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SIND – Irgendwas mit Liebe

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German Indie is dead! Oder doch nicht? Auf ihrem Debüt machen SIND möglicherweise einen kleinen Schritt zu einer großen musikalischen Entwicklung.

Das 21. Jahrhundert im Land der Dichter und Denker: obwohl es unendlich viele Synonyme, Möglichkeiten und grammatikalische Schlupflöcher gibt, ist das Verfassen von deutschen Texten in der Musik eine kritische Angelegenheit. Ohne das Fass zu weit aufreißen zu wollen: die Songwriter-Generation „Menschen Leben Tanzen Welt“ ist für den Rest der muttersprachlichen Künstler, die jenseits von Rap agieren, wohl eher zum Fluch als zum ironisch belächelbaren Segen geworden – wo fangen zusammenhangslose aneinander geschwafelte Phrasen an, wo kriegen sie die Kurve? Um sich vollends von Luftschloss-erbauenden und irgendwie unangenehm romantisierten Zeilen zu distanzieren, hilft es nur, sich mit tatsächlichen Inhalten zu beschäftigen. Klingt machbar, schließlich bietet ein ausgeglichenes Leben und, pathetisch gesagt, dass, was darin zählt, schon genügend Stoff, den es zu Verarbeiten gilt. Die Herausforderung liegt dann darin, sich nicht in leeren Worthülsen zu Verlieren.

Hier kommen SIND ins Spiel. Die fünf Berliner besingen auf ihrem Debütalbum „Irgendwas mit Liebe“ den Zusammenhalt in Freundschaften, den Weg in die Eigenständigkeit oder große und kleinere Alltagskrisen und Begebenheiten in den eigenen 20ern. Da wäre zum Beispiel das Gefühl, nach einer Trennung der Hängengebliebene zu sein und das dringende Bedürfnis, nach einem Neuanfang: die längst in vielen Gehörgängen zum Ohrwurm mutierte Vorzeige-Single „Alpina Weiss“ zeigt dies in lebendigen Wortbildern, in denen leider kein plüschweißes Samtpfötchen vorkommt, auf: „Deine Tapeten sprachen zu viele meiner Bände / Alpina Weiss auf das, was war“.

Die bisher ungooglebare Band beweist auch im auf der Kante zwischen hofffnungsvoll und aussichtslosem „Wir kommen irgendwann an“ oder dem ernüchternden „So allein“ ein Talent dafür, die Dinge, die ihr am Herzen liegt, ohne Peinlichkeiten geradeheraus vorzutragen und sich dabei doch in klug ausgewählten Metaphern zu winden. Dabei bringen sie eine Souveränität mit sich, die, auch wenn musikalisch kaum Gemeinsamkeiten vorliegen, einer von Wanda oder Frittenbude nahekommt.

Begleitet werden die ehrlichen Zeilen von gitarreliebenden Indie-Pop und einer natürlichen Roughness, die irgendwo zwischen Madsen, Kettcar, Anajo und, dank der Zusammenarbeit mit Produzent Zebo Adam auch einer verjährten Version von Bilderbuch liegt – Frontmann Arne klingt dabei häufig so schön väterlich (im besten Sinne) wie der große Marcus Wiebusch. Der Sound und die Dramatik werden nicht zuletzt auch durch die punktgenauen Drums vorangetrieben, das irgendwie wohlige Gefühl handgemachter Bandmusik kommt auf.

SIND bringen deutschen Indie mit ihrem Debüt auch durch das Vermischen vieler Alleinstellungsmerkmale von Anderen, längst ins Herz geschlossenen Bands, auf den Punkt. Und das, obwohl dieser auch wegen mangelndem, brauchbaren Nachwuchs unlängst als tot galt und man sich stattdessen in den vergangenen Jahren lieber auf unsere österreichischen Nachbarn verlassen hat. Vielleicht reicht SINDs gutes Vorbild vorerst noch nicht aus, um einen neuen Trend zu festigen, andererseits muss es nach einer platt-geduldeten Songwriter-Welle im Land der Dichter und Denker auch mal wieder bergauf gehen.

Beste Songs: Alpina Weiss, Irgendwas mit Liebe, So allein

VÖ: 20.04.18 // : RecordJet

Foto: Eye Candy Berlin

Aufregende Acts aus den Niederlanden, die du kennen solltest

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Heute ist Koningsdag in den Niederlanden und was gibt es besseres als ein lekker Biertje und Bitterballen? Richtig – gute Musik. Aus dem Grund haben wir euch ein paar Acts kurz vorgestellt. 

Arp Frique

Es ist nicht das erste Mal, dass wir den Künstler Arp Frique vorstellen. Der in Rotterdam geborene und in Amsterdam lebende Musiker verbindet Space Disco mit Afro Funk und holt sich dafür immer wieder Hilfe von spezialisierten Musiker Collectives. Ein spannendes Projekt, das zeigt wie vielfältig die Szene bei unseren Nachbarn ist. 

Jo Goes Hunting

Jimmy Jo Hueting oder besser Jo Goes Hunting ist einer dieser Musiker denen man manchmal einfach nicht folgen kann. Sein Musikgeschmack ist dermaßen nerdy, dass man selbst bei seinen „Bangern“ erst googlen muss bis man herausfindet um welches Genre es sich handelt. Sein großartiges Album „Come, Future“ ist seit einigen Wochen in Deutschland erhältlich und uns hat er erst kürzlich ein paar Lieblingsplatten vorgestellt.

Amber Arcades

Manchmal lesen sich Wikipedia-Einträge so herrlich nüchtern. „Annelotte de Graaf, bekannt unter ihrem Bühnennamen Amber Arcades, ist eine niederländische Sängerin und Songschreiberin aus Utrecht.“ True, aber es versteckt sich halt einiges mehr hinter dem Projekt der jungen Musikerin. In ihrem früheren Leben hat sie nämlich einen Abschluss in Jura gemacht und produziert jetzt fragil schönen Dream Pop. 

EUT

„Nineties-Nostalgia ist zugegeben kein neues Phänomen und doch klingt die fünfköpfige Band EUT so fresh wie Damon Albarn’s Face noch ausgesehen hat, als Blur gerade so ein neues Ding in der britischen Musikszene geworden sind.“ Besser als der Kollege Dirk Baart von The Daily Indie hätten wir EUT nicht zusammen fassen können. Seine Newcomer-Tipps findet ihr in unserer internationalen Liste.

Palmbomen II

Man muss kein Sprachgenie sein, um herauszufinden, dass Palmbomen übersetzt so etwas wie Palmbau, also Palme bedeutet. Der in Dordrecht geborene Musiker Kai Hugo greift das Bild der Palme als tropisches Element in seiner Musik auf und macht Musik wie damals in Miami Vice. Also zumindest wie man heute denkt, dass die Musik für Miami Vice geklungen haben muss. 

Pip Blom

Ilgen-Nur wurde jetzt schon x-Mal als „Slacker Queen“ vom Feuilleton bezeichnet. Da kommt schon einmal die Frage auf, ob es Pip Blom aus Amsterdam ähnlich geht? Die erst 20-jährige Musikerin macht nämlich lockeren Lo-Fi-Indie mit Mac DeMarco-Attitüde und gilt als niederländisches Pendant zu Gurr. Schlechte Musikvergleiche: Ende. 

Altin Gün

Eine Legende besagt, dass sich der Musiker Jacco Gardner und Jasper Verhulst irgendwann bei einem Gig in der Türkei in den Pop-Sound der 70er verliebt haben soll. Liebestrunken machten sie sich in ihrer Heimat auf, um ein derartiges Projekt zu gründen. Dies nennt sich Altin Gün und ist ein Mix aus türkischem Folk, Disco und Psychedelic Funk. 

The Homesick

Mit dem Album „Youth Hunt“ haben sie im (früheren) Mekka des Indie Rock Großbritannien bereits überzeugt und in ihrer Heimat werden sie schon seit Jahren gefeiert. Was in Deutschland Herxheim und Drangsal ist, ist in den Niederlanden Dokkum und The Homesick. 

Bounty Island

Was erwartet man von einer Band mit dem Namen „Bounty Island“? Richtig, weirde Live-Shows, viel Glitzer, Songs wie „Avocado Girl“ und ein Sound der an manchen Stellen an Parcels erinnert. 

KIEFF

Kieff = „a creep who never knows when to fuck off“ Alleine deswegen gibt es schon sehr viel Liebe von uns. <3

Parcels stellen Song und Video zu neuer Single „Tieduprightnow“ vor

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Cheers Mate – Parcels bedienen das im Video ihres neuen Songs „Tieduprightnow“ das australische Surfer-Klischee und veröffentlichen einen Sommerhit. 

Parcels, das sind fünf Buben, die vor etwa drei Jahren von Australien nach Berlin gezogen sind, um von dort aus die Welt mit ihrer Musik zu beschallen. Ein paar Singles und eine Zusammenarbeit mit Daft Punk später geht es so langsam in Richtung Sommer. Zeit also für die Band einen neuen Song zu veröffentlichen. Dieser nennt sich „Tieduprightnow“ und könnte entspannter und gelöster kaum sein. 

Der Track beginnt mit den schon fast typischen funky Parcels Beats, die immer von einer äußerst jangly Gitarre begleitet werden. Spätestens beim Einsetzen des Gesangs hat man das Schreien der ekstatischen Festival-Meute bereits vor seinem geistigen Ohr. In den letzten Jahren haben sich Patrick Hetherington, Louie Swain, Noah Hill, Anatole Serret und Jules Crommelin selbst ohne Album zu einem Geheimtipp auf Festival gemacht, der längst nicht mehr so geheim ist, wie immer getan wird. 

 

Passend zu „Tieduprightnow“ ist auch das Video sehr laid-back veranschaulicht worden. Tatsächlich ist es das erste richtige Musikvideo der Band, die mit „Overnight“ bereits Millionen von Klicks auf Youtube generieren konnte und dies nur anhand von Lyric-Videos. Der Clip wurde von der französisch-australischen Künstlerin Beatrice Pegard realisiert und bietet alles an Klischees, was ihre Heimat Down Under so hergeben möchte. Gezeigt werden Kängurus am Strand, Koalas in Nahaufnahmen, die man sonst nur von National Geographic kennt und Delfinen. Inmitten dieser Idylle findet man natürlich ein kleines Surfer-Paradies für die Mates wieder. Doch anstatt, dass die leicht bekleideten Surfer ihre Bretter wachsen, radieren sie sie aus und surfen somit quasi auf unsichtbaren Bretten auf den Wellen. Dadurch wird ein kleines surreales Merkmal subtil mit eingebaut und greift die Spontanität der Band auf. „Tieduprightnow“ ist der erste Vorbote aus ihrem Debütalbum, das noch dieses Jahr erscheinen soll. 

Foto: Caroline

It’s Melt again – Gewinne 1×2 Festivaltickets für die diesjährige Edition des Melt Festivals

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Vom 13.-15. Juli holt das Melt Festival Acts wie Florence + The Machine, The xx oder Fever Ray nach Ferropolis. Wir verlosen 1×2 Festivaltickets für die diesjährige Edition.

Eines der freshesten Festivals Deutschlands geht in seine bereits 21. Edition. Vom 13-15. Juli findet im beschaulichen Gräfenhainichen wieder das Melt Festival statt. Wie jedes Jahr lassen es sich die Veranstalter nicht nehmen, wieder mit Hochkarätern angetanzt zu kommen. Neben Florence + The Machine, sind The xx und Fever Ray als Headliner bestätigt.

Da das Melt aber dafür bekannt ist Genres gekonnt miteinander zu kombinieren, sind mit Nina Kraviz, Roman Flügel, Fatima Yamaha, Modeselektor oder The Black Madonna auch wieder Big Names der Techno- und Elektroszene am Start. Vor allem die Djane aus Chicago gilt momentan als der wohl heißeste Act der Szene. Ihre Shows sind im Minutentakt ausverkauft und ihre Sets energiegeladen und stimmungsvoll. Mit Tyler The Creator konnte außerdem einer der spannendsten Hip Hop Acts der letzten Jahre gewonnen werden.  Die alten Hasen von Modeselektor werden ein b2b Set mit Apparat spielen und das Publikum bis spät in die Nacht bei Laune halten.

Doch das Melt wäre nicht das Melt, wenn es nicht auch immer ein Ort für junge, aufstrebende Künstler wäre. Zugegeben kann man sich darüber streiten, ob man Acts wie Rin oder Princess Nokia noch als Newcomer beschreiben sollte. Dennoch findet man mit Mavi Phoenix, Smerz, Rex Orange County oder Gurr neue Musik im Line-Up wieder, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Die Österreicherin Mavi Phoenix kombiniert Streetwear-Romantik mit RnB und Pop und konnte bereits international auf sich aufmerksam machen. Mit Rex Orange County darf man sich ein absolutes Ausnahmetalent live ansehen. Der erst 19-jährige ist eine Art Jack Johnson für coole Leute.

Man darf also gespannt sein, wer im Sammelsurium der Genre-Vielfalt wieder zum Publikumsliebling avancieren wird. Die Headliner Florence + The Machine und The xx sind seit Jahren für ihre starken Live-Auftritte bekannt und spielen dieses Jahr exklusive Sets auf dem Melt Festival. Es ist aber auch durchaus möglich, dass Acts aus der zweiten Reihe wie  Superorganism, Parcels, Mura Masa, Little Dragon, Sevdaliza, Cigarettes After Sex oder eben Rin überzeugen. Das komplette Line-Up findet ihr hier.

The Postie verlost 1×2 Festivaltickets für die diesjährige Edition des Melt Festivals. Die Bedingungen für den Lostopf sind das Liken des FB-Posts, unserer Facebook Page und das Verlinken eurer Begleitung. Der Einsendeschluss ist der 20.05.2018 um 20:00 Uhr. Die Allgemeinen Teilnahmebedingungen könnt ihr hier nachlesen.

Foro The xx: Laura Coulson
Foto Superorganism: Steph Wilson

The Postie präsentiert: Seed to Tree gehen im Mai mit ihrer EP „Unconcerned“ auf Tour

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Alles neu macht der Mai. So auch bei Seed to Tree: Denn die Tour zur aktuellen EP „Unconcerned“ soll auch ein Vorgeschmack auf das kommende Album sein.

Man nehme: ein Luxemburger Quartett, eine Prise Indie-Rock und mische noch ein wenig Dream-Pop hinzu. Als Ergebnis steht da die Band Seed to Tree, die nicht nur auf Platte Bock auf mehr macht, sondern auch live überzeugen will und kann. Letzteres wird nun im Mai umgesetzt und man kann die Boys an den unten angeführten Terminen auf der Bühne erleben. Passend zu den wärmeren Temperaturen, sorgen Georges Goerens, Benjamin Heidrich, Michi Mentgen und Benjamin Renz für den nötigen Soundtrack. Dieser kommt nicht nur mit kräftig viel Gitarrenmusik daher, sondern erinnert auch an britischen Shoegaze der 80er Jahre. Musikalisch lassen sich die Luxemburger zwischen Ben Howard und Bombay Bicycle Club einordnen. Solcherlei Vergleiche sind aber völlig unnötig, denn einen eigenen Namen haben sich die Vier bereits selbst gemacht. Nicht zuletzt auch deswegen, weil sie schon Bands wie Beirut oder The Temper Trap supporteten.

Umso schöner, dass im Mai nicht nur ein Abend eröffnet wird, sondern dieser komplett ausgefüllt werden kann und das mehrfach in Form der hier angekündigten Maitour. Ihr Debütalbum „Wandering“ erschien im März 2015. „Until It Gets Better“ war der erste Song der Platte und auch der, welcher als erstes mit einem dazugehörigen Video veröffentlicht wurde. Als Protagonist fiel damals die Entscheidung auf einen Clown. Obwohl seitdem viel passiert ist, trifft die Melancholie des Clowns auch den Stil der Band. Denn auch Traurigkeit behaftet einige Songs. Trotzdem vermisst man nicht die eingängige Ohrwurmtauglichkeit. So lassen sich sowohl schwermütige Töne finden als auch das Feiern der Leichtigkeit.

Daher reiht sich die aktuelle EP „Unconcerned“ in die bisherige Vita von Seed to Tree wunderbar ein. Zurecht heißt es hier: „Long live the unconverned“, obwohl auch hier der Sieg einer Unsicherheit besungen wird, die beispielsweise darin besteht, die Tür immer einen Spalt offen zu lassen, um auch im Dunklen durch den Lichtschein direkt zu wissen, wo es im Falle einer Flucht entlanggeht. Flüchten muss man bei Seed to Tree aber keinesfalls, denn auf der kommenden Tour lässt es sich ganz bestimmt gut verweilen. Hier werden sie nicht nur ältere Songs spielen, sondern auch die Aktuellen der EP. Spannend wird dann auch der Blick nach vorne: Auch unveröffentlichte Songs des kommenden Albums werden einen Platz auf der Setlist finden. Alles neu macht der Mai also auch bei Seed to Tree zumindest in Form neuer Songs. Das dazugehörige zweite Album der Band soll dann im Oktober erscheinen.

 

Termine für die Maitour:

22.5.18 – Köln, Stereo Wonderland
23.5.18 – Berlin 2018, Musik & Frieden*
24.5.18 – Göttingen, Nörgelbuff*
25.5.18 – St. Peter-Ording, Beach Motel*
26.5.18 – Kiel, Galerie Seepferdchen*
27.5.18 – Hamburg, Prinzenbar Docks
28.5.18 – Hannover, Kultur Palast
29.5.18 – Regensburg, Heimat
30.5.18 – Freiburg, Bar am Funkeneck

(09.6.18 – FZW Indie Night, Dortmund)

*mit Til Fjell

Akustische Liebe – Gewinne 3×2 Karten für das Konzert von Kele im Karlstorbahnhof in Heidelberg

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Nachdem Kele Okereke sich jahrelang elektronisch als DJ und Solo-Künstler ausgetobt hat, taucht er jetzt in die Welt der Singer/-Songwriter ein. Wir verlosen 3×2 Karten für sein Konzert in Heidelberg. 

Es ist, als wäre es gestern gewesen. Vor knapp sieben Jahren hat der Frontmann Kele Okereke von Bloc Party mit „Tenderoni“ erstmals Solo-Material veröffentlicht. Schnell war von Verrat und Betrug der Indie-Szene gegenüber die Rede. Wie kann man als Indie-Hero nur auf die Idee kommen elektronische Musik zu machen? Es ist ja nicht so, als wäre „Mercury“ bereits ein lauter Schrei nach einer Veränderung gewesen. Nach „The Hunter“ und dem Nachfolger „Trick“ aus dem Jahr 2014 tourte der Brite auch immer wieder als Dj in Europa unterwegs. 

Im letzten Herbst gab es dann einen erneuten Stilwechsel. Mit seinem Album „Fatherland“ bewies der Musiker sein Talent als Singer/-Songwriter und sprach zudem auch mit der Stimme der queeren Szene. „Grounds For Resentment“ ist ein wunderschönes Duett, das zusammen mit Olly Alexander (Years & Years) entstanden ist und die Liebesgeschichte eines homosexuellen Paares erzählt. Dies war lang ein verschwiegenes Tabu-Thema in der Musikszene. Man denke nur an die vielen Liebessongs von George Michael & Co. die allesamt immer an die Frauen dieser Welt gerichtet waren. 

Einen kompletten Vorbericht zur 10. Edition des Queer Festival Heidelberg findet ihr hier

Dieses aussagekräftige Album wird Kele am 1. Mai als Headliner der 10 Edition des Queer Festivals Heidelberg live vorstellen. Neben Tracks aus seinem dritten Longplayer soll es außerdem aber auch akustische Versionen seiner früheren Werke geben. The Postie verlost 3×2 Gästelistenplätze für das außergewöhnliche Konzert von Kele im Karlstorbahnhof in Heidelberg. Die Bedingungen für den Lostopf sind das Liken des FB-Posts, unserer Facebook Page und das Verlinken eurer Begleitung. Der Einsendeschluss ist der 29.04.2018 um 20:00 Uhr. Die Allgemeinen Teilnahmebedingungen könnt ihr hier nachlesen.

Es wird keine Vorab-Single von Arctic Monkeys geben

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Arctic Monkeys // © Zackery Michael

In der aktuellen Ausgabe der Mojo berichten die Arctic Monkeys, dass sie keine Radio-Single vor dem Release ihres Albums „Tranquility Hotel Base & Casino“ veröffentlichen werden. 

Am 11. Mai erscheint das sechste Studioalbum „Tranquility Hotel Base & Casino“ der Arctic Monkeys. Bis dahin muss man wohl auch auf neue Musik der Band aus Sheffield warten. In einem Interview in der Mojo teilten Alex Turner und Co. mit, dass es keine Radio-Single geben wird. Das ständige Aktualisieren des Spotify-Feeds der Band wird also damit überflüssig. 

Mehr Information zum Trailer von „Tranquility Hotel Base & Casino“

Alex Turner erklärte in dem Interview, dass ihr Label Domino zusammen mit Jamie Cook (Gitarre) auf die Idee gekommen sei. „Ich verstehe warum, glaube ich“, so Turner. Grund für diese Entscheidung sei das Konzept und der Vibe der Platte. Erst kam heraus, dass die ersten Fragmente beinahe als Solo-Material für Alex Turner gedacht waren. Das sechste Studioalbum unterscheidet sich stilistisch offensichtlich sehr von den vorherigen Platten der Arctic Monkeys. Die meisten Song-Ideen sind an dem Klavier entstanden und so ist zu vermuten, dass es das erste Album der Band werden wird bei dem die Gitarren nicht im Fokus stehen werden. „Tranquility Hotel Base & Casino“ erscheint am 11. Mai via Domino. 

 

Das instinktive politische Handeln – Sunflower Bean im Interview

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„Wenn unsere Musik die Leute inspiriert, ist es der absolute Traum“ – Sunflower Bean erzählen uns von ihrem neuen Album und über die politische Message, die eigentlich nie eine werden sollte.

Vor genau einer Woche, trafen wir die US-amerikanische Band Sunflower Bean in Berlin kurz vor ihrer Live-Show im Rosie Berlin. Was sie zur Bedeutung ihres Titels sagen, wie sie sich weiterentwickelt haben und wie ihre Show das Publikum einheizte, lest ihr im folgenden Interview.

Euer Album „Twentytow In Blue“ entstand während einer spannenden Zeit. Wie würdet ihr den Erschaffungsprozess beschreiben?

Julia: Für diese Platte haben wir uns recht viel zurückgezogen. Vor allem von all dem Geschehen in New York City und vom Stadtleben im Allgemeinen.

Oft ist es so, wenn man in einer großen Stadt lebt, ich denke das trifft auch auf Berlin zu, geht es oft um die Frage „Was geht heute Abend?“, „Was ist gerade angesagt?“. Jeder Abend während unserer letzten Tour war im Endeffekt ein Abend in dem wir sozusagen „ausgegangen“ sind. Für unsere Platte ging es uns hauptsächlich darum, zu verstehen wer wir sind und dafür mussten wir uns zwangsläufig auch ein wenig zurückziehen. Wir haben der Presse nichts erzählt und nur wenige Freunde wussten davon.

Jacob: Wir haben quasi das gesamte Jahr 2017 daran gearbeitet. Zu Beginn des Jahres haben wir angefangen die Songs zu schreiben. Komplett zurückgezogen haben wir uns nicht, da wir einen Arbeitsweg nach Long Island in unser Studio hatten, welcher uns gezwungen hat aus dem Haus zu gehen. Aber wir haben diesen kreativen Flow gespürt und es fiel uns sehr leicht uns darauf zu fokussieren und es ins Studio zu bringen und dort dann aufzubauen.

Wir würdet ihr euren musikalischen Wandel im Gegensatz zu der ersten Platte beschreiben?

Nick: Als wir von unserer ersten Tour nach Hause kamen, waren wir anderthalb Jahre unterwegs in denen wir diese Songs gespielt haben und wir spürten diese kontinuierliche Bemühung all das hinter uns zu lassen und was ganz neues zu erschaffen und zu sehen was uns aktuell inspirierte.  Ebenso kam neues Equipment dazu: Ich hatte einen neuen Verstärker und eine neue Gitarre und Julia eine neue Bass-Gitarre. Da wir damals ziemlich schnell angefangen haben miteinander zu spielen begriffen wir, dass es Zeit war neues auszuprobieren und so kam es, dass Julia lernte wie sie ihre Stimme anders einsetzen konnte und ich fing an die Gitarre anders zu halten…

Julia: Und das hat dir zu Beginn auch ziemliche Schmerzen bereitet…

Nick: Ja es hat mich etwas Zeit gekostet. Es war eine körperliche Herausforderung. Auch konzentrierten wir uns auch mehr auf das Songwriting und auf das was wir nun erschaffen können, jetzt da wir begannen immer mehr eine „Band“ zu sein. Somit haben wir versucht die Sachen anzuwenden in denen wir uns über die Zeit weiterentwickelt hatten.

Julia: Wir haben diesen Brooklyn DIY Hintergrund. Da ging es mehr um die Live-Performance als um das mastern der Songs deswegen mussten wir erstmal lernen wer wir als Band waren. Wir hatten mit der zweiten Platte die Gelegenheit wirklich diesen Studio-Prozess zu genießen und ich denke das ist der große Unterschied. In „Human Ceremony“ haben wir diesen Prozess begonnen, welcher definitiv ein lebenslanger Prozess ist. In „Twentytwo In Blue“ sind wir angekommen und hatten die Möglichkeit kreativer zu sein.

Die Single „I Was A Fool“ auf dem Album „Twentytwo Blue“ in unserer Review

Gibt es ein Wortspiel hinter dem Titel „Twentytwo In Blue“?

Julia: Ich denke der Fakt, dass wir wirklich Platten lieben als Konzept hat eine große Rolle gespielt. Wir lieben es, uns eine Platte von Anfang bis zum Ende anzuhören und das ist meiner Meinung nach etwas, was gegen den Trend geht gerade. Aktuell geht es mehr darum wie gut ein Song in eine Art „Streaming Playlist“ passt. Es ist wie es ist und ich denke der Name hört sich wirklich nach einer Platte an oder einer klassischen Sammlung von Songs. Das ist auf jeden Fall etwas, womit wir gerne spielen und ich denke „Twentytwo In Blue“ ist unsere Art es auszudrücken. Hinzu kommt, dass blau eine relativ wichtige Farbe in dieser Platte ist.

Jacob: Die Songs wurden in einer sehr prägnanten Zeit geschrieben und es spiegelt ebenso unser Alter wieder. Die Farbe Blau passte in dem Zusammenhang sehr gut. Wir haben uns jedoch weniger an den klassischen melancholischen oder traurigen Aspekt orientiert sondern mehr an die Farbe Blau als Ausdruck von Stärke. Es ist mehr so als würdest du an einem Strand stehen und auf den Ozean blicken und der blaue Himmel sieht aus als könne er alles bezwingen: die Wellen und den Wind und alles was dir entgegenkommt. Ich glaube Blau ist eine unterschätzte Farbe. Ich glaube es ist viel mehr als nur traurig. Deswegen sind große Sachen auch blau.

Inwieweit geht eure persönliche Entwicklung mit eurer musikalischen Entwicklung einher?

Nick: Ich denke es ist alles ziemlich verknüpft. Wir haben das zu unserem Leben gemacht. Diese Frage wurde uns bereits gestellt und es ist schwierig…Ich weiß es nicht.

Julia: Unsere persönliche Entwicklung IST unsere musikalische Entwicklung.

Nick: Es ist als würde das eine das andere beinhalten sobald wir etwas Neues über uns selbst lernen. Unsere persönlichen Erfahrungen beeinflussen unsere Musik und diese wiederum unsere Persönlichkeit. Als wir die Platte beendeten und wir zurückblickten merkten wir, dass das, das ist was wir jetzt sind.

„Twentytwo In Blue“ wurde stark von der damaligen politischen Situation in den USA beeinflusst, dennoch wollt ihr in erster Linie die Stimme der Jugend in eurem Land sein.

Julia: Es ist schwer zu sagen, was oder wer aktuell die Stimme der Jugend in den USA ist und ich würde sicher nicht uns an dieser Stelle nennen. Gerade aus dem Grund, weil die USA so reich an den verschiedensten Erfahrungen ist. Weitaus mehr Erfahrungen als drei weiße Kids aus New York City jemals verstehen könnten. Wir haben unsere eigene Bandbreite an Erfahrungen die sich mehr darauf beziehen wie es ist ein Jugendlicher in den USA zu sein und der Versuch zu verstehen welche Form von Stärke wir haben. Das sind die Erfahrungen die diese Platte widerspiegelt. So wie Jacob bereits sagte, haben wir nicht von Anfang an verstanden was wir tun, bis es fertig war und es sich richtig angefühlt hat. Es war instinktiv und es war all das, was wir tun wollten. Natürlich waren es auch politische Gedanken und Gefühle und auch Reaktionen zum Leben allgemein. Diese Kraft ist das, was wir versuchen zu vermitteln und wie wir das ganze auch interpretieren. So wie zum Beispiel in „Crisis Fest“ geht es weniger um dieses „Fuck you, Fuck that“ sondern mehr um die Bedeutung dieser Veränderungen und was wir tatsächlich tun können. Was für eine Stärke haben wir? Wie benutzen wir sie? Das Gefühl das wir auch was tun können. Es geht also mehr um das Verständnis der eigenen Stärke, als die Stimme einer Generation zu sein. 

Fühlt ihr eine politische Atmosphäre im US-Publikum?

Julia: Wenn man auf die Gesamtsituation schaut, sucht man nicht explizit nach einer bestimmten Reaktion. Es gibt allerdings diese unterschwelligen Beobachtungen die sehr interessant sind wie zum Beispiel die Tatsache, dass Leute und vor allem junge Leute sich viel bewusster sind und einen größeren Versuch zur Einsicht anstreben. Die Anteilnahme ist recht unterschiedlich vor allem für farbige Menschen oder Kinder von Immigranten. Für die, ist es sehr sehr echt und man versucht es zu verstehen wie es sich anfühlt. Ich würde es nicht eine politische Atmosphäre nennen sondern mehr ein Zusammenhalt da jeder aktuell seinen eigenen Wandel durchlebt. Viele Leute haben ähnliche Hoffnungen und Ängste wie wir und das ist cool da wir das miteinander teilen können. Man muss zusammenhalten.

Wie unterscheidet sich das US-amerikanische Publikum zum europäischen Publikum? Fallen euch Unterschiede auf?

Julia: Es gibt definitiv immer kulturelle Unterschiede, egal wohin wir gehen. Die Unterschiede werden sogar von Staat zu Staat deutlich.

Nick: Es ist weniger in den Shows bemerkbar sondern mehr in den Erfahrungen drumherum.

Jacob: Ich denke, da wir recht schnell in diese Welt eingetaucht sind, mussten wir auch schnell lernen keine Erwartungen zu haben. Es hängt von den einzelnen ab die zu unseren Shows kommen. Zum Beispiel hatten wir gestern eine Show in Kopenhagen mit einem unglaublich enthusiastischen Publikum. Sie warfen die Hände in die Höhe während wir „Crisis Fest“ spielten…wir können nie vorher sagen was bei einer Show passieren wird.

Julia: Zum Beispiel haben wir keinen blassen Schimmer wie der Abend heute wird. Die Menschen reagieren stark auf „Twentytwo In Blue“. Es ist sehr schön anzusehen wie die Reaktionen sind und wie die Leute mitsingen. Das ist das schönste daran, die Songs live zu spielen.

Was ist euer persönlicher Rückzugsort?

Julia: Lange Zeit war es der Sport und es ist es immer noch allerdings nicht so ausgeprägt, da ich versuche meinen Körper nicht zu sehr zu belasten. In letzter Zeit bin ich sehr naturverbunden geworden. Ich komme aus New York City und das touren mit den Jungs oder die Vorstädte waren lange Zeit die einzige „Natur“ die ich zu sehen bekam. Ich fühle mich sehr entspannt und beruhigt wenn ich außerhalb der Großstadt bin, da jeder Abend auf Tour mit Lautstärke und Dunkelheit verbunden ist. Teil zu sein von etwas natürlichem und ruhigem ist sehr regenerierend für mich. Ich bin mir sicher, dass Leute die auf dem Land wohnen, dasselbe über die Stadt sagen und alles seine Vor- und Nachteile hat. 

Nick: Ich wohne noch bei meinen Eltern in Long Island und wenn ich nicht auf Tour bin, bin ich zuhause in meiner Heimatstadt und es ist wirklich sehr schön. Ich genieße es sehr und ich habe einige sehr enge Freunde aus der High School mit denen ich dann jeden Tag abhänge. Ich höre viele Podcasts und spaziere meinen Hund oder male. Es tut sehr gut keinen Druck zu haben. Und wenn ich will, bin ich in 40 Minuten mit dem Auto in der Stadt und habe das Großstadtleben und sehe andere Freunde in der Stadt. Es ist ein ausgewogenes Gleichgewicht beider Welten. 

Jacob: Wenn ich zuhause bin unternehmen meine Freundin und ich sehr lange Spaziergänge in der Stadt. Zum Beispiel von Zuhause, also von Bushwick, zum Central Park.

Julia: Von deiner Wohnung zum Central Park? Das sind etwa 6 Meilen (12km). Ich bin beeindruckt!

Jacob: Ja, in letzter Zeit haben wir es nicht allzu oft geschafft, da es den gesamten Tag in Anspruch nimmt.  

Julia: Dinge die für viele recht langweilig erscheinen, sind sehr spannend für uns geworden. Ich gehe gerne früh ins Bett oder finde es aufregend mir einen Toaster zu kaufen, einfach weil ich die Freiheit habe es zu tun. Auf Tour kann ich mir nicht einfach einen Toaster kaufen. Ich kann nicht wirklich kontrollieren was und wann ich genau esse. Menschen mögen es, sich einen Ort zu suchen und sich ihr kleines Nest zu bauen.

Nick: Ich mag es mir meinen Kaffe auf die Weise zuzubereiten, wie ich ihn gerne trinke. Und dennoch hat die Routine auf Tour auch etwas besonderes. Du hast einen Ort wo du hingehst, den Soundcheck machst und zurück ins Hotel gehst.

Welches Kompliment hat euch bezüglich eurer neuen Platte am meisten berührt?

Jacob: Als wir unsere erste Show dieser Tour in Großbritannien gespielt haben, kam jemand auf mich zu und sagte: „Weißt du, ohne eure Platte wäre ich wahrscheinlich nicht mehr hier. Eure Musik hat mich genau zur richtigen Zeit aufgefangen und ich hatte wirklich das Gefühl es hat mich gerettet.“ Das hat mich sehr berührt. Es gibt für jeden diese Musik die einen immer auffängt und es ist schön zu hören wenn diese Musik deine eigene ist. 

Nick: Meins ist etwas aufgeblasener. Wir waren auf Tour mit einer Band die sich Sleigh Bells nannte und ich trug immer ein Seidenpyjama auf der Bühne. Nach der letzten Show kam eine Frau auf mich zu die sagte: „Ich liebe deine Pyjamas auf der Bühne. Du wirkst so frei.“ Und es war das netteste was jemals jemand zu mir gesagt hat. Ich glaube genau darum ging es bei den Pyjamas – um diese Gleichgültigkeit. Ich werde oft für meine Outfits kritisiert aber in dem Fall war es ein voller Erfolg.

Julia: Die Frage war auf unsere Platte bezogen nicht auf die Komplimente zu deinen Pyjamas. Jungs! (rollt mit den Augen und lacht) Was ich beeindruckend finde ist zum Beispiel, dass bei Social Media die Grenze zwischen den Fans und uns quasi nicht existent ist. Wenn jemand eine Frage oder ein Kommentar hat kann er es mir direkt zuschicken und ich lese alles davon. Ich erhielt lauter Nachrichten über die Platte im Allgemeinen. Leute teilten mir mit, dass es für sie eine große Rolle im Leben spielt weil sie gerade 21 sind und 22 werden oder so. Ich finde es schön wenn wir unsere Gefühle teilen können und wenn ich merke, dass das was wir mit unserer Musik aussagen möchten von den Leuten verstanden wird und geteilt wird. Die Leute wollen ebenfalls darüber nachdenken. Wenn ich also höre, dass die Musik unseren Fans was bedeutet oder es sie beeinflusst oder inspiriert oder es ihnen Nahe geht, ist das der absolute Traum.

Fotos: Hollie Fernando

Fotos: So war es am 16. April bei Everything Everything im Festsaal Kreuzberg in Berlin

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© Shyleen Ermler

Am 16. April haben Everything Everything zusammen mit Kytes ein lockeres Konzert im Festsaal Kreuzberg in Berlin gespielt. Die Zuschauer konnten sich also auf Indie made in Britain/Bavaria gefasst machen. 

Everything Everything waren nie Everybody’s Darling. Selbst im Boom der britischen Indie-Mania wollte es der Band nie gelingen die Oberfläche des Mainstream zu kratzen. Vielleicht ist es gerade dieser Zustand, der die Musik der Briten so einzigartig macht. Immer wieder erfinden sie ihren Sound neu, bleiben sich dabei aber auf eine eigenartige Art und Weise treu. Am 16. April haben sie neben ihrem aktuellen Album „A Fever Dream“ natürlich auch viele Klassiker wie „Distant Past“ oder „Kemosabe“ gespielt. Als Vorband waren die bajuwarischen Indie-Rocker von Kytes am Start. 

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