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MESSER verfilmen „Der Staub zwischen den Planeten“ – Sänger Hendrik Otremba präsentiert derweil seinen Debütroman

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Viel los zurzeit bei MESSER. Nach der Veröffentlichung ihres dritten Studioalbums „Jalousie“ im letzten Jahr, gibt es nun mit „Der Staub zwischen den Planeten“ ein zweites Video.

Die Bandmitglieder halten sich im Hintergrund, wahrscheinlich um der von Sänger Hendrik Otremba und Josef Mandel entworfenen Handlung Platz zu geben. Das Video zu „Der Staub zwischen den Planeten“ führt die Ästhetik und die atmosphärische Dichte von „Jalousie“ weiter aus, es bleibt dunkel, roh und unerklärt. Wer sich mit dem kunstvollen Postpunk Arrangement der Band aus Münster bisher noch nicht beschäftigt hat, sollte dem schleunigst nachkommen, nur um sich einer Form des Songwritings zu öffnen, die in ihrer erzählerischen Tiefe und in ihrer von anspruchsvoll entwickelten Bildern versteckten Intensität so derzeit in der deutschsprachigen Musik wohl einzigartig ist.

„Wir tauchen durch das Wasser und über uns der Schaum“ singt Hendrik Otremba im gestern veröffentlichten Video und bewirbt damit so ein ganz kleines bisschen seinen kürzlich veröffentlichten Debütroman, in dem er die Geschichte eines drogenabhängigen Detektivs erzählt, der sich in einer Welt, in der die Erde verwüstet ist, der Regen giftig sauer vom Himmel fällt und die Grenzen zwischen Realität und Traum nicht mehr auszumachen sind, in eine von ihm eigentlich zu überwachende Frau verliebt. Ähnlich wie seine Texte für MESSER entwirft Otremba, der als Hochschuldozent in Münster Studenten kreatives Schreiben vermittelt, verlorene Protagonisten in einer Neonoirwelt voller Abgründe. Sowohl MESSER als auch Hendrik Otremba allein kann man in nächster Zeit live erleben. Für die Band steht der zweite Teil ihrer Tour zum letzten Album an, für die sie auch am 02. April in Ludwigshafen im Haus zu Gast sein werden. Otremba stellt seinen gerade erschienen Roman „Über uns der Schaum“ zu Beginn seiner Lesereise auf der Leipziger Buchmesse vor.

 

 

Kasabian sind zurück – neuer Song, neues Album, neue Tour

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Nach dem letzten Album „48:13″ vor drei Jahren, erscheint dieses Jahr nun endlich mit „For Crying Out Loud“ das nächste Kasabian Album.

„Saving guitar music was the abyss“ ließ Bandmitglied Serge Pizzorno kürzlich verlauten, nur um dann hinzuzufügen, er habe lediglich ein Album erschaffen wollen, dass sowohl relevant als auch schlicht wichtig sei. Nun ja, wirklich viel lässt sich daraus mit Blick auf die musikalische Ausrichtung oder den Inhalt von „For Crying Out Loud“ nicht schließen, wie wir finden. Da eignet es sich aber um einiges besser, dass nun die, wie sich nach dem Lesen der gleich mit veröffentlichten Tracklist feststellen ließ, zweite Veröffentlichung („Come Back Kid“ konnten Freunde der Videospielindustrie schon in der letzen FIFA Ausgabe hören)  „You’re In Love With a Psycho“ vorliegt. Kasabian verlassen hiermit ein wenig die bombastischen Gitarren von „48:13″ und sind lang nicht mehr so psychedelisch wie auf „Velociraptor“, was für unseren Geschmack, sofern es weiterhin so vorangetrieben wird, dann doch ein bisschen zu einfach und radiotauglich ist. Easy und beschwingt läuft „You’re In Love With a Psycho“ durch seine knappen vier Minuten und tritt niemandem auf den Schlips. Naja, nett ist’s ja schon. Nett halt.

Zwölf Songs wird das neue Kasabian Album haben und als Erscheinungsdatum ist der 28. April 2017 angepeilt. Bis dahin wird sicher noch der ein oder andere Albumtrack als Single veröffentlicht werden und es wird sich zeigen, ob die Jungs aus Leicester dieses Jahr mal wieder ein wirklich großes Album à la „Velociraptor“ oder „West Ryder Pauper Lunatic Asylum“ abliefern können. So oder so werden Kasabian dieses Jahr im Sommer auf große UK Tour gehen und dabei auch als Headliner die Festivalbühnen von Reading und Leeds bespielen.

 

Premiere: TORA kehren mit neuer Single „Amsterdam“ zurück

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Die Band TORA aus „Down Under“ bietet mit „Amsterdam“ einen Vorgeschmack auf das neue Album, das dieses Jahr noch erscheinen soll.

Byron Bay heißt die wohlklingende Heimat der Electro-Band, die jetzt mit „Amsterdam“ nun einen ersten Eindruck auf das mittlerweile zweite Studioalbum geben möchte. Und wie sollte es auch anders sein, beschreibt der Song eine Drogen-Eskapade, die sich eben genau so in der holländischen Hauptstadt abgespielt haben könnte. Die Band selber beschreibt den Song nämlich wie folgt: „Amsterdam is the story about a man who finds himself in the middle of a drug induced haze and tries to escape the grasp of the addiction. In his attempts to break free, the withdrawals prove to be too strong as he calls to the personified substance to ‚come along, as long as you come alone‘. In the end the man loses his internal battle and concedes defeat, allowing himself to be consumed. ‚Going down like before, it’s alright’.”

Der Sound von „Amsterdam“ wirkt deutlich gereift und zeigt die Weiterentwicklung der jungen Australier. Außerdem hört man der Musik von TORA an, dass sie die letzten paar Jahre viel rumgekommen sind und unter anderem mit Acts wie Miami Horror, Rüfüs oder SAFIA auf einer Bühne standen. Produziert haben Jai Piccone, Jo Loewenthal, Shaun Johnston, Thorne Davis und Tobias Tunis-Plant übrigens selbst, haben sich aber Unterstützung beim Grammy nominierten Toningenieur Andrei Eremin genommen. Die Single ist ab 17. März auf allen gängigen Plattformen erhältlich und steigert die Vorfreude auf neue Songs von TORA natürlich immens.

 

Pscht: Promise Keeper

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Der in London lebenden US Amerikaner tourt momentan durch Europa und veröffentlicht demnächst sein von Disco und Pop geprägtes Mini-Album.

Der in Atlante aufgewachsene Promise Keeper heißt mit bürgerlichem Namen William Fussell und ist eigentlich als Frontmann der Band Mood Rings das erste mal musikalisch in Erscheinung getreten. 2015 ging’s für den Musiker dann noch London, wo er auch relativ schnell die zwei Songs „Side Decide“ und „Porous Silk“ für das Fnord Communications Label aufgenommen hat.

Momentan tourt Promise Keeper durch Europa und bringt seinen Weirdo Pop unter die Menschen. Sein Stil ist geprägt von Film Noir-Elementen und irgendwie wirkt alles so leicht abgedreht. Und doch schafft es die schwierigste Etappe in der Musik zu überwinden: er bleibt mit seiner Musik zugänglich. Instrumental steht Promise Keeper laut eigener Aussage sehr auf Yung Lean und so sind seine Tracks auch von einigen Loop-Elementen geprägt, die zusätzlich noch von Drums übertönt werden. Demnächst soll dann auch das von Mini-Album des Musikers via Atelier Ciseaux  auf Kassette erscheinen. Bis es aber so weit ist, tanzen wir gerne noch zu den etwas verdrehten Disco-Pop-Klängen von Promise Keeper.

Für Fans von: Better Person, WEIRDO, Jaakko Eino Kalevi

Musik macht’s möglich: Supreme kooperiert mit der Kroko-Marke Lacoste

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© Supreme

Wer hätte das vor einigen Jahren gedacht: wie einige Leaks es bereits vermutet haben, bringen Supreme und Lacoste eine gemeinsame Kollektion auf den Markt.

Dass die ehemalige Skaterbrand Supreme nicht vor Kooperationen mit den Big Names der Modeindustrie zurückschreckt, haben die bereits letzte Saison mit der Zusammenarbeit mit Louis Vuitton bewiesen. Mit Lacoste haben sie nun einen Partner an der Angel, der nicht nur in den Banlieues Frankreichs für seine Trainingsanzüge gefeiert wird. Bei der aktuellen Kollektion erkennt man deutlich die Handschrift der Marke aus New York. Durch die grellen Pastelltöne wirken die Klamotten authentisch auf 90s getrimmt. Natürlich wird auch immer wieder mit dem legendären Kroko-Logo der französischen Edelmarke gekonnt umgegangen. Das Krokodil mit aufgerissenem Maul ist ja spätestens seit den 187ern auch in Deutschland wieder hart angesagt.

Supremebranding beherrschen beide Brands eh schon seit immer und so scheint die Rechnung aus Pastell, Streetwear und großen Logos mit viel Lettering aufzugehen. Der Style wird nämlich schon seit einiger Zeit vor allem in der Grime und Cloudrap-Szene heftigst propagiert. Was in Großbritannien Acts wie Skepta oder Stormzy sind, ist hier vor allem der Musiker RIN, der nicht oft genug erwähnen kann, dass er sich den neuesten Scheiss von Supreme geholt hat: „es ist 12 Uhr, ich kauf mir Supreme“. Es verwundert also nicht, dass die großen Brands auf den Hype der Musik aufspringen wollen und Klamotten für die Stylos produzieren. Die Kollektion ist am dem 16. März ab 12:00 erhältlich.

 

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Ey, Bruder die 80s sind back: GENTS stellen neue Single „Brother“ vor

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Das Duo GENTS aus Dänemark vermischt 80s Feeling mit philosophischen Lyrics. Die Rechnung geht auf.

Der Sound der Kopenhagener Band könnte kaum besser in unsere heutige Zeit passen. Textlich wollen sie die Menschen zum Anregen bringen, musikalisch nehmen sie einen dann doch an der Hand und laden zum Tanz ein. Quasi ernster Inhalt lustig verpackt und damit fast das Gegenstück vieler politischer Parolen, die man im Internet so lesen kann. Dadurch bringen Theis Vesterløkke und Niels Fejrskov Juhl die Welt wieder in Einklang. 

Ihre Single „Brother“ ist geprägt von der typischen 80s Drum Machine in die sich nicht ausschließlich originale Größen vergangener Zeiten verliebt haben. Was Rick Astley und Tears For Fears vorgemacht haben, setzen GENTS gekonnt im Ton des Jetzts um. Durch den Bariton des Sängers Vesterløkke erhält der Song eine ungeahnte Tiefe. Veredelt wird die Single dann durch selbstbewusstes Synthesizer-Geklimper. Kann vielleicht jemand mit Videoskills hier die Keyboard-Cat in das Video reinphotoshoppen? Danke! Das Album mit den „Brother“ und der Vorgängersingle „Young Again“ soll noch dieses Jahr erscheinen. 2017 könnte also äußerst spannend werden für unsere GENTS.

 

„Jeder der sich so über einen Dildo aufregt, sollte sich seine eigenen Genitalien mal sehr gründlich anschauen“ – The Big Moon im Interview

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The Big Moon // © Charlotte Patmore

Am 7. April erscheint das Debütalbum der vierköpfigen Band The Big Moon aus London. Die vier Frauen hatten nachdem sie für eine gewisse Zeit lang nur dumme Cocktails gemischt haben, das große Bedürfnis aus diesem Trott auszubrechen und vergnügen uns seitdem mit lockerem Slacker-Rock, der aber nie seine Ernsthaftigkeit verliert. Wir haben der Frontfrau Juliette Jackson in dem Zusammenhang ein paar Fragen über das neue Album und das Leben in einer Band gestellt.

Euer Debütalbum erscheint am 07. April. Aufregende Zeiten oder?

Sehr aufregende Zeiten! Wir haben immer davon geträumt ein Album zu veröffentlichen. Es ist also ziemlich aufregend, dass das gerade alles so passiert! ! Wir haben etwas geschaffen, worauf wir sehr stolz sind und können es kaum erwarten es endlich der Welt zu zeigen. Das Album klingt genau so wie wir es haben wollten.

Magst du uns vielleicht ein paar Einblicke in die Entstehung der Songs geben?

Ich liebe es in meinem Schlafzimmer herumzutüfteln, bisschen an der Gitarre herumzunudeln bis endlich etwas Brauchbares dabei ist. (Red: auf Australisch „until some shit sticks to the wall“) Dann zeige ich es den anderen Girls und wir versuchen es dann in einen Big Moon Song zu verwandeln.

Wenn du dich für einen Song oder sogar für eine Zeile auf dem neuen Album entscheiden müsstest, welche wäre das dann?

Eine meiner Lieblingszeilen auf dem Album ist ‚im bootlacing up for somnambulatig‘ auf Zeds. Der Song handelt von der Vorbereitung auf eine schlaflose Nacht. Der Rhythmus der Zeile und des ganzen Songs hat mich ziemlich befriedigt. Und ja, ‚bootlacing‘ mag vielleicht kein richtiges Wort sein, aber ich als Künstlerin und Musikerin nehme ich mir das Recht heraus einfach neue Wörter zu erfinden!

Das Video zu „Silent Movie Susie“ hat relativ viele Disslikes und Hasskommentare abbekommen. Ist einer der großen Nachteile des Online Lebens, dass Menschen ihren Hass teilen können ohne groß mit den Konsequenzen rechnen zu müssen?

Jeder der sich so über einen Dildo aufregt, sollte sich seine eigenen Genitalien mal sehr gründlich anschauen. Ich denke, dass dieser Online-Hate mittlerweile Ausmaße angenommen hat, die uns die Konsequenzen immer deutlicher sehen lassen. – wie die Wahl von Donald Trump oder dem Brexit zum Beispiel. Die Spaltung der Leute ist ein großes Thema in unserer Gesellschaft. Oft sitzen Menschen nebeneinander und schweigen sich an. Gleichzeitig texten sie aber gerade in den online Kommentaren und fühlen sich durch die vielen Likes, von Leuten die ihre Ansichten teilen ermutigt. Deren Ansichten, ob rassistisch, sexistisch, total liberal oder was weiß ich, werden immer die gleichen bleiben solange sie weiter in dieser Echo-Kammer leben. Der Mangel an Informationen oder „Fake News“ treiben diese Meinungen dann nur noch weiter an. Das ist alles ziemlich abgefuckt momentan. Es macht mir wirklich Angst.

Hast du denn irgendwelche Lieblingsapps oder Websites auf denen du gerne bist?

Momentan interessiere ich mich total für Podcasts. Es gibt da diesen einen, den ich sehr feiere. Auf „Guys We Fucked“ geht es um Sex aber auch um Unterhaltungen mit sehr, sehr interessanten Menschen.

Sollten wir, anstatt uns ständig im Netz herumzutreiben, vielleicht einfach The 4th dimension besuchen? Wie ist es dort?

In „The 4th Dimension“ ist alles wie aus Gummi. Wenn du also zum Beispiel an deinen Haaren ziehen möchtest, kannst du sie unendlich stretchen und sie einfach wieder zurückjumpen lassen. Ein großer Vorteil der 4ten Dimension ist auch, dass die Skinny Jeans dadurch viel bequemer werden! „The 4th dimension“ ist viel cooler als das Internet.

Ich feiere das Video zu „Sucker“ wirklich sehr. Was ist die Hintergrund-Story dazu?

Unser Lieblings Videokünstler Louis Bhose hatte die Idee. Wir hatten einen freien Tag auf unserer US Tour und beschlossen in die Wüste zu gehen. Da gibt es diesen Ort, der sich Pioneertown nennt. Wir haben uns also als Cowboys verkleidet und so getan als würden wir in einem alten Western mitspielen. Das hat ziemlich Bock gemacht. Wir hatten sogar richtige Waffen! Das haben wir selber aber erst am Ende des Tagen herausgefunden.

Es ist nicht zu leugnen, dass ihr euch gerne mal funky in Schale werft, besonders bei Hemden seit ihr sehr ausgefallen. Ich selbst bin großer Fan von funky Hemden. Verratet ihr mir wo ihr eure herhabt?

Wir LIEBEN funky Hemden! Es ist als würden man puren Sonnenschein tragen. Leute die jeden Tag nur Schwarz oder Blau tragen vergeben so viele tolle Möglichkeiten mal grelle Farben zu tragen. Stell dir doch mal vor jeder würde farbenfrohes Zeug tragen! Vielleicht würde man damit sogar ein wenig mehr Happyness unter die Menschheit bringen?

Eine letzte Frage hätte ich noch… was stellt ihr euch unter einem perfekten Freitagabend vor?

Hm, alles was in einer wilden Knutscherei endet, ist toll!

Englische Version
Your debut album Love In The 4th Dimension’ is out on the 07/04. Exciting times, I guess?

Very exciting times! We’ve always dreamed of releasing an album so its pretty amazing that its actually about to happen. We’ve made something that we’re really proud of and i cant wait to show the world. It sounds exactly how we wanted it to sound.  

Could you introduce us into the writing process and stuff?

I like to potter around my bedroom and noodle on the guitar until some shit sticks to the wall, then i’ll show the girls and together we’ll turn it into a big moon song. 

If you had to choose one song or even one line of your album, which one would it be?

One of my favourite lines on the album is ‚im bootlacing up for somnambulating‘ on Zeds. Its about preparing for a night of insomnia. I was just pretty chuffed with that rhyme. Yeah maybe bootlacing isnt a word, but as an artist i reserve the right to invent new words!

Your video to ‘Silent Movie Susie’ got a lot of dislikes and hateful comments. Is one of the big disadvantages of the internet the fact, that people can spread their hate without facing the consequences? 

Anyone who gets that upset about a dildo should take a long hard look at their genitals. I think online hatred has now reached a place where we ARE seeing consequences – like the election of Trump and the vote for brexit. There is so much division between everyone now. We sit together, not talking to eachother but writing online and being emboldened by likes from people who share our views, whether they are racist or sexist or totally liberal or whatever – if we remain in an echo chamber our views will never be challenged. Also the lack of true information online just adds fuel to the fire. Yeah its all a bit of a mess. I find it really scary. 

What’s your favourite website/app?

Im really into podcasts. Theres a great one called Guys We Fucked, which is about sex but also they have great conversations with very interesting people. 

Should we, instead of spending our time online, be visiting the 4th dimension? What is it like?

In the 4th dimension everything is elasticated. So if you pull your hair it just stretches and then pings back. Also, it means skinny jeans are much more comfortable. The 4th dimension is way better than the internet. 

I really love the video for „Sucker“. Could you tell us who came up with the idea? And what’s the story behind it?

The idea was from our favourite video collaborator, Louis Bhose. We had a day off from touring in america and went to this place called pioneertown in the desert. We dressed up as cowboys and pretended to be in an old western. It was pretty awesome. We had real guns! Didnt realise they were real til the end of the day.

I’ve seen that your very much into funky clothes, especially shirts. I’m a big fan of funky shirts! Where do you get those from?

We love funky shirts! Its like wearing sunshine. So many people wear black or blue every day and i just think its a waste of an opportunity to wear something really garish. Imagine if everyone wore colours all the time. I wonder if the human race would cheer up a bit. 

One very last question… what would you call a perfect Friday night? 

Anything that ends in a snog! 

Aufgepasst Frank Ocean: hier kommt King Faro

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Seine erste Single „Freak on The Low“ hat bereits über 100.000 Klicks auf Spotify, mit „Tangerine“ will King Faro jetzt nachlegen.

Der aus New Jersey stammende King Faro weiß wie man gängige Nummern schreibt, ansonsten hätte seine Debütsingle „Freak on The Low“ wohl kaum derartigen Erfolg gehabt. Der smoothe Übergang von Hip Hop zu R’n’B ist das Hauptattribut der Musik des Kings.

Mit „Tangerine“ will er dem Erfolg Recht geben und liefert einen Song ab, der noch weicher, noch pastelliger daherkommt als der Vorgänger. Mit dem Namen des Tracks gibt der Musiker die Richtung vor und ein ähnlich warmes Gefühl bekommt man auch beim Zuhören des Songs. Er selbst sagt, dass sich beim Song „alles um die Gefühle“ dreht. Seine R’n’B Hooks lassen an Frank Ocean erinnern und das Volumen und der Raum seiner Musik spricht eigentlich dafür, dass King Faro eine ähnlich steile Karriere hinlegen kann. Das Zeug dazu hat er auf jeden Fall.

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Love Hotel: das neue Mixtape von Yung Hurn ist online und wir geben Track by Track unseren Senf dazu

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Still aus: Love Hotel Band - Diamant

Zusammen mit seinem Video zu „Gefühle an dich in einer Altbauwohnung, Pt. II veröffentlichte Yung Hurn heute seine neuestes Mixtape Love Hotel.

Gefühle an dich in einer Altbauwohnung, Pt. I

Rosaroter Himmel, laue Sommerluft, rauchend am Fenster einer Altbauwohnung und große Sehnsucht. Das drückt der Opener des Mixtapes auf. Krasse Kopfstimme Mr. Hurn!

Sag Mir

Ein Zugeständnis. Ey Girl vergib Yung Hurn doch bitte! Er weiß es doch ja? Der Song ist tatsächlich eine einzige Beichte des Wieners, die ehrlicher nicht sein könnte.

Diamant – Love Hotel Band

Was tut man am besten, wenn man Liebeskummer hat? Richtig man trommelt seine Freunde zusammen und hat Spaß. Bei Yung Hurn sieht dies folgendermaßen aus: Lars Eidinger, Jean-Mule Taquère, DJ Stickle, Lorenz Wirth und Yung Hurn aka Pepe Kristallo gründen eine Band, nennen sich Love Hotel Band und beeindrucken das Girl mit krasser 80s Optik. Die Single „Diamant“ wurde, wie der Rest des Mixtapes auch, von DJ Stickle (Bushido, Casper) produziert. Dickes Ding.

Rot

„Frauen sind wie Rotwein: sie werden mit dem Alter besser“, diese sexistische Botschaft wollte Yung Hurn bei seinem Song „Rot“ wohl kaum äußern. Vielmehr will er die gute Flasche mit seinem Baby teilen. Um den Abend perfekt zu machen, will er außerdem sämtliche Wünsche von ihr erfüllen: „alles was du willst, die Stoli und das Weed“. Sind wir auch eingeladen oder wollt ihr beide alleine im Séparée schmusen?

Vorbei (ft. Bausa)

Gibt Yung Hurn sein Girl jetzt etwa doch auf? Dabei hat er doch die tatkräftige Unterstützung des jungen Rappers Bausa. Seine Stimme und sein Flow steht im Kontrast zu den verträumten Autotune-Wolken-Vocals von Yung Hurn. Die beiden Rapper unterstellen der besagten Person mehrere Fehltritte. Wie tragisch!

Blumé

Endlich geht es um Sex! „Baby du klebst an mir, wie die Panini-Sticker von gestern.“ Wir schließen uns der Aussage von Yung Hurn an und sagen nur noch „Man nennt es FSK 18“. Nuff said.

Ich will dich – Piano Amore Edit

Nach „Blumé“ tut ein wenig Pathos und Melancholie sicherlich ganz gut. Bei den weichen Piano-Klängen stellen sich unsere Nackenhaare auf. Selbst einem gewissen Hans Hölzel aka Falco wär bei der Nummer sicher das Pipi in die Augen geschossen. Der Song ist von der Stimmung her ungewohnt traurig für Yung Hurn.

Ja ich weiß

„Ja ich weiß“ ist ein eher typischer Yung Hurn-Song und wird seinen treuen Fans gefallen. Es geht um Drogenkonsum, Selbstzerstörung und bisschen Liebe ist natürlich auch dabei. Wir sind ja schließlich im Love Hotel!

Pretty Baby

https://www.youtube.com/watch?v=VfD7Dc-qhuc

„Gefühle an dich in einer Altbauwohnung, Pt. II

Die Saga „Gefühle an dich in einer Altbauwohnung“ schließt mit dem zweiten Part ab und ist zugleich auch das letzte Stück des neuen Mixtapes „Love Hotel“. Ob die Geschichte ein Happy End hat, bleibt leider offen und so können wir nur spekulieren und uns wünschen, dass die Story eine baldige Fortsetzung erfährt. Yung Hurn wünschen wir trotzdem alles Gute bei seinem Girl!

Das komplette Mixtape Love Hotel ist ab sofort auf sämtlichen Plattformen verfügbar: