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Alben des Monats – Mai 2016

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Mit Gewalt, Gefühl und Transzendenz

Starke Gefühle entstehen durch Reibung. Ob an Noise und Electropunk oder an der Intimität von James Blakes Post-Dubstep-Poems, ist egal. Im Mai gab’s mal wieder was Neues von den Schelmen von Death Grips, außerdem Transzendenz durch Introspektion, Rave, kenianische Folklore und Psychedelik. Achja, und unsere Lieblings-Krautpopper von Klaus Johann Grobe sind auch mit einem Album am Start. Viel zu entdecken, also stürzt euch rein.


Death Grips: Bottomless Pit

death grips bottomless pitZach Hill, MC Ride und Andy Morin waren immer schon extrem drauf, und trotzdem wird Bottomless Pit seinem hyperbolischen Titel gerecht. Als hätten Genre und Präfix die Plätze getauscht, fängt das fünfte Album von Death Grips mit Blastbeat und chaotischem Noisecore an – statt hardcore Hip-Hop scheint die Devise Hardcore mit Hip-Hop zu sein. Den Ohrenschmerz/-schmaus (je nach Standpunkt) von „Giving Bad People Good Ideas“ und „Hot Head“ relativieren die folgenden Songs zwar etwas, aber Bottomless Pit gehört selbst ohne die beiden ersten Knaller noch zum Brutalsten der DG-Diskographie.

Zwei Jahre nach der Ankündigung, Death Grips habe seinen kreativen Höhepunkt erreicht und würde aufhören zu existieren, hauen die größten Spinner nach/vor Kanye West oder die wichtigste Band des Jahrzehnts (ebenfalls vom Standpunkt abhängig) etwas raus, das NO LOVE DEEP WEB von 2012 fast ebenbürtig ist. Wo jenes mit einem Dickpic-Cover gekrönte Album das Konzept des Deep Web in paranoiden Psychohorror verarbeitete, ist die Gewalt von Bottomless Pit physischer und der chaotischen Wucht ihrer Liveauftritte wahrscheinlich am nächsten. In dieser Grube gibt es zwar auch no love, aber wer weichgespült werden will, kann sich ja Ultimate Care II anhören.


Holy Fuck: Congrats

holyfuck_congrats_coverTranszendenz kann man auf verschiedene Weise erlangen (s.u.). Die vierköpfige Band Holy Fuck tut das durch treibende Beats und schroffe Electronics. Ihr viertes Album heißt Congrats und enthält zum ersten Mal auch Gesang – nicht immer erfolgreich, aber verständlich, ist bei ihrer Musik die Gefahr der Wiederholung schließlich groß. Und auch wenn das neue Album hinter dem erstklassigen Latin zurückbleibt, besitzt es den typischen Holy Fuck Charme.

Im Dance Punk Bereich, in den man die Band einordnen kann, hat jeder seine Rolle zu spielen. Out Hud und !!! sind die Gründerväter, LCD Soundsystem die Popstars, Liars die durchgeknallten Künstler und Holy Fuck eben die Raver. Da ist es erstaunlich, dass viele Songs auf Congrats eher Kopfnicken als Gliedmaßenzucken hervorrufen. Der Opener „Chimes Broken“ kommt den ekstatischen Klassikern wie „Stilettos“ noch am nächsten, „House of Glass“ und „Acidic“ behalten wenigstens die rotzigen Synthesizer bei. „Xed Eyes“ und „Neon Dad“ klingen hingegen mehr wie die Ratatat-meets-Indie Version von Holy Fuck. Trotzdem sind die Songs gut und die Diskografie von Holy Fuck gewinnt mit Congrats etwas notwendige Abwechslung.


James Blake: The Colour In Anything

JamesBlake-TheColourInAnythingEin Jahr zu spät und dann noch nicht einmal den angekündigten zwanzigminütigen Song oder das Kanye-Feature mitgeliefert? Dafür eine Spielzeit, die die Kapazität einer CD (und vieler Hörer) bis zum Maximum ausreizt? Scheiß drauf! Die Versprechen, die James Blake gebrochen hat, gereichen The Colour In Anything nämlich nur zum Guten. Das dritte Album des melancholischen Dub-Songwriters ist an der Oberfläche weniger aufgeregt als der Vorgänger, im Gegenzug aber emotional viel aufwühlender.

Die Vorstellung, dass Kanye West auf „Timeless“ seinen Senf dazugegeben hätte, wäre The Life of Pablo nicht gewesen, ruft selbst bei einem Kanye Fan wie mir ungutes Magengrummeln hervor und Erinnerungen an „Take a Fall for Me“ wach. Sicher, die Überlänge ist eine Herausforderung, aber wer sie annimmt, wird so richtig beloht: „Choose Me“ zeigt, dass Blake auch gesanglich zu unerwarteten Ausbrüchen fähig ist; „Two Men Down“ funktioniert sowohl als Ballade als auch als Post-Dubstep-Nostalgikum; „Modern Soul“ ist neben „Radio Silence“ der beste Song, der Klaviersound allein ist schon großartig. The Colour In Anything zwingt einen, seine Hörgewohnheiten wieder nach dem künstlerischen Output zu richten anstatt andersherum. Kopfhörer auf und mal 76 Minuten nur zuhören. Dann sieht man auch wieder Farben.


Kapnorth: Dematerealize

kapnorthFür ihr zweites Album haben sich Kapnorth aus Luzern was besonderes ausgedacht. Nach drei Jahren Schreiben, Spielen, Aufnehmen der zehn Songs, die es auf Dematerealize geschafft haben, haben sie sie aus der Hand gegeben. Jeder Song ging an eine Filmcrew oder einen Videokünstler, die damit machen konnten, was sie wollten. Acht Videos gibt es bereits, im Herbst soll dazu noch ein Dokumentarfilm erscheinen.

Der Gravitas der Musik ist das Konzept jedenfalls angemessen. Dematerealize ist ein ernstes Album, ein introvertiertes Stück Art Rock. Viele Songs gehen vom Rhythmus aus, verwandeln sich dann durch ungewöhnliche Harmonien und die ausdrucksstarke Stimme von Elia Lobina in sehr poetische Stücke. Und dass sich das Konzept des Albums um Spiritualität dreht, bedeutet nicht, dass es nicht auch Ausbrüche wie auf „Pixies“ oder dem epischen Opener „Ghostly Love“ geben kann. Mehr als bei anderen Alben lohnt es sich, sich eingehender mit Dematerealize zu beschäftigen und diese Erfahrung der Gefühle in sich aufzunehmen.

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Klaus Johann Grobe: Spagat der Liebe

kjgDie Bässe wippen wieder, während Sevi und Daniel ihre Geschichten aus erster Hand erzählen. Das zweite Klaus Johann Grobe Album Spagat der Liebe treibt den Schlagerfunk des Debüts noch weiter und zeigt, dass die beiden Schweizer eine breitere Palette haben, als zuerst gedacht. Den Rhythmen von „Ein guter Tag“ und „Wo sind“ kann sich keiner entziehen. „Pure Fantasie“„Heut Abend nur“ und „Gedicht“ laden zum Schwelgen ein, während auf Liedern wie „Rosen des Abschieds“ und „Springen wie damals“ die Synthies das motorische Getriebe übertönen.

Auf Im Sinne der Zeit war die Orgel noch das bestimmende Merkmal. Hier sind es nun, neben den halb dadaistischen, halb Musikantenstadl-würdigen Texten, die bukolischen Synthesizer, die die matten Rottöne des Covers widerspiegeln. „Und wenn du fragst, wohin ich bin,“ laden Klaus Johann Grobe ein, „so komm doch mit, ich bring dich hin.“ Mit dem VW-Bus durch die Berge, während Spagat der Liebe läuft? Da kriegt Traumurlaub eine neue Bedeutung.

Die komplette Review lest ihr hier.


Ogoya Nengo and the Dodo Women’s Group: On Mande

ogoya nengo on mandeSamstag Mittag, Regen hängt in der Luft, und doch wird schon getanzt. Ogoya Nengo war die letzten Wochen auf Europatournee, als Abschluss durften sie und ihre Gruppe auf dem Mannheimer Maifeld Derby spielen. Minimale instrumentale Unterstützung, traditionelle Outfits und unverständliche Texte für ein Festivalpublikum, das gerade erst verkatert aufs Gelände taumelte. Ein „culture crash“, gewiss, aber nach ein paar Minuten setzte dann doch der Effekt ein, den On Mande hervorruft.

Das zweite Album der kenianischen Sängerin, das sie und ihre Dodo Women’s Group mit Sven Kacirek und Stefan Schneider aufgenommen haben, ist oft sehr einfache, aber nichtsdestoweniger überwältigende Folklore Musik. In Ogoya Nengos Heimatdorf ist der Dodogesang ein Mittel der Kommunikation und Bewältigung von alltäglichen Geschehnissen. Für uns als westliches Publikum bleibt ohne Kenntnis der Sprache nur das Soziale tanzbarer Musik. Aber die ist dafür auch sehr gut.

Die komplette Review lest ihr hier.


Oracles: Bedroom Eyes

CoverWenn das Post-Hype-Album und das Debütalbum die gleiche Platte sind, kann das schnell in die Hose gehen. Zum Glück für uns haben sich die Mitglieder der Oracles, die ja schon etwas länger unterwegs sind, davon nicht beeindrucken lassen, sind aufs Land gefahren und haben dort ein Dutzend Songs aufgenommen. Bedroom Eyes ist feinste Psychedelik, unabhängig davon, dass das gerade in ist.

Die Lieder auf Bedroom Eyes sind irgendwie zeitlos, zwar mit dem Kopf in den Wolken, aber nicht einfach von den Vorbildern kopiert. Außerdem stilistisch aufgeschlossener als die erste EP und für ein mit solchen Ohrwürmern ausgestattetes Album im Kern erstaunlich ruhig. Kein Wunder, dass das die Band Fenster zu einem wirren Video inspiriert hat, das ihr unten findet. Stanford Torus war eine sehr gute Debüt EP, die allerdings auch die Zukunft dieser Art von Musik hinterfragte. Dank Bedroom Eyes wissen wir, dass die Zukunft auch nur die Gegenwart von morgen ist. In der Gegenwart von heute gehören die Oracles jedenfalls in den deutschen Pop Pantheon.

Die komplette Review lest ihr hier.


Orchestra of Spheres: Brothers and Sisters of the Black Lagoon

FIRELP430 Death And Vanilla - EP LP SLEEVE„Cleanse you all / of your infotainment love.“ Wozu brauchen wir Kultur, wenn nicht dazu, uns darin zu erinnern, dass hinter dem, was wir täglich sehen und hören, noch etwas anderes steckt. Die Hinwendung zum immateriellen Wahren, Schönen, Guten, ob man es nun Gott, Liebe oder Kunst nennt, sollte ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens sein. Das erklärt auch die anhaltende Faszination mit psychedelischer Musik, die ja mehr als sonstige Genres auf ein transzendentes Erlebnis abzielt.

Orchestra of Spheres aus Neuseeland wollen mit ihrem neuen Album Brothers and Sisters of the Black Lagoon einen Kult erschaffen und transzendieren dabei World Music Spielarten aus aller Herren Länder. Das Resultat ist fast „utopisch“, zu keinem Ort gehörend, wie die Musik von den Master Musicians of Bukkake. Die Band springt von Funk zu Kuduro-Rhythmen, von indisch klingender Improvisation zu krautig angehauchtem Math Rock, geeint durch eine Bereitschaft, Dadaistisches mit Groovigem zu verschmelzen.

Apokalypse jetzt: Das The End of Music Festival

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Am 17. und 18. Juni werden euch im Karlstorbahnhof die Ohren aus dem Kopf gedröhnt.

Namen wie schwarze Monolithen: Am kommenden Wochenende beherbergt der Heidelberger Karlstorbahnhof Bands, die man schon von weitem als Extremmetaller erkennt. Dabei muss man gar nicht so weit gucken, die Schweizer von Soldat Hans sind die Exoten des Line-Ups. Mantar und Ahab sind die Headliner des The End of Music Festivals für „dark and heavy music“, das über zwei Abende stattfindet. Die insgesamt sieben Bands bewegen sich alle in den extremen Bereich, in denen Metal erst interessant wird.

Bevor Mantar aus Bremen am Freitag ihren sludgy Black Metal ins Publikum knüppeln, stehen die gleichsam schwarzmetallischen Doom Newcomer Stagwounder aus Heidelberg auf der Bühne. Soldat Hans aus Winterthur eröffnen den Samstag mit folkigem Doom. Void Obelisk kommen aus Mannheim und würzen ihre Songs mit elektronischem Noise, was ihnen die lustige Genrebezeichnung „Elecdrone“ eingebracht hat. Das Quartett feiert im Karlstor übrigens das Release seines Debütalbums!

Mit Boden geht es weiter in Richtung Drone, die Band aus Stuttgart baut erst genüsslich ihre Songs auf, bevor sie sie krawallig wieder herunterreißen. Unser Tipp ist Black Shape of Nexus, die auch unter dem nicht weniger wuchtigen Kürzel B.SON (sprich: „Bison“) bekannt sind. Ebenfalls Mannheimer und ebenfalls im Sludge/Doom-Bereich unterwegs. Headliner am Samstag ist dann Ahab. Ihr „Nautik Funeral Doom“ verspricht Schwermut und Dunkelheit, wie es sie nur 20.000 Meilen unter dem Meer gibt. Damit haben sie auch im Ausland schon hohe Wellen geschlagen.

Außerdem wird es ein paar Merchstände und veganes Essen von den lokalen Pirates geben. Tickets sind im Vorverkauf für Freitag, Samstag oder als Kombiticket erhältlich.

Hört euch hier Ahabs „Below the Sun“ an:

Maifeld Derby 2016: Der Nachbericht

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Ekstase auf dem Maifeld Derby // Fotos © Philipp Fischer.

Sturm der Liebe – zum sechsten Mal schafft das Monnemer Festival den Balanceakt zwischen Newcomern und fetten Headlinern.

Ich bin ja kein Pferdeliebhaber, aber trotzdem zieht es mich jeden Sommer zum Reitstadion am Maimarkt. Das Maifeld Derby in Mannheim ist gerade mal alt genug für die Grundschule, inzwischen aber schon bei der medialen Mitte (Bild.de, Musikexpress) angekommen: „Das, Achtung Superlativ, geschmackvollste Line-Up der Republik!“, und das in einer Liste, die Appletree, Immergut und Haldern Pop enthält. Großes Lob, mit dem auch große Verantwortung kam. Mit Flume, James Blake, Dinosaur Jr., Boy und Daughter oben auf dem Line-Up und Weaves, Woman und Sea Moya unten allerdings kein Problem.

Aber zurück zum Anfang. Den machten am Freitag Belqis und danach Mothers. Nix da mit gemütlich in den Tag starten: Vor allem Letztere mit ihrer Frontmother Kristine Leschper waren ein frühes Highlight am ansonsten ziemlich elektronischen Freitag. Ein bisschen Waxahatchee in der Kehle und Courtney Barnetts sympathische Bühnenpräsenz, schon stehen die Festivalbesucher vor der Fackelbühne und hören aufmerksam zu.

Gingers do have punk soul: Weaves.
Gingers do have punk soul: Weaves.

Da Vögel die Erde essen einen Motorschaden hatten und the Boobams in deren Slot rutschten, blieb das Brückenaward Zelt danach erstmal leer. Das war aber nicht weiter schlimm, die Verschnaufpause konnte man gut für Weaves gebrauchen. Schon beim Betreten der Bühne ließen die luftigen Frisuren der Kanadier ihre verquere Musik erahnen. Das erste Album erscheint zwar erst nächste Woche, aber durch den Auftritt auf dem Derby haben sie ganz klar das Prädikat „die besseren Yeah Yeah Yeahs“ verdient.

Wo wir gerade bei Newcomern sind: Um den Status des Maifeld Derbys als Entdeckerfestival zu zementieren, hat Veranstalter Timo Kumpf dieses Jahr ordentlich in die Trickkiste gegriffen. Neben Mothers und Weaves muss man unbedingt noch SG Lewis, Drangsal (der 2015 noch im kleinen Zelt gespielt hatte), Search Yiu, Woman und die großartigen Sea Moya hervorheben. Alles Acts, die nicht nur sehr gute, sondern auch stilbewusste Musik machen und Mannheim einen Hauch von Primavera gaben.

Aber auch die Großen waren wieder groß. Nachdem SG Lewis im Palastzelt den elektronischen Teil des Abend einleiten durfte, steigerte sich der Freitag mit Liima, Mø – die spielt auch auf jedem Festival, oder? – und dem ersten Headliner Flume zum Dance-Off. Nach Martin Kohlstedts Auftritt auf dem Parcours d’amour, der eine ähnliche Sogwirkung entfaltete wie der Film Victoria mit seinem Nils Frahm Soundtrack, kam das Set des gerade mal 24 Jahre alten Harley Streten aka Flume besonders heftig rüber. Das Publikum ist regelmäßig ausgerastet und dass ein Remix mal den ekstatischen Abschluss eines Headlinersets bildet, war wohl für viele ein Novum.

Ekstase auf dem Maifeld Derby // Fotos © Philipp Fischer.
Hail to the DJ: Flume.

Und wie es sich für ein gutes Festival gehört, war nach dem Headliner noch nicht Schluss. Stattdessen hatte man die Wahl zwischen der musikalischen Strenge von den Nerven – nur in Verbindung mit der olfaktorischen Strenge des kleinen Zelts nach fünf Stunden Menschenschweiß – und dem Marching Band House von Meute, für den allerdings bei mir die Nerven (pun intended) nicht mehr gereicht haben. Kommen ja schließlich noch zwei Tage, die es genauso in sich haben.


Auf der nächsten Seite: der Samstag mit Drangsal, Okta Logue und James Blake


Der funky Alt-Popper Luxley zeigt uns seine Cocktail Playlist

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Der junge Künstler Luxley alias Ryan Gray mischt nicht nur gerne Alt-Pop mit funky Vibes, sondern auch liebend gern Cocktaile. Aus diesem Grund hat der in New Orleans lebende Musiker uns exklusive Einblicke in seine Welt der Spirituosen gegeben. Da wir aber an erster Stelle ein Musikblog sind, hat Luxley sich gedacht, dass er gleich auch noch eine dazu passende Playlist liefert. Mit Acts wie Foals oder Friendly Fires zeigt er uns nicht nur große Einflussquellen seiner Musik, sondern gibt auch ausreichend Stoff für perfekte Sommertage. Da darf seine Single „Spirit“, die erst kürzlich bei unseren Kollegen des Impose Magazine Premiere feierte, selbstverständlich nicht fehlen.

Cocktail: Solo Blitz

Silver Tree American Small Batch Vodka, Lemon, Clear Creek Blackberry Liqueur

Similar to the Bramble from one of my favorite cocktail bars in New Orleans, Cure, this cocktail is great for the fun summery nights with its small batch vodka, kick of tartness, citrusy lemon notes, and subtle blackberry fruitiness.

So named cause this drink will take you out for a night with a surprise attack, even if you decide to roll solo like I do.

Friendly Fires – Pull Me Back To Earth

The ending is my favorite part: grande, jazzy, and surreal.

Powers – Beat Of My Drum 

Just a feel good dance track about doing it your own way. Perfect for a summer when you want to do it your way.

Kiiara – Gold

This is both a party jam and a late night/I’m going to get away from this party jam. Something about this song feels both like you want to dance and you want to get into trouble.

Handsome Ghost – Eyes Wide  

A good late summer drive/nostalgia song to listen to with the windows down after the sun is down.

Coldplay – Adventure of a Lifetime

I really gravitate towards the guitar-like sample that opens the song. Coldplay’s still got it.

Luxley – Spirit 

I may be a little biased, but I feel like this is the right song for lying out in a field on a late summer afternoon while the sun is setting behind the trees (or the stage, like at Glastonbury–one day).

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Foals – Mountain At My Gates 

This song gives me nostalgia for the past. Also, I have a sweet spot for soulful rock vocals.  

Mike Posner – I Took A Pill In Ibiza

Simple: Catchy vocals, cool lyrics, and a marriage between house and pop. Definitely a summer jam.

The Chainsmokers – Roses

The playful, poppy vocal samples are my favorite parts, and are definitely a stylistic charm about The Chainsmokers.   Very happy for their recent success – they’re crushing it.

https://www.youtube.com/watch?v=XlcMnhNN5oY

Rufus Du Sol – Sundream

Adjectives to describe why this song is on the playlist: dreamy, ambient, sexy, house, dancey, chill.

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Disclosure – You & Me (Flume Remix) and Defeated No More

The remix of Disclosure’s „You & Me“ by Flume is enticing. Overall, one of my favorite remixes I’ve heard. Disclosure’s „Defeated No More“ has featured vocals by Ed Macfarlane of Friendly Fires, one of my favorite bands.

Surf Rock is Dead – Never Be The Same

Perfect for late night drives (don’t drink and drive), or sitting on the Williamsburg waterfront, or a rooftop in Bushwick.

Die komplette Playlist gibt es auch exklusiv für euch auf Spotify.

Die Boiler Room Lieblinge Garden City Movement stellen neue Single vor

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Das Dreigespann Garden City Movement aus Tel Aviv stellt ihre neue Single „She’s So Untouchable“ vor.

Wer bereits Support-Slots für Alt-J, Caribou oder Sohn ergattern konnte, kann so schlecht gar nicht sein. Die Videoklicks, die regelmäßig die Millionenmarke knacken, unterstreichen dies eigentlich nur. Dabei war der Weg in der Art nicht so absehbar. Zwar tourten Roi Avital und Yoav Shar bereits erfolgreich mit ihrem Projekt Lorena B durch die Welt und doch hievte der Local Hero Johnny Sharoni die Band nochmals auf ein neues Level.

Ihre ersten zwei EPs Entertainment und Bengali schlugen ein wie eine Bombe. Kein Wunder, denn der Sound aus atmosphärischen Electro-Beats, der teilweise an eine kreativere, schlankere Version von Disclosure erinnert, kommt einfach an. Mit „She’s So Untouchable“, die auf einer dritten EP namens Modern West erscheinen wird, treibt das Trio von Garden City Movement ihren Höhenflug weiter voran. Anfang 2017 soll dann via BLDG5 ein Debütalbum erscheinen. Vielleicht gibt es dann auch ein neues Set für den Boiler Room.

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10 Last Minute Tipps für deinen Maifeld Derby Aufenthalt

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Geh auf keinen Fall früh nach Hause.

Das Maifeld Derby ist berühmt berüchtigt dafür auch noch spät in der Nacht geile Acts auftreten zu lassen. So haben beispielsweise letztes Jahr Acts wie The Garden oder Say Yes Dog noch bis fast 3 Uhr die Zelte gerockt. Auch dieses Jahr hat das Team wieder vielversprechende Closing-Acts zu bieten. So sollte man sich beispielsweise auf keinen Fall den britischen Klangkünstler Cosmo Sheldrake entgehen lassen. Egal ob Tiergeräusche oder Waschmaschinen, alles hat auf irgendeine Weise Loop-Potenzial und taucht später in seinen Songs auf. Auch Acts wie Kid Simius oder die Annenmaykantereit Buddies Meute werden die Nacht sicherlich für euch wieder zum Tag machen. Auf die Zähne beißen lohnt sich!

Die Headliner heißen nicht umsonst Headliner.

Warum es sich lohnt an den drei Tagen aufs Maifeld Derby zu gehen? Ganz einfach: die Headliner sind so fett wie noch nie. Am Freitag macht Flume den Anfang, samstags wird es mit James Blake godlike und der Sonntag hat mit Daughter und Dinosaur Jr. gleich eine Doppelspitze zu bieten. Noch Fragen?

Support Your Locals.

Oftmals kommt es einem als Festivalbesucher so vor, dass die Festivalbookings ihr Line Up aus der Not heraus mit regionalen Acts aufstocken. Das Maifeld Derby hat hat aus dieser Not heraus aber eine Tugend gemacht und legt dieses Jahr besonderen Wert auf talentierte, regionale Newcomer, die eben nicht wie die erstbeste Schulband klingen. Bestes Beispiel hierfür sind die Psych-Rocker The Casey Jr. Ride, die Tame Impala in Nichts nachstehen.

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Algiers die neuen, alten Bloc Party.

Ihr heult noch immer rum, weil Bloc Party nicht nach Mannheim kommen? Dann gibt es mit der amerikanischen Band Algiers einen mindestens ebenbürtigen Ersatz. Kein geringerer als Ex-Drummer Matt Tong komplettiert nämlich das Gespann der aufregenden Amerikaner. Vom Sound würden wir sogar so weit gehen, dass Algiers mit ihrem Gospel-Punk die bessere Alternative zu Bloc Party sind.

Friss dich gesund.

Hier ein Bretzelstand, da ’ne Wurstbude. Wer kennt es nicht? Beim Maifeld Derby wird aber seit Jahren auf regionales und vor allem schmackhaftes Essen Wert gelegt. So ist beispielsweise auch dieses Mal wieder die Mannheimer Veggie-Gang aus der Kombüse mit am Start und auch das Szene-Lokal Glück und Verstand wird dieses Jahr voraussichtlich leckeres Pulled Pork in allen Variationen anbieten.

Sitzpausen gibt’s in der Liebeshöhle.

Das Parcours D’Amour gehört mittlerweile genau so zum Maifeld Derby wie Pferde, Staub und das Palastzelt. Die Tribüne lädt mit ihren etlichen Sitzplätzen nicht nur zum Ausruhen ein, obendrauf gibt’s nämlich auch noch feine Acts und spannende Lesungen.

Heißer Sommershit: Bounty Island

An der belgischen Küste gibt’s in der Regel keine Garantie für gutes Wetter und Sonnenschein. Mit Bounty Island hat Belgien nun doch ihre tropische Ader gefunden. Für Hawaiihemdenträger ist der Gig ein Pflichttermin.

Lass dich verzaubern.

Kein Scheiss! Auf dem Maifeld Derby gibt es dieses Jahr tatsächlich einen Zauberer.

Quelle: Facebook
Quelle: Facebook

Die Supergroup.

Für AC/DC mit Axl Rose hat es leider (Gott sei Dank) nicht gereicht, dafür treten aber die Briten von Minor Victories beim diesjährigen Maifeld Derby auf. Rachel Goswell (Slowdive), Stuart Braithwaite (Mogwai) und Justin Lockey (Editors) und James Lockey machen spannenden Indie, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. In Großbritannien wird die Band bereits hart gefeiert.

https://vimeo.com/161946587

Auch ohne Drogen zum Rausch kommen.

Die Liste der psychedelischen Bands ist lang. Von Okta Logue über SUUNS bis hinzu Woman ist alles geboten was das Psych-Herz begehrt. Vor allem erstere beweisen Album für Album, dass sie viel mehr als eine nette Band, die halt aus der Gegend kommt, ist. Okta Logue sind in der deutschen Bandelite angekommen.

Weitere Informationen zur Anfahrt, dem Campingplatz usw. findet ihr hier.

Das Duo Throws hat uns exklusive Einblicke in die einzelnen Songs ihres Albums gewährt

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Throws sind schon ein besonderes Duo. Vor einigen Monaten standen die beiden Briten auf einmal mit einem Debütvideo auf der Matte und niemand wusste so da draußen so wirklich wieso, weshalb, warum. Was aber von Anfang an klar war, war die Tatsache, dass man mehr von diesem Sound haben wollte. Mittlerweile weiß man wer sich hinter dem skandinavisch-britischem Indie-Pop versteckt. Sam Genders und Mike Lindsay haben ihr Debütalbum „Full Time Hobby“ in Reykjavik aufgenommen. Genau dem Ort an dem sie vier Jahre lang gelebt haben. Mit uns ist das aufregende Duo jeder ihrer neun Songs persönlich noch einmal durchgegangen.

The Harbour

Sam Genders: Life is short. Make the most of it and each other. This is possibly the song which really got us inspired about the direction the record could go in.

Mike Lindsay: I wrote the main phrase whist having many cups of coffee alone in the old fisherman’s cafe in old reykjavik harbour.. its a very beautiful cafe with some real characters . I used to go there to think and that summer.. i really had a lot on my mind.

Punch Drunk Sober

Sam Genders: It’s a relationship break up song and is partly about that reactive place you can get to in a relation ship when you almost feel like mortal enemies. Every loaded thing one of you says can set of an emotional reaction in the other and your reactions bounce off each other until you no longer know what you were arguing about in the first place.

Mike Lindsay: Yes… Those volatile drunken love fights… intense.. beautiful, scary, stupid and in my case too much, and too many to handle i never want another one with anybody!

https://vimeo.com/163423451

Silence In Between

Sam Genders: This is the antidote to punch drunk and it’s about learning and coming to terms with life as it is. Becoming aware of the beauty in life and in relationships that is always close by.

Mike Lindsay: Sam pretty much wrote this song in 20minutes… he disappeared into the live room whilst i was tinkering with some noises.. and then reappeared saying what do you think of this??? it was just how i remembered working with him in the old days… so much poetic beauty just puts out of him when he is inspired…. been though this song is Sams Lyrics.. i can relate to every word.. and feel that it echoes many of our late night chats during that time..

High Pressure Front

Sam Genders: It’s about relationships and the way they exert pressure on your sense of who you are. A high pressure front will often lead to warm clear weather in the same way that the pressures of a relationship can lead to a period of personal growth that can in turn make life seem warmer, easier, clearer.

Mike Lindsay: This tune really made us dance around the studio screaming!! when we wrote the 2nd half which started as a kinda joke.. almost like we were writing for Elton John… suddenly it all clicked into place… what a strange a special song… total Northern wonk soul!

Knife

Sam Genders: To me it’s about being in the moment. Accepting and seizing whatever is actually there and wielding that like a knife that cuts through all the confusion and make-believe in your mind.

Mike Lindsay: The Craziest Drum beat ever… We had these other Rhythms for this tune.. but when i played to Maggi.. he looked kinda bored.. and at the last take. he said „hey what about this??“ its like some skewed hip hop beat.. Totally made the tune for me…

Sun Gun

Sam Genders: It’s about the aftermath of a breakup and the loss you feel when you move away and begin to lose touch with what feels like half of all the things there were important to you.

Mike Lindsay: Actually the title came from a pub chat with an icelandic girl who told me that her band when she was 12 was called Sun gun… I loved that name and started writing a tune around it… To me .. thats exactly what i needed sometimes… a Sun gun.. something to shoot me all the good memories and sweet people that have been around me.. when you’re feeling down..

Play The Part

Sam Genders:It’s about struggling to feel what is real in life and what really matters and feeling like you’re justplaying a part all the time.

Mike Lindsay:Bombastic Icelandic male drinking choir singing on this one!!

Learn Something

Sam Genders: It’s full of hope this one. Sometimes life throws us a curve ball and things fall apart. The hope is that we’ll always learn something from that.

Mike Lindsay: This was the song where sam started singing in the falsetto voice after a few beers.. that set off the whole flavour for the album.. such a simple halt time melody and a great premise…. over a very odd wonk time tune..

Under The Ice

Sam Genders: It’s imaging looking back on a relationship that didn’t work out with sadness and a touch of longing. We sometimes have adventures with people who mean everything to us and then at some point things break apart and they become part of our past and we can no longer connect with them in the same way. Those past adventures and people can take on an unreal almost magical quality.

Mike Lindsay: Sam already had written this poem… and it still brings me to tears every time .. his voice, so natural.. and words that are halfway between fantasy and reality…

 

18+ zelebrieren ihre angesagte Perfomance im Karlstorbahnhof

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Am vergangenen Donnerstag spielte das Duo 18+ im Heidelberger Karlstorbahnhof ein Konzert der ganz besonderen Art.

Genau 43 Minuten ging das Konzert von 18+ letzte Woche und nein wir standen nicht mit der Stoppuhr auf dem Gig. Die beiden Musiker aus Honolulu/Berlin drückten nachdem sie auf die Bühne gekommen sind, nämlich lediglich auf ihrem Macbook auf Play und schon ging die Show los. Klingt jetzt erst einmal nach einer Verarsche, war im Grunde genommen aber große Perfomancekunst. Durch den Zustand konnten sich Justin Swinburne und Samia Mirza besser auf ihre Gesangs und -Rap Parts konzentrieren. Gleichzeitig erlaubte das genormte Hintergrundvideo jedoch keine Fehltritte oder Textlücken, da die Musik ja einfach weiter vor sich hin geplätschert wäre. Ausschnitte aus Sport, Manga (Is Tropical lassen grüßen) und Naturfilmen wurden oftmals sehr passend zum Songmaterial in Szene gesetzt. Ab und an konnte man auch die Band bei Live-Auftritten beobachten. Next Level Shit halt.

Zur Musik von 18+ muss man sagen, dass sie wohl hipper nicht hätte sein können. Bisschen Cloud Rap, tiefe Bässe und doch dieser R’n’B und Electronica Vibe, der die jeweiligen Nummern nie dumpf oder proletenhaft erscheinen lässt. Dies mag vielleicht auch an der herausragenden Stimme Mirzas liegen, der durch die ab und an verstörenden Bilder nicht die Aufmerksamkeit geschenkt wurde, die sie eigentlich verdient hätte. Natürlich wurden auch sämtliche Hits wie „Crows“, „Agents“ und „Gliders“ gespielt, das Duo wäre aber auch ziemlich doof, wenn sie dies bei einem Publikum, das augenscheinlich nicht sämtliche Songs der Band kannte, nicht getan hätte. Die Band stellte zudem mehrere Songs aus ihrem neuen Album Collect vor. Ansonsten bleibt eigentlich wenig zum Konzert zu sagen außer, dass es wohl der ultimative Future Shit ist und die Booker vom Karlstorbahnhof in ein paar Jahren getrost sagen können „hatten wir schon damals“. In der Masse der Leute, die mal mehr, mal weniger getanzt haben, sind uns dennoch ein paar Fragen gekommen, die wir gerne mit euch im Detail besprechen würden.

Der schwierige Vergleich von Justin Swinburne und Mac Miller ging uns einfach nicht aus dem Kopf:

Links Mac Miller, rechts Justin Swinburne
Links Mac Miller, rechts Justin Swinburne

In unseren jungen (wilden) Teenagerzeiten waren die Tuned 1 Sneakers von Nike bei den coolen Kids extrem angesagt und so quasi jeder flehte seine Eltern an diese Luftblasenschuhe zu bekommen.  Selbst Footlocker bezeichnet das Modell auf seiner Website als „Grundschule“.Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2016 und das Modell erfährt momentan aus einem für uns unerklärlichen Grund eine Renaissance. So trug beispielsweise auch Justin Swinburne ein schwarzes paar Nike Tuned 1 und die einzige Frage, die wir uns gestellt haben ist. Wie zur Hölle ist es dazu gekommen, dass die jetzt scheinbar dermaßen hip sind?

Nike_Air_Max_Plus

Auf der zweiten Seite geht es mit einer Videoplaylist weiter an die wir uns während des Konzertes erinnert gefühlt haben.

Videopremiere: 18+ mit „Gliders“

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Für Suchmaschinen ein Fluch für die Ohren ein Genuss: 18+

Sex für die Ohren. Um diese plakative Schlagzeile sind wir einfach nicht drum herum gekommen, zumal sie beim Duo aus Berlin beziehungsweise Honolulu auch noch zutreffend ist. Ihr Sound ist nämlich irgendwie urban und dann doch auch wieder was für die Kunststudenten der Großstädte. Man kommt also zu dem gemeinsamen Nenner, dass 18+ ziemlich hip ist. Kein Wunder also, dass die beiden Musiker bereits seit Jahren im Underground als große Nummer gehandelt werden. Ihre Mischung aus schnörkellosem Industrial R’n’B ist dermaßen Future, dass Leuten wie Drake der Mund aufstehen bleibt.

Mit der Videopremiere zu „Gliders“ feiert das Gespann außerdem noch einmal rückblickend den Release ihrer neuen Platte Collect, die am 20. Mai erschienen ist. Electronica, Hip-Hop und R’n’B sind Zutaten, die momentan nur eine urbane Delikatesse ergeben können, deswegen freuen wir uns umso mehr, dass die Band heute Abend (26.05.16) im Karlstorbahnhof in Heidelberg auftreten wird.

Die Visuals zu „Gliders“ gibt’s hier:

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