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Diese Kollektion macht Joy Division alle Ehre!

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ACT // © PLEASURES

Das bekannte schwarz-weiße Cover mit den Wellenlinien zeigt Abbildungen mehrerer Radiopulse und ist schon seit Jahren nicht mehr von Tumblr Blogs und bedruckten Jutebeuteln wegzudenken. Die Kollektion des Streetwear Labels PLEASURES aus Los Angeles greift dieses Kunstwerk jetzt erneut auf, um die andauernde Relevanz des Albums zu feiern.

Das Album „Unknown Pleasures“ von Joy Division feiert 2019 das 40 jährige Jubiläum. Der perfekte Zeitpunkt also, um die musikalischen Erfolge mit einer modischen Kollektion zu würdigen, denn die Band um Ian Curtis begeistert seit Jahrzehnten über Generationen hinweg. In Zusammenarbeit mit Warner Music UK entstanden nun plakative Kleidungsstücke, die an eines der einflussreichsten Indie Alben erinnern.

Die Kollektion besteht aus T-Shirts, Hoodies, Hemden, Taschen und einer Jacke, die mit einem Print des unverkennbaren, zeitlosen Album Covers versehen sind. Der britische Grafikdesigner Peter Saville hat im Jahr 1979 das Cover zu „Unknown Pleasures“ gestaltet.  Einer der größten Hits der Band lebt auf einer Cap mit der Aufschrift „love will tear us apart“ wieder auf. Das Label bricht mit dem klassischen schwarz-weißen Design. Die Prints sind auch in blau, rot oder grün erhältlich.

Die Kollektion ist seit dem 01. November auf der Internetseite von PLEASURES erhältlich.

 

 

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The Postie präsentiert: Provinz mit erster eigener Tour

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Vom Dorf auf die Bühnen der Republik: Im April (VÖ: 17.04.) erscheint das Debütalbum „Wir bauten uns Amerika“ der Folk-Pop-Durchstarter aus Ravensburg. Das präsentieren sie live auf einer großen Deutschlandtour.

Bereits mit ihrer EP „Reicht dir das“ (2019) sorgt die junge Band um Vincent, Robin, Moritz und Leon für große Aufmerksamkeit. So spielen sie auf dem Reeperbahnfestival oder dem KOSMOS in Chemnitz und werden mit super Kritiken der Presse belohnt. Zurecht – die eingängigen Melodien, emotionalen und offenen Texte, sowie die fieberhaft mitreißende Stimme von Frontmann Vincent, sorgen dafür, dass Provinz eine der deutschsprachigen Neuentdeckungen des Jahres sind. Fast unbeeindruckt davon, machen die drei Cousins plus ein Kumpel einfach weiter und bringen 2020 mit „Wir bauten Amerika“ eine Platte über einen Ort heraus, der von ihrer 4000-Seelen-Heimat nahe Ravensburg nicht weiter weg sein könnte.

Die Platte stehe gewissermaßen dafür, aus der Provinz in die Welt auszubrechen, so die Band. Die erste große Liebe, der erste Rausch, der Kater danach – der Alltag zwischen Schule, Sportverein und Abhängen mit Freunden. Das Leben auf dem Land prägt den Stil der Band. Doch irgendwann geht es halt heraus. Raus aus dem Dorf und rein in die Großstadt. In ihrer jüngst veröffentlichten Single „Augen sind rot“ thematisieren sie fast trotzig den schweren Abschied von lebenslang in der Heimat gewachsenen Freundschaften: Hol uns ab, alle fünf / Brauchen kein Berlin, brauche nur uns. In gewohnter Manier, mit hymnischen Sounds und mehrstimmigen Chorgesängen, steigert sich der Frontmann in die Lyrics hinein und lässt seinen Emotionen freien lauf. Und genau dieser Mix aus extrem traurig und extrem ekstatisch macht die Liveshow der Band aus.

The Postie präsentiert: Provinz auf „Wir bauen euch Amerika“-Tour:

16.04.20 Osnabrück, Popsalon Festival
17.04.20 Erlangen, E-Werk
18.04.20 Leipzig, Naumanns
23.04.20 Köln, c/o Pop Festival
24.04.20 Berlin, Badehaus
25.04.20 Hamburg, Nochtspeicher
26.04.20 Hannover,  Lux
29.04.20 Münster, Gleis 22
30.04.20 Frankfurt, Ponyhof
02.05.20 Stuttgart, Rosenau
03.05.20 München, zehner

Hört hier die erste Single „Augen sind Rot“:

„The End Of The F***ing World“ stellt einen ersten Trailer zur zweiten Staffel vor

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Still aus: THE END OF THE F***ING WORLD S2 PREMIERE | NOVEMBER 4TH 10PM

 

Ab dem 4. November ist die zweite Staffel von „The End Of The F***ing World“ auf Channel 4 in Großbritannien zu sehen. Mit etwas Verzögerung sollten sich dann auch Netflix-User darauf freuen können.

Vergesst Stranger Things, Game Of Thrones oder Peaky Blinders. Viele Binge-Watcher hielten „The End Of The F***ing World“ für die beste Serie des vergangenen Jahres. Nun zeigen die Macher der Channel 4-Produktion und des Netflix Originals einen ersten Trailer und viele Fans sind geschockt. Die knapp 90 Sekunden zeigen keinen Ausschnitt in dem James, einer der Hauptcharaktere der Serie, noch am Leben ist. Stattdessen wird mit Bonnie eine neue Hauptperson gezeigt. Channel 4 hat in dem Zusammenhang auch gleich die erste Szene der neuen Staffel geleakt. Es wird vermutet, dass Alyssa und sie eine besondere Beziehung pflegen.

Die zweite Staffel von „The End Of The F***ing World“ wird am 4. November auf Channel 4 in UK Premiere feiern. Auf Netflix erscheint die Fortsetzung der Indie-Serie am 5. November. Wann deutsche Nutzer die Serie zu sehen bekommen, ist leider noch unklar. Die verschiedenen Ausstrahlungszeiträume sind vor allem der Tatsache geschuldet, dass wohl viele angenommen haben, dass die Serie ein exklusives Netflix Original ist. Ob James also doch noch lebt oder ob Alyssa doch ein komplett neues Leben begonnen hat, wird also ab morgen aus Großbritannien gespoilert.

Den offiziellen Trailer zu „The End Of The F***ing World“ gibt es hier:

Die Opening-Szene von Bonnie wurde von dem Youtube-Channel von Channel vor bereits online gestellt und dient als weiterer Teaser zur Serie.

Wir haben die besten Songs aus „The End Of The F***ing World“ herausgesucht.

 

 

 

Cigarettes After Sex – Cry

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Cigarettes After Sex // © Ebru Yildiz
Cigarettes After Sex // © Ebru Yildiz

Nach ihrem von der Musikpresse heiß geliebten Debüt vor zwei Jahren, meldet sich die Ambient-Pop Band um Greg Gonzalez mit „Cry“ zurück. Darin behandelt sie Themen wie Liebe, Romantik, sowie Sexualität und zeigt, wie sehr ein ganz bestimmter Ort mit Musik in Verbindung stehen kann.

Bereits eine Woche nachdem im Jahr 2017 das selbstbetitelte Debüt erscheint, macht sich die Band auf nach Mallorca. Zwei Jahre hatte es zuvor gedauert, „Cigarettes After Sex“ zu veröffentlichen. Die Aufnahmen dazu fanden bereits im Winter 2015 statt. Auf der Baleareninsel geht es dann direkt nach Veröffentlichung der ersten Platte weiter mit dem Nachfolger.

Entstanden ist mit „Cry“ eine harmonisch düstere Dream-Pop Platte zum Dahinschmelzen, in der Gonzalez die Hörer tief in seine Gefühlswelt einblicken lässt. Das beweist schon die Single „Falling in Love“, die geprägt ist von verträumt schwebenden, aber dennoch glasklaren E-Gitarren, sowie angenehm dröhnenden Synthies. Ein Soundkleid, das sich durch jeden Song des Albums zieht. Diese melancholische Atmosphäre wird verfeinert mit dem androgynen und vorsichtigen Gesang des Frontmanns, der seine Erinnerungen an das Gefühl sich zu verlieben zurückhaltend und introvertiert präsentiert. Verpackt in nebelhafter Atmosphäre. So, als wolle er sein Gesicht nicht zeigen.

Auszeit auf Mallorca für zweite Platte

Zugegeben: Am Sound ändert sich bei der zweiten Platte wenig. Wer die Hoffnung auf Neues und große Abwechslung hat, wird vielleicht enttäuscht. Und doch: In der Finca auf Mallorca lässt die Band auch neue Einflüsse zu: Filme des französischen Regisseurs Éric Rohmer oder Songs der 90er-Jahre, beispielsweise von Shania Twain. Das alles verarbeiten sie an diesem mediterranen Ort, an dem sich die Band frei entfalten kann und der maßgeblichen Einfluss hat auf die Entstehung der Stücke. Das erste Album ist veröffentlicht und bevor die Tour losgeht, können sie etwas Abstand davon nehmen. Tief in der Nacht schreiben sie bereits die Instrumentalparts  der neuen Platte im Innenhof der paradiesischen Villa. Sie sind kreativ, bekommen ihren Kopf frei. Alles passiert sehr schnell, so die Band. Das Grundgerüst für „Cry“ steht.

Dann folgt die Tour mit dem Debüt. Erst im Jahr 2018 macht sich Gonzalez in New York City an die Lyrics. Er kommt zur Ruhe. Beeinflusst von den Eindrücken der Tour und einer neuen Liebesbeziehung entstehen die Texte für „Cry“. Wie in einem Film, pickt er sich verschiedene spezifische Momente heraus, die er verarbeiten will: Momente der Liebe, der Romantik und des Auseinandersetzens mit der eigenen Sexualität. Er selbst beschreibt diese Momente als kurze, emotionale Augenblicke, die immer wieder in seinen Kopf schießen. Diese verbindet er mit dem Sound, der in der Finca entstanden ist.

Das Zusammenfließen von Traum und Realität

In sich sphärisch ausbreitendem Klang beschreibt er so eine Liebesgeschichte an einem unerwarteten Ort („Hentai“), oder den Wunsch mit einem alten Partner im Reinen zu sein („Dont Let Me Go“). Er schreibt die Lyrics aus Erfahrungen heraus, kombiniert sie aber auch mit Fiktion. So handelt „You‘re the Only Good Thing in My Life“ von einer Beziehung in der mallorquinischen Finca, die eigentlich nie passierte. I’m giving you all my love schildert er im Herzstück der Platte „Heavenly“. Der Hörer fällt durch einen rhythmischen Basslauf und zart hallenden Synthies in eine Parallelwelt voller Hoffnung und Glück, in der Wehmut an jeder Ecke lauert: And when you’re far away I still feel it all. „Kiss It Off Me“ fasst das Konzept des Albums gut zusammen. Ein Zusammenschmelzen aus Traum und Realität – die Liebe eben.

Und genau die hat viele Facetten. Wie lebt man sie aus? Und mit wem? Manchmal braucht es einfach eine Auszeit ganz weit weg vom Alltag. Zeit, um klare Gedanken zu fassen und seine Emotionen in Kunst umzuwandeln. An einem atemberaubenden, exotischen Ort, an dem rückblickend alles zusammenläuft, wie die Band schreibt: „Der Einklang von Sound und diesem Ort ist sowohl Herz, als auch Seele des Albums“.

Hört hier die Single „Falling in Love“:

Mit „No Shame“ veröffentlicht BLVTH den ersten Song aus seiner neuen Collection

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BLVTH // Press Pic

BLVTH’s neue Collection, die neben neuen Tracks auch einen weiteren Merchdrop beinhalten soll, erscheint am 06. Dezember. Sie trägt den Namen „I Don’t Know If I’m Happy“.

Es scheint, als würde der Berliner Produzent, Musiker und Songwriter BLVTH nie eine Pause einlegen. Kaum ein Monat in diesem Jahr verging, ohne dass man in irgendeiner Weise von ihm hörte. Zum einen durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen befreundeten Künstlern. Hier ist zum Beispiel ein Feature mit Ahzumjot zu nennen oder die Produktion des Kummer Debütalbums KIOX.

Zum anderen erschienen Anfang des Jahres einige neue Solotracks, welche später dann auf der „BLVTH COUTURE S/S 2019 COLLECTION“ zusammengefasst wurden. Neben der EP beinhaltete die Collection ebenfalls  einen neuen Merchdrop. Dies machte erneut deutlich, dass es bei BLVTH nicht nur um Musik, sondern um ein Gesamtkunstwerk mit einem besonderen Augenmerk auf Ästhetik geht. Ein weiterer Protagonist in diesem Zusammenhang ist Erik Heise, seines Zeichens Grafiker und Hauptverantwortlicher für BLVTH’s Cover- und Merchdesign (und ganz nebenbei auch noch Frontmann der Berliner Band Pabst).

Nun kündigt der Berliner Musiker für Ende des Jahres eine weitere Collection an. „I Don’t Know If I’m Happy“ erscheint am 06. Dezember und soll neben neuen Tracks ebenfalls frisches Merchandise umfassen. Im Zuge der Ankündigung gibt es den Vorabtrack „No Shame“ inklusive Musikvideo gratis dazu. Wer eine der energiegeladenen Shows von BLVTH miterleben möchte, hat in diesem Jahr sowohl die Chance, ihn als Support für die Leoniden zu sehen, als auch auf seiner eigenen Tour im Dezember. Alle Dates und Tickets findet ihr bei unseren Freunden der dq-agency.

Das Video zu „No Shame“ gibt es hier zu sehen:

 

 

The Postie präsentiert: Yukno spielen im Frühjahr 2020 vier exklusive Konzerte

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Yukno // © Julia Ehgartner

Mit ihren cleveren Texten sprengen Yukno die Krux öder Deutschpop-Floskeln und peppen diese zugleich mit ihrem Austro-Pop auf. Wie catchy und zugleich sexy der zeitgeistige Pop des Brüder-Duos klingt, davon kann man sich auf der Tour im Frühjahr selbst überzeugen.

Die österreichische Musikszene spült seit einigen Jahren eine Vielzahl großartiger Acts an die Oberfläche – So auch Yukno, die mit ihrem Austro-Pop den derzeitigen Zeitgeist treffen. In ländlicher Abgeschiedenheit tüfteln die Geschwistern an ihrem einzigartigen Sound und klingen dabei wie eine Mischung aus verschlafener Provinz und pulsierender Großstadt. Auf krachige Basslinien, eingängige Beats und verspielte Synthies treffen intelligente, poetische Texte, die der Musik von Yukno eine große Prise Melancholie beimischen. Ihre Texte, die sich lesen wie Gedichte, lassen viel Raum für Interpretationen offen. Auf ihrem Debütalbum „Ich kenne kein Weekend“, das im Frühjahr 2018 erschienen ist, lassen Yukno ihre abstrakten und tiefgründigen Texte gekonnt mit eingängigen elektronischen Elementen verschmelzen.

Zwischen Idylle, Space und Sansibar

Nach der Veröffentlichung ihres Erstlingwerks zieht es Yukno in die Ferne. Raus aus der Heimat nach Sansibar. Von dort aus arbeiten die Brüder an neuen Songs. Während die Single „Eine Sekte“ einen Hauch Utopie verströmt, holt einen die zweite Single-Veröffentlichung des neuen Materials, „Die Warheit (liebt die Fantasie)“, wieder zurück in die Realität. Die aktuelle Single „Heim“ klingt hingegen wie eine Homage an das Land, die Heimat und die damit verbundenen Empfindungen. So beginnt der Song wie ein idyllischer Rave und besticht durch ein zweieinhalb minütiges instrumentelles Opening bis der gewohnt schnödrig-schöne Gesang einsetzt.

Auch das dazugehörige Video thematisiert die heimatliche Idylle und lässt sich wie ein pulsierender Landschaftsfilm ansehen. Nach bisher drei veröffentlichten neuen Songs darf man gespannt sein, was in den kommenden Wochen noch folgen mag. Im Frühjahr laden Yukno zunächst auf ihre „LAND OF CONFUS1ON“-Tour ein. In vier ausgewählten Städten präsentieren die Brüder neues sowie bekanntes Material und hüllen die Besucher live in ihre einzigartige Klangwelt.

The Postie präsentiert: Yukno – „LAND OF CONFUS1ON“- Tour 2020“

29.07.20 – Wien, Porgy & Bess (AT) (verlegt)
26.10.20 – München, Ampere (hochverlegt)
27.10.20 – Köln, Gebäude 9
28.10.20 – Frankfurt, Zoom
30.10.20 – Hannover, Musikzentrum
31.10.20 – Hamburg, Stage Club (hochverlegt)
01.11.20 – Berlin, Frannz Club
02.11.20 – Leipzig, Naumanns
03.11.20 – Münster, Skaters Palace

Tickets gibt’s an allen bekannten VVK-Stellen!

Seht euch hier den lauschigen Clip zur aktuellen Single „HEIM“ an:

The Postie präsentiert: 10. Cardinal Sessions Festival mit Drangsal

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Drangsal // © Thomas Neukum

Am 16. Januar 2020 zieht das Cardinal Sessions Festival erneut in die Kulturkirche in Köln-Nippes. Als Headliner wurde bereits Drangsal mit einem Akustik-Set angekündigt, weitere Acts sollen die kommenden Wochen noch folgen.

Das Kölner Kollektiv Cardinal Sessions hat sich in den vergangenen Jahren mit Live-Acoustic-Sessions mit Musikern aus aller Welt in der Region einen Namen gemacht. Auf Youtube sind die liebevoll kreierten Mitschnitte heiß begehrt und auch in der Auswahl der Locations beweisen die Veranstalter ein Händchen fürs Detail. Bereits zum zehnten Mal startet das Cardinal Sessions Festival in Köln und hat dafür erneut die Kulturkirche in Köln-Nippes als Veranstaltungsort auserkoren. Insgesamt vier intime Live-Konzerte sollen hier am 16. Januar 2020 in der wunderschönen Kirche über die Bühne gehen.

Passend zur Location spielt Drangsal ein intimes Akustik-Set. Begleitet am Klavier und an der Gitarre hüllt Max Gruber seine Songs in ein neues Gewand und verspricht auf seiner Facebook-Seite bei dem Auftritt auch neue Songs zu präsentieren. Man darf gespannt sein, wie sich die Exzentrik einer Drangsal Show in intimer Akustik-Atmosphäre entfalten wird. Neben dem Herxheimer Bub ist aber auch Benjamin Amaru bisher angekündigt.

Benjamin Amaru schreibt Songs und kreiert Stimmungen, die getragen werden durch seine warme Stimme, verträumte Synthesizer und melancholisch anmutende Klänge. Mit seiner ruhigen und selbstbewussten self made-Attitüde wirbelt der Multiinstrumentalist derzeit die Musikszene auf und lässt sich dabei in keine Genreschublade stecken. Das vollständige Line-Up wird in den nächsten Wochen nach und nach bekannt gegeben.

Über das Cardinal Sessions Festival

Vor den Kameras der Cardinal Sessions waren bereits internationale Größen wie Conor Oberst, Hozier, The War on Drugs, Pete Doherty oder The Avett Brothers. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Gespür für junge Künstler – Acts wie Ry X, First Aid Kit, AnnenMayKantereit oder Julien Baker performten bereits lange vor dem Durchbruch vor den Kameras der Filmcrew. Dies wird auch beim Festival deutlich: Künstler, die ein paar Monate später bereits große Hallen füllen, lassen sich hier noch einmal im kleinen Rahmen blicken. Auftritte von The Twilight Sad, Faber, Andy Shauf, Giant Rooks, Shame, Mighty Oaks und vielen mehr begeisterten die Zuschauer. Dazu gab es immer wieder auch Secret Gigs mit reduziertem Set-Up – bislang unter anderem von AnnenMayKantereit und Honig.

The Postie präsentiert: Cardinal Sessions Festival

16.01.2020 – Köln, Kulturkirche

Tickets gibt für das Event gibt’s hier!

Drangsal ist Headliner der zehnten Ausgabe des Cardinal Sessions Festival:

Rikas – Showtime

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Rikas // Showtime

Auf ihrem Debütalbum geben sich die vier Schwaben deutlich jazzig und nehmen „Showtime“ wortwörtlich. Ihre EP namens „Swabian Samba“ erweitern sie damit musikalisch um eine gehörige Portion Swing.

Was lange währt, wird endlich gut. Das kann wohl niemand so gut bestätigen, wie die vierköpfige Band um Rikas. Rückblick auf das Jahr 2018: Die erste EP „Swabian Samba“ erscheint und zieht mehrere Live-Termine nach sich. Just ist klar, dass die damit verbundene Tour alsbald einen zweiten Teil benötigt und mit weiteren Shows in die Verlängerung soll. Wer jetzt die Spielwut addiert und die gelebte Liebe zur eigenen Musik auf zahlreichen Bühnen wird ebenso stark neue Songs produzieren wollen. So erging es der Band Rikas.

Gesagt, getan und die geplanten Termine im Februar wurden auf den jetzigen Winter verschoben, um sich Raum und Zeit zu schaffen für das lang erwartete Album namens „Showtime“. Eigentlich für den 11. Oktober angekündigt, erschien es nun am 25. Oktober. Wie soll man es anders sagen: Das Warten hat sich gelohnt und auch die verschobenen Konzerte werden eine große Bereicherung durch die neuen Titel gewinnen. Zudem kann es kaum ein besseres Upgrade für einen zweiten Teil zu einer EP geben, wenn diese jetzt einem veröffentlichten Album gilt. Aus „Swabian Samba“ in der zweiten Runde wird „Showtime“ und das nehmen Sam, Sascha, Chris und Ferdinand wortwörtlich.

Tanzbare, verrückte und auch lustige Songs wie „Tortellini Tuesday“ vermisst man auf dem Album Showtime nicht. Diesmal widmen Rikas jedoch keinem Pasta-Gericht einen ganzen Song, sondern der Bauchtasche mit „Fanny Pack Party“. Als erste Single-Auskopplung kündigte die Band damit ihr Debütalbum an. „Showtime“ schmeckt aber nicht mehr nur nach Party oder dem Konzept der Beach-Party, wie es bei der EP „Swabian Samba“ der Fall war. Rikas klingen swingiger, jazziger und auch ernster. „Dr. Strangelife“ oder sogar der französische Song „Détestable“ sprechen da im wahrsten Sinne des Wortes eine eigene Sprache. Die Leichtigkeit der schwäbischen Rikas-DNA ist dabei trotzdem erkennbar.

Filmtaugliche Musik und Showcharakter mit Swing

„Crazy“ und „My Tired Shoulder“ zeigen diese Erkenntnis am deutlichsten. Wobei die Trennschärfe zwischen EP und Album eher für eine Entwicklung steht. Über Rikas lässt sich weniger sagen, dass sie „erwachsener“ geworden sind, sondern vielmehr an sich wachsen und das ist definitiv schön zu erleben. Besonders, weil es immer mit Spaß verbunden ist. Dafür sprechen auch häufig die kreativen Musikvideos der Band.

Die Assoziation mit Filmmusik während dem Hören des ganzen Albums wird mit „Wes Anderson Theme“ einmal mehr bestätigt. Der Song handelt unter anderem davon, dass keine Entscheidung darüber gefällt werden soll, wer man sein möchte. Im Gegensatz dazu scheinen sich Rikas musikalisch ziemlich einig darüber zu sein, was sie wollen.  Mit Hilfe von Kinofilmen und Musicals kann das Publikum in andere Welten getragen werden. Das schaffen Rikas auch mit Songs, wie „Movie“ oder „New York“.

Mit dem neuen Album geht es nun endlich auf Tour. Tickets für die ausgiebige „Showtime-Tour“ gibt es hier. Viel Zeit, um fürs Mitsingen die Texte zu üben bleibt jedoch nicht. Bereits Mitte November geht es los und dann heißt es im wahrsten Sinne des Wortes Showtime für Rikas – und darauf darf man sich freuen. Schließlich ist das Debüt des Stuttgarter Quartetts vollgepackt mit Songs, die den Sommer der Entstehungsphase in sich tragen und Live das Set um eine jazzige und dabei gewohnt tanzbare Note vervollständigen.

Beste Songs: Fanny Pack Party, Détestable, Crazy
: 25.10.2019 // Sony Music

Seht hier das Video zum Titel-Track „Showtime“ von Rikas:

MADANII & L:LUCID besingen auf „Say Something“ den Zustand der Verletzlichkeit

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MADANII L:LUCID // Videostill aus "Say Something"

Mit ihrer einzigartigen Kombination aus elektronischen Soundlandschaften und dem einfühlsamen R’n’B-Gesang schaffen MADANII & L:LUCID einfühlsame Future-Pop-Songs. Die aktuelle Single „Say Something“ überzeugt nebem dem Sound aber vor allem durch die surreale Ästhethik des dazugehörigen Videoclips.

Wie es sich anfühlt sich etwas Neuem zu öffnen und den damit verbundenen gemischten Gefühlen, davon handelt „Say Something“. Diesen Zustand der Verletzlichkeit vertonen MADANII & L:LUCID auf ihrer zweiten Singleveröffentlichtung anhand eines melodischen R’n’B-Beats und der darüber schwebenden Stimme von Sängerin Dena. Der Track ist, obwohl er simpel gehalten ist, alles andere als langweilig. Der Track beginnt mit einem Flötensound, der fast wie eine Warnsirene wirkt, bevor er in einen selbstbewussten Beat übergeht.

„Die Idee war, ‚Say Something‘ wirklich einfach zu halten; wir wollten eine leicht verständliche Klangstruktur aufbauen – einen Raum schaffen, in dem alles andere atmen und durchscheinen kann“, beschreibt Produzent Lucas, auch bekannt als L:LUCID. Besonderer Hingucker ist jedoch der dazugehörige Clip zur Single, in dem das Duo förmlich mit den monochromen bunten Visuals verschmilzt. Nach „Sober“ ist die aktuelle Single die zweite Veröffentlichung des Future-Pop-Duos. Eine Debüt-EP soll im Februar 2020 erscheinen.

Seht hier den surrealen Clip zu „Say Something“: