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Bitte wer? (Teleman)

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Die kennt man doch irgendwo her?

Richtig, die Bandmitglieder Tommy, Jonny Sanders und Peter Cattermoul waren nämlich bis vor ein paar Jahren noch unter dem Namen Pete And The Pirates unterwegs und haben spaßigen Indie fabriziert. Singles wie „Mr Understanding“ liefen in Teenie-Serien wie The Inbetweeners rauf und runter und auch vor lustigen Katzenvideos haben sie damals mit den Song „United“ nicht halt gemacht. Bei Teleman sollte alles aber etwas ernster, erwachsener klingen.

Und ja, dies ist den Briten gelungen. Ihr Sound wirkt verträumter und doch irgendwie durchdachter. Vorbei sind die Skinny Jeans und Hoodie Zeiten in denen man noch im Käferlook über die Tanzflächen der Indie-Partys hüpfen konnte. Teleman sind mehr für eine gute Tasse Kaffe zu haben. Durch die immer sich wiederholenden Synthesizer wurde das Quartett zuletzt auch oft mit der Kultband Kraftwerk verglichen, auch wenn die Band selber (zurecht) für diesen Vergleich nicht zu haben sind. Zwar hat das Klangkonzept der Band durchaus Parallelen mit den 80’s, jedoch fällt die Musik wohl doch noch immer unter das Genre des Indie. Sanders selbst beschreibt den Prozess der Band und die Entstehung ihrer Songs gerne mal als „metronomic“. Kann das Zufall sein? Heute Abend werden wir die Lösung darauf erhalten.

Hier kann man sich das Video zur Single „Cristina“ anschauen:

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Yannick

Dockville gibt erste Bandwelle bekannt.

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Insgesamt 27 Bands wurden am Sonntag vorgestellt.

Letztes Jahr haben die Perfomance-Künstler von Die Antwoord noch die Headlinerbühne des Festivals in Hamburg gerockt. Nun haben die Veranstalter am dritten Advent einen ersten Einblick gegeben und haben verlauten lassen wie das Line-Up dieses Jahr aussehen könnte. Mit dabei sind dieses Jahr unter anderem als großer Headliner Interpol und das Mathematik-Genie Caribou. Auch die Briten von Django Django haben bereits so etliche Indie-Herzen höher schlagen lassen und sind nach langer Pause endlich wieder zurück. Nichtsdestotrotz hat das MS Dockville es sich nicht nehmen lassen auch wieder ein paar unbekanntere Acts in die Runde zu werfen, wie beispielsweise Warm Graves aus Leipzig.

Das Festival findet 2015 vom 21. – 23. August statt und wird wie letztes Jahr wieder um die 22.000 Besucher im Norden Deutschlands empfangen. Weiter unten kann man sich das aktuelle Line-Up noch einmal vor Augen halten und die jeweiligen Bands anklicken und entdecken.

Interpol (USA) | Caribou (CAN) | Django Django (UK) | Prinz Pi |AnnenMayKantereit | Friska Viljor (SWE) | ROOSEVELT | Lexer | Hauschka |RØDHÅD | Niconé & sascha braemer | Stwo (FR) | Recondite | Son Lux(USA) | The Avener (FR) | BLOMQVIST (Jan Blomqvist – Stil vor Talent) |FJAAK (live) | IAMNOBODI | Sylabil Spill (Der Radira) | Klaus Johann Grobe(CH) | Drauf und Dran | Jonas Mantey | hubbabubbaklubb (NOR) | Sekuoia(DK) | Weisser Rabe | WARM GRAVES | Fjörn & Branz

Hier gibt’s Eindrücke des Festivals für Kunst und Musik in Hamburg:

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Yannick

Premiere: Deafkid werden von Adrian Wreck geremixt

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Der noch labellose Adrian Wreck hat sich den Song „Blame“ zur Aufgabe genommen.

Die beiden Musiker Christopher Lockington und Florian Sauvaire von Deafkid machen elektronische Popmusik, die aber durchaus auch rockige Elemente hat. Erst vor kurzem konnte man das Gespann aus London in Deutschland als Support-Act von den Ωracles bestaunen. Dort vorgetragen wurden auch Songs ihrer selbst releasten EP namens Dialects, woraus auch „Blame“ entstammt. Diese wurde am 6. Oktober dieses Jahres veröffentlicht und soll nun durch eine Remixreihe einen neuen Feinschliff verpasst bekommen.

Aus diesem Grund haben Deafkid den aus Paris stammenden Produzenten Adrien Wreck um Hilfe gebeten. So hat der Künstler, der momentan auf der Suche nach einem geeigneten Label ist, den ohnehin experimentellen Track noch mit seinen eigenen Komponenten verfeinert. Der Remix, der dem Nu-Disco-Genre nahesteht, besticht durch eindringliche Bässe und versprüht so eine ganz eigene Dramatik.

Hier also die Premiere von Deafkid mit „Blame (Adrian Wreck Remix)“:


 

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Yannick

Newcomer des Jahres 2014

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Das Jahresende kommt immer näher und in unserer Rubrik Pscht! wurden mal wieder etliche neue Bands vorgestellt. Wir haben uns deshalb das Recht herausgenommen für euch eine Auswahl vorzunehmen. Jetzt ist es aber an euch den diesjährigen Gewinner zu küren. Man hat übrigens die Möglichkeit bis zu 5 Stimmen zu verteilen. Weiter unten findet ihr die Bands mit den jeweiligen Artikeln noch einmal aufgelistet.


 

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Hier kann man sich die jeweiligen Artikel aus der Rubrik Pscht! noch einmal durchlesen: 

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Yannick

Tür Nr. 12

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Tür Nr. 12 offenbart ZHU

Nächste Woche kommt die EP The Nightday vom anonymen ZHU raus. Der Newcomer hat erst in diesem Jahr angefangen, Musik zu machen und hat mit „Faded“ direkt einen Deep House-Hit vorgelegt, der in den UK und in Amerika und Polen auf Platz 1 der Dance-Charts gestiegen ist. Unter den sechs Tracks der EP befindet sichunter anderem auch das für einen Grammy nominierte „Faded“, das auf seiner eigenen EP fünf Remixes bekommen hat: von the Magician (der mit seiner Version Lykke Lis „I Follow Rivers“ weltweit bekannt gemacht hat), ODESZAAMTRACLido und TÂCHES.

Im heutigen Türchen (Halbzeit!) gibt es ebenjene Remix-EP und die „Faded“-Single inklusive Radioversion, dazu wie immer Sticker. Und da der Weihnachtsmann mit seinem eigenen Facebook-Profil inzwischen auch im 21. Jahrhundert angekommen ist, gibt es die EP als fancy USB-Karte. Zur Teilnahme müsst ihr, ebenso fancy, Fan unserer Facebook-Seite und der der Marsmädchen sein, den Beitrag liken und uns im Kommentar verraten, welcher Song in diesem Jahr euer schlimmster Ohrwurm war. Einsendeschluss ist der 15.12. um 23:59 Uhr.

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Schaut euch hier das Video zu „Faded“ an:


Fichon

Batsch

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Eine Ladung schimmernder Disco Pop

Mason Le Long, Joe Carvell und Matt Rheeston haben vor fünf Jahren als DON’T MOVE! ihr einziges Album The New Pop Sound of… genannt. Jener Sound ist so neu und doch so alt, haben sich doch gerade in diesem Jahr nicht wenige Bands mit der Disco/Funk Ära und softeren Varianten der Rockmusik beschäftigt. Inzwischen unterstützt Andy Whitehead die drei Jungs aus Coventry, unter dem Namen Batsch haben sie schon zwei EPs veröffentlicht (Tiles und Collar). Im letzten Monat sind Batsch mit Nicholas Krgovich – ebenfalls ein Vertreter der Neuen Sanftheit – im Vorprogramm von Sinkane durch Europa getourt, mit einem Zwischenstopp in Heidelberg.

Die Musik von Batsch hat sich seit den Tagen als DON’T MOVE! ein Stück weiter entwickelt. Die Grundidee, die man schon am Songtitel „(Love Me) If There’s One Thing You Ever Do“ erkennen kann, ist die gleiche geblieben; der Sound auf Tiles, und noch stärker auf dem im Juli erschienenen Collar, ist viel feiner, mit mehr schlurfenden Discomoves und einem ausgeprägtem Groove von Carvell und Rheeston, die sich auf Talking Heads, Chic und Fela Kuti berufen. „Gutter-glamour“ nennt Sänger Mason Le Long das, eine so passende wie irreführende Beschreibung. Schmuddelig und glamourös zugleich ist er, dieser Disco Pop, aber er strebt Höheres an. Wer sich „Celina“ anhört, den Opener von Collar, hört verspielte Melodien, verklärte Blicke und Extremitäten in Wippmodus. Für das nächste Jahr steht Großes an, ein Video wird gedreht und nach zwei EPs ist das Debütalbum nicht fern.

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„Celina“, ein Metronomy-esques quasi-Tanzvideo:


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Fichon

Tür Nr. 10

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Hinter Tür. Nr. 10 versteckt sich UNMAP!

Bass, wir brauchen Bass. Dies ist ja sehr oft keine sehr gute Devise, im Fall von UNMAP aber Teil der Perfomance. Ihre Musik ist mysteriös tanzbar, legt aber immer Wert auf einen künstlerischen Inhalt. Die deutsch-irische Band bestehend aus der Performance-Art Künstlerin Mariechen Danz und Alexander Stolze (Bodi Bill, Dictaphone) ist also mehr als nur irgendein Electro-Projekt. Ihr Debüt Pressures bietet nämlich die komplette Palette aus Electronica, R&B oder auch Hip-Hop und dient so als große Spielweise der Beatkultur.

Wenn man bedenkt, dass das Projekt erst nur für die Produktion von Soundtracks angedacht war, ist es doch bemerkenswert was schlussendlich dabei herausgesprungen ist. Die bei Sinnbus unter Vertrag stehende Band hat mit ihrem düsteren Pop alle überrascht und deswegen sind die Gewinnbedingungen sind dagegen ja ein Klacks: Ihr müsst Fan unserer Facebook-Seite sein, dem Post ein “Gefällt mir!” verpassen und als Kommentar eure musikalische Enttäuschung des Jahres nennen. Einsendeschluss ist am 13.12. um 23:59 Uhr.

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Hier kann man sich „Purify“ aus Pressures anhören:


Yannick

VIMES brechen ihr Schweigen

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Dabei wollten sie sich eigentlich auf ihr erstes Studioalbum konzentrieren.

Da konnte es wohl jemand nicht mehr aushalten. Das Duo aus Deutschland, das auf Soundtrack-Niveau Musik produziert,  haut mit „Ential“ bereits einige Zeit vor überhaupt Details zum Debüt bekannt sind, einen ersten Vorgeschmack raus. Laut Aussage der Band wollten VIMES ihre Fans unbedingt an ihrer Entwicklung und an dem Aufbruch in eine neue Ära teilhaben lassen und haben aus diesem Grund ihr Schweigen gebrochen.

„Ential“ gibt den Kölnern, die mit ihren melancholischen Tanznummern bereits für viel Furore gesorgt haben, Recht. Es ist ein ruhiger, durch Beats bestimmter Track, der eine gewisse Reife in der Ansetzung der Beats aufweist und so sinnbildlich für die Entwicklung des Duos steht. Der Song beinhaltet melodramatische Elemente, die an Wild Beasts erinnern, lassen einen aber genau so gut an die besten Zeiten von Bands wie Hot Chip erinnern. Die digitale Version der Single erscheint am 12.  Dezember via Humming Records.

Hier gibt’s „Ential“ im Stream:

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Yannick

Tür Nr. 6

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Hinter dem 6. Türchen versteckt sich das Album von Miss Kenichi.

Was ist neben den üblichen Weihnachtssongs wohl das beste Genre für die Wintermonate? Richtig, Indie-Folk. Dieser wird in Form von Miss Kenichi ziemlich eindrucksvoll zelebriert. Mit ihrem aktuellen Album The Trail tourt die in der deutschen Provinz aufgewachsene Musikern gerade durch ganz Deutschland und verbreitet ein Stück die Naturgefühle, die man in ihren Songs derart gut nachempfinden kann. Wer also eine Indie-Platte mit schönen Folkklängen und geschicktem Songwriting sucht, wird bei der Musikerin, die in Stuttgart Schauspiel studiert hat gut aufgehoben sein. Eine komplette Review könnt ihr auf The Postie nachlesen.

Im Paket ist aber nicht nur das aktuelle Album The Trail von Miss Kenichi enthalten, sondern auch noch eine Fülle an Aufklebern, wie auch Promomaterial ihres Labels Sinnbus. Die Gewinnbedingungen sind eigentlich nicht der Rede wert. Ihr müsst Fan unserer Facebook-Seite sein, dem Post ein “Gefällt mir!” verpassen und als Kommentar das Album, das ihr im Moment rauf und runter hört. Einsendeschluss ist am 7.12. um 23:59 Uhr.

Hier geht’s zur Single „The Ghost“ von Miss Kenichi:


Yannick