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Isolation Berlin besingen „Private Probleme“

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Isolation Berlin
Still aus "Private Probleme"

Nach ihrer Anti-Fußball-Hymne mit dem treffenden Titel „Ich hasse Fussballspielen“ versorgen uns Isolation Berlin mit einer neuen Single. „Private Probleme“ ist die neue Auskopplung aus ihrem Album „Geheimnis“, das am 08. Oktober erscheinen wird.

„Ich hab private Probleme, für die ich mich schäme! Und ich will nicht darüber reden“ steigt Tobias Bamborschke in die neue Single von Isolation Berlin ein. Anstatt sich jedoch in einer Ballade über das private Unglück auszulassen, ziehen Isolation Berlin das Tempo an. Die Drums treiben, Bass und Gitarre bleiben energisch repetitiv und machen im Gesamtspiel Lust auf einen ausgiebigen Konzertabend.

Sänger Tobias Bamborschke weiß wie immer gut Privates in Szene zu setzen. Seine Texte spielen mit autobiografische Momenten und der Inszenierung als ewig trauriger Dichter, der an sich und der Welt leidet. Und auch wenn die Erwähnung der Scham so lakonisch daherkommt, so bezeichnend ist sie für die aktuelle Zeit. Der notgedrungene Rückzug ins Private verspricht nicht immer Idylle, sondern kann genauso Auslöser für Probleme sein, die man nicht leichtfertig preisgeben möchte.

Wie damit umgehen? Isolation Berlin stellen sich ihren Problem im dazugehörigen Video auf einer Art Kindergeburtstag. Zwischen Bällebad und Rodeo-Ritt performt Bamborschke den neuen Song im Lou Reed Gedächtnis-Look – so farbenfroh haben wir die Jungs schon lange nicht mehr gesehen.

Isolation Berlin sind Sänger Bamborschke, Gitarrist Max Bauer, Bassist David Specht und Drummer Simeon Cöster. „Geheimnis“ ist nach „Und aus den Wolken tropft die Zeit“ und „Vergifte dich“ das bereits dritte Studioalbum der Band. Für das kommende Jahr haben Isolation Berlin eine ausgiebige Tour angekündigt.

Tracklist Geheimnis:

Am Ende zählst nur du
Enfant terrible
Geheimnis
(Ich will so sein wie) Nina Hagen
Private Probleme
Ich zieh mich zurück
Ich hasse Fußballspielen
Stimme Kopf
Klage einer Sünderin
Von einem der hier sitzt und Bleistifte spitzt
Enfant perdu

Seht hier das Video zu „Private Probleme“:

Rikas demonstrieren in “Superstitious” ihre Anziehungskraft

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Still: Rikas – Superstitious (Offizielles Video)
Still: Rikas – Superstitious (Offizielles Video)

Rikas sind mit neuer Motivation zurück und bringen in „Supersticious“ Leichtigkeit und gute Stimmung mit.

In dem neuesten Song „Superstitious“ sorgt die Band passend für eine erfrischende Sommerbrise. Die ursprüngliche Idee des Tracks steckt hinter dem Gefühl sich in seinem Leben teilweise fremdbestimmt zu fühlen, wenn man einer anderen Person verfallen ist. „Man verliert jegliches Bewusstsein für Rationalität. Und man meint plötzlich Zeichen, Hinweise, Signale zu sehen. Zeichen, die zu der einen Person zurückführen. Mit der Zeit beginnt man an der eigenen Wahrnehmung zu zweifeln. Und letztlich scheint der Boden unter den Füßen zu brechen.“

Entstanden ist „Superstitious“ in einem kleinen Studio in Berlin mit dem Produzenten und Freund der Band Dennis Neuer. Die Regie zum Musikvideo führte Aladin Mekanovic und treibt den Gedanken des Aberglaubens weiter. Dieses könnte glatt als eine Szene des Films „Nachts im Museum“ durchgehen. Rikas zeigen sich hier in einem Museum als vergoldete Ausstellungsobjekte, die aus einem Gemälde entsprungen sein könnten.

Sie fesseln die Blicke ihrer Besucher:innen und dienen als Projektionsfläche und zur Identifikation. Mit dem Video wollte die vierköpfige Band „etwas sehr intensives, ästhetisches Schaffen, das durch seine Mystik genauso anziehend wirkt, wie es auch der Song schafft. Wir wollten diesen Anspruch auf Kunst und Ästhetik noch zusätzlich ein Augenzwinkern aufsetzen.“ Unterstützung bekam das Quartett von weiteren Schauspieler:innen und Künstler:innen, die Teil des Videos waren. Darunter unter anderem die Artistin Vanessa Lee Baisch, der Kabarettist Otto Kuhnle sowie Nina und Lotta Kummer von BLOND.

Zuletzt veröffentlichten Rikas 2019 ihr Debütalbum „Showtime“ und spielten eine ausverkaufte Tour. Es lief gerade richtig gut für die Schwaben bis die Pandemie auch ihre Pläne durchkreuzte und sie in eine Schreibblockade führte. Diese konnten sie Ende letzten Jahres durchbrechen und brachten den Song „Overthinking“ heraus sowie im Frühling 2021 „Stereo“ bei dem sich die Band ins digitale Schaufenster begab und sich bei ebay auch tatsächlich selbst versteigerte.

Das Video zu „Superstitious“ von Rikas gibt es hier:

Unendlich Schön Podcast #03 Musikalische Sozialisation mit FIBEL

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„Unendlich Schön“, der neue Podcast des online Musik- und Popkulturmagazins The Postie. In der dritten Folge ist die Jonas von der Band FIBEL zu Gast.

Drei Jahre nach der Debüt-EP „Kommissar“ und ausgiebigem Touren sind Fibel mit neuer Musik zurück. Am 30. Juli erscheint mit „Avatar“ die zweite EP der Band, die so post ist, wie kaum eine andere aus Deutschland. Post-Wave, Post-Rock, Post-Punk. Mir einem Ruf als legendäre Live-Band, der ihnen auch über Landesgrenzen voraus eilt.

Wir haben Sänger Jonas getroffen, um mit ihm über seine und unsere musikalische Sozialisation zu sprechen. Außerdem ging es um seine Liebe zu Sci-Fi, ehrlichen Kitsch und wir haben unser Halbwissen über die griechische Mythologie zur Schau gestellt.

Die Songs, über die wir gesprochen haben, findet ihr in unserer „Unendlich Schön Playlist“:

 

Schreibt uns für Feedback und das Gewinnspiel an podcast@thepostie.de  

Sommerhit-Gefühle: ANGER veröffentlichen den italienischen Song „Elba“

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ANGER // © Moritz Köller

Erst ESC, dann Europameisterschaft, jetzt „Elba“. Das haben sich vielleicht auch ANGER gedacht, als sie ihren ersten Song auf italienisch aufgenommen haben.

Das Springen zwischen Genregrenzen ist längst keine Seltenheit mehr. ANGER gehen mit „Elba“ aber noch einen Schritt weiter und springen zwischen den Sprachen, als wäre es das Leichteste überhaupt. Mit ihrem Future Pop auf Deutsch, Englisch, mit Südtiroler-Dialekt oder eben jetzt auf italienisch wecken sie immer neue Welten in ihren Rezipient:innen. Man verbindet Sprachen auch immer mit einem gewissen Lifestyle und damit auch mit der Region aus der sie stammt.

Es ist sicherlich keine Überraschung also, dass das Duo die italienische Sprache nutzt, um Sommergefühle bei uns auszulösen. „Elba“ ist wie dieser eine Song, der dich die komplette Urlaubszeit über begleitet und selbst Jahre später noch immer positive Urlaubserinnerungen in dir hervorruft. ANGER selbst beschreiben „Elba“ auf Instagram mit folgenden Worten: „Es ist eine Liebeserklärung an die Insel Elba, la dolce vita und den never-ending Italo Party-Lifestyle. Aber es geht auch um die Frage nach Heimat, Identität und Sprache. Wer bin ich in einer anderen Sprache? Was definiert eigentlich Zugehörigkeit?“ Besungen wird die Insel Elba, die im Mittelmeer liegt und nach Sizilien und Sardinien die drittgrößte Insel Italiens ist. Sie diente früher als Verbannungsort Napoleons.

Musikalisch bleiben sich ANGER auch auf Italienisch treu ohne dabei zu langweilen und auch das dazugehörige Video gibt einem das Gefühl von Vertrautheit – setzt aber nicht auf Klischees. Julian Angerer und Nora Pider zeigen sich im Fußballtrikot (der Squadra Azzurra natürlich), fahren Vespa und zeigen das Dolce Vita italienischer Sommernächte. „Elba“ ist ab sofort auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

Das Video zu „Elba“ von ANGER gibt’s hier:

„the beat is on hold“: Kytes wollen das alte Leben zurück

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Kytes // © Florian Moshammer

Kytes taten sich letztes Jahr schwer, sich kreativ mit ihrer Musik auszudrücken als man ihnen das nahm, was sie am liebsten tun – ihre Musik live einem Publikum zu präsentieren. Das Ergebnis aus diesem Frust ist ihr neuer Track: „the beat is on hold“.

Nach etwa anderthalb Jahren veröffentlichen Kytes ihre nächste neue Single „the beat is on hold“. Die Indie Band verarbeitet in dem Song ihre Ohnmacht durch die Corona-Pandemie und wie sehr sie das alte „normale“ Leben vermissen: „[…] we wanted to cast a light on how much we miss this very important part of being an artist: performing the music you have created in front of a live audience.“

Groß war die Ernüchterung als die Band gerade ihr neues Album „Good Luck“ Anfang 2020 veröffentlichte, ihre Tour wegen der Einschränkungen zweimal verschob und so die neuen Songs nicht auf die Bühne vor einem Publikum bringen konnten. Stattdessen war die Zeit der Bananenbrote, Home-Workouts und Live-Streams angebrochen. Nichts was die Kytes sich für die Ewigkeit wünschen.

Auch in ihrem Musikvideo zu „the beat is on hold“ spiegelt sich der Horror eines jeden Künstlers und Besuchers wider: Leere Räume, Bühnen, die eigentlich mit Instrumenten und Technik voll gestellt sein sollten sowie keine Spur von singenden und tanzenden Fans. Die bunten Lichter sind aus, der Bass dröhnt einem nicht um die Ohren. Was bleibt, ist das traurig gelbe Licht, welches jeden Moment erlischt. Keiner ist gekommen, die Türen sind verschlossen. Die Kulturbranche steht still.

„this video is for all those places where sweat should drop down from the ceiling.“ Gedreht haben die Kytes ihr Video in der Muffathalle und im Strom in München sowie im Knust in Hamburg. Dazu reihen sich viele Fotos aus weiteren verschiedenen Locations in Deutschland, die hoffentlich in Kürze wieder gefüllt werden können. Die Münchner Band bleibt jedenfalls positiv, dass der Beat schon bald wieder durch die Boxen dröhnt und die Fans zu Songs wie Alright, Another Ride und Take It Easy wieder ihre eingeschlafenen Dancemoves zum Besten geben.

Seht hier das Video von Kytes zu „the beat is on hold“:

The New Normal: Von Wegen Lisbeth auf der Galopprennbahn

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Die Ruhe nach dem Sturm: Noch einen Tag vorher hat in NRW das Unwetter mit Starkregen gewütet. Trocken konnten Besucher:innen der Picknickkonzerte am Freitag wieder feiern. Für die Gigs wurde der Rasen frisch gemäht und die Decken platziert. Wir waren für euch in der ersten Reihe bei Von Wegen Lisbeth in Köln mit dabei.

Langsam tasten wir uns heran, an ein Stückchen Normalität: Touren werden nachgeholt, Konzerte indoor sind wieder möglich und der eine oder andere hat sich vielleicht schon ein Festivalticket für nächstes Jahr gesichert.

Dennoch ist die jetzige Lage noch ungewiss, darum bieten Veranstalter wie auch vergangenes Jahr noch fleißig Open Air Konzerte an. Auch Landstreicher Booking führt im Sommer 2021 erfolgreich ihre Reihe „Picknick Konzerte“ fort. Mit dabei Acts wie Giant Rooks, Provinz, Leoniden oder Drangsal.

Wir waren dabei, auf dem Rasen an der Galopprennbahn bei Von Wegen Lisbeth. Sie haben uns dieses Jahr mit ihren zwei neuen Singles L.OST und Podcast versorgt. Jetzt konnten wir die Songs das erste Mal live hören.

Wenn ihr dieses Jahr noch bei einem Picknick Konzert in eurer Stadt dabei sein wollt, schaut doch mal hier vorbei.

 

Hier geht es zur Fotogalerie:

Pop bleibt progressiv: Caroline Polachek mit „Bunny is A Rider“

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Caroline Polachek veröffentlicht
Caroline Polachek // © Nedda Asfari

Nach einem Cover von The Corrs „Breathless“ und einem Remix von A.G. Cooks „Oh Yeah“ veröffentlicht Caroline Polachek ihre erste eigene Single seit ihrem Debütalbum „Pang“.

Caroline Polachek gilt als eine der progressivsten Stimmen der gegenwärtigen Pop-Musik. Eingängig mit Hang zu gnadenlos ehrlichen Love-Songs und gleichzeitig musikalisch so anspruchsvoll wie vielseitig. Schon auf ihrem Debütalbum „Pang“ aus dem Jahr 2019 hat Polachek ihrer Pop-Affinität die Liebe zu verschrobenen Produktionen und weirden Details gegenübergestellt. Diese Weirdness fährt sie in ihrer neuen Single „Bunny is A Rider“ etwas zurück. Zugunsten einer schon fast sommerlichen Atmosphäre.

Als Herzstück des Songs fungiert eine minimalistische Bassline von Co-Produzent Danny L Harle. Der Musiker stammt aus dem Londoner PC Music-Umfeld und ist auch für die Produktion von Polacheks Debütalbum „Pang“ verantwortlich. Fun Fact: die gepitchten Vocal-Schnipsel in „Bunny is A Rider“ stammen von Harles Tochter und sind ihr erster Cameo-Auftritt in einer seiner Produktionen.

Ein sommerliches Flöten-Sample und dezente Percussions komplettieren das Soundbild und lassen Polachek Raum für ihre Vocals. Diese erinnern mal an Pop-Größen wie Charli XCX oder Christine and the Queens, behalten aber Polacheks charakteristische Zurückhaltung bei. Überhaupt ist Polacheks Stimmeinsatz erwähnenswert. Die frühere Chairlift-Sängerin hat eine klassische Ausbildung im Barock-Gesang und kontrastiert diesen Background wie gewohnt mit digitalen Verfremdungseffekten.

“‘Bunny Is A Rider’ is a summer jam about being unavailable. Bunny is slippery, impossible to get ahold of,” sagt Polachek in einem Pressestatement. “Maybe it’s a fantasy, maybe it’s a bad attitude. But anyone can be bunny, at least for three minutes and seventeen seconds. The song features a scorching bass performance from producer Danny L Harle, plus his baby daughter’s first vocal cameo.”

Hört euch hier „Bunny is A Rider“ an:

Eine auditive Reise nach Italien: nand veröffentlicht „Aperol Spritz“

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nand - Aperol Spritz
nand // © Marc Dernetz

Nachdem nand mit „wohlfühlen“ seine eigene kleine Internet-Hymne veröffentlicht hat, möchte er nun mit „Aperol Spritz“ unseren Urlaub bitter versüßen.

nand und Aperol haben eine Sache gemeinsam: beide erleben seit einiger Zeit einen richtigen Aufschub. Vielleicht widmet der Newcomer dem Getränk auch deshalb einen eigenen Song? Oder vielleicht doch, weil es einfach Dolce Vita in Adiletten ist.

Der Pressetext zu „Aperol Spritz“ betont, dass es sich weder um einen Werbesong noch um Anbiederung, sondern vielmehr um einen Soundtrack handelt. Ein Soundtrack, der uns auf dem Weg in den Italien-Urlaub begleitet. Egal ob Gardasee, Campingplatz oder die gedankliche Amalfiküste auf der renovierten Terrasse oder dem beblumten Balkon. Hauptsache der orangene Inhalt im Glas ist eisgekühlt und wunderbar spritzig.

Was hat das besungene Getränk in den letzten Jahren die Leute zusammengebracht. Egal ob mit den Eltern, den Freunden oder den Arbeitskolleg:innen – mit Aperol Spritz stößt es sich seit geraumer Zeit am mondänsten und sommerlichsten an. Da kann auch keine Pandemie einen Keil zwischen Spritzigkeit und Geselligkeit bringen. Und doch soll der Song auch eine gewisse Rückkehr zur Normalität feiern, die wir bei den wärmeren Temperaturen jetzt alle genießen können.

Musikalisch hält es nand bekannt schlicht und prägnant. Ein wenig 80s, sehr viel Zeitgeist – immer kommentiert mit einem Augenzwinkern. „Aperol Spritz“ ist der Liegestuhl in den man sich fallen lassen soll und genau so gelassen kommt der Beat und die dazugehörigen Vocals auch daher.

Der Song ist ab sofort auf allen gängigen Plattformen erhältlich. Auf Youtube gibt es zusätzlich dazu auch noch ein paar Visuals in Karaoke-Form. Warum? Weil sich Aperol Spritz eben doch immer am besten in Gesellschaft genießen lässt. Salute!

„Aperol Spritz“ von nand gibt es hier:

Måneskin durchbrechen im Video zu „I WANNA BE YOUR SLAVE“ festgefahrene Rollenbilder

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Still aus: Måneskin - I WANNA BE YOUR SLAVE (Official Video)

Die Esc-Gewinner:innen provozieren im neuen Video und brechen festgefahrene Rollenbilder. Dabei spielen sie für „I WANNA BE YOUR SLAVE“ ihre ganz eigene Live-Show.

Die italienische Band Måneskin hat ein neues Video zu ihrerm Song „I WANNA BE YOUR SLAVE“ veröffentlicht. Damit knüpfen sie an den Erfolg vergangener Wochen nahtlos an. Mit ihrem Gewinn beim Eurovision Songcontest und dem konstruierten Koks-Skandal waren sie in der letzten Zeit nicht mehr aus der Presse wegzudenken. Bei dem Musikwettbewerb haben sie nämlich nicht nur das umgesetzt, wovon Drangsal bereits vor Jahren geträumt hat, sondern sind zugleich auch zu neuen Ikonen aufgestiegen.

Dies jedoch nicht nur wegen Hits wie „ZITTI E BUONI“ oder dem bereits angesprochenen „I WANNA BE YOUR SLAVE“. Mit ihrer klaren Abgrenzung zu Drogen und dem Bestärken von Selbstbestimmung sind sie in der Esc-Bubble neue Wege gegangen, welche dann auch den Mainstream erreicht haben. Anschließend wurde ein riesiger Hype um das Quartett aus Italien losgetreten, welcher zufolge hatte, dass sie mittlerweile ca. 5 Millionen Follower:innen auf Instagram haben. Zum Vergleich: Acts wie die Arctic Monkeys haben gerade einmal die Hälfte.

Mit „I WANNA BE YOUR SLAVE“ wollen sie diese Wellte weiter reiten – und der Plan scheint aufzugehen. Bereits zwei Stunden nach der Videopremiere hat das Musikvideo zu dem Song bereits die Millionenmarke geknackt. In diesem brechen Damiano, Ethan, Victoria und Thomas festgefahrene Rollenbilder und geben somit das Bild einer Band ab, die es verstanden hat, dass 2021 anders als die 90er funktioniert. Die Betrachter:innen werden mitgenommen in einen Loop aus BDSM und der eigenen Måneskin-Liveshows. Produziert wurde das Video von Simone Bozzelli. „I WANNA BE YOUR SLAVE“ ist Teil des Albums „Teatro d’ira – Vol. I“.

Das Video von Måneskin gibt’s hier: