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Lusts

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Zwei Brüder tauchen in die Zeit der 80er ab. 

Die beiden Briten Andy and James Stone sind zusammen das Dark-Pop-Duo Lusts aus Leicester. Ihren Einfluss findet man unmittelbar in den 80ern wieder. Orientieren tun die Musiker sich an Acts wie Joy Division, The Smiths oder allen voran Echo And The Bunnymen. Dabei gelingt es dem Duo trotz aller Vergleiche nicht als schlechte Kopie oder gar als Coverband angesehen zu werden, sondern interpretieren ihre Songs doch in ihrer ganz eigenen Weise.

So hört sich die neueste Nummer „Waves“ beispielsweise ziemlich euphorisch an für ein Dark-Pop-Duo und lässt doch großen Raum für Träumereien. Die tiefen, weiten Echos verschmelzen filigran mit den düsteren Gitarrenklängen und den hypnotisierenden Synths.  Am 2. März erscheint dann ihre Doppel-A-Seite „Temptation“/“Cross“ auf dem Indielabel 1965 Records. Im März geht es dann erstmalig mit der soundtechnisch äußerst passenden Band Coves auf Tournee.

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Für Fans von: Beach Fossils, Coves, Echo And The Bunnymen

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Yannick

FLESH

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New Kids trifft auf Britpop.

Wer Songs wie „Vauxhall Casanova“ in seinem Repertoire hat, kann sich nicht allzu ernst nehmen, So auch bei FLESH aus Manchester. Es kommst also nicht von ungefähr, dass sie ihren Sound selber gerne als „Snotpop“ bezeichnen, was so viel bedeutet wir Rotzpop. Die Rahmenbedingungen stehen also gleich von vorneherein fest. Natürlich kann man sich bei einer solchen Band streiten, ob es kompletter Bullshit ist, oder doch vielleicht gar nicht mal so übel ist.

Hört man sich beispielsweise ihre neue Single „Avin It In Ibiza“ an, so fällt auf, dass der schmutzige Gitarrensound nicht weniger schlecht ist, als der von Viva Brother, welche sich schließlich vor ein paar Jahren mal, als Retter des Indies dagestellt haben. Zieht man dann noch die durchaus humorvollen und cleveren Lyrics in Betracht, so wird aus dem anfänglichen Chaos doch ein echter Geheimtipp. FLESH sind also zusammenfassend eine moderne, freche Britrock-Band die kleidungstechnisch aber eher an die manchmal grenzwertige Komödie New Kids erinnert. Ein bisschen Beklopptheit hat aber keinem m8 (mate) geschadet!

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Für Fans von: Superfood, Peace, DMA’s


 

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Yannick

Petite Noir – The King of Anxiety

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Bei Petite Noir verlieren Genrebezeichnungen wieder einmal ihren Sinn. Man kann zwar herausstellen, dass sich in seinen Songs Elemente aus R&B, alternativem Hip-Hop, Rock, Electronica, Soul und Post-Punk wiederfinden – zum Kern der Musik dringt man damit nicht vor. Verweise auf TV on the Radio oder die Bezeichnung Art Rock treffen schon eher zu, da sie vor allem Diversität und Unkategorisierbarkeit suggerieren.

Wer ist also dieser selbsternannte König der Ängstlichkeit? Yannick Ilunga kommt aus Kapstadt und ist dort unter anderem als Model tätig. Als Petite Noir ist er 2012 mit der Single „Till We Ghosts“ aufgefallen, nach zwei weiteren Songs kurz darauf aber erstmal wieder in der Versenkung verschwunden. Ende letzten Jahres hat er noch kurz sämtliche Musikmedien auf sich aufmerksam gemacht – durch den Ohren- wie Augenschmaus „Chess“ –, nächste Woche erscheint dann endlich seine erste EP, The King of Anxiety. Den Titel kann man hier durchaus als falsche Fährte deuten: The King of Anxiety ist zwar weit von selbstbewusstem Stadionrock/Braggadocio-Rap (au choix) entfernt, doch musikalisch vor Können und Kreativität so strotzend, dass Ilunga was Petite Noir angeht keine Angst haben muss.

„Come Inside“ fängt gemäßigt an, mit Percussion und einer Gesangslinie, die an „Dirty Harry“ von den Gorillaz erinnert. Je weiter das Lied voran kriecht, desto höher pfeifen die Synths. Am Ende nimmt man die Einladung gerne wahr – und wird direkt mit der fettesten Sahnetorte konfrontiert. „Chess“ bietet warme Gitarrentöne, Ilungas Kopfstimme sowie den an Willis Earl Beal erinnernden, einnehmenden Bariton. Darüber hinaus TV on the Radio, soften Electronica, wiederholte Rhythmuswechsel, kreischende Saiten sowie allgemeines Eskalieren. In einem Wort: Gänsehaut. Auch die restlichen dreieinhalb Songs demonstrieren Ilungas ausgeprägtes Gefühl für Rhythmus. Bei „Shadows“ glimmern die Synthesizer wie ewiges Licht, nur schöner. „The Fall“ bedient sich dann beim minimalistischen Gitarren-Pop von the xx, wobei nach dem Refrain wieder alles in Richtung neuem R&B deutet. Kopfstimme und Bariton legen sich kunstvoll übereinander, die Stimmbänder sind Ilungas größter Trumpf. Beide Songs wirken neben „Come Inside“ und „Chess“ allerdings etwas fahl, wenn auch gut gemacht.

Neben „Come Inside“ und dem Herzstück „Chess“, dessen EP-Version wunderbarerweise fast acht Minuten beträgt, sticht die Debütsingle „Till We Ghosts“ hervor. Frei nach Gustav Freytag entwickelt sich der Song von feierlich-langsam zu etwas Ekstatischem, das man als Art Rock bezeichnen kann, bevor irgendwann der Punkt erreicht ist, an dem alles auseinanderbricht und langsam wieder nach unten fällt. So schön kann Pop sein. Als Bonustrack gibt es den Song dann nochmal mit Yasiin Bey (aka Mos Def) an den Vocals. Gut für Petite Noir, aber eher unspektakulär, zumal das Original und die neue Version direkt aufeinander folgen. Letzterer Song ist allerdings die einzige echte Schwäche der guten ersten EP von einem der interessantesten Künstler, die in diesem Jahr das Musikrad neu erfinden – oder zumindest kräftig daran drehen.

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Beste Tracks: Chess, Till We Ghosts, Come Inside

VÖ: 19/01 // Bad Life


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Fichon

YAK

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Explosiver Support-Act von Peace in Bristol.

Bereits vor ein paar Monaten schwirrte der Track „Plastic People“ in den großen, schwarzen Sphären des Internets herum und versetzte die Musikexperten in Aufruhr. Mit ihrem sehr lauten Sound stehen die in London lebenden Musiker im Kontrast zu Bands wie The 1975 oder auch noch Two Door Cinema Club, die es doch bevorzugen radiofreundliche Musik in perfekter Schwiegersohn-Manier zu praktizieren.

In dem neuesten Livevideo zeigt das Trio YAK abermals, dass psychedelische Töne auch sehr ’noisy‘ vorgetragen werden können und dadurch wahrscheinlich sogar Liebhabern des Punks schmecken wird. In London jamen die ursprünglich aus Wolverhampton kommenden Musiker auch schon mal mit dem Godfather of Noise Thurston Moore zusammen, was natürlich so einiges erklären mag. Die britische Indie-Gemeinde hat ihre Lauscher auf jeden Fall schon ganz weit aufgespannt, um den nächsten Hype nach dem doch nicht so ausgearteten Theater um Palma Violets nicht verpassen zu wollen. Eins steht mit Songs wie „Hungry Heart“ oder dem erfrischend, frechen Song „Plastic People“ jedoch fest: Gitarrenmusik lebt auch im Jahr 2015 noch. Vielleicht sogar mehr als je zuvor.

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Für Fans von: Thurston Moore, Palma Violets, Iceage


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Yannick

Neue Single von Django Django

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„First Light“ ist der erste Vorbote zum neuen Album.

Seit ihrem Debüt 2012 namens Django Django haben die drei Jungs aus London nicht mehr sehr viel von sich hören lassen. Jetzt nach etwa drei Jahren sind sie also zurück und „First Flight“ soll dabei nur der Anfang eines neuen Kapitels der Band sein. Es ist nämlich ein komplettes Studioalbum für 2015 geplant. Zwar ist die Band immer mal wieder bei Festivals aufgetreten und hat auch noch das ein oder andere Konzert gespielt, neue Musik gab es da jedoch nie zu hören.

Vielleicht lag es daran, dass musikalisch gesehen schon ein Graben zwischen Nummern wie „Default“ und „First Flight“ zu erkennen ist. Die neue Single der Briten mutet noch elektronischer an und erinnert so wenig an ihr selbst kreiertes Genre „psychedelic Art Pop“. Für Februar ist eine neue Tour durch UK geplant, wo dann wahrscheinlich noch mehr Informationen über das bis jetzt noch namenlose Album bekannt gegeben werden. Die Single „First Flight“ ist ab sofort als Download erhältlich.

Hier kann man sich die brandneue Single von Django Django anhören:

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Yannick

Waterstrider

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Die Band aus Oakland ist ein aufgehender Stern.

Zugegeben ist der Vergleich mit Sternen und der neuen Single „White Light“ fast ziemlich stumpf und doch gilt das Quintett aus Oakland momentan als einer der heißesten Indie-Acts in den Staaten. Die erste Single aus ihrem anstehenden Album Nowhere Now zeigt Gitarrenriffs auf, die von Kasabian oder Led Zeppelin sein könnten, jedoch um das zehnfache mehr Funk aufweisen.  Mit diesem Funk im Gepäck machen Waterstride sich auf eine Reise mit vielen Höhen und Tiefen.

Die Band, die seit 2010 stetig ihren Bekanntheitsgrad steigert, spielt mit klassischen Indie-Pop Elementen à la Foals, kann aber genau so gut minimalistischen Electro. Nimmt man jetzt noch die Tiefe eines Ben Howards mit in die Aufzählung kann man durchaus feststellen, dass „White Light“ sich nicht in irgendeine Ecke oder Schublade drücken lässt. Der Song spricht für sich, fesselt und lässt einen in Bewegung kommen. Seit dem 4. Januar ist das Stück zu Hören, später wird dann noch ein weiterer Song namens „Calliope“ folgen und zusammen mit „White Light“ als Double A-Side veröffentlicht. Dies sind dann weitere Puzzleteile des mit Spannung erwartenden Albums Nowhere Now.

Für Fans von: Ben Howard, Led Zeppelin,

 

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Yannick

Affairs beginnen das Jahr mit einem neuen Track

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Es ist ihre vielleicht stärkste Veröffentlichung.

Die Band aus Manchester, die ursprünglich aus Hull stammt, hat uns bereits mit Songs wie „Contact“ oder „Cressida“ zurück in die melancholischen 80’er Jahre gezogen. Am 6. Januar hat das Quintett mit „Blood Science“ ihre neue Single auf die Menschheit losgelassen und man muss sagen, dass die Nummer mehr als gelungen ist. Zwar ist der Bariton nicht mehr so dominant wie noch in der Vergangenheit und doch muss man sagen, dass der Sound der Band weiterhin einzigartig ist.

Nicht umsonst wurde Xfm-Moderator John Kennedy bereits auf die Band aufmerksam und hat sie Anfang des Jahres sogar zu seinen Newcomern für das Jahr 2015 genannt. Die Single, die am 8. Februar erscheinen wird, ist eigentlich Teil der EP Muscle die letzten Sommer für eine kurze Zeit im Netz war, mittlerweile aber offline ist. Dies hängt möglicherweise mit dem kürzlich abgeschlossenen Deal mit dem Label Yellow Brick Records zusammen, die versuchen wird die Band auf ein neues Level zu hieven. Die Musik von Affairs lädt auf jeden Fall dazu ein.

Hier kann man sich die neue Single „Blood Science“ anhören:

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Yannick

Viet Cong – Viet Cong

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In welchem Interpol, Shellac und Neu! im Hexenkessel Unheil brauen

Women sind nicht mehr, Women sind jetzt Viet Cong. Genauer: Matt Flegel und Mike Wallace, ehemals Bassist/Sänger respektive Drummer der Art Rock Band Women, schlagen mit ihrer neuen Combo Wellen. Danny Christiansen und Chad VanGaalen-Gitarrist Scott Munro komplettieren die Band. Nach einer „tour only cassette“ EP namens, helas!, Cassette haben die vier Kanadier ihr Debütalbum am Start. Und verdammt will ich sein, wenn das nicht auf Begeisterung seitens Hörern und Musikpresse stößt.

Während sich auf „Newspaper Spoons“ noch Lo-Fi Gerumpel und deklamatorischer Gesang finden und Orgeltöne hinter einem Gitarrensolo hervorkommen, wie die Sonne, die nach einem Herbststurm durch die Wolken bricht, ist der Rest von Viet Cong deutlich düsterer. Schon der nächste Song, „Pointless Experience“, ist vom Titel herab dermaßen in Post-Punk getränkt, dass Vergleiche sowohl mit Goth und Industrial als auch mit Interpol geschlagen werden können. Die Synths klingen wie zu oft in die Waschmaschine gesteckt, tragen aber trotzdem den Rhythmus über das Schlagzeug hinweg. Das wechselt sich effizient mit strengen Gitarren und krautigem Beat ab. Überhaupt ist Munro und Christiansen das Wellenförmige und Liquide am Sound der Band zu verdanken, ein Sound, der an sich schon überragend ist.

Über den Verlauf der 38 Minuten – in Punk-Manier nur knapp über EP-Länge – holen Viet Cong verschiedenste Zutaten aus ihrer musikhistorischen Gewürzkammer und kippen sie in den Kessel. Industrielle Elektronik und Psych Pop geben sich auf „March of Progress“ die Klinke in die Hand, Noise und Kraut auf „Bunker Buster“ und sogar quasi-Swans’sche Ausdauerspielchen finden noch Platz („Death“). Manchmal stehen die einzelnen Elemente im Vordergrund, wie auf „March of Progress“: Die Synths und der zwischen gerade und schief hin- und herwechselnde Rhythmus des Industrial-Parts sind für sich genommen schon genug, um den Hörer unter Wasser zu reißen; stattdessen wird der Song plötzlich so psychedelisch wie „Within You Without You“ und nimmt dann sogar noch Fahrt auf. An anderen Stellen ist es das Überlappen von Spielarten, das Viet Cong zu so einem außergewöhnlichen Album macht. „Bunker Buster“ klingt wie „Negativland“, neu interpretiert von Steve Albini. Die dissonanten Gitarren sind noisy as fuck – Shellac wären stolz drauf, den Song geschrieben zu haben – und dahinter versteckt sich der wabernde, motorische Drum-Sound von Neu!.

„Continental Shelf“, die erste Single, lässt eisige Gitarrenwellen gegen unbarmherzige Schlagzeugklippen brechen. Die Verzerrer sind bis zum Anschlag aufgedreht, das Rauschen ist wichtiger als die eigentlichen Töne. Um die Hörer mit der grauen Wucht nicht zur Depression zu treiben, wird der Post-Punk-Griff ein wenig gelockert, aber nur ein wenig, und gemäßigterer Interpol’scher Rock erklingt. Wie auch auf „Silhouettes“, dem besten Interpol-Track seit langem. Flegel hört sich sogar an wie Paul Banks. „Death“ wirft dann nach einem Echo von „Pointless Experience“ nochmal ordentlich Kraut in die Waagschale, ohne die Punk-Energie zu vernachlässigen. Nach sechseinhalb Minuten kommt dann oben erwähnter Swans-Teil, es gibt über zwei Minuten nur Gehämmer im 15/16 Takt. Anstatt es dabei zu belassen, kommt nochmal ein schneller Teil, bevor das Album doch noch zu Ende gehämmert wird. Das Beste an Viet Cong ist, dass es mehr als nur die Summe seiner Einflüsse ist. Interpol, Krautrock und „Day of the Lords“ klingen zwar an, doch durch ihren Grenzen sprengenden Punk hat sich die Band ein Existenzrecht erarbeitet, das mehr als nur tributär ist.

Beste Tracks: Bunker Buster, Continental Shelf, March of Progress

VÖ: 16/01 // Jagjaguwar

Interview mit Tropics

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The whole album is a very personal and heart on sleeve piece of work!

Hey! How are you? Well, how about introducing yourself as a start?

Hi, Im good. Sat in my flat on the morning of new years eve with some time to kill. Im 27 years old, currently living in east london and writing music every day.

The release date for your new album is coming nearer and nearer. Are you excited?

I am yeah. I’d been working on it for a while and then it was cue’d up for a release a while back. This has given me plenty of time to prep the live show and lots of other fun content to go with it.

What can you tell us about your new songs? What are the differences between Rapture and Parodia Flare?

There’s a few years between these two albums, which have flown by. I figured I’d take a stroll into the territory of songwriting which became more and more fascinating to me. I released a couple of ep’s which were a bit of a departure from the first album. All part of the journey. Rapture I feel is quite a varied album in style, but all resides in it’s own world, in the same way Parodia Flare did. I find it carries scars of the first LP, or its like Parodia Flare’s older brother or something, when I think about them together.

Your newest single „Blame“ is so sensitive. It’s a beauty! What’s the story behind it?

Yeah it’s quite a delicate one to kick off with. The whole album is a very personal and heart on sleeve piece of work, which I hadn’t necessarily planned so it was probably a good idea to dive in at the deep end.

Your sound is full of influences! Some ambient, some avantgarde, some classic singer/-songwriter stuff. So how would you explain your sound to a deaf person?

Thats a good question. I think it could be reflected in colours. It’s kinda like this:

How important is remixing for you?

Important in the way that I enjoy it and I love producing for other singers. Remixing is a very similar craft.

For an artist like you the studio must be like a lab, experimenting with all these different genres and sounds! Is it hard for you to transmit this feeling in your live performances?

Its definitely a different energy. I wouldn’t say it was difficult, its a fun approach. I look forward to getting in the rehearsal studio with the band and figuring out the best way to perform a song together. Its a fun process, we just jam it out until we get the best vibe.

Names of artists sound often quite stupid, in contrast to TROPICS! Could you maybe tell us more about this rather cool name?

Oh thanks haha. Glad you guys like it. I wasn’t thinking to deeply about it but it was bold and memorable. I think it evokes a warm and approachable feeling, to me anyway, thats why it’s stuck.

Does Great Britain with als his great musicians and songwriters have a big impact to our music? A big impact on my music?

It certainly does. Nearly everyone around me, almost all of my friends are involved in or making music. It’s a hot topic and definitely keeps me on my toes!

If you had to name one artist to keep an eye on, who would it be? And why?

Personally I’d recommend keeping an eye on Kadhja Bonet. Im listening to her in the background. Beautiful voice and timeless production

And a very last one, which we ask to every artist. What would you call a perfect friday night?

A perfect friday night would be dinner and drinks at my flat (i like to play host), with my closest friends and then onto meet more friends for drinks elsewhere!

Thanks for taking your time Chris! It was a pleasure!

 

Hier kann man sich die brandneue Single „Rapture“aus dem gleichnamigen Album, das  am 16. Februar erscheinen wird:

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Yannick