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Arcade Fire kommen für zwei Konzerte nach Deutschland

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Mit ihrem hoffentlich so bald wie möglich erscheinenden neuen Album, kommen Arcade Fire diesen Sommer auf Europa Tour.

Nachdem bereits bekannt wurde, dass die Band aus Kanada im Sommer die Festivalbühnen Europas bespielen wird, kündigt ihr nationaler Vertreter MCT nun zwei separate Konzert in Deutschland an. Wer also die Faszination Arcade Fire im Rahmen einer Soloshow erleben will, kann sich diesen Freitag, den 17. Februar ab 11.00 um Tickets für Berlin (Wuhlheide) am 2. Juli und für Köln (Tanzbrunnen) am 16. Juni bemühen. Ob und wenn ja, wer als Vorband dabei sein wird, ist so wenig bekannt wie der Veröffentlichungstermin ihres dieses Jahr erscheinenden fünften Studioalbums. Das könnte aber, um im Sommer mit neuem Material auf die Bühnen zu treten, wahrscheinlich in gar nicht so großer Ferne liegen.

Ob darauf auch der im Januar, einen Tag vor der Amtseinführung Donald Trumps veröffentlichte Song „I Give You Power“ vertreten ist, ist unwahrscheinlich, da das Album zu diesem Zeitpunkt schon fertig aufgenommen gewesen sein soll. Der relativ unspektakulär veröffentlichte Song, den Arcade Fire gemeinsam mit Gastsängerin Mavis Staples aufgenommen haben, hat wenig mit dem ekstatischen, hymnischen Stil der Vorgängeralben zu tun und wendet sich eher metallisch anmutenden Industrial Beats zu, die man allerdings so auch schon in subtilerer Form auf ihrem 2013 erschienenen  „Reflektor“ Album vernehmen konnte. Die Vorfreude steigt auf jeden Fall und wir freuen uns riesig, eine der momentan vielleicht besten Bands der Szene in Köln oder Berlin erleben zu können.

 

So war es bei Giant Rooks im Club der halle02 in Heidelberg

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Giant Rooks klingen eher nach Londoner Kellerclub, als nach westfälischer Kleinstadt. Mit ihrem außergewöhnlichen Sound aus Indierock, Folk und Elektro versetzt die Band aus Hamm sogar geschulte Konzertgänger ins Staunen.

Wenn eine Band, deren Altersdurschnitt deutlich unter 20 Jahren liegt, so souverän klingt wie Giant Rooks, dann ist das eine verdammt reife Leistung! Dabei sind nicht nur die Mitglieder noch verdammt jung, sondern auch die Geschichte der Band aus Westfalen, die jedoch schon auf zahlreiche Erfolge zurückblicken können – Bilanz steigend. Seit Januar diesen Jahres gibt es mit der EP auch endlich eine physische Veröffentlichung der Band.

Mit ihrer packenden Mischung aus Indierock, Folk und Elektro, die schwermütig und tanzbar zugleich ist, hat die Band ihr Publikum von Anfang an fest im Griff. Es wird im Club der halle02 nicht nur andächtig der ausdrucksvollen Reibeisenstimme von Sänger Frederik Rabe gelauscht, sondern auch zu Songs wie „New Estate“ und „Mia & Keira“ ausgelassen getanzt. Vergleiche mit Alt-J, Chet Faker und Boy & Bear sind schnell gezogen, irgendwie klingt aber alles doch genau nach Giant Rooks.

Und auch Live versteht es das Quintett perfekt ihre Songs zu einem unvergesslichen Erlebnis aufblühen zu lassen. Das epische „Bright Lies“ kommt auf Platte längst nicht so emotional und groß rüber wie auf der Bühne und auch selten schafft es eine Band Bob Dylan so großartig zu covern, wie es Giant Rooks an diesem Abend mit „I Shall Be Released“ bewiesen haben. Trotz Einwänden von Frederik Rabe, der sich zu Beginn des Songs noch bei den Zuhörern entschuldigt, da niemand Bob Dylan gerecht werden kann.

Mit einer kurzen Zugabe aus „Rituals“ und Itchy Feet“, zu der sich die Jungs nicht lange bitten lassen, endet der Abend jedoch viel zu früh. Man wünscht sich glatt, die Band hätte noch ein paar mehr Songs, die sie dem Publikum präsentieren könnten. Alles an diesem Abend ist einzigartig und bis auf das letzte Detail stimmig, wie auch die Musik der Band, die noch so viel Potenzial in sich haben.

Das Video zur aktuellen Single „New Estate“ gibt’s hier:

Lorde ist längst Fan: die Newcomerin Skott veröffentlicht neues Video

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Nachdem Katy Perry, Lorde und die Musikwelt schon länger von der Skandinavierin schwärmen, macht Skott jetzt auch erste (große) Schritte in Deutschland und veröffentlicht ein Video zu „Glitter & Gloss“.

Vor zwei Wochen erschien die neue Single „Glitter & Gloss“ der Schwedin Skott und sorgte damit für ordentlich Nachschub. Ihre beiden ersten Veröffentlichungen „Wolf“ und vor allem „Porcelain“ haben bereits vor Monaten für großes Aufsehen gesorgt. Der Hype um die junge Musikern nimmt kein Ende und so ist sie nicht nur bei uns, sondern auch in UK und in den USA ein großes „Ding“ geworden. So wirklich überraschend kommt das große Interesse jedoch nicht. Mit ihrem Sound erinnert sie an Größen wie eben Lorde oder ihre skandinavische Kollegin Lykke Li.

Mit ihrem unfassbar kühlen Video zu „Glitter & Gloss“ wagt Skott nun den nächsten Schritt. Die Videosequenzen greifen die Emotionen ihres bis dato wohl ergreifendsten Songs auf und verarbeiten sie trotzdem zu optimistischen Gefühlen. Das Spiel mit Emotionalität wurde ihr bereits früh in einer Art Waldkommune beigebracht. Dort trafen sich ein Gruppe Folkmusikern und lebten und philosophierten fernab der rasenden Zivilisation. Dies hat nun aber ein Ende: ab sofort beglückt Skott uns mit ihrem Talent, was sie zu einer der meist gebloggten Artists des vergangenen Jahres gemacht hat. Am 03.04. wird Skott dann ihr Deutschland Debüt im Berliner Auster Club geben.

Vielversprechend: Lea Porcelain geben mit „Bones“ weitere Einblicke in ihr Debüt

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Mit „Bones“ präsentieren die melancholischen Post-Punker Lea Porcelain einen weiteren Vorgeschmack auf das heiß ersehnte Debüt und strotzen nur so vor Schwermut und 80er Dark-Pop-Wave. Nebenbei schüttelt die Band glatt noch ein paar neue Tourdaten aus dem Ärmel.

Es begann so einfach – 2012 lernte sich das Duo um Julien Bracht und Markus Nikolaus in einem Club in Offenbach kennen. Zu Rotwein, Käse und Baguette wurde an den ersten Songs geschraubt und das Projekt Lea Porcelain nahm erste Züge an. Dass der Funke nicht nur bei den beiden Jungs sofort übersprang, sondern auch beim Publikum demonstrieren zahlreiche Lobeshymnen in der Musikwelt auf die Band.

Irgendwo zwischen Krautrock, Indie, Garage und Post-Punk zeigen sich Lea Porcelain stets experimentierfreudig. Besonders die aktuelle Single „Bones“, die einen weiteren Vorgeschmack auf das heiß ersehnte Debüt bietet, erinnert mit seiner Schwermut, den Synthies  und dem Dark-Pop-Wave-Einschlag entfernt an den Sound von Joy Division, Bowie und The Cure.

Nach der ersten EP „Out Is In“ im vergangen Jahr, wird nun mit Spannung das Debütalbum der Band erwartet, dass noch diesen Sommer erscheinen soll. Zu hören gab es zuvor schon die melancholisch-düstere Nummer „Warsaw Street“. Laut Aussagen hiesiger Promoter liegt das Album endlich in den letzten Zügen – man darf also hoffen, dass bald ein Veröffentlichungsdatum bekannt gegeben wird. Wer das Debüt nicht länger erwarten kann, sollte auf eines der Konzerte des Duos gehen, da gibt es bestimmt schon den ein oder anderen Track vom kommenden Album auf die Lauscherchen.

Lea Porcelain live:

12.02 – Berlin, Auster Club
14.02. – Hamburg, Uebel & Gefaehrlich
25.02. – Wiesbaden, Schlachthof
01.04. – Berlin,  Huxleys (25 Jahre Intro)
04.06. – Leipzig,  W.G.T.
15.-17.06. – Augsburg, Modular Festival

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Motorama bringen die kalten 80s in die halle02 (+Verlosung)

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Am 10.02. spielen die Cold-Wave-Minimalisten Motorama aus Russland im Club der halle02 in Heidelberg und wir verlosen 1×2 Karten für das Konzert.

Rostow am Don ist sicherlich nicht der wärmste Ort in den kalten Monaten des Kalenderjahres. Vielleicht hat die russische Band Motorama auch gerade aus dem Grund beschlossen kurzerhand auf Europa-Tournee zu gehen. Passend zu der Kühle präsentieren sie ihr vierten Studioalbum „Dialogues“, das gewohnt düster daherkommt. Nicht umsonst trägt die Band seit Jahren das Prädikat die Joy Division Russlands zu sein. Es gibt durchaus schlimmere Bezeichnungen. Denn genau wie Ian Curtis und Co präsentieren auch Motorama ein homogenes Pop-Album voller packender Melodien, tanzenden Basslinien und Keyboard-Hooklines.

Den Support des Abends in Heidelberg gibt die lokale Größe Laura Carbone, die wahrscheinlich mit ein paar neuen Stücken überraschen wird. Dies lässt zumindest der Trailer vermutet, der seit heute auf der Facebook Timeline der Künstlerin herumschwirrt. Tickets gibt es auf: http://www.delta-konzerte.de und an allen bekannten VVK-Stellen.

The Postie verlost 1×2 Gästelistenplätze für das Konzert von Motorama in Heidelberg. Die Bedingungen für den Lostopf sind das Liken des FB-Posts und das Kommentieren eurer Begleitung. Der Einsendeschluss ist der 10.02. um 15:00. Die Allgemeinen Teilnahmebedingungen könnt ihr hier nachlesen.

 

Das Melt! Festival kündigt gleich 40 neue Acts an

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Neben den großen Namen M.I.A., SOHN und Sampha gibt es auch wieder viele kleinere Acts, die bejubelt werden wollen.

Im Dezember hat das Melt! Festival bereits 35 erste Bands und Acts für die Edition 2017 angekündigt. Mit dabei waren damals schon Acts wie Phoenix, The Kills, Warpaint und Bonobo. Das Festival, das durch seine große Diversität bekannt ist, achtet auch dieses Jahr wieder auf eine gepflegte Mischung aus Electro und Gitarrenlärm.

Nun hat das Festival bekannt gegeben, dass 40 weitere Acts das Line-Up ergänzen werden. Für das größte Erstaunen sorgen sicher Acts wie M.I.A., Modeselektor, SOHN oder Haiyti. Außerdem werden aber auch Indie-Newcomer wie Maggie Rogers oder Tom Misch für frischen Wind sorgen. Das 20. Melt Festival findet vom 14. – 16. Juli 2017 auf der Halbinsel Ferropolis in Gräfenhainichen statt. Early-Bird-Tickets kosten momentan 120 Euro.

Agents Of Time, Agoria, Andy Butler (DJ), Ben Frost (Live), Bicep (Live), Bjarki (Live), Cinthie, Dan Beaumont, Dave, Davis, Denis Horvat, Denis Sulta, Egyptian Lover, Elisabeth, FJAAK, Haiyti, Hercules & Love Affair, Jennifer Cardini, Jimi Jules, JP Enfant, Kamasi Washington, Kiddy Smile, Konstantin Sibold, Lil Silva, M.I.A., Maceo Plex, Maggie Rogers, Massimiliano Pagliara, MK, Modeselektor (DJ), Monoloc, Rampue (Live), Richie Hawtin, Sampha, SOHN, Soulection Showcase, Sylvan Esso, Tale Of Us, Tereza, The Lemon Twigs, tINI, Tom Misch (Live), WhoMadeWho (DJ)

Hier geht es zum kompletten Line-Up.

Coast Modern zeigen euch ihre liebsten gifs bevor ihr Debütalbum erscheint

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Das Duo Coast Modern steht nicht nur auf Gifs, sondern auch auf Haarekämmen. Außerdem wollen sie uns ihr Debütalbum vorstellen.

Coast Modern sind Coleman Trapp und Luke Atlas aus LA und die beiden Musiker haben tatsächlich einen kompletten Song über das Haarekämmen geschrieben. Steht Eitelkeit bei dem Duo an erster Stelle oder ist es nur ein großer Scam? Sind es gar Fake News? Coast Modern nehmen sich und ihre Musik selbst nicht so ernst und genau diese Lockerheit transportieren auch ihre bis jetzt veröffentlichten Indie-Pop Songs.

Am 5. Mai erscheint nun ihr erstes Album bei dem es sich erst einmal zu beweisen gilt. Sie selbst teasern ihre Platte mit dem großen Schlagwort Disneyland an. Jeder Song soll den Zuhörer in eine neue Parallelwelt abschweifen lassen. Alles etwas überdreht, sehr farbig und fun fun fun. So wie es Coast Modern eben vorleben. Mit „Comb My Hair“ haben sie das Album dann auch soundtechnisch angeteasert und geben die fröhliche Richtung vor. Die Single erinnert an die guten Momente von Bands wie Superfood oder die damaligen Tribes. Klirrende Gitarrenriffs treffen auf große Lockerheit und noch entspanntere Vocals. Für uns haben die beiden Musiker aus LA ihre Platte mit ihren exklusiven Lieblingsgifs angeteasert. Achtung Cat Content!

Doin‘ my thang

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Riding the wavessss

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Life is good

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Musikschutzgebiet gibt erste Bands bekannt

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Die Leoniden geben den Startschuss zum Line-Up Raten.

Das Musikschutzgebiet Festival in Nordhessen hat gestern die ersten drei Bands bestätigt. Auf dem Programm stehen am ersten Septemberwochenende mit Leoniden, Der Ringer und Blackberries drei Bands aus heimischen Landen. Drei darüber hinaus noch relativ unbekannte Bands – Der Ringer haben vor einer Woche erst ihr Debütalbum veröffentlicht. Das Musikschutzgebiet bleibt seinem Ruf als Newcomer-Showcase-Festival also treu, worüber wir uns als Kopräsentatoren natürlich besonders freuen.

Hörproben der drei Bands bieten wir euch unten, zum VVK-Shop geht’s hier lang. Wenn euch diese ersten Bestätigungen zusagen, könnt ihr selbiges jetzt auch bei Facebook tun.

Leoniden – „Iron Tusk (Live Session)“:

Der Ringer – „Orbit“:

Blackberries – „Flowers Paint the Sky“:

Maggie Rogers tanzt sich durch das Video zu „On + Off“

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Mit ihrem Debüt-Hit „Alaska“ begeisterte die 22-jährige Musikerin aus Maryland erst Producer-Star Pharell Williams und dann die ganze Welt. Mit dem Clip zur aktuellen Single „On + Off“ beendet Maggie Rogers ihre Video-Triologie und macht Lust auf mehr.

Das Maggie Rogers nicht nur Pharell Williams zum Tanzen bringt ist längst klar. Zusammen mit der Regisseurin Zia Anger, die zugleich eine enge Freundin der Elektro-Folk-Sängerin ist, produzierte Maggie Rogers in den vergangen Monaten einzelne Videos zu ihren bisher veröffentlichten Songs. Die Triologie endet nun mit der aktuellen Single „On + Off“. Wie zuvor schon in den Clips zu „Alaska“ und „Dog Years“ wird auch hier mächtig getanzt.

Enthalten sind die drei Tracks auf der Debüt-EP „Now That The Light Is Fading“, die am 17. Februar über Universal Music erscheinen wird. Daneben gibt es mit „Color Song“ und „Better“ auch noch zwei neue Nummern zu hören. Erwarten kann man wohl, wie man es von Maggie Rogers bisher gewöhnt ist, weitere spannende Genre-Mixe mit traumhaft schönen Harmonien sowie Folk- und Elektro-Elementen, die die Songs so tanzbar machen.

Daneben kommt Maggie Rogers im Frühjahr auf ihrer Europatour auch für zwei Shows nach Deutschland. So gefragt wie die Newcomerin seit ihrem viralen Hit „Alaska“ ist, ist es jedoch nur verständlich dass die zwei einzigen Deutschlandkonzerte der Sängerin schon seit Wochen restlos ausverkauft sind. Wer nicht in den Genuss kommt Maggie Rogers im Frühjahr in Berlin oder Köln live zu sehen, kann sich mit der „Now That The Light Is Fading“-EP ab Mitte Februar bis zur Veröffentlichung des Debütalbums trösten, denn das wird hoffentlich nicht so lange auf sich warten lassen.

Maggie Rogers live:

05.03. – Köln, Yuca (Ausverkauft)
06.03. – Berlin, Frannz Club (Ausverkauft)