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5 aktuelle Tracks gegen deinen Wochenendkater

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Golf – Zeit zu Zweit

„Wer mag sich schon selbst“, mit folgenden Worten leiten Golf ihren neuen Song „Zeit zu Zweit“ ein und sprechen vielen aus der Seele. Ein Song könnte eine Wochenenddepression nicht besser beschreiben und doch lädt er auch dazu ein an ein paar Tagen einfach einen Gang zurückzuschalten. Die Single ist Bestandteil des Debütalbums Playa Holz, das abwechslungsreiche, deutsche Texte mit tropischen Melodien aus dem Kölner Großstadtdschungel bietet.

Klyne – Don’t Stop

„Don’t Stop“ – die Nacht durchmachen. Eine Thematik die viele unter uns wahrscheinlich kennen. Klyne aus den Niederlanden sprechen vielmehr eine typische Liebesgeschichte an, die anhand der elektronischen Beats und Klangwelten jedoch anders verpackt wird, als man es erwarten würde. Leute die Jack Garratt oder Honne feiern, werden diese zwei Typen auch lieben.

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MSTRKRFT – Party Line

Feiern als wäre es 2005. (Der Song macht auch als Wecker einen hervorragenden Job)

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A.O.S.O.O.N – High Grade

Der Bandname ist ein Akronym für „A Lot Of Something Out Of Nothing“. Das hätten wir geklärt und nun können wir uns dem Song widmen, der gelassener nicht sein könnte. Er plätschert locker vor sich hin, hat eine extrem entspannende Wirkung und vermittelt Hängemattenfeeling. Das Duo selber beschreibt ihren Sound derweil etwas rauer und spricht von „Ghetto Folk“, was aber eigentlich nichts anderes bedeutet als, dass Strömungen wie Hip Hop und Folk und Soul in ihre Musik einfließen. Wir machen uns erst einmal eine Tasse Kaffee und legen uns wieder hin.

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Courts – No Lie

Wir wollten in diesem Artikel echt nicht haten, aber der neue Track von den Stone Roses ist bei uns leider nur semi gut angekommen. Sorry, liebe Indie Nerds! Schlecht ist er nicht, es bleibt aber halt der Verdacht, dass es eine aufgekochte Nummer von vor 20 Jahren ist. Viel eher sollte man deswegen Courts feiern, die momentan wohl innovativste Indie Band in Großbritannien. Reggae, Ska, Rap und Indie. Die Band hat mit ihrer Energie eine ansteckende Wirkung auf uns. Deswegen: „No Lie“ laut aufdrehen und schon sind die Kopfschmerzen passé. Versprochen.

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Der Producer Gundelach veröffentlicht sein neuestes Kunstwerk

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Die neue Single des Norwegers Gundelach heißt „Space Echo“.

Die erste Single des mysteriösen Produzenten wurde unter dem Namen „Spiders“ veröffentlicht und hätte gegensätzlicher nicht klingen können. Anstelle von haarigen Achtbeinern bekommt man wunderschön minimalistische Electro Pop-Töne, die mit einem unvergleichlichen Falsetto gekürt werden. Die Messlatte lag also derart hoch mit der ersten Single, dass es schwer war da noch einen drauf zu setzen.

Gundelach wäre aber nicht Gundelach, wenn er es mit „Space Echo“ nicht geschafft hätte. Die Nummer ist wie es der Titel verrät träumerisch aufgebaut und schleppt sich mit einer Leichtigkeit durch etwas mehr als vier Minuten. Diese sommerliche Gelassenheit die der Song ausstrahlt, transportiert sich schnell auf den Zuhörer und man erwischt sich immer wieder beim Augenschließen. Mehr von Gundelach gibt es in seiner ersten EP, die morgen erscheinen wird.

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Metronomy werden im neuen Song „Old Skool“

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Das fünfte Studioalbum von Metronomy erscheint im Juli.

Es lag in der Luft. Als Joe Mount sich vor einigen Tagen dem Crack Magazine stellte, um ein paar Fragen zu beantworten, war klar, dass man in den nächsten Tagen mit einem neuen Song der Briten rechnen kann. In einem kurzen Ausschnitt, wurde im Interview auch ein kurzer Teaser bereits angedeutet. Am gestrigen Abend hat die Band bei Annie Mac auf BBC Radio 1 ihre neue Single „Old Skool“ vorgestellt.

Der Song ist ein klassischer Metronomy Song mit treibendem Rythmus, leichter Tanzbarkeit und viel Groove und Witz. Mount meinte im Interview mit Annie Mac, dass die Aufnahmen zum neuen Album Summer 08 „the most fun thing I’ve done in a long time“, gewesen sind. Der Song knüpft an die früheren Alben der Band an und soll allen voran Spaß machen und auch die jugendlichen Zuhörer erreichen. Als prominenter Gast taucht Mix Master Mike, den man von den Beastie Boys kennt, auf dem am 1. Juli erscheinenden Album auf.

Die neue Single „Old Skool“ (mit k) und das dazugehörige Video gibt es hier:

Atemberaubende Visuals im neuen Video von Jumo

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Der angehende Future Star Jumo wird noch diesen Monat seine neue  Nomade EP veröffentlichen.

Das Video zu Jumos neuer Single „Desert“ ist das beste, das du diesen Monat sehen wirst. Der in Paris lebende Künstler ist nämlich nicht nur Musiker, sondern auch Teil des Künstlerkollektivs CELA. Das Kollektiv taucht in die Künste des Grafikdesigns, Videoanimation und Lichtkunst ein und so überrascht es nicht, dass der knapp dreiminütige Clip, der in Zusammenarbeit mit der Zeichnerin Nina Guy entstanden ist, ein wahrer Sinnesorgasmus hervorruft. Es werden Ausschnitte aus verlassenen, urbanen Orten gezeigt, die aber durch die grellen, weißen Lichteinflüsse in Form von Doodles wieder neues Leben eingehaucht bekommen.

Martialisch urzeitliche Beats, wie bei einem Marsch, markieren den Song, werden aber durch futuristische Synthesizer wieder in das Hier und Jetzt transportiert und so zerlegt Jumo seine eigenen Stücke immer wieder, um sie dann zu einem neueartigen, aber homogenen, Konstrukt zusammenfließen zu lassen. Mit seiner am 20. Mai erscheinenden Nomade EP wird der Musiker den Fame von Acts wie Mura Masa oder Flume anvisieren und bald schon in der gleichen Liga spielen.

Das Video zu „Desert“ gibt’s hier:

Vimeo

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Liebe Stone Roses, was führt ihr im Schilde?

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Die Anzeichen für eine anstehende Single-Veröffentlichung von The Stone Roses verdichten sich.

Die Zitronenscheibe ist wieder in aller Munde und das nicht erst seitdem Urban Outfitters bedruckte Bandshirts für einen stolzen Preis verkauft und mit Tequila hat es auch eher weniger zu tun. Vielmehr haben zahlreiche Fans der Band Plakate der Band in Großbritannien entdeckt, die sich scheinbar wie ein Virus mehr und mehr verteilen.

Bereits vor Wochen wurde ein ähnliches Phänomen festgestellt. Damals kündigte die Band zwei große Arenashows im Etihad Stadium in Manchester an. Diesmal deutet aber vieles auf eine baldige neue Single von The Stones Roses hin. Vor einigen tagen machte die Nachricht in Form eines Tweets die Runde, dass das Bandmitglied Gary Mounfield einem Fan namens Lewis Jones das Release bestätigt haben soll. Die Anzeichen verdichten sich also und es bleibt zu hoffen, dass es mehr als nur heiße Luft ist.

Die Band Blossoms hat folgende Plakate in einem Plattenladen gesichtet:

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Ein Klassiker darf in diesem Artikel dann auch nicht fehlen:

Verträumt, verträumter, Sväva

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Sväva kündigen ihr Debütalbum an und stellen ihre Single „Summer Haze“ vor.

Fast ein ganzes Jahr lang haben sich Sväva mehr oder weniger im Tonstudio verbarrikadiert, um mit Hochdruck an ihrem Debütalbum zu arbeiten. Mit „Summer Haze“ geht nun ein erster Song aus diesen Ausnahmen hervor und stellt auch gleichzeitig die erste Single des anstehenden Releases dar. Die Niederländer, die sich bereits mit Auftritten auf Festivals wie dem MS Dockville oder dem Eurosonic/Norderslag einen Namen gemacht haben, zeigen warum Fans wie auch Musikkenner sie so lieben.

Bereits nach einen Sekunden versinkt man tief in den veträumten Klängen. Man taucht ab und sieht melancholische Landschaften vor seinem geistigen Auge. Sväva schaffen mithilfe einer ausdrucksvollen Stimme Atmosphäre und demonstrieren zugleich aber auch Stärke. Ihr merkt also, dass der Sound der Niederländer Balsam für die Seele ist und leicht an Acts wie Arthur Beatrice oder Aurora erinnert. Die Single „Summer Haze“ ist ab sofort erhältlich und leitet einen zweiten Song ein, welcher in zwei Wochen folgen soll.

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Premiere: Orchestra of Spheres streamen Brothers and Sisters of the Black Lagoon

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Durch und durch durch: Die wohl verrückteste Band der Welt stellt ihr drittes Album vor.

Wellington ist nicht gerade unbekannt, wenn es um verrückte Musiker geht: Die Liste der Bands, die laut Wikipedia aus der neuseeländischen Hauptstadt stammen, wird von Connan Mockasin und dem Duo Flight of the Conchords angeführt. Harte Konkurrenz, aber Orchestra of Spheres schaffen es trotzdem, noch abgefahrener zu sein als jene Epitome von Kiwi-Awkwardness. Am Freitag erscheint ihr neues, surreal-geniales Album Brothers and Sisters of the Black Lagoon. Wir freuen uns, euch deutschlandweit exklusiv den Vorab-Stream des Albums präsentieren zu können. Vorher sei allerdings ein Wort der Warnung angebracht.

Schaut man sich die Webseite der Band an, legt sich die Stirn nämlich erstmal in Falten. „Ancient future funk from the IS! Warping spatioelastoplasticity with sound!“ klingt so stark over the top, dass man schon von vornherein am Hörgenuss zweifelt. Entgegen aller Erwartungen – und trotz Gegrunze (!) auf „In the Face of Love“ – legitimiert Brothers and Sisters of the Black Lagoon die unverschämte (aber richtige) Feststellung, man fühle sich von Kuduro, Kwaito, Shangaan, Zeuhl, Fela Kuti, „orgasmo brain rave“ und noch einer Handvoll weiterer erfunden klingender Genres inspiriert. Kein Wunder, dass Dan Snaith und Brian Shimkovitz voll drauf abfahren.

Klingt anstrengend, ist es zugegebenermaßen auch. Infos über die Band aus einem Pressetext voller Sätze wie „The mainstream is porn on P.“ zu ziehen, während einem über die Kopfhörer penetrant „Penis!“ zugerufen wird, lässt einen fast durchdrehen. Der Befund nach abgeschlossener Recherche: Die Bandmitglieder heißen Mos Iocos (Synths), ElonalE (Bass), Baba Rossa („biscuit tin guitar“) und Tooth (Drums), wobei live statt Tooth ein gewisser Woild Boin die Schlägel in der Hand hat; Orchestra of Spheres existieren seit 2009, Brothers and Sisters ist das dritte Album und erscheint drei Jahre nach Vibration Animal Sex Brain Music. Ihr habt keine Schmerzgrenze? Dann könnt ihr die Band im Mai und Juni in Deutschland und Umgebung erleben, die Tourdaten findet ihr unten.

Falls ihr immer noch dabei seid, verrate ich euch jetzt ein Geheimnis: Brothers and Sisters ist zwar durch und durch durch, aber auf eine Weise, die die Gliedmaßen in Bewegung bringt und das Gehirn dermaßen durchspült, dass man danach die Welt mit anderen Augen sieht. Die Komplexität von Suuns trifft auf Afro- und Worldbeat, die psychedelische Hypnose von Master Musicians of Bukkake und den heißen Bewegungsdrang von Retro Stefson. Das Krasse von Mangelwurzel bringt den Farbeimer zum Überlaufen. Der Kopf schwirrt immer noch und man wünscht sich in die Normalität von Forever Dolphin Love zurück. Aber keine Chance. Einmal in die außerirdische Schwarze Lagune eingetaucht, holt einen so schnell nichts mehr zurück in die Erdatmosphäre.

Brothers and Sisters of the Black Lagoon:

Orchestra of Spheres live:

16.05. – Bamberg, Alte Seilerei
17.05. – Dresden, Az Conni
18.05. – Erfurt, Frau Korte
19.05. – Bern (CH), Rössli
20.05. – Genf (CH), May In The Park
22.05. – Krefeld, Jazzkeller
10.06. – Eindhoven, Eindhoven Psych Lab (NL)
11.06. – Basel (CH), OFF Bar
12.06. – Genf (CH), Baz’art

Pscht: Drew Vogelsang

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Das erst 17-jährige Wunderkind aus Philly wandelt auf den Spuren eins James Blakes.

Da hat sich unser Soundcloud-Account doch bezahlt gemacht. Eigentlich übersehen wir private Nachrichten auf Soundcloud oft, oder wollen sie teilweise auch nicht sehen, da es sich zum Großteil um schlechte DJs handelt, die einem ihren 0815 Deep House-Mix andrehen wollen. Bei Drew Vogelsang hatten wir aber das große Glück, dass das ansprechende Artwork seiner Single „Days“ uns hat aufhorchen lassen. Hallelujah!

Der 17-jährige Singer/-Songwriter, Producer und Pianist lässt ein schier unendliches Potenzial vermuten. Durch seine 12 Jahre in denen Drew Vogelsang bereits am Klavier sitzt, hat er einen Jazz und Klassik Background und lässt dies deutlich in seine Musik mit einfließen. Gepaart werden diese Noten mit Drum Machines, Ableton und Synthesizern – der modernen Technik eben. Die Coverversion zu James Vincent McMorrows „Cavalier“ hebt seine zerbrechlich gefühlvolle Stimme hervor und erinnert sofort an einen anderen James, nämlich an keinen geringeren als James Blake. Vogelsang kitzelt jede noch so kleine Emotion aus sich heraus und bündelt diese in mitreißenden aber nie überladenen Songs. Man merkt wir kommen aus dem Schwärmen nicht mehr heraus, finden das anlässlich des vorgefundenen Talentes aber auch völlig legitim und so lassen wir das großartige Debüt „Days“ jetzt einfach für sich sprechen.

Für Fans von: James Blake, Frank Ocean, Rhye

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Hör dir das neue Album von James Blake an

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Das neue Album von James Blake gibt es seit Mitternacht im Stream.

Vor etwa drei Jahren hat James Blake sein letztes Album Overgrown veröffentlicht. Seit letzter Nacht ist nun das Nachfolgewerk namens The Colour In Anything online. Bereits am gestrigen Abend hat der Musiker das Release seiner 17-stückigen Platte angekündigt. Außerdem stellte er in einem Interview mit Annie Mac auf BBC1 gleich zwei neue Songs vor. Mit „My Willing Heart“ folgte wenig später ein dritter Song auf Spotify. Die komplette Chronik des gestrigen Abends erfahrt ihr hier.

The Colour In Anything featured Gastauftritte von Justin Vernon (Bon Iver) und Frank Ocean. Vernon gibt in „I Need a Forest Fire“ den Co-Vocalisten und offenbart eine unglaubliche Harmonie der beiden Stimmen. Produziert wurde das Album vom Star-Producer Rick Rubin, der schon mit fast sämtlichen dicken Fischen des Geschäfts zusammengearbeitet hat. Mit The Colour In Anything hievt Blake seinen minimalen Melancholie-Electro auf eine nochmals ungeahnte Sphäre und lässt den Zuhörer tief eintauchen.

Das komplette Album bei Spotify: