RIN durchbricht gemeinsam mit Giant Rooks in „Insomnia“ alle Genregrenzen

Erst bei „Late Night Berlin“, nun also auch im Studio: RIN und Giant Rooks haben mit „Insomnia“ einen gemeinsamen Song aufgenommen.

Es waren komische Zeiten, als Gitarrenmusik und und Hip Hop zwei verschiedene Camps waren und die jeweilige Fanbase so gar nichts miteinander zu tun haben wollte. Ein Glück, dass sich ein solches Schubladendenken mittlerweile fast gänzlich aufgelöst hat. Ein gutes Beispiel dafür ist die neue Kollabo zwischen RIN und Giant Rooks. In „Insomnia“ zeigen sie, dass Indie manchmal weniger Indie ist, als man denkt und auch Deutschrap nicht immer nur starr nach dem gleichen Prinzip funktioniert.

RIN hat sich in den vergangenen Monaten und Jahren eh immer mehr zu einem der mutigsten Vordenkern des deutschsprachigen Raps etabliert. Auf „Nimmerland“ hat er kurzerhand Bilderbuch mit auf einen Song gepackt und auch in „Meer“ hat er gezeigt, wie man andere Genres aufgreift ohne dabei eine peinliche Kopie abzugeben.

„Insomnia“ aus dem kommenden Album „Kleinstadt zeigt, dass RIN und Giant Rooks perfekt zusammenpassen. Einen Vorgeschmack durften die Zuschauer:innen der Pro7-Show „Late Night Berlin“ bereits erleben. Dort sind beide zusammen auf der Bühne aufgetreten. Nun folgt also der gemeinsame Studio-Track und zeigt die musikalische Vielfältigkeit des Musikers aus Bietigheim-Bissingen.

In dem Song geht es, wie sollte es auch anders sein, um Schlaflosigkeit aber eben auch um Liebeskummer. Obwohl der Vibe des Songs eher positiv-sommerlich erscheint, sind die Lyrics eher melancholisch angehaucht: „Jetzt steh‘ ich wieder hier und alles wird so klar / Hab‘ dich sinken lassen jedes Jahr“. Im Chorus reflektiert RIN über das Verlassenwerden von „Bae“ und blickt wehmütig zurück. „Insomnia“ ist eine Art Call Me By Your Name für deutsche Sommerabende – wie auch das dazugehörige Video zeigt. Der Song ist ab sofort auf allen gängigen Plattformen erhältlich.

Das Video zu „Insomnia“ von RIN und den Giant Rooks gibt’s hier: