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18 musikalische Highlights auf dem c/o pop Festival

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Kelvyn Colt// ©Yassine Taha
Kelvyn Colt// ©Yassine Taha

Zahlreiche großartige Acts locken vom 1. – 5. Mai zur c/o pop in den Kölner Stadtteil Ehrenfeld. Neben dem Hauptprogramm des Festivals gibt es mit der c/o Ehrenfeld in diesem Jahr auch eine lukrative Gratis-Konzertreihe. Für einen groben Überblick haben wir euch die 18 musikalischen Highlights des c/o pop Festivals 2019 kurz und bündig zusammengefasst:

Sparkling

Bei Sparkling trifft Brit-Rock auf klassisches Post-Punk-Elemente. Dazu eingängiger Beats, schmissige Gitarrenriffs und eine große Prise Indie-Attitüde und voilá der charakteristische Sound von Sparkling ist fertig. Aktuell arbeitet das Kölner-Trio an neuen Songs für ihr Debütalbum, das noch in diesem Jahr erscheinen soll. Vielleicht wird es beim Konzert der Band auch den ein oder anderen neuen Song zu hören geben.

Samstag, 18:00 – 18:45 Uhr – Deutschlandfunk Nova Bühne, Heliosstraße

Charlotte Brandi

Den Meisten wird Charlotte Brandi noch von dem Synthie-Pop-Duo Me And My Drummer ein Begriff sein. Seit Auflösung des Duos ist die Sängerin jedoch Solo unterwegs und hat kürzlich mit „The Magician“ ihr Solo-Debüt veröffentlicht. Darauf zu hören gibt es aus der Zeit-gefallene Musik voll Jazz- und Soul-Pop-Elementen.

Samstag, 16:45 – 17:30 Uhr – Yuca

https://www.youtube.com/watch?v=gTQIO1rdQWc

Kelvyn Colt

Kelvyn Colt könnte man glatt als Wunderkind der deutschen Rap-Szene betiteln. Der Soundmix aus Hip-Hop, Trap und R’n’B klingt so international und orientiert sich stark am US-amerikanischen Rap, so dass man fast meinen könnte Rapper käme ursprünglich aus Brooklyn und nicht aus Wiesbaden. Die Musik des Alleskönner lässt sich nicht in eine Schublade stecken und klingt dabei mal sinnlich, mal kämpferisch und stets modern und cool. Zuletzt veröffentlichte der Rapper die EP „LH914“.

Donnerstag, 20:15 – 22:00 Uhr – Bürgerzentrum Ehrenfeld

Mine

Mit „Klebstoff“ erschien am 12. April das dritte Album von Mine. Sie zählt zu den Künstlerinnen, die sich durch Intelligenz, Virtuosität und einer riesigen Portion an Können einen Namen gemacht haben. Besonders Live überzeugt Mine stets durch ihre beeindruckende Shows aus starken Klaviermelodien und experimentellen Omnichordklängen. Dazu noch der meist geloopte Mehrchor-Gesang und den Songs von Mine haftet etwas großes episches an.

Donnerstag, 20:45 – 23:15 Uhr – WDR Sendesaal

Mavi Phoenix

Mit Mavi Phoenix hat die c/o pop ein wahres Highlight abgeschossen – und das FOR FREE!!! An der österreichischen Popmusikerin und ihrem unvergleichbaren Soundmix aus Hip-Hop, Pop, RnB, Elektro und Trap führt derzeit kein Weg vorbei. Jeder Song der Österreicherin ist ein Hit und die Show von Mavi Phoenix bei dem Festival hiermit eine absolute Empfehlung!

Amilli

Dass Amilli nach 2018 bereits einen ersten Award in der Hand hält, hätten selbst wir kaum vermutet, als sie im Juni erstmals auf unserem Radar erschienen ist. Jetzt könnte man denken, dass es sich mit einer 1Live-Krone in der Hand weniger lässig musizieren lässt. Und dann haut Amilli mit „Into You “ die nächste Single raus, die beweist, dass man im kommenden Jahr auch international mit ihr rechnen sollte. Ihre Mischung aus minimalistischem Pop und RnB lässt sich räumlich nicht zuordnen und könnte aus New York, London, Amsterdam oder eben aus Bochum herkommen.

Samstag, 19:45 – 20:30 Uhr – Club Bahnhof Ehrenfeld

Rosie Lowe

Die Verbindung aus gefühlvollem R’n’B, Soul und tiefen Elektro-Klängen macht den Sound von Rosie Lowe aus. Ihr Stil ist geprägt von ihren musikalischen Vorbildern, darunter Björk oder auch Ella Fetzgerald. Fast drei Jahre ist es her, seit die Britin mit „Control“ ihr Debütalbum veröffentlicht hat. Mit „YU“ erscheint am 10. Mai die Nachfolgeplatte und die erste Single „Birdsong“ hört überzeugt mit dem lebendigen, eindringlichen Sound sowie der spielerischen Leichtigkeit in Rosie Lowes Stimme.

Samstag, 19:20 – 20:20 Uhr – Deutschlandfunk Nova Bühne, Heliosstraße

Ilgen-Nur

Ihre Songs sind wie ein offenes Tagebuch voller Unsicherheiten, Ängste und Liebe. So sperrig der Name Ilgen-Nur ist, so schmissig kommen ihre Indie-Pop-Songs daher. Schon der erste heimliche Hit „Cool“, sang die gebürtige Stuttgarterin mit einer solch souveränen Coolness, die ihr noch die dazugehörige musikalische Lo-Fi-Attitüde verpasst. Zahlreiche Anhänger aus der deutschen Musikszene hat Ilgen-Nur auch schon zu Genüge: Max Rieger, Frontmann von Die Nerven, produzierte ihre erste EP „No Emotions“ und Paul Pötsch von Trümmern half an den Drums und am Bass aus.

Sonntag, 18:00 – 18:50 Uhr – Bürgerzentrum Ehrenfeld

BLVTH

BLVTH ist schon längst kein Newcomer mehr in der Indie-Elektro-Szene und macht Musik, die vor allem Fans von Mura Masa und Flume gefallen wird. So wirklich mit Gernegrenzen hat es der Künstler aber auch nicht, was seinen Sound jedoch umso interessanter macht.

Samstag, 19:45 – 20:45 Uhr – Yuca

Moli

Die in Berlin lebende Belgierin MOLI überzeugt durch ihre treibenden Beats und der vibrierenden Soundkulisse, dazu die einzigartige Charakterstimme und fertig ist das Rezept für eingängige aufregende Pop-Nummern. Mit „Resume“ hat die Sängerin vergangenes Jahr ihre erste EP veröffentlicht und hat seitdem für Acts wie Gryffin und Mac Ayres die Bühne eröffnet. Bei ihrer Show auf der c/o Ehrenfeld stellt sie die Livequalität ihrer Songs unter Beweis.

Samstag, 17:45 – 18:30 Uhr – Bumann & SOHN

Alli Neumann

Alli Neumann bringt Coolness  in die noch immer zu allglatte deutsche Poplandschaft. Dabei ist die junge Musikerin auch eine wahre Inspiration und rechnet nicht nur in ihren Songs mit der Gegenwart ab, sondern spricht sie über Feminismus, Politik und nachhaltige Themen. Ihren freshen alternativen Pop bringt sie dabei so lässig rüber, dass man geradezu ins Staunen gerät. Ihre Debüt-EP „Hohes Fieber“ ist im vergangen Herbst erschienen. Daneben ist die quirlige Musikern übrigens auch Schauspielerin und war zuletzt in dem Spielfilm „Wach“ zu sehen.

Samstag, 18:30 – 19:15 Uhr – Yuca

Monako

Es passiert wirklich nicht oft, dass der Sound einer Band durch und durch neu und besonders klingt. Monako gehören zu den wenigen Ausnahmen. Der vielschichte Sound des Duos sprengt sämtliche Genregrenzen und lässt Jazz, Pop, R’n’B, Indie und Elektro zu einer harmonischen Symbiose verschmelzen.

Sonntag, 16:45 – 17:30 Uhr – Bürgerzentrum Ehrenfeld

Neufundland

Eineinhalb Jahre nach dem Debütalbum „Wir werden niemals fertig sein“ folgt mit „Scham“ Ende Mai die Nachfolgeplatte. Einen ersten Vorgeschmack auf das kommende Album haben Neufundland mit „Männlich Blass Hetero“ geliefert und widmen sich dabei bewusst zeitgenössischen und gesellschaftskritischen Themen. Dabei treffen ehrliche provokante Texte auf eingängigen treibenden Indie-Rock. Wie das klingt, davon kann man sich auf den Liveshows der Köner-Band überzeugen, die auf der c/o Ehrenfeld auch noch Heimspiel haben.

Sonntag, 20:00 – 21:00 Uhr – Club Bahnhof Ehrenfeld

Sea Moya

Auf ihrem Debütalbum „Falmenta“, das im vergangenen Herbst erschien, paaren Sea Moya auf verspielte Art und Weise Einflüsse aus Krautrock, Afro Beats und elektronischer Musik. Synthesizer treffen auf eine groovige Bassline und werden von einem psychedelischen Beat untermalt. Gemeinsam mit dem Gesang von David Schnitzler erzeugen Sea Moya so eine unverwechselbare Klanglandschaft, in der man sich von Mal zu Mal aufs Neue verliert.

Sonntag, 17:30 – 18:15 Uhr – Bumann & SOHN

Gianna Mae

Künstlerinnen wie Missy Elliott oder Nicki Minaj imponierten der ein Curaçao geborene Künstlerin schon recht früh. 2014 formierte sich aus der Motivation heraus das Trio Diva Squad, welches später in den Niederlanden als Duo unter dem Namen Junglebae erste Erfolge erzielen konnte. Mit den Produzenten Broke Boys möchte Gianna Mae in Berlin nun als Solo-Künstlerin durchstarten und legt mit „They Say“ eine erste, starke Trap-Visitenkarte ab. Als starke Frau wird sie sich 2019 ihren Weg nach oben kämpfen.

Donnerstag, Support Kelvyn Colt – Bürgerzentrum Ehrenfeld

Botschaft

Wie man als Band höflich und gleichzeitig extrem smart und charmant klingt, beweisen Botschaft. Mit ihrem lockeren Yacht Rock, legen sie eine Leichtigkeit an den Tag, die selbst kalifornische Bands einem erst einmal nachmachen müssen. Ein guter Beweis ist die aktuelle Single „Treptower Park“ aus dem Album „Musik verändert nichts“.

Samstag, 18:00 – 18:45 – Cologne’s Roastery

Kaleo Sansaa

Kaleo Sansaa verbindet die Musik ihrer zambischen Wurzeln mit dem europäischen Zeitgeist und. Der Experimentelle Sound, der sich von Hip Hop, RnB über Dub und Indie erstreckt wird live mithilfe von Loopstations und und dem außergewöhnlichen Gesang zu einem echten Erlebnis. Am Samstag kann man sich von der in Köln lebenden Künstlerin überzeugen.

Samstag,18:30 – 19:10 – Club Bahnhof Ehrenfeld

The Mauskovic Dance Band

Der Titel der niederländischen Band könnte eine süße Anlehnung den Feivel den Mauswanderer sein, der als kleiner Mäuserich mit seiner Familie in die USA ausgewandert ist. Begleitet wird er in dem Fall von tropischen Klängen, die von den vier Musikern aus Amsterdam stammen. The Mauskovic Dance Band ist so etwas wie die afro-infusierte Version von Parcels, die kein Bein stillhalten lassen.

Samstag, 20:15 – 21:00 – Bumann & Sohn

Texte: Melina Rehhorn, Yannick Philippe

Banks meldet sich mit der elektrisierenden Single „Gimme“ zurück

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Düster, anmutend und powervoll: Mit der Synth-Pop-Nummer „Gimme“ läutet Banks ihr Comeback ein und hypnotisiert mit dunklen Beats.

Drei Jahre nach ihrem letzten Album und der alleinstehenden Single „Underdog“ im Jahr 2017 hat sich Banks mit „Gimme“ endlich zurückgemeldet. Bei der düsteren Synth-Pop-Produktion treffen dunkle Beats auf den gewohnt hypnotisierenden, verzauberten Gesang von Banks. „Gimme“ fügt sich perfekt in den Sound-Kosmos der Künstlerin ein und gibt dabei einen ersten Vorgeschmack auf ein neues Album.

Der elektrisierende Track feierte am vergangenen Dienstag seine Premiere bei der Sendung Zen Lowe’s World Record von Apple Music’s Beats 1. Gegenüber dem Streaming-Service verriet Banks auch die Bedeutung ihrer neuen Single: “It’s about knowing what you deserve, saying it out loud, and demanding it with no apologies. I’m ready to release this into the world and begin a new chapter.“

Mitgeschrieben wurde der Track von Buddy Ross (Frank Ocean) und Co-Produziert von Hudson Mohawke (Kayne West) und BJ Burton. Aktuell arbeitet die Sängerin an einem Nachfolger von „The Alter“, der voraussichtlich noch in diesem Jahr erscheinen soll.

Hier gibt’s den neuen Song „Gimme“ von Banks:

Some Sprouts verleihen „Someone You Love“ einen spooky Clip

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Some Sprouts // Videostill aus "Someone You Love"

Mit ihren eingängigen Indie-Rock-Nummern sorgen Some Sprouts für gute Laune und bescheren uns mit „Someone You Love“ die ersten Sommergefühle.

„Someone You Love“ knüpft genau dort an, wo die aktuelle EP „IMMT“ aufgehört hat. Auch die aktuelle Single trieft nur so vor leichtfüssigem Indie-Folk-Rock und einer großen Prise Sonnenschein. Der dazugehörige Clip kommt da schon weniger zauberhaft daher. Sieht man doch am Anfang des Songs in einer Retrospektive ein Waxfigure-Mini-Kabinett, das wieder aufersteht. Arragniert wie die Waxfiguren-Band dabei von einer Frau, die sich im Dunkeln hält, einzig die leuchtende Brille auf ihrer Nase bringt etwas Licht in die Szenerie. Richtig düster wird es erst beim Plottwist am Ende: Während die Band den Song performt, schwenkt die Kamera auf ein Podium nach oben und man sieht in Umrissen die Frau sowie das Leuchten im schummrigen Raum.

Weniger spooky, dafür mit einem Repertoire aus catchigen Indie-Folk-Songs geht es für Some Sprouts im Mai auf Tour. Im Gepäck hat die Band dabei zahlreiche tanzbare Gute-Laune-Tunes, die schlechten Vibes den Kampf ansagen werden. Zuletzt haben Some Sprouts die EP „IMMT“ im vergangenen Herbst veröffentlicht.

The Postie präsentiert Some Sprouts auf Tour:

07.05.19 Lux, Hannover
09.05.19 The Tube, Düsseldorf
10.05.19 Unter Einem Dach Festival 2019 im E-Werk, Erlangen
11.05.19 Waschhaus, Potsdam
15.05.19 White Noise, Stuttgart
17.05.19 Moritzbastei, Leipzig
18.05.19 Jugendcafé, Zwiesel
21.05.19 Eldorado, Zürich
22.05.19 Ampere, München
24.05.19 Alte Mälzerei, Regensburg
25.05.19 Privatclub, Berlin
28.05.19 B72, Wien
01.06.19 Bedroomdisco, Darmstadt

Tickets für die Shows gibt es hier.

Hier gibt’s den neuen Clip zur aktuellen Single „Someone You Love“:

Kytes geben mit „Another Ride“ Einblicke in ihr Tour-Leben

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Kytes // © Valerie Schweitzer
Kytes // © Valerie Schweitzer

Im Frühsommer gehen Kytes mit ihrer aktuellen „Frisbee“-EP auf Tour. Einblicke in das bisherige Tour-Tagebuch der Band bietet dabei der Clip zur aktuellen Single „Another Ride“.

Live-Ausschnitte, Backstage-Szenen und Autoreisen: Im Video zu „Another Ride“ nehmen uns die Kytes mit auf Tour und gewähren dem Zuschauer intime Tour-Einblicke. Dabei zeigt sich die Münchner-Band authentisch, nahbar und stets auf Tuchfühlung mit ihren Fans. Mit der dynamische Indie-Nummer hat die Band schon auf der vergangenen Tour bewiesen, dass sie das Publikum mit der Nummer zum Tanzen bewegen können. Der Clip unterstreicht dabei die Dynamik des Songs und macht zugleich Lust auf die kommende Tour der Münchner.

Die aktuelle EP „Frisbee“ ist im Januar diesen Jahres erschienen. Neben der neuen Single ist darauf auch die Singleauskopplung und eingängige Indie-Pop-Nummer „Take It Easy“ enthalten. Mit den neuen Songs der EP sowie den alten Klassikern gehen die Kytes im Frühsommer auf Tour und werden dabei die Indie-Herzen höher schlagen lassen.

The Postie präsentiert Kytes auf Tour:

03.05.19 – Wolfsburg, Sauna Klub
09.05.19 – Hamburg, Molotow
10.05.19 – Dresden, Wettbüro
11.05.19 – Erfurt, Engelsburg
16.05.19 – Würzburg, Cairo
18.05.19 – Salzburg (AT), Rockhouse /w Steaming Satelites
23.05.19 – Mainz, Schon Schön
24.05.19 – Baden (CH), Werkk
25.05.19 – Arbon (CH), Grillentanz Festival
29.05.19 – Berlin, Privatclub
30.05.19 – Linz (AT), Posthof
31.05.19 – Wien (AT), Arena
01.06.19 – Schloss Kaltenberg, Puls Festival

Tickets für die Shows gibt es hier.

Den neuen Clip zu „Another Ride“ gibt’s hier:

 

Exklusive Videopremiere: Die Kerzen sehnen sich nach dem Fernen in „Saigon“

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Die Kerzen // Presse

Ende letzten Jahres veröffentlichte die Band ihre erste EP „Erotik International“. Am 28. Juni erscheint nun ihr Debütalbum „True Love“. „Saigon“ ist die erste Singleauskopplung.

Die Kerzen aus dem Mecklenburgischen Ludwigslust zeigten uns letztes Jahr bereits, wie schrecklich schön Cheesiness sein kann. Ihr Sophisti-Pop erinnert stark an Künstler*innen der 80er Jahre, wie Prefab Sprout oder Bryan Ferry. Gleichzeitig bringt er durch die moderne Produktion, die starke Bildsprache und diverse popkulturelle Referenzen frischen Wind in die Szene. Auf ihrer Debüt-EP „Erotik International“ setzten sie sich mit der Frage nach der wahren Liebe auseinander. Um der Antwort etwas näher zu kommen, nahmen Die Kerzen uns zum Beispiel mit auf eine Motorradtour und suchten im Sternenhimmel nach Klarheit. Auch im Reich der Shinigamis wurde nach Klärung gesucht. Ob sie die Antwort finden werden, sehen wir am 28. Juni auf „True Love“. Das Debütalbum der Band setzt da an, wo die EP endet.

„Saigon“ ist die erste Auskopplung des Debütalbums. Der Track erzählt von einer Romanze, welche verhalten im Club startet. Anschließend wird ein sehnsüchtiges Bild dieser Zweisamkeit gezeichnet. Die Hoffnung blüht auf, den*die Andere*n im Fernen wiederzusehen. Romantisch phantasiert der Erzähler, wie man gemeinsam durch die Straßen der asiatischen Metropole schlendert. Im Video sehen wir Jelly Del Monaco, Die Katze, Fizzy Blizz und Super Luci mit dem Fahrrad durch Berlin ziehen. Unschuldig und ganz in weiß gekleidet bringen sie ihre Sehnsucht tanzend zum Ausdruck, nicht nur in der Realität, sondern auch als Anime-Figur. Da kriegt man doch direkt selbst fernweh.

Die Videopremiere zu „Saigon“ gibt´s hier:

Das Moped – Alle wollen Liebe

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„Alle wollen Liebe“ ist die erste Veröffentlichung von Das Moped. Das Trio aus Bad Kreuznach (wo zum Geier soll das eigentlich sein?) zeigt auf ihrer Debüt-EP einen gelungenen Mix aus Indie-Pop, 90er Deutschpop und New Wave Einflüssen. Inklusive Tracks mit Hit-Potential.

Auch, wenn „Alle wollen Liebe“ die erste Veröffentlichung von Das Moped ist, kennen sich die Bandmitglieder bereits seit einigen Jahren. Kennengelernt in der Schule, begannen Augustin Zimmer, Ali Baltz und Martin Brunner zunächst englischsprachigen Indie-Pop zu machen. Nach einigen Jahren entschieden sie sich, auf die Muttersprache zu wechseln und begannen, Songs auf Deutsch zu schreiben. In dieser Zeit trafen sie auf Paul Gallister, seines Zeichens Co-Produzent der Austro-Pop Band Wanda. Dieser wirkte nun auch bei der Produktion von „Alle wollen Liebe“ mit und lud das Trio nach Wien ins Studio ein. Anfang März teilte Das Moped ihren ersten Song „Geist“ und nun schließlich ihre Debüt-EP.

Die EP startet mit dem von Synths getragenen „Bei Dir“. Zart beginnt die Band, mehrstimmig über die Tragik einer fortbestehenden Beziehung zu singen, die eigentlich schon längst marode zu sein scheint. „Der Winter“ steht metaphorisch für diese Schwermut, die langsam aber sicher Einzug hält. Der Protagonist hat Angst vor dem Neuen, dem Ungewissen. Er befürchtet, voll und ganz „zu erfrieren“ und um das zu verhindern, bleibt er bei dem alt Bekannten in Sicherheit. Glücklich macht ihn das auf Dauer jedoch auch nicht. Der Track gipfelt in einem melancholischen Gitarrensolo, welches vor 80er Referenzen nur so sprudelt.

Als zweiter Titel der Platte folgt „Geist“, die ursprünglich erste Single der Band. Die Thematik der EP zieht sich auch durch diesen Track: es geht um eine tragische Liebe. Der Protagonist begehrt sein Gegenüber und wünscht sich mit aller Kraft, dass dieses ihn wahrnimmt und seine Liebe erwidert, „Ich bin hier, schau doch, ich bin hier!“ Er würde alles tun und weiß doch sogar, was gut für sie*ihn ist! Dieser Wunsch bleibt jedoch unerfüllt. Er ist unsichtbar und fühlt sich wie ein Geist in ihrer*seiner Gegenwart. Musikalisch wird das Ganze von hohen, mystisch klingenden, wabernden Synthies und halligen Gitarren begleitet.

Nach nur einmaligem Hören bleibt das Herzstück der Platte, „Wenn du ehrlich bist“, den Rest des Tages im Kopf. Der Refrain ist dermaßen catchy, dass man sich später am Tag erwischt, die Melodie beim Geschirr spülen mitzupfeifen. In dem Track geht es um das Empfinden des Sängers, dass seine Partnerin nicht mit vollem Committment in der gemeinsamen Beziehung ist. Er fühlt sich stellenweise ausgenutzt und hat das Gefühl, sie wahrt immer eine gewisse Distanz. Er zieht den Schluss: „Wenn du ehrlich bist, gibt es in deiner Welt gar keinen Platz für mich“. Bezogen auf das Songwriting erinnert der Track durch seine klare Ausdrucksweise von Emotionen an eine ECHT Produktion. Kim Frank hätte es nicht besser schreiben können.

Bereits die ersten Sekunden von „Verkehrt“, dem vierten Song der EP, lassen an einen Bilderbuch Track denken. Kurz gespielte, teilweise gemutete Gitarren sorgen für eine funky Grundatmosphäre und auch der mehrstimmige Gesang im Verse ähnelt den Vocals von Maurice Ernst. Tatsächlich unterscheidet sich „Verkehrt“ thematisch von den bisherigen Songs. Der Sänger führt ein Gespräch mit einer Person, die niedergeschlagen ist und sich mies fühlt. In letzter Zeit ging alles schief, weshalb der Selbstwert dieser Person ganz schön angekratzt ist. Der Sänger versucht, sie aufzubauen und ihr zu helfen. Gleichzeitig macht er jedoch auch klar, dass nur er selber die nötigen Schritte machen kann.

Abgeschlossen wird die EP mit dem Titeltrack „Alle wollen Liebe“. An einen sehr poppigen Neue-Deutsche-Welle Song erinnernd, sorgt der Song spätestens im Refrain dafür, dass man das Bedürfnis hat, mitzusingen. Falcoesque beschreibt der Erzähler eine typische Ausgehsituation: „Es geht Tanzen, Theke, Tanzen, Theke und zurück“. Also das ganze, scheinbar oberflächliche Prozedere, was die Menschen durchführen, um sich näher zu kommen. Er stellt fest, dass alle auf der Suche nach „Liebe“ sind, „aber keiner hat Lust“. Er aber schon, und zwar richtig! Wenn er sich das aber so anguckt, merkt er, dass auch ihm langsam die Lust vergeht. Bleib stark!

Auf der „Alle wollen Liebe“ EP zeigen Das Moped, dass sie das Potential dazu haben, Hits zu schreiben. An Hand von Tracks wie „Alle wollen Liebe“ und insbesondere „Wenn du ehrlich bist“ wird dies deutlich. Einen guten Fang haben sie sicherlich auch mit Paul Gallister gemacht, der es vermag sehr klar, differenziert und poppig zu produzieren, was den Songs von Das Moped ausgezeichnet steht. Zwar ist die EP nun gerade erst erschienen, doch wir können jetzt schon ein Debütalbum nicht mehr abwarten, um das Potenzial von Das Moped in vollem Ausmaß zusehen.

Beste Songs: Wenn du ehrlich bist, Alle wollen Liebe
VÖ: 26.04.2019 // Epic / Sony Music
Foto im Beitrag © Sarah Knüpfer

Hier gibt´s das Video zu „Wenn du ehrlich bist“:

Ufo361 droppt zusammen mit RIN den Hit „Next“

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Still aus:
Still aus: "Ufo361 feat. RIN - Next"

Nach dem melancholischen Song „WAVE“ präsentiert der Berliner Rapper Ufo361 mit RIN die erste Zusammenarbeit auf seiner neuen Platte und haut mit „Next“ einen Banger raus. 

Nun ist das erste Feature auf „WAVE“ bekannt und es ist kein geringerer als RIN. Als Ufo361 vor einigen Wochen bekannt gegeben hat, dass er am 9. August eine neue Platte veröffentlichen wird, hielt er sich diesbezüglich noch bedeckt. Nun hat er ohne große Ankündigung den Kollabo-Track „Next“ veröffentlicht und untermauert seinen Status in der Hip Hop-Szene. 

Produziert wurde der Song von Shane Lee Lindstrom aus Kanada, besser bekannt als Murda Beatz. Dieser hat in der Vergangenheit mit Größen wie Travis Scott oder Drake zusammengearbeitet. Der Beat prescht im Gegensatz zu dem vorherigen Release des Berlinern nach vorne, drängt sich breitbeinig nach vorne um die Chain und die Balenciagas zu zeigen. Die Aggressivität des Tracks drängt sich auch beim Design der Single in den Vordergrund. Ein Giftgrün springt ins Auge und taucht nicht nur als Logo am Anfang des Clips auf, sondern auch vereinzelt als Lichtquelle im Musikvideo selber. „Next“ ist nach „WAVE“ der zweite Song aus dem bevorstehenden Album von Ufo361, welches am 9. August erscheinen wird. 

Das Video zu „Next“ gibt’s hier:

Neufundland entlarven mit „Alles Lüge“ Gott und die Welt

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Neufundland // © Jean Raclet

In „Alles Lüge“ nehmen Neufundland wie gewohnt mit viel Ironie die Gesellschaft auf die Schippe und läuten dabei den Countdown zum Release von „Scham“ ein.

Mit der neuen Single geben Neufundland ihrer Fanbase noch ein wenig Zucker, bevor in genau fünf Wochen das zweite Studioalbum der Kölner-Band erscheint. Auch mit „Alles Lüge“ bleibt die Band sich thematisch treu und widmet sich wieder zeitgenössischen Themen. „Ich habe geglaubt an den allergrößten Schrott. An den Himmel und die Rente und den atomaren Schock“, heißt es im Song. Sänger und Texter Fabian Langer besingt im Text wortwörtlich Gott und die Welt. Themen, die sich für den ein oder anderen schon mal als Lüge herausgestellt haben. Der Sound klingt dabei lässig cool und knüpft musikalisch an die bisher veröffentlichten Singles „Männlich Blass Hetereo“ und „Viva La Korrosion“ an.

Auf Instagram geben Neufundland unter @neufundland_hallo ab sofort wöchentlich mit kleinen Musikvideos mehr Einblicke in die neue Platte!

 

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Und jetzt alle: ▪️Alles Lüge▪️Hört es an auf @spotify @applemusic @deezer & Co! Preorder-Links in der Bio! #Scham #newsingle #newmusicfriday #iceice

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Produziert wurden die bisher veröffentlichten Singles, wie auch das komplette zweite Album, von Tilmann Ostendarp, seines Zeichens Drummer von Faber und von Fabian Langer. Der Sänger von Neufundland hatte sich erst kürzlich als Co-Produzent der neuen Platte von Annenmaykantereit einen Namen gemacht.

„Scham“ erscheint am 31. Mai via Unter Schafen Records / Kontor Media. Mit dem neuen Material und dem lässigen Sound aus eingängigem Indie-Rock und treibenden R&B-Rhythmen geht es ab Herbst für die Ehrenfelder-Band auf ausgedehnte Tour.

The Postie präsentiert: Neufundland auf „Scham“-Tour:

11.10.19 – Halle, Objekt 5
22.10.19 – Dresden, Ostpol
23.10.19 – Leipzig, Naumanns
24.10.19 – Berlin, Badehaus
25.10.19 – Hamburg, Molotow
26.10.19 – Osnabrück, Kleine Freiheit
29.10.19 – Zürich (CH), Werk 21
30.10.19 – München, Ampere
01.11.19 – Wien (AT), Rhiz
02.11.19 – Passau, Zauberberg
13.11.19 – Wiesbaden, Schlachthof
14.11.19 – Erfurt, Engelsburg
15.11.19 – Göttingen, Nörgelbuff
16.11.19 – Köln, Gebäude 9

Tickets für die Shows gibt es hier!

Hört euch hier den neuen Song „Alles Lüge“ an:

The Postie präsentiert: Das Way Back When Festival hat mit Deerhunter und Blood Red Shoes die ersten Acts angekündigt

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Deerhunter // Press Pic

Alles neu macht der Mai: Für die sechste Ausgabe des Way Back When Festivals locken die Veranstalter neben einem erlesenen Line-up auch mit einer vielversprechenden Location. Bisher angekündigt sind Deerhunter, Blood Red Shoes und Some Sprouts.

Die Veranstalter sprechen von einer Frischzellen-Kur, vielleicht war es aber auch einfach Zeit für einen Tapetenwechsel. So lockt das Way Back When in diesem Jahr die Festivalbesucher auf einen Schrottplatz in die Nordstadt. Hier trifft Beton auf urbanen Dschungel und dazu gibt es in gewohnter Manier sehr viel gute Musik. Zwar hat sich das Festival was die Locations und Bühnen angeht zunehmend verkleinert, doch steht auch die sechste Auflage  trotz des verfrühten Termins und dem Ortswechsel in diesem Jahr für ein erlesenes Programm aus Musik, Kunst und Gettogether.

Mit Deerhunter kommen Indie-Fans voll auf ihre Kosten. Ganze acht Studioalben kann die US-amerikanische Indie-Rockband bisher vorweisen, darunter auch die aktuelle Platte „Why Hasn’t Everything Already Disappeared?”. Der nostalgische Sound der Band lässt sich dabei am besten in der frühsommerlichen Abendsonne mit einem kühlen Bier in der Hand genießen. Krachigen Indie-Rock bieten auch Blood Red Shoes. Seit fast 15 Jahren ist das Duo um Laura-Mary Carter und Steven Ansell DAS Aushängeschild der Szene. Neben alten Klassikern präsentieren die Beiden auch neue Songs aus dem aktuellen Album „Get Tragic“.

Blood Red Shoes sind am 1. Juni im Junkyard zu sehen:

Für eine ausgelassen Tanzstimmung sorgen hingegen Some Sprouts, die durch eingängige schmissige Indie-Pop-Nummern ihr Publikum massenweise auf die Tanzfläche ziehen. Am besten konsumiert man den Sound der Band zu schönstem Sonnenschein. Weiterhin bestätigt sind bisher die einfühlsame Singer-Songwriterin Angie McMahon sowie die rotzigen Surf-Rocker von Drens und dem Musik-Virtuosen Gold Star, der mit seinen Kompositionen das beste aus den 60ern, 70ern, 80ern und von heute bietet.

The Postie präsentiert: Way Back When Festival 2019

Das Way Back When Festival findet am 31. Mai und 1. Juni auf dem Junkyard in Dortmund statt. Alle bisherigen Bestätigungen sowie zusätzliche Infos rund um das Festival und Tickets findet ihr auf der offiziellen Homepage des Way Back Whens.

Some Sprouts sorgen beim Way Back When Festival für Gute-Laune: