Start Blog Seite 88

HAIM präsentieren mit „Summer Girl“ den Soundtrack zur Hitzewelle

0
HAIM // Videostill aus "Summer Girl"

HAIM liefern uns mit „Summer Girl“ den perfekten Soundtrack für laue Sommernächte und lassen im dazugehörigen Clip die Hüllen fallen.

Mit der aktuellen Single „Summer Girl“ gibt es das erste musikalische Lebenszeichen von HAIM in diesem Jahr. Der entspannte flowige Track wurde von Lou Reeds Klassiker „Walk On The Wild Side“ inspiriert und kommt passend zum August locker sommerlich daher. Dazu hat das Schwestern-Trio bestehend aus Este Haim, Danielle Haim und Alana Haim einen bunten Flaneurs-Clip gedreht, in dem sie nach und nach die Hüllen fallen lassen. Regie für das Video führte der langjähriger Kollaborateur und Freund der Band Paul Thomas Anderson.

Während HAIM sich im Clip zur aktuellen Single flanierend treiben lassen, geht es in dem Song thematisch weniger fröhlich daher. „Ich schrieb das Lied, als ich herausfand, dass mein Partner an Krebs leidet. Ich war auf Tour und wollte versuchen, ihm telepathisch positive Energie zu schicken. Wann auch immer ich zwischen den Shows nach Hause kam, wollte ich sein Sonnenschein sein – sein Sommer, als er sich dunkel fühlte, seine Hoffnung, als er sich hoffnungslos fühlte“, erklärt Danielle Haim.

Zum Entstehensprozess von „Summer Girl“ äußerten sich HAIM auch ausführlich auf Instagram:

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

summer girl is out tomo. so excited to start releasing new music as we’re working on it – kinda like we did before our first album. we finished this song a couple weeks ago and thought, why don’t we shoot something real quick and release it ! (more on the video tomorrow) this song started out as a garage band demo in my phone with just a bass line, drums, some gibberish and a doot doot doot little melody. I wrote it around the time my partner was diagnosed with cancer a couple years ago while we were making STTY. (he’s in the clear now!) we were touring on and off at this time and every time we were on the phone with each other or when I would come home in between shows, I wanted to be this light that shined on him when he was feeling very dark. I wanted to be his hope when he was feeling hopeless. so I kept singing these lines – I’m your sunny girl/ I’m your fuzzy girl/ I’m your summer girl – over the bass line. summer girl stuck. fast forward to a couple months ago -I remembered this demo and pulled it up from my phone. I brought it to my friend rostam to see if he wanted to work on it. he wrote the sax part within the first couple minutes of working on it and it all clicked. we were kinda joking about how the doot doot doot part reminded us of walk on the wild side and then he put this stand up bass part on top of the electric bass part and It sounded amazing! the palette was there- v inspired by Lou. and we kept it that way. I brought it back to my partner Ariel- where the inspo first started – and he put some finishing touches on it and here we are ! hope u guys vibe with it – ur summer girl in italy d

Ein Beitrag geteilt von HAIM (@haimtheband) am

„Summer Girl” ist die erste Single, welche die Band nach Release ihres zweiten Albums, „Something To Tell You“, im Juli 2017 veröffentlicht. Ob und wann mit einem dritten Longplayer des Trios zu rechnen ist, dazu gibt es noch keine genauen Details. Laut Instagram arbeiten HAIM derzeit jedoch an neuem Material.

Seht hier den freizügigen Clip von HAIM zu „Summer Girl“

The Postie stellt vor: re:dasein präsentieren ihre Debüt-EP im Vorab-Stream

0
re:dasein // Press Pic

Sehnsucht, Scheitern, Selbstzerstörung – auf ihrer selbstbetitelten Debüt-EP setzen sich re:dasein mit dem Subjekt vor einer bunten elektronischen Soundkulisse auseinander.

Wenn sich zwei kreative Soundtüftler zusammenschließen kann daraus nur etwas vielversprechendes entstehen. So ist es auch bei re:dasein, dem neuen Projekt von Sebastian Muxfeldt (10000 Robota) Und Valentin Hebel (Anoraque, Monako, Das letzte Kollektiv). Für re:dasein haben sich die beiden Musiker kurz aus ihren anderen Projekten losreißen können und veröffentlichen am kommenden Freitag nicht nur mit „King Kong“ die erste Single inklusive Video, sondern gleich auch ihre Debüt-EP.

Zu hören gibt es darauf groovige, wie auch dunkel funkelnde Klanglandschaften, die eine sinnliche Melancholie versprühen. So erinnert „Ginjo“ durch die verzerrten Autotune-Klänge und dem Indie-Rock-Einschlag schon mal an Bon Iver.

Thematisch behandeln die vier Tracks der Mini-Platte das große Spektrum des Subjekts, zwischen schnöder Sehnsucht, schönem Scheitern und schillernder Selbstzerstörung. Dazu passt auch der Name re:dasein – alles wird in Frage gestellt, das Sein, das Ich, die Gesellschaft. So handelt beispielsweise die Debütsingle „King Kong“ von der Verschleierung des Ichs und dem Wunsch nach mehr Individualität. Wie das Ganze klingt, das könnt ihr euch exklusiv bei uns im Vorab-Stream anhören. Die selbstbetitelte EP von re:dasein erscheint am morgigen Freitag, den 2. August 2019.

Die gleichnamige Debüt-EP von re:dasein könnt ihr euch hier in Gänze anhören:

 

Angel Olsen kündigt ihr neues Album „All Mirrors“ an und veröffentlicht Titeltrack

0

Das inzwischen vierte Album der US-Amerikanerin erscheint am 4. Oktober via Jagjaguwar. Gleichzeitig mit der Albumankündigung erscheint der Titeltrack „All Mirrors“ inklusive Video von Ashly Connor.

Drei Jahre sind vergangen seit Angel Olsen ihr letztes Album „My Woman“ herausbrachte. Dieses verfestigte ihren Platz als internationale Größe im Indie-Rock und wurde 2016 auf diversen Jahreslisten in die Top-10 platziert. Am 3. Oktober wird nun das Nachfolgewerk „All Mirrors“ erscheinen.

Ursprünglich plante Olsen für ihr neues Album, zwei Versionen aufzunehmen. Zum einen eine beinahe unbearbeitete Rohfassung. Zum anderen eine maximalistisch ausgeführte, von vollständiger Band- und Orchesterbesetzung begleitete Version. Dementsprechend bemühte sie sich, die Soloversionen, welche sie gemeinsam mit Michael Harris in Anacortes, Washington aufnahm, möglichst minimalistisch zu halten. So sollte der Kontrast zur Vollversion umso dramatischer erscheinen. Im späteren Verlauf erweiterte Olsen dann zusammen mit Produzent John Congleton (mit welchem sie bereits für ihr Durchbruchs-Album Burn Your Fire for No Witness zusammenarbeitete) ihre Solotracks. Die Arrangements wurden ausgedehnt und sogar ein 14-Köpfiges Orchester kam in diesem Zusammenhang zum Einsatz.

Im Rahmen dieses Prozesses realisierte Olsen, dass sie: „needed to separate these two records and release All Mirrors in its heaviest form. . . It was impossible for me to deny how powerful and surprising the songs had become. The truth is that I may have never allowed this much sonic change in the first place had I not already made an account of the same songs in their purest form.”

Hört man den Titeltrack „All Mirrors“ wird die Wucht dieses Prozesses deutlich. Viel von Olsen’s ursprünglichem Americana-Sound ist nicht mehr zu hören. Stattdessen legen sich Synthie-Wellen und Streicher Arrangements über den Track, die umso emotionaler und dramatischer klingen. Olsen’s eindringlicher Gesang jedoch, bleibt erhalten. “I chose this one as the title because I liked the theme: the theme of how we are all mirrors to and for each other,” erklärt Olsen. “Even if that is not all of it, there is always an element of projection in what we’d like to see in people and scenarios and in the way we see ourselves in those scenarios, with those people.”

Tourdaten: Angel Olsen

29.01.2020 – München, Kammerspiele
30.01.2020 – Berlin, Huxleys Neue Welt
05.02.2020 – Hamburg, Gruenspan

Das Video zum Titeltrack „All Mirrors“ findet ihr hier:

 

The Postie präsentiert: KLLO spielen eine exklusive Show in Deutschland

0
KLLO // Presse

Die ersten beiden EPs des Australischen Elektro-Pop-Duos wurden millionenfach gestreamt und brachten ihnen sowohl national als auch international den Durchbruch. In 2017 veröffentlichten sie ihr Debütalbum „Backwater“, gefolgt von einigen Singles im letzten Jahr. Am 31. Oktober spielen die Australier eine exklusive Show im Berliner Monarch.

Nach Veröffentlichung ihrer beiden ersten EPs „Cusp“ (2014) und „Well Worn“ (2016) wird die Musikwelt auf das Melbourner Duo, bestehend aus Chloe Kaul und Simon Lam, aufmerksam. Ihr futuristischer Mix aus R’n’B, UK Garage und Two Step heimst den Australiern einige Artists-to-Watch Features (BBC Radio 1, Spotify, Elle, Vice) ein. Spätestens seither hat sie jeder auf dem Schirm. So bespielen sie nicht nur die großen Australischen Bühnen (Bigsound, Splendor in the Grass), sondern liefern auch in Europa auf den heißesten Festivals (The Great Escape, Primavera Sound) ab.

In 2017 veröffentlichen KLLO schließlich ihr Debütalbum „Backwater“. Das Albumformat stattet die Band mit mehr Raum aus, sodass das Duo ihren Sound in Gänze präsentieren kann. In gewisser Weise sind die 12 Tracks eine Coming-of-Age Erzählung. Zum Teil auf Tour geschrieben, führt das Duo die Songskizzen in der Intimität von Simon Lam’s Bungalow zu Ende. Dementsprechend vereint das Album auf diese Weise den starken Kontrast aus Ferne und Heimat. Nach Release des Albums legen die Melbourner jedoch keineswegs eine Pause ein und veröffentlichen in 2018 direkt zwei neue Singles, „Potential“ und „Candid“.

Am 31. Oktober dürfen wir das Duo nun für ein exklusives Konzert in Berlin im Monarch begrüßen. Vielleicht ja sogar mit weiteren neuen Tracks!

The Postie präsentiert: KLLO

31.10.2019 – Berlin, Monarch

Tickets für die Shows gibt’s auf ticketmaster.de!

Seht hier das Video zu „Candid“, dem aktuellsten Track von KLLO:

 

Das Nürnberg.Pop Festival erweitert sein Line-up mit Alli Neumann, Mia Morgan und Lola Marsh

0
Alli Neumann // © Clara Nebeling

Im Oktober geht das Nürnberg.Pop zum ersten Mal ganze zwei Tage an den Start. Zur neuen Auflage zeigt das Festival viel Frauenpower und erweitert mit Alli Neumann, Mia Morgan und Lola Marsh sein Programm.

„Girls to the front“ – was vor allem in Großbritannien schon längst ein gängiger Slogan geworden ist, findet auch hierzulande immer mehr Anhänger. Im Gegensatz zu namhaften großen Veranstaltungen in der hiesigen Festivallandschaft setzt das Nürnberg.Pop Festival seinen Fokus von  Anfang an auf Frauenpower. Das bestätigen jetzt auch die Neuzugänge, unter denen sich beispielsweise Mia Morgan befindet. Mit „Waveboy“ sorgte Mia Morgan im vergangenen Jahr für Aufsehen in der deutschen Musiklandschaft. Zuletzt veröffentlichte die Sängerin ihre EP „Gruftpop“ auf der neben eingängigen Pop-Songs auch Power-Lyrics enthalten sind und beschert damit vor allem weiblichen Fans zahlreiche positive Vibes.

Neben Mia Morgan tritt auch Alli Neumann auf dem Festival auf. Die Sängerin bringt Coolness in die noch immer zu allglatte deutsche Poplandschaft. Dabei ist die junge Musikerin auch eine wahre Inspiration und rechnet nicht nur in ihren Songs mit der Gegenwart ab, sondern spricht sie über Feminismus, Politik und nachhaltige Themen. Ihren freshen alternativen Pop bringt sie dabei so lässig rüber, dass man geradezu ins Staunen gerät. Zauberhaften Indie-Pop gibt es hingegen mit Lola Marsh auf die Lauscherchen. Das israelische Duo bestehend aus Gil Landau und Yael Shoshana Cohen präsentieren beim Nürnberg.Pop traumhaft schöne Melodien, die mal zum Träumen, mal zum Tanzen animieren.

In den kommenden Wochen folgen den bisherigen Ankündigungen noch eine Vielzahl an weiteren tollen Acts aus aller Welt. Bis zu 85 Acts gibt es beim Nürnberg.Pop zu bestaunen. Diese treten auch in zum Teil ungewöhnlichen Spielstätten Nürnbergs auf, darunter in Kirchen und Museen bis hin zu Kleidungsgeschäften, Eckkneipen und Szeneclubs der Stadt. Drum herum wird es auch ein buntes Rahmenprogramm und eine Konferenz rund um das Thema Popkultur geben. Alle bisher bestätigten Acts sowie Infos rund ums Festival und Tickets gibt es auf der offiziellen Homepage des Nürnberg.Pop.

The Postie präsentiert: Nürnberg.Pop Festival

11. – 12. Oktober 2019 – Nürnberg

Mia Morgan wird mit ihrem „Gruftpop“ auf dem Nürnberg.Pop für viel Power sorgen:

The Postie präsentiert: Tacocat sind für drei Termine in Deutschland

0
Tacocat // © Helen Moga
Tacocat // © Helen Moga

Ihr viertes Album „This Mess is a Place“ veröffentlichten Tacocat erst im Mai. Dazu geht es natürlich auf Tour. Dabei kommen Tacocat auch nach Deutschland.

Wer bei Tacocat zurecht verwirrt an eine Katze in einem Taco denkt, befindet sich auf keinen komplett falschen Pfad. Bei dem Quartett aus Seattle geht es nämlich nicht nur im Video „Grains of Salt“ bunt zu, sondern auch ein gewisser Grad an Verrücktheit ist vorhanden. Dabei beweist die Band um Sängerin Emily Nokes zur gleichen Zeit, dass Humor nicht immer in seiner reinsten Form zu finden ist. Im Genaueren nehmen sie die Möglichkeit wahr, auch ernstere Themen in ihren Songs zu thematisieren. Wie für so viele Musiker, ist auch für Tacocat die Wahl von Donald Trump ein Zeichen dafür, wie Irrsinn und Gefahr im realen Leben existieren. Genau solche Situationen und Ereignisse zeigen, dass nicht immer alles zum Lachen ist.

Trotzdem ist die Musik von Tacocat keine, die zu einer waschechten Depression einlädt (dafür zeigen sich die Videos, sowie das aktuelle Albumcover auch zu farbenfroh). Vielmehr steckt in ihren Titeln dennoch die Hoffnung, auch in einer manchmal schlimm wirkenden Welt noch positive Aspekte finden zu können. Exakt in diesen Bestreben liegt ebenso die starke Fähigkeit der Band, die sich auf folgende Weisheit herunterbrechen lässt: Die Medaille hat immer zwei Seiten. Das ist zwar nie wirklich einfach, beinhaltet aber die Erkenntnis, dass die Aussage „This Mess is a Place“ in keinen Stein der Welt gemeißelt ist. Einen Grund zum Feiern geben die vier Musiker letzten Endes spätestens auf einen ihrer Termine auf Tour. Wer die bunte Formation in Deutschland erleben möchte hat dazu in Nürnberg, Berlin und Hamburg die Möglichkeit.

Tacocat live im September:

9. September 2019 – Nürnberg, Kantine
10. September 2019 – Berlin, Marie-Antoinette
11. September 2019 – Hamburg, Goldener Salon

Seht hier „Grains of Salt“ von Tacocat:

The Postie präsentiert: Das Fuchsbau Festival lockt mit Jungstötter, Ilgen-Nur und Apparat

0
Ilgen-Nur // © Constantin Timm
Ilgen-Nur // © Constantin Timm

Radikal, kreativ und innovativ – auch in diesem Jahr lockt das Fuchsbau Festival wieder mit einem bunten Line-up aus Musik und Kunst. Musikalisch sorgen u.a. Jungstötter, Ilgen-Nur und Apparat bei der diesjährigen Auflage für die richtigen Vibes.

Beim Fuchsbau Festival treffen jährlich progressive Ideen auf Kunst, Performances und elektronische Leckerbissen sowie avantgardistischen Pop. Auch das Programm in diesem Jahr verspricht wieder bunt zu werden. Daneben untersucht die Veranstaltung in jedem Jahr ein anderes Thema, das genaustens hinterfragt wird. Unter dem Thema „Supermarkt“ steht bei der diesjährigen Auflage das Spannungsfeld zwischen kapitalistischen Freiheitsversprechen und Solidarität im Vordergrund. Untersucht wird die Kommerzialisierung des Alltags aber auch der Politik. Neben vielen Talks und ausdrucksstarker Kunst bietet das Festival aber auch allerfeinste Party-Möglichkeiten: Von Drag-Performances über beatlastige, elektronische DJ-Sessions wird für ausgelassene Feier-Nächte während des Festivals gesorgt.

Musikalisch singt sich Ilgen-Nur mit ihrer Slacker-Rock-Attitüde, den ehrlichen Songs über Zukunftsängste und Unsicherheiten lässig und cool in die Indie-Pop-Herzen der Besucher. Aus der Komfortzone lockt hingegen Jungstötter seine Hörer. Der Ex-Sizzarr-Frontmann Fabian Altstötter ist jetzt Solo unterwegs und macht nun stark melancholisch geprägten Pop und das mit reduzierten, zeitweise kammermusikalischen Klängen. Wieder Solo unterwegs ist auch Apparat, der beim Fuchsbau für die richtigen Tanz-Vibes sorgen wird.

Weiterhin bestätigt sind auch ADHD Penetration, Shyboi, Resaceae, One Mother, Munroe Bergdorf sowie zahlreiche weitere Acts. Alle Bestätigungen sowie das komplette Programm und auch Tickets findet ihr auf der offiziellen Homepage des Fuchsbau Festivals.

The Postie präsentiert: Fuchsbau Festival

09. – 11.08.2019 – Alte Ziegelei Lehrte (bei Hannover)

Ilgen-Nur ist einer der diesjährigen Acts beim Fuchsbau:

Passend zu den Temperaturen – Bilderbuch veröffentlichen den Song „Mr. Refrigerator

0
Bilderbuch // © Neven Allgeier

Die Wiener nutzen die Gelegenheit der Rekordhitze und veröffentlichen den Song „Mr. Refrigerator“, den sie bereits vor einiger Zeit live vorgestellt haben.

Rekordhitze könnte zu einem der Unwörter des Jahres werden. Vielleicht haben Bilderbuch sich genau aus dem Grund dazu entschieden den Song „Mr. Refrigerator“ noch einmal aus der Schublade zu holen. Eigentlich hatte man erwartet, dass die Band den Song längst veröffentlicht haben sollte, da die Wiener ihn bereits vor einiger Zeit in ihr Live-Set gepackt hatten. Dann kam mit „Vernissage My Heart“ und „mea culpa“ der Doppelalbum-Coup und den Hit konnte man auf keinen der beiden Alben finden.

Musikalisch hätte „Mr. Refrigerator“ hier aber auch nur bedingt reingepasst. Vom Stil her erinnert der einprägsame Song eher an die Songs aus Bungalow oder sogar Schick Schock. Ob Bilderbuch den Track nun als Standalone herausbringen – mit Hinblick auf das Wetter – oder ob noch weitere Songs folgen, ist unbewusst. Klar ist auf jeden Fall, dass der „Mr. Refrigerator“ und alle abkühlt.

Den Song „Mr. Refrigerator“ kann man sich hier anhören:

The 1975 veröffentlichen mit „The 1975“ einen neuen Song und geben Infos zum Album bekannt

0

Mit dem Spoken-Word-Feature von Greta Thunberg zeigen The 1975 mit „The 1975“, dass für Passivität keine Zeit mehr ist. „Notes On A Conditional Form“ soll noch dieses Jahr erscheinen.

„It is time to rebel“ mit diesen Worten schließt Greta Thunberg den fast fünfminütigen Aufruf auf „The 1975“ ab. In ihrem Speech legt die 16-Jährige den Finger in die Wunde und spricht die Fehler der vergangenen Jahrzehnte offen an. Sie ruft dazu auf die Fehler der vorherigen Generationen wieder gut zu machen. „We are facing a disaster of unspoken sufferings for enormous amounts of people. And now is not the time for speaking politely or focusing on what we can or cannot say. Now is the time to speak clearly“, führt sie weiter aus.

Den kompletten Speech könnt ihr hier nachlesen:

Die Zusammenarbeit von The 1975 und der schwedischen (Um)weltschützerin kam wohl relativ schnell zustande, da Greta die Aktionen und das Mindset von The 1975 sehr schätzt. Der Song wurde in Stockholm aufgenommen und ist zugleich der Opener des neuen Studioalbums von The 1975, das den Namen „Notes On A Conditional Form“ tragen wird. Über die Zusammenarbeit sagt Greta Thunberg folgendes: „I’m grateful to get the opportunity to get my message out to a broad new audience in a new way. I think it’s great that the 1975 is so strongly engaged in the climate crisis. We quickly need to get people in all branches of society to get involved. And this collaboration I think is something new.“

Mit „Notes On A Conditional Form“ komplettieren die Briten um den Frontmann Matt Healy die Serie um „Music for Cars“ . Die Platte folgt folgt auf das letzte Studioalbum „A Brief Inquiry Into Online Relationships“, das am 30. November 2018 erschienen ist.

Den Song „The 1975“ von The 1975 zusammen mit Greta Thunberg: