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Pashanim veröffentlicht „paris freestyle“ einfach so

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Pashanim veröffentlicht
Still aus: paris freestyle (skrilla Remix)

Wenn jemand den Begriff „Lowkey“ in letzter Zeit für sich entdeckt hat, dann Pashanim. Seinen neuen Song stellt er ohne große Ankündigung online.

Braucht Pashanim einen New Music Friday? Wir glauben nicht. Mit der Veröffentlichung von „paris freestyle“ beweist der Rapper aus Berlin, dass er nicht viel von Konventionen im Musikbusiness hält. Vielleicht macht ihn genau diese Unbekümmertheit so spannend und interessant. Bereits seine „junge ceos 2“ EP hat er 2020 nach einem ähnlichen Muster veröffentlicht. Bei „Sommergewitter“ hat er sich zwar gefühlt mehr Zeit genommen, große Promo-Aktionen gab es aber auch hier nicht.

Und dennoch schaffen es die Tracks von Pashanim immer wieder für einen gewissen Buzz zu sorgen. Nachdem er mit Songs wie „Airwaves“ oder dem eben bereits genannten „Sommergewitter“ bereits das zweite Jahr in Folge einen Sommerhit gelandet hat, ist das nächste Jahr fast schon mit ihm zu rechnen.

In „paris freestyle (skrilla Remix)“, wie der Track richtigerweise komplett gekennzeichnet ist, geht es um eine Momentaufnahme aus seinem aktuellen Lifestyle: „Und ich war paar Tage Wien, aber jetzt bin ich Paris / Und dann morgen nach Berlin und dann wieder in die Streets / Ah, Gang!“ Pashanim genießt seine Freiheit, verliert aber zugleich nie den Anschluss zu seiner Heimat Berlin. Einen Einblick in den Lifestyle er hat seinen Fans dann doch auf Instagram geliefert:

 

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paris freestyle (skrilla Remix) von Pashanim gibt’s hier:

 

House Queen – SHYGIRL krönt sich selbst zu „CLEO“

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House Queen - SHYGIRL krönt sich selbst zu
SHYGIRL // © Trinity Ellis

Die UK-Rapperin, Sängerin und DJ erinnert mit ihrem Song „CLEO“ an die letzte Pharaonin Ägyptens und gebührt mal eben nebenher House eine Hommage.

Man hat das Gefühl, dass SHYGIRL eine Transformation hinter sich hat, die erst nach „ALIAS“ passieren konnte. So hieß nämlich die EP und damit das Material vor ihrer neuen Single „CLEO“. Auf „ALIAS“ und dem Performance-Film „BLU“ thematisierte sie Wandlungsfähigkeit, Sexyness und Innovationswille. Die Songs waren mal destruktiv, mal selbstreflektierend, verschiedene Parts aber auch extrem selbstbewusst. Es ist diese Auseinandersetzung mit sich selbst, die SHYGIRL nun in „CLEO“ zu voller Stärke funkeln lässt.

Auf „Cleo“ betont Blane Muise, wie die Londonerin bürgerlich heißt, entsprechend selbstbewusst ihre Einzigartigkeit im Pop-Zirkus. Das Intro erinnert manch einen an James Bond, andere sehen darin eine Challenge mit niemand geringem als Mozart. Anschließend setzt ein fast schon stereotyper House-Beat ein. Dieses Abstrahieren auf das Wesentliche filtert die Essenz eines kompletten Genres heraus – und könnte damit keine bessere Hommage sein.

Im dazugehörigen Video zeigt sich SHYGirl gekonnt majestätisch. Stilbewusst mit opulenten Kostümen und einzigartigem Make-Up. Nachdem sie bereits mit „ALIAS“ sämtliche Tastemaker von sich überzeugen konnte, scheint nun die Zeit für sie gekommen zu sein. Man wird beim Hören und Sehen ihrer Perfomance das Gefühl nicht los, dass ihr neuestes Release der große Durchbruch sein könnte. Auch in der deutschsprachigen Presse hat die Künstlerin bereits ihre Fans gefunden: „Der grandiose Pop der Verwandlungskünstlerin Shygirl schreddert Vorstellungen von Vergangenheit und Zukunft“, hat die Zeit über sie geschrieben. „Cleo“ ist erst die zweite Single von SHYGIRL im Jahr 2021, zeigt allerdings erneut auf, wie kraftvoll und außergewöhnlich ihr musikalisches Auftreten weiterhin ist.

Das Video zu „CLEO“ von SHYGIRL gibt’s hier:

Der Timothée Chalamet der Musikindustrie- Eine Liebeserklärung an Harry Styles

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Harry Styles // © Tom Walker

Das hätte sich damals wohl keiner erträumen können, dass der Sunny Boy aus dem Norden Englands mal Hallen füllt, in denen bisher nur die ganz Großen gespielt haben. Jetzt ist er selbst einer von ihnen. Castingstar-Erfolg, Boyband-Mitglied und erster Mann auf dem Cover der Vogue. Ladies and Gentlemen: Harry Styles.

2010 stand ein schüchterner sechzehnjähriger Junge auf der Casting-Bühne bei X-Factor und singt sich mit „Isn’t She Lovely“ in das Herz von 1000 Teenager-Mädchen vor den Bildschirmen. Simon Cowells Herz hatte er zumindest angetaut. Diese Performance sicherte ihm einen Platz in der nächsten Runde und letztendlich auch in der Gruppe, die das Boyband-Revival der 90er aufleben lässt: One Direction. Man liebt sie, man hasst sie, man bekommt „What Makes You Beautiful“ wochenlang nicht aus dem Kopf.

Viel Unverständnis kam von Musik-Kenner:innen, denn One Direction ist eben auch nur eine Band voller mittelmäßig guten Sängern, aber überdurchschnittlich gutaussehenden Typen. Bei ihrem Anblick kreischen sich Teenager-Mädchen für fünf Jahre die Stimmen heiser. Vier Platinalben, Welttourneen und ein Kinofilm später verließ Zayn Malik die Band. 2015 folgte noch ein weiteres Album („Made in the AM“) und dann wurde es erst mal still um die Gruppe und ihre Mitglieder.

Von der Raupe zum Schmetterling- Die Geburt des Solo-Künstlers

Es dauert zwei Jahre, dann erscheint ein neuer, erwachsener Harry Styles auf der Bildfläche. Man muss sich wohl eingestehen, dass er das Boyband-Image eindeutig abgelehnt hat. Ob er wohl endlich die Musik macht, die er eigentlich schon immer machen wollte? Man weiß es nicht. Das Ende von One Direction, auch wenn er vielen Fans die Herzen bricht, ist vielleicht das Beste, was der populären Musikwelt in den letzten Jahren passiert ist. Wie wichtig Harry Styles für die Popkultur der 2010er und 2020er sein wird, muss die Zeit zeigen. Großes Potenzial ist auf jeden Fall da.

Sein self-titled Album ist der Startschuss für die Marke Harry Styles. Mittlerweile ist der Sänger nicht nur bekannt für seine Musik, sondern eben auch für seinen Modegeschmack. Ob nun mit grüner Federboa bei den Grammys 2021, in extravaganten Gucci-Anzügen oder im Kleid auf dem Cover der Vogue. Obwohl er definitiv nicht der Erste ist, der die Binarität in der Mode aufbricht (man denke hier nur an David Bowie, Freddie Mercury oder jüngst Billy Porter bei den Oscars 2019) scheint er damit aktuell wohl am meisten im Gespräch zu sein.

Geschlechterrollen brechen- Ein Zeitgeist und hoffentlich eine langfristige Entwicklung

So löste eben jenes Vogue-Cover eine Debatte auf Youtube und TikTok aus und schnell forderte die konservative Bubble „Bring Back Manly Men“. Andererseits steht er, neben anderen Künstler:innen wie Timothée Chalamet oder Rapper Lil Nas X, für eine Reihe an jungen Männern, die die Regeln für Mode und Gender aufbrechen und neu definieren. Damit steht er für den aktuellen Zeitgeist und ein hoffentlich langfristiges Umdenken von Geschlechternormen. In einem Interview mit Teen-Vogue sagt der Musiker: „We no longer need to be ‘this‘ or ‘that´. In fashion and other fields, these parameters are no longer as strict as before, and it gives rise to great freedom. It’s stimulating.“

Das inspiriert auch seine Fans. Er bringt sie dazu, Geschlechterrollen zu überdenken oder gibt ihnen das Gefühl, mit ihren Erfahrungen nicht allein zu sein. Abgesehen von dieser wichtigen Repräsentation von Non-Binarität sind natürlich auch seine Looks einfach sehr inspirierend. So machten Zuschauer:innen Harry Styles „Love on Tour“-Shows zu ihrer eigenen Met-Gala.

 

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Ästhetik zum Hören und Sehen- „Fine Line“ als neue Ära

Musik als Gesamtpaket-Das spiegelt sich mehr denn je in seinem zweiten Album „Fine Line“ wider. In einem Interview erzählte der Sänger: „[…]I think with music it’s so important to evolve—and that extends to clothes and videos and all that stuff. That’s why you look back at David Bowie with Ziggy Stardust or the Beatles and their different eras—that fearlessness is super inspiring.“ Das zeigt sich auch in den Musikvideos. Noch zu Anfang in „Kiwi“ etwas gedämpfter, vereinen spätere Musikvideos Sound und Ästhetik. Da wären ein Abstecher nach Italien in „Golden“ mit warmem Vintage-Filter, eine Hommage an die 1970er und weibliche Orgasmen in „Watermelon Sugar“ oder die schwarz-weiß-Inszenierung einer Late-Night-Show mit Phoebe Waller-Bridge in „Treat People With Kindness“.

Harry Styles ist ein Künstler, der vielleicht nicht viel Neues erfunden hat, aber dafür die Kunstfigur in der Musik so authentisch wiederbelebt hat, dass man ihn jetzt schon zu Recht mit den ganz Großen vergleicht. Was auch immer die Zukunft bringen mag, es wird sicher ganz groß, bunt und hoffentlich voller weiterer Hits und fantastischen Gucci-Anzügen.

Hört und schaut hier die Message des Künstlers in „Treat People With Kindness“:

Mit einem Rave durch die Trauer – Eine Liebeserklärung an For Those I Love

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Der Künstler David Balfe aus Dublin liefert mit dem Debüt seines Projektes For Those I Love eines der interessantesten musikalischen Entdeckungen im Jahr 2021: Ein ausgelassener Rave wächst mit melancholischer Poesie zusammen – und heilt so tiefe Wunden.

Jeder Mensch verarbeitet Trauer anders. David Balfe (For Those I Love) hat die Musik geholfen. Im Februar 2018 nimmt sich sein bester Freund Paul Curran das Leben. Mit ihm schlägt er sich mehr als zehn Jahre durch die Schwierigkeiten der Nord-Dubliner Working Class. Doch Curran ist für ihn mehr als nur sein bester Freund. Er begleitet Balfe durch seine musikalische Sozialisierung. So spielen beide rund um das Jahr 2016 in der Post-Punk Band Burnt Out, vergleichbar mit The Murder Capital, shame oder Fontaines D.C. Doch Curran ist auch landesweit bekannt für seine Spoken-Word-Poesie über das Leben in den Armenviertel der Stadt. Aber all das erfüllt ihn nicht mehr. Er begeht Suizid. Für Balfe bricht eine Welt zusammen.

Die Songs, die Balfe schreibt, handeln von der Liebe, die ihm seine Freunde und Familie entgegenbringen. Immer schon. So drücke er seine Dankbarkeit aus, sagt er in einem seiner wenigen Interviews. Und auch die eine oder andere Message an das Establishment bringe er unter. Ein Ruf in Richtung der Regierung mit Blick auf die Lage des vom Drogen heimgesuchten und vom Armut verpesteten Norden Dublins: „It’s a lot of anger that we feel under the weight of what can really deafen your love and vitality for living.“ Mit Blick auf den Tod seines Freundes wirkt die Aussage umso tragischer.

Nach dem Suizid seines Freundes entscheidet sich Balfe dazu, seine Gefühle auch weiterhin in der Musik zu verpacken. „I have to keep doing this. This is the way I had been giving thanks to my family and to Paul. It’s an expression for the love we had for each other“, sagt er. Neben der Zuneigung und der Liebe setzt er also einen weiteren thematischen Schwerpunkt, der nun auf der Hand liegt: die Trauer.

Mit seinem Projekt For Those I Love verpackt der Ire seine Worte, ähnlich wie Curran zu Lebzeiten, in euphorisch melancholische Poesie und schützt seinen Lebensmut mit einem ravey Soundgewand. Das erinnert insbesondere an die früheren The Streets inklusive der Durchdringungskraft der Sleaford Mods, gemischt mit Einflüssen aus James Blake, Mount Kimbie, Burial oder Jamie XX.

Balfe überzeugt durch eine enorme Liebe zum Detail, die es in dieser Form selten gibt: alte Sprachnachrichten (auch von Curran), sorgfältig ausgewählte Soundschnipsel aus seinen Lieblingssongs und unzählige Anekdoten seiner Jugend. All das fusioniert zu einem bewegenden Gesamtwerk, das die Hörer:innen eintauchen lässt in die Jugend des Künstlers – und in seine Beziehung zu Curran.

Mit dem Sound befindet er sich auf der Insel in hervorragender Gesellschaft. Die Spoken-Word-Poesie wird im Zuge der neuen Post-Punk-Welle immer weiter nach oben gespült. Das beweisen Künstler:innen wie Sinead O Brien hervorragend. Einen noch passenderen Vergleich lässt sich zur Band Real Lies aus London ziehen. Auch sie kreieren, genauso wie Balfe mit For Those I Love, einen melodischen Afterhour-Schwebezustand mit für jedem zugänglicher Poesie. Mal melancholisch in sich gekehrt, mal aufpeitschend und treibend.

Ähnliches schafft Balfe mit For Those I Love. Er verwandelt seine Trauer in Liebe und Hoffnung. Seine Musik ist die Rückblende auf eine jahrelange Freundschaft, in die sich die Hörer:innen hineinversetzen können. Wie eine langgezogene, verschwommene Erinnerung an einen wunderbaren Moment, den man nie erlebt hat.

Höre hier „I Have A Love“ von For Those I Love:

Iuna Lux verliert sich in „Monsters“ in eine Traumwelt

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Iuna.Lux
Iuna.Lux // © DenisMnich

In der neuen Single „Monsters“ katapultiert uns Iuna Lux in eine Traumwelt, die für ihn kein gutes Ende nimmt.

Iuna Lux veröffentlicht nach „Memory Lane“ mit „Monsters“ die zweiten Single aus seiner neuen EP, die im Winter erscheinen wird. Ein Song, der nach Tatendrang und Abenteuerlust schreit, der Traum der Freiheit aber gleichzeitig in der nächsten Sekunde zerbrechen kann. Dies spiegelt sich auch in dem Video von „Monsters“ wider. In dem gleichnamigen Musikfilm, der unter Regie von Emely Hardt gedreht wurde, geht es auf einen adrenalingeladenen Roadtrip: In der Traumwelt der Hauptdarstellerin Thees Martini werden wir auf einer aufregenden Verfolgungsjagd eines verliebten Verbrecherduos mitgenommen.

Das Setting entführt uns dabei in staubige Landschaften irgendwo im Nirgendwo und erinnert hier mit der endlosen Weite an den Flair der Vereinigten Staaten. Mit einer Tasche voll Geld machen sich Iuna Lux und Thees Martini mit ihrem Pick-up Truck auf und davon und entkommen dem Polizisten, der mit seiner Waffe auf sie zielt. Was zunächst mit einem gefährlich-romantischen Abenteuer beginnt, endet für Iuna Lux tragisch. Und blutig. Am Ende gewinnt dann eben doch nicht die Liebe, sondern das Geld. Ein Musikvideo à la Hollywood – nur eben aus Regensburg.

Irgendwo zwischen Rausch und Verliebtsein

In dem Homestudio seiner 5er WG in Regensburg entwickelt Iuna Lux alias Christoph „Hundi“ Hundhammer seinen ganz eigenen Stil. Dabei spielt er die Sounds selbst ein und vollendet die Songs in eingängigen Melodien, in denen er sein nachdenkliches Innenleben preisgibt, bis zur letzten Note in Perfektion. Verorten kann man seine Musik in Richtung Indie und Bedroom Pop mit sorgfältig ausgewählten Synthi-Einflüssen, die irgendwo in Richtung Melancholie und der Lässigkeit von MGMT geht. Oder wie Iuna Lux sagen würde: ein Gefühl zwischen Rausch und Verliebtsein.

Seine ersten Erfahrungen auf der Bühne sammelte er bei dem ebenso aus Regensburg stammenden Künstler Telquist. Bis Anfang 2020 begleitete er den Musiker als Gitarrist auf seinen Live-Shows. Mit seinem Soloprojekt supportet der Bedroom-Producer nach Auftritten im Sommer dann für einige Shows die Band Some Sprouts. Nach dem Release seiner Debüt-EP „All Of My Answers“, erscheint über corner.company dann seine zweite EP im Dezember.

Hört hier den Song „Monsters“ von Iuna Lux:

LIZ kündigt ihr Debütalbum für Januar 2022 an

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LIZ // © Bernd Mantz

„Mona Liza“ erscheint nächstes Jahr am 21. Januar. Bereits heute liefert LIZ die erste Single daraus, die den Namen „Allein sein“ trägt.

Erst diesen Februar erschien das erste Tape „Bleibe Echt“ von LIZ. Damit brachte sie nicht nur eine neue Facette in den Deutschrap, sondern setzte auch unter ihre Karriere ein erstes, anarchistisches Ausrufezeichen. Dieses soll im kommenden Jahr nun mit ihrem Debütalbum „Mona Liza“ bestätigt werden.

Hierbei möchtet sie nichts von ihrer musikalischen DNA einbüßen. Ihre Texte sind hart, laut, unbequem und auch die Beats sind rau – eben typisch auf die Fresse Lizzy-Liz-Rap aus Frankfurt. Dabei wurde viele Songs von „Mona Liza“ in Berlin aufgenommen. LIZ lebt aber hier nach dem Motto, dass man die Frankfurt City eben nicht aus ihr rausbekommen kann und soll. Sie selbst sagt über ihr Debütalbum folgendes: „Mein erstes Tape hat mir gezeigt, egal wie anders du bist, da sind Leute, die hören dir zu“, erklärt sie. „Es hat mir gezeigt zu bleiben, wie ich bin. Im Moment hab ich nicht mehr das Gefühl, um Akzeptanz zu kämpfen. Der Szene bleibt gar nichts anderes übrig, als mich zu akzeptieren! Jetzt geht es darum, mich noch besser kennenzulernen.“

Wie gut also, dass LIZ mit „Allein Sein“ der Szene gleich einen Song mit an die Hand gibt um sie besser kennenzulernen. Denn LIZ kann auch soft sein sein. Der Song erzählt die Geschichte von einem Kind, das um Liebe und Aufmerksamkeit kämpfen musste. In Teenagerjahren trieb sie dieser Wunsch nach Anerkennung auf die Frankfurter Straße. Dieser Kampf machte sie zur Einzelgängerin, was sie einerseits so stark und unabhängig werden ließ, dass sie als Teenagerin allein durch die Pariser Banlieus und den Louvre zog, aber eben auch Vertrauensprobleme und Depressionen in ihr säte. „Allein Sein“ ist also nicht ein weiterer Einblick in das Schaffen der Musikerin LIZ, sondern auch in den Menschen dahinter.

Das Video zu „Allein Sein“ gibt’s hier:

RIN switcht in „FYM“ den Beat

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Still aus: RIN - FYM (prod. Minhtendo, Alexis Troy & j.atori)

Die Single „FYM“ von RIN ist ein weiterer Vorgeschmack aus seinem anstehenden Album „Kleinstadt“. Es geht um Geflexe aber mit überraschendem Twist.

RIN hat in den letzten Wochen fleißig abgeliefert. In einem fast schon regelmäßigen Rhythmus haut der Musiker aus Bietigheim-Bissingen einen Song nach dem anderen raus. Nun legt er mit „FYM“ nach. Der Song startet mit einer Pipa, die an den ostasiatischen Raum erinnert. Passenderweise, wenn auch sehr stereotypisch spielt sich das dazugehörige Video in einem China-Restaurant start. Es wird ein Glückskeks geöffnet, die dann den Titel „FYM“ einleitet. Die drei Buchstaben stehen für „Fuck Your Money“ und genau mit diesem Geflexe geht es auch inhaltlich weiter.

RIN zeigt seinen Fans, dass es ihm gut geht und es wichtig ist auch mal eine ignorante Haltung zu der Meinung Anderer zu haben. So weit so bekannt. Doch dann bringt der Rapper, der Popmusik und Rap aktuell wie kaum jemand ein Anderer verbindet, einen Twist in den Song. In der Mitte des Songs gibt es musikalisch, wie auch im Video, einen kurzen Cut. Anschließend kickt ein Beatwechsel rein und damit wechselt auch RIN seinen Flow, welcher wahrscheinlich dem Trap, wie man ihn kennt, am nähesten kommt.

„FYM“ ist nach „Apple“, „Dirty South“, „Meer“, „San Andreas“, „Insomnia“, „1976“ und „Sado“ bereits der der achte Song aus dem Album „Kleinstadt“, das am 29.10. erscheint. Produziert wurde die Single von den Stamm-Producern Minhtendo, Alexis Troy und diesmal noch j.atori. Wer sich tiefer mit RIN beschäftigen möchte, sollte sich auf jeden Fall die Doku über ihn auf Modus Mio anschauen. Dort liefert er Einblicke in sein Privatleben und gibt auch viele persönliche Informationen preis.

Das Video zu „FYM“ von RIN gibt’s hier:

Abschied von Kummer – Felix beendet seine Solokarriere

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Felix Kummer beendet seine Solo-Karriere
Felix Kummer // © Hotel Rocco

Was vor rund zwei Jahren als erfolgreiches Soloexperiment begann, soll am 12. November mit einem letzten Song feierlich zu Grabe getragen werden. Kraftklub Frontmann Felix Kummer kündigt das Ende seiner Solokarriere an.

Mit KIOX hat uns Felix Kummer 2019 ziemlich von den Socken gehauen. Damals sollte es eine Pause vom Band-Kontext sein und Zeit für das eigene Projekt geben. Was Felix mehr als erfolgreich geglückt ist. Der Hype um den Chemnitzer war schnell da, die Konzerte reihenweise ausverkauft. Teenager sangen ab Tag 1 laut Songs wie „Wie viel ist dein Outfit wert?“ mit. KIOX wird für Kummer eine neue Art, sich losgelöst von Kraftklub auszudrücken. Eigene Songs mit Tiefgang gepaart mit bekannten Sounds, die durchaus Ähnlichkeit zu seiner Band aufweisen.

Nach mehreren coronabedingten Verschiebungen der Solotour wird vor ein paar Tagen bekannt gegeben, dass sie dieses Jahr nun wirklich stattfinden kann. Im gefühlt gleichen Atemzug veröffentlich Kummer ein Video bei Instagram, in dem er das Ende von Kummer bekannt gibt. „Mir war von vornherein klar, dass Kummer irgendwann wieder vorbei sein würde. Dieser Moment ist jetzt gekommen“.

Doch einen letzten Song soll es noch geben. Dieser trägt genau diesen passenden Namen „Der letzte Song“. Am 12. November ist es so weit und diese kurze Ära wird beendet sein. Wird es eine Rückkehr zu Kraftklub geben? Das werden wir vielleicht irgendwann erfahren.

Das komplette Statement findet ihr hier:

 

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Früher war mehr Dadaismus – Lord Folter im Interview

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Lord Folter

Lord Folter ist Texter, Musiker, Künstler und Teil der Kölner Nyati-Familie. Das Künstler:innen-Kollektiv vereint Beatmaker, Rapper und Gleichgesinnte. Bevor Julian Wachendorf, wie er eigentlich heißt, sich ihnen anschließt, veröffentlicht der damalige Kunststudent sein erstes Release als HipHop-Künstler mit der „Brach“ LP und ist seitdem Kennern der deutschen Underground-HipHop-Szene ein Begriff. Mit seinen zahlreichen Kollaborationspartnern angefangen bei Joe Space über Malte Huck, ehemals Bassist bei AnnenMayKantereit und Punkband-Kollege aus Jugendzeiten, sowie Flitz & Suppe oder AzudemSK entwickelt sich Lord Folter stets weiter. Im vergangenen Jahr erscheint sein Album „1992day“. Zwischen BoomBap und Indie verarbeitet er düstere Selbstkritik und eine Bandbreite an Emotionen, die referenziell sind. Im Interview geht es um fragmentarisches Texten, die Liebe (zum Wald) und die letzte Debatte um #deutschrapmetoo mit LGoony.

Wie würdest Du dich definieren? Als Künstler und Texter mit HipHop-Hintergrund?

Ja auf jeden Fall. Das ist recht zutreffend. Ich hab eigentlich selber keine Ahnung wie ich das definieren soll und möchte niemandem eine Bedienungsanleitung geben, die ich selber nicht verstehe. Künstler, Musiker, Texter. Künstler als Identität, mit der ich mich begreife und Musiker, weil ich das die letzten Jahre gemacht habe und vermutlich weiterhin. Texter mit HipHop-Hintergrund passt auf jeden Fall, da ich rhythmisch mit Beatkultur arbeite.
Bei mir wächst aber auch gerade etwas in die Indie-Richtung, was man gerade auf dem letzten Album durch die Gitarren gut hören kann und auf den neuen unveröffentlichten Sachen ist das noch klarer geworden. Da sind zwei drei Sachen, die einen 80er Post-Rock-Flavour haben. Es ist aber immer noch HipHop.

Ist dein Name Programm?

Die Story dahinter ist gar nicht so spannend. Ein Kommilitone, der aus dem Graffiti-Bereich kommt, hat damals mit Airbrush so Wörter oder Quatsch gezeichnet. Einmal stand da Lord Folter und als ich so ein Jahr später das erste Mal einen Song recorded habe bei einem Bekannten, da brauchte man halt einen Namen und ich habe an diese Zeichnung gedacht. Lord Folter fand ich geil, weil es nicht so offensichtlich ist bzw. man etwas anderes damit assoziiert. Man denkt vielleicht an Splatter Goth und nicht an einen kleinen verlorenen Romantiker, den Twist mag ich. Es war zuerst ein Gag, aber der Name ist geblieben. Sonst hätte ich mich vielleicht The Wizzy Wizard genannt.

Auch der Aufbau deiner Texte ist gespickt mit Widersprüchlichkeiten, die eine innere Zerrissenheit spiegeln. Du textest sehr lyrisch. Beim „Rouge“ Album von 2017, auf dem Du u.A. mit Philanthrope und AzudemSK „Liebe/Zeit“ produziert hast, gibt es Zeilen wie: „Die Vögel fliegen Richtung Wunderland. Wir gehen in den Untergang. Aus lauter Überzeugung keinen Grund gekannt. Alles beginnt im Unverstand. Wenn es Einsichten hagelt, haben wir keinen Unterstand“.

Bam! (grinst) Ich find das nach wie vor geil. Das war ein glücklicher Zufall, als ich diese Zeilen geschrieben habe, da war ich in einer guten Stimmung. Manchmal braucht es einen bestimmten Moment, in dem man sich wieder begreift. Aber das kommt ja nicht ständig vor. Diese Paradoxien oder Widersprüchlichkeiten tauchen immer wieder auf, weil sie eine Verarbeitung von Erlebnissen sind.

„Ich muss Emotionen Raum geben und da ist viel Zerrissenheit dabei.“

Neben dem Lyrischen, ist dein Schreibstil fragmentarisch aufgebaut. In einem Interview hast Du mal gesagt, dass bei dir jede Zeile für sich steht. Bei dem Track „Heisser Schnee“ von deinem aktuellen Album „1992day“ heißt es: „Bereut wird hier nichts. Alles führt hier her, auf getrenntem Weg. Du fehlst mir so sehr, will dich nie wieder sehn. Mir geht es besser denn je. So schlimm wie noch nie.“

Ich wüsste gar nicht wie man zusammenhängende Texte schreibt. Rein technisch. Ich kann nur fragmentarisch Texte schreiben, das passiert einfach so. Das ist mehr Laientum als kontrolliert. Ich muss Emotionen Raum geben und da ist viel Zerrissenheit dabei. Es geht um Dinge, die mit mir zu tun haben und die ich ausschleife und ausleide. Man könnte es runter brechen auf Lord Folter, der Künstler-Musiker, der abstrakte Texte schreibt, die poetisch sind. Aber das ist mir zu wenig erzählt, über die Sachen, die ich mache, die Zerrissenheit und das Zerwürfnis, das man mitbekommt und die Düsterheit, die das an manchen Stellen hat. „Heisser Schnee“ ist relativ ersichtlich, finde ich. Und versöhnlicher als andere Songs.

Was bedeutet Liebe für dich?

Das habe ich mich lange nicht mehr gefragt. Liebe bedeutet für mich absolutes Temperament. In Bildern gesprochen: Wenn man ein Feuer in sich hat, oder einen flow. Alles, was sich gut und richtig anfühlt. Liebe ist für mich Zuhause.

Bedeutet Zuhause bestimmte Menschen für dich?

Auch. Aber auch eine räumliche Vorstellung. Ich hab den Wald oder etwas Wildes im Kopf, wo ich eigentlich nicht hingehöre. Ich hab gerade ein Buch gelesen, von einem britischen Naturschriftsteller, der auf dem Berg Ben Hope nördlich von Schottland übernachtet hat und merkte, dass das Abenteuer, das er gesucht hat nicht gut war. Er hatte eine erdende existentielle Erfahrung: ‚Ich gehöre hier nicht hin, obwohl ich die Wildnis gesucht habe mit einer romantischen Vorstellung. ‘Liebe hat davon auch etwas.

Das Motiv Wald taucht bei dir ja häufiger auf. Schon in Studentenzeiten hast Du dort Videos gedreht.

Ja, das war eine zeitlang mein Ding. Ich konnte mich an der Akademie nicht mit den Räumlichkeiten zurecht finden und den anderen Studenten arrangieren. Da war zu viel los für mich zum Denken und Fallenlassen, um konzentriert zu arbeiten. Da bin ich in den Wald gegangen und habe ein Baumlager gefunden, von Bäumen, die gerodet wurden. Die Stämme habe ich angefangen zu stapeln wie ein Totem, auch um mir zu beweisen, dass ich arbeiten kann. Danach war ich fast jeden Tag im Wald. Davon habe ich Videos gemacht und nach und nach Dinge aus dem Wald in einen Ausstellungsraum mitgebracht. Ich habe mich in einen Tümpel fallen lassen, in Wildschweinsuhle gewälzt, hab in einer Schneelandschaft auch Gedichte von Hofmannstahl aufgesagt, so ganz viel komischen Kram. Das hat eine zeitlang alles dominiert und war irgendwie auch meine Liebe, auf mich zurückgeworfen zu sein. Das Bild, das ich von mir sehe, ist in einem Häuschen im Wald.

Du hast nebenbei in einer Buchhandlung gearbeitet. Hat Literatur einen Einfluss auf deine Art zu texten?

Auf jeden Fall. Weil ich viel gelesen habe, würde ich schon sagen, dass eine gewisse Rhythmik bei meinen Texten daher kommt. Ich bin kein Weltliteratur- oder Literaturwissenschafts-Nerd und es gibt einiges, was ich noch lesen möchte. Eine zeitlang hab ich mich mit Lyrik aus verschiedenen Epochen intensiv beschäftigt und viel Botho Strauß gelesen. Lyrik soll ja etwas transzendentales auslösen, sodass der Leser nicht mehr weiß, wo er steht. Als ich z.B. damals ausgestellt habe, war es geil, die Leute zu beobachten wie sie auf einen Typen reagieren, der mit dem Gesicht voran in einen Tümpel fällt. Da war alles dabei: mache haben geweint, andere hatten einen Lachflash. Es ist schön, wenn man mit seiner künstlerischen Arbeit Leute weiterbringt, Dinge hinterfragen lässt oder Erkenntnisse bringt, die sie vom Hocker fegen. Oder einfach, dass das Leben voller Wunder ist. Das ist das größte Gefühl, dass man als Künstler haben kann.

Wie wichtig ist es für dich als Musiker Feedback zu bekommen z.B. bei einem Konzert?

Live bin ich zu unsicher und froh, wenn ich von der Bühne bin. Ich glaube, ich bin da eine Primadonna: Ich liebe Aufmerksamkeit und dass Leute meine Musik wertschätzen, aber ich kann das nicht so richtig annehmen. Wenn Leute mir schreiben, dass ein Song ihnen beispielsweise bei einer Trennung geholfen hat, dann gibt mir das schon viel.

Du hast scheinbar immer schon Musik gemacht – wann hast Du dich konkret dafür entschieden, dass das nicht nur ein Hobby bleibt?

Als ich das erste Mal Geld dafür bekommen habe (grinst). HHV hat mir damals angeboten, die „Brach“ EP auf Vinyl zu drucken und das war für mich ein großes Ding. Wenn HHV ´nem Underground-Künstler einen Deal angeboten hat, war das fett. Da haben ja auch AzudemSK, Audio88, Morlockk usw. veröffentlicht. Ich konnte endlich meine Studentenwohnung selbst bezahlen und meine Mutter musste mir nicht mehr aushelfen, das war super befreiend. Danke Mama! Ab dem Zeitpunkt hab ich das ernst genommen, da ich wusste, dass da etwas für mich zu holen ist, und nicht mit den Kunstsachen, die keine einfach zu veräußernden Gallerie-Arbeiten sind.

Wie bist Du mit Audio88 für dein aktuelles Album „1992day“ zusammen gekommen?

Das ist übers Internet passiert. Er hat mal ein Bild von der „Rouge“ gepostet als „Platte des Tages“ und das war für mich wie ein Ritterschlag. Audio fand ich immer super, weil er das anders gemacht hat als seine Kollegen. Er hat mich gefragt, ob ich auf seinen „Apfel“-Song mit rauf möchte und das habe ich jetzt Tischtennis-Raptechnisch zurück gespielt und gefragt, ob er bei meinem Album mit dabei sein möchte.

Du arbeitest mit vielen Künstler:innen zusammen. Was machen ideale Kollaborationspartner für dich aus?

Menschliches Verstehen, aus dem Freundschaft wird. Man muss sich einfach gerne und häufig sehen. Ich mach natürlich auch mit Leuten, die ich kaum kenne, übers Internet Musik. Dann schickt mir einer einen Beat und manchmal passiert dann etwas mit mir, wenn ich es superschön finde. Aber das passiert eher selten. Ich hab so Leute wie Flitz & Suppe oder Leavv – der auch viel auf dem letzten Album produziert hat – das sind alles Leute, mit denen ich gerne Zeit verbringe und rede.
Die Szene hat sich einfach sehr verändert. Als wir damals angefangen haben, hatten wir ganz andere Ansätze, dadaistisch inhaltlich sich auflösende textlich poetische Ansätze, heute geht es viel um Weed rauchen, saufen, die geilsten Klamotten tragen, sich politisch immer mega klug zu verhalten und es allen Recht machen zu wollen. Als hätten die Leute keine eigenen Identitäten mehr, als wären sie Roboter des Internets. Das geht mir manchmal echt auf den Zeiger. Deswegen gibt es auch gar nicht so viele, mit denen ich kollaborieren könnte, auch wenn in den nächsten Jahren da sicherlich noch welche dazu kommen werden. Ich bin einfach nicht so interessiert an dem ganzen szene-internen Gossip. Wir haben uns immer eher als Gegenposition verstanden.

Zuletzt gab es in der deutschen HipHop-Szene eine Debatte um #deutschrapmetoo, angestoßen von LGoony, der sich zu MC Bogys Instagram-Aussage kritisch geäußert hat und danach Morddrohungen erhalten hat. Du hast dich auch kritisch dazu positioniert – wie hast Du das wahrgenommen?

Ich hab da eine sehr gespaltene Meinung zu. Ich finde es gut, wie LGoony sich dazu äußert, aber ich finde die Entwicklung sich im Internet immer positionieren zu müssen auch total besorgniserregend. Das hat alles nichts mit dem Leben, mit der Realität zu tun. Dennoch, LGoonys Motivation war aufrichtiger Natur und ich respektiere sie.

Was steht bei dir musikalisch nach dem Album „1992day“ jetzt an?

Das ist etwas, was mich gerade umtreibt. Ich habe ein fünf Song starkes Projekt mit jemanden gemacht, wo ich aber noch nicht zu viel verraten möchte. Die ersten Singles kommen im November. So viel. Nebenbei denke ich an ein Album, weil ich sechs Songs aufgenommen habe und gestern ist mir aufgefallen, dass ich die auch so raushauen kann ohne es Album zu nennen. Ich möchte auf jeden Fall den Industriecharakter entfernen und alles diy machen, deswegen haben wir unser eigenes Label Babygroove gegründet. Und wenn ich sechs Lieder raushaue, können sich die Leute beschweren, dass es zu kurz ist, aber es ist eine Entität.

Hört hier den Song „Heisser Schnee“ vom Album „1992day“: