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Maifeld Derby bestätigt James Blake und Mø

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Das Mannheimer Festival bestätigte heute Mittag gleich neun weitere Acts.

Wer trotz Acts wie Daughter, Dinosaur Jr. und Explosions In The Sky wegen fehlender Headliner genörgelt hat, gehört eigentlich geohrfeigt. Mit der jetzigen Bandrutsche gehen aber selbst solchen Menschen die Argumente aus. Keinen geringeren als James Blake verschlägt es nämlich Anfang Juni nach Mannheim. Zusätzlich konnte das Maifeld Derby auch noch die Überfliegerin Mø aus Dänemark an Land ziehen. Falls es noch nicht geklingelt haben sollte, schmeißen wir hier einfach „Lean On“ in die Runde.

Die beiden sind natürlich nicht die einzigen Acts, die bestätigt worden sind. Zusätzlich wurden nämlich noch die deutschen Newcomer L’Aupaire und Search Yiu, die Alabama Shakes auf Crack alias Weaves und die Indie-Popper von Dancing Years bestätigt. Komplettiert wird die Rutsche durch Acts wie Elias, Spain und Alex Mayr.

Weitere Information findet ihr auf unserer Festivalseite.

Die aktuelle Single „Modern Soul“ von James Blake gibt’s hier:

The Limiñanas

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Urfranzösischer Desert Rock mit einer Menge Coolness

Superlative sind in der Regel die Angelegenheit von PR-Agenturen, aber wir wollen uns auch einmal daran versuchen: The Limiñanas sind der Inbegriff der Coolness und die neuen White Stripes. Richtig gelesen, Josh Homme und Alex Turner müssen wohl bald ihr Haargel an zwei Franzosen abgeben (die schwarzen Sonnenbrillen besitzen sie bereits). Lionel und Marie Limiñana aus Perpignan an der Grenze zu Spanien funktionieren nach dem gleichen Schema wie Jack und Meg White – sie spielt die Drums, er den Rest, beide singen – und kleiden sich dabei statt in Weiß-Rot in ausgeblichenes DIY-Schwarz.

The Limiñanas klingen gleichzeitig sehr amerikanisch und es-geht-nicht-französischer. Ihr bric-à-brac besteht aus einem Schellenkranz, fast schon primitiv-repetitiven Songstrukturen, fuzzy Gitarren direkt aus der Wüste, Nihilismus, psychedelischer Orgel und einer im Mundwinkel hängenden Zigarette. Die englischen Texte werden mit starkem französischen Akzent vorgetragen, die französischen bevorzugt lässig und in der ersten und zweiten Person. Ohne Scham bedient sich das Duo bei Ty Segall und Ennio Morricone, aber auch beim Yéyé (der französischen Popmusik der ’60er, dessen bekanntester Vertreter Serge Gainsbourg ist) und verwandelt damit das ländliche Südfrankreich in eine amerikanische Westernlandschaft.

Mitunter ist das Duo so underground, dass sie auch mal ihre eigenen Songs kopieren. „Got Nothin‘ to Say“ und „Chocolate In My Milk“ sind unverkennbar Zwillinge, genauso wie „Je ne suis pas très drogue“ und „Mountain“. Eine Geste, die die Scheiß-drauf-Attitüde der Band noch cooler wirken lässt. Bisher fliegen sie noch unter dem Radar, aber das soll sich bald ändern: Das fünfte Album Malamore, auf dessen erster Single „Garden of Love“ Peter Hook von New Order zu hören ist, erscheint am 15. April auf Because Music. Genug Zeit, nochmal lässig an der Zigarette zu ziehen und dann die Sonnenbrille zu suchen.

Für Fans von: Holly Golightly, the Detroit Cobras, Nouvelle Vague

„Je ne suis pas très drogue“:

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„Garden of Love (feat. Peter Hook)“:


Facebook // Bandcamp

Me and My Drummer auf Tour

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Mit dem zweiten Album Love Is a Fridge im Gepäck

Charlotte Brandi und Matze Pröllochs bespielen wieder die heimischen Bühnen. Nach dem Release ihres zweiten Albums Love Is a Fridge vor zwei Wochen machen sich die Berliner bereit, drei Monate durch Deutschland und Umgebung zu touren. Der Nachfolger zu The Hawk, the Beak, the Prey hat ganze vier Jahre gereift, Olaf Opal von the Notwist hat als Produzent den leuchtenden Sound des Duos bewahrt. Nach den Tourdaten findet ihr außerdem das Video zur Single „Pentonville Road“.

Me and My Drummer live [aktuelle Termine]:

14.04. – Hamburg, Molotow
15.04. – Berlin, Columbia Theater (ausverkauft)
16.04. – Dresden, Beatpol
18.04. – München, Ampere
19.04. – Wien (AT), B72 
20.04. – Stuttgart, Wagenhallen
21.04. – Essen, Weststadthalle
22.04. – Erlangen, E-Werk
02.05. – Jena, Kassablanca

03.05. – Oldenburg, Kulturetage
04.05. – Bernau, Altes Kaiserliches Postamt
05.05. – Potsdam, Waschhaus
06.05. – Berlin, XJazz Festival @ Emmauskirche
07.05. – Bremen, Tower
09.05. – Köln, Luxor
11.05. – Dortmund, FZW
12.05. – Mainz, Schon Schön
13.05. – Marburg, KFZ
18.05. – Amsterdam (NL), Melkweg

27.05. – Augsburg, Modular Festival
29.05. – Freiburg, Schmitz Katze
30.05. – Zürich (CH), Eldorado
04.06. – Leipzig, Parkbühne GeyserHaus

„Pentonville Road“:

Animal Collective – Painting With

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Die musikalische Entwicklung von Animal Collective ist beispielhaft für ständige Erneuerung. Ein Kollektiv bestehend aus vier Musikern, von denen nur Avey Tare und Panda Bear auf jedem Album zu hören waren; von zehn Alben ist gerade einmal die Hälfte aus der Zusammenarbeit von allen vier Tieren entstanden. Im Verlauf ihrer Karriere hat sich das Kollektiv von anorganischem Noise über analogen Folk und Electropop hin zu experimentellem Digi-Pop entwickelt. Ein ganzer Lebenszyklus, sozusagen.

Das neueste Werk im Katalog, Painting With, soll daher einen Neuanfang darstellen: zurück zur Musik der Neandertaler, wieder auf Trommeln rumkloppen wie früher. Keine Soundexperimente wie auf Centipede Hz, sondern Jams von drei Freunden – Deakin ist mal wieder nicht dabei –, die sich mit Dinosaurierfilmen, Kerzen und einem Planschbecken im Studio einschließen. Die Aufnahmesessions waren angeblich so intensiv, dass Brian „Geologist“ Weitz jeden Tag zwei Stunden durch die Natur wandern musste, um nicht verrückt zu werden.

Die Geschichte hinter dem Album stimmt optimistisch, war doch Centipede Hz für viele eine all zu künstl(er)i(s)che Verwirrung nach dem immens erfolgreichen und zugänglichen Merriweather Post Pavilion. Tatsächlich ließ einen auch die Tendenz des Kollektivs, experimentelle mit poppigen Alben abzuwechseln, auf Gutes hoffen. Schade, dass dann nur so ein halbgares Album herausgekommen ist. Beim Hören von Painting With wird einem zwar klar, dass das Hot Chip-Diktum – selbst ein mittelmäßiges Hot Chip-Album ist immer noch ein ziemlich gutes Album – auch für Animal Collective gilt. Nur war Centipede Hz schon mittelmäßig; Painting With klingt oftmals nach übrig gebliebenen Outtakes vom Vorgänger.

„FloriDada“, die erste Single, weist noch genüsslich zu „Summertime Clothes“ und „Today’s Supernatural“ zurück, die kindliche Energie und das Stimmen- und Klanggewitter sind genau das, was an Animal Collective so hervorragend ist. Wie bei Dan Deacon oder tUnE-yArDs, den ästhetisch nächsten Verwandten von Avey Tare und Panda Bear, ist „kunterbunt“ das Adjektiv, das einem für gewöhnlich als erstes in den Sinn kommt, ob für das Kollektiv oder die Soloprojekte der Knallköpfe. „Spilling Guts“ versucht eine knappe halbe Stunde später, den Effekt von „FloriDada“ zu wiederholen, aber zu diesem Zeitpunkt liegt einem der gedoppelte Gesang schon etwas quer im Magen. Im Anschluss fungiert „Summing the Wretch“ zwar als angenehmes Abführmittel, kann einen für die restlichen zwei Tracks aber auch nicht mehr versöhnlich stimmen.

Viele Songs haben zwar nette Elemente, vor allem das dschungelhafte Gezwitscher und die Beschaffenheit der Sounds, die einem um die Ohren schwirren, sind hervorzuheben. Auch der Tanz der Stimmen ist anfangs interessant, lässt aber schnell stark nach. Die primitiven Rhythmen und knarzenden Synths von Songs wie „Hocus Pocus“ wirken hingegen so überhaupt nicht erfrischend. Zumindest nicht für den Hörer; dass es der Band gut tut, mal einfach alles rauszulassen, will ich weder bestreiten noch verurteilen. Vielleicht ist Painting With ja die Entschlackungskur, die es den Musikern aus Baltimore ermöglicht, einen neuen, ebenso erfolgreichen Lebenszyklus zu beginnen.

Was nicht heißen soll, dass es keine guten Songs auf dem Album gibt. Wie an „FloriDada“ kann man sich an „Lying In the Grass“ und „On Delay“ nicht satt hören. Auf ersterem sind es ein paar Klavierklänge und vor allem die Holzbläser, die sich durch das Lied ziehen und sich gegen Ende mit dem digitalen Noise vermengen, die den Song zu einem Highlight machen. „On Delay“ dreht den Euphorieregler weit hoch, trotzdem der Song eher ruhig und verträumt ist wie eines der Stücke von Panda Bear Meets the Grim Reaper – auch hier ist das neben dem Technobeat dem klaren Klavier zu verdanken. „Golden Gal“ schließlich ist exemplarisch für das ganze Album: eigentlich ein guter Song, der allerdings aufgrund der Ähnlichkeit zu Centipede Hz nur den Effekt hat, dass man sich diesem doch gar nicht so schlechten Album noch einmal zuwendet, darüber wieder zu den restlichen Animal Collective Alben zurückkehrt und Painting With glatt vergisst. Back to the roots für Band und Hörer, wenn auch nicht auf die gleiche Weise.

Beste Tracks: Lying In the Grass, On Delay, FloriDada

VÖ: 19/02 // Domino Records

Schaut euch hier das kunterbunte Video zu „FloriDada“ an:

Courts

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Courts // © Kana Waiwaiku
Courts // © Kana Waiwaiku

Elton John ist einfach eine coole Sau.

Warum? Ganz einfach: er feiert Courts gerade als die mega Newcomer ab. Verstehen kann man den guten Mann ja schon, hört man sich ein bisschen durch die drei Singles der Band durch. Eine flotte Mischung aus Grime, Indie und Funk treffen auf das mehr oder weniger harte Leben in Essex. Daher kommen die fünf Musiker nämlich.

Mit ihrer aktuellen Single „Glass Half Empty“ gehen Courts gerade so richtig steil und heimsen ein Radioplay nach dem anderen ein. Musikalisch orientiert sich die Bands an Bands wie Chic oder anderen ehemaligen Disco-Acts. Laut Aussage der Band sind sie eher aus Langeweile darauf gestoßen. Wir können nur von Glück reden, dass die Band sich derart gelangweilt hat, sonst wäre uns dieser brisante Mix wohl entgangen. Beim Zuhören sehnt man sich bereits Sonnenuntergänge, gutes Wetter und Festivalstimmung herbei. Und.. achtung Neologismus: Kiffster (Hipster + Kifffer) stehen bestimmt auch voll auf die Mucke von Courts.

Für Fans von: Habitats, Haus, Jamie T

Maifeld Derby bestätigt u.a. Daughter in zweiter Bandwelle

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Das Festival bestätigte gestern viele schmackhafte Newcomer und auch zwei dicke Fische.

Das Maifeld Derby in Mannheim ist ein Festival für Leute, die gerne auf Entdeckungsreise gehen. Vorzugsweise passiert dies natürlich auf dem Pony und so haben die Veranstalter gestern für mächtig Nachschub gesorgt. Neben Daughter, die bereits zum zweiten Mal den Weg nach Mannheim finden, werden auch die Alt-Rocker (auf das Genre, nicht auf das Alter) Dinosaur Jr einen exklusiven Slot bekommen.

Neben den fetten Acts, gibt es natürlich aber auch wieder eine Füller an frischen Newcomern à la Drangsal, Woman, Sea Moya oder Cosmo Sheldrake. Auf unserer Festivalseite findet ihr neben den neu bestätigten Bands, das momentane Line-Up und weitere Infos werden dort auch schon sehr bald folgen.

Folgende Acts wurden gestern an Valentinstag bestätigt:

Daughter / Dinosaur Jr. / Metz / Algiers / White Fence / Sara Hartman / Drangsal / Cosmo Sheldrake / Trend / Lilly Among Clouds / The Dead South / The Great Joy Leslie / Freiburg / Neufundland / Sea Moya / Bounty Island / Woman

Hier spielen Daughter eine herzzerreißende Version von „Youth“:

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Track by Track mit Basia Bulat (+Verlosung)

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Der Musikexpress widmet Basia Bulat mit dem Begriff des Trotz-Pops gleich ein komplett neues Genre und tatsächlich liegen unsere Kollegen gar nicht mal so verkehrt. Mit ihrem Album Good Advice wirbelt die Kanadierin die Branche momentan mächtig auf und heimst eine gute Kritik nach der anderen ein. Es scheint so als hätte sie mit Jim James (My Morning Jacket) den perfekten Produzenten für ihren unbekümmerten Sound gefunden. Uns hat die Singer/-Songwriterin ein exklusives Track by Track zu Verfügung gestellt und außerdem verlosen wir 2×1 CD ihrer aktuellen Platte. Mehr dazu gibt’s unten.

La La Lie

I like this song as the opening track—a bit like a narrative that opens „in medias res“, so to speak. It’s a danceable record about doubt and loss and freeing yourself all at once and I was trying to convey all those things in the song. A lot of the lyrics on this album are about a conflict between logic and feeling, and I love that in the studio we were able to do that in an almost gleefully demonic way.

Long Goodbye

Though not a specific reference to the Raymond Chandler novel, I was reading it at the time of writing the song and I am a big fan of his books! This was a really fun song to sing and to play in studio—I had originally written it (and most of the songs on the album) slower and more acoustic, so to watch it grow up to be bright and fun was really exciting. I love Jim’s bass playing on this song, he really brought the funk.

Let Me In

I wrote this song while I was in Sweden on a bit of a writing holiday on the island of Gotland. The owner of a recording studio on the island had kindly let me use the space to work on new songs and one night I had locked myself out by accident but had a small battery-powered synthesizer with me. I ended up writing the song really quickly as a silly little thing but then got attached to it and realized it should be on the album.

In The Name Of

This song was one of the most difficult to write and sing when I would practice it—writing it helped me to realize a lot of things I was trying to change in my life. When I was in Louisville I had the chance to go to a gospel church and listen to the most beautiful voices I’ve ever heard, the most powerful and positive energy ringing through the room and in my ears long after I left, and we recorded the vocals for the song that day. All the backing vocals on the album are performed by an incredible group of talented women from Louisville and really bring a special energy to the song. Jim plays synth bass and electric guitar on this one—the guitar solo is one of my favourite moments on the album.

Time

This was the first song we recorded for the record. I was visiting my mother and borrowed her car to drive to Kentucky, pretty much went straight into the studio, and Jim and Dave (the drummer on the album) and I played this song first—within a couple hours had the song nearly done. I think we used the original vocal take, too! We added strings, guitar and autoharp afterwards but most of it was done live off the floor—I love that the song starts really free, floating and open and slowly turns into something frozen in time.

Good Advice

Most of the songs on the album don’t pretend to offer any advice at all, but rather ask a lot of questions. I wrote the songs in a time of questioning myself, on decisions I had made, on the path I was on, and “Good Advice” is one of the only moments that presents any kind of answer—I’m not asking to be pardoned for things I haven’t done, and some questions I’ll never be able to answer. It’s a kind of liberation from all the questioning. In so many of the songs there is a battle between reason and emotion, and I let emotion take over on this one.

Infamous

This song is about asking someone to make up their mind, while at the same time realizing you already know that your time together is up…and about the possibility and potential of what you could be. I think it’s the saddest lyrics I’ve ever written while also being one of the happiest melodies I’ve ever written. When it was time to sing the lyrics for this song I remember coming in to the control room to hear the playback and everyone in the room was in tears! I think because of all the contrasts it becomes a very triumphant, defiant thing.

Fool

I originally wrote this song to be a slow country-ish ballad on acoustic guitar, and on the record it feels like we dressed it up for a night at the disco! And it has a Fleetwood Mac kind of feel that I really love. I grew up playing piano as my first instrument so on this album it was really fun to return to it as my main instrument for the record, and on “Fool” I managed to sneak in five different keyboard parts. The studio we recorded at in Louisville is called La La Land, and they had an RMI Electra-Piano, which was a keyboard made by a North Carolina-based company popular with a lot of prog bands in the 70s. I fell in love with it completely and it’s on nearly every song on the record, including this one.

The Garden

This is my favourite song on the album, if I can be allowed to pick a favourite. I wanted there to be as many moments of hope and love on the album as there were of questioning and doubt and fear. I love the dreaming, almost freeform quality the song took on and I love Jim’s saxophone solo coming from another galaxy.

Someday Soon

Something Jim and I talked about was how a lot of the songs feel like fireworks on the 4th of July—there’s space and darkness and emptiness and then there are moments of brightness, intensity and beauty too. Recording this album felt a bit like we were about to take off into that sky and have a closer look at the stars—and I feel like this song is the most “celestial” on the record. I wanted to remind myself that all things must pass and find a way to celebrate that. I wanted emotion to have the last word.

Wir verlosen 2×1 CD des aktuellen Albums Good Advice von Basia Bulat. Um im Lostopf zu sein, müsst ihr lediglich Fan von The Postie sein, den Post auf unserer Facebook-Seite liken, mit „Trotz-Pop“ kommentieren und eine Person verlinken. Weitere Teilnahmebedingungen lest ihr hier. Einsendeschluss ist der 21. Februar um 23:59.

Bloc Party – Hymns

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„Eine Hymne (lat. hymnus, von altgriechisch ὕμνος hymnos „Tongefüge“) ist ursprünglich ein feierlicher Preis- und Lobgesang. Daraus entstand die Hymne als Gedichtform. Hymnen sind Ausdruck hoher Begeisterung und Verehrung.“ Das Vorangegangene verrät uns Wikipedia über die eigentliche Hymne. Es sei aber gleich gesagt, dass beim fünften Studioalbum von Bloc Party sehr darüber gestritten werden darf, ob man diese Definition tatsächlich so nahtlos übertragen kann. Nach dem Abgang von Gordon Moakes und Matt Tong musste die Band sich nämlich völlig neu aufstellen und so werden Kele Okereke und Russell Lissack mittlerweile von Louise Bartle (Drums) und Justin Harris (Bass) begleitet und das spürt man.

Bereits nach wenigen Momenten wird klar, dass Kele Okereke nun mit voller Kraft die Discokugel zu schwingen versucht und so erinnern Nummern wie „The Love Within“ oder „Virtue“ doch stark an das Solomaterial des charismatischen Frontmannes. Schade eigentlich, denn mit „The Good News“ lässt sich auch ein gewisser Einluss von Lissack nicht leugnen und zeigt, dass die Platte auch locker eine bluesigere Richtung hätte einschlagen können, wenn man ihm denn mehr Freiraum gewährt hätte. Jetzt ist das Leben aber nun einmal kein Wunschkonzert und man muss sich mit dem abfinden was man vorfindet.

Im Falle von Hymns handelt es sich hierbei aber leider um sehr viel blutleeren Durchschnitt. Die Entscheidung, einen Weg mit reduzierten Klangbildern zu gehen, ist zwar im Endeffekt bei Okerekes Stimme kein Fehler, jedoch wurde hier wohl Ideenlosigkeit mit Reduziertheit verwechselt.

Die vielen Balladen sind nämlich allesamt nett gemacht und tun nicht weh, kommen aber nicht authentisch beim Zuhörer an und verpuffen meistens schon an den Ausgängen der Lautsprecher. Da helfen auch die vielen elektronischen Spielereien nicht weiter. Die einstigen Indie-Heroes finden nie so richtig in die (Ton-)Spur und hinterlassen mit „Virtue“ oder „So Real“ zwar einige durchaus passable Songs, aber halt nicht die polternden Knüller, die man hinter einem solch selbstbewussten Namen erwartet. Sämtliche Nummern findet man entweder in der hauseigenen Discographie der Band oder bei der Konkurrenz (The Weeknd und co.) in stärkerer Form wieder. So bleibt leider wenig vom feierlichen Preis- und Lobgesang übrig. Lasst uns einfach hoffen, dass die Band sich selbst noch neu finden und sammeln muss.

Beste Tracks: Virtue, So Real, The Good News

VÖ: 29/01 // Infectious / BMG / [PIAS] Cooperative

Das Maifeld Derby haut zwei spontane Ankündigungen raus

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Das Line-Up des Festivals mit Standort in Mannheim füllt und füllt sich.

Kurz vor Weihnachten hat das Maifeld Derby seine Fans mit einer Bandwelle für Liebhaber und Entdecker überzeugt. Nun wurden kurzerhand zwei spontane Ankündigungen aus dem Ärmel geschüttelt. Auf der 6. Edition des Festivals, das vor allem für sine Newcomer, mittlerweile aber auch für seine von Experten angesehenen Headliner bekannt ist, werden dieses Jahr auch Suuns und Pissed Jeans mit dabei sein. Die diesjährige Ausgabe des Festivals findet vom 3.-5. Juni statt.

Erstere haben erst vor ein paar Tagen ihre neue Single „Translate“ vorgestellt und so kann man als Fan und Festivalbesucher davon ausgehen, dass man neues Material aufgetischt bekommt. Wem das dann noch nicht schräg genug ist, sollte auf jeden Fall der Band Pissed Jeans einen Besuch abstatten. Denn schon oft totgeschrieben und doch noch immer am Leben: Punk.

>>Das restliche Line-Up findet ihr in unserer angelegten Festival Rubrik.

Die neue Single „Translate“ von Suuns:

Pissed Jeans mit „Bathroom Laughter“ auf dem Pitchfork Festival: