RIN veröffentlicht die neue Single „Meer“ und vermischt Rap mit Grunge

Für seinen neuesten Streich „Meer“ taucht RIN in die Welt des Grunge ein und schärft dadurch seinen eigenen Sound. Außerdem veröffentlicht er gleich auch ein dazugehöriges Video.

RIN veröffentlicht mit „Meer“ ein Liebeslied und schafft ganz nebenbei seinen eigene, musikalische Liga. Der Nachfolger von „Dirty South“ verbindet die Elemente von Grund mit dem typischen Sound des Musikers aus Bietigheim-Bissingen. Verantwortlich für die DNA des Songs ist sein Stammproduzent Alexis Troy, mit dem er in diesem Fall jedoch neue Wege geht. Die rockigen Einflüsse und die richtigen Gesangspart des Rappers lassen „Meer“ an die frühen 00er Jahre erinnern. Eine Zeit in der sich Acts wie t.A.t.u. an Vergangenem orientiert haben, um Neues auszuprobieren. Tatsächlich haben RIN und Alexis Troy sich an „Heart-Shaped Box“ von Nirvana aus dem Jahr 1993 bedient.

„Meer“ stellt auf der einen Seite einen Kontrast zu „Dirty South“ dar, ist auf der anderen Seite aber eine logische Weiterentwicklung von RIN. Auf „Dirty South“ erklärt er seiner Heimatstadt Bietigheim-Bissingen seine große Liebe – und flowt auf seinen Parts, wie man es sonst nur aus dem Rap der amerikanischen Südstaaten kennt. Thematisch geht es in „Meer“ um die Hoffnungslosigkeit, die manchmal in einer zwischenmenschlichen Beziehung vorherrscht. Als großes Metapher steht das Meer thematisch über allem. Hiermit verbindet er Gefühle von Hilfslosigkeit und einer gewissen Ungewissheit.

Dies greift er auch im dazugehörigen Video auf. RIN philosophiert rauchend über die Verzweiflung und Trauer: „Der Grund dafür ist, dass dein Wort an mir vorbei zieht“. Es ist ein Leben zwischen Dekadenz und Gleichgültigkeit. Gegen Ende des Clips sieht man den Musiker in einem Auto sitzen, dann folgt ein Schnitt und der/die Betrachter(in) sieht ein sinkendes Auto. Produziert wurde der Clip von saymyname, die bereits für Videos von Yugo, Nura und Prinz Pi verantwortlich waren. Der Song „Meer“ von RIN ist ab sofort auf allen gängigen Plattformen verfügbar und zeigt die Vielseitigkeit des Rappers.

Das Video zu „Meer“ gibt es hier: