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Pscht: Jadu Heart

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Der Future Funk der Gegenwart, mit besten Grüßen von Mura Masa

Beim schnellen Durchsehen von neuen Musiktipps, die die Seite Efflorescence Culturelle hier und da verbreitet, bleibt mein Auge an zwei Namen hängen. „Wenn ihr Fan von Jai Paul oder Tame Impala seid, hört euch ohne zu zögern die neueste EP von Jadu Heart an.“ Bei verhackstückseltem Funk und einzelgängerischem R&B lässt man sich nicht zweimal bitten, also kurzerhand auf Youtube nach der Band gesucht und einmal die komplette Ezra’s Garden EP durchgehört.

Ezra’s Garden ist bereits die zweite EP, die das britische Duo in diesem Jahr veröffentlicht hat, nach Wanderflower im April. Die Referenzen passen, Jadu Heart mischen treibende Rhythmen, Gitarre und verträumte Synthesizer mit ruhigem Gesang à la Paul oder Ben Khan. Einen Sound, den man auch bei Marquis Compressor und auf Alben von Nao und Mura Masa findet. Mit letzterem sind sie gerade auf Tour, ihre Musik erscheint außerdem auf dem Label Anchor Point des britischen Produzenten. Zu jedem Track von Ezra’s Garden soll ein Video erscheinen; das zu „Late Night“ könnt ihr euch unten anschauen.

Jadu Heart könnt ihr auf Facebook und Twitter folgen, ihre Musik gibt es bei Soundcloud und Spotify zu hören. Die drei Deutschlandtermine sowie das Video zu „Late Night“ findet ihr unten.

Für Fans von: Jai Paul, Ben Khan, Tame Impala

Jadu Heart live:

06.11. – Berlin, Postbahnhof*
09.11. – Hamburg, Uebel & Gefährlich*
10.11. – Köln, Bahnhof Ehrenfeld*

*als Support für Mura Masa

„Late Night“:

Soft Hair – Soft Hair

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Leiser Jazz Rock mit Gainsbourg-Feeling: Das gemeinsame Album von Connan Mockasin und Sam „LA Priest“ Dust bringt die Weirdness ins Schlafzimmer.

Soft Hair hat wahrscheinlich als so ein typisches Spaßprojekt angefangen. Ein Konzertbesucher, der „I love your soft hair!“ oder ähnliches schreit, ein Song von Metronomy über die Haarpracht des Tourpartners, und schon ist der Bandname gefunden. Dann noch den Neigungen nachgehen, die für die Hauptband zu weird sind (bei Connan Mockasin, dem Nationalweirdo Neuseelands, wahrscheinlich weniger eine Sorge; bei Ex-Late of the Pier Frontmann Sam Dust schon eher möglich), ein bisschen herumexperimentieren, das Ganze nach ein paar Jahren Feinarbeit mit einem verstörenden Cover versehen und fertig ist die Kuriosität.

So oder so ähnlich wird sich die Entstehung des ersten gemeinsamen Albums von Mockasin und Dust abgespielt haben. Soft Hair macht auch tatsächlich sehr viel Spaß und ist nicht weniger seriös als Forever Dolphin Love. Es nur als leeres Herumspinnen abzutun, wäre aber ein großer Fehler, denn musikalisch sind die acht Songs von Soft Hair für beide Musiker auf einem Level mit ihren eigenen Releases.

Dabei fängt das Album mit „Relaxed Lizard“ zuerst mal wie ein reiner Mockasin Song an. Wie ein Prince auf Pilzen säuselt sich der blonde Casanova durch den ersten Teil. In einer Art Bridge wird passend zu den Synths die Stimme auf ein sinnliches Raunen runtergedreht. Erst in den letzten 30 Sekunden taucht zum ersten Mal Dusts klarer Gesang auf. Der Brite, der seit dem Ende von Late of the Pier in Mockasins Band spielt, wiederholt immer wieder eine einzige Textzeile – „oh, to be the real thing“ – und manifestiert sich gegenüber seinem früheren Chef.

„Relaxed Lizard“ ist emblematisch für das gesamte Album: abgedreht-lustig und zugleich romantisch bis sexy. Den gesamten Song über wechseln sich poppigere und harmonisch verdrehtere Parts ab, analog zu der Art, wie Dust die manchmal formlosen Dudeleien Mockasins „aufpoppt“ und in leichter verdauliche Häppchen verpackt.


„Alive Without Medicine“ klingt, als ob Soft Hair auch mal Reggae ausprobieren wollten, sich aber darüber auf halber Strecke in heißem Sex verlieren.

Jealous Lies“ wirkt mit seinem simplen Beat und den Lyrics („Ah, my love is on the phone again / ah-ha-ha, I heard his voice, I can’t pretend“) zuerst wie ein Pastiche eines Metronomy Stücks. Nachdem der manipulierte Gesang im Mittelteil knapp an der Schmerzgrenze vorbeischrammt, ertönt ein Synthesizer, der wieder an Joseph Mounts frühe Alben denken lässt. Ein Interlude namens „i.v.“ macht den Übergang zu Good Sign“, in dem sich Soft Hair so spacig wie Darkside geben. Der Song ist am weitesten von den anderen, lockeren Popnummern entfernt, mit vielen beatlosen Passagen und zwei ausgedehnten Soli als Ausklang.

Darauf folgt mit Lying Has to Stop“ der Hit des Albums, verstimmte Gitarre und Gainsbourg-Erotik inklusive – das verspielte Flirten der beiden Musiker im dazugehörigen Video fasst das Album ebenfalls ganz gut zusammen. „In Love“ setzt die Meta-Metronomy-Referenzen mit wurstigem Bass und Nachthimmelsynths fort, während Dust mit seiner Stimme erneut einen Schuss Pop in den kaputten Smooth Jazz injiziert. Im Refrain gibt Mockasin seiner Liebe für „japanese girls“ Ausdruck. Das trockene Schlagzeug leitet dann in den letzten richtigen Song über.

„Alive Without Medicine“ klingt am ehesten nach den entspannten Jams, aus denen die Songs des Albums entstanden sind. Nach einem hechelnden Crescendo bricht der Song ab und kehrt über ein simples Drumfill wieder zu seiner anfänglichen Karibikstimmung zurück. Es klingt, als ob Soft Hair auch mal Reggae ausprobieren wollten, sich aber darüber auf halber Strecke in heißem Sex verlieren. Das Outro „l.i.v.“ bringt den Hörer (und die beiden Musiker) dann wieder runter. Nach acht Songs und 33 Minuten würde es nicht verwundern, wenn sich neben einem plötzlich jemand durch das weiche Haar fährt und eine Zigarette danach anbietet.

Beste Songs: Relaxed Lizard, Lying Has to Stop, Good Sign

VÖ: 28/10 // Weird World

„Lying Has to Stop“:

The Cinematic Orchestra melden sich mit „To Believe“ zurück

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Der bisher unbetitelte Nachfolger zu Ma Fleur soll nächstes Jahr erscheinen.

Manchmal merkt man die lange Abwesenheit einer Band erst, wenn sie wieder in Erscheinung tritt. Ma Fleur, das dritte Studioalbum von the Cinematic Orchestra, ist dermaßen dicht und einnehmend, dass die Band neun Jahre später immer noch präsent ist (was auch dem immer wieder in Serien verwendeten „To Build a Home“ zu verdanken ist). Heute hat das Projekt von Jason Swinscoe mit „To Believe“ die erste Single seit „To Build a Home“ vorgestellt, mit Moses Sumney am Gesang.

Das Cinematic Orchestra wurde 1999 von Jason Swinscoe gegründet. Nach zwei Alben und einem Soundtrack kam mit Ma Fleur der Durchbruch, seitdem haben sie einen Soundtrack und ein Kollaborationsalbum namens In Motion #1 veröffentlicht. „To Believe“ baut auf Sumneys Stimme und einer minimalistischen Akustikgitarre auf und entwickelt sich über seine fünfeinhalb Minuten zu der Art vielschichtiger Ballade, die wir von the Cinematic Orchestra gewohnt sind.

The Cinematic Orchestra sind ab November auf Tour. Den einzigen Deutschlandtermin sowie den Stream von „To Believe“ findet ihr unten.

The Cinematic Orchestra live:

12.11. – Hamburg, Überjazz Festival

„To Believe“:

Pscht: Lessons

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Unterkühlter Electropop aus Finnland

Lessons ist, wie so viele interessante Bands heutzutage, ein interkontinentales Projekt des Zufalls. Die Brüder Samu und Ville Kuukka, die eigentlich Filmkomponisten sind und hinter der Band The Gentleman Losers stehen, besuchen während einer Kreativpause in Berlin ein Konzert des Folkmusikers Patrick Sudarski. Sudarski, der schon in mehreren Bands aktiv war und sich neben Folk auch Noise und Kraut auf die Fahnen schreibt, verliert die beiden Finnen zuerst aus den Augen. Später kommt das Trio dann wieder auf die Idee einer Kollaboration zurück und Sudarski wird von Südamerika nach Helsinki geflogen.

In einem kalten Keller im Süden Finnlands entstehen dann unter dem Namen Lessons einige Songs, die im Juni auf der EP Tempest auf Sinnbus erschienen ist. Die lockeren, elektronisch-organischen Nummern werden Berlinern und Kölnern gleichermaßen bekannt vorkommen. Fans der elektronischen Acts des Sinnbus Labels (allen voran The/Das) kommen mit den Songs sicherlich auch auf ihre Kosten.

Zu hören gibts Lessons auf Bandcamp und Spotify, folgen könnt ihr der Band auf Facebook. Das Video zu „Double Or Nothing“ gibt es unten zu sehen.

Für Fans von: The/Das, Darkside, Coma

„Double Or Nothing“:

Wir haben die 6 besten Remixe von und für Honne ausgewertet

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Mit ihrem Neo-Soul begeistert das Duo Honne aus Großbritannien gleichermaßen Kritiker und Fans.

Ihr Album Warm On A Cold Night lässt kaum Schwächen zu und jetzt zu der kalten Jahreszeit passen Hits wie „Warm On A Cold Night“ oder „Coastal Love“ besser denn je. Andy Clutterbuck und James Hatcher sind aber nicht seit fast zwei Jahren quasi dauerhaft auf Tour, sondern sorgen auch noch regelmäßig dafür, dass neues Songmaterial in Form von Remixen nachgeliefert werden. Aus diesem Grund haben wie diese jetzt in einer Reihenfolge geordnet und unsere persönlichen Lieblinge herausgepickt.

6. Shura – Just Once (Honne Remix)

Dass Shura und Honne wie die Faust aufs Auge passt, überrascht uns kaum. Beide verpacken melancholisch, träumerische Songs in elektronische Hüllen. Honne gelingt bei diesem Remix besonders gut das fantastische Grundgerüst von Shura beizubehalten und versteht es nur Nuancen zu verändern, die das Gesicht des Songs trotzdem gänzlich verändert.

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5. Honne – Love The Jobs You Hate (Oceaán Remix)

Bei „Love The Jobs You Hate“ handelt es sich um eine Nummer, die es noch nicht einmal auf das Debütalbum der zwei Briten geschafft hat. Trotzdem mögen wir das, was Oceaán aus Manchester mit der Nummer angestellt hat sehr. Der typische Honnesque Song bekommt von dem britischen Multiinstrumentalisten einen hauch von Future eingehaucht und auchder Einfluss von Deep House ist nicht zu überhören. Eine Frage bleibt jedoch noch: wann veröffentlicht Oceaán endlich mal wieder neues Material?

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4. Fickle Friends – Cry Baby (Honne Remix)

Fickle Friends sind vielleicht die Newcomer des nächsten Jahres. The Postie verfolgt die Band schon länger und war demnach nicht überrascht, als die Band vor einigen Monaten einen Deal mit Parlophone abgeschlossen hat. Momentan sitzen sie an ihrem ersten Debütalbum und mit „Cry Baby“ haben sie bereits die Richtung vorgegeben. Honne haben mit ihrem Remix den Girlie-Style beibehalten. Kann man mal so machen!

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3. Honne – Gone Are The Days (SOHN Remix)

Noch bevor Österreich Wanda und die methamorphisierten Bilderbuch hatte, hatte es mit SOHN bereits einen begnadeten Electro-Soul-Künstler. Seine Version von „Gone Are The Days“ ist mindestens so still wie das tote Meer und lässt einem die Haare zu Berge stehen. Eigentlich der perfekte Soundtrack für lange Bahnfahrten. Einfach fallen lassen und alles um sich herum vergessen.

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2. Honne – Good Together (Jarami Remix)

Ganz schön funky im Vergleich zu Original was Jarami aus Schweden da hingelegt haben. Vom Look her könnten die beiden Musiker locker als Double von Honne durchgehen und auch soundtechnisch liegen zwischen den beiden Duos wohl keine Welten. Die Nummer ist Teil einer kürzlich erschienenen Remix EP zu „Good Together“.

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1.Honne – Warm On A Cold Night (Embody Remix)

Unser erster Platz geht an den Remix von Embody. Der Song hat seinen Platz auf sämtlichen elektronischen Youtube Channels gefunden und begeistert damit insgesamt schon mehr als eine Million Zuhörer. Durch die treibenden Beats und die leichten Disco-Einflüsse ist das Original zwar keineswegs entstellt und doch macht es ihn gleich 10x tanzbarer. Wir können den Song nur wärmstens (tolles Wortspiel, oder?) für die nächste Hausparty oder Indie-Disco empfehlen.

Pscht: Odd Beholder

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Helveto-Pop zwischen Folk und Electro

Bands aus Österreich? Klar, da fallen einem direkt mal drei ein, wenn man sich eine Ausgabe der FM4 Soundselection anhört, vervielfacht sich die Zahl. Die Schweiz, unsere anderen Nachbarn, kann bis auf die leider viel zu unbekannten Kapnorth noch nicht ganz so viel vorweisen. Odd Beholder wollen das ändern.

Das Duo, bestehend aus Daniela Weinmann und James Varghese, gibt es seit drei Jahren und im September ist dann nun auch mal eine erste EP erschienen. Lighting enthält sechs Songs, von denen besonders „Gravity“ mit seinen das Gefühl von Schwerelosigkeit erzeugenden Aussetzern, sowie der siebenminütige Titeltrack hervorzuheben sind. Für „Gravity“ und die Single „Landscape Escape“ gibt es außerdem Videos, die in Paris bzw. Aserbaidschan gedreht wurden.

Odd Beholder findet ihr auf Facebook, Twitter und Instagram. Lighting gibt es auf Spotify und Bandcamp. Das Duo ist im November mit Hundreds auf Tour, die Daten und das Video zu „Gravity“ findet ihr unten.

Für Fans von: Wye Oak, Hundreds, Sea + Air

Odd Beholder live:

03.11. – Jena, Kassablanca
04.11. – Leipzig, UT Connewitz
05.11. – Rostock, Peter-Weiss-Haus
07.11. – Hannover, Kulturzentrum Faust
08.11. – Köln, Stadtgarten
09.11. – München, Ampere
15.11. – Berlin, Columbia Theater

„Gravity“:

Olsson präsentiert sein neues Video zu „Hold On“ und nimmt uns mit auf VHS Reise

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Vodafone beweist immer wieder, dass sie bei ihrer Musikauswahl ein gutes Händchen haben.

Deals wie zwischen Olsson und Vodafone sind eine typische Win-Win-Situation. Vodafone verpasst sich ein hippes Image und gibt den Eindruck einen guten Musikgeschmack zu haben und Olsson genießt die größere Reichweite, die ein Indie-Künstler sonst wohl eher nicht bekommen könnte. Es wäre jedoch ziemlich unangemessen das Energiebündel jetzt nur auf eine Handy-Werbung zu reduzieren. Kürzlich hat der Gute auf dem Reeperbahnfestival noch ein kurzes Showcase abgerissen.

Jetzt verlangt es der gute Ton halt, dass tolle Single wie „Hold On“ auch ein dementsprechendes Video bekommen. Und so ist das Video in Zusammenarbeit mit der Featuring-Partnerin Mapei während des Lollapalooza in Berlin entstanden. Dementsprechend unbekümmert kommt die Sequenz dann auch beim Zuschauer an und bündelt noch einmal die letzten Kräfte, die der Sommer noch so bietet. Wir haben irgendwie in der Nase, als würde 2017 ein äußerst vielversprechendes Jahr für den in Stockholm lebenden Künstler werden.

https://www.youtube.com/watch?v=z5N4uix22m0&feature=youtu.be

Simian Ghost veröffentlichen neue Single „Fun“

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Eine aufregende Band findet mit ihrem selbstbetitelten Album Simian Ghost zu sich selbst.

Simian Ghost aus Schweden haben schon viel mitgemacht in ihrer Musikkarriere. Zuerst wurde das Projekt von Sebastian Arnströn von der One-Man-Show zu einer Band, dann wurden die erste Platte vom Guardian als „early contender for the album of the year“ bezeichnet und dann kam aber auch eine Zeit des Grübelns, der Zweifel und jetzt schlussendlich des Comebacks.

Mit ihrer neuen Single „Fun“ schüttelt sich die zum Quartett mutierte Band sämtliche, negative Energie vom Pelz und klingt so hamonisch wie vielleicht noch nie. Verträumt, vertraut und Kuschelrock für Menschen mit gutem Musikgeschmack. Die Single symbolisiert den musikalischen Neustart einer Band, die jetzt nach sechs Jahren Musik wie aufregende Newcomer klingen. Wir haben unseren Soundtrack zum Herbst auf jeden Fall schon gefunden.

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Bilderbuch zeigen mit ihrer neuen Single, dass sie Stress lieben

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Autotune gehört mittlerweile zum guten Ton bei der Band aus Wien.

„I <3 Stress“ ist nach „Sweetlove“ der zweite neue Song, den die Band mit ihren Fans teilt. Wie bereits  der Teaser-Track „Sweetlove“ gezeigt hat, geht der Sound von Magic Life in eine experimentellere „Laid Back“ Richtung, die der Band anhand der abgefuckten Coolness eh gut zu Gesicht steht. Magic Life soll am 17. Februar erscheinen. Im März und April geht es dann für die Jungs auf Tour durch Deutschland, Schweiz und Österreich, also quasi wie damals die Hotlines bei Wetten Dass.

Der neue Sound der Band greift viele alte Elemente auf, zeigt aber auch, dass der liebgewonnene Autotune auch auf der neuen Platte Einzug erhält. „I <3 Stress“ ist jedoch deutlich schneller, als das damalige „Plansch“. Die schrillen Gitarren dominieren den anfangs verwirrenden Song, der irgendwie erfrischend trashy ist. Den Höhepunkt des Trashs bietet sicherlich die Horn-Effekte bei Minute 2:30, die so ziemlich jeder EDM Dj inflationiär einsetzt. Kein Wunder bei einer Band, die selbstbewusst Netzhemden trägt. Lässig halt, diese Bilderbuch.

Hier kann man Bilderbuch live sehen:

13.12.2016 – AT-Wien – Volkstheater (Ausverkauft)
26.03.2017 – Zürich, X-Tra
27.03.2017 – Offenbach, Capitol
28.03.2017 – Köln, Palladium
29.03.2017 – Berlin, Columbiahalle
30.03.2017 – München, Zenith
31.03.2017 – Leipzig, Haus Auensee
02.04.2017 – Stuttgart, Im Wizemann
03.04.2017 – Hamburg, Docks
05.05.2017 – Graz, Kasematten
18.05.2017 – Wien Open Air