Songs, die du letzte Woche vielleicht verpasst hast

Es gibt immer wieder Songs, die einfach so durchrutschen. Damit dies in Zukunft nicht noch häufiger passiert, geben wir euch ein paar gute Tracks aus der vergangenen Woche mit an die Hand.

KeKe – Ladies

Keke hat vergangene Woche gleich zwei neue Tracks veröffentlicht. In beiden Songs untermauert sie die Position von ihr als starker Frau. In dem gleichen Atemzug spricht sie aber auch allen anderen Frauen Mut zu sich selbstbewusst zu geben. So lange du dich als Frau fühlst, sollst du dich auch verdammt nochmal als Frau geben! Ganz egal was die gesellschaftliche Norm und Erwartung dieser Definition ist.

daine – Angel Numbers

Erinnert ihr euch noch an den Hype um Lil Peep, der dann ein tragisches Ende genommen hat? Mit daine könnte dieser wieder neu entfachen. Die Künstlerin aus Australien hat bereits Anerkennung von Acts wie Charli xcx bekommen. Wenn man ehrlich ist, klingt die Musik von ihr auch ein bisschen so, als würde Charli xcx gerade ihre Emo-Phase durchmachen.

Quarry – Torn 2.0.

2020 sollte das Jahr der Weizenfelder werden. Diese Annahme könnte man jedenfalls treffen, wenn man sich das Video zu Quarrys „Torn 2.0.“. Was Jacquemus vorgemacht hat, setzt der Musiker aus UK perfekt in seinem Video um. Ein Flügel, eine Stimme und ein Cover von einem der Hits aus den 90ern.

Django Django – Glowing In The Dark

Django Django haben es bisher immer geschafft den aktuellen Zeitgeist in ihren Releases aufzugreifen. Als nerdy Indie-Band gestartet, sind die Briten längst elektronischer unterwegs und haben verstanden, dass die richtige Grafik-Ci und Ästhetik mittlerweile fast genau so wichtig geworden sind wie der eigentliche Sound. „Glowing In The Dark“ hätte es dieses Jahr wahrscheinlich in einige Club-Rotations geschafft, wenn es 2020 ein Nachtleben gegeben hätte.

BLVTH – TWI$$$TIN AND TURNIN‘

Eine letzte Single vor dem Album-Release wollte BLVTH seinen Fans dann doch noch schenken. Das dazugehörige Video zu „TWI$$$TIN AND TURNIN'“ wurde von Valentin Hansen produziert und zeigt den Musiker in schwindelerregenden Aufnahmen.

Betterov – Platz am Fenster

Geschichten über die Kindheit ziehen immer. Vor allem wenn es auch noch im Freundschaft und das Vermissen dieser geht. Genau diese Karte spielt Betterov mit „Platz am Fenster“ und meistert den Spagat zwischen Cheesiness und NDW mit nostalgischem Charme.

Rico Nasty – OHFR?

Die aggressive Grundstimmung von „OHFR?“ lässt die Soundwelten des Metals und des Rap zusammenwachsen und dies Gott sei Dank nicht in Form von Nu-Metal. Gut, dass wir diese Phase überwunden haben und, Stand jetzt, auch kein Revival zu erkennen ist. Der neue Song von Rico Nasty wurde von Dylan Brady (100 Gecs) produziert und wird Teil ihres Debütalbums „Nightmare Vacation“ sein.

Amaarae – TRUST FUND BABY

Pitchfork hat die Stimme von Amaarae mit der Schale einer Kastanie verglichen. Sie kann so glatt sein, wie das Innere eine Kastanie, gleichzeitig aber auch unverzeihlich wie die Stacheln. Diesen Vergleich kann man auf das komplette Schaffen der US-Amerikanerin mit ghanaischen Wurzeln anwenden. Man weiß nie so genau, was sich hinter dem nächsten Song steckt. Entweder wird man schnell eingelullt und in samtig, weiche Traumwelten entführt. Es kann aber auch genau so gut passieren, dass man verdutzt vor blanker Ehrlichkeit steht.