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HAIM releasen mit „Don’t Wanna“ ihre bereits sechste Single aus „Women In Music Pt. III“

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HAIM // © Reto Schmid

Mit dem sonnendurchfluteten Indie-Pop Song verkürzen sie die Wartezeit auf ihr kommendes Album. „Women In Music Pt. III“ erscheint am 26. Juni.

Der Nachfolger ihres Zweitwerks „Something To Tell You“ (2017) sollte eigentlich bereits im April erscheinen. Wegen des Coronavirus musste der Release verschoben werden, Ende April verkündeten sie: „The original plan was to release [‘Women in Music Pt. III’] later on this summer well fuck that we are gonna release it on june 26th, just in time for summer we can’t wait“.

Optimismus in schwierigen Zeiten

Vor gut drei Wochen haben die drei Schwestern Danielle, Alana und Este „I Know Alone“ veröffentlicht. „Don’t Wanna“ ist somit nach „The Steps“, „Hallelujah“, „Now I’m In It“ und „Summer Girl“, die sechste Single der Indierock-Girls aus Los Angeles. Die groovy Uptempo-Nummer beschäftigt sich mit der Hoffnung in schwierigen Zeiten: „I don’t wanna give up on you, I don’t wanna have to“. HAIM versetzen sich in den Zustand des naiven Optimismus am Ende einer engen Beziehung: „This song rolled off the tongue. It’s sexy, flirty and hopeful“.

Danielle Haim ko-produzierte das neue Album zusammen mit den langjährigen Kollaborateuren und Grammy-Gewinnern Ariel Rechtshaid (Adele, Blood Orange, Carly Rae Jepsen) und Rostam Batmanglij (Charli XCX, Solange, Frank Ocean). Insgesamt wird es 16 Songs umfassen.

„WOMEN IN MUSIC PT. III“-Tracklist:

Los Angeles
The Step
I Know Alone
Up From A Dream
Gasoline
3AM
Don’t Wanna
Another Try
Leaning On You
I’ve Been Down
Man From The Magazine
All That Ever Mattered
FUBT
Now I’m In It
Hallelujah
Summer Girl

Hört hier die neue Single „Don’t Wanna“:

Courtney Barnett spielt ihren Song “Sunday Roast” bei Jimmy Fallon

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Courtney Barnett spielt ihren Song “Sunday Roast” bei Jimmy Fallon
Courtney Barnett // © Lili Waters

Courtney Barnett spielte am Donnerstag Abend ihren Song „Sunday Roast“ bei der berühmten The Tonight Show Starring Jimmy Fallon.

Vier Minuten gemeinsames im Zimmer verweilen mit Courntey Barnett lässt den Durst nach echten Konzerten wenigstens ein wenig lindern. Sie schafft es, in Zeiten der Hysterie einen, mit ihrer Ruhe anzustecken. Kein Wunder, dass sie die neue Bob Dylan und Lou Reed genannt wird.

„Kein Schnick-Schnack, dafür viel Gefühl. Andere Musiker fahren gern mal ein ganzes Orchester im Blumenmeer auf, wenn MTV Unplugged anklopft, Courtney Barnett reicht eine Gitarre vor einer nackten Backsteinwand.“ Dieser Satz aus dem Vision Magazin 02/20 passt nicht nur zu ihrem erschienen MTV Unpluggend. Wenn Courtney Barnett die Gitarre zur Hand nimmt und ihre einzigartigen Texte erklingen lässt, verliebt man sich immer wieder in die Schlichtheit und Ausdruckskraft der Musikerin aus Melbourne. So auch bei der At Home Edition der berühmten The Tonight Show. Dort ist sie mit ihrem Song „Sunday Roast“ aus „Tell Me How You Really Feel“ von 2018 aufgetreten.

Im Dezember veröffentlichte Barnett ihr Live-Album MTV Unplugged, das sie im Oktober aufgenommen hatte. Ein mitreißendes Set von acht Songs, darunter „Depreston“, „Avant Gardener“ und „Sunday Roast“. Neben ihrer üblichen Band, bestehend aus Dave Mudie und Bones Sloane, verpflichtete sie auch die Cellistin Lucy Waldron. Barnett machte die Nacht noch ikonischer, indem sie Songwriter Paul Kelly, den Neuseeländer Marlon Williams und Evelyn Ida Morris einlud. Die Auftritte umfassten Cover von Leonard Cohen, Archie Roach und Seeker Lover Keeper sowie einen noch nie zuvor gehörten neuen Song von Courtney selbst mit dem Titel „Play It On Repeat“.

Während Australien Anfang dieses Jahres mit verheerenden Buschfeuern zu kämpfen hatte, trat sie in Melbourne bei zwei Benefizveranstaltungen auf, um die Hilfsmaßnahmen zu unterstützen. Zusammen mit Evelyn Ida Morris wird sie den Soundtrack für „Brazen Hussies“, eine demnächst erscheinende Dokumentation über die australische Frauenbefreiungsbewegung, schreiben.

Das Video zum Auftritt gibt’s hier:

Yellow Days veröffentlicht neuen Track „Love Is Everywhere“

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Im neuen Musikvideo zu „Love Is Everywhere“ nimmt uns Yellow Days mit auf eine Zeitreise in die 70er Jahre. Dabei klingt der britische Musiker so funky wie noch nie.

George van den Broek im weißen Overall umringt von ausgelassen feiernden TänzerInnen. Das jüngst veröffentlichte Musikvideo zum neuen Yellow Days Track „Love Is Everywhere“ ist eine nostalgische Hommage an die Blütezeit der Disco-Musik. Mit seinem 70er Jahre Look sorgt der Clip des New Yorker Filmemachers Kevin Lombardo für die visuelle Umsetzung eines neuen, funkigeren Yellow Days-Sounds.

„Love Is Everywhere“ ist die zweite Singleauskopplung aus dem neuen Album „A Day in a Yellow Beat“. Die Platte soll im Sommer erscheinen und wird wohl in eine ähnliche musikalische Kerbe schlagen wie die neue Single. Seinen veränderten Sound beschreibt der britische Songwriter selbst als „upbeat existential millennial crisis music”. Was genau unter der sperrigen Genre-Neuschöpfung zu verstehen ist, erläutert der Musiker in einem Statement:

„I’m trying to brand my own version of ironic dance music full of depressing truths about feeling distant from your friends, or a sense that nothing is worth anything. The dance beat being different from the lyrics is a metaphor for drug usage, the way you’re dealing. The track is funky as hell because you’re not handling yourself correctly…. This is really my first record where I can let it fucking all out.“

Auch bei der Wahl der Feature-Gäste hat sich der britische Musiker ein wenig ausgetobt und einen bunten Strauß aktueller Musikgrößen zusammengestellt. Unter anderem sollen Dream-Pop-Star Mac DeMarco sowie die Produzenten John Caroll Kirby und Nate Fox auf „A Day in a Yellow Beat“ vertreten sein. Das neue Yellow Days Album erscheint am 7. August via Sony/RCR.

Hört hier „Love Is Everywhere“, den neuen Song von Yellow Days:

Halluzinogener Visuals Trip mit Crystal Murray im Video zu „Easy Like Before“

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Halluzinogener Visuals Trip mit Crystal Murray im Video zu

In ihrem neuen Musikvideo taucht Crystal Murray in eine bunte Welt mit halluzinogenen Visuals ab.

Die Künstlerin Crystal Murray aus Paris veröffentlichte vor Kurzem ihre Debüt-EP „I Was Wrong“, die im April bei Because Music erschienen ist. Ihr musikalischer Stil ist vielfältig und ergibt sich aus einem frischen Genre-Mix aus R’n’B, Indie, Soul und House. Diesen Sound spiegelt auch ihre neueste Single „Easy Like Before“ perfekt wider.

Der Song ist eine Ode an das Teenager-Sein, die Liebe und Lust an Zuversicht als auch dessen Verlust. Die charismatische Musikerin veröffentlichte dazu ein Musikvideo, welches sie in ihrer Zeit der Isolation im Haus ihrer Familie in Portugal aufnahm. In dem Video begibt sie sich auf einen halluzinogenen Trip, der aus bunten Visuals mit teils schrillen Farben besteht. In purer Leichtigkeit ist Crystal mal verträumt und sehnsüchtig von Blumen und Schmetterlingen umgeben, dann versprüht sie widerum ihre junge und verspielte Ader in rhythmischen Bewegungen zum Beat.

Mit gerade einmal 18 Jahren kann die junge Frau schon viele Erfolge für sich kennzeichnen. 2019 veröffentlichte sie ihre erste Single „After Ten“ und sorgte damit dafür, ihren Status als Influencerin im Bereich „Fasion Personality“ aufbrechen zu können. Zunehmend wurde Crystal als Musikerin wahrgenommen. Ihr zweiter Song „Princess“ schaffte es in eine Dior Kampagne und so waren die ersten Shows in ihrer Heimatstadt schnell ausverkauft. Weiterhin wurde sie prominent in Magazinen wie Wonderland und LOVE Magazine gefeatured und performte mit Aloe Blacc den Hit „ABC“ von The Jackson Five im französischen TV.

Doch Crystal zeigt ihre Vielseitigkeit nicht nur als Künstlerin. Als Teil der Gucci Gang, war sie sehr bald den hohlen sowie oberflächlichen Party Lifestyle satt. Um sich wichtigeren Dingen zu widmen, gründete sie mit zwei Freundinnen aus der Gang die Plattform Safe Place. Ein Projekt, dass jungen Frauen und Männern eine Stimme gibt, die sexuelle Übergriffe erlebten. Immer wenn Crystal zwischen Touren und Aufnahmen Gelegenheit hat, arbeitet sie daran weiter.

Seht hier das Video zu „Easy Like Before“ von Crystal Murray:

 

 

Matt Berninger von The National kündigt mit „Serpentine Prison“ Soloalbum an

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Matt Berninger von The National kündigt mit

Die gleichnamige Single „Serpentine Prison“ ist ab sofort verfügbar. Das Album erscheint im Oktober.

Am 2. Oktober releast Matt Berninger von The National sein erstes Soloalbum. Gefühlt ist dies längst überfällig und gerade deswegen kommt die News doch umso überraschender. Produziert wurde „Serpentine Prison“ von dem Multiinstrumentalisten und Songwriter Booker T. Jones. Für das Album hat sich der Frontmann Berninger zudem viel Unterstützung geholt.

So findet man Gastauftritte von Matt Barrick (The Walkmen, Jonathan Fire*Eater), Andrew Bird, Mike Brewer, Hayden Desser, Scott Devendorf (The National), Gail Ann Dorsey (David Bowie, Lenny Kravitz), Booker T. Jones, Teddy Jones, Brent Knopf (EL VY, Menomena), Ben Lanz (The National, Beirut), Walter Martin (The Walkmen, Jonathan Fire*Eater), Sean O’Brien, Mickey Raphael (Willie Nelson, Bob Dylan), Kyle Resnick (The National, Beirut), Matt Sheehy (EL VY, Lost Lander) und Harrison Whitford (Phoebe Bridgers) auf dem Album wieder.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

My record, Serpentine Prison, comes out October 2nd on @concordrecords in conjunction with #BookRecords. Here’s the title track (link in bio), with a video featuring all the incredible people who helped me make it: @bookertjonesmusic @thebestofspatrickobrien @scarrisonwhitford @mattfbarrick @mikehuntry @waltermartinmusic @ramonafalls @lostlanderband @mickeyraphael @haydendesser @lanzprojects @distantstation @kresnick @gailanndorsey @andrewbirdmusic @teddyjonesmusic @misslivjones @thenational @tom_berninger @c_sgroi @earthstarcreationcenter #ellie @oldstyleguitarshop @jeffsalemstudio @gregcalbi @concordrecords #BookRecords #stacyfass @caasasa @sarahlowe1234 #psbm @holotype.studio @mcarson1999 @frenchkfrench #jamesalderman @boy.orbison

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Der Titeltrack von Matt Berninger entstand bereits im Dezember 2018.

Die erste Singleauskopplung, die auch den Namen „Serpentine Prison“ trägt, hat der Musiker jedoch in völliger Eigenregie eingespielt. Der aus Dezember 2018 stammende Track ist kurz nach den Aufnahmen von The Nationals „I Am Easy To Find“ entstanden. Berninger selbst sagt über den Entstehungsprozess folgendes: „For a long time, I had been writing songs for movies and musicals and other projects where I needed to get inside someone else’s head and convey another person’s feelings. I liked doing that, but I was ready to dig back into my own garbage and this was the first thing that came out.“

Und weiter: „The title is from a twisting sewer pipe that drains into the ocean near LAX [Los Angeles International Airport]. There’s a cage on the pipe to keep people from climbing out to sea. I worked on the song with Sean O’Brien and Harrison Whitford and recorded it about six months later with Booker T. Jones producing. It feels like an epilogue, so I named the record after it and put it last.“ Das Album „Serpentine Prison“ von Matt Berninger erscheint am 2. Oktober via Concord.

Das Video zu „Serpentine Prison“ gibt’s hier:

Auf ein Workout mit IDLES: Neue Single „Mr. Motivator“ veröffentlicht

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Auf ein Workout mit IDLES: Neue Single „Mr. Motivator“ veröffentlicht

Die Bristol Punks liefern einen ersten Vorgeschmack auf ihr drittes Album. Im dazugehörigen Video zeigen IDLES ihre Fans und sich selbst bei einem intensiven Workout.

Bereits am vergangenen Freitag hat die Band unter anderem auf ihrem Instagramkanal ein exklusives Workout-Programm für heute Abend angekündigt. Es zeigte den Bassisten Adam Devonshire im sportlichen Outfit unter dem Motto „Get Physical With Dev“. Viele wussten von dort an: Da könnte neue Musik kommen, nachdem Sänger Joe Talbot bereits im Dezember bei NME verkündete: „We’ve got a new album, it’s being mixed right now.“

Die Single „Mr. Motivator“ folgt auf ihren hochgelobten Werken „Brutalism“ (2017) und „Joy As An Act Of Resistance“ (2018), die die fünf Briten für viele zur wichtigsten Band der Stunde machten. In der Zwischenzeit releasten sie außerdem die Songs „Mercedes Marxist“ und „I Dream Guillotine“ (jeweils 2019). Über den neuen Song sagt Sänger Joe Talbot: „We want to start this journey with a means to not only encapsulate the album’s sentiment, but to encourage our audience to dance like no one is watching and plough through these dark times with a two tonne machete of a song and the most beautiful community of scumbags ever assembled. Let’s go. All is love.“

Klassischer IDLES-Sound

Mit gewohnt brachialen Riffs und exzellentem Gitarrensound, einer kleinen Portion Wut in Talbots Stimme und der klassischen IDLES-Energie, geht die Band sarkastisch, aber auch gewohnt forsch und eindringlich auf gesellschaftliche Themen ein: „Like Conor McGregor with a samurai sword on rollerblades“ oder „Like Kathleen Hanna with  bear claws grabbing Trump by the pussy“, nur um dann zu entgegnen: „How’d you like them clichés“?

Weitere Informationen zu dem dritten Album von IDLES gibt es aber noch nicht. Wer die Wartezeit nicht mehr aushält, kann sich ihren Auftritt im Pariser Bataclan anschauen, den sie vergangenes Jahr ebenfalls releasten.

Sehr hier das Video zu „Mr. Motivator“:

LORENS veröffentlicht die dunkle Future-Pop-Nummer „Just Because“

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LORENS // © Goran Popovski

In ihrem viereinhalb Minütigen Video zu „Just Because“ verarbeitet LORENS die Höhen und Tiefen einer Beziehung in einem bildgewaltigen Epos. Die Single ist der letzte Vorbote aus der im Juni erscheinenden EP „I Guess It’s About You“.

Der Sound von LORENS klingt wie eine Mischung aus Billie Eilish und Banks. Dabei arbeitet die junge Künstlerin mit verschiedenen Soundflächen, die mal minimalistisch, mal episch klingen. Ihre Vorliebe für basslastige Arrangements und Low-End-Sounds treffen auf durchdachte und ausgefeilte Inhalte und machen den Sound auf verschiedenen Ebenen stark. Nach „Never Get Better“ und „Now“ ist die aktuelle Single bereits die fünfte Auskopplung aus der kommenden EP „I Guess It’s About You“, welche kommenden Monat erscheinen soll.

Wie bereits die Singles zuvor ist auch „Just Because“ in Eigenregie im Homestudie produziert worden und bietet von zurückhaltenden bis energiegeladenen Parts eine Spannbreite, die sich durch den kompletten Track zieht. Diese Spannung begleitet den Song von Beginn an und entlädt sich in dem hymnenartigen Refrain. Thematisch geht geht es in den Song um die Höhen und Tiefen einer Beziehung, um nicht loslassen und vertrauen können, um das Festhalten und Beeinflussen von einem Menschen, den man schon lange hätte gehen lassen sollen. Stärken und Schwächen sind ein großes Thema, Ängste werden laut und die Liebe infrage gestellt.

Diese starken, gegensätzlichen Gefühle, um die es in dem Song geht, werden von der Produktion widergespiegelt und entladen sich in dem dazugehörigen Clip in einem bildgewaltigen Epos. Auf 04:36 Minuten reiht sich ein Bild ans andere und das Staunen ist vorprogrammiert. Es dreht sich primär um das Anzweifeln der Liebe. Eine junge Frau, die im Balkan lebt und durch die vorgegebenen Strukturen anfängt sich selbst in Frage zu stellen. Man sieht ihr dabei zu wie sie sich emanzipiert.

Seht hier den bildhaften Epos zu „Just Because“:

JEREMIAS kämpfen in „keine liebe“ mit innerlicher Zerrissenheit

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JEREMIAS veröffentlichen die Single
JEREMIAS // © Isabel Hayn

Nach „mit mir“ veröffentlichen JEREMIAS den Song „keine liebe“ und kündigen gleichzeitig ihre neue EP an.

Die Band JEREMIAS aus Hannover veröffentlichen ihre neue Single „keine liebe“. Mit dem Song bleiben sie ihrer Linie treu und überzeugen wieder einmal erneut mit ihrem funky Indie-Pop. Bei dem gewohnt groovigen Sound der Hannover ist es ausgeschlossen, stillsitzen bleiben zu können.

Der Text thematisiert den diffusen Rausch zwischen Euphorie und einem beklemmenden Gefühl der Niedergeschlagenheit. Alle Worte wurden bereits gesagt, es gibt eigentlich kein Zurück mehr, es ist vorbei. Die innerliche Zerrissenheit, mit der man um sich schlägt,  zeigt sich hier Zeile für Zeile. Ein Auf und Ab von Nähe und Distanz – dem wollen, aber nicht können und dass mit einem gleichzeitig so angsteinflößenden Gefühl einhergeht, in dem doch noch so viel Hoffnung steckt. „Ich reserviere mich für dich, vielleicht nicht jetzt, aber irgendwann dann. save alles, was ist und wir fangen später wieder an.“

Dass JEREMIAS nicht nur für Tanzbares zu haben ist, zeigten sie in ihrer Single „mit mir„, die erst kürzlich im April erschien. Den Song spielten sie bereits im Chor auf der Bühne in einem innigen Moment und sorgten mit der traurig-gefühlvollen Melodie bei ihren Fans für reichlich Gänsehaut. Bei ihrer ersten großen Deutschland-Tour im Frühjahr spielten sie 18 Konzerte, die bereits im Vorfeld beinahe alle ausverkauft waren.

Mit ihrer neuen Single „keine liebe“ kündigen JEREMIAS nun nach ihrer Debüt-EP „Du musst an den Frühling glauben“ auch den Nachfolger „alma“ an. Der Titel kommt aus dem Spanischen und heißt „Seele“. Zu den Hintergründen verrät Sänger Jeremias: „Es ist eine EP über die Liebe und den Kummer. Wie theatralisch es auch scheinen mag, hat uns das maßgeblich inspiriert.“

Die neue EP erscheint am 12.06. über Caroline International digital und auf recyceltem, farbigem Vinyl.

Hier gibt es „keine liebe“ von JEREMIAS zu hören:

Kraków Loves Adana präsentieren „The Ocean Between Us“ aus dem kommenden Album „Darkest Dreams“

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Still aus Kraków Loves Adana - The Ocean Between Us

Auf ihrem neuen Album „Darkest Dreams“ lässt das Hamburger Duo Traumwelten und Realität kollidieren. Es erscheint im Herbst via Italians Do It Better.

Erst vor kurzem entführten uns Deniz Çiçek und Robert Heitmann mit „Follow The Voice“ und „Young Again“ in geheimnisvolle Parallelwelten. Doch beide Tracks finden keinen Platz auf ihrer im Herbst erscheinenden Platte. „The Oceans Between Us“ ist der erste Vorbote aus ihrem bereits fünften Werk. Im gewohnt dunklen Dream-Pop Gewand begeben sie sich auf die Reise in die eigene individuelle Psyche. Dabei  stellen sie fest, dass manches (in diesem Falle der Sommer) einfach nicht für einen gemacht ist: „A Summer In The Dark / Oh Summer I Give Up“.

Über den Song sagt Deniz Çiçek selbst: „I wrote this song last summer, stuck at home, scrolling through people’s fancy holiday pictures, realizing that I am not a summer person, never was, never will be. This song is for all you goths with that summertime sadness“.

Die teils Twin Peaks-esquen Synthies verleihen „The Ocean Between Us“ einen Mix aus ätherischer Gelassenheit und tief emotionaler Kraft: Kraków Loves Adana finden den Mittelweg zwischen entspannter Ausgeglichenheit und dem unruhigen Verlangen auf der Suche nach dem Unbekannten.

Das Video zur Single geht mit der musikalischen Stimmung des Songs einher. Knallige Farben des heutigen digitalen Zeitalters stehen in Kontrast mit verbleichten 90er-Jahre VHS-Vibes, in denen sich die Band in scheinbar rätselhafte Zeiten zurückversetzt. Aufgenommen wurde das Video in Eigenregie in dem Hamburger Studio des Paares. Dort, in ihrer Heimat, spielen Kraków Loves Adana dieses Jahr (unter Vorbehalt) im September auf dem Reeperbahnfestival. Vielleicht präsentieren uns Kraków Loves Adana dort weitere Songs ihres neu angekündigten Albums „Darkest Dreams“.

Seht hier das Video zu ihrer Single „The Ocean Between Us“: