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Celeste veröffentlicht „I Can See The Change“, produziert von FINNEAS

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Celeste veröffentlicht
Celeste // © Sophie Jones

Celeste ist längst kein Geheimtipp mehr. Nun veröffentlicht sie ihre neue Single „I Can See The Change“ für die sie sich mit dem Bruder von Billie Eilish zusammengetan hat.

BBC Sound of 2020, BRIT Rising Star – wie viele Vorschusslorbeeren kann eine Musikerin vertragen? Mit „I Can See The Change“ beweist Celeste, dass sie den Anforderungen gerecht wird. In ihrer neuen Single geht trotz der widrigsten Umstände Hoffnung zu haben, dass es ein Licht am Ende des Tunnels gibt. Passender könnten Lyrics aktuell kaum sein.

Und genau diese Tatsache macht Celeste als Künstlerin derart stark. Sie teilt das Herz mit ihren HörerInnen – immer authentisch, stark und verletzlich zugleich. Zu „I Can See The Change“ sagt die Musikerin selbst: It was a strange time for me as externally lots of exciting things were happening in my life, but internally I was feeling flat. I felt disconnected from myself and the world around me so I knew something needed to change… It’s difficult for me to fully articulate, but when I started writing the song I pictured a blurry, unidentified image far off in the distance that I knew I had to move closer to in order to understand what it was and perhaps what it meant, but also realising that the journey wasn’t going to be easy. Ultimately the song is about hope and change but knowing that to obtain this requires effort, patience and conviction.”

Zusammenarbeit mit FINNEAS, dem Bruder von Billie Eilish

 

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“I can see the change” produced by @finneas out everywhere at 5pm Premiering on @beats1official

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Der Song folgt auf soulige Nummern wie „Coco Blood“ oder „Strange“. Produziert wurde er von FINNEAS, dem Bruder von Billie Eilish. Dieser wurde bei den BRIT Awards auf Celeste aufmerksam. Sie blieben in Kontakt und so kam die Zusammenarbeit zustande. Fertiggestellt wurde der Song anschließend während des Lockdowns. „Als ich gefragt wurde, ob ich „I Can See The Change” produzieren könnte, war ich begeistert. Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich für einige Künstler Songs produziert habe, von denen ich der Ansicht bin, dass sie für die Ewigkeit Musik machen und Celeste gehört da eindeutig dazu.“, meint der Producer. „I Can See The Change“ ist ab sofort auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

Den neuen Song „I Can See The Change“ von Celeste gibt’s hier:

10/10 JEREMIAS: „Alles benötigt Ästhetik um für gut befunden zu werden“

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10/10 JEREMIAS:
JEREMIAS // © Isabel Hayn

Jeremias Heimbach von JEREMIAS hat uns Antworten zu dem Verhältnis von Ästhetik und dem Entstehungsprozess ihrer Songs gegeben.

JEREMIAS sind einer der aufstrebendsten Acts der aktuellen Musikszene. In dem neuen Format 10/10 haben wir Jeremias Heimbach einen Fragebogen zugeschickt, den er uns ausgefüllt zurückgeschickt hat. In diesem klärt der Musiker uns über den Entstehungsprozess ihrer Musik auf und teilt aber auch mit uns, wie es für eine junge Band in dieser konzertlosen Zeit ist.

Neben dem Fragebogen haben JEREMIAS auch gleich ein neues Video am Start. Der Clip zu „keine liebe“ zeigt das Verhältnis zwischen zwei Männern. Die Aufnahmen zeigen die Vielfalt an Emotionen, bestehend aus Wut, Melancholie und Freude. „keine liebe“ ist ein weiterer Teaser für die EP „alma“, welche am 12. Juni via Caroline erscheint.

1/10 Welche Themen beschäftigen euch und haben dabei direkten Einfluss auf Deine Musik?

Ist bisschen klischeehaft aber der Alltag ist momentan die größte Inspirationsquelle. Beziehungen mit menschen und der unmittelbare Kontakt mit tagtäglichen Situationen prägen am meisten.

2/10 Welches Release würdest Du einer Person vorstellen, die euch noch nicht kennt und warum?

Haha ein Song der noch rauskommt. Die neusten sind immer die Besten. Ich verrate den Namen noch nicht aber der kommende ist sehr auf den Punkt, konsequent minimalistsch, unglaublich sexy und entspricht exakt unserem Sound.

3/10 Wie entsteht eure Musik?

Die Musik entsteht fast ausschliesslich in unserem Proberaum. sehr oft durchs Jammen. Jemand liefert einen kleinen Part, eine kleine Idee oder Vision und dann steigen wir alle drauf ein bis es ein zufriedenstellendes Ergebnis gibt. der Text entsteht oft unabhängig davon. Also eher zuhause, nach einer Probe in Kombination mit einer Sprachmemo.

4/10 Wie würdest Du Deine Rolle in der Musikszene beschreiben?

Puh gute frage, also ziemlich sicher als Newcomer. Nicht mehr und nicht weniger. Ganz easy.

5/10 In welchem Zusammenhang stehen Musik und Ästhetik für Dich?

Ist das selbe. hängt von einander ab und ist nicht voneinander zu trennen. das Auge hört mit. gerade in der konzertlosen zeit wird uns die Chance bewusst, die uns die Musik biete. ausgehend von nur einem Song kann man in Form von Merchartikeln in die Mode gehen, durch benötigten Musikvideo bekommt man Einblicke in die Videoproduktion, in Fotografie sowieso. Es geht sogar so weit, dass sich der Drang äußert einen Roman zu schreiben oder in die Schauspielerei zu geraten. Das alles benötigt Ästhetik um für gut befunden zu werden.

6/10 Welchen Stellenwert hat das Thema Digitalisierung für eure Musik?

Durch die Streaming-Plattformen und die eigene Vermarktung über Social Media-Kanäle steht das Thema Digitalisierung sehr im Vordergrund und ist dementsprechend stark gewichtet.

7/10 Welche Jahre in der Musikgeschichte waren für Dich am Prägendsten?

70s 80s 90s und 2020.

8/10 Was ist Deine größte Eigenart?

Die Kombi aus Disco/Funk und deutschen Texten.

9/10 Was ist der beste Self-Care Rat, den Du geben kannst?

Ausprobieren, nicht zu viel denken, einfach machen und auf sich selber hören. Und Zähne putzen.

10/10 Was willst du noch loswerden?

Liebe das Leben. Alles gut wie es ist. Danke.

Das neue Video zu „keine liebe“ von Jeremias gibt’s hier:

Khruangbin stellen neuen Song „So we won’t forget“ vor

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Khruangbin stellen neuen Song
Khruangbin // © Tamsin Isaacs

Das neue Album „Mordechai“ soll am 26. Juni dieses Jahres erscheinen. Vorab teilen Khruangbin eine weitere Single, die wieder mit atmosphärischen Sounds und funky Basslines spielt.

Mit „Time (You and I)“ stellte das Trio Khruangbin, welches aus Laura Lee, Mark Speer und Donald Ray „DJ“ Johnson Jr besteht, den ersten Song aus ihrer planmäßig zehn Tracks umfassenden Veröffentlichung vor. Der sommerliche-groovy Sound zieht sich nun in Khruangbins zweiter Single „So we won’t forget“ fort, erhält aber eine zusätzliche, melancholische Note.

Der Song erzählt von Erinnerungen, unbedingt beibehalten werden sollen. Im passenden Musikvideo spielen Stofftiere, vor allem aber ein großer Plüschhase immer wieder eine Rolle.

https://www.instagram.com/p/CAVcxsZjPGO/

Neues Album soll mit über 14 Sprachen erscheinen

Neben den beiden voran erschienen Songs sind noch weitere Informationen über das kommende Album „Mordechai“ von Khruangbin bekannt. So sollen die Songs des insgesamt dritten Studioalbums der Band insgesamt 14 Sprachen beinhalten. Die Vinyl soll in limitierter Auflage in pink und schwarz erscheinen.

Die Band aus Texas scheint außerdem an ihrer Mischung aus ostasiatischem Surf-Rock, persischem Funk, jamaikanischem Dub und geschmeidigen Psychrock-Elementen festzuhalten.

Hier könnt ihr die neue Single „So We Won’t Forget“ von Khruangbin hören:

Ultraflex im Interview – Schwitzen auf Olympia-Niveau

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Ultraflex im Interview
Ultraflex // © Margrét Unnur Guðmundsdóttir

Eine Supergroup, eine Mission: Ultraflex. Wir haben Farao und Special-K Fragen zu ihrem ersten Release „Olympic Sweat“ gestellt.

Kari Jahnsen und Katrín Helga Andresdottír bilden gemeinsam eine neue Art von Musikprojekt: Ultraflex ist sexy, modern und absolut innovativ. Mit einem ausgetüftelten Aerobic-Workout rufen die beiden Musikerinnen der Band ihre Fans während ihren Live-Auftritten zum Sport machen auf. Wenige Vocals, Vintage-Sowjet-Fitness-Visuals und eine betörende 80s Dance inspired Klangwelt machen Ultraflex zu einem ungewohnt prickelnden Erlebnis. Mit Ihrer Single „Olympic Sweat“, feiert das Norwegisch-Isländische Duo ihr Debüt.

Was ist eure liebste olympische Disziplin?

Ski-Langlauf ist offensichtlich die sexieste Disziplin von allen. Aber Freestyle Buckelpiste ist auch nicht schlecht, vor allem wenn man große Brüste hat. Während wir „Olympic Sweat“ aufnahmen, hat Kari Bjørn Dæhlie sehr nachgeeifert, wie er 94 die Ziellinie bei den olympischen Winterspielen in Lillehammer überquerte.

Was ist die Geschichte hinter eurem Musikvideo zur Single Olympic Sweat?

Es ist tatsächlich eine sehr dringliche und wichtige Geschichte, aber sie ist konzeptuell und sehr abstrakt (Es ist Kunst), sodass die Menschen, die sich es ansehen, die Bedeutung selbst bestimmen (unglaublich smart). Generell kann man sagen, dass es eine Geschichte über Freundschaft ist, unsere „Frienergie“, die uns verschiedenen Ecken der Stadt zusammenbringt, um zusammen zu trainieren.

Wie wichtig ist eine visuelle Identität für Bands wie eure?

Image ist das Wichtigste, das haben wir für uns herausgefunden und auch akzeptiert. Wenn wir wollen, dass unsere Musik von Menschen gehört wird, müssen wir auch unsere schönen Gesichter und unsere straffen, gut trainierten Körper präsentieren. Also werfen wir uns in Schale, in dem wir in unsere Glitzer-Trikots hineinschlupfen und das Protzen kann beginnen.

Ihr beide seid auch mit euren Soloprojekten erfolgreich – Wie beeinflusst euer Wissen und eure Erfahrung die Arbeitsweise mit Ultraflex?

Mit unseren Soloprojekten sind wir einfach zwei einsame, miserable Mädchen und für Ultraflex kommen wir wie Stiefschwestern oder Liebhaberinnen zusammen, um uns gegenseitig zu wärmen, wenn es draußen kalt ist. Wir haben auch beide gleichzeitig erkannt, dass nur weil wir unglücklich sind, wir nicht automatisch schlechte Musik machen müssen.

Wie kam die Kollaboration zwischen Farao und Special-K zustande?

Wir haben uns auf Tinder gematched.

Was sind die größten Einflüsse für Ultraflex?

80s Disco, Boogie, Future Jazz und Ski-Langlauf.

Wenn ihr eine Sache zu all euren männlichen Musiker-Kollegen sagen könntet, was wäre das?

Na, wie geht’s denn so?

Habt ihr irgendwelche großen Pläne nach den Covid-Zeiten? So etwas wie Auftritte oder Tours?

Nach Covid machen wir eine City-Pop-Forschungsreise nach Japan, um unser zweites Album aufzunehmen, welches wir mit Bäuchen voller Matcha und Sushi produzieren werden, während wir durch Hello Kitty Land stolpern.

Habt ihr vor, das olympische Thema beizubehalten oder wird das eine wechselnde Geschichte?

Unser Debütalbum wird eine Ode an Übungen sein, die nur von Sex-Metaphern strotzen, die nur kläglich als Sportarten getarnt sind. Olympic Sweat ist nur das Aufwärm-Training. Die Dinger werden richtig heiß!

Was sind eure Lieblingslieder zum Sport machen?

Kari: International Music System – Dancing Therapy
Katrín: Roots Manuva – Witness the Fitness

Das Video zu „Olympic Sweat“ gibt’s hier:

Whitney covern „Take Me Home, Country Roads“ zusammen mit Waxahatchee

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Whitney // © Colin Matsui

Neben dem Klassiker von John Denver, interpretieren sie auch „Rain“ des US-amerikanischen R&B-Trios Sisters with Voices (SWV). Es ist die erste Musik seit ihrem zweiten Album „Forever Turned Around“.

Da ist er wieder: Dieser glasklare, frische und sommerliche Whitney-Sound. Nach den Überfliegern „Light Upon The Lake“ (2016) und „Forever Turned Around“ (2019), widmet sich die aus Chicago stammende Indie-Pop/Soul Band etwas, von dem sie sich nie ganz trennen können: Coverversionen von Songs, die sie lieben. Schon zu Zeiten der Bandgründung im Jahr 2014 spielen Sänger/Schlagzeuger Julien Ehrlich und Gitarrist Max Kakacek Coverversionen, zum Beispiel von The Everly Brothers und Allen Toussaint. Von Letzterem coverten sie im November u.a. im Berliner Lido den Song „Southern Nights“, den sie auch als B-Seite zu ihrem Debüt releasten. Aber auch Interpretationen von Dolly Parton, Bob Dylan oder NRBQ sind aus ihrem Repertoire nicht wegzudenken.

Eine besondere Interpretation liefern sie nun mit dem Klassiker „Take Me Home, Country Roads“ von John Denver. Die farbenfrohen und sonnendurchfluteten Melodien, die Whitney erzeugen, gehen perfekt mit dem Country-Vibe einher, den das Original erzeugt. Neben Ehrlichs gewohnt zarter und liebevoller Stimme, bekommen sie gesangliche Unterstützung von Katie Crutchfield aka Waxahatchee: “We knew that Katie was destined to sing this with us. We both heard her live and she has this classic country vibe. Once we heard her voice on it, it was pretty much magical. Her contribution is perfect”, sagt Kakacek.

Songs, die Whitney beeinflusst haben

Den eher jazzy-angehauchten R&B-Track „Rain“ aus den 1990er Jahren geben sie gleich mit oben drauf. Julien Ehrlich sagt dazu: “My relationship with SWV goes back to my UMO days, when I was 19 in the van and listening to ‘Right Here’. I’ve been obsessed with them since I was a teenager. The song interpolates Jaco Pastorious‘ ‘Portrait of Tracy’, which is one of my favorite basslines ever.”

Beide Songs liegen den Jungs aus Chicago sehr am Herzen und seien für die Band und ihrer Geschichte von großer Bedeutung. Und das hört man den  tollen Interpretationen auch an.

Hört hier die Coverversion zu „Take Me Home, Country Roads“:

Sébastien Tellier schließt in „Stuck In A Summer Love“ mit einer Romanze ab

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Sébastien Tellier // © Valentine Reinhardt

Bevor Sébastien Tellier am Freitag mit „Domesticated“ sein sechstes Album veröffentlicht, präsentiert er mit der nostalgischen French-Pop-Single „Stuck In A Summer Love“ einen weiteren Vorgeschmack.

In seiner Heimat ist Sébastian Tellier für seine Arrangements eine Ikone: So arbeitete er in der Vergangenheit bereits mit Jean-Michel Jarre oder auch Daft Punk zusammen und in „Kiss Land“ von The Weekend taucht er gar als Sample auf. Gute Gründe, weshalb auch das sechste Studioalbum des Beat-Bastlers zur Vorfreude animiert. Nach den bisherigen Single-Veröffentlichtungen bietet „Stuck In A Summer Love“ nun einen weiteren Vorgeschmack auf das neue Album „Domesticated“.

Kaum ein Song schmeckt derzeit mehr nach Sommer als die aktuelle Single des French-Pop-Künstler. Der Track verzaubert mit seinen flirrenden elektronischen Arrangements und erinnert an laue Sommernächte, Cocktails und dem Gefühl der letzten Sommer-Romanze. In dem Song schließt der  45-jährige Musiker mit seiner eigenen Vergangenheit hab. Es geht um den Gemütszustand zwischen dem Verharren in einer verkeilten Situation und einem Neustart. Eine Situation, die so mancher selbst aus seiner eigenen Teenagerzeit kennt.

Verpackt ist der Song in hypnotisierenden Visuals. So sieht man nicht nur das lyrische Ich von Sébastien Tellier als pastellfarbene Karikatur in dem Clip selbst, sondern unter anderem auch eine weibliche Brustwarze, die sich als Tonarmnadel auf eine Vinylrille senkt sowie eine rauchende Teekanne mit Pfeife.

Enthalten ist „Stuck In A Summer Love“ auf dem sechsten Album des französischen Singer und Songwriters, welches am 29. Mai 2020 via Record Makers erscheint.

Sehr hier das hypnotisierende Video zur Single „Stuck In A Summer Love“:

Exklusive Videopremiere: DENIS stellt die Livesession zu „Pokerface“ auf IGTV vor

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DENIS stellt die Livesession zu

Der Newcomer präsentiert die minimalistische Session zu „Pokerface“ auf IGTV auf dem Instagram-Channel von The Postie.

Ein Raum, zwei Personen, alles legal. DENIS ist Zeiten von großer Livemusik-Abstinenz nicht untätig und hat eine Session zu dem Song „Pokerface“ gedreht. Um die Szenerie möglichst real zu halten, wurden essentielle Punkte seines Bühnenauftrittes berücksichtigt. Ungewöhnlich ist hier, dass der Musiker auf einen Aktenschredder zurückgreift – wie auch bei seinen Live-Gigs.

Davon abgesehen ist das Setting bewusst zurückgenommen gehalten. Fast schon im musealen Kontext präsentiert sich DENIS samt musikalischer Unterstützung. Es gibt nur ihn, eine begleitende Musikerin, das für ihn markante Mikrofon und einige Instrumente. Und so steht er da und propagiert die Lyrics des Songs „Pokerface“ in unnachahmlicher Art und Weise.

DENIS selbst sagt über den Song: „In Zeiten von Corona dürfen wir auch unsere kleinen Helden nicht vergessen, die Tag für Tag, Bilanz um Bilanz unermüdlich daran arbeiten den Wirtschaftsstandort Deutschland durch Steueroptimierungen am Laufen zu halten und so Arbeitsplätze und Zweitwagen in Hamburg, Berlin, Reutlingen, Dormagen oder Leverkusen nachhaltig sichern. Um in dieser Krise unsere Wirtschaft bedarfsgerecht zu stützen, ist die Politik aufgerufen, Buchprüfungen endlich unter das Kontaktverbot zu stellen! Wir alle können unseren kleinen Teil dazu beitragen, belastende Unterlagen klimagerecht dem Recycling zuzuführen. Informiert euch, wo und wie ihr euch engagieren könnt! Deutschland braucht euch!“

Musikalisch bewegt der Kölner sich zwischen Hamburg und Wien. Man fühlt sich an Falco und Bilderbuch erinnert, aber eben auch an die Acts der Hamburger Schule. Seine Texte sind oftmals gesellschaftskritisch ohne sich erschwerend über einen zu legen. Denn die Tanzschuhe dürfen nicht zu schwer werden.

„Pokerface“ von DENIS kann man sich hier anschauen:

https://www.instagram.com/p/CAnfAt8HQG0/

Squid teilen neue Single „Broadcaster“ und kündigen Vinyl an

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Ihre Mischung aus Post-Punk, Jazz und Synthie-Experimenten machen sie zu einem der zurzeit wohl interessantesten Acts: Squid teilen ihre zweite Single in diesem Jahr.

Spätestens seit ihren Auftritten bei Newcomer-Veranstaltungen wie dem Reeperbahn-Festival in Hamburg oder dem Eurosonic Noorderslag in Groningen kann die Band aus London sich über eine breitere Aufmerksamkeit freuen. Bereits im April haben Squid ihre neue Single „Sludge“ vorgestellt, jetzt folgt mit „Broadcaster“ die zweite Veröffentlichung des fünfköpfigen Gespanns.

Und der rund sechsminütige Song hat es in sich: Während der Synth-Loop am Anfang an Kraftwerk oder Joy Division erinnert, wird der Sound mit Einsetzen des Schlagzeuges lauter und exzentrischer.

Beide Singles erscheinen auf einer limitieren Vinyl

„Lyrisch wurde der Track vom bildenden Künstler Naim June Paik und seiner TV Garden-Installation inspiriert“, so Ollie Judge, Sänger und Schlagzeuger von Squid über „Broascaster“. „Er verwischt die Grenzen zwischen einer dystopischen und einer utopischen Vision.“

Die neue Single „Broadcaster“ und der Song „Sludge“ sollen auf einer gemeinsamen AA-Vinyl erscheinen. Die Platte soll am 26. Juni über das Label Warp Records veröffentlicht werden, mit dem Squid erst kürzlich einen Vertrag abgeschlossen hat, wie Diymag berichtet. Derweil steht ein Veröffentlichungsdatum für ein Debütalbum der Band allerdings noch aus.

Hört hier die neue Single „Broadcaster“ von Squid:

The Postie stellt vor: Jäde präsentiert ihre Debüt-EP „Première Fois“

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Jäde // © FIFOU

Stimmungsvoll, lethargisch, verführerisch: Bei Jäde schmelzen französische Worte zwischen R&B, Trap und Future-Pop dahin.

Zugegeben. Einen Zugang zur Musik einer Künstlerin zu finden, dessen Sprache man nur kryptisch versteht, kann eine Herausforderung sein. Die französische Newcomerin Jäde führt einen jedoch auch mit ihrem Sound und den richtigen Vibes durch ihre Debüt-EP „Première fois“, welche am 15. Mai erschienen ist. Schon Ende 2019 veröffentlich die Französin ihren ersten Song „Longtemps“. Der Sound ist poppig-urban. Ihre Stimme warm aber bestimmt und dadurch auch etwas verführerisch. Auch das zugehörige Video unterstreicht diesen Mix und porträtiert Jäde als Teil ihrer Generation. Festgehalten als künstlerische Retro-Kollage zwischen Boomerangs, und der lässigen Attitüde einer Girls-Squad dieser Zeit.

Auch wenn man kein Französisch spricht, soviel kann gesagt sein: Der Song handelt von Sexualität, Unzufriedenheit, Unschuld und Verführung. Es scheint fast, als wäre das Jädes Ding: Ein Spiel mit den Gegensätzen, bei dem sie stets eine zurückgenommen, gar lethargische Attitüde an den Tag legt. Man könnte wohl sagen, dass Coolnes und Understatement zu ihren Stilmitteln gehören. Was nicht zuletzt durch ihre sanfte Art, die Stimme wohl dosiert einzusetzen, begründet ist.

Als einer der neuen Akteure der französischen Musikszene, ist vor allem ihr Gespür für Texte und Songwriting ein Steckenpferd. Kindlich naiv werden Themen über Liebe und Sexualität behandelt und in zeitgemäße Songs verpackt. Der Stil der Sängerin bewegt sich zwischen soulig-futuristischem R&B und digitalem Trap, der vom Gewand des Pop umschlossen wird. Dieser Sound bestimmt auch die insgesamt sieben Songs des Debüt-Albums, das bei Entreprise / Sony Music France erschienen ist.

Jäde präsentiert sich mit ihrer Musik am Puls einer Generation, zwischen Narzissmus und dem Spiel der Verführung. Die Songs sind weich und sprudeln dabei von einer frechen, jugendlichen Eigenheit.