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Billie Eilish teilt die Single „Therefore I Am “ und hat eine Shopping-Mall für sich

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Billie Eilish teilt die Single
Still: Billie Eilish - Therefore I Am

Mit dem Video zu Billie Eilishs neuem Song „Therefore I Am“ lebt sie den Traum vieler Jugendlicher: Eine Shopping-Mall nur für sie alleine.

Nach ihrem Debütalbum im vergangenen Jahr hat Billie Eilish immer mal wieder einzelne Songs veröffentlicht. Mit „Therefore I Am“ folgt nun eine weitere Standalone-Single. Eigentlich wäre der Plan der jungen Künstlerin gewesen auf Tour zu sein. Da dies aufgrund der pandemischen Lage jedoch nicht möglich ist, benötigt sie Alternativen für den kreativen Output. Da das Konzept des Albums für einen Popstar eh in den meisten Fällen überholt ist, entschied sich Billie Eilish für eine Reihe an Songs, die allesamt für sich stehen. Und so sollten sich auch die Fans von „Therefore I Am“ nicht zu viele Hoffnungen auf ein baldiges, zweites Album machen.

Beim Sound hat die Musikerin aus LA keine großen Überraschungen geliefert. Zwar ist der Beat etwas schneller, als noch bei den letzten Releases, so bringt er doch die typische Eilish-Trägheit mit. Durch den sehr prägnanten Chorus ist es dennoch vielleicht einer der poppigsten und gängigsten Songs, den sie in der nahen Vergangenheit releast hat. Mit dem Zitat „Therefore I Am“ fühlt man sich an René Descartes‘ existenzielle Theorien „je pense, donc je suis“ erinnert. Mit Blick auf das Jahr 2020 werden die Zuhörer:innen hier auf jeden Fall schnell abgeholt.

Das dazugehörige Video ist das Wunschdenken vieler Jugendlicher. Billie Eilish zeigt sich alleine in einer verlassenen Shopping-Mall. Auf der Entdeckungstour schnappt sie sich eine amerikanische Version einer Brezel, joggt durch die breiten Gänge und lässt es sich auch sonst einfach nur gut gehen. Erst im Februar hat Billie Eilish mit dem Song „No Time To Die“ den Titeltrack zum neuen 007 beigesteuert.

Das Video zu „Therefore I Am“ gibt es hier:

Pale Waves wagen sich mit ihrem Song „Change“ in die Anfänge der 00er Jahre

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Pale Waves wagen sich mit ihrem Song
Still aus: Pale Waves - Change

Die Protegé-Band von Matt Healy taucht mit „Change“ in die Anfänge der 00er Jahre ein. Pale Waves wollen damit eine Hymne für alle Menschen mit Herzschmerz schreiben.

Vor knapp zwei Jahren erschien das Debütalbum „My Mind Makes Noises“ von Pale Waves. Im vergangenen Jahr hat die Band aus Manchester dann beschlossen auf weitere Releases zu verzichten und sich stattdessen dem Nachfolger zu widmen. Mit „Change“ haben sie heute den ersten Ausschnitt daraus bei BBC Radio1 vorgestellt. In den vergangenen Tagen haben sie mit mehreren Teasern und Posts bereits anklingen lassen, wohin die Reise gehen könnte.

 

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Tatsächlich hat sich der Eindruck bewahrheitet und „Change“ ist ein Song geworden, der genau so auch im Jahr 2003 erschienen sein können. In der Radioshow von Annie Mac kamen auch gleich Rückmeldungen der Höhrer:Innen rein, die den Song mit Avril Lavigne verglichen haben. Die live zugeschaltete Frontsängerin Heather Baron-Gracie bejahte dies auch sofort.  Der klassische Indie-Sound mit 80s Einschlag musste großen Pop-Gesten weichen. Dadurch hebt die Band sich jedoch stärker von The 1975 ab, was ihnen gut tun wird. Matt Healy gilt als Förderer der Band aus Manchester, was vor allem in den ersten Bandschritten erkennbar war.

In dem Interview mit der Moderatorin Annie Mac berichtete Heather Baron-Gracie zudem, dass sie erst durch die Pause gemerkt hast, dass sie Zeit für sich benötigt hat. Und so wird die zweite Platte „Who Am I?“ Selbstreflexion als zentrales Thema haben. Ein Topic, welches wohl viele Menschen unter uns, in der aktuellen Lage, fühlen werden. Das Album erscheint am 12. Februar via Dirty Hits.

Tracklist:

1. Change
2. Fall To Pieces
3. She’s My Religion
4. Easy
5. Wish U Were Here
6. Tomorrow
7. You Don’t Own Me
8. I Just Needed You
9. Odd Ones Out
10. Run To
11. Who Am I?

„Change“ von Pale Waves gibt es hier:

Rico Nasty gibt Datum für Debütalbum bekannt

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Das Debütalbum „Nightmare Vacation“ der Musikerin erscheint am 4. Dezember. Dies teilte sie auf Instagram mit.

Monatelang hat Rico Nasty ihre Fans hingehalten. Nun ist es endlich so weit: „Nightmare Vacation“ erscheint am 4. Dezember. Daneben hat sie auch gleich das Artwork ihres Debütalbums im Post auf Instagram vorgestellt. Was sie jedoch noch nicht verraten hat, ist die Tracklist ihrer Platte. Bisher kann man lediglich vermuten, dass Songs wie „Own It“, „iPhone“ oder „Don’t Like Me“ auf dem Album sein werden. Der letztgenannte Track ist eine Kollabo mit dem Musiker Don Toliver. Zudem sollen weitere Features von Trippie Redd, Aminé, Gucci Mane, Dylan Brady, Take a Daytrip, Avedon und Tay Keith auf dem Album sein.

Mit ihren expressiven Outfits sorgt die Musikern vor allem in den Musikvideos immer wieder für Aufregung. Sie sprengt Genre-Grenzen und zeigt sich in verschiedensten Looks. Für kommenden Freitag hat sie einen neuen Song angesteasert, der sie im (Cyber)Punk-Look zeigt Rico Nasty sieht es als Teil ihrer Kunst an immer wieder zu provozieren.

https://twitter.com/Rico_nastyy/status/1322718402964819975?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1322718402964819975%7Ctwgr%5Eshare_3&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.nme.com%2Fen_au%2Fnews%2Fmusic%2Frico-nasty-teases-fierce-new-track-due-out-next-week-2807632

Gegenüber dem britischen Magazin NME gestand sie, dass der Schaffensprozess des Albums doch einige Zeit in Anspruch genommen hat: „I made ‘Anger Management’ in a week. I made ‘Nasty’ and ‘Sugar Trap’ in around three months. I made ‘Tales Of Tacobella’ in a month – two, tops. I made this album in a year, she said. “I hope that I’m not one of the people that overperfected it and took away what [the fans] enjoyed.“

Das Artwork zu Rico Nastys Album „Nightmare Vacation“ gibt es hier:

 

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Nightmare Vacation Dec 4th

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Donald Glover kündigt über Social Media neue Musik an

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Donald Glover kündigt über Social Media neue Musik an
Donald Glover aka Childish Gambino // © Ibra Ake

Mit seiner Rückkehr auf Twitter hat der US-amerikanische Künstler gleich einige Statements rausgehauen. Eins davon lässt auch die Herzen seiner Musikfans höher schlagen.

Es war eine Rückkehr auf Twitter über die man sich ausnahmsweise gefreut hat. Während der noch amtierende US-Präsident sich aktuell die kindliche Wut, in CAPS, aus dem Leib tippt, war Donald Glover länger inaktiv. Nun hat er sich vergangene Woche zurückgemeldet und gleich mehrere spannende Informationen gedroppt. Am vergangenen Freitag hat er nämlich angekündigt, dass Fans und FollowerInnen sich schon bald auf neue Musik freuen dürfen.

Zuerst blickt er jedoch zurück: „Last music project was probably my best“. Gemeint ist das Album 3.15.20 auf dem neben Ariana Grande auch 21 Savage zu hören ist. Erschienen ist es, wie es der Name vermuten lässt, mitten im ersten Lockdown. Nun kündigt Donald Glover auf Twitter an: „…But the one coming will be my biggest by far.“

Doch mittlerweile müsste jeder Mensch mitbekommen haben, dass Donald Glovers Kreativität sich nicht nur in Form von Musik ausdrückt. Neben seiner Musikkarriere hat er auch eine überaus erfolgreiche Schauspielkarriere am Start. Und so darf man sich auf gleich zwei neue Staffeln der Serie „Atlanta“ freuen. Hier stammt selbst die Idee von dem aus Kalifornien stammenden Künstler.

Die Fortsetzung der dritten Staffel war eigentlich für Januar 2021 geplant. Leider musste das Release-Datum aufgrund des Coronavirus‘ und dem Pausieren der Dreharbeiten nach hinten geschoben werden. Man darf sich also darauf freuen, dass 2021 wahrscheinlich wieder schöne News aus den USA kommen werden. Politisch wurde in der vergangenen Woche der Grundstein dafür gelegt.

Childish Gambino: 2018 in unseren besten Songs des Jahres

Songs, die du letzte Woche vielleicht verpasst hast

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Songs, die du letzte Woche vielleicht verpasst hast
Credit: Symba - Momo Maserati, BENEE - Harry Were

Wer kennt sie nicht die Überforderung am New Music Friday? Und dann war auch noch das Wahl-Drama in den USA – mit positivem Ausgang. Bei so viel Ablenkung wollen wir auf ein paar gute Releases der vergangenen Woche hinweisen.

Jade Bird – Headstart

Es ist das erste neue Material von Jade Bird nach ihrem Debütalbum im vergangenen Jahr. Die Künstlerin stammt aus der britischen Kleinstadt Hexham und hat von dort aus schnell Erfolg in den USA feiern dürfen. Ihr Sound erinnert tatsächlich auch mehr an die Unbeschwertheit LAs als an die aktuelle Schwere London. Sie selbst sagt über „Headstart“ folgendes: „Es ist ein ziemlich unbeschwertes Lied, jemanden zu mögen, der die Zeichen einfach nicht sehen kann, und es zu veröffentlichen, fühlt sich wie eine Möglichkeit an, dem Ende des Jahres ein bisschen Freude zu bereiten. Es fühlt sich für mich wie eine Gemeinschaft an und bringt mich dazu, wieder singen zu wollen. “

Jelani Blackman – Foolish

Bock auf Grime aus London? Dann seid ihr mit „Foolish“ an genau der richtigen Adresse. In dem Song geht es um eine innere Unterhaltung, die der Musiker mit sich selbst führt. Es werden lange Nächte nachgespielt, Gedanken, die schnell wieder aus dem Kopf verschwinden sollen und Fehler, die oft vielleicht gar keine sind.

Symba – Battlefield Freestyle

Symba beweist mit seinem „Battlefield Freestyle“, dass er zurecht zu den talentiertesten MCs des Landes zählt. „Die wollen ein Album, doch bekommen kein Album / Das’n 3-Gang-Menü und nicht all-you-can-eat / Sie swipet mir durch Spotify, findet kein Lied /Und schläft danach ein zu ’nem Symba-Type-Beat“, Word!

Badchieff – Komm

Badchieff durchbricht die Grenzen zwischen Rnb, Pop und Deutschrap. Und das eigentlich mit jedem neuen Release. So auch passiert mit „Komm“, einem Song mit recht simplen Text, der einem nach dem Anhören aber irgendwie nicht mehr wirklich entweichen möchte.

Sega Bodega & Låpsley – Make U Stay

Mehr Club-Gefühl als „Make U Stay“ werdet ihr dieses Jahr wahrscheinlich nicht mehr verspüren. Wir wollen zwar damit keine Illusion zerstören, euch jedoch freundlich darauf hinweisen, dass euch Sega Bodega und Låpsley mit ihrem Song dahingehend schon irgendwie über Wasser halten werden. Irgendwie.

Kylie Minogue – Real Groove

Wusstet ihr, dass Kylie Minogue ihre eigene Weinreihe am Start hat? Und wusstet ihr auch, dass Kylie Minogue am Freitag ihr neues Album „DISCO“ veröffentlicht hat? Letzteres können wir jedenfalls sehr empfehlen, da es doch einige – Überraschung Disco-Perlen hervorbringt. Eine davon ist „Real Groove“.

JW Francis – All There

Die Langeweile und Gleichgültigkeit, die man in Lockdowns fühlt könnten nicht besser in einem Song zusammengefasst sein als bei JW Francis‘ „All There“. Und das meinen wir positiv.

BENEE – Happen To Me

Wir wissen zwar nicht, ob ein Auftritt beim Morgenmagazin einen zum „Next Big Thing“ macht, dafür müssten wir bei Max Gruber alias Drangsal nachfragen. Was wir jedoch wissen, ist, dass BENEE einen vielversprechenden Song nach dem anderen veröffentlicht. Das letzte Exemplar nennt sich „Happen To Me“ und taucht in Instrumentalwelten à la War On Drugs ab, ohne dabei das Schlafzimmer ihres Bedroom-Pop zu verlassen.

Dua Lipa sieht es als ihre Pflicht an für LGBTQ-Rechte zu kämpfen

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Dua Lipa sieht es als ihre Pflicht an für LGBTQ-Rechte zu kämpfen
Dua Lipa // © Hugo Comte

In einem Interview gegenüber dem attitude-Magazin spricht die Pop-Sängerin über ihren Wunsch sich noch stärker für die LGBTQ-Community einzusetzen.

In der LGBTQ-Community gilt sie bereits seit längerer Zeit als eine Art Verbündete. Nun spricht sie sich gegenüber dem attitude, dem „Best-selling gay magazine“ dafür aus, noch stärker für LGBTQ-Rechte zu kämpfen. Im Interview mit der Zeitschrift sagt sie, dass sie täglich Kraft aus der queeren Community schöpft: „I have a massive group of friends and [members of] my team who are part of the LGBTQ community, who have inspired me so much and taught me so much. They’re all my role models in life.“

Doch das ist nicht der einzige Grund, warum sie den Wunsch und vor allem ihren Support geäußert hat. „It’s entirely a right to be able to love who you want, not just because I have friends in the LGBTQ community, but because we’re all human and we deserve it,“ bekräftigt sie. „It’s something I feel very connected to and will continue to fight for.“ Sie erwähnt zudem, dass die Selbstmordraten für die LGBTQ-Jugend noch immer viel zu hoch seien.: „It really breaks my heart. It’s hard to put into words how that makes me feel, somebody not being able to continue with their life because of what’s going on around them. That makes it difficult to digest. I can only imagine what that must feel like.“

Aus diesem Grund möchte sie ein stärkeres Bewusstsein gegen die Stigmatisierung und Unterdrückung der Gesellschaft schaffen. Dua Lipa möchte eine Plattform des offenen Dialoges mit ihrer Musik kreieren und ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Das komplette Interview von Dua Lipa im attitude-Magazin gibt es hier.

Dua Lipa und die belgische Pop-Künstlerin haben kürzlich den gemeinsamen Song „Fever“ veröffentlicht:

Für Joey Bargeld und Haiyti ist alles „Zu Spät“

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Still aus: Zu spät (feat. Haiyti)

In dem gemeinsamen Song thematisieren die beiden MusikerInnen die Sehnsucht der Flucht vor Ängsten und dem Alleinsein.

Es wurde mal wieder Zeit für einen gemeinsamen Song von Joey Bargeld und Haiyti. Der brandneue Track heißt „Zu spät“ und erzählt die gescheiterte Flucht aus der Realität. Erste musikalische Annäherungen gab es bereits im Jahr 2016 und seitdem entwickelten sich beide stetig weitere. Die letzte Kollabo „So Special“ liegt nun auch schon wieder zwei Jahre zurück, weshalb man glücklich auf den heute erschienenen Song blicken sollte.

„Zu spät“ erzählt eine Geschichte à la Bonnie und Clyde. Ein junges Gangsterpärchen findet keinen Ausweg, was mit emotionaler Pain und viel Sehnsucht verbunden ist.  So heißt es: „Du warst alles, was ich mag, doch jetzt bist du nicht mehr da und ich schlaf“. Man möchte der Realität entkommen, dem eigenen Leben und doch ist man in Fesseln gelegt. Es ist ein Schrei der Hoffnungslosigkeit, den „Zu spät“ treibt. Produziert wurde der Track, der den 2020er Zeitgeist bestens wiedergibt von Zilin Musik. Dieser hatte in der Vergangenheit bereits bei Tracks wie „Cappuccino in Mailand“ oder „Blind vor Liebe“ von Haiyti seine Finger im Spiel.

Das dazugehörige Video ist im Zeichentrick-Stil gehalten. Farbige Konturen auf schwarzem Hintergrund skizzieren eine zum Scheitern verurteilte Liebesgeschichte. Auch hier lässt sich der Einfluss von Bonnie und Clyde nicht von der Hand weisen. Der Track ist der erste Vorbote einer neuen EP von Joey Bargeld, die im Frühjahr erscheinen wird.

Das Video zu „Zu spät“ von Joey Bargeld und Haiyti gibt es hier:

 

 

LUI Hill entdeckt in „Creatures“ endgültig den Funk für sich

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LUI Hill entdeckt in
Lui Hill // © Nicolas Blanchadell

LUI HILL präsentiert uns mit „Creatures“ seine Gedanken aus dem ersten Lockdown. Da kommt der Zufall doch fast schon gelegen, dass wir uns mittlerweile wieder in einem soften Lockdown befinden.

„Creatures“ ist aus der Stille heraus entstanden. Im März wurden viele Menschen fast gezwungen sich mit den eigenen Gedanken auseinanderzusetzen. Grund dafür war der Lockdown. Und so nutzte auch LUI HILL den Stillstand für sich und hörte in sich selbst hinein. Mit der Zeit entdeckte er neue Seiten, in Form von kleinen Kreaturen, von sich. Wie soll es auch anders sein, entstanden daraus natürlich schnell erste Ideen für einen Song. Ein paar Fetzen waren schnell herunter geschrieben, das Gitarrensolo eingespielt und schon stand nach einem Tag der komplette Song.

Der Musiker selbst sagt über „Creatures“: Ich war auf Tournee, und ganz plötzlich war der Lärm um mich herum weg, das ständige Geräusch, das ich als normal empfand. Diese überwältigende Stille machte Stimmen hörbar. Ich konnte vorher nichts hören. Ich nannte sie Kreaturen. Einige von ihnen sind beunruhigend und beängstigend, andere ermutigend und sanftmütig und hatte eine Menge Weisheit. Ich versuchte, mich mit allen anzufreunden.

Musikalisch erinnert der Song aus der Discowelle, die einen immer wieder aus Frankreich erreicht. Man hört Einflüsse aus Daft Punk und Justice heraus, was einen schnell bei den Australiern von Parcels landen lässt. Für das Video, an dem LUI HILL mit Nicolas Blanchadell gearbeitet hat, stellen sie die Facetten der angesprochenen Kreaturen dar. Creatures ist der erste musikalische Vorbote seiner im Frühjahr 2021 erscheinenden EP.

Das Musikvideo zu „Creatures“ von LUI HILL gibt es hier:

Lizzo versucht Hoffnung für die Zukunft der USA zu versprühen

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Mit einem langen Statement erklärt Lizzo, warum an eine gute Zukunft der USA glaubt. Das Statement wurde vor den ersten Ergebnissen verfasst.

Für viele Menschen kamen die ersten Wahlergebnisse aus den USA wie ein Schlag ins Gesicht. Verzweifelt sucht man nach einem Funken Hoffnung, den uns Lizzo nun schenken möchte. Auf ihrem Instagram-Channel hat die US-amerikanische Musikerin, am Wahltag, ein Bild von sich in Stripes and Stars hochgeladen. Stolz posiert sie fast nackt vor der Kamera. Lediglich die Mischung aus Flagge und Kleid bedeckt die rechte Seite ihres Körpers.

In ihrem Statement in der Bildunterschrift geht sie auf die Vergangenheit, aber auch auf die Zukunft der USA ein. Sie startet mit einer Kritik an der Gesetzeslage: „When I think of this country I don’t think of its laws I think of its people“. Im Anschluss geht sie schnell auf die Inhalte ein und kritisiert das System einer kompletten Nation. Werte wie Patriotismus, Krieg und das Werkzeug würden zu groß geschrieben: „I think about how we were raised to be patriotic of violence, propaganda & war.“

Was jetzt erst einmal nach einem düsteren und ehrlichen Aufführen der aktuellen Lage klingt, ergänzt sie dann jedoch mit hoffnungsvollen Worten. Eingeleitet mit den Worten „Because of you, I’m still hopeful“, spricht sie über den Wunsch die brutale Geschichte der USA weniger aus der Perspektive der Kolonialisten zu sehen. Sie glaubt nach wie vor, dass Gleichberechtigung, Fairness, das Auflösen religiöser Oppression nicht unmöglich ist. Und es sind genau diese Worte, die einem Kraft geben sollten, dass dieses große, politisch so einflussreiche Land, vielleicht doch irgendwann wieder ohne Hass regiert wird. Bis es jedoch so weit ist, hilft die Message von Lizzo einem, die Hoffnung nicht zu verlieren.

Das komplette Statement von Lizzo gibt es hier:

 

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When I think of this country I don’t think of its laws I think of its people. I think about how we were raised to be patriotic of violence, propaganda & war. I think about how this country is owned by the oppressor and how the oppressed are locked in a valley of capitalism. But I also think of the young people who refuse to be spoon fed mistruths. I think of the elders who bucked against hateful prejudices even when it felt impossible…. Because of you, I’m still hopeful. I believe in a country that teaches the true history so we can better understand where we live and how we can do better. I believe in a country that listens to the cries of the protester and doesn’t politicize death. I believe in restoration of this beautiful land and respecting the communities of people who owned America before colonizers renamed it. I believe in fairness, equality, a complete removal of religion in places where it does not belong. Let religion live in the churches and places of worship… the quiet prayer rooms, the joyful congregations.. and out of Congress. I believe in so much, and if I believe it one day I can see it. It may not be tomorrow it may not be today, but it will be one day if we stay activated. We the people, ALL the people, deserve it. Today’s the last day to vote. Stay in line, stay determined and thank YOU for voting.

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