Exklusive Videopremiere: Quirinello zeigen uns in „Wanna Hold You“ gemeinsam mit London O’Connor verträumten Bedroom-Pop vom Feinsten

Sanft, verspielt, ehrlich und größtenteils im Schlafzimmer produziert: Quirinello aus München machen stimmungsvollen Bedroom-Pop im klassischen Sinn und lassen uns mit „Wanna Hold You“ und dem dazugehörigen Video Tagträumen.

Es gibt viele Dinge – meistens natürlich emotionaler Art – die dafür sorgen, dass man sich nicht mehr aus dem eigenen Bett bewegen will und eigentlich auch gar nicht kann. Liebeskummer ist da ganz vorne mit dabei, genauso wie sich verändernde Freundschaften, Umzüge oder die Erfahrungen neuer, (getrennter) Lebensabschnitte. Echt unschön! Aber Begreifen, wie wichtig ein Mensch und seine Nähe für einen selbst waren oder sind, ist hart, aber in manchen Fällen auch eine Phase, in der sich irgendwas zwischen Hirn und Herz öffnet, um plötzlich ganz viele Gefühle und eine Menge Kreativität rauszulassen. Wunderschöne Songs können dabei z.B. herauskommen. So ist es auf jeden Fall bei Quirinello. Der Münchner hat seine Gefühle in den Song „Wanna Hold You“ geschrieben, den Track (wie übrigens auch alle anderen seiner Songs) im Schlafzimmer aufgenommen und an einen seiner Lieblingskünstler geschickt, den er in der Zeit, in der es ihm nicht gut ging, besonders intensiv gehört hat: London O’Connor.

Das ist der Sänger und Rapper, der für sein Debütalbum „O∆“, das auf den Fußböden New Yorks entstanden ist und seine unperfektionistische Zukunftsvision von (Bedroom-)Pop vor allem unter Kritiker*innen und Musiker*innen, wie Maggie Rogers, Muna, James Blake oder Kevin Abstract gefeiert wird. Dass „Wanna Hold You“ London O’Connor so gut gefallen hat, dass er direkt die Bridge für den Song eingesungen und an Quirinello zurückgeschickt hat, hätte Frontmann Quirin Müller fast umgehauen: „Es war besser als Weihnachten, als er mir seinen Part geschickt hat.“

„Wanna Hold You“ beginnt in gedämpfter Stimmung, reduziert und begleitet von dem Sample einer französischsprachigen Frauenstimme. Die träumerische Grundatmosphäre des Songs bleibt auch dann bestehen, wenn der Song eine poppige und wärmende Richtung einschlägt. Der Stil erinnert dabei an Clairo, Boy Pablo oder Yellow Days. Und wenn man in Erinnerungen hängt, nicht nur an andere Artists, sondern natürlich auch an die eigenen Gefühle, dann kann die Zeit auch gerne mal stehen bleiben. Das fühlt sich nicht nur beim Hören des Songs so an, sondern wird auch durch das Musikvideo ziemlich schön verbildlicht.

Zu sehen gibt es das Video zu „Wanna Hold You“ von Quirinello hier in der exklusiven Premiere: