar wenn es sich wie bei „Stop Me If You Think You’ve Heard This One Before“ um einen Song handelt, der nicht mehr zu der besten Zeit der Band releast wurde. Aber hey, im Musikvideo wird fleißig in die Pedale getreten.

Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys – Giro

Zugegeben war „Giro“ eine Art Auslöser für diese Liste. Dabei besingt die Band in ihrem neuesten Song gar nicht mal die große Tour de France, sondern den nicht viel unbedeutenderen Fratelli: den Giro d’Italia. Dieser hat der Tour de France sogar eine Sache voraus. Der Gewinner oder der Gesamtführende muss kein grelles, gelbes Trikot tragen, sondern darf in ein schickes, rosa Gewand hüpfen.

Amilli ist mit der souligen Single „Hazy Days“ zurück

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Amilli
Amilli // © Massimiliano Corteselli

Die Künstlerin aus dem Pott wurde bereits mit Preisen wie der 1Live Krone und dem PopNRW Förderpreis ausgezeichnet und wurde Teil des deutschen Wunderkinder Programms. Nun hat Amilli mit „Hazy Days“ einen neuen Song veröffentlicht.

Amilli beweist mit ihrer neuen Single „Hazy Days“, dass sie zurecht zu eine:r der talentiertesten Musiker:innen des Landes zählt. Mit ihrem viralen Hit „Rarri“ machte sie viele internationale Tastemaker auf sich aufmerksam. Anschließend legte sie mit EPs wie „Wings“ oder „Pulling Punchlines“ nach und überzeugte damit Magazine wie Line of the best fit, DIY oder Stereofox.

Nach dem ganzen Trubel, und einer Pandemie, hat Amilli sich anschließend Zeit für sich selbst genommen und somit spricht sie in dem sehr perönlichen Song über Themen wie Self-Love und Self-Care. Die in Bochum lebende Musikerin sagt über den mit RnB-Elementen angereicherten Song folgendes: „Ich bin so zufrieden und glücklich mit diesem Song und ich weiß, dass ich das fast immer sage, aber das ist wirklich mein liebster Song, den ich bis jetzt veröffentlicht habe. Es ist schwer zu beschreiben, aber er spiegelt irgendwie genau wider, wie ich mich momentan fühle.

Mittlerweile stecke ich immer mehr von mir in meine Songs und dadurch wird es immer aufregender und auch ein bisschen beängstigend diese dann zu veröffentlichen. Es macht verletzlicher, was gleichzeitig eine sehr schöne Sache ist. Vor allem in diesen komischen Zeiten, leben wir glaube ich alle mehr in unseren Köpfen, als es vielleicht gesund ist und Hazy Days fühlt sich für mich an, wie eine große Umarmung und ich hoffe, dass der Song das gleiche auch bei dem ein oder anderen auslösen kann.“

„Hazy Days“ ist ab sofort auf allen gängigen Plattformen verfügbar und der erste Song, den Amilli 2021 veröffentlicht hat.

„Hazy Days“ von Amilli gibt’s hier:

Mit „Freaks“ hat man mehr Spaß: Leoniden und Pabst machen gemeinsame Sache

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Leoniden beerdigen in
Leoniden // © Joseph Strauch

Die Jungs von Leoniden geben gerade mit neuen Tracks richtig Vollgas. „Freaks“ läutet für alle, die es bisher verpasst haben, den Sommer ein. Mit dem Titel veröffentlichen sie auch ihr erstes Feature: Mit dabei sind Pabst, die eigentlich ganz andere Töne an den Tag legen als die Kieler Band und tauft die Formation gleich mal eben Pabstoniden.

Zurzeit haut die Indie-Band Leoniden gefühlt einen Song nach dem anderen heraus und macht mit vielseitigen Tracks auf den Album Release im August neugierig. Einreihen kann sich hier jetzt ihr neuestes Stück „Freaks“. Für ihr erstes Feature haben sich Leoniden Pabst aus Berlin ins Boot geholt, die gewissermaßen für das Video den Spieß umgedreht haben.

ber was passiert, wenn „Freaks“ aus so unterschiedlichen Bands zusammenkommen? Herausgekommen ist ein Sound, der Summer Vibes transportiert, was sich auch im Video widerspiegelt: Freunde, die sich auf einen kleinen Roadtrip machen, verrückte Dinge erleben, ins Wasser springen und eine fette Party feiern, wie sie sich diese nicht besser hätten vorstellen können.

Eine Band, die keinen Plan hat

Der Dreh zu „Freaks“ war vor allem für die Leoniden selbst ein Abenteuer. Ganz im Sinne von: Eine Band, ein Song und ein Musikvideo, bei dem keiner weiß, was passiert. Die Band wurde kurzerhand mit verbundenen Augen und Kopfhörern in einen Bulli gesteckt und in voller Planlosigkeit nach Berlin gekarrt. Bevor die Indie-Band erlöst wurde, durfte sie vorher noch auf der Spree im Tretboot Blinde Kuh spielen und wurde anschließend orientierungslos auf das nächste Boot gebracht. Deutlich überrascht hat sie dann ihre riesige Partycrew, die mit Kanus unterwegs waren, darunter u.a. Drangsal, Ilgen-Nur und Donkey Kid, die mit den Leoniden feuchtfröhlich in den Sommer feierten.

Produziert wurde das Musikvideo von Chris Schwarz, der mit Pabst auch schon die Musikvideos zu „Skyline“ und „Legal Tender“ gedreht hat.

Neues Album kommt im August

Eine große Wundertüte wird ebenfalls die neue Platte „Complex Happenings Reduced To A Simple Design“ der Leoniden: Ihre bisherigen Songs zum neuen Doppelalbum deuten auf einen abwechslungsreichen Genre-Mix hin, den man bei der Indie-Band auf dem selbstbetitelten Debüt oder auf „Again“ so noch nicht hören konnte. Wo „Freaks“ neben „L.O.V.E.“ noch typisch tanzbar ist und voller Liebe steckt, zeigen sie in „Disappointing Life“ und „Funeral“ dass sie auch düstere Sounds anschlagen können und das Leben manchmal einfach scheiße und die Welt zu beerdigen ist. Emotional wird es dann wiederum in „Blue Hour“ – ein Song in dem Sänger Jakob Amr seiner persönlichen Erfahrung mit Depressionen, Angst und Panikattacken Ausdruck verleiht.

Ob mit mehr Features auf „Complex Happenings Reduced To A Simple Design“ gerechnet werden kann, erfahren wir spätestens beim Release am 20. August 2021, welches sie über ihr eigenes Label „Two Peace Signs“ herausbringen. Das Album kann jetzt hier vorbestellt werden.

 

The Postie präsentiert: Leoniden auf „Complex Happenings Tour Pt. 1“:

05.03.22 – Stuttgart, Wagenhallen
06.03.22 – Salzburg (AT), Rockhouse
07.03.22 – München, Muffathalle
09.03.22 – Wiesbaden, Schlachthof Wiesbaden
10.03.22 – Leipzig, Felsenkeller
11.03.22 – Köln, Palladium
12.03.22 – Berlin, Columbiahalle
17.03.22 – Hamburg, edel-optics.de Arena
18.03.22 – Bremen, Pier2
19.03.22 – Osnabrück, Hyde Park
15.04.22 – Bern (CH), Dachstock
16.04.22 – Winterthur (CH), Salzhaus
19.04.22 – Wien (AT), Arena

Sehr hier das Video zu „Freaks“ von Leoniden feat. Pabst: