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Videopremiere: OTEO demonstrieren in „Walking Blind“ Nähe trotz geografischer Distanz

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Still aus "OTEO - Walking Blind"

Im Video zu „Walking Blind“ zeigen OTEO, dass man in Zeiten von Social Media trotz geografischer Distanz sehr eng miteinander verbunden sein kann. 

Pressetexte sprechen oft von „Reisen“, wenn es um die Produktion von neuem Songmaterial geht. Doch selten ist die Phrase so wortwörtlich zu nehmen wie bei OTEO aus Köln. Knapp 6000 Kilometer trennten Alvin Paris and Matteo Luis während des Prozesses ihrer ersten EP „Walking Blind“. Von Marrakesh nach Berlin, von New York nach Köln – kein Weg war den beiden Musikern zu lang. 

Was ein solcher Kraftakt mitbringt, zeigen OTEO in ihrem neuen Video zur gleichnamigen Single „Walking Blind“. Schnipsel aus ihren jeweiligen Alltagen zieren das in drei geteilte Bild. In der Zentrale des Bildes sieht man die beiden Musiker, die offensichtlich in einem Facetime-Call gefangen sind. Um sie herum schwirren Erinnerungen herum – mal positiv, mal absurd. Das Video feierte am Tag der Releaseshow ihrer EP Vorpremiere im kleinen Kreis.

Die Single ist einer von fünf Songs aus der ersten EP des Kölner Duos. Analytisch und minimalistisch kommt der Sound auf „Walking Blind“ daher, was vielleicht auch mit der Vergangenheit des Produzenten Matteo Luis zusammenhängen mag. Er tauschte sein Mathematik Studium gegen eines der Musik ein und ließ letzten Endes doch das Herz sprechen. Und das Herz findet man auch auf „Walking Blind“ wieder. 

Die Videopremiere zu „Walking Blind“ von OTEO gibt’s hier:

A$AP Rocky bestätigt mit dem Video zu „Kids Turned Out Fine“ seinen Status als Art-Rapper

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Still aus "Kids Turned Out Fine" von A$AP Rocky.

Mit dem Wort Künstler lässt sich das Dasein eines A$AP Rocky eigentlich gar mehr nicht fassen. Eigene Performance-Art im Museumskontext, Hip-Hop-Experimente und ein Musikvideo-Gesamtkunstwerk sind verantwortlich dafür. Jetzt hat der New Yorker Rapper ein neues Video veröffentlicht. „Kids Turned Out Fine“ stammt vom 2018 erschienenen Album „Testing“.

Das Experiment gehört wohl zu den großen Leidenschaften von A$AP Rocky. Egal ob es sich jetzt um das Experimentieren unter Einfluss synthetischer Rauschmittel oder das artsy Experimentieren mit unterschiedlichen Genreeinflüssen oder Feature-Gästen handelt. Sein drittes Album „Testing“ spiegelt Zeitgeist wieder und kommt dabei tatsächlich gänzlich ohne Trap- und Autotune-Verformungen aus. Eigentlich macht der New Yorker genau das Gegenteil und experimentiert in altbewährter Sample-Hip-Hop-Tradition.

„Kids Turned Out Fine“ ist ein wunderbares Beispiel dafür. Der Song, der als smoother Entspannungstrack beginnt bewegt sich irgendwann in tiefe, verzerrte Klangwelten weiter und erhält dadurch einen verträumt-hängengebliebenen Ton. Inhaltlich geht es darum, dass sich Eltern eigentlich keine Sorgen um ihre Kinder machen sollten, denn am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende. Das predigten ja schon andere vor A$AP Rocky.

Das Video zu „Kids Turned Out Fine“ greift unterschiedliche Facetten und visuelle Stimmungen von anderen Videoveröffentlichungen des aktuellen Albums „Testing“ auf. Am Ende bricht A$AP Rocky aus diesen statischen Simulationen aus.

Seht euch hier das Video zu „Kids Turned Out Fine“ an:

Mit „Big“ liefern Fontaines D.C. erneut ein kurzes brachiales Gitarrenschaupiel aus Garage, Punk und Indie

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Fontaines D.C. // Press Pic

Es braucht genau 10 Sekunden, bis dass sich „Big“ in unseren Köpfen festgesetzt hat. Mit der aktuellen Single geben Fontaines D.C. weitere Einblicke in ihre kommendes Debüt „Dogrel“

„Dublin in the rain is fine“, singt Grian Chatten immer und immer wieder zu Beginn von „Big“, während man im dazugehörigen Video einem kleinen Jungen folgt. Der 11-jährige ist der Nachbar von Grian. „We felt that great ambition was a sickness”, erläutert die Band im Bezug zum Clip. „And we got Grian’s 11-year-old next-door neighbor to say it to you all because he’s got the presence of a hundred frontmen.“ Dabei richtet der Junge immer wieder den Blick zur Kamera, während er die Textzeilen mimt und durch einen Vorort von Dublin rennt.

Nicht einmal zwei Minuten geht der Clip und entfaltet doch seine ganze musikalische Wirkung. So schaffen es Fontaines D.C. schon in den ersten 10 Sekunden, sich mit der eingängigen Post-Punk-Hymne in unseren Köpfen festzusetzen. Mit ihrem unruhigen und zugleich melodischen Gitarrensound haben sich Fontaines D.C. in den letzten zwei Jahren in die Herzen zahlreichen Garage-Punk-Liebhaber gespielt und beweisen, dass Dublin mehr zu bieten hat als nur Guiness und folkige Singer-Songwriter in Pubs.

Das rhythmische nach vorne treibende „Big“ reiht sich dabei in die bisherigen Veröffentlichungen der Dubliner Band ein, die alle auf dem Debüt „Dogrel“ enthalten sind, das am 12 April via Partisan Records erscheinen wird. Neben dem Datum und der Tracklist veröffentlichten Fontaines D.C auch gleich das Artwork der Platte. Zu sehen ist darauf eine Momentaufnahme in schwarz-weiß aus einem Zirkus, das einen Artisten bei der Dressur mit zwei Ponys zeigt.

Tracklist: Fontaines D.C. – „Dogrel“

01. „Big“
02. „Sha Sha Sha“
03. „Too Real“
04. „Television Screen“
05. „Hurricane Laughter“
06. „Roy’s Tune“
07. „The Lotts“
08. „Chequeless Reckless“
09. „Liberty Belle“
10. „Boys In The Better Land“
11. „Dublin City Sky“

Artwork:

Verfolgt Grian’s Nachbarn in „Big“ durch Dublin:

Premiere: Jackie Charles gibt mit „Time Travel“ weitere vielversprechende Einblicke in ihr Debüt

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Jackie Charles // Press PIc

Eingängie Synthies, hallende Gitarren und viel Atmosphäre – Auch mit „Time „Travel“ siedelt sich Jackie Charles im illusiven Dream-Pop-Bereich an und präsentiert einen weiteren Vorboten auf ihr kommendes Album.

Zwischen zuckersüßen Melodien, kalten Synthiewellen und eingängigen Gitarrenrhythmen findet sich Jackie Charles, das Alter Ego und Band der norwegischen Singer-Songwriterin Kaja Bremnes. Mit ihrem süffigen Dream-Pop-Sound erinnert die Wahl-Berlinerin wahlweise an David Bowie, The Cure und Alvvays bis hin zu Ariel Pink. In ihren nihilistischen Texten besingt Jackie Charles, wie gut es sich anfühlt, wenn alles Scheiße ist. Auch in „Time Travel“ rechnet die Norwegerin brutal mit dem Erwachsenwerden ab und den damit verbundenen Erlebnissen und Emotionen. „Haven’t you ever wanted to travel back to a time when things were less complicated and you felt safe, even if that time perhaps never existed?“, heißt es in einer Zeile des Songs.

„Time Travel“ ist nach „Birthday Song“ der zweite Vorbote auf das kommende Debütalbum der Norwegerin. „Future Fantasies“ erscheint am 12. April. Aufgenommen wurde das Album in der Villa von Rudi Schenker  -Gitarrist der legendären The Scorpions. Es ist eine Hommage an schlechte Geburtstage und flauschige Ledersofas. Anlässlich der Album-Veröffentlichung tritt Jackie Charles am selben Tag im Londoner Islington Club gleich auf und präsentiert dabei gleich die neuen Songs auf ihrer Release-Party.

Premiere: Hört euch hier die aktuelle Single „Time Travel“ an:

Exklusive Premiere: JYLDA trifft euch mit dem düsteren „Torrential River“ Mitten ins Herz

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JYLDA // Press Pic

Urbaner Dark-Pop trifft auf elektronische Soundschichten – In „Torrential River“ verarbeitet JYLDA nicht nur atemberaubend ihren Herzschmerz, sondern gibt auch einen ersten Vorgeschmack auf ihre Debüt-EP.

Die Jahre ihres Opern-Studiums hört man der deutsch-italienischen Sängerin an. Genauso wie ihre Liebe zum Herumexperimentieren mit verschiedenen Soundsschichten, so kombiniert JYLDA spielerisch aus minimalistischen Klängen große eingängige Popsongs. Auch die aktuelle Single „Torrential River“ spiegelt die Experimentierfreude der Wahl-Londonerin wider. So startet der Song regelrecht emotionsgeladen und minimalistisch, bevor er im Refrain durch düstere elektronische Klänge in einen Nebel aus Sound abdriftet. Dabei verarbeitet JYLDA künstlerisch ihren Liebeskummer einer unerwiderten Liebe und lässt den Hörer an dem Kontrollverlust der eigenen Affekte buchstäblich in ihrer Musik teilhaben.

„Torrential River is a documentation of heartbreak and of unrequited love – which is always the death of a dream. It’s the fight against something that feels like failure but is out of your control“, so JYLDA über ihre neue Single. „The lyrics play with this imbalance, but the music evolves into a new world, becoming more and more upbeat. Because the only escape to resurrection is the dance. It was quite similar in the writing process. The first demo of this song was a slow ballad and then turned into a dance song in the end. The further you go into the song the more it distances itself from the original meaning and comes about liberation and rebirth. After all, when things break they can be rearranged in a collage of new meaning and power.“

Der neue Song ist die erste Veröffentlichung der deutsch-italienischen Sängerin, seit ihrem Umzug nach London im Jahr 2017. Seit der räumlichen Veränderung arbeitet die Musikerin kontinuierlich mit diversen Künstlern, darunter Blakey, Ah!Kosmos, Hugh und Kirk Spencer an neuem Material. „Torrential River“ ist dabei ein erster Vorgeschmack auf die Debüt-EP „Twitch“, die im Frühjahr erscheinen soll. Zu sehen ist JYLDA bisher nur auf einer einzigen Show im Mai in Berlin. Dabei gibt es aber bestimmt schon den ein oder anderen neuen Song der Dark-Pop-Künstlerin zu hören.

Tourdaten:

18.04.2019 – London, Warehouse
03.05.2019 – Berlin, Secret Warehouse Location

Die Premiere von „Torrential River“ gibt’s hier:

 

Premiere: Anger beweihräuchern mantraartig die Liebe in ihrem neuen Song „Love“

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Anger sind Newcomer aus Österreich.
Anger // Presse

Anger aus Österreich entführen euch im Video zu „Love“ in die dunkelsten Ecken einer Liebeskammer. 

Liebe ohne Metal – bei dem Bandnamen von Nora Pider und Julian Angerer liegt der Verdacht nahe, dass man es mit einer Metal-Band zu tun. Tatsächlich aber liefert das Duo aus Österreich mit „Love“ eine fantastische, düstere Indie-Hymne ab. Mantraartig beweihräuchern das Thema der Liebe in der zweiten Single aus ihrem bevorstehenden Debütalbum. „Love love love is all I Need. Turn me on, turn the fire on“, singen sie mit verschmelzten Gesangsstimmen. 

Im Video zu „Love“ nehmen Anger einen mit auf eine schwarze Liebesmesse. Es werden Rosen verstreut, das Make-Up wurde dick aufgetragen und der Tonfall ist pathosgeladen und wild zugleich. Durch das Teilen der Gesangslinien entsteht eine androgyne Stimmgewalt, die die beiden Protagonisten zu einer einzigen Person werden lässt. Gedreht wurde die mysteriöse Messe im Wiener Hotel Orient. Produziert wurde „Love“ von Zebo Adam (Bilderbuch, Flut) an den Reglern. Jakob Herder von Flut hat das Schlagzeug eingespielt. 18.02.2019 spielen Anger im ehrwürdigen Radiokulturhaus in Wien eine Homecoming Show.

 

Die Premiere zu „Love“ von Anger gibt es hier:

Snail Mail spielt auf dem Maifeld Derby 2019

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Snail Mail // © Micheal Lavine

Erst gestern hat Lindsey Jordan alias Snail Mail ihre Tourdaten für 2019 bekannt gegeben. Mit dabei ist unter anderem ein Auftritt auf dem diesjährigen Maifeld Derby. Das Festival hat die junge Künstlerin gestern offiziell angekündigt.

Nachdem das Maifeld Derby Anfang Dezember mit der ersten Bandwelle bereits einige große Headlinder wie The Streets bekannt gegeben hat, wurde für 9. Auflage des Festivals vom 14. bis zum 16. Juni nun außerdem Snail Mail bestätigt. Mit der jungen Amerikanerin darf sich das Publikum auf eine der aufregendsten Newcomerinnen des vergangenen Jahres freuen – ihr melancholischer LoFi-Rock hat sie bereits jetzt zu einer festen Größe der Indie-Szene gemacht. Ihre Debütsingle „Pristine“ findet ihr deshalb auch unter unseren 50 besten Songs des Jahres 2018.

Gemeinsam mit Snail Mail zieren das Line-Up des Maifeld Derbys bereits folgende Künstler: The Streets (UK), Von Wegen Lisbeth (D), Parcels (Aus), Tocotronic (D), Teenage Fanclub (SCO), HVOB (AT), Kevin Morby (USA), The Twilight Sad (SCO), Stephen Malkmus & The Jicks (USA), Alcest (FR), Mavi Phoenix (AT), Alela Diane (USA), Captain Planet (D), Raketkanon (BE), International Music (D), Novaa (D), Komfortrauschen (D), Linus Volkmann (Lesung), TomBerlin (USA), Odd Couple (D), P.A. Hülsenbeck (D), Wayne Graham (USA), ZA! (ES), Yin Yin (NL), Schreng Schreng & La La (D), Flourishless (D)

„Let’s Find An Out“ von Snail Mail gibt’s hier:

The Postie präsentiert: Kytes gehen im Frühsommer auf Tour

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Kytes // © Valerie Schweitzer
Kytes // © Valerie Schweitzer

Im Mai und Juni geht es für die Münchner Band Kytes durch Deutschland, Österreich und die Schweiz auf Tour. Immer mit dabei: die neue EP „Frisbee“.

Während es momentan wohl im Trend ist selbst Musik als „handgemacht“ zu verkaufen, gibt es auch Bands, die ihre Musik selber produzieren – und das ohne sich groß damit zu rühmen. Ein Beispiel dafür ist Kytes aus München. Ende Januar hat die Band mit „Frisbee“ eine neue EP veröffentlicht und sich zugleich an neue Ufer gewagt. Der neue Sound ist keine Reminiszenz an vergangene Indie-Tage, sondern weist deutliche Spuren von Funk und an manchen Stellen sogar von Hip Hop-Beats auf.

Geschrieben haben Kytes die Songs in München, Wien und Amsterdam. Anschließend wurden die neue Stücke im eigenen Homstudio ausproduziert. Die Atmosphäre des Studios im Grünen und die Nähe zur Isar spielten eine entscheidende Rolle im neuen Sound der Band. Im Frühsommer wollen sie die neuen Songs live mit ihren Fans feiern und verzichten dabei natürlich nicht auf die alten Klassiker.

The Postie präsentiert Kytes auf Tour:

03.05.19 – Wolfsburg, Sauna Klub
09.05.19 – Hamburg, Molotow
10.05.19 – Dresden, Wettbüro
11.05.19 – Erfurt, Engelsburg
16.05.19 – Würzburg, Cairo
18.05.19 – Salzburg (AT), Rockhouse /w Steaming Satelites
23.05.19 – Mainz, Schon Schön
24.05.19 – Baden (CH), Werkk
25.05.19 – Arbon (CH), Grillentanz Festival
29.05.19 – Berlin, Privatclub
30.05.19 – Linz (AT), Posthof
31.05.19 – Wien (AT), Arena
01.06.19 – Schloss Kaltenberg, Puls Festival

Die aktuelle Single „Take It Easy“ von Kytes gibt’s hier:

 

James Blake veröffentlicht neues Video zu „Mile High“

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Still aus "Mile High" von James Blake

Am 18. Januar feierte „Assume Form“ von James Blake sein Release. Heute erscheint das neue Video zum Song „Mile High“, dem Feature mit Travis Scott und Metro Boomin.

Im Video zu „Mile High“ treffen sich James Blake und Travis Scott im gleichnamigen Café auf eine Tasse Tee zum Plaudern. Nach einem kurzen Smalltalk – oder vielmehr einem alltäglichen Monolog seines Gegenübers – driftet James Blake jedoch mit seinen Gedanken ab: Während er in seine Tasse starrt, verwandelt sich die Umgebung in eine düstere Unterwelt. Die beiden Freunde finden sich urplötzlich in einem unendlichen Schwarz wieder, das weder Zeit noch Raum zu kennen scheint. Erst zum Ende des Videos holt Travis Scott seinen Kumpel zurück in die Realität.

Die psychedelische Stimmung des Videos passt herrlich zum teils fast hypnotischen Crooner-Gesang der beiden Künstler. So wie sich James Blake im Strudel seiner Teetasse verliert, kann sich auch der Zuhörer in der weiten Klanglandschaft verlieren, die hier entsteht. Inszeniert wurde das Ganze von Nabil, der vor allem für seine Videoproduktionen für JAY-Z, Frank Ocean, Kanye West oder Daft Punk bekannt ist.

Hier könnt ihr das Video zu „Mile High“ ansehen: