Exakt eine Woche vor dem „Liebe Grüße an alle“-Tourstart, kündigen unsere Twitter-Lieblinge die gleichnamige neue Rockhymne an. Außerdem erscheint ein neues Album am 31. Juli.
Nachdem sich die Sh00ters im vergangenen Jahr mit „Wir lieben uns und bauen uns ein Haus“ zurückmeldeten, legen sie 2020 direkt nach. Die Bandmitglieder Dax Werner, Susi Bumms und Kurt Prödel haben zusammen als eine der interessantesten Newcomerbands der Stunde in den letzten zwei Jahren sehr schnell ziemlich viel erreicht: Auftritte im TV und auf Festivals, ausverkaufte Shows und ihre erste LP „Europa“, ein Zusammenschluss der Werke „Ein starkes Team“ und „Übergriff“. Na klar, daher ist es höchste Zeit, ein paar Grüße rauszuschicken: An Angela Merkel, an die Mama, an Die Nerven – an alle eben.
Das machen sie mit drückendem Bass, saftig verzerrten Gitarren und Drums mit Wumms: „Liebe Grüße an alle“ ist eine deutschsprachige Rocknummer, die sich vor so manch einer Stadionhymne nicht verstecken braucht. Bereits in der Vergangenheit hat man das Banner mit diesem Schriftzug auf Konzerten sehen können. Nun gehen die Grüße also nicht mehr nur visuell, sondern auch auditiv heraus in die Welt. Augenzwinkernd wie immer, fährt die Band im Musikvideo ordentlich auf: Sie zocken im Fernsehstudio vor einem Sportwagen und süßen Hundewelpen.
Wir sind gespannt, mit welchen klugen und ironischen Statements uns The Screenshots auf ihrem neuen Album (31. Juli) überraschen werden. Der Titel „Zwei Millionen Umsatz mit einer einfachen Idee“ lässt unsere Freude schon in die Höhe steigen. Bis dahin können wir uns aber auf die Tour der Band freuen.
The Screenshots auf „Liebe Grüße an alle“-Tour:
19.02.20 Mainz, Schon Schön
20.02.20 Leipzig, Ilses Erika
21.02.20 Berlin, Bi Nuu
26.02.20 München, Milla Club
27.02.20 Wien, Flex
29.02.20 Stuttgart, Merlin
16.04.20 Bremen, Lagerhaus
Das Video zu „Liebe Grüße an alle“ von The Screenshots:
Nach der Veröffentlichung des Debütalbums „Melt Away“ gehen Jadu Heart auf Europatour – Ende Februar kommen sie für eine Show nach Deutschland.
Jadu Heart gehören mit ihren geheimnisvollen Masken aktuell zu den einzigartigsten und faszinierendsten Newcomer Bands aus Großbritannien. Das mysteriöse Alternativ-Pop-Duo hat sich bei einem Musikprojekt in der Uni kennengelernt und konnte schon über 50 Millionen Streams mit ihren Songs erzielen. Ihre Shows im Bussey Building und Omeara waren sofort ausverkauft. Mit Bekanntgabe der Tour haben Jadu Heart eine fünfminütige Mini-Dokumentation veröffentlicht, indem sie Ausschnitte aus ihrem Alltag und der Entstehung zu ihrem Debütalbum „Melt Away“ zeigen.
Jeder Song auf dem Album ist ein neues Kapitel, indem die schwindelerregende Reise der semi-fiktiven Charaktere Dina und Faro erlebt werden kann. Sie fühlen sich dabei von Konzeptalben wie „Ziggy Stardust“, „Sgt. Pepper“ und „Tommy“ angezogen, als auch der modernen British Experience. Ihre Texte thematisieren Moral, Drogenkultur und jugendliche Entfremdung von Einsamkeit, Freundschaft sowie Qualitäten, die aus uns allen Monster und Liebende machen. Auch, wenn „Melt Away“ ein weiteres Kapitel in den Geschichten der Alter-Egos sein mag, ist es für das schön-bizarre Duo genauso eine Möglichkeit, wirklich sie selbst zu sein.
The Postie präsentiert: Jadu Heart auf Melt Away Tour
Nach zwei exzellenten EPs kehren Erregung öffentlicher Erregung nun endlich mit neuer Musik zurück. Ihr Debütalbum „EöE“ wird am 20. März via Schlappvogel Records / Euphorie erscheinen. Dazu gibt es im April/Mai eine Tour und bereits heute die erste Singleauskopplung „Vermessen“.
Zwischen Hamburg und Berlin erhob sich in den vergangenen Jahren das Quintett Erregung öffentlicher Erregung. Stilsicher veröffentlichten sie in 2017 ihre erste offizielle EP mit dem wunderbaren Titel „Sonnenuntergang über den Ruinen von Klatsch“. Auf dieser manifestierte sich bereits der einzigartige Sound der Band: in einem zeitgenössischen Gewandt trifft Krautrock auf Neue Deutsche Welle und Dance-Punk. Ein Jahr später erschien mit „TNG“ die zweite EP der Band.
Nun steht das (quasi selbstbetitelte) Debütalbum „EöE“ für einen Release am 20. März in den Startlöchern. Auf diesem beschäftigen sich Anja Kasten, Michael Schmid, Michael Hager, Laurens Bauer und Philipp Tögel mit dem Älterwerden und der anhaltenden Unbeständigkeit. Es geht um Selbstentfremdung, schlimmer werdende Kater, Zigaretten und Melancholie. Und auch, wenn es eigentlich darum geht, älter zu werden, versprüht die Stimmung des Albums vor allem eins: ein Gefühl von Jugend und Freiheit.
Als Einstimmung auf das Debütalbum gibt es mit „Vermessen“ bereits heute die erste Singleauskopplung inklusive Musikvideo. Im April und Mai gehen Erregung öffentlicher Erregung mit ihrem Debütalbum auf Tour, presented by yours truly.
The Postie präsentiert: Erregung öffentlicher Erregung auf „Vermessen“-Tour:
Der Song von Héloïse Letissier aka Christine and the Queens ist auf sämtlichen Plattformen verfügbar. Außerdem gibt es eine COLORS-Session.
Christine and the Queens war sicherlich eine der prägenden Personen des vergangenen Jahres. Nun veröffentlicht sie mit „People, I’ve been sad“ einen neuen Song. Egal ob Features mit Charli XCX oder Headline-Slots bei Festivals wie dem All Point Easts; Christine and the Queens hat die beiden letzten Jahre musikalisch mitbestimmt. Ihr Album „Chris“ aus dem Jahr 2018 war überaus erfolgreich und überzeugte durch einen spannenden Mix aus Pop, R’n’B und Funk.
Christine and the Queens ist die Pop-Ikone, die sämtliche Klischees des Musikgeschäftes auflöst. In Videos wie „Damn, dis-moi“ zeigt sie sich burschikos, selbstbewusst und tanzt sich durch Musical-Settings wie eins Michael Jackson. Dann ist die Französin aber auch die Stimme, die immer ein Ohr für ihre Zuhörer hat, trotz ihres Dandy-haften Auftretens. Mit „People, I’ve been sad“ kehrt sie mit einem ehrlichen, herzzerreißenden Song zurück. Der Song wirkt majestätisch und besticht durch eine unglaubliche Energie und Kraft. Mit der Tastemakerplattform COLORS hat sie zudem die perfekte Bühne genutzt um ihre neue Single vorzustellen. Ob der Song ein neues Album anteast, ist noch nicht bekannt.
Die Colors-Session zu „People, I’ve been sad“ von Christine and the Queens gibt’s hier:
Vom 30. Juli bis zum 01. August steigt die große Sause. Das liebenswerte Festival in Diepholz lädt zum 20-jährigen Bestehen ein. Passend zum 02.02.2020 hat das Appletree nun 20 erste Bands bestätigt.
Angeführt wird die Bandwelle von alten Bekannten. Bereits im Jahr 2011 spielte Metronomy auf dem Festival. Die Elektro-Pop-Pioniere werden nach neun Jahren zurückkehren und das bunt geschmückte Wäldchen zum Tanzen bringen. In der Spitze des Line-Ups befinden sich darüber hinaus zwei große deutschsprachige Namen: Der Chemnitzer Rapper Felix Brummer aka. KUMMER und der Schweizer Singer-Songwriter Faber.
Aber auch darüber hinaus überzeugt das Line-Up mit einem bunten Blumenstrauß an Bands: Melancholisch wird es bei Oehl, Black Sea Dahu bringt einen Mix aus Dream Pop und Folk in die niedersächsische Kleinstadt undAltin Gün hat anatolischen Psychrock im Gepäck. Den tanzfreudigen Besuchern wird mit L’Impératrice und Papooz einiges geboten. Aber auch andere Act aus dem Postie-Universum sind am Start: Provinz, Mavi Phoenix und einige weitere spannende Künstler*innen und Bands.
Weitere Acts sollen folgen. Wir sind gespannt, wen das Appletree Garden zum 20. Geburtstag noch so alles auffährt.
Alles ersten Acts im Überblick:
Altin Gün, Black Sea Dahu, Elias Doré (DJ), Faber, Islandman, Kummer, L’Impératrice, Lars Eidinger (DJ), Los Bitchos, Mavi Phoenix, Metronomy, Núria Graham, Oehl, Papooz, People Club, Provinz, Rikas, Sarah Wild (DJ), Steiner & Madlaina, The Lips
Willenlos und gierig zugleich? Mit „schon okay“ gibt es kurz vor dem Start der Tour neue Musik von JEREMIAS.
In JEREMIAS neuer Single „schon okay“ kommen die ersten Frühlingsgefühle auf – ein Lied über den schönen Rausch der Zweisamkeit. Damit denken die vier Hannoveraner den Sound ihrer ersten EP „Du musst an den Frühling glauben“ konsequent weiter. Der neue Song ist eine Mischung aus Disco-Funk gepaart mit elektronischen Elementen und melodischen Synthie-Läufen, bei dem es nur schwerfällt den Fuß still zu halten. Das Bild zeigt sich auch im Video, das ganz klar den 70er/80er Jahre Vibe versprüht.
Mit ihren deutschen Texten und Indie-Disco-Funk-Nummern stehen JEREMIAS zurzeit hoch im Kurs und halten mit „schon okay“ ein Plädoyer an die Möglichkeiten des Moments. Einerseits steht man neben sich, gleichzeitig ist man voll im Augenblick. Herzpochen, Flausen im Kopf, geklaute Blumen, Küsse – willenlos und gierig zugleich. Da kommt man direkt ins Träumen, was könnte noch alles daraus werden?
JEREMIAS spielten bereits auf einigen Festivals, waren Support für die Giant Rooks und OK KID und produzierten mit Tim Tautorat (AnnenMayKantereit, Faber) ihre Debüt-EP. In ein paar Tagen brechen sie dann zu ihrer erste Headliner-Tour auf. Der Hype um die gerade einmal 19-bis 22-Jährigen kommt nicht von ungefähr. Dabei machen sie gerade einmal seit etwa zwei Jahren gemeinsam Musik und schlagen mit ihrem Sound eine Brücke zwischen den 80er und den jetzigen 20er Jahren.
Bye, bye, bad vibes – in ihrer Debütsingle „So Shady“ verpackt RIIVA plakativ dargestellte Zwielichtigkeiten taff in eine große Portion Selbstironie. In der Nummer lässt die Newcomerin spielend coole 90’s R’n’B-Beats mit harmonischen Melodien und groovigen Bässen verschmelzen.
Ein bisschen Destiny’s Child, ein wenig Banks – In ihrem Debüt zeigt sich RIIVA als taffe, selbstbewusste Frau, die ihr Innerstes gefühlvoll und stark nach außen kehrt. Bereits im Alter von 5 Jahren entdeckte RIIVA das singen und tanzen für sich, performt zu JLo und Britney in ihrem Kinderzimmer und probt Tanzcoreographien vor dem Spiegel. Mit 14 beginnt sie ihre ersten eigenen Songs zu schreiben und verarbeitet seitdem ihre Erlebnisse und Emotionen in ihren Texten. Mittlerweile kann die junge Künstlerin eine abgeschlossene Ausbildung zur Gesangslehrerin und ein Studium an der Mannheimer Popakademie vorweisen. Mit ihrem Sound orientiert sich die Sängerin dabei am R’n’B-Vibe der 90er, packt darauf funkelnde Bässe und eine Prise Melancholie. Durch ihre facettenreiche Stimme wird aus dem Song eine dunkle, vielschichtige Nummer, die den Hörer in den Bann zieht und ihn durch den eingängigen Refrain zugleich zum Tanzen animiert.
Im Clip zur Debütsingle verkörpern RIIVA und ihre Girl Gang dabei das Bild der zwielichtigen Person, welche die Sängerin in ihrem Text ironisch besingt. Dabei zeigt sich die Newcomerin als Powerfrau und spielt dabei mit Gegensätzen. So sieht man sie beim Schmelzen eines Eis am Stiel mit einem Föhn oder beim Essen einer Blume. „So Shady“ verkörpert inklusive der im Video dargestellten Girl Gang ein starkes Frauenbild und kommt provokant und frech daher. In dem Track besingt RIIVA den Bruch mit einer anderen Person und befreit sich von der Quelle, die ihr ihre Lebensenergie raubt. Der Songs ist Abschluss und Neuanfang zugleich und eine Homage an das eigene Selbstbewusstsein.
Exklusive Videopremiere: RIIVA besticht in „So Shady“ mit 90’s-Power-R’n’B:
Es ist jedes Jahr das Gleiche. Nachdem die Jahreslisten in weite Ferne rücken, macht sich die Vorfreude auf neue Musik und vor allem auf neue Alben immer spürbarer. Deswegen haben wir euch eine Liste mit möglichen Releases zusammengestellt, die auch euch interessieren könnten.
Alli Neumann
Wenn es so etwas wie eine neue Deutsche Pop-Hoffnung gibt, dann ist es Alli Neumann. Schon lange nicht mehr hat ein*e Künstler*in den Zeitgeist so perfekt getroffen und in derartig kluge, innovative und sich trotzdem nicht-zu-ernst-nehmende Musik übersetzt. Wir erwarten hier ein großes Album (no pressure), das hoffentlich die Anerkennung erhalten wird, die es verdient.
Beach Bunny
Fans von Alvvays oder Best Coast aufgepasst, denn die nächste Indie/Power-Pop Sensation steht in den Startlöchern: Beach Bunny aus Chicago. Jingly jangly Gitarren treffen auf melodiöse und bittersüße Vocals, in denen Songwriterin und Frontfrau Lili Trifilio sich mit überholten gesellschaftlichen Idealen und dem Spannungsfeld aus Selbstkritik und Selbstmitgefühl auseinandersetzt. Spätestens seit ihrem Hit „Prom Queen“ ist klar, Beach Bunny ist eine zukunftsweisende Rockband. Sind die früheren Veröffentlichungen des Quartetts ganz im Sinne des Bedroom-Pops in den eigenen vier Wänden entstanden, ging es für die Aufnahmen zum Debütalbum ins professionelle Studio. „Honeymoon“ erscheint am 14. Februar via Mom & Pop Music.
Caribou
Dan Snaith operiert unter diversen Alter Egos: Manitoba, Daphni oder eben Caribou. Mit seinem Blend aus Indietronica, Psychedelic-Pop und Deep House gelang es dem Kanadier in der Vergangenheit, sich sowohl in den Top-Listen der einschlägigen Indie-Magazine zu etablieren, als auch ein Kritikerliebling innerhalb der Elektronischen Musik zu werden. Am 28. Februar erscheint nun, sechs Jahre nach dem letzten Albumrelease, das neue Caribou Album „Suddenly“. Um die Wartezeit etwas zu verkürzen, veröffentlichte Snaith bereits drei Singleauskopplungen: „Home“, „You and I“ und zuletzt „Never Come Back“.
Drangsal
Aktuell sorgt Drangsal vor allem als Teil der Gruppe „Möse Onkelz“ für Aufsehen. Gemeinsam mit Deutschlands Vorzeige-PopmusikerInnen Mine, Tristan Brusch, Mia Morgan und Kaltenkirchen arbeitet er offenbar an neuer Musik. Allen experimentellen Kollabo-Ausflügen zum Trotz, soll es 2020 aber auch solo weitergehen. Auf Facebook kündigte der Herxheimer bereits im November einen Nachfolger von „Harrieschaim“ und „Zores“ an.
Dua Lipa
Vergesst TayTay! Von den großen PlayerInnen im Pop-Game gibt es aktuell nur eine Gewinnerin und dass ist Dua Lipa. Mit ihrer Infusion an Funk- und Dance-Elementen grast sie die Weiden ab, die Madonna, Gwen Stefani und Co. im letzten Jahrzehnt mit viel Mühe gepflanzt haben. „Future Nostalgia“ erscheint am 3. April. It’s your time to shine girl!
Frank Ocean
Macht er es oder macht er es nicht? Die Frage nach neuer Musik ist bei Frank Ocean immer mindestens so wackelig, wie Ankündigungen für Live-Auftritte. Letztes Jahr durften die Fans bereits einige neue Songs des Künstlers hören ein festes Datum für den möglichen Release des Albums gibt es aber natürlich noch nicht. Aber hey, vielleicht ist seine Kollaboration mit Prada schon mal ein erster, guter Promo-Move?
Grimes
Das Jahr ist noch jung und trotzdem kann Claire Boucher aka Grimes bereits die Entstehung eines Memes für sich verbuchen. Am 8. Januar verkündete sie via Instagram, dass sie ein Baby bekommen werde. Daraufhin zählte das Internet 1 und 1 zusammen und vermutete Elon Musk als den Vater des Kindes. Was dabei rausgekommen ist, kann man sich denken. Aber Gossip bei Seite. In erster Linie ist Grimes eine zukunftsorientierte und Genre-sprengende Musikerin, deren langersehntes Album „Miss Anthropocene“ nun endlich in den Startlöchern steht. Im letzten Jahr teaserte sie ihr mittlerweile fünftes Studioalbum durch den Release mehrerer Singleauskopplungen, die einen ersten Vorgeschmack lieferten. „Miss Anthropocene“ erscheint am 21. Februar.
Haim
„Summer Girl“, „Now I’m In It’“, and „Hallelujah“ – alles Songs, die das Schaffen von HAIM nicht besser zusammenfassen könnten. Auf ihrem neuen, noch namenlosen, Album soll es um Freiheit gehen. Um das Gefühl furchtlos zu agieren – für das eigene Wohlbefinden. Einen Titel hat das dritte Album der Band noch nicht.
JINKA
Würde diese Seite wie ein Meme-Account funktionieren, wäre die Geschichte mit „Deutsche Grimes“ schnell erzählt. Dann hätte man jedoch unterschlagen, dass JINKA erstens aus Transsylvanien in Rumänien stammt und dass ihr Stil auch an Acts wie Kate Bush oder Charli XCX erinnert. Soundcloud-Welten werden bei JINKA mit futuristischen Spaceship in Mainstream-Welten katapultiert. Diese Mission nennt sich „No Anything Else“ und erscheint am 12. Juni via Filature Recordings / The Orchard.
King Krule
Mitten in das Brexit-Chaos hinein, meldete sich Archy Marshall alias King Krule Ende 2019 auf der musikalischen Bildfläche zurück. Unter dem schlichten Titel „Hey World!“ veröffentlichte er einen 15-minütigen Kurzfilm auf YouTube. Was zunächst nach artsy Kunstvideo aussah, entpuppte sich schnell als eine Menge neuer Musik. Mit „Perfecto Miserable“, „(Don’t Let the Dragon) Draag On“, „Energy Fleets“ und „Alone, Omen 3“ veröffentlichte der Londoner gleich vier neue Songs. Die Lieder sind Vorboten eines wohl in diesem Jahr erscheinenden dritten Studioalbums. Die Vorfreude ist auch bei uns bereits riesig. „When the world needed him the most he appeared“, fasst ein YouTube Kommentar die musikalische Rückkehr des Londoner Ausnahmetalents treffend zusammen.
Mavi Phoenix
Mavi Phoenix, geboren als Marlene Nader, hat sich gefunden. Der Österreicher nutzt von nun an das Fürwort „er“ und lebt als Mann. Diese Transformation wird er auch in seinem bevorstehenden Album thematisieren und verarbeiten. Wir freuen uns auf die sehr offene Aussprache von Mavi Phoenix – aber eben auch auf weitere Banger.
Mia Morgan
Ihr Gruftpop hat fast schon Kultstatus. Dabei gibt es noch gar kein Album von Mia Morgan. Das soll nun 2020 zusammen mit Max Rieger von Die Nerven nachgeholt werden. Ein erstes Warmlaufen gab es mit der EP „Gothgirl“ bereits. Es ist wie das Fiebern auf eine neue Staffel Vampire Diaries!
Real Lies
Es gab diesen einen Moment vor ein paar Jahren, der ein Turning Point in der Karriere von Real Lies hätte werden können. 2014 hat sich kein geringerer als Jamie xx als Fan des Trios geoutet und ihre Single „North Circular“ sogar in ein Boiler Room-Set integriert. Nach ihrem Album „Real Life“ wurde es jedoch still um die Musiker, die sich lediglich mit vereinzelten Tracks und Experimenten ab und zu auf Social Media gemeldet haben. Mit ihrem Song „You Were In Love“ wollen sie nun wieder durchstarten. Ihr Sound aus Underworld, New Order und britischem Garage-Sound ist auf jedenfalls nicht aus der Zeit gefallen.
Roberto Bianco & die Abbrunzati Boys
In der Welt in der Roberto Bianco & die Abbrunzati Boys verkehren, heißen Alben noch Tonträger. Ihr Sound stammt nämlich, wie die Band laut eigener Aussage selbst auch, aus den 80er Jahren und macht schunkeligen Italo-Schlager. Nach Welthits wie „Baci“, „In Palermo“ oder „AllItalia“ ist ein Tonträger namens „Greatest Hits“ längst überfällig. Und ihre Herkunftsstadt Augsburg ist eben doch der nördlichste Ort Italiens.
Rosalia
Wer gedacht hat, dass der Hype um Rosalia nach dem Release von „El Mal Querer“ abflacht, hat sich getäuscht. Stattdessen geht die spanische Musikerin Features mit Travis Scott ein und haut einen Banger nach dem anderen ins World Wide Web. Auch ihr bevorstehendes Album wird bereits auf Plattformen wie Reddit oder vom Musikjournalismus heiß diskutiert. So wird unter anderem vermutet, dass es zu Kollaborationen mit Acts wie Billie Eilish oder Pharell kommen könnte. Uff!
Sky Ferreira
Ein weiteres Jahr ohne ein neues Album von Sky Ferreira zog ins Land. Nach dem Release einer neuen Single im März letzten Jahres schlugen sicherlich viele Pop-Herzen kurzzeitig höher, dem schon lange angekündigten Follow-Up „Masochism“ entgegenfiebernd. Diese Erwartung ging jedoch leider nicht in Erfüllung. Aber Geduld. Derzeit spricht noch alles für ein 2020 Release des Nachfolgealbums zum grandiosen Debüt „Night Time, My Time“. Wir geben die Hoffnung auf ein baldiges Release nicht auf und bleiben HYPED.
Soccer Mommy
Ihr in 2018 erschienenes Debütalbum „Clean“ fand durch die perfekte Balance aus Lässigkeit und gleichzeitiger Melancholie großen Anklang in der Indie-Szene. Seit einiger Zeit ist nun klar, dass Sophie Allisons Zweitwerk „color theory“ heißen und am 28. Februar erscheinen wird. Das Album soll inhaltlich aus drei Teilen bestehen, je mit einer Farbe versehen, die für verschiedene Lebensabschnitte der Künstlerin stehen. Bezogen auf die Produktion nahm sich die US-Amerikanerin vor, das Ganze wie eine alte, verstaubte Kassette klingen zu lassen.
Sorry
Kleiner Tipp vorweg: Vergesst nie den Zusatz „Band“, wenn ihr die Briten googlen wollt. Ansonsten landet ihr in den Tiefen der Suchmaschine. Irgendwo zwischen Grußkarten und Wikipedia-Einträgen. Weitaus weniger belanglos ist die Musik vier Musiker, die sicherlich an manchen Stellen an Wolf Alice erinnert und doch forscher und fordernder ist. Die Band steht an der Schwelle vom Newcomer zum etablierten Act und daher ist das anstehende Album „925“ die logische Konsequenz.
Tame Impala
In den Anfängen war der Sound von Kevin Parker alias Tame Impala stark dominiert von verzerrten Gitarren und Psychedelic-Rock Einflüssen. Dies veränderte sich mit der Zeit und von Album zu Album wurde der Sound poppiger. Mit „Currents“ erreichten Tame Impala ihren bisherigen Höhepunkt, verkauften zig-tausende Einheiten und füllten die größten Hallen der Welt. Seit letztem Jahr ist klar, dass ein neues Album in der Pipeline ist, „The Slow Rush“ heißen und am 14. Februar erscheinen wird. Die bisherigen Singles zeigen, dass es eine weitere Entfernung von ihren musikalischen Roots geben wird, was die Musikwelt insgesamt mit gemischten Gefühlen betrachtet. Wie sich das Album im Ganzen machen wird, bleibt abzuwarten.
The 1975
Obwohl die Band um Matt Healy ihre Europa-Tour in den Oktober verlegt hat, hält sie am Release zu ihrem Album „Notes on a Conditional Form“ fest. Greta Thunberg, die Single „People“ und diverse Aussagen von der Band selbst, lässt vermuten, dass es die bis dato gesellschaftskritischste Platte der Briten werden wird. Am 21. Februar wissen wir mehr.
The xx
Für viele Millennials war das selbstbetitelte Debütalbum von The XX aus dem Jahr 2009 eine Offenbarung. Der minimalistische, düstere und etwas mysteriöse Indie-Pop der Londoner Band traf exakt den Zeitgeist und nahm maßgeblichen Einfluss auf die Musik, die folgen sollte. In den Jahren darauf veröffentlichte das Trio zwei weitere Alben, für die sich die Band immer wieder neu erfand und ihren Sound weiterentwickelte. Vor Kurzem kündigte die Band via Instagram für 2020 neue Musik an. Wir sind gespannt, in welche Richtung es dieses Mal gehen wird.
Tierra Whack
Musik funktioniert manchmal wie ein Rausch. Nachdem Tierra Whack bereits „CLONES“, „Gloria“, „Wasteland“ und „Unemployed“ veröffentlicht hat, ist unser einziger Gedanke, dass wir mehr von dem Zeug haben wollen. Das Schlimme: Zum aktuellen Zeitpunkt steht noch nicht einmal fest, dass es eine neue Platte geben wird.
„Lost in Yesterday“ ist der erste Song aus dem bevorstehenden Album „The Slow Rush“, dem ein Video gewidmet wird.
Wer wünscht sich nicht insgeheim, dass Tame Impala auf der nächsten Hochzeit spielen. Veranstaltungen auf denen Eheversprechen gegeben werden können ziemlich öde sein. Dieses Gefühl von vollkommener Gleichgültigkeit, gepaart mit gespieltem Excitement greift das Video zu „Lost in Yesterday“ auf. Und Kevin Parker und seine Band sind mittendrin. Im Video von Terri Timely passieren nämlich genau diese Dinge, die man von Hochzeiten erwartet. Es wird getrunken. Es wird viel getrunken. Ein paar Familienangehörige schunkeln unmotiviert wird. Es wird sich über Kuchen gefreut und am Ende ist es die betrunkene Jugend, die auf der Tanzfläche zu Mr. Brightside tanzt. Nur, dass eben in diesem Ausgang zu „Lost In Yesterday“ getanzt wird.
Der Clip ist das erste Musikvideo, welches die Australier für ihr bevorstehendes Album „The Slow Rush“ veröffentlichen. Dabei handelt es sich hier keineswegs um den ersten Output, den die Band liefert. Vor dem Song sind bereits „Patience“, „Borderline“, „It Might Be Time“ und „Posthumous Forgiveness“ erschienen. „The Slow Rush“ ist der Nachfolger des überaus erfolgreichen „Currents“ und erscheint am 14 Februar.