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Atmosphärische Musik zum Träumen – Gewinne 1×2 Tickets für das Konzert von And The Golden Choir in Heidelberg

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Am 18. März spielt And The Golden Choir im Club der Heidelberger halle02 und The Postie verlost 1×2 Karten für das Konzert

Die Ein-Mann-Band um Tobias Siebert versteht es perfekt die verschiedenen Klangebenen seiner Musik miteinander verschmelzen zu lassen. Auf seinem aktuellen Album „Breaking With Habits“, dass am 2. Februar via Caroline Records erschienen ist, hat Siebert auch wieder fleißig sein Instrumenten-Repertoire ausgepackt und munter verschiedene Sounds zu harmonischen und teils melancholischen Melodien kombiniert. Mal opulent, mal verspielt und meist verträumt tragen die ausufernd arrangierten Instrumentalteile von And The Golden Choir den Hörer in andere Sphären.

Die Kunst des Berliner Produzenten liegt darin, die instrumentale analoge Musik live in ein atmosphärisches Gewand zu packen. Wer And The Golden Choir schon einmal auf der Bühne gesehen hat, weiß jedoch, dass es Siebert versteht seine Stücke gekonnt in bildhafte Erlebnisse und fühlbare Emotionen zu verwandeln, die unter die Haut gehen.

The Postie verlost 1×2 Gästelistenplätze für das Konzert von And The Golden Choir am 18. März im Club der halle02 in Heidelberg sowie einmal das aktuelle Album „Breaking With Habits“. Die Bedingungen für den Lostopf sind das Liken des FB-Posts, unserer Facebook Page und das Verlinken eurer Begleitung. Der Einsendeschluss ist der 16.03.2018 um 20:00 Uhr. Die Allgemeinen Teilnahmebedingungen könnt ihr hier nachlesen.

Tickets gibt’s hier.

The Postie präsentiert: Rikas gehen in der zweiten Jahreshälfte auf „Swabian Samba“ Tour durch Deutschland

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In der zweiten Jahreshälfte wird es nochmal tropisch. Rikas gehen mit „Swabian Samba“ auf Headline-Tour und machen in insgesamt 15 Städten Halt. 

Nach den Sommerferien hauchen Rikas aus Stuttgart mit ihrer „Swabian Samba“-Tour der Bundesrepublik nochmals einen zweiten Sommer ein. Die vier Musiker spielen eine wilde Mischung aus fröhlichem Jangle Pop, tropischem Indie-Pop und kalifornischer Gelassenheit. Rikas sind nicht nur Sam Baisch, Chris Ronge, Sascha Scherer und Ferdinand Hübner, sondern auch ein Lebensgefühl. In Songs wie „Tortellini Tuesday“ oder „Dancing in My Room“ strahlen sie Lebensfreude aus, sprechen aber trotzdem zwischen den Zeilen immer wieder ernste Themen an. Im Gegenteil zu vielen anderen deutschen Bands versinken sie aber keineswegs in Tristesse, sondern schwimmen sich den Weg frei ins Glück. 

Erst kürzlich haben wir Rikas in unserer internationalen Newcomer-Liste aufgelistet.

Ihr Songwriting ist facettenreich, verträumt und manchmal auch verführerisch wie ein Sex On The Beach am Rand eines Swimming Pools. Ähnlich verführerisch sind auch die Live-Auftritte von Rikas. So waren die vier Dudes erst kürzlich in Amsterdam und sind schon bald als Support von Fil Bo Riva und auf einigen Festivals zu sehen. Neben  Im Herbst geht es dann auf große „Swabian Samba“-Tour durch ganz Deutschland. Nach den Jetzt muss man sich eigentlich nur nich ein luftiges Hawaii-Hemd besorgen und schon kann man zu dem luftig sommerlichem Schwaben-Samba der Band ausgiebig tanzen. 

 

Tourdaten von „Swabian Samba“:

02.10.18 – Mannheim, Kulturbrücken Jungbusch
03.10.18 – Aachen, Musikbunker
05.10.18 – Wuppertal, Utopiastadt
06.10.18 – Kiel, Schaubude
09.10.18 – Jena, Café Wagner
12.10.18 – Chemnitz, Atomino
25.10.18 – Erfurt, Engelsburg
26.10.18 – Frankfurt/Main, Lotte Lindenberg
27.10.18 – Darmstadt, Hoffart Theater
08.11.18 – Rostock, Helga’s Stadtpalast
09.11.18 – Braunschweig, Eulenglück
10.11.18 – Göttingen, Nörgelbuff
11.11.18 – Regensburg, Heimat
17.11.18 – Trier, Ex-Haus
08.12.18 – Stuttgart, Rosenau

Wir verlosen jeweils 5×2 Gästelistenplätze für sämtliche Konzertdaten von Rikas. Die Bedingungen für den Lostopf sind das Liken des FB-Posts, unserer Facebook Page und das Verlinken eurer Begleitung (+ das Angeben des Konzertes, das ihr besuchen wollt). Der Einsendeschluss ist jeweils zwei Tage vor dem jeweiligen Konzertdatum um 20:00. Die Allgemeinen Teilnahmebedingungen könnt ihr hier nachlesen.

 

Blossoms melden sich mit einer temporeichen Indie-Pop-Nummer zurück

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Nach fast zweijähriger Abstinenz ist „I Can’t Stand It‘ das erste Lebenszeichen von Blossoms und zugleich ein erster Vorgeschmack auf das zweite Album der britischen Indie-Rocker.

Leicht, groovig und schmissig kommt die Single „I Can’t Stand It“ daher und zeigt die Weiterentwicklung von Blossoms. Geprägt ist der Track durch den klassischen Indie-Pop-Sound der 90er, jedoch kommt die Nummer energischer daher und ist gespickt mit Synthie-Einflüssen. Dazu der melodisch-einprägsame Gesang von Tom Odgen.

Das passende Video hierfür ist geradezu ein kleines Kunstwerk. Inspirieren lies sich die Band dazu durch den Filmklassiker „Eternal Sunshine Of The Spotless Mind“. „Ich erlebe eine Prozedur des Auslöschen von Gedanken an eine einstige Liebe. Das Video dazu befindet sich an einem surrealen Ort in meinen Gedanken, wo der Rest der Band als Doktoren und Chirogen fungieren“, so Odgen über den Clip, zudem die Band auch selbst die Regie übernahm.

Der Track ist die erste Veröffentlichung vom kommenden Album „Cool Like You“, dass am 27. April via Virgin EMI / Universal erscheint. Im April werden Blossoms Noel Gallagher’s High Flying Birds auf seiner Deutschlandtour begleiten. Tickets dafür gibt’s hier.

Blossoms - Cool Like You Cover
Blossoms – Cool Like You Cover

Blossoms live (als Support von Noel Gallagher)

08.04.18 – Hamburg, Mehr! Theater
09.04.18 – Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle
12.04.18 – München, Zenith
16.04.18 – Berlin, Max Schmeling Halle
17.04.18 – Wiesbaden, Schlachthof

Berauschende Liebe irgendwo in Norditalien

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© Sony Pictures Classics

Luca Guadagninos „Call Me By Your Name“ ist eine Liebeserklärung an Italien, an den Sommer und nicht zuletzt an die Liebe selbst. Das Indie-Beziehungsdrama war völlig berechtigt für vier Oscars nominiert.

Sommer 1983, Irgendwo in Norditalien. Ein geschwungener Schriftzug direkt zu Beginn des Films nimmt den Zuschauern die Ungewissheit dessen, was folgt und umschreibt ohne Umschweife den romantischen Charme des Handlungsortes: Ein beschauliches Fleckchen in der Provinz Italiens, das man filmisch nicht besser hätte einfangen können. Der Duft frischer Obstbäume, eine leichte Windbrise, wärmende Sonnenstrahlen – all das kann der Zuschauer dank überragender Filmbilder in „Call Me By Your Name“ mit all seinen Sinnen von Anfang bis Ende förmlich spüren. Kameramann Sayombhu Mukdeeprom fängt die Atmosphäre eines endlosen Sommers und die Schönheit der Natur in einem Rausch aus Bildern ein.

Regisseur Luca Guadagninos erzählt mit dem Film, bei dem es sich um eine Literaturadaption des gleichnamigen Romans von André Aciman handelt, die Liebesgeschichte zwischen dem 17-jährigen Elio (Timothée Chalamet) und dem 24-jährigen Oliver (Armie Hammer). Jahr für Jahr verbringt Elio mit seinen Eltern, Archäologieprofessor Mr. Perlman (Michael Stuhlbarg) und Mutter Annella (Amira Casar), den Sommer traditionell im Feriendomizil der Familie. Um Elios Vater bei seinen Forschungsarbeiten zu unterstützen, ist der amerikanische Doktorand Oliver für sechs Wochen teil der Familie – und bringt die zäh dahindümpelnden Sommertage Elios reichlich durcheinander. Dieser kommt für gewöhnlich her, um zu warten, dass der Sommer vorüber geht, erklärt er dem gutaussehenden Oliver auf dessen Nachfrage zu Beginn des Films. Sowohl diese Einstellung als auch seine Abneigung gegenüber dem jungen Doktoranden verkehren sich im Laufe des Sommers ins Gegenteil.

In einem langsamen, jedoch keinesfalls langatmigen oder einschläfernden Erzähltempo entwickelt sich zwischen Elio und Oliver auf gemeinsamen Ausflügen eine sexuelle Spannung, die so jeder wohl schon einmal erlebt hat. Dabei zeichnet Luca Guadagninos zwei Charaktere, die einander glaubwürdig lieben – die schauspielerische Leistung von Chalamet und Hammer ist überragend. Verstohlene Blicke, Verletzlichkeit, Ungewissheit und Neugierde. Die beiden Hauptfiguren Elio, der durch die Romanze sein Coming-Out erlebt, und Oliver, der mit sich einen ständigen Kampf zwischen Herz und Vernunft auszutragen scheint, machen den Streifen zu einem fulminanten Erfolg.

 

Oliver (Armie Hammer) und Elio (Timothée Chalamet) auf einem ihrer gemeinsamen Ausflüge // © Sony Pictures Classics

Die Liebe füreinander – und das wird den Beteiligten schon bald klar – ist eine Liebe auf Zeit, eine Liebe, die nach Ablauf der sechs Wochen keine Zukunft mehr haben kann. Schmerz und Sehnsucht sind somit ständige Begleiter von Zuversicht und Freudentaumel – bis zum Ende bleibt es bittersüß. Als Zuschauer verliert man sich jedoch nicht nur in der romantischen Geschichte der beiden jungen Männer, sondern ebenfalls in den vielen liebenswerten Figuren, beispielsweise den fürsorglichen Eltern Elios. Gerade am Ende des Films, als Elio sich schmerzhaft von Oliver trennen muss, findet Mr. Perlman die Worte, die sich jeder von seinem Vater wünschen würde – eine Lehrstunde in Sachen Liebe und Leben. In vielen, kleinen Handlungssträngen der Geschichte, wie der Familienbesuch eines befreundeten, homosexuellen Pärchens, oder die Party, die Elio mit seinen Freunden an einem lauen Sommerabend besucht, lernt der Zuschauer die Akteure der Geschichte Schritt für Schritt kennen – und lieben. Sympathisch: „Call Me By Your Name“ funktioniert dabei frei von kitschigen Klischees.

How you live your life is your business, just remember, our hearts and our bodies are given to us only once. And before you know it, your heart is worn out, and, as for your body, there comes a point when no one looks at it, much less wants to come near it. Right now, there’s sorrow, pain. Don’t kill it and with it the joy you’ve felt. – Mr. Perlman

An Stelle von Handlung und Aktion überzeugt „Call Me By Your Name“ als universelle Liebesgeschichte mit den detailliert gezeichneten Figuren, ihren Stimmungen und Gefühlen, sowie der Atmosphäre eines italienischen Sommers: Ein Film, der so klug und einfühlsam ist wie seine Protagonisten.

Der Titelsong des Films – „Mystery Of Love“ – stammt ürigens von Sufjan Stevens und überträgt die Stimmung des Films zweifelsohne auf die Musik. Der dazugehörige Clip ist ein besserer Trailer und deshalb nicht nur Genuss für die Ohren, sondern auch für die Augen. Unbedingt zu empfehlen!

Den gesamten Soundtrack gibt’s zum Nachhören auf Spotify:

 

Ein Traum vom Fliegen – The Tallest Man on Earth mit neuer Musik

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Kristian Mattson, besser bekannt unter seinem Künstlernamen The Tallest Man on Earth erklärt zur Veröffentlichung seiner neuen Single knappe neun Minuten lang, warum er denn überhaupt Musik macht und woher diese Obsession mit den kleinen gefiederten Bewohnern seiner Texte kommt.

Im Traum schwebt Mattson, schwerelos und kurz davor, abzuheben, davonzufliegen. Immer wieder kommt ihm der Wunsch nach dieser unmöglichen Erfüllbarkeit im Schlaf und jedes Mal begegnet ihm sein eigenes Unvermögen, den Wunsch nach dem Aufwachen in die Tat umzusetzen. Was sich nicht nur als Beschreibung, sondern auch im Video dann doch mitunter ein wenig kitschig und pathetisch anhört, sei also der Grund dafür, warum sich Mattson thematisch auch für seine nächsten Veröffentlichungen mit der Metapher des Vogels auseinandersetzen wird. When The Bird Sees The Solid Ground heißt das neue Projekt des Schweden, das weder als Album, noch als EP veröffentlicht werden soll, sondern in der Form einer Reihe nach und nach in nächster Zeit im selben audiovisuellen Rahmen erscheinen soll wie der erste Song „An Ocean“.

Seit einem Jahr nimmt Mattson dafür einzelne Songs auf, zumeist direkt vor der Kamera und verknüpft sein musikalisches Schaffen mit Fotografie und seinem Interesse am Filmemachen. So zu sehen auf seinem letzten Projekt A Light in Demos, das für The Bird Sees The Solid Ground die Basis darstellt. Nun werden die Songs im Studio aufgenommen und einzeln veröffentlicht werden. Dazu geht The Tallest Man on Earth im Spätsommer auf Tour, auf der auch in Dortmund und Berlin im September Konzerte geplant sind. Freunde ruhiger, nachdenklicher Folkmusik sind also für die nächste Zeit versorgt, wenn nach und nach weitere Songs des schwedischen Ornithologie-Enthusiasten erscheinen werden. Weitere Einblicke in seine Texte und seinen musikalischen Antrieb inklusive.

 

Das beste Release der Woche – Soccer Mommy

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Sophie Allisons Debütalbum Clean ist voller melancholischer Melodien, origineller Schwärmereien und das Beste, was wir diese Woche gehört haben.

Im Zentrum ihres ersten Studioalbums hadert die 20jährige Sophie Allison spürbar mit sich, ihrem Umfeld, mit den emotionalen Schwierigkeiten der Adoleszenz. „Blossom (Wasting All My Time)“ ist tiefgründig, sensibel und beschreibt, warum man sich nach ein paar Songs schnell und unkompliziert mit der Musik der Künstlerin aus Nashville anfreundet: Allisons Texte sind mehr als Außenseiter-Teenage-Romantik, sie beschreiben ihre Protagonistinnen cool und eingehend zugleich. Ruhig und ausgeglichen ist Clean geworden, Slacker Motive und Shoegaze Ansätze vermischen sich mit verträumter Nachdenklichkeit und bieten ein Album, das sich lohnt, wenn man sich dafür Zeit nimmt.

Allisons Geschichten handeln von animalischen Liebenden, nervöser Depression und erfolglosen Versuchen der Selbstsuche. Clean ist selten fröhlich und noch weniger überschwänglich, was einen gesamtkonzeptionellen Stil erkennen lässt, der die große Stärke des Albums darstellt. Großen Einfluss habe laut eigener Aussage Allisons, die für ihr Debüt mit dem Produzenten Gabe Wax, der auch für die letzten Veröffentlichungen von Bands wie The War On Drugs und den Fleet Foxes verantwortlich war, arbeitete, die Musik von Joni Mitchell gehabt, was sich beim Hören von Songs wie „Wildflowers“ und dem Opener „Still Clean“ erkennen lässt. Im Englischen gibt es den Begriff „Bedroom Pop“, der zumeist intime, träumerische Musik beschreiben soll. Soccer Mommy ließe sich wahrscheinlich ähnlich einordnen: Ruhige und klare Strukturen gepaart mit wunderbarem Talent, Geschichten zu erzählen.

 

Der britische Produzent Fabich liefert uns Wochenend-Vibes in seinem exklusiven Guest-Mix

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Der in London lebende Producer Fabich hat exklusiv 12 Songs in einen Mix gepackt, die das Wochenende perfekten einleiten. Mit “What I Wanted (feat. Moli)” gibt es auch gleich noch eine neue Single.

Die wichtigsten Tage der Woche beginnen in der Regel immer am Freitag und dauern bis Sonntag. Im Volksmund auch noch unter Wochenende bekannt. Für genau diese kurze Zeitspanne macht Fabich Musik. Der in London lebende Musiker erinnert mit seinem Sound an Labels wie Kitsuné oder an Acts wie Disclosure oder Kaytranada. Böse Zungen würden seine Musik leichtfertig unter “Deep House” abstempeln, dabei bietet Fabich viel mehr. Genres wie Funk, R’n’B oder Hip Hop fließen gekonnt in die elektronischen Vibes mit ein. 

▶▶ Hier geht’s zur neuen Single “What I Wanted (feat. Moli)

In solch einem Sound-Dschungel ist oftmals auch Platz für Gäste. Und so kommt es, dass er sich für seine neuste Single “What I Wanted” mit der belgischen Singer/-Songwriterin Moli zusammengetan hat. Die Stimme der erst 18-jährige Musikern klingt äußerst modern und passt in Zukunft sicherlich nicht nur zu dem Sound von Fabich. 

Neben der Single “Back to life”, die zusammen mit Jafunk entstanden ist, hat Fabich außerdem noch Banger von Kaytranada oder dem Mate von Disclosure SG Lewis eingebaut. Zum Abschluss gibt es dann noch einen neu interpretierten Klassiker von Janet Jackson auf die Ohren. Perfekte Vibes zum Vorglühen also. 

 

A Tale of Golden Keys gehen auf Tour und wir haben haben mit ihnen über ihr aktuelles Album „Shrimp“ gesprochen (+Verlosung)

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A Tale of Golden Keys haben mit ihrem zweiten Studioalbum „Shrimp“ bewiesen, dass man auch in kürzester Zeit große Dinge vollbringen kann. Wir haben mit ihnen über die Entstehung des Albums gesprochen und wir verlosen Karten zu der anstehenden Tour. 

Das Trio aus Nürnberg begegnet einem stets mit einem Augenzwinkern. Humoristisch platzieren sie eine Taube auf das Cover ihrer neuen Platte, die den Namen „Shrimp“ trägt. Wie wir im Interview erfahren haben, gibt es zwischen den beiden Tieren aber eh keinen großen Unterschied. Mit einer ähnlichen Leichtigkeit sind die drei Musiker auch an das Nachfolgewerk von „Everything Went Down as Planned“ herangegangen Das Resultat sind zehn Nummern, die einen in die guten alten Zeiten des Indie zurückversetzen. 

Mit Songs wie „Restless“ oder „In the Far Distance“ zeigen sie ihr volles Potenzial, das sie von März bis Juni auch live zur Schau stellen werden. The Postie verlost für jedes Konzert der Tour 1×2 Karten, für Berlin sogar 3×2. Alles was ihr dafür tun müsst, findet ihr am Ende des Posts. Bis dahin könnt ihr euch erst einmal die ausgezeichnete Live-Session der Band anschauen. 

Im Pressetext heißt es, dass euer zweites Studioalbum „wie aus einem Guss“ sei? Würdet ihr dies bestätigen und wie wichtig war euch, dass die Platte in relativ kurzer Zeit aufgenommen wurde?

Das mit dem einen Guss und der relativ kurzen Zeit geht ja, im Nachhinein betrachtet, Hand in Hand. Auf jeden Fall fühlt sich der Shrimp für uns auch nach wie vor noch so an. Das können wir bestätigen. Zu behaupten, dass das von vornherein geplant war, alles in zu kurzer Zeit aufzunehmen, wäre aber nicht ganz die Wahrheit. Um ehrlich zu sein, waren wir anfangs ziemlich skeptisch, als wir mit drei Songskizzen im Studio aufgeschlagen haben und sind eher davon ausgegangen, erst mal den Grundstein für ein zweites Album zu legen. Wie wir dann in so einen Flow gekommen sind, können wir selbst nicht mehr so richtig nachvollziehen. Fest steht aber, dass sich die Platte für uns nach wie vor richtig anfühlt und auch der Entstehungsprozess genau der richtige zur richtigen Zeit war.

Die Texte auf „Shrimp“ sind fast schon typisch für euch. Immer mit einem Augenzwinkern zu sehen. So absurd es beim ersten Hören auch klingen mag, erinnern mich die Lyrics manchmal sogar an die Songtexte von Alex Turner. Was waren eure Einflüsse für die neue Platte? Gab es auch „unmusikalische“ Einflüsse?

Oh, das ehrt uns aber sehr. Und vor allem freuen wir uns immer, wenn jemand auf das Augenzwinkern aufmerksam macht.
Konkrete Einflüsse zu benennen fällt uns aber immer gar nicht so leicht. Natürlich gibt es, musikalisch betrachtet, Künstler, die wir gerne hören. Allerdings stellen wir auch immer wieder fest, dass die Überschneidungen zwischen uns dreien da gar nicht sooo groß sind. Vielleicht ist das fast der größte „Einfluss“. Also das Zusammenkommen verschiedener Ideen, die dann zu einem großen Ganzen werden, ohne dass einer von uns da ein Chef wäre, der die Richtung vorgibt. Das gilt wahrscheinlich für musikalische wie unmusikalische Einflüsse.

Der erste Song auf eurer neuen Platte heißt vielsagend „Punk Rock Hit“. Punk Rock war in der Vergangenheit oftmals Zeichen der politischen Rebellion. Kommt eine politische Platte für euch in Frage?

Na da hast du doch schon rausgefunden, warum der Song heißt wie er heißt. Ob eine politische Platte für uns in Frage kommt, weiß ich nicht. Wir haben alle unsere Ansichten und Einstellungen, sind politisch interessierte Menschen, hatten bisher aber nicht das Bedürfnis, das als übergeordnetes Thema unserer Musik zu sehen. Ich glaube, jeder von uns dreien hat seinnen eigenen Weg, sich politisch zu äußern oder zu engagieren. Natürlich kann sich das dann auch in einem Text niederschlagen, allerdings glaube ich nicht, dass wir uns eines Tages vornehmen eine rein politische Platte zu machen. Dafür gibt es einfach zu viele andere Themen, die uns ebenso beschäftigen.

Shrimp oder Taube? Und Warum?

Beides. Shrimps sind die Tauben der Meere und Tauben die Shrimps der Lüfte. Das ist unsere aktuelle Erkenntnis.

Was war die erste und was die letzte Platte, die ihr euch bewusst angehört/gekauft habt?

Flo: Erste Platte: Backstreet Boys- Backstreet Boys. Letzte Platte: Everytime I Die – Low Teens.

Hannes: Erste Platte: Die Toten Hosen – Unsterblich. Letzte Platte: Feist – Pleasure.

Jonas: Erste Platte: Farin Urlaub – Endlich Urlaub. Letzte Platte: Nada Surf – Let Go

Wie sieht euer perfekte Samstagabend aus?

Schön mit Chips und Popcorn auf der Couch und eine fette ProSieben Show gucken. Am liebsten die Wok-WM.

 

 

The Postie verlost jeweils 1×2 Gästelistenplätze für sämtliche Konzertdaten von A Tale of Golden Keys. In Berlin gibt es sogar 3×2 Plätz zu gewinnen. Die Bedingungen für den Lostopf sind das Liken des FB-Posts, unserer Facebook Page und das Verlinken eurer Begleitung (+ das Angeben des Konzertes auf das ihr gehen wollt). Der Einsendeschluss ist jeweils zwei Tage vor dem jeweiligen Konzertdatum um 20:00. Die Allgemeinen Teilnahmebedingungen könnt ihr hier nachlesen.

Happy Weltfrauentag! Dream Wife steigen für ihren neuen Song „F.U.U.“ in den Wrestling-Ring

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Dass dich Dream Wife anlässlich zum Weltfrauentag immer besonders ins Zeug legen, haben sie letztes Jahr bereits bewiesen. Dieses Jahr steigen sie für uns zusammen mit den Londoner Wrestler-Frauen „EVE Wrestling“ in den Ring. 

Letztes Jahr haben Dream Wife mit ihrer Single „Somebody“, lange vor der #metoo-Debatte, ein Zeichen gesetzt. Deswegen ist es nicht überraschend, dass die Band aus London sich auch dieses Jahr wieder etwas hat einfallen lassen. „F.U.U“ ist seit einiger Zeit einer der beliebtesten Live-Tracks und wurde nun in Zusammenarbeit mit der Londoner Wrestling-Kombo „EVE Wrestling“ verfilmt. 

Das Video zeigt die Band in einer sonst mit Testosteron aufgeladenen Welt. Es werden riskanter Wrestling-Moves gezeigt, Schweiß und Brutalität. Der heimliche Star des Videos sind aber mit Sicherheit EVE, die durch die Netflix-Serie „Glow“ kein unbeschriebenes Blatt mehr sind. Selbst große Medien wie The Guardian oder Time Out haben bereits über die Wrestler-Frauen berichtet. Der Clip und die Single „F.U.U.“ beheben zwar vielleicht keine Ungleichheiten in unserer Gesellschaft zeigen ihr und den viel zu zahlreichen Chauvinisten unserer Zeit aber wenigstens knapp vier Minuten lang den Mittelfinger.