Start Blog Seite 60

„Ein Herz für das appletree garden“: Das Indie-Festival in Diepholz braucht Unterstützung

0
appletree garden 2019 // © Max Hartmann

Vieles war bereits vorbereitet, um den 20. Geburtstag des Festivals gebührend zu feiern. Doch das Coronavirus macht den Veranstaltern und Festivalfreunden einen Strich durch die Rechnung. Ihr könnt das appletree durch eine Crowdfunding-Aktion und durch die Ticketrückerstattung unterstützen!

Das appletree garden festival steht für zahlreiche Künstler*innen und Bands – von Newcomeracts bis zu gestandenen Größen der Indieszene. Doch nicht nur das. Es steht ebenso für ein bis ins kleinste Detail und mit viel Liebe gestaltetes Festivalgelände, einen Sprung ins kalte Wasser im örtlichen Freibad, eine ausgiebige Runde Minigolf auf der hiesigen Anlage und ein jährliches Zusammentreffen alter Musikfreunde. Es steht für die „Liebe zu der Musik, dem Wald, der Sonne und dem Regen“, wie das Festival richtigerweise schreibt. Und es steht für die enorme ehrenamtliche Leidenschaft.

Ohne die einmaligen jährlichen Einnahmen im Sommer sei das nicht-profitorientierte Festival aufgeschmissen, so ein Aufruf des appletree an die Fans. Man sei auf den diesjährigen Ausfall in keinster Weise vorbereitet. Daher könnt ihr dem Festival finanziell unter die Arme greifen, um so die Struktur dafür zu schaffen, eine weitere Ausgabe im kommenden Jahr stattfinden zu lassen. Ganz nach dem Motto: „Dann feiern wir den 20. Geburtstag eben 2021 nach“.

Über die Plattform „startnext“ könnt ihr die Crowdfunding-Kampagne durch eine Geldspende oder den Kauf eines Dankeschön-Geschenks unterstützen. Das Geld für die „atg20“ – Tickets könnt ihr euch zurückerstatten lassen. Wenn ihr wollt, könnt ihr aber auch einen Teilbetrag oder den gesamten Betrag spenden. Falls ihr das macht, habt ihr die Möglichkeit eine Kaufoption für 2021 zu erhalten. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Wir wollen auch 2021 in Diepholz feiern: Ein Herz für das appletree garden festival! 

Sehr hier das Video zur Crowdfunding-Kampagne:

Sonniger Disco-Funk aus Texas: Khruangbin releasen „Time (You and I)“ und kündigen neues Album an

0
Khruangbin stellen neuen Song
Khruangbin // © Tamsin Isaacs

„Mordechai“ erscheint am 26. Juni via Dead Oceans. Die Vorabsingle überrascht mit mehrsprachigen Vocals.

„Time (You and I)“ ist die erste Single des neuen Albums, das zehn Songs umfassen wird. Mit dem sommerlichen, groovy Sound katapultiert uns der Track gedanklich direkt in die Festivalsaison, auch wenn wir dieses Jahr wohl darauf verzichten müssen. Das Besondere: Das texanische Instrumental-Trio um Laura Lee Ochoa, Mark Speer und Donald „DJ“ Johnson überrascht mit mehrsprachigem Gesang.

Bisher hielt die Band an ihrem vielfältigen Mix aus ostasiatischem Surf-Rock, persischem Funk, jamaikanischem Dub und geschmeidigen Psychrock-Elementen fest. Auch auf „Mordechai“ reisen sie erneut um den halben Kontinent und behalten ihren nomadischen Spirit bei. Doch darüber hinaus  werden auf der Platte, wie schon teilweise auf der Single, insgesamt 14 Sprachen zu hören sein. Und obwohl es in der Vergangenheit bereits Spoken-Word-Elemente bei Khruangbin gab, werden die neuen Tracks durch die mehrsprachigen Lyrics nicht nur emotionaler, sondern auch auch noch eine gewaltige Schippe bunter.

Sehr hier das Video zur ersten Single des neuen Albums „Mordechai“:

WEIRDO zieht mit dem Song „Eurotrash“ ein Resümee der letzten Jahre

0
WEIRDO // © Louis Fernandez

Mit „Eurotrash“ meldet sich WEIRDO nach einer sehr langen Pause zurück. Der Song zeigt WEIRDOs persönlichen Blick auf die Musikwelt.

Fünf Jahre ist es her, seit WEIRDO mit „Disco“, „Butter“ und „Armanio“ letzte musikalische Beiträge veröffentlicht hat. In der Zeit ist nicht nur auf persönlicher Ebene viel bei dem Musiker passiert, sondern auch einige Themen, die unser Weltbild grundlegend verändert haben. Kein Wunder also, dass der in Berlin lebende mit „Eurotrash“ seine ganz eigene Sicht auf die Dinge schildern möchte. Und hier war es eben genau diese Pause, die dem Briten den nötigen Abstand gegeben hat. WEIRDO hat die Zeit genutzt, um einen 9-5 Job nachzugehen, seine Rechnungen zu zahlen und das normale Leben zu leben.

„Eurotrash“ ist aber nicht nur der satirische Blick auf den Alltag, sondern auch WEIRDOs persönliche Sicht auf den Entschluss des Brextis in Großbritannien. Cool zurückgelehnt und entspannt reflektiert er über die Ereignisse ohne dabei den eigentlichen Spaß des Songschreibens aus den Augen zu verlieren. Auf persönlicher Ebene stellt „Eurotrash“ auch die Schnelllebigkeit der Musikszene in Frage. In dem einen Moment bist du ein Hype-Star und im anderen Augenblick wirst du von neuen TikTok-Stars im Fame überholt. Das klingt alles sehr nach Apokalypse aber selten hat Weltuntergangsstimmung so viel Spaß gemacht wie mit WEIRDO.

„Eurotrash“ von WEIRDO gibt es hier:

 

 

Jamie xx veröffentlicht einen zweistündigen BBC „Essential Mix“

0
Jamie xx // © Laura Coulson

Nachdem der Brite mit „Idontknow“ bereits einen neuen Song veröffentlicht hat, folgt nun sein erster BBC Essential Mix seit neun Jahren.

Spoiler! In dem veröffentlichten Mix gibt es neue Musik von Jamie xx. Der Brite meint es wohl gut mit seinen Fans und Followern und will die ungewöhnliche Zeit mit guter Musik verschönern. Am gestrigen Abend hat das Mitglied von The xx in BBC Show von Pete Tong einen zweistündigen Mix präsentiert. Es ist sein erster „Essential Mix“ seit 2011.

Die Auswahl der Songs kann sich sehen lassen. Mit dabei sind Tracks von Philip Glass, Koreless, DJ Technics, Peter Gabriel und anderen Dance-Klassikern. Auf Instagram erklärt er im Announcement: „The Essential Mix has always been an important one for me, been listening to it since before I was allowed to go to clubs. I spent the last two weeks trying to finish music so that it could be in here. Had a lot of fun! I hope you enjoy and can dance around your houses to it, and with friends online.“ Neben der Songauswahl hat der Musik zudem noch einige unveröffentlichte Songs von sich selbst untergemischt. Erst kürzlich hat Jamie xx den Song „Idontknow“ veröffentlicht und damit sein Solo-Comeback nach fünfjähriger Pause gefeiert.

Den „Essential Mix“ von Jamie xx könnt ihr euch hier anhören:

James Blake teilt Single „You’re Too Precious“

0
James Blake // © Amanda Charchian

„You’re Too Precious“ ist die erste Veröffentlichung des Briten seit der LP „Assume Form“ aus 2019.

Viele Musiker*innen nutzen Social-Media Plattformen, um auch während der Corona-Pandemie ihren künstlerischen Output in die Welt bringen zu können. Sei es durch komplett neue Produktionen oder durch Live-Konzerte via Instagram. So begab sich auch James Blake in den letzten Wochen mehrmals vor sein Piano, um eine Auswahl aus seinem Katalog oder auch Coverversionen von Tracks anderer Künstler*innen zu spielen. In eine dieser Setlists mogelte sich auch ein neuer Track: die heute erschienene Single „You’re Too Precious“.

In klassischer James Blake Manier ist auch der neue Track im Downtempo angesiedelt und mit viel Liebe zum Detail produziert. Minimalistisch und dominiert von Piano, Vocalspuren und Beats erinnert „You’re Too Precious“ stark an Tracks aus dem Frühwerk des Briten.

Hört „You’re Too Precious“ hier:

Neue Songs, die ihr nicht verpassen solltet

0
Auf dem Foto: Crack Ignaz // © Jamie Waters

Woche für Woche erscheinen am „New Music Friday“ haufenweise neue Songs. Diese Woche ist geprägt von Charli XCX, The 1975 und James Blake. Doch welche Acts haben abseits davon noch gute Musik releast?

Earl Sweatshirt – WHOLE WORLD

„WHOLE WORLD“ ist der erste neue Song, den Earl Sweatshirt in diesem Jahr veröffentlicht. Er ist gemeinsam mit Maxo entstanden und wurde von Alchemist produziert. Der Track ist geprägt von einer psychedelischen Stimmung bei der es sich lohnt sich nervös, wenn auch gechillt zurückzulehnen.

TUYS – More Than An Account

Als hätten es TUYS geahnt. Die Zeilen in „More Than An Account“ sind jedoch bereits im Februar entstanden, kurz vor dem Eintritt der Maßnahmen. Und nun kommt es jedoch so, dass es in dem Song der Luxemburger eben genau um das Thema Social Distancing geht. Wir leben in einer sozialen Welt, die hauptsächlich auf digitaler Ebene stattfindet und uns letztendlich zu Accounts werden lässt. Doch wollen wir nicht alle mehr als das sein?

Sylvan Esso – WITH (Live Album)

Sylvan Esso liefern richtig und veröffentlichen mit „WITH“ gleich ein komplettes Live Album. Der dazugehörige Film feierte gestern auf Youtube Premiere. Bei verschiedenen „Watchparties“ auf der Plattform www.twoseven.xyz haben außerdem bereits tausende Fans weltweit das Konzert gemeinsam geschaut. Jetzt seid ihr dran! Eine Anleitung zur nächsten Watchparty gibt’s hier.

Crack Ignaz – Flaschenpost

Es ist gut möglich, dass „Flaschenpost“ der vielleicht emotionalste Song von Crack Ignaz ist. Mit Lines wie „Scheiß auf Liebe und Gefühle und ich scheiß auf Freunde, Könnt‘ nicht einmal beschreiben, was der Scheiß bedeutet Kenn‘ das gar nicht anders, also was ist einsam Wenn sie fragen wie’s mir geht, sag ich nur alles leiwand“, zeigt der Musiker aus Salzburg seine Gefühlslage. Die Beats kommen von BVRGER.

Dream Wife – Hasta La Vista

Der Track ist ein weiterer Vorbote für das im Juli erscheinende zweite Album des britisch-isländischen Trios. Im dazugehörigen Clip zeigen die Musikerinnen Ausschnitte aus ihrer Kindheit. Passend zu ihrem Albumtitel „So When You Gonna…“, auf dem auch „Hasta La Vista“ vertreten sein wird, hat die Band einen Podcast ins Leben gerufen. Hier laden sie regelmäßig starke Frauen aus dem Musikbusiness ein und geben so der Frauenwelt eine Stimme in einer immer noch von Männern bestimmten Branche.

Everything Everything – In Birdsong

Die Briten von Everything Everything sahen in Zeiten des Coronavirus den perfekten Moment ihre Single „In Birdsong“ zu veröffentlichen. In dem Song geht es um eine Welt vor der Menschheit. Der Sänger Jonathan Higgs erklärt: „We weren’t intending to share this song right now, but in the age of coronavirus, we wanted to be responsive to the changed landscape, and “In Birdsong” unexpectedly emerged as the most appropriate song to reappear with. Birdsong has accompanied human life since before we were even human, but in the recent century it has been obscured or pushed out of our lives. In the song I talk about hearing birdsong and knowing we are conscious and alive. With fewer cars and planes, and less human intervention generally, we’ve all been given the opportunity to reconnect with resurgent nature, and where we all are, for this brief moment—“In Birdsong.“

FÆM – Kick The Habit

FÆM klingen nach Skandinavien, sind aber aus Hamburg. Im dazugehörigen Video zeigt das Trio auf kreative Art und Weise, wie man Musikvideos inszenieren kann ohne dabei auf Social Distancing zu verzichten. Well done Lads!

Oscar Jerome – Your Saint ft. Brother Portrait

Musik, die so gut ist, dass sie schwer in Worte zu fassen ist. Erstaunlicherweise warten wir noch immer auf das Debütalbum von Oscar Jerome. Dies soll in Form von „Breathe Deep“ am 10. Juli erscheinen.

The Screenshots – Die Welt geht noch nicht unter

Travis who? Was Travis Scott kann, können The Screenshots schon lange. Die Band um die Twitter-Stars Dax Werner, Susi Bumms und Kurt Prödel zeigt, dass man kein Weltstar sein muss, um Musikvideos auf Fortnite zu produzieren. Bei solch einer kreativen Umsetzung, kann die Welt einfach nicht untergehen. Davon sind wir überzeugt.

S+C+A+R+R – The Rest Of My Days

S+C+A+R+R mag zwar seit einiger Zeit auf Youtube und den gängigen Streaming-Plattformen sein Unwesen treiben und doch haben viele Menschen noch einige Fragezeichen hinter dem Projekt. Der neue Song „The Rest Of My Day“ ist zusammen mit Dan Levy von The Dø  entstanden und ist Indie Pop, der eigentlich gar kein Indie Pop mehr sein möchte.

Woodkid – Goliath

Woodkids Faszination für Größe und Macht wird bereits durch den Titel „Goliath“ deutlich. „Ich glaube, es geht hier um meine gefährliche Faszination für Macht und Größe. Um die massiven Herausforderungen, denen ich mich in den letzten Jahren stellen musste, und um das wachsende Gefühl der Unsicherheit angesichts der Last der Dinge, die ich im Laufe der Zeit aufgebaut habe“, und genau so klingt auch der Song – groß und mächtig.

Octavian – Poison ft. Take A Daytrip, Obongjayar, Santi

Mit „Poison“ zeigt Octavian nach eigener Aussage, dass er nach einem Aufenthalt in Nigeria die Verbindung zu seinen Wurzeln wiedergefunden hat. Dies hat zufolge, dass der Track große Afrobeat-Einflüsse hat, die durch die Präsenz von Obongjayar und Santi noch verstärkt werden.

Westerman – Your Hero Is Not Dead

Der Song wurde an dem Tod von Mark Hollis geschrieben. Mehr muss man eigentlich nicht sagen.

Evan Klar, Novaa – Figure It Out

Ein Song, um sich neuen Herausforderungen positiv gegenüberzustellen. „Figure It Out“ gibt dem Hörer Mut und haucht ihm eine überraschende Gelassenheit ein. Evan Klar und Novaa beweisen mit der Finalisierung des Songs, dass es nur ein wenig Mut braucht, um selbst in schweren Zeiten aufmunternde Dinge zu schaffen. Tatsächlich haben die beiden Musiker sich nur ein einziges Mal vor Zeiten von Social Distancing treffen können und haben den Song virtuell fertiggestellt.

Pabst – Hell

„Hell“ klingt als hätte man die Beatles einmal auf die Grunge-Schulbank der 90er geordert. Sehr schlechter Wortwitz incoming: „Eine höllische Mischung“.

Travis Scott feierte bei Fortnite mit „THE SCOTTS“ Songpremiere und bricht Rekorde

0

Mehr als 12 Millionen Menschen haben die Show des Rappers live miterlebt.

Am frühen Freitagmorgen, den 24. April 2020 startete Travis Scott in das dreitägige Fortnite-Event und gab das erste seiner fünf geplanten Konzerte. In animierter Form tauchte er ins Spiel ein, ließ die Zuschauer durch die Luft fliegen. Das Ganze nennt sich „Astronomical“-Show und zeigte zudem die neue Single „THE SCOTTS“.

Die Entwickler von Fortnite verkündeten zum Coup: „Um sicherzugehen, dass auch jeder die Chance hat Astronomical zu erleben, stellt Epic Games eine Vielzahl von verschiedenen Tourdaten, angepasst an unterschiedliche Zeitzonen, zur Verfügung. So kann jeder Spieler zu einer passenden Uhrzeit zusehen oder sogar eine der Wiederholungen zusammen mit Freunden anschauen. Einlass beginnt immer 30 Minuten vorher und ein frühes Erscheinen, für die beste Sicht, ist empfehlenswert“.

„THE SCOTTS“ ist in Zusammenarbeit mit Kid Cudi entstanden. Mit dem Banger und ser „Astronomical“-Show präsentiert uns Travis Scott nicht nur einen Banger, sondern löst zudem auch den Planeten von Marshmello ab. In Fortnite wurde Marshmellos Welt zerstört und durch die des US Rappers ersetzt. Mehr Material gibt’s hier.

Das Video zur Premiere des Songs „THE SCOTTS“ gibt’s hier:

Exklusive Videopremiere: Sultans Court appellieren auf „Good Enough“ an die Selbstbesinnung

0
Still aus: "Sultans Court - Good Enough"

Die vier Musiker von Sultans Court wollen in ihrer neuen Single und dem dazugehörigen Video zeigen, dass es okay ist auf die Bremse zu treten.

Die große Social Media-Blase hat uns eins in den letzten Jahren immer wieder eingetrichtert: Mehr ist mehr. Und genau dieser Lebenseinstellung wollen Sultans Court mit „Good Enough“ nun trotzen. In Zeiten der Digitalisierung wird die Welt von Tag zu Tag schneller – ohne Rücksicht auf die Menschen, die nicht hinterherkommen. Schnell fühlt man sich abgehängt, überfordert und voller Druck doch irgendwie dazuzugehören. Dabei sind Ruhephasen und die Besinnung zu sich selbst unabdingbar, um zu seinem eigenen Seelenfrieden zu finden.

Und genau daran wollen Sultans Court aus Berlin erinnern. Die Band selbst erklärt: „Es geht darum, sich in einer digital vernetzten Welt, in der suggeriert wird, jeder sei zu allen Zeiten produktiv, sich auf sich selbst zu besinnen und eine Grenze zu setzen gegen die Überforderung. Leicht kann man den Eindruck bekommen abgehängt zu werden. Die Welt hat an Geschwindigkeit zugenommen. Gleichzeitig bleibt uns weniger Zeit bereits geschehenes zu verarbeiten. Auf dem neuesten Stand zu sein bei Freunden, Arbeit und Familie ist zur Sisyphosarbeit geworden. Dieser Song ist ein Reminder an uns selbst. Wir sind uns selbst ‚gut genug‘.“

Musikalisch stellen die Musiker unter Beweis, dass sie längst ‚gut genug‘ sind, um im internationalen Vergleich zu bestehen. Konträr zum Video schwebt ein vitaler Vibe durch den Song, der smoothe RnB-Phasen à la Jungle mitbringt. Entstanden ist der Track aus Schnipseln eines Drumbeats. Aus diesem wurde schnell eine Vision und durch den Einfluss von Live-Erlebnissen dann auch schnell ein finaler Song.

Das eben angesprochene Video markiert die Antriebslosigkeit, die aus dem lastenden Druck des „Schaffens“ resultiert. Wer kennt es nicht? Die nächste Deadline steht vor der Tür und der Gedanke des Versagens will einfach nicht verschwinden. Düstere Gedanken kreisen in unseren Köpfen – und ihm Video von Sultans Court. „Good Enough“ ist ab sofort auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

Das Video zu „Good Enough“ von Sultans Court gibt’s hier:

 

The 1975 veröffentlichen den Hit „If You’re Too Shy (Let Me Know)“

0
The 1975 // © Mara Palena

Nachdem die Band bei ihren letzten Releases einige Abenteuer gewagt hat, ist „If You’re Too Shy (Let Me Know)“ wieder ein Hit in üblicher The 1975-Manier.

In letzter Zeit waren einige Ausreißer dabei bei The 1975. Mit Songs wie „Jesus Christ 2005 God Bless America“ oder „The Birthday Party“ sind die Briten in die Welten des Folks und des Countrys eingetaucht. Die neue Single „If You’re Too Shy (Let Me Know)“ zeigt sie in gewohntem Terrain: auf der 80’s Rollschuh-Tanzfläche.

Der Song ist eine weitere Auskopplung aus dem Album „Notes on a Conditional Form“, welches eigentlich im April hätte erscheinen sollen. Aus gegebenem Anlass hat die Band die Veröffentlichung aber auf den 22. Mai verschoben. Singles wie „If You’re Too Shy (Let Me Know)“ verkürzen die Wartezeit für Fans deutlich, denn sie zeigt die Band in ihrer stärksten Ausgabe. 80er-Jahre Bubblegum-Pop mit Indie-Coleur. Die älteren Fans der Band werden sich an Tears For Fears zurückversetzt fühlen. Und spätestens beim Einsatz des Saxophons ist der Atem der 80s quasi spürbar. „There’s something about her stare that makes you nervous and you say things that you don’t mean“, singt Matt Healy und spricht uns sicherlich allen aus der Seele beim Gedanken an die vielen, weirden Video-Calls der letzten Zeit.

Das Video zu „If You’re Too Shy (Let Me Know)“ von the 1975 gibt’s hier: