Start Blog Seite 96

9 musikalische Highlights auf dem Immergutfestival 2019

0
Sadek Massarweh und Jakob Hersch von Monako.

Noch eine Woche – dann findet im beschaulichen Neustrelitz die 20. Ausgabe des Immergut Festivals statt. Zum Jubiläum beweisen die Organisatoren nicht zum ersten Mal ihr feines Gespür für ein ausgewähltes Line-Up. Wir stellen euch unsere Highlights vor.

Alli Neumann

Die Hamburger Musikerin tauchte im letzten Jahr in der Deutschen Pop-Landschaft auf und sorgte für Furore. Auf der einen Seite spielte sie eine der Hauptrollen in Kim Franks Erstlingswerk „WACH“, auf der anderen Seite veröffentlichte sie ihre Debüt-EP „Hohes Fieber“. Dieses Jahr folgte ihre zweite EP „Monster“ und auch im Neo Magazin Royale war sie bereits zu sehen. Zusätzlich geht sie Ende des Jahres auf ihre erste, von uns präsentierte Headliner-Tour. Alli macht spannende, alternative Popmusik, die sich nicht an Konventionen hält und längst überholte Grenzen neu definiert. Also: Hingehen!

Donnerstag, 18:50 – 19:35 Uhr, Waldbühne

black midi

Ganz hoch im Kurs auf den Musikportalen des World Wide Web steht aktuell die britische Gitarrenband black midi. Dabei sind sie besonders auf Grund ihrer energievollen Liveauftritte derzeit in aller Munde. Die Musik des Londoner Quartetts ist alles andere als leichte Kost: Rhythmen- und Tempiwechsel, noisige Gitarren und kryptische Vocals sind an der Tagesordnung. In Kürze veröffentlichen sie ihr Debütalbum „Schlagenheim“, aus dem uns auf dem Immergut Festival bestimmt einige Tracks um die Ohren fliegen werden.

Samstag, 19:45 – 20:25 Uhr, Zeltbühne

BLVTH

Wer in der letzten Zeit die hiesige Musikpresse verfolgt hat, ist um den Produzenten und Sänger BLVTH nicht herumgekommen. Nicht nur lieferte er einige Beats für Caspers letztes Album, sondern begleitete ihn und Marteria auch als Supportact. Zuletzt spielte er seine erste eigene Tour. Durch Banger wie „Pusher“ oder „Cool“ heizt er bei seinen Shows dem Publikum mit trappigen Beats und poppigen Arrangements ein, sodass keine Stirn trocken bleibt.

Freitag, 19:45 – 20:25, Zeltbühne

International Music

Deutsche Musik hat es in Zeiten von Matthias Schweighöfer, Andreas Bourani und Tim Bendzko nicht immer ganz leicht. Zum Glück gibt es da noch Projekte wie das von International Music. Das Dreiergespann aus Essen lässt uns aufatmen: der Gesang herrlich abwesend und emotionslos, die Gitarren mal melancholisch vor sich herplätschernd, mal krachend. Und was ist Pedro Goncalves Crescenti, Peter Rubel und Joel Roters Geheimrezept? Ganz einfach: Cool bleiben!

Donnerstag, 17:10 – 17:55 Uhr, Waldbühne

Die Kerzen

„Die Powerbank ist leer / Die Kerzen Open Air“! Zwar spielen Jelly Del Monaco, Fizzy Blizz, Die Katze und Super Luci nicht auf dem regulären Festival, sind aber für einen schmalen Taler am Freitag auf dem „Immergut auf Helgoland“ zu sehen. Dieses findet auf einer kleinen Insel im Zierker See statt; passend also zu der verträumten Popmusik von Die Kerzen. Romantischer wird’s nicht!

Freitag, zwischen 11:30 – 14:30 Uhr, Immergut auf Helgoland

Monako

„The renaissance of the sensual melancholia. Slowly making its way out of the trap. Oder die 5 Sekunden vor der Frage: Zu mir oder zu dir?“ – so beschreibt Sadek Massarweh sein Projekt Monako. Auf jeden Fall passend: In einem behutsamen Tempo treiben zart klirrende Gitarren und wie in Watte gepackte Drums die Songs des Trios voran. Gemeinsam mit Jakob Herrsch (Der Ringer) und Naomie de Lorimier entwirft der gebürtige Kanadier Massarweh eine Klangwelt, die sich jeglichen Genrebegriffen entzieht. Gerade aus diesem Grund dürfen hier neugierig die Ohren gespitzt werden: Wann kann man so etwas schon mal von einer Band behaupten?

Donnerstag, 15:30 – 16:15 Uhr, Waldbühne

The Screenshots

Die kennen wir doch, oder? Die Musik von Kurt Prödel, Susi Bumms und Dax Werner aus Krefeld dürfte vor allen Fans des ZDF Neo Magazin Royale bekannt vorkommen. Im vergangenen Dezember feierte die erste Twitterband Deutschlands nämlich ihre Premiere bei Jan Böhmermann. Nun springen sie beim Immergut Festival als Ersatz für die wunderbaren Fountaines D.C. ein. Kein schlechter Kompromiss: The Screenshots haben uns mit „Ein starkes Team“, „Übergriff“ und „Europa LP“ in kürzester Zeit drei Alben geliefert, die nicht nur mit herrlich kantigen Gitarrenriffs, sondern auch durch intelligente Texte überzeugen. Was es noch spannender macht: Niemand weiß so richtig, wer hinter den drei Pseudonymen steckt. Das gefällt uns!

Freitag, 21:25 – 22:15 Uhr, Zeltbühne

Some Sprouts

Dank Some Sprouts erlebt der Indie-Rock der Nullerjahre auf dem Immergut Festival ein kleines Comeback. Zu eingängigen Gitarrenriffs und tanzbaren Rhythmen im Vintage-Gewand darf das Publikum des Immergut Festivals in der Zeltbühne die Hüften schwingen – denn tanzbar sind die Songs der Band aus Regensburg alle Mal. Aus Regensburg? Ja, richtig gehört! Gute Indie-Bands müssen nicht immer aus Schweden kommen.

Donnerstag, 16:20 – 17:05, Zeltbühne

Die Wände

Die Wände, bestehend aus Carsten von Postel, Jann Petersen und Mathias Wolff, lernten sich in der UdK (Universität der Künste Berlin) kennen und schlossen sich bereits 2013 als Band zusammen. Bis vor einiger Zeit waren sie noch unter ihrem ehemaligen Namen Girlie bekannt und machten englischsprachige Musik. Gleichzeitig mit dem Wechsel des Bandnamens entschied sich das Berliner Trio dann, in die Muttersprache zu switchen. Musikalisch sind Die Wände dem Noise-Pop zuzuordnen und bringen den Gitarrensound der späten 80er und Anfang 90er in die Gegenwart. Thurston Moore lässt grüßen!

Donnerstag, 18:00 – 18:45, Zeltbühne

Texte von: Maria Posselt & Dion Schlesiger

When I Have Fears – The Murder Capital kündigen ihr Debütalbum an

0
The Murder Capital // © Gavin Ovoca

The Murder Capital beweisen, dass Mundpropaganda auch in Zeiten von Facebook, Twitter und Co. funktionieren kann. Zahlreiche Konzerte und ein einziges Live-Video brachten der Band aus Dublin im vergangenen Jahr eine zunehmende Bekanntheit ein. Am 16. August erscheint nun das lang ersehnte Debüt.

Von The Murder Capital existierte lange Zeit nur ein einziges Live-Video im Netz – und das in einer Zeit, in der alle ständig online sind, scheint das schon fast skurril. „More Is Less“ hieß der Song, den die Band im Clip in den Herbert Place Studios performte. Dass daraufhin viele ausverkaufte Konzerte folgten, ist eigentlich kein Wunder: Schon das knapp vierminütige Live-Video transportiert die enorme Energie, die das Postrock-Projekt aus Dublin auf die Bühne bringt. In kürzester Zeit mauserten sich The Murder Capital zu einem beliebten Support für artverwandte Bands wie Shame, Idles oder Fountaines D.C.

Nun, ein Jahr und zwei Single-Veröffentlichungen später, kündigen The Murder Capital ihr Debütalbum an. „When I Have Fears“ soll am 16. August über Human Season Records erscheinen. Laute Ausbrüche wie in der neuesten Single „Green & Blue“ oder dem ersten bekannten Stück „More Is Less“ werden darauf ebenso zu hören sein wie melancholische Stücke. In einem ihrer seltenen Interviews erzählte die Band, sie sei angetrieben von der aufrichtigen Leidenschaft einen kulturellen Wandel herbeizuführen. Ob sich dieser Wunsch erfüllt, wird man wohl erst nach der anstehenden Veröffentlichung des Debüts erfahren.

The Murder Capital live:

12.11.2019 – Molotow, Hamburg
13.11.2019 – Musik & Frieden, Berlin
14.11.2019 – Artheater, Köln

Das Video zu „Green & Blue“ gibt’s hier:

The Postie präsentiert: Stadt Ohne Meer Festival mit Gurr, Mine und Giant Rooks

0
Ok Kid // © Stefan Braunbarth

Auch in diesem Jahr haben OK Kid wieder ein feines Festivalpaket für ihre Heimatstadt zusammengeschnürt. Beim Stadt ohne Meer Festival sind neben den Gastgebern auch Gurr, Mine und die Giant Rooks am Start.

Für die zweite Auflage ihres „Stadt ohne Meer“ Festivals haben sich die Initiatoren von OK Kid nicht lumpen lassen und wieder ein Erstklassiges Line-up auf die Beine gestellt. Natürlich werden OK Kid bei ihrem eigenen Festival auch selbst auf der Bühne stehen. Daneben haben Jonas Schubert, Moritz Rech und Raffael Kühle mit den Giant Rooks aber eine der derzeit beliebtesten Live-Bands verpflichten können. Erst kürzlich veröffentlichte die Band aus Hamm ihre aktuelle EP „Wild Stare“. Mit dem neuen Material ist die Indie-Pop-Band derzeit auf ausgedehnter Deutschlandtour und macht nebenbei halt im beschaulichen Gießen. Erwarten können die Besucher eine eindrucksvolle Show samt dem britisch angehauchten Sound der Band, der sich an musikalische Vorbilder á la Arcade Fire und Alt-j orientiert.

Genauso experimentell aber weniger britisches Flair versprüht Mine. Mit ihrem atmosphärischen und einzigartigen Sound entzückt die Singer-Songwriterin ihr Publikum und bringt sie zugleich zum Staunen. Für die gewisse Prise Rock’n’Roll sorgen an dem Tag Andreya Casablanca und Laura Lee mit ihrem sympathischen Schrammelrock. Hip-Hop- und Rap-Fans kommen bei Nura, Goldroger oder auch Ahzumjot auf ihre Kosten und wer nach den Konzerten noch nicht nach Hause möchte, auf den wartet ein Late-Night-Special unter anderem mit den Drunken Masters – Ende offen!

Die komplette Liste der Neuankündigungen findet ihr hier: OK Kid, Giant Rooks, Nura, Gurr, Leoniden, Ahzumjot, Mine, L’aupaire, Goldroger, Jugo Ürdens, E.U.L.E., John Ohry, Drunken Masters.

The Postie präsentiert: Stadt ohne Meer

Das Stadt ohne Meer Festival findet am 1. Juni in Gießen statt. Alle bisherigen Bestätigungen sowie zusätzliche Infos rund um das Festival und Tickets findet ihr auf der offiziellen Homepage der Veranstaltung.

Gurr sind einer der Acts beim Sommer ohne Meer:

Warum Lil Nas X euch mit seinem Spaghettiwestern zu „Old Town Road“ humorvoll überzeugen wird

0
Still aus "Lil Nas X - Old Town Road (Official Movie) ft. Billy Ray Cyrus"

Lil Nas X ist aktuell einer der meist gehyptesten Musiker in den USA. Vor einigen Tagen hat er nun das Video zu seinem Hit „Old Town Road“ veröffentlicht und bricht darin mit gleich mehreren Klischees. 

Dass Musikvideos Meme-Charakter beiinhalten sollten, hat uns Drake bereits vor vier Jahren mit seinem „Hotline Bling“ bewiesen. In Zwischenzeit ist diese Mechanik also längst zu einer gängigen Mechanik avanciert. Auch vor Lil Nas X möchte in seinem Video zu „Old Town Road“ nicht davor zurücs

Und so springt der Musiker aus Atlanta auf den aktuellen Western-Hype auf. Dieser ist spätestens mit dem Release von Red Dead Redemption II neu entfacht. Wie in einem echten Spaghettiwestern beginnt das Video mit plakativen Buchstaben, die den Clip ansagen. Das Video zu „Old Town Road“, das unter anderem einen Gastauftritt von Chris Rock hat, zeigt gleich mehrere Parallelen zu echten Western auf. Die Kulisse, die offensichtlich stehend gefilmten Verfolgungsszenen und großes Macho-Gehabe sind ein Muss. 

Das Bildmaterial in „Old Town Road“ zeigt eine wilde Verfolgungsjagd, welche stilecht auf Pferden stattfindet. Nach einem Überfall auf Lil Nas X und Billy Ray Cyrus flüchtet der Rapper in eine Mine, wo er wie durch ein Wunder vom Jahr 1889 ins Jahr 2019 katapultiert wird. 

Lil Nas X und die Verschmelzung der Kulturkreise

Dort angekommen wird der Cowboy samt Pferd mit dem Leben der amerikanischen Vorstadt und seinen einhergehenden Klischees konfrontiert. Im Laufe des Clips von „Old Town Road“ landen Lil Nas X und Billy Ray Cyrus irgendwann in einem Country-Verein in der örtlichen Stadthalle. Hier wird der schwarze Musiker aufgefordert den sehr weißen Laden musikalisch aufzumischen. Auf humoristische Art und Weise verschmelzen hier die verschiedenen Kulturen der USA miteinander. Lil Nas X zeigt, dass ein friedliches Miteinander durchaus möglich ist. Spätestens als die weiße Country-Liebhaberin den Musiker am Ende des Clips verliebt anschaut, ist die Welt in den USA wenigstens wieder für ein paar Sekunden in Ordnung. 

Das Video zu „Old Town Road“ gibt’s hier:

Two Door Cinema Club veröffentlichen den Song „Dirty Air“ und verschieben ihr Albumrelease

0
Still: Facebook Two Door Cinema Club

Die Nordiren von Two Door Cinema Club haben bei Annie Mac auf BBC ihre neue Single „Dirty Air“ vorgestellt. Davor hat das Trio bereits verraten, dass sich die Veröffentlichung ihrer neuen Platte nach hinten verschiebt. 

Dimensionen wie mit Songs à la „What You Know“ oder „Undercover Martyn“ werden Two Door Cinema Club wohl nicht mehr erreichen können. Dafür hat sich der Musikmarkt in den letzten Jahren einfach zu sehr verändert – und das nicht zugunsten der Band aus Bangor. Dennoch wagen die drei Musiker einen neuen Angriff und verleihen ihren Songs einen ganz eigenen 2019er Anstrich. 

Songs wie „Talk“ oder „Satellite“ sind eingängig, funky und erinnern in Teilen an die besten Zeiten von Duran Duran. Bei Annie Mac auf BBC haben Two Door Cinema Club nun einen weiteren Ausschnitt aus ihrem neuen Material vorgestellt. „Dirty Air“ hebt sich musikalisch von den beiden anderen Songs ab und reicht fast dem Sound von The Black Keys die Hand. Damit besänftigt die Band auch jene Fans, die befürchtet haben, dass die Gitarren langsam aber sicher in der Ecke Staub ansetzen.

„Dirty Air“ erscheint auf dem mittlerweile vierten Studioalbum der Band, welches dem Namen „False Alarm“ tragen wird. Über ihre Social Media-Kanäle haben sie verkündet, dass sich die Veröffentlichung vom 16. auf den 21. Juni verschieben wird. Das Album erscheint via PIAS.

 

 

 
 
 
 
 
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

This is not a False Alarm. Album now coming June 21st. New track dropping tomorrow. Alex, Sam, Kev x

Ein Beitrag geteilt von Two Door Cinema Club (@twodoorcinemaclub) am

Den neuen Song „Dirty Air“ von Two Door Cinema Club gibt’s hier:

https://www.youtube.com/watch?v=njuiVmE1d8s

In ihrem neuen Video zu „NIGHT TIME“ rächt sich Kari Faux an ihrem Stalker

0
Kari Faux // Still aus "Night Time"

Private Schlafzimmeraufnahmen verwandeln sich in „NIGHT TIME“ schnell zu einem persönlichen Albtraum. Wir begleiten Kari Faux in ihrem neuen Video von gedämpft beleuchteten Diners bis hin zu fremden PC-Bildschirmen.

Mit ihrer EP „CRY FOR HELP“ hat die 26-jährige Rapperin, Singer-Songwriterin und Produzentin Kari Faux ihre mittlerweile schon dritte Veröffentlichung releast. Trotzdem wird sie immer noch als Geheimtipp gehandelt. Aus dem eher beschaulichen Little Rock in Arkansas zog es sie mit 22 Jahren nach LA, wo sie den surrealen Traum einer aufstrebenden Musikkarriere auskostete, aber auch mit Einsamkeit und Isolation konfrontiert wurde. Daraus entstand ihr im Schlafzimmer aufgenommenes Debütalbum mit dem passenden Titel „Lost En Los Angeles“. Wenig begeistert von LA kehrt Kari Faux keine zwei Jahre später wieder zurück nach Little Rock.

Ihre diesjährig erschienene EP „CRY FOR HELP“ hat sie nach eigenen Aussagen nach einer extrem schweren Zeit aufgenommen und sich zum ersten Mal mit angehäuften Traumata in ihrer Musik auseinandergesetzt. In ihren Songs beschäftigt sie sich mit extremen Auf und Abs, toxischen Beziehungen und falschen Freunden, verpackt in alternativem RnB und soulgeladenem HipHop. „NIGHT TIME“ ist dabei nach „LEAVE ME ALONE“ die zweite Videoauskopplung aus der EP.

Das von Dylan McGale produzierte Video schaut sich wie ein düsterer Kurzfilm. Mit einer Handyvideokamera drehen Kari Faux und ihr Lover Videos in ihrem Schlafzimmer. Nach einem Besuch im Diner ist diese allerdings aus ihrer Tasche verschwunden. Das Video erlebt einen Wendepunkt und wir sehen ihre intime Aufnahmen von jetzt an auf fremden PC-Bildschirmen. Kari Faux begibt sich währenddessen auf die Suche nach ihrem Stalker und findet ihren eigenen Ausweg aus der Misere.

Hier sehr ihr das Video zu Kari Faux‘ „NIGHT TIME“:

The Postie präsentiert: Die Sauna geht auf Tour und bringt Euch ins Schwitzen

0
Die Sauna // Presse

Die Sauna spielt poppigen Indie-Rock, in dem verzerrte Gitarren die Hauptrolle spielen. Das Sextett aus München veröffentlichte 2017 ihre Debüt-EP. Zuletzt folgten zwei neue Tracks. Im Oktober geht die Band auf „So schön war es noch nie“ Tour und präsentiert neue Musik live.

Wie es der Name vermuten lässt, trafen sich die sechs Bandmitglieder laut eigener Aussage eben genau dort: in einer Sauna. Gegründet am 01. Januar 2016 veröffentlichten sie rund ein Jahr später, am 03. März 2017, ihre Debüt-EP „Elektra“. Mit dieser machten die Oberländer sowohl bei der hiesigen Musikpresse, als auch bei kontemporären, gleichgesinnten Gruppen auf sich aufmerksam. So kam es dazu, dass sie im letzten Jahr Supportshows für Bands wie Wanda oder Tocotronic, als auch eigene Festivalgigs spielten.

Ende Oktober letzten Jahres kam mit „Das geometrische System“ dann ein neuer Track. Auf „Elektra“ noch sehr angelehnt an die großen Indie Bands der 00er Jahre, findet Die Sauna nun ihren ganz eigenen Sound. Die Band nimmt sich mehr Raum, ihr Sound wird progressiver und ekstatischer. Diesen Eindruck verfestigen sie auf dem im April erschienen Track „Der Letzte“. Nun steht das Debütalbum in den Startlöchern. Im Zuge dessen gehen die Münchener auf ihre erste Headliner-Tour, welche wir präsentieren dürfen.

The Postie präsentiert: Die Sauna auf „So schön war es noch nie“ Tour

02.10.2019 Regensburg, Alte Mälzerei
03.10.2019 Frankfurt, Ponyhof
04.10.2019 Hannover, LUX
05.10.2019 Hamburg, Uebel & Gefährlich /Turmzimmer
06.10.2019 Berlin, Berghain Kantine
11.10.2019 Zürich, Werk21
12.10.2019 Freiburg, Ring Teng Teng
13.10.2019 Stuttgart, ClubCANN / Backstage
14.10.2019 Düsseldorf, ZAKK
15.10.2019 Dresden, Groovestation
16.10.2019 Leipzig, Neumanns
17.10.2019 Nürnberg, Stereo
18.10.2019 Wien, Chelsea
19.10.2019 München, Ampere

Das Video zu „Der Letzte“ findet ihr hier:

The Postie präsentiert: Das Way Back When ist und bleibt ein Entdecker-Festival für Musikliebhaber + Verlosung

0
Gurr // © Miriam Marlene Waldner

Die sechste Auflage des Way Back Whens bekommt in diesem Jahr eine Frischzellen-Kur. In der Dortmunder Nordstadt besticht die Neuauflage durch Schrottplatz-Charme und einem erlesenen Programm. Wir haben mit Sönke Schal, einem der Organisatoren des Festivals über das neue Konzept gesprochen.

Seit 2014 ist das Way Back When in der Festival-Landschaft in Nordrhein-Westfalen nicht wegzudenken. Dabei besticht die Veranstaltung Jahr für Jahr durch sehr viel gute Musik, ausgewählte Locations und viel Liebe zum Detail. Auch in diesem Jahr ist es den Veranstaltern ein großes Anliegen, den Esprit des Way Back Whens trotz neuen Örtlichkeiten herüberzubringen. Mit Deerhunter, Blood Red Shoes und Gurr konnten die Veranstalter dabei wieder hochkarätige Acts der Indie-Szene für sich verbuchen. „Das Way Back When ist und bleibt ein Entdecker-Festival für MusikliebhaberInnen aus den Genres Indie, Alternative, Pop & Electro. Neu wird die Atmosphäre sein. In den letzten Jahren fand das Way Back When indoor in verschiedenen Dortmunder Clubs statt. Auf unserer neuen Fläche – dem Junkyard in der Nordstadt – wird es unter anderem eine größere Open Air Bühne geben“, erklärt Sönke Schal, einer der Organisatoren des Festivals. „Zudem besticht die Location durch ihren Schrottplatz-Charme. Es treffen alte Reifen und entkernte Autos auf Streetart und künstlerische Dekorationen“, so Sönke.

In der hießigen Festival-Landschaft hat sich das Way Back When unter Musik-Liebhabern in der Szene schon einen Namen gemacht. „Mittlerweile gibt es eine tolle Basis, die das Festival immer wieder besuchen und sich noch vor den ersten Bandankündigungen bereits eine Karte sichern“, sagt Sönke. Mit dem Erfolg wachsen zugleich die Ansprüche an die Veranstaltung. „Nicht selten erreichen uns Mails, ob wir nicht mal Mumford & Sons, Tame Impala oder die Arctic Monkeys buchen können. Die müssen wir dann (leider) immer etwas beschwichtigen, da sich unser kleines aber feines Festival eher auf die unbekannteren Namen stürzt, die hoffentlich in den nächsten Jahren durch die Decke gehen.“

Ein gutes Gespür für aktuelle Trends, Newcomer und etablierte Acts

Neben dem Maifeld Derby oder auch dem Haldern Pop-Festival stehen jeweils Veranstalter, die mit Herzblut und einem guten Gespür für aktuelle Trends und Nischenkenntnissen mit kleinen und großen Highlights ihre Line-ups füllen. Hinter dem Way Back When steht Karsten Jahnke, eine Konzertagentur aus Hamburg. „Wir sind ein kleines Team, die alle 100 Prozent hinter den Bands stehen, die auf dem Festival spielen“, sagt Sönke und gibt zugleich Einblicke in das Booking: „Der persönliche Geschmack spielt auf jeden Fall eine tragende Rolle. Wir haben natürlich auch aktuelle Trends, NewcomerInnen und etablierte KünstlerInnen im Blick über die wir uns im Team und mit KollegenInnen regelmäßig austauschen. Faktoren wie die Verfügbarkeit und Gagenanforderung spielen natürlich ebenfalls eine wichtige Rolle.“

Apropo Gagenanforderungen, besonders die kleine Nischen-Festivals haben trotz tollen Konzepten, Künstlern und erlesenen Programmpunkten immer wieder mit ihrer Wirtschaftlichkeit zu kämpfen. „Auch wir haben mit den steigenden Gagen und Produktionskosten zu kämpfen, vor allem wenn man den Ticketpreis gleichzeitig niedrig halten möchten. Ein Tagesticket gibt es aktuell für unter 30 Euro und wer beide Tag vorbeischauen möchte, ist schon mit 55 Euro dabei. Da kann man sich schnell ausrechnen, dass das Festival ein Investitionsprojekt ist, dass auch auf die Unterstützung der Stadt und kleinerer SponsoreInnen angewiesen ist“, so Sönke.

Gründe für die Neuausrichtung gab es viele. So war schon in der vergangenen Auflage zu sehen, dass die Besucherzahlen etwas zurückgegangen sind. Hauptsächlich wollte man dem Festival damit aber eine Frischzellen-Kur verpassen, die Veranstaltung soll enger zusammenrutschen und dabei das Liebhaber-Flair weiterhin erhalten. „Wir wollten gerne etwas Neues ausprobieren. Die Clubkonzerte in den letzten Jahren waren toll, aber beim Junkyard können wir enger beisammen sein, da alles an einem Ort passiert. Ein buntes Get-Together mit Musik, Kunst und Freunden“, erläutert Sönke. Durch den Locationwechsel galt es natürlich auch das Wetter zu beachten. Aus diesem simplen Grund wurde das Festival mal eben in das letzte Mai-Wochenende gelegt.

Nach sechs Jahren kann das Way Back When bereits auf zahlreiche Highlights zurückblicken. Bands wie AnnenMayKantereit, Portugal. The Man und Mighty Oaks haben vor ihrem Durchbruch während des Festivals im FZW gespielt. Auch Newcomer wie die Leoniden, Aurora oder Giant Rooks haben auf den Bühne des Way Back Whens gestanden und füllen mittlerweile Hallen und große Festivalbühnen, wie die des Juicy Beats. „Das macht uns schon etwas stolz“, sagt Sönke, der selbst auf zahlreiche persönliche Highlights seit Beginn des Festivals zurückblickt: „Ein großes Highlight war die Verpflichtung von Portugal. The Man, da die Alben der Band schon seit Jahren bei mir hoch und runter laufen. Dass wir sie nun genau zu dem Zeitpunkt für unser Festival gewinnen konnten, als sie mit ‚Feel It Still‘ einen Welthit gelandet haben, war ein tolles Gefühl“, schwärmt Sönke. „Zudem haben mich Foxygen 2015 mit ihrer wilden Live-Performance in der FZW Halle so aus den Socken gehauen, dass ich wenige Tage später in Hamburg nochmal zum Konzert gegangen bin.“

Ihr wollt zum Way Back When Festival?

The Postie verlost 1 x 2 Gästelistenplätze für das Way Back When Festival. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr nur unseren Facebook- sowie Instagram-Post und unsere Facebook-Seite liken und eure Begleitung in der Kommentarspalte verlinken sowie ein Konzert, auf das ihr euch beim Festival besonders freut. Einsendeschluss ist der 27. Mai um 20 Uhr. Die allgemeinen Teilnahmebedingungen könnt ihr hier nachlesen.

The Postie präsentiert: Way Back When Festival 2019

Das Way Back When Festival findet am 31. Mai und 1. Juni auf dem Junkyard in Dortmund statt. Alle bisherigen Bestätigungen sowie zusätzliche Infos rund um das Festival und Tickets findet ihr auf der offiziellen Homepage des Way Back Whens.

Gurr sind einer der Acts beim Way Back When 2019: