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Search Yiu liefert mit „Würde für dich sterben“ den einzig würdigen Soundtrack für deinen Valentinstag

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Search Yiu // © Nora Hollstein
Search Yiu // © Nora Hollstein

„Würde für dich sterben“ von Search Yiu ist eure leidende Stimme auf Spotify – und das an Valentinstag. 

„Würde für dich sterben, was nicht ist, kann noch werden“, prophezeit Search Yiu mantraartig in seinem neuesten Song. Schnell ist klar, dass der in Berlin lebende Musiker einen Valentinstag-Track der anderen Art geschrieben hat. Es geht nämlich um Liebe und zugleich auch um Abneigung. „Ich brauch hier niemanden. Die Liste ist schon voll“. 

Folgende Line bringt den durch melancholisch anmutende Beats geprägten Song noch auf eine weitere Ebene. Produziert wurden sie von RIP swirl.  Fast humorvoll kratzt Search Yiu am allgemeinen Image von Musikern. Auf einmal möchte dir jeder nah sein, jeder möchte auf die Gästeliste. Dabei würde Search Yiu am liebsten doch nur für die eine sterben. „Würde für dich sterben“ ist nach „Wieso“ der zweite Song, den der Musiker dieses Jahr veröffentlicht hat. 

„Würde für dich sterben“ von Search Yiu im Stream:

Das Maifeld Derby leitet mit Hot Chip und Balthazar eine neue Bandwelle ein und kündigt Pause an

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Treten auf dem Maifeld Derby auf: Balthazar
Balthazar // Presse

Das Maifeld kündigt nicht nur insgesamt 14 neue Acts an, sondern bestätigt auch, dass das Festival im kommenden Jahr 2020 nicht stattfinden wird.

Es gibt Tage an denen man nicht so recht weiß, ob man sich freuen oder doch besser weinen soll. Die Veranstalter des Maifeld Derbys bringen ein mit ihren Neuigkeiten in genau diese Lage. Die positive Nachricht ist, dass das dieses Jahr Hot Chip auftreten werden und vielleicht sogar neues Material im Gepäck haben. Zudem kommen die Belgier von Balthazar nach Mannheim und treffen im Line-Up außerdem auf Acts wie Monolink, Yassin oder Gurr. Ein paar Tage zuvor wurde mit Snail Mail bereits eines der musikalischen Highlights des vergangenen Jahres bestätigt. 

Die schlechten News für Musiklieber ist, dass das Maifeld Derby im kommenden Jahr nicht stattfinden wird. Der Gründer und Veranstalter Timo Kumpf gibt in seinem Statement rein persönliche Gründe an. „Ich bin müde und brauche einfach eine Pause, um dann wieder mit gewohnter Leidenschaft eine fette Jubiläumssause zu schmeissen“, heißt es im Pressetext. Die Pause ist wohlverdient und sollte die Vorfreude auf die diesjährige Ausgabe nicht maßgeblich trüben. Tagestickets für das Maifeld Derby sind ab sofort erhältlich. 

Die komplette Bandwelle im Überblick: Hot Chip (UK), Balthazar (Bel), Monolink (D), Amyl And The Sniffers (Aus), Niklas Paschburg (D), Snail Mail (USA), De Staat (NL), Stonefield (Aus), Black Sea Dahu (CH), Ava Luna (USA), Postcards (LBN), Yassin (D).

In einer vorherigen Welle hatte das Maifeld Derby bereits Acts wie The Streets oder Tocotronic bestätigt. 

„Fever“ ist ein Ausschnitt aus dem neuen Album von Balthazar:

Lea Porcelain liefern beeindruckendes Bildmaterial zu „The Love“

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Still aus
Still aus "Lea Porcelain - The Love"

Der Illustrator Jakob Schmidt saß die letzten sechs Monate an der visuellen Umsetzung zu „The Love“.

Lea Porcelain haben sich in den letzten Wochen und Monaten immer rarer gemacht, um an ihrem neuen Album zu arbeiten. Bevor das Duo im April und im Mai wahrscheinlich mit dem neuen Material auf Tour gehen wird, veröffentlichen sie erst einmal ein Video zu „The Love“.  

Der Song war Teil ihres Debütalbums „Hymns To The Night“ und wurde nun von Jakob Schmidt visuell in Szene gesetzt. Der Künstler versteht es in Werken wie „Planemah“ oder eben dem Musikvideo zu „The Love“ Wirklichkeit und Fiktion miteinander zu verschmelzen. Der Clip zeigt den Roadtrip zweier androgyner Wesen. Die beiden strotzen trotz zahlreicher Ereignisse pure Gleichgültigkeit aus. Dennoch lässt die Angst sie immer enger werden. Gegen Ende von „The Love“ vereint sie der Kosmos.

Das animierte Video zu „The Love“ von Lea Porcelain gibt’s hier:

 

Post Malone, James Blake & Co. – das Sziget Festival bestätigt 28 neue Acts

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James Blake // © Amanda Charchian
James Blake // © Amanda Charchian

Neben den ganz großen Namen wurden auch musikalische Highlights wie Roosevelt, IAMDDB oder Yellow Days für das Sziget Festival im Ungarn bestätigt.

Politisch gesehen sieht sich das Sziget Festival als Insel in einem Landen in dem politisch stürmische Zeiten herrschen. Passend zu diesem Statement könnten auch die Ankündigen für das Line-Up kaum diverser sein. Von großen Namen wie Post Malone oder James Blake, bis hinzu Kenner-Acts wie Yellow Days, Roosevelt oder Wanda. Neben den 28 Acts wurde zudem der Vorverkaufsstart für den begehrten Citypass gegeben. Denn selbst der musikhungrigste Mensch bekommt nach einer Woche Campingplatz möglicherweise einen Lagerkoller. Mit dem Citypass lässt sich nämlich auch Budapest erkunden.

Das Festival findet vom 7. bis zum 13. August statt und lockt jährlich 400.000 Besucher an. Die 28 bestätigten Acts sind: Post Malone, James Blake, Franz Ferdinand, Wanda, Roosevelt, Razorlight, Vini Vici, Years & Years, W&W Sigala, Tove Lo, Xavier Rudd, Welshly Arms, Elderbrook, Carnage, Masego, Jain, Yeasayer, Tove Styrke, IAMDDB, Protoje, Anna of the North, Hucci, Richi Hawtin, Fakear, Valeras.

In einer vorherigen Bandwelle wurden noch weitere Acts bestätigt.

Das neue Video von James Blake zu „Mile High“ gibt’s hier:

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Charlie Cunningham veröffentlicht neuen Song „Permanent Way“

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Charlie Cunningham // © Lena Stumpf

„Permanent Way“ ist die erste neue Singleveröffentlichung nach seinem Debütalbum „Lines“, welches im Januar 2017 erschien. Damit liefert er einen warmen Wintersound, den der Februar noch einfordert.

Charlie Cunningham ist nur vermeintlich einer von den sentimentalen Gitarrenmusikern, die es eigentlich schon genug zu geben scheint. Dass diese Einordnung falsch ist, bewies er mit seinem Debütalbum „Lines“, das vor zwei Jahren veröffentlicht wurde. Denn der Brite ist alles andere als langweilig. Er macht die Art von Musik, die musikalisch reduzierter, dafür aber stimmlich sehr erwärmend daherkommt. Genau das Richtige also, wenn man eine akustische Pause von den winterlichen Temperaturen möchte.

Der Titel seines ersten Albums „Lines“ und der Name der jetzigen Singleveröffentlichung „Permanent Way“ lassen eine Vorliebe für eindeutige Wege und Gradlinigkeit vermuten. So vorausschaubar sind seine bisherigen Erfahrungswerte aber nicht: Für zwei Jahre verschlug es ihn nämlich beispielsweise ins spanische Sevilla. Dort erlernte er Flamenco-Gitarre. Sein Können an diesem Instrument kommt daher nicht von irgendwoher, sondern erklärt im wahrsten Sinne des Wortes auch die in seiner Musik enthaltene Wärme.

Ob und wann ein zweites Album erscheinen wird, ist noch nicht bekannt. Die Veröffentlichung des Songs „Permanent Way“ wurde von ihm erst gestern und somit sehr spontan über Social-Media-Kanäle angekündigt. Überraschungen ist man jedoch schon von diesem Künstler gewohnt, einige Konzerte der Tour mit seinem letzten Album fanden an außergewöhnlichen Orten wie Kinos, Kirchen oder Theatern statt. Als Vorbote darf man den Song aber sicherlich verstehen.

Hört hier „Permanent Way“ von Charlie Cunningham:

Premiere: Kid Dad zelebrieren mit ihrem neuen Song „Naked Creatures“ Gegensätze

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Nach dem überraschend balladenartigen „The Wish Of Being Alone“ mit beeindrucken Landschaftsaufnahmen folgt nun ein gitarrenverliebter, vorantreibender Song inklusive Musikvideo der Band aus Paderborn.

Energetische Vibes die sowohl von Vieths Gesang als auch von der virtuosen Instrumentierung verströmt werden und Live-Performances, die in jeder Hinsicht für Gänsehaut sorgen: seit dem Erscheinen ihrer EP „Disorder“ 2017 sorgen Kid Dad mit ihrer Mischung aus Grunge, Shoegaze und atmosphärischer Finesse für frischen Wind im Gitarrensound. Auch mehrere Singles mit kunstvoll in Szene gesetzten Videos sind seitdem erschienen – „Naked Creatures“ ist der neueste Streich der Band. Mit dabei ist wie in vorangehenden Videos auch der mysteriöse Aluminium-Mann.

Organisch & Außerweltlich

„Naked Creatures kombiniert so ziemlich alles, was uns aktuell fasziniert“, erzählt uns Sänger Marius Vieth zum neuen Song. „Vor allem Gegensätze wie laut & leise, organisch & außerweltlich oder Geflüster & Chöre. Und ganz nebenbei steckt in ihm mehr Zeit und Arbeit, als in jedem unserer anderen Songs. Er beschreibt ein heftiges Gefühl der Machtlosigkeit und Ohnmacht – ein wichtiges Thema für uns und wenn man genau hinschaut, ist es omnipresent.“

Ende Februar sind Kid Dad auf UK-Tour, im Frühjahr habt ihr auch wieder hierzulande und in direkte Umgebung die Möglichkeit, Kid Dad live zu sehen. Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

27.02.2019 – Darmstadt – Oetinger Villa
28.02.2019 – Stuttgart – Kap Tormentoso
01.03.2019 – AT Sankt Georgen – Fümreif
02.03.2019 – AT Linz – Secret Location
03.03.2019 – Hamburg – Astra Stube
07.03.2018 – Kiel – Schaubude
08.03.2019 – NL Capelle aan der Ijssel – Capsloc
09.03.2019 – Münster – Gleis 22
13.07.2019 – Fulda – Propsteipop Festival

Die Premiere zu „Naked Creatures“ von Kid Dad gibt’s hier:

Indie-Tänzer aufgepasst: Two Door Cinema Club teasern neue Musik an

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Two Door Cinema Club teasern neue Musik an
Still: Instagram Two Door Cinema Club

Two Door Cinema Club haben ein viertes Album über ihre Social Media-Kanäle angekündigt. Erste Eindrücke in neues Material gibt es auch schon. 

Die Uhr schlägt Two Door Cinema Club! Die Iren haben sich heute Abend mit einem farbenfrohen Teaser zurückgemeldet. Knapp drei Jahre ist es her seit das Trio mit „Gameshow“ ihr letztes Studioalbum veröffentlicht hat. Die Platte konnte medial nicht mit den beiden vorherigen Alben mithalten und so durfte man sich als Fan der Band durchaus um eine Rückkehr sorgen. 

Im neuen Teaser geben sich Two Door Cinema Club motiviert und entschlossen und schreiben verheißungsvoll „Album 4 – who’s ready?“ unter den farbenfrohen Clip. In den 44 Sekunden sind allerlei Retro-Gegenstände zu sehen, die trotz ihrer Verschiedenheit alle den gleichen Output haben – sie machen auf das neue Album der Band aufmerksam. Sei es ein Wecker, eine Polaroid-Kamera oder ein einfaches Telefon. Untermalt wird es durch einen leicht geschärften Sound der Band, der zwar noch immer tanzbar daherkommt, jedoch kantiger und elektronischer wirkt. Die Zeit des seichten Indie-Pops scheint vorbei zu sein.  Wann erste Songs erscheinen werden, ist noch nicht bekannt.

Den Teaser von Two Door Cinema Club sehr ihr hier:

 

 
 
 
 
 
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Warum „L’impossibile“ von Fil Bo Riva sein bisher bester Song ist

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Still aus:
Still aus: "Fil Bo Riva - L'impossibile"

Die neue Single von Fil Bo Riva spaltet seine Fangemeinde. Dabei ist es wichtig und richtig, dass der Musiker neue Wege in seiner Musik geht.

Musikalische Weiterentwicklung ist nicht immer einfach. Sobald ein Künstler sich von seinem ursprünglichen Stil auch nur minimal abwendet, hagelt es oft Kritik und Hass. Dies musste nun auch Fil Bo Riva am eigenen Leib erfahren. In seinem neuen Song „L’impossibile“ singt er nicht nur erstmals in seiner Muttersprache Italienisch, sondern verwendet auch noch das verhassteste Tool der Gitarrenmusik: Autotune.

Was in anderen Genres, allen voran dem Hip Hop, längst als akzeptiertes Stilmittel gilt, ist in Indie-Kreisen nach wie vor verpönt. Vielleicht ist es gerade der exzessive Gebrauch des Hip Hop-Business‘ das Fans der Szene derart abschreckt. Der Großteil der Fans denkt in Schubladen und es ist eines der strengsten Regeln, dass der jeweilige Darling diese eben nicht verlassen darf. Genau aus diesem Grund ist es wichtig, dass Fil Bo Riva bewusst mit diesem Schubladendenken bricht und den Fans das Brett vor dem Kopf schlagen möchte.

Hier erklären Fil Bo Riva, wie sie mit dem Hate zu „L’impossibile“ umgegangen sind:

Außerdem ist es anmaßend einem Künstler, dessen Debütalbum erst bevorsteht, Experimente verbieten zu wollen. Es gibt eben diese Leute, die ihre Pommes jahrelang mit Mayo essen und diese, die auch mal fancy neue Soßen ausprobieren wollen. Zu letzteren scheint Fillippo mit seiner Band zu gehören. „L’impossibile“ zeigt, dass die Band gewillt ist ihren musikalischen Horizont zu erweitern. Mit der Amore eines Eros Ramazotti greifen sie zu Autotune ohne ihre Wurzeln komplett zu verlassen. Vielmehr sind sie aus den staubigen Pubs Irlands ausgezogen und haben sich auf den Weg an die warme Küste der Azzura gemacht. Erst das Debütalbum „Beautiful Sadness“ wird zeigen, wo sich die Musiker fürs Erste niederlassen wollen.

Das Video zu „L’impossibile“ von Fil Bo Riva gibt’s hier:

Marina ist zurück und beschert uns mit „Handmade Heaven“ eine zauberhafte Pop-Nummer

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Marina // ©Zoey Gross

Nach vier Jahren und ohne den Zusatz „and the Diamonds“ meldet sich Marina mit „Handmade Heaven“ zurück und beweißt, dass sie immer noch eine der größten Pop-Sängerinnen unserer Zeit ist.

Ganze vier Jahre hat uns Marina Lambrini Diamandis auf neue Musik warten lassen. Nach dem Hitalbum „Froot“ aus dem Jahr 2014 wurde es ruhig um die in London lebende Pop-Sängerin. Im vergangenen Jahr dann das erste musikalische Lebenszeichen – Marina kündigt neue Musik für die Zukunft an und streift den Zusatz „and the Diamonds“ von ihrem Künstlernamen ab. Die vierjährige Auszeit war nötig, um sich als Künstlerin selbst zu finden. Denn hat Marina im Alter von 22 Jahren ihren ersten Plattenvertrag unterschrieben und seitdem als „Marina and the Diamonds“ fast ein Jahrzentlang vor allem die Pop-Landschaft in Großbritannien stark mitbegründet. Die Pause nutzte Marina nicht nur zur Reflexion, sondern fing sie daneben ein Studium in Persönlichkeitspsychologie und Bindungstheorie an.

Rückbesinnung auf sich selbst und die Natur

Nur als Marina besinnt sich die Singer-Songwriterin wieder auf sich selbst zurück und startet ein neues Kapitel in ihrer musikalischen Karriere. So besingt sie in dem opulent, wogenden Piano-Song eine Welt, die so simpel ist wie die schönen Lebewesen und die Natur, die sie umgeben. „In this handmade heaven, it’s paradise / Bluebirds forever colour the sky / In this handmade heaven, we forget the time / ‚Cause birds of a feather fly together“, singt Marina während sie passend zu den poetischen Lyrics in einen roten Mantel gehült á la Rotkäppchen durch eine wunderschöne Winterlandschaft wandelt.

„Handmade Heaven“ wurde von Marina selbst geschrieben und von Joel Litttle produziert, der unter anderem auch „Pure Heroine“ von Lorde produzierte. Die eingängige Pop-Nummer ist der erste Vorbote auf das kommende Album von Marina, das in London, Schweden und Los Angeles aufgenommen wurde. Im Gegensatz zu ihren bisherigen Konzeptalben der Sängerin, ist für das Nachfolgewerk von „Froot“ ein gegenwärtiges Pop-Album angekündigt, das noch im Laufe diesen Jahres erscheinen soll.

Seht euch hier das zauberhafte Wintervideo zu „Handmade Heaven“ an: