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Wir verlosen 1×2 Karten für das Konzert von Drangsal im Club der halle02 in Heidelberg

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Nach einem Mini-Auftritt und einer überzeugenden Show auf dem Maifeld Derby, kehrt der Herxheimer am 19.03 in die Delta-Region zurück.

Es kommt einem vor, als wären Jahrzehnte vergangen zwischen dem ersten Auftritt von Drangsal und heute. 2015 stand der lange Max Gruber gewohnt verbissen auf der Bühne und versetze das Publikum in großes Staunen. Wer war dieser Junge, der allen Anschein nach eine große Vorliebe für Morrissey hat? Mittlerweile hat der Wahlberliner mit „Hariescheim“ sein Debütalbum veröffentlicht, ein Video mit Jenny Elvers gedreht und die Musikpresse hat sich auch noch in ihn verliebt.

Kein Wunder. Die Songs auf seinem ersten Album erinnern an Zeiten in denen Schulterpolster noch en vogue waren und man in den Clubs des Landes noch rauchen konnte. Dr. Angsal steht zu dem Pathos und den großen Tönen, die er mit seinen Songs transportiert. Understatement können gerne andere Musiker für sich beanspruchen, das Ding von Max Gruber ist das nämlich nicht. Der Erfolg gibt ihm Recht und so sitzt Drangsal momentan bereits fleißig an seinem zweiten Studioalbum und hofft den Erfolg von Nummern wie „Will Ich Nur Dich“ oder „Allan Allign“ wiederholen zu können. Man darf also gespannt sein, ob er bereits neue Songs auf seiner aktuellen Tournee spielen wird. Der Vorverkauf liegt 15€ (zzgl. Gebühren), Abendkasse bei AK: 19 € Ein VRN Ticket ist im Preis mitinbegriffen! Tickets bekommt ihr auf Tickets: http://www.delta-konzerte.de und an allen bekannten VVK-Stellen.

The Postie verlost 1×2 Gästelistenplätze für das Konzert am 19.03. von Drangsal im Club der halle02 in Heidelberg. Die Bedingungen für den Lostopf sind das Liken unsere Seite, des FB-Posts und das Kommentieren eurer Begleitung. Der Einsendeschluss ist der 18.03. um 20:00. Die Allgemeinen Teilnahmebedingungen könnt ihr hier nachlesen.

The Postie präsentiert: Too Tangled auf Tour

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Das Duo aus dem belgischen Gent startet seine Tour durch Deutschland Ende April und bereist das Land inklusive neuer Platte bis Anfang Juli.

Nach drei Alben, unzähligen Konzerten und einem Baby war es an der Zeit für eine kleine Auszeit bei Too Tangled. Nun kribbelt es dem Duo aber wieder mächtig in den Fingern und so melden sie sich gleich mit neuem Album und neuer Tour zurück. Ihre Comeback-Single „Sleepwalk“ ist ein düsterer Mix aus Indie und New Wave. Schwarz aber trotzdem tanzbar ist die Ausrichtung für das neue Album gewesen. Aufgenommen haben sie das Album daher auch in irgendeiner gottverlassenen Hütte in der belgischen Pampa. Diese Abgeschiedenheit trägt unmittelbar zur kühlen Stimmung der Platte bei.

Das Album „Revel Revel“ zeigt sich deutlich elektronischer als der Vorgänger und lässt eine energiegeladene Live-Show erahnen. Too Tangled haben in ihrer Karriere bereits Anerkennung von Radiosendern wie 1Live oder FluxFm sammeln können und werden mit ihrer Platte auch sicher einige, neue Fans begeistern können. Das Album erscheint am 17. März auf allen bekannten Kanälen.

Tourdaten:

26.04. Hamburg – Kleiner Donner
27.04. Celle – MS Loretta
28.04. Bocholt – Dochdu
29.04. Karlsruhe – Kohi
11.05. Dresden – Ostpol
13.05. Chemnitz – Zukunft
04.07. Hannover – Cafe Glocksee

Sparkling besingen in ihrem neusten Clip den Großstadt-Dschungel

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Überfüllte U-bahnen, Reizüberflutung und die Angst in der Masse unterzugehen. In ihrem neusten Clip zu „Not The Only One Here“ besingen Sparkling den Großstadt-Dschungel und verleihen ihm dabei britischen Flair.

Der halbjährige London-Aufenthalt von Sparkling scheint sich nicht nur musikalisch auf die Band ausgewirkt zu haben, die klingen als wären sie gerade der britischen Post-Punk-Ärea der 80er Jahre entsprungen, sondern zeigt sich jetzt auch im neusten Clip zu „Not The Only One Here“. Dabei platzieren sich die Jungs im Clip mit ihren Instrumenten in einem engen Spiegelraum um so die Enge und zugleich die Weite zu symbolisieren, indem auch das Individuum in der Welt zu verschwinden scheint.

Daneben werden immer wieder Bilder von überfüllten Plätzen und Städten eingeblendet, die genauso gut London sein könnten, während Sparkling beflügelt „You’re not the only one here“ singen und präzise darauf hinweisen, dass es jedem in unserer Generation so geht. Trotz der Gesellschaftskritik bleibt die Nummer jedoch tanzbar und durch den minimalistischen Gitarrensound durchaus leicht.

Der Track ist wie schon die Nummer „Something Like You“, auf der zweiten EP „This Is Not The Paradise They Told Us We Would Live In“ enthalten, die im vergangenen Herbst erschienen ist. Zu sehen gibts die Kölner Post-Punker bis jetzt auf zwei Festivals im Sommer, darunter das Modular Festival in Augsburg und auf dem MS Dockville in Hamburg. Es bleibt zu hoffen, dass da noch mehr Daten hinzukommen werden, denn entfaltet sich die energiegeladenen und tanzbaren Post-Punk-Nummern mit Brit-Rock-Elementen erst Live so richtig gut.

Sparkling live:

15.06. – Augustburg, Modular Festival
18.08. – Hamburg, MS Dockville Festival

Das MS Dockville spielt die AnnenMayKantereit Karte und gibt weitere Acts bekannt

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Am Sonntagabend wurden neben AnnenMayKantereit auch noch 28 weitere Bands für das Hamburger Festival bestätigt.

Die Organisatoren des MS Dockville wollen mit der Bestätigung von AnnenMayKantereit Erinnerungen wecken. Bereits 2015 wussten die Band bei den Fans zu überzeugen. Neben den Herbert Grönemeyer-Junioren wurden auch noch Mighty Oaks, James Vincet McMorrow und Die Höchste Eisenbahn bestätigt. Neben den eher ruhigen Tönen gibt es mit Denzel Curry und SSIO auch was für die Dab-Fraktion. Vor allem Denzel Curry hat das Internet mit seinem „Ultimate“ zwischenzeitlich gewonnen.

Die im Vorfeld bestätigten Acts Flume, Moderat und Glass Animals werden zusätzlich noch von kleineren Pralinen wie Golf, Oum Shatt, Leyya und Her ergänzt. Das MS Dockville hat sich in den letzten Jahren immer wieder mit einem aufregenden und sehr heterogenen Line-Up bestätigt, das auch dieses Jahr mit Acts wie Yung Hurn oder LGoony für jeden Geschmack etwas zu bieten hat.

Hier die dritte Bandwelle im Überblick: AnnenMayKantereit | Mighty Oaks | SSIO | James Vincent McMorrow (IRE) | Die Höchste Eisenbahn | Denzel Curry (USA) | Alex Vargas (DK|UK) | L’aupaire | rampue | Drunken Masters | Møme (FR) | GOLF | Her (FR) | ACID ARAB (FR) | Thomas Azier (NL) | Giant Rooks | Leyya (AUT) | OUM SHATT | Weisser Rabe | Nugat | DJ SEINFELD (ESP) | TRP | Liem | Bobby Analog (IRE) | Lucky Charmz | King Kong Kicks | DEPRI DISKO | YOKI | Elvis Pressplay.

Welche Bands sonst noch so vom 18. -20. August in Hamburg auftreten werden, könnt ihr hier nachlesen. Tickets für das MS DOCKVILLE FESTIVAL gibt es derzeit für 94 Euro  (ohne Camping / zzgl. VVK-Gebühr) bzw. 119 Euro  (mit Camping inkl. Shuttlenutzung und Müllpfand / zzgl. VVK-Gebühr) hier: www.msdockvilleshop.de

Fickle Friends feiern mit „Hello Hello“ Premiere und gehen damit unter die Haut

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Die Single „Hello Hello“ hat bei BBC1 Premiere gefeiert und war Grund genug dafür, dass die Sängerin Natti Shiner sich ein Telefon hat stechen lassen.

„Ein Song, der unter die Haut geht“, ist eine der meistgefürchtesten Musikphrasen ever. Taucht dieser Satz irgendwo auf, schüttelt man sich erst einmal vor lauter falschem Pathos. In dem Fall von „Hello Hello“ ist es aber tatsächlich so, dass die Fickle Friends Frontfrau es noch eine Spur wörtlicher nimmt. Die Single selbst ist nämlich eher eine typische Indie-Pop-Nummer, die zwar gelungen ist, aber eben nicht so geladen ist, dass sie „unter die Haut geht“. Vielmehr hat Natti Shiner sich anlässlich des anstehenden Releases sich von einer Bekannten ein kleines Telefon auf den Unterarm stechen lassen. Ein Kabeltelefon! In Zeiten von Smartphones! Und natürlich handpoke, versteht sich.

„Hello Hello“ ist die erste Single, die nach dem Erfolg von „Brooklyn“ erscheint und somit das überaus aussichtsreiche Jahr 2017 der Band einleiten wird. Produziert wurde der Song Mike Crossey, der neben Fickle Friends auch mit The 1975 und Wolf Alice zusammenarbeitet. In einer Airbnb Butze in Los Angeles wurde der Track innerhalb einiger Stunden aufgenommen und der Band zufolge hat man sich einfach treiben lassen. Leicht und unbeschwert kommt die Single daher, die jetzt auch als Promomaterial für die anstehende UK Tour dienen kann. Dort tritt die Band neben Acts wie Peace oder Will Joseph Cook exklusiv für Studenten in Großbritannien auf. Zusätzlich spielt die Band auch noch auf mehreren Festivals auf der Insel und so bleibt nur zu hoffen, dass die Band auch bald den Weg auf europäische Festivals findet.

Die Band Golf zeigt im Video zu „Dein Grün“, dass sie Minimalismus kann

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Die Single „Dein Grün“ verstärkt die Vorfreude auf die anstehende Tour der Band aus Köln.

Auf neue Videos von Golf freut man sich immer wieder auf ein Neues. In der Doku „Startrampe“ beim bayrischen Rundfunk hat die Band bereits vor Monaten durchblicken lassen, dass ihnen die visuelle Darstellung ihrer Songs immer großen Spaß bereitet. Und so gehen die vier Musiker mithilfe von Freunden und Bekannten immer mit einer großen Menge an Kreativität an die jeweiligen Projekte heran. Was das Budget angeht können und wollen die Musiker sich nicht mit den großen des Geschäfts messen und so haben sie daher ihren ganz eigenen Weg gefunden um ihren Fans einen Mehrwert mit den Musikclips zu liefern.

In ihrem neuesten Video zu „Dein Grün“ sieht man die Band performend in einem umgebautenen Industriegebäude. Zur Kulisse gehörend befinden sich mehrere in grauem Einteiler gekleidete Bekannte der Band im Hintergrund, die ihre Synthesizer auf die exzessivste Art bespielen. Dadurch wird das Playback solcher Musikvideos bewusst auf die Schippe genommen und zeigt abermals die humorvolle Art des Teams. Dekoriert wird das Ensemble von mehreren, kleinen Installationen, die das typische Golf-Design ausmachen. Experten würden hier wohl von Corporate Identity labern. Im März und April kann man die Band dann fast überall in Deutschland live sehen.

Golf auf Tour:

24.03. – Wuppertal, Utopiastadt
25.03. – Karlsruhe, Kohi
26.03. – München, Muffat Cafe
27.03. – Wien, Chelsea
30.03. – Nürnberg, Stereo
31.03. – Dresden, Beatpol
01.04. – Erfurt, Engelsburg
02.04. – Berlin, Privatclub
03.04. – Hamburg, Häkken
04.04. – Hannover, LUX

Lil Peep kommt für eine exklusive Show nach Berlin

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Der in Los Angeles lebende Musiker gilt als extrovierter Newcomer der Emo-Rap-Szene (und ja die gibt es noch).

In den USA ist er neben Donald Trump momentan wohl die Person mit eigensinniger Frisur, die am meisten Furore sorgt. Der in der East Coast in Long Island aufgewachsene Musiker zog bereits mit 17 Jahren nach LA um dort mithilfe von Garageband an seinen ersten Tracks zu arbeiten. Bei dem kompletten Findungsprozess war Lil Peep nur auf sich selbst angewiesen und bekam lediglich Hilfe von Lil Tracy, Horsehead, oder Wicca Phase, die er heute als eine Art Familie bezeichnet.

Seine Mixtapes „Cry Baby“, „Castles“ und „Hellboy“ wurden komplett ohne Management aufgenommen und zeigen gleichermaßen auch deutlich in welche Richtung sich der junge Musiker hinbewegt. Eine freshe Mischung aus Blink182, Gucci Mane und Nirvana bringt den Zuhörer in ein Dilemma. Darf man das nun hart feiern oder ist es doch einfach nur purer Trash? Wurde hier das nächste musikalische Genie entdeckt oder bewegen wir uns mit dem Nu-Emo-Rap in ein neues, finsteres Zeitalter in dem selbst Bands wie Limp Bizkit en vogue waren. Mit Songs wie „Girls“ beweist er eher ersteres und so darf man gespannt sein wie das Publikum am 06. April im Berliner St. Georg reagieren wird. Tickets für die erste, exklusive Deutschlandshow gibt es ab Montag, dem 11. März um 11 Uhr an allen bekannten VVK-Stellen.

So war es am Sonntag bei Banks im Kölner Gloria Theater

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So unnahbar und künstlerisch wie sich Banks in ihren Videos und auch ihren Lyrics gibt, so nahbar ist die Sängerin jedoch im Bezug auf ihre Fans. Im ausverkauften Kölner Gloria lieferte die Kalifornierin im Rahmen ihrer neuen Platte eine wahre Powershow ab, bleibt dabei aber stets im Halbdunkeln.

Licht und Schatten – wie schon das Leben ist auch die Liveshow von Banks durch die beiden Elemente gekennzeichnet. Mal wird man zu powervollen Hymnen wie „Trainwreck“ oder auch „Gemini Feed“ mit grellen Lichtern geradezu beschossen, ist im nächsten Moment alles wieder düster und melancholisch mit gedämpften warmen Lichtern. Die Stimmung ist so zu jedem Song anders, so dass nicht nur der Bass einem unter die Haut fährt sondern auch die Emotionen einen physisch packen.

Mystisch ist die Stimmung schon zu Beginn während das Intro zu „Poltergeist“ durch die Halle schallt. Mit zwei Tänzerinnen, die in dunkle durchsichtige Stoffe gehüllt sind und der Post-R’n’B-Sängerin zentriert auf der Bühne, wirkt das Zusammenspiel wie eine Szene aus Black Swan – düster, präzise und elegant. Wäre da nicht das düster orientalisch angehauchte bauchfreie Outfit von Banks, dass ein wenig an die 90er zurückerinnert und das ganze Ambiente so aufbricht.

Von der ersten Sekunde bis zum Ende der Show ist alles hier inszeniert und perfekt durchgeplant. Wärend sich Banks, die mit eigentlichen Namen Jilian Banks heißt, in ihrer Performance und den Choreographien auf der Bühne cool und unnahbar gibt, bricht die künstlerische Selbstinzenierung doch bei ihren Ansprachen, wo sie sich immerzu bei ihren Fans für die Unterstützung und den „special“ Abend bedankt. Dabei wirkt die sonst so für ihr offenherziges Songwriting bekannte Sängerin leicht verschüchtert, zugleich huscht ihr jedoch ab und an auch mal ein kleines Lächeln über das sonst so ernste Gesicht.

Die bekannte Girlpower-Mentalität, durch die ihre Songs geprägt sind, wird durch die Performance der zwei Tänzerinnen noch zustätzlich unterstrichen. Einziges Manko an diesem Abend sind die eigenen Backing-Vocals vom Band. Es befinden sich zwar zwei Musiker mit auf der Bühne, Banks singt dennoch immer wieder über die eigene Stimmaufnahme drüber, was ein wenig störend wirkt. Der Sound könnte hier noch ein wenig organischer sein, ohne jedoch die atmosphärische und intime Musik von Banks zu zerstören.

Mit ihrem Mix aus gefühlvollen R’n’B und den wummernden Electronica-Pop schafft es die Sängerin jedoch jeden im Raum abzuholen und wird lautstark von ihren Fans gefeiert. Ab und zu würde Banks ein wenig Spontanität ganz gut tun, denn ist die Kalifornierin eine extrem fokussierten Künstlerin. Alles an diesem Abend passiert auf den Punkt genau. Dabei sind genau die Momente in denen Jilian Banks ihre Coolness ein wenig fallen lässt die Augenblicke, in denen die Musikerin sympathisch und nahbar wirkt, genau wie ihre Songs.

Blue Tuesday: The xx zeigen ein wunderschönes Video zu Say Something Loving

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Nach „On Hold“ bekommt nun der vielleicht beste Song des „I See You“ Albums ein Video. Ein kleiner Streifzug durch London in blau und grau.

„We wanted to celebrate our hometown and revisit some of the places that remind us of our friendship, when we were growing up“ heißt es im Facebook Post zur Videoveröffentlichung von „Say Something Loving“. Ob The xx damit die Spielautomaten, den vernebelten Dancefloor oder dann doch eher die unzähligen von Graffiti verzierten Skatespots meinen, geschenkt. Das Video zur zweiten Single ihres dritten Studioalbums zeigt Romy Madley Croft, Oliver Sim und Jamie Smith vor dem selben Blau, das schon als Hintergrund für das Albumcover von „I See You“ benutzt wurde, Londoner Lover auf Streifzug durch die Heimatmetropole und schafft es auf träumerische Art und Weise den besungenen „Thrill of affection“ vor die Kamera zu bringen. Vielleicht sind es die jugendlichen Protagonisten im kühlen Schwarzweiß, vielleicht ist es die Band in Blau, die 2017 in ihrer spürbar gewollt gezeigten Zuneigung untereinander dem sterilen und versteckten Image ihrer Vorgängeralben zu entwachsen scheint, vielleicht sind es auch die Aufnahmen Londons von Regisseur Alsdair McLellan, die hin und wieder an die Industriefotografie der Becher Geschwister erinnern, vielleicht ist es aber auch einfach „Say Something Loving“ als Song, der das Video vom Status eines durch das Majorlabel geforderten Anhängsels zur Vermarktung abhebt.

Wem heute irgendwie noch gar nicht nach Kontakt zur Außenwelt war, sei das Video auf jeden Fall empfohlen, so herzlich, warm und entgegenkommend wirken die schüchternen drei Fragezeichen der Popmusik Croft, Sim und Smith hier. Spätestens wenn Jamie Smith Oliver Sim auf den Rücken springt und letzterer seiner Gesangspartnerin Croft einen Kuss, der straight outta Grundschule kommen könnte, gibt, weiß man, wer derzeit die wohl sympathischste Band der Popmusik sein könnte. Wer die The xx auf ihrer letzten Tour verpasst hat, kann das beispielsweise auf dem Lollapalooza in Berlin, das vom 09. bis zum 10. September stattfindet, nachholen. Lohnt sich.