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Nicolas Jaar und seine Nymphen (Teil IV)

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Die Single „Fight“ ist gleichzeitig Nymphs IV

Nico, der Nimmermüde: Nicolas Jaar hat soeben den vierten Teil seiner Nymphs-Serie enthüllt. Nach der Veröffentlichung seines Soloalbums 2011 konzentrierte sich der Chilene auf sein Label Other People und das Projekt Darkside mit Dave Harrington, neue Solotracks gab es nur vereinzelt auf Compilations. Dieses Jahr macht Jaar aber wieder richtig Dampf, neben den Soundtracks zu Dheepan und The Color of Pomegranates (das Jaar unter dem Titel Pomegranates veröffentlicht hat und als ein eigenständiges Album ansieht) startete er die Nymphs-Serie mit zwei EPs, Nymphs II und III. Mit „Fight“ ist jetzt Nymphs IV erschienen, ein achteinhalb Minuten langer Track, der wie gewohnt zwischen minimalistischem Techno und Sound Art hin- und herschwingt. Wenn jetzt noch Nymphs I auftaucht oder Jaar die Reihe mit einem fünften Teil abrundet, hätten wir ja sogar sowas wie ein neues Album.

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„Fight“:


Fichon

Still Parade veröffentlicht erste Single aus Debüt LP

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Seine erste LP erscheint Anfang nächsten Jahres.

Der Berliner Niklas Kramer macht bereits seit 2013 unter dem Pseudonym Still Parade Musik. Mit seinem Song „Actors“ erlebte der Musiker auch schon recht früh einen großen Hype bei dem andere Musik schnellstmöglichst an der Veröffentlichung einer EP gewerkelt hätten. Still Parade ließ sich aber lieber Zeit und feilte über Monate und Jahre an seinem Sound.

Tatsächlich ist ein großer Unterschied zwischen der ersten Single und seiner neuesten Nummer „Concrete Vision“ zu erkennen. Vom eher klassischen Folk hat sich Kramer zu einem Sound hin entwickelt, der ein großes Alleinstellungsmerkmal hat. Dieses Verträumte ist zwar nicht aus der Musik von Still Parade wegzudenken, bekommt aber bei „Concrete Vision“ noch eine zweite, psychedelische, experimentelle Ebene. Still Parade ist eh so ein Mensch, der ständig versucht seinen Sound zu verfeinern. Deutlich wird dies am Beispiel, dass er viele Nummern mit dem geschenkten Tape Rekorder seines Vaters aufgenommen hat, statt wie üblich in einem Tonstudio. Der Mann hat halt eine konkrete Vision vor Augen. Die Single „Concrete Vision“ ist ab sofort erhältlich.

Hier kann man sich „Concrete Vision“ via Souncloud anhören:

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Yannick

IYES streamen „Gone“

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Der neue Song kann sich ab sofort über Soundcloud angehört werden.

„Lessons“, die erste Single aus der EP Part Two war bereits der Hammer. Mit „Gone“ haben sie aber noch einen drauf gesetzt. Zwar ist der Track nicht mehr ganz so upbeat wie es der vorherige Song noch war, dafür erhält er durch die Steeldrums aber eine ganz besondere Note. IYES musizieren uns im oft so nassen Herbst nach Hawaii ohne sich den ganzen Hula-Klischees zu bedienen.

Mit ihrer stilvollen Mischung aus R’n’B, Pop Und Electronica verführen die beiden Musiker uns immer wieder und geben einen erfrischenden Kontrast zu dem was man sonst so von typischen Duos erwartet. Man spürt zwar eine musikalische Bindung zwischen den beiden Protagonisten, diese wird aber zum Wohl des Lesers nie in den Vordergrund gerückt. „Gone“ ist ab dem 12. Oktober auf iTunes und Spotify verfügbar.

Hier ist die Single „Gone“ im Stream:

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Yannick

Tortoise melden sich mit „Gesceap“ zurück

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Ge-was? Egal, endlich ein neues Album am Horizont!

Nimm meine Hand, wir erfinden uns ein Genre! Tortoise, die Chicagoer „Postronica“ Band um Doug McCombs, die sich mit Millions Now Living Will Never Die in den Post-Rock Olymp aufgeschwungen und Bands wie den Errors den Weg geebnet hat, ist nach sechs stillen Jahren wieder da. Die elektronische, sehr Synthflächenlastige Richtung, die sie mit dem letzten Album Beacons of Ancestorship eingeschlagen haben, haben sie beibehalten und auf „Gesceap“, dem ersten Song des kommenden Albums The Catastrophist, sogar noch konsequenter durchgezogen. Jenes ist schon seit 2010 in der Mache und erscheint am 22. Januar nächsten Jahres – mit einem ziemlich verstörenden Cover, das hoffentlich eine Collage aus den Gesichtern der Band ist und kein Foto eines real existierenden Menschen. Auf Tour gehen sie 2016 auch und machen dabei sogar in der Umgebung halt. Den Spotify-Stream von „Gesceap“ findet ihr nach den Tourdaten.

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Tortoise live:

08.02.16 – Hamburg, Fabrik
09.02.16 – Berlin, Berghain
10.02.16 – Antwerpen (BE), Trix
11.02.16 – Utrecht (NL), Tivoli
12.02.16 – St. Gallen (CH), Palace
13.02.16 – Genf (CH), Antigel Festival
14.02.16 – Zurich (CH), Stall 6
15.02.16 – Reutlingen, Franz.K
16.02.16 – Vienna (AT), Arena

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„Gesceap“:


Fichon

Premiere: Youth Warrant veröffentlichen „Shake“

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Die Single ist ab sofort auf sämtlichen bekannten Portalen erhältlich.

Wir schreiben das Jahr 2014, als Brian Stewart und Alex Grant das Projekt ins Leben gerufen haben. Durch den Umzug nach Baltimore hat das Duo Matt Aukerman kennengelernt und aus Youth Warrant wurde ein Trio. Der Sound bleibt zwar nach wie vor Indie-Pop, jedoch will niemand der drei Musiker verneinen, dass das Hinzutoßen von Aukerman zu neuen Ideen und mehr Inspiration geführt hat. 

Am 6. Oktober nun erscheint ihre neue Single namens „Shake“, die sich vom Stil her mit Bands wie Foster The People vergleichen lässt. Der lockere Indie-Pop der Amerikaner wurde von der Band selbst produziert und gemischt. Der Song ist also zu 100% homemade und gerade diese Tatsache verleiht der Nummer seinen gewissen Charme. Laut eigener Aussage der Band soll es aber nur der Anfang einer Welle an neuer Musik sein. Das Resultat ist für 2016 geplant.

English version

The single is now available on all major platforms.

Let’s go back to 2014, when Brian Stewart and Alex Grant first brought the project to life. The duo got to know Matt Aukerman after their move to Baltimore and thus the trio Youth Warrant was born. The sound has pretty much remained indie-pop-ish, however no one can deny that Aukerman’s chance arrival led to new many more ideas and more inspiration.

Today, the 6th October, their new single “Shake” has arrived, the style of which can be compared with that of bands like Foster The People. This chilled indie-pop track from America was produced and mixed by the band themselves, so the song is 100% homemade and it’s exactly that fact that earns the track it’s distinct charm. According to some statements from the band, the single is to be just the start of a wave of new music coming our way., with the end result is planned for 2016!

Hier kann man sich die neue Single anhören: 

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Yannick

übersetzt von: Rachel

Bloc Party sind mit „The Love Within“ zurück

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Die neue Single wurde heute bei Annie Mac auf BBC Radio 1 vorgestellt.

Zwei Jahre nach ihrem letzten Album gibt Bloc Party nun mit stark verändertem Line-Up sein Comeback. Nachdem Matt Tong und und Gordon Moakes die Band verlassen haben, stand die Band kurz vor dem Abgrund. Mit den Justin Harris (Bass) und Louise Bartle (Drums) gewann die Band um Frontman Kele Okereke aber zu neuer Stärke und präsentierte seinen Fans in den letzten Wochen immer wieder kurze Snippets mit neuem Material.

Jetzt also steht die Band mit „The Love Within“ mit einer neuen Single da und diese erinnert stark an die Zeit von Intimacy zurück. Und so ruft Okereke mit der neuen Single „a new day for Bloc Party“ aus und schafft einen gekonnten Spagat zwischen Intimacy, „Ratchet“ und seinem Solo-Material. Das erste Stück aus dem neuen Material unterscheidet sich stark von den rockigen Nummern des letzten Albums „Four“ und so warten wir gespannt auf weitere Songs aus dem fünften Album der Band, welches den Namen Hymns tragen wird.


 

Yannick

Lea Porcelain

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Porzellan als deutscher Exportschlager?

Auch wenn man es Lea Porcelain kaum anhören mag, stammt das Duo aus Deutschland. Julian Bracht und Markus Nikolaus heißen die beiden Köpfe, die hinter dem Projekt stecken und kommen aus Frankfurt. Ein erstes Lebzeichen erreichte uns vor einigen Monaten, als sie mit „Similar Familiar“ ihren ersten Song auf Soundcloud gestellt haben. Der Song ist wild und stellt eine krautige Version von Tame Impalas „Elephant“ da.

Vor ein paar Tagen haben Lea Porcelain nun ihre aktuelle Single „A Year From Here“ veröffentlicht, welche Bestandteil der am 6. November erscheinenden Debüt-EP sein wird. Mit dem Song begibt man sich auf eine musikalische Reise durch verschiedene Genres und so findet man schnell heraus, dass der Horizont des Duos sehr weit zu sein scheint. Grenzen zwischen Krautrock, Post-Punk, Indie und zu Teilen sogar Garage werden gekonnt gebrochen. Durch die weit entfernten Vocals taucht man als Zuhörer tief in den Song ein und wird somit durch die drei Minuten und 38 Sekunden getragen.  Mit ihrem düsterem Sound haben Lea Porcelain überraschend schnell einen großen Hype in London geschaffen und so kann man darauf hoffen, dass sie der nächste, deutsche Exportschlager werden. Das Talent dazu haben sie allemal.

Für Fans von: Jaakko Eino Kalevi, The Horrors, Joy Division

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Yannick

Alben des Monats – August 2015

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Mit der Neuen von Foals, einer Ex-Dirty Projectoress und dem R&B der Zukunft.

Der August wird zu Unrecht als der Monat des Sommerlochs bezeichnet. Klar, die Politik und die Institute machen Pause, Tatort läuft nicht und alle fahren auf Festivals. Aber gleichzeitig geht die Bundesliga wieder los, Böhmermann ist zurück und Bands halten sich eh nicht an irgendwelche gefühlten Fristen. Case in point: FKA twigs, die mit einer Überraschungs-EP von sich reden macht. Daneben gibt es auch andere Namen, große (Foals, ) wie kleine (The Phoenix Foundation, Chelsea Wolfe), die mit neuen Releases glänzen. Also Kopfhörer auf, Tür und Fenster zu und viel Spa mit den Alben des Monats!


The Bohicas: The Making Of

the-bohicas---the-making-of-1432733057Als Domino die Band vor etwa einem Jahr unter Vertrag genommen hat, taten sie dies wohl kaum aus der Überzeugung heraus, dass The Bohicas das Rad neu erfinden. Es wäre nämlich ziemlich dumm so etwas von den manchmal festgefahrenen Briten zu verlangen. Diese klammern sich nämlich fest an ihr Lederjacken-Image und machen traditionsgemäß Indie Rock mit einer Prise Blues. Eigentlich Prädikat Langweeeeeiliiiig und doch macht The Making Of stellenweise richtig Bock. Sucht man nicht nach Innovation, sondern nach geilen Gitarrenriffs und coolen Outfits so ist man bei The Bohicas und deren Debüt an genau der richtigen Stelle, weshalb die Platte auch ihre Berechtigung in dieser Liste hat!

English version

When the band Domino were signed onto contract about a year ago, it happened under the impression that they wouldn’t be reinventing the wheel any time soon. It would be pretty odd to expect such a thing from these sometimes deadlocked Brits. They like to cling tightly to their leather jacket image and make traditional indie-rock with a pinch of blues.. While the predicate can be boooooooring it still makes The Making Of a real triumph in places. Don’t look for innovation, but rather for awesome guitar riffs and cool outfits – that’s how it is with The Bohicas, and their debut hits the nail on the head, which is why their record earns a place on our list!


Chelsea Wolfe: Abyss

Chelsea_Wolfe_Abyss_1024x1024Apokalypsis, Pain Is Beauty, Abyss – die Titel von Chelsea Wolfes Alben lassen keinen Zweifel an der Gemütslage der Amerikanerin. „Carrion flowers / growing from repeated crime“, singt sie auf dem Opener ihres achten Albums, kurz darauf: „Hold on to the pain.“ Die Bildsprache, wie auch Titel wie „Iron Moon“, „Grey Days“ und „Simple Death“, nimmt der Musik viel vorweg.

Abyss ist zu gleichen Teilen Gothic (Romantisierung von Schaurigem) und Doom (Unausweichlichkeit des Untergangs), aber dabei mitunter einfach nur schön, wie „Maw“ zeigt. Mit einem fünf Sekunden langen Hall auf der Stimme und Gitarren, die wie Gevatter Tod knarzen, macht das Album seinem Titel alle Ehre. Und gerade, als man sich darauf eingestellt hat, eine Stunde lang experimentellen Doom zu hören, öffnet sich ein Loch im Boden und man fällt: „Crazy Love“ ist ruhig, fast schon folkig; das ähnlich kontemplative „Simple Death“ könnte auch von Ultraviolence stammen. Der Effekt ist das Negativ von Keaton Hensons Birthdays, aber ein genauso positiver. Abyss ist vielleicht das gleichzeitig gewaltigste und schönste Album des Jahres.

English version

Apokalypsis, Pain Is Beauty, Abyss – the titles of Chelsea Wolfe’s albums leave no room for speculation regarding the american singer’s disposition. During the opening of her eighth album, she sings: „Carrion flowers / growing from repeated crime“, shortly after: „Hold on to the pain“. The imagery of titles such as „Iron Moon“, „Grey Days“ and „Simple Death“ really anticipate the music.

Abyss is in equal parts gothic (romanticising the eerie and ghoulish) and doom (the fatality of decline), but every once in a while it can be just beautiful, as „Maw“ shows. A five-second long echo on the vocals and guitars, which creak like the grim reaper, makes the album a tribute to its title. And just when you thought you’d prepared yourself to listen to an hour of experimental doom, a hole opens itself up in the floor and you’re falling: „Crazy Love“ is calm, almost folky; the similarly contemplative „Simple Death“ could also have come from Ultraviolence. The effect is a complete negative of Keaton Henson’s Birthdays, yet just as positive. Abyss is perhaps simultaneously the most powerful and most beautiful album of the year.


Deradoorian: The Expanding Flower Planet

abr0147_sleevelayout_finalWenn ihr Fans von den Dirty Projectors seid oder Enter the Slasher House besitzt, habt ihr bestimmt schon einmal von Angel Deradoorian gehört. Die Sängerin und Bassistin hat im August ihr Solodebüt vorgelegt, The Expanding Flower Planet. Und obwohl man anfangs denkt, das Album würde dem Schema „maues Soloalbum von ehemaligem Bandmitglied“ anheim fallen, nimmt es mit „Violet Minded“ deutlich Fahrt auf. Besser gesagt, es ersetzt das ziellose Treiben des Openers „A Beautiful Woman“ durch ausgereifte, entschleunigte Songs. Der Ausreißer „The Invisible Man“ zeigt mal wieder, dass Jaki Liebezeit in der musikhistorischen kollektiven Erinnerung immer noch eine wichtige Rolle einnimmt, aber auch das klingt irgendwie frisch. In seinen besten Momenten ist The Expanding Flower Planet geradezu tantrisch, was vor allem einer Sache zu verdanken ist: Deradoorians ausgefallener Stimme.

English version

If you’re a fan of the Dirty Projectors or own a copy of Enter the Slasher House, you’ve definitely heard of Angel Deradoorian at least once. The singer and bassist released her solo debut in August, The Expanding Flower Planet. Although your first thoughts are that the album is about to fall victim to the pattern „embarrassingly bad solo album from a long-forgotten band member“, „Violet Minded“ shows it’s clearly taking off in another direction. Or to put it better, it supersedes the aimless going-ons of the opener „A Beautiful Woman“ through sophisticated, slow-paced songs. The anomaly, „The Invisible Man“, shows once again that Jaki Liebezeit is taking on an ever more important role in the collective memory of musical history, yet it somehow sounds so fresh. In its best moments, The Expanding Flower Planet is bluntly tantric – and what do we have to thank for this? Deradoorian’s offbeat voice.


Dornik: Dornik

dornik„Strong“, der erste Song auf Dorniks Debütalbum, klingt wie die Rainbow Road von Mario Kart. Auf dem orange-rosa Cover blickt uns der Brite mit dem Afro verführerisch an, eine ungewollt lustige Mischung aus Brown Sugar und Sunbather. Dornik besteht aus zehn funky R&B-Hits, mit denen der ehemalige Drummer von Jessie Ware die Kings of R&B, also Michael Jackson, R. Kelly und D’Angelo, zum Wettrennen herausfordert. So einen dicken, sinnlichen Overload ein ganzes Album lang interessant zu halten, ist die Kunst in diesem Genre. Dornik scheint ein solcher Künstler zu sein.

English version

„Strong“, the first song on Dornik’s debut album, sounds like the Rainbow Road track from Mario Kart. The Brit with the afro looks at us seductively from the orange-pink cover art, an unintentionally funny mix of Brown Sugar and Sunbather. Dornik is made up of ten funky R&B hits, with which the earlier drummer of Jessie Ware challenges the kings of R&B, i.e. Michael Jackson, R. Kelly and D’Angelo, to a race. The art of this genre lies in maintaining interest throughout an entire album of thick, sensual overload, and Dornik seems to be an artist worthy of the name.


FKA twigs: M3LL155X

fka-twigs-melissa-epNicht die Roboter von Daft Punk, auch nicht Space Disco – die Musik von Tahliah Barnett ist die, die Alienmusik am nächsten kommt. Barnett, besser bekannt als FKA twigs, hat es mit ihrem avantgardistischen R&B inzwischen sogar in das Medium TV geschafft: In der ultra-aktuellen und musikalisch genialen Serie Mr. Robot dient „Two Weeks“ als Soundtrack zu einer verstörenden Verführungs-/Mord-Szene. M3LL155X, ihre neue EP (und die erste mit einem richtigen Titel), beinhaltet die gleichen außerirdischen und hypersensuellen Sounds ihrer bisherigen Releases. Zum ersten Mal aber singt Barnett nicht nur mit gehauchter Kopfstimme, sondern auch in normalem Register – und erstaunlich aggressiv. „In Time“ ist Asiatisch mit Yeezus-Vocals, „I’m Your Doll“ dreht der Verdinglichung der Frau den Hals um. M3LL155X ist nach LP1 nochmal ein gewaltiger Schritt vorwärts für Barnett.

English version

Neither the robots from Daft Punk, nor Space Disco – it’s Tahliah Barnett who’s making music that comes closer to that of aliens than anything has before. Barnett, better known as FKA twigs, has managed this through her avant-garde R&B and now her music’s even made its way onto our screens: In the extremely recent and musically ingenious series Mr. Robot, „Two Weeks“ earned a place as the soundtrack to a disturbing seduction/murder scene. M3LL155X, her new EP (and the first with a proper title), encompasses the extraterrestrial and hyper-sensual sound explored in her previous releases. But for the first time Barnett’s not only singing in a breathy falsetto, but also in a normal register – and amazingly aggressively. „In Time“ is Asiatisch with Yeezus vocals, „I’m Your Doll“ spins the objectification of women on its heels as she casts herself in the role of the doll. After LP1, M3LL155X is yet another foot firmly forward for Barnett.


Mit diesen 10 Songs freuen wir uns auf den Herbst

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Der September ist immer so ein Monat bei dem der Wahnsinn des Sommers so langsam nachlässt. Die Schüler sind in den meisten Bundesländern schon wieder von ihren neuen Lehrern genervt, weil sie nicht so cool sind wie der Youtube-Star ihrer Vertrauens und auch die Temperaturen begeben sich wieder auf Werte bei denen man rein körperlich wieder fähig ist konstruktive Sachen zu erledigen.

Was die Musik angeht ist der September auch oft einer der ganz feinen Monate. Viele Platten stehen in den Startlöchern und schaben schon mit den Hufen um auf potenzielle Hörer losgelassen zu werden. Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch wieder viele neue Acts wie Pilze aus dem Boden sprießen und uns den ein oder anderen Aha-Effekt bescheren. In folgender Liste haben wir zehn von eben diesen Nummern herausgesucht und wollen sie unbedingt mit unseren Lesern teilen.