Vor etwa 18 Jahren hingen NSYNC als Marionetten in den Seilen. Nun ist es Heather Baron-Gracie von Pale Waves, die uns bei „Heavenly“ ihre typischen Moves präsentiert.
Zusammen mit dem Stamm-Regissuer von The 1975 Adam Powell haben Pale Waves das Video zur ihrem Song „Heavenly“ veröffentlicht. Zu sehen ist lediglich die Frontfrau Heather Baron-Gracie, die ihre schon typischen Tanz-Moves macht. Geleitet wird sie bei diesen Moves von Seilen, die links und rechts von ihr befestigt sind. Wie damals schon NYSNC wird die Frontfrau als eine Art Marionette im Jumpsuit gezeigt.nDie Szenerie wirkt wie ein Goth-Puppentheater, das in ein Bühnendesign aus der Zukunft gezwängt wird. Durch den Einsatz von grellen Lichtern wird eine gewisse Spannung erzeugt, die beim Betrachter eine geheimnisvolle Stimmung auslöst.
Adam Powell war neben „Heavenly“ schon für mehrere Videos von The 1975 am Werk. „Sex“, „Heart Out“ oder „Ugh“ wurden allesamt vom Briten realisiert. Dass er die junge Britin und Frontfrau Heather Baron-Gracie allein in Szene gesetzt hat, zeigt die Gewichtung, die innerhalb von Pale Waves mittlerweile passiert ist. Die Sängerin wird immer mehr zum Aushängeschild der Protégées von Matt Healy. „Heavenly“ ist einer von insgesamt vier Songs aus „All The Things I Never Said“.
Vor knapp 13 Jahren haben Bloc Party ihr Debüt-Album „Silent Alarm“ veröffentlicht. Mehrere Platten später und in neuer Besetzung spielen sie dies nun an ausgewählten Terminen live.
Seit der Veröffentlichung von „Silent Alarm“ im Jahr 2005 hat sich viel getan. Matt Tong und Gordon Moakes wurden längst durch frischere Bandmitglieder ersetzt und zwischenzeitlich stand das Projekt Bloc Party wohl auch auf der Kippe. Justin Harris und Louise Bartle ergänzen den Frontmann Keke Okereke und den Gitarristen Russell Lissack mittlerweile und haben 2016 zusammen auch schon ein erstes Album herausgebracht. „Hymns“ hatte bis auf ein paar Singles jedoch eher mäßigen Erfolg und so hat die neue Kombo um Okereke beschlossen, dass sie ihre Fans erst einmal mit „Silent Alarm“ besänftigen wollen.
Nach der Tour möchte die Band dann im Studio wieder an neuem Material arbeiten. Im Oktober spielen Bloc Party ihr Debüt-Album an sechs Terminen rauf und runter. Kein Wunder, denn die Liste des modernen Klassikers ist lang. „Banquet“, „Helicopter“, „So Here We Are“, „Like Eating Glass“, eigentlich könnten wie sämtliche dreizehn Songs glatt aufzählen. Neben London, Amsterdam, Dublin, Paris und Brüssel steht auch Berlin am 18. Oktober auf ihrem Kalender. Ihr dürft euch also gerne in eure alten Skinny Jeans quetschen und zusammen mit Bloc Party die guten alten Zeiten in der Columbiahalle feiern. Tickets gibt es ab Freitag auf der Website der Band.
Derart eleganten Indie-Pop gab es zuletzt von Phoenix. Der Norweger stellt mit „Crime“ die erste Single aus seinem Debüt-Album vor. Im Mai spielt er außerdem zwei Shows in Deutschland.
Pål Vindenes, auch bekannt als Moon Man, Space, Big P ist hauptberuflich Frontmann bei Kakkmaddafakka. Nun tobt er sich als Pish mit Solo-Material aus und zeigt, dass Indie-Pop durchaus auch elegant und facettenreich sein kann. Seine Single „Crime“ ist die erste Auskopplung aus dem am 4. Mai erscheinenden Debüt-Album „Pish“.
Besonders fein klingt seine Band Kakkmaddafakka zugegebenermaßen nicht. Bei den Musikern aus Bergen steht der Indie-Fun (und viel Konfetti) deutlich im Vordergrund. Denn obwohl die Musiker die letzten Platten über etwas ernster und ruhiger geworden sind, sind sie doch hauptsächlich wegen ihrer ekstatischen Live-Shows bekannt. Die Band ist seit knapp 10 Jahren Tour und lebt unter anderem auch von Pål Vindenes‘ Bühnenpräsenz. Umso beachtlicher ist die Musik also, die uns Pish, wie er sich liebevoll nennt, nun präsentiert.
Fotos: Linn Heidi Stokkedal
„Crime“ beginnt mit leichten Drums, die dann von begleitenden Keyboard-Klängen ergänzt werden. Der Sound ist warm und erinnert vielmehr an die French Riviera als an das kühle Bergen in Norwegen. Im Refrain setzt dann die Gitarre ein, die dem Song den fast schon klassischen Indie-Touch gibt. Träumerisch aber nie abgehoben zeigt sich Pish bei seinem Solo-Projekt. Er beschreibt „Crime“ und sein Projekt Pish wie folgt: „Der Song ist dazu gedacht einem die Augen zu öffnen, was falsch und was richtig im Leben ist. Ich möchte gar keine Stellung beziehen, sondern lediglich die Sicht auf Bestrafung und Verbrechen im Allgemeinen verändern. Besonders in Beziehungen.“
Das dazugehörige Video ist im DIY-Style gefilmt und zeigt den Norweger auf einer italienischen Vespa, wie er durch seine Heimatstadt Bergen fährt. Das gute Wetter und die Umgebung lässt den Betrachter kurz glauben, dass man sich am Mittelmeer irgendwo im Warmen befindet. Alles schreit nach Riviera, nach elegant gekleideten Menschen, nach Amore.
Tourdaten:
15.05.2018 Berlin – Berghain Kantine
16.05.2018 Hamburg – Molotow Skyba
Der gehypte Produzent Ross From Friends hat mit „John Cage“ eine neue Single veröffentlicht, die anfangs eher als Herumalbern im Studio gedacht war. Das Endresultat lässt sich sehen und ist deswegen auch unser entspanntes Release der Woche.
Vor ein paar Tagen gab es Sekt im Hause Friends. Der britische Produzent Ross From Friends ist nämlich das neuste Signing der Brainfeeder-Familie, bei der auch Acts wie Flying Lotus unter Vertrag stehen. Am 6. April erscheint seine erste „Aphelion EP“. Mit seiner Mischung aus Hip Hop, Italo-Disco und fettem 80’s Vibe ist der Producer und DJ schon länger hinter den Turntables Europas unterwegs und hat längst einige Releases auf dem Buckel. Seine Live-Sets sind fast immer sold out, was sicherlich nicht nur damit zu tun hat, dass einige Deppen noch immer glauben, dass tatsächlich Ross von der Serie Friends auftreten wird.
Felix Clary Weatherall aka Ross From Friends kommentiert sein neues Signing wie folgt: Sie haben schon immer einen vorwärtsgewandten Sound vorangetrieben, der jedes Mal, wenn was Neues erscheint, meine volle Aufmerksamkeit hat. Ich habe diese vier Tracks sogar mit Brainfeeder im Hinterkopf produziert. Ich wollte die Musik erforschen, die ich in den letzten sieben Jahren als Ross From Friends entwickelt habe, während ich gleichzeitig auch in den explosiven Sound eingetaucht bin, für den man das Label bekannt ist.“
„John Cage“ ist die erste Single, die auf seinem neuen Label erscheint und sie könnte seine Experimentierfreude kaum besser zusammenfassen. Was man jetzt gut als Experiment verkaufen kann, war aber tratsächlich zu Beginn eher als Schnapsidee geplant. Ein albernes Hip Hop-Projekt sollte es werden, das Resultat ist jedoch großartig. Die Lo-Fi Hip Hop-Beats strahlen sanfte Gelassenheit aus, die von krächzenden Möwengeräuschen ergänzt werden. Der Song schreit nach britischer Küste, nach Softeis mit Flake, nach ’nem leckeren Pint mit anschließendem Fish&Chips vom Chippy. „John Cage“ ist in Zusammenarbeit mit ’nem Kumpel namens Guy entstanden, der ihn davor retten konnte zu obsessiv an den Song heranzugehen. „Wenn ich aber mit Guy arbeite, versuchen wir so viele Tracks wie möglich in ein paar Stunden zu produzieren. Er ist es zum Beispiel, der im Intro die ruhigen Worte spricht, die ein Entspannungsmusik-Tape suggerieren sollen.“ Ein großes Dankeschön an Guy, der erst ermöglicht hat, dass wir diese Perle hören dürfen.
Arcade Fire sind keine Freunde von Entweder-oder-Fragen. Dies beweist nun der Kurzfilm „Money + Love“. Obwohl ihr Album „Everything Now“ seit mehr als einem halben Jahr draußen ist, überraschen sie mit dieser Form von Nachwehen und geben mit der Veröffentlichung gleich zwei Singles ein visuelles Kleid.
Bereits im vorab erschienenen Video „Signs of Life“ zum Album erkannte man: Der Hang zum Geschichtenerzählen besteht bei Arcade Fire definitiv. Gerne auch mit kriminellen Beigeschmack und diebischen Handlungen der Protagonisten. Bei dem Kurzfilm „Money + Love“ verstrickt die Band mehrere Fäden miteinander. Vom Einbauen des Schriftzugs des Albumcovers, bis hin zum Thematisieren der eigenen bandinternen Geldprobleme. Denn dort beginnt der Kurzfilm von fast 15 Minuten: Es wird der Kombo offenbart, dass sie pleite ist.
Da Entscheidungen wohl nicht so die Sache von Arcade Fire sind, stellt man sich nicht die Frage, ob Geld oder Liebe, sondern verbindet beides. Denn sowohl den Song „Put Your Money on Me“ als auch der Track „We Don’t Deserve Love“ werden gemeinsam in den Kurzfilm gepackt. Ganz ohne Entscheidungen geht es bei der Band um das Ehepaar Win Butler und Régine Chassagne aber dann doch nicht. Zunächst soll der Weg aus den Schulden durch Knebelverträge realisiert werden und das Ketten an das exorbitante Aufzeigen von Werbung und in dieser selbst aufzutreten. Lange hält man diesen Kommerz aber nicht aus und ganz wie bei „Signs of Life“ wählt man auch hier die kriminelle Lösung.
In diesem Fall geht es darum, Geldvorräte auszurauben. Während der Rest der Band(e) gefasst werden kann, flieht Win Butler mit einer Sporttasche voller Geld. Ob dieser sich dann ein schönes Leben macht oder doch für die Liebe zum Rest der Band und vor allem Régine Chassagne zurückkehrt, kann gerne im Kurzfilm selbst angeschaut werden. Verantwortlich für „Money + Love“ waren David Wilson und Arcade Fire selbst.
Der Belgier Glints wirft mit seiner neuesten Single „Bugatti“ sein komplettes Schaffen über den Haufen und erfindet sich neu. Die Rechnung geht auf, denn momentan steht er in seiner Heimat Belgien auf Platz zwei der viralen Charts.
Als wir 2016 das erste mal mit dem belgischen Musiker Glints in Kontakt gekommen sind, machte dieser noch R’n’B im Frank Ocean-Style. Die Zeiten der Nachahmung und des Cockney-Akzents mussten nun aber einem deutlich aggressiverem Ton weichen. Seine aktuelle Single „Bugatti“ ist kein Wink mit dem Zaunpfahl, sondern vielmehr einmal straight mit dem Zaunpfahl in die Fresse. Der harte Beat schlägt auf den Zuhörer ein und wird nur durch einen Cut im zweiten Drittel des Songs unterbrochen.
Jan Maarschalk Lemmens soll einen Bad Trip nachbilden. Hierzu hat er im klangheimlich seine Rapskills auf ein neues Level gehoben und gab seinem Sound einen angesagten Trap-Touch. Beim Bau seiner neuen Sound-Karosserie hat er sich Hilfe beim Beatmaker Yong Yello geholt. „Bugatti“ ist der erste Song seit seiner „Burgundy EP“ und zeigt, dass Lemmens so selbstbewusst wie nie zuvor an die Sache geht.
Das Debütalbum „On Hold“ von Fenne Lily soll im frühen April erscheinen. Nun veröffentlicht sie ein Video zum titelgebenden Track. Nach Support-Shows wird sie jetzt als Hauptact damit auch in Deutschland einige Bühnen bespielen.
„My music comes from anger, but I can’t sing angrily, so I sing sadly. It’s a sadness that‘s fueled by fury.“ Den Worten von Fenne Lily bleibt nicht viel hinzuzufügen. Nicht all zu leicht lässt sich der Begriff des Ausnahmekünstlers ansagen. Doch das rechtfertig sich zugleich, wenn man dieser Musik lauscht. Obwohl es sich bei Fenne Lily trotz gewisser Aufmerksamkeit wahrscheinlich noch eher um eine Art Geheimtipp handelt, wurden ihre Songs auf Streamingdiensten häufig aufgerufen. Auf Spotify sind 20 Millionen Streams zu zählen. „Top to Toe“ schrieb sie im frühen Alter von 15 Jahren. So lässt sich neben der Ernennung zur Ausnahmekünstlerin auch die Aussage „junge Künstlerin“ einmal mehr bestätigen.
Die Engländerin ist zwar auch heute noch jung, ihr erster eigener Song liegt dennoch einige Zeit zurück. Verdient findet er aber einen Platz auf der Tracklist ihres Debütalbums. Etwas, das ebenfalls überraschen wird: Knapp die Hälfte der Titel, welche auf der Platte erscheinen werden, sind schon bekannt und das zum Teil weit über mehrere Monate hinaus. Wo man an anderer Stelle enttäuscht sein würde, so wenig „Neues“ auf dem kommenden Album zu finden, trifft dies hier absolut nicht zu. In diesem Fall freut man sich, die bekannten Song zwischen unbekannten Titeln zu entdecken.
Foto: Hollie Fernando
Die Kombination aus Leichtigkeit, Ehrlichkeit aber auch Traurigkeit, lässt sich im aktuellsten Video zu „On Hold“ wiederfinden. Die Leichtigkeit steckt in ihrer Stimme. Sie besteht aber auch darin, dass Fenne Lily auf Rollschuhen durch London fährt und fremden Menschen Rosen schenkt. Leichtigkeit auch gerade deswegen, weil sie sich sympathisch für oldschoolige Rollschuhe und gegen das Hipster-Longboard entschied. Außerdem wählt sie die Rosen in der Hand und eben nicht die obligatorische an Ernsthaftigkeit verlorene Blümchenkette im Haar, die schon zu oft für gewollte Verträumtheit stehen musste. Ehrlichkeit ist sicherlich als die Zuschreibung zu verstehen, die ihre Texte beschreibt.
Sie scheint ganz sie selbst zu sein. Herz zeigt sie nicht nur in musikalischer Hinsicht jede Menge, sondern auch dadurch, dass sie das Video selbst schnitt, ohne nach eigenen Angaben groß Erfahrung darin zu haben. Dennoch gelingt ihr auch das. Die final genannte Traurigkeit weiß sie selbst manchmal durch ihre eigene Kunst kurz verschwinden zu lassen: „It makes me smile to watch, and dorky as it is, I feel this video communicates a joy that often goes untold.“ So dorky ist das gar nicht, denn die junge Engländerin bringt an dieser Stelle genau auf den Punkt, was ihre Musik bewirkt. Trotz aller Traurigkeit in ihrer Stimme, erzielt sie Freude. Freude, ihr zuzuhören und Freude auf das kommende Album. Wie die aktuelle Singleauskopplung, wird auch die Platte „On Hold“ heißen und am 6. April erscheinen. Für einige Termine kommt die junge Engländerin auch nach Deutschland.
Konzerttermine in Deutschland:
23.04.18 – Studio 672, Köln
25.04.18 – Nochtspeicher, Hamburg
26.04.18 – Capitol Kino, Mainz
27.04.18 – Orangehouse, München
28.04.18 – Wohnzimmerkonzerte Magdeburg, Magdeburg
29.04.18 – Privatclub, Berlin
29.09.18 – Way Back When Festival,Dortmund
So schön kann unerwiederte Liebe klingen. Die verträumte Retro-Pop-Nummer „1950“ ist nicht nur das Debüt der Multi-Instrumentalistin aus Brooklyn, New York, sondern auch eine Homage an die Homosexualität.
King Princess, das ist die New Yorker Singer-Songwriterin, Produzentin und Multi-Instrumentalistin Mikaela Strauss. Aufgewachsen in Brooklyn, New York und in einer musikalischen Familie, probierte sich die Musikerin schon früh im Studio ihres Vaters aus und erlernte währenddessen Gitarre und Keyboard. Auf der USC’s Thornton School of Music studierte sie für ein Jahr mit der legendären Pianistin und Blues-Sängerin Patrice Rushen, bevor sie das Studium für ihre Musikkarriere hinschmiss.
Die Debütsingle „1950“ ist eine zarte einfühlsame Ballade, die die tiefe und leicht raue Stimme der Singer-Songwriterin besonders hervorhebt. Ihr Sound ist simpel und eingängig und gerade deswegen nicht aus dem Ohr zu bekommen. „1950 ist ein Liebessong, erzählt durch die Linse der Homosexualiät – eine historisch und öffentlich unakzeptierte jedoch unglaublich reiche Kultur. Ich habe diesen Song als eine unerwiederte Liebesgeschichte aus meinem eigenen Leben geschrieben, um so nach meinem besten Wissen Homage an diesen Teil der Geschichte zu zollen“, so die Musikerin.
Das Video dazu ist als ein liebevoller Lo-Fi-Clip gedreht, der King Princess durchgängig zeigt. Unterschrieben hat die Singer-Songwriterin übrigens beim Label Zelig Records von Mark Ronson und der macht bekanntlich keine halben Sachen. „1950“ ist der erste Vorgeschmack auf die Debüt-EP der Singer-Songwriterin, die noch dieses Frühjahr erscheinen soll.
Das Maifeld Derby lässt die Pferde aus den Boxen und veröffentlicht eine (fast) finale dritte Bandwelle. Neben dem Neoklassik-Pionier Nils Frahm geben sich auch Editors aus Großbritannien die Ehre.
In Mannheim werden die Pferde frei gelassen: es ist also wieder an der Zeit eine weitere Bandrutsche anzukündigen. Mit dabei sind diesmal gleich zwei Headliner. Zu Rhye, Deerhunter, Jon Hopkins und Ibeyi gesellt sich nämlich ab sofort Nils Frahm dazu. Der Neoklassik-Pionier beschließt somit den ersten Tag des diesjährigen Maifeld Derbys, das mittlerweile in sein achtes Jahr geht. Neben den Big Names wurden zusätzlich noch die Newcomerin Fenne Lily und der amerikanische Emo-Rap-Songwriter Wicca Phase Spring Eternals bestätigt.
Den Headliner-Slot am Samstag belegen die Briten Editors. Die Band rund um den Sänger Tom Smith ist vor Jahren inmitten des Indie-Rock-Hypes gestartet und gilt als eines der letzten würdigen Überbleibsel aus dieser Zeit. Ergänzt werden sie von einem Live-Set des Ausnahmekünstlers George Fitzgerald und mit The Wombats darf ausgiebig zu „Let’s Dance To Joy Division“ gefeiert werden. Mit Eels, The Kills und Black Rebel Motorcycle Club stand das Grundgerüst für den Sonntag schon etwas länger. Hier haben die Veranstalter des Festivals mit Ilgen-Nur, Trisen Brusch, Tamino, Ätna, Golden Dawn Arkestra, Ori und $ICK nur kleinere Ergänzungen vorgenommen und gleichzeitig auch die Tagesaufteilung bekannt gegeben.
Das Maifeld Derby findet dieses Jahr vom 15. bis zum 17. Juni auf dem Maimarktgelände in Mannheim statt. Was als Nerd-Fest gestartet ist, hat sich im Laufe der mittlerweile acht Jahre zu einem der angesagtesten Kenner-Festivals der Republik gemacht. Mit der aktuellen Bandrutsche steht das Line-Up größtenteils fest und wird lediglich durch ein paar vereinzelte Acts komplettiert. Der Slot von Yellow Days wurde wieder frei, da dieser wegen Album-Aufnahmen leider absagen musste.
Hier die dritte Bandwelle im Überblick: Nils Frahm (D), Editos (UK), The Wombats (UK), Kid Simius (D), Golden Dawn Arkestra (USA), Tamino (BEL), Sudan Archives (USA), Fenne Lily (UK), Wicca Phase Spring Eternals (USA), $ick (D), Ätna (D), Tristan Brusch (D), Emirsian (D). SIND (D). Die Tagesaufteilung und die Auflistung des kompletten Line-Ups findet ihr hier .