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Leoniden veröffentlichen Video zur dritten Single „Alone“

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Leoniden // © Maximilian König
Leoniden // © Maximilian König

Bevor die Jungs von Leoniden ihr zweites Album „Again“ veröffentlichen, machen sie ihren Single-Hattrick komplett. Mit „Alone“ erscheint nämlich die bereits dritte Auskopplung der kommenden Platte.

Bei den Jungs aus Kiel läuft es ganz gut. Ihre Debüt-Platte ging durch die Decke und auch die bisher veröffentlichten Songs „Kids“ und „River“ als Vorboten für das kommende Album „Again“ klingen im wahrsten Sinne des Wortes vielversprechend. Da ist es nicht überraschend, dass die meisten Termine der Tour im November ausverkauft sind. In Leoniden steckt die Spielwut und daher vermeldeten sie vor kurzem auch für das kommende Jahr 2019 insgesamt 21 neue Termine für ihre „Kids Will Unite“ Tour. Ganz schön viel Input, der nun mit der Singleveröffentlichung von „Alone“ abgerundet wird.

Es ist Freitag und das Wochenende steht vor der Tür. Eigentlich sollte man meinen, dass das der perfekte Anlass dafür ist, sich unter Leute zu mischen. Zahlreiche Partys oder andere Veranstaltungen machen uns allen eine soziale Interaktion mehr als schmackhaft. Das genaue Gegenteil davon erhält durch die Leoniden nun eine Hymne: Das Alleinsein. Deutlich wird dies im Refrain, wenn Jakob Amr verkündet: „Feeling the best when I’m alone“. Der Song bricht nicht nur thematisch mit Erwartungen, sondern auch musikalisch. Denn die Einsamkeit wird nicht melancholisch besungen, sondern durchaus eingängig aber tanzbar verpackt.

Der Gesang ist genauso, wie die Umgebung des Videos und bis auf die Bluejeans auch die Kleidung des Sängers Amr: sehr hell. Amr tanzt über die ganze Länge des Songs alleine durch die weiße Kulisse und verwirklicht somit die Thematik des Songs, wobei ihm selbst besonders die Unterscheidung von zwei Begriffen wichtig ist, die deutlich macht, warum der Song fröhlich daher kommt: „Einsamkeit ist zwar schrecklich, aber Alleinsein tut manchmal gut. Wohlempfinden vor Erlebniszwang. Genau deshalb ist „Alone“ kein trauriges Lied“.

„Again“ erscheint am 26. Oktober und danach geht es für viele Termine auf die Bühnen verschiedenster Städte. Dort wird man sicherlich alles andere als „Alone“ sein, denn für einige Termine gibt es keine Tickets mehr. Die komplette Liste der Tourtermine findet ihr auf der Website der Band.

Seht hier „Alone“ von Leoniden:

Premiere: Death Machine zeigen rätselhaften Clip zu „Isle Of Mine“

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Death Machine // Press Pic

Mit ihrem fragilen Indie-Folk lassen Death Machine verträumte Soundkollagen entstehen. Der Clip zu „Isle Of Mine“ gibt nicht nur Rätsel auf, sondern ist auch der erste Vorbote auf das kommende Album.

Aus den aussichtslosesten Situationen entstehen die schönsten Geschichten. So beginnt auch die Story hinter Death Machine – mit einer beschissenen Woche in der Leadsänger Jesper Mortensen so alles erlebt was schief gehen kann. Die Freundin ist weg, die alte Band löst sich auf und als wäre das nicht alles genug wird er auch noch in seinem Job gefeuert. Die Wut und Verzweiflung, die dieser Moment in ihm auslöst, verarbeitet der Däne in Songs.

Was als reines Soloprojekt von Jesper Mortensen gestartet wurde entwickelte sich nach und nach zu einer Band. Musikalisch lehnt sich der Sound von Death Machine an die traditionelle amerikanische Folkmusik an, inspiriert durch synthetische 80er-Jahre Einflüsse. Die aktuelle Single „Isle Of Mine“ knüpft an diesem Sound an. Die fragilen hypnotischen Soundkollagen vermischen sich perfekt mit den Harmonien im Refrain.

Kampf gegen die eigenen Dämonen

Visuel unterstreicht der in schwarz-weiß gehaltene Clip den Track passend auch wenn der Plot einen schmunzelnd hinterlässt. So sieht man zu Beginn des Videos einen nackten einsamen Menschen beim duschen, der gegen Ende in Rittermontur gegen einen anderen Ritter kämpft nur um dann zu realisieren, dass es vielleicht er selbst ist, gegen den er antritt.

Der Song ist der erste Vorbote auf das kommende dritte Album der Dänen, das noch in diesem Herbst erscheinen soll. Im November geht es mit dem neuen Material auch auf ausgedehnte Deutschlandtour.

Death Machine live:

21.11.18 – Stuttgart, Galao
22.11.18 – Thun, Mokka (CH)
23.11.18 – Nyon, La Parenthese (CH)
25.11.18 – Offenbach, Hafen 2
27.11.18 – Berlin, Barkett
28.11.18 – Unna, Lindenbrauerei
29.11.18 – Passau, Zauberberg
30.11.18 – Wien, Haus der Musik (AT)
01.12.18 – Dornbirn, Anziehbar (AT)
02.12.18 – Ravensburg, NRKV
03.12.18 – Salzburg, Academy (AT)
04.12.18 – Mainz, Schon Schön
05.12.18 – Marburg, Q
06.12.18 – Leipzig, NBL
07.12.18 – Chemnitz, Aaltra

Seht hier den rätselhaften Clip zu „Isle Of Mine“:

Pale Waves – My Mind Makes Noises

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Pale Waves sprechen den Menschen aus der Seele, die im Club lieber hinten in der Ecke stehen und auf ihren großen Moment warten. Auf „My Mind Makes Noises“ haben Pale Waves ihren ganz eigenen großen Auftritt. 

Goths, Emos, richtige Tagebücher – das klingt alles nach vergangenen Generationen, doch könnte es mit und wegen Pale Waves aktueller nicht sein. Als Heather Baron-Gracie und Ciara Doran sich vor einigen Jahren beim Alkoholkauf in irgendeinem Shop vor der Universität in Manchester kennenlernten, hätten sie wohl kaum gedacht, dass ihr Style schon bald für Furore sorgen sollte. Schnell entstand eine enge Freundschaft zwischen den zwei Britinnen, es wurden erste Texte geschrieben, sich neu in The Cure und Lucy Rose verliebt und schon stand das Projekt Pale Waves auf wackeligen aber eigenständigen Beinen. Etwas später stießen dann Hugo Silvani und Charlie Wood dazu. In dieser Kombo spielte die Band in einigen schummerigen Kellern irgendwo in Großbritannien bis irgendwann das Label Dirty Hit und damit auch Matt Healy von The 1975 auf sie aufmerksam wurde. Ab dem Moment schwebte die Band auf einer pink-schwarzen Hype-Wolke die von der Liebe zu großen Pop-Gesten der 80er und 90er getrieben wurde. 

Aus dieser Wolke sollte es mit „There’s A Honey“ und „Television Romance“ schnell erste Hits regnen bei denen Healy allesamt seine Finger mit im Spiel hatte. Daraus entwickelte sich schnell eine unaufhaltsame Begeisterung für die Band, die am Anfang des Jahres mit ihrer Debüt-EP „All The Things I Never Said“ ein erstes Herantasten an einen Longplayer gemacht hat. Mit „My Mind Makes Noises“ tritt die Band mit der blassen Haut und dem schwarzen Make-Up nun aus dem Schatten hervor ins Rampenlicht. Doch gleich der Opener „Eighteen“ verrät, dass Pale Waves viel lieber Zeit in Intimität verbringen. ‚We sat on the corner kissing each other‘, heißt es. Das Songwriting von Heather und Ciara trägt die schwarze Note eines persönlichen Tagebucheintrages und so sind es Songs wie „Noises“ oder „Loveless Girl“, die uns an diesen Einblicken teilhaben lassen. 

Mit „Came In Close“ bewegen sich Pale Waves weg von der poppigen Sadness ihres Emo-Daseins und wollen still und heimlich die Indie-Disko wiederbeleben. Denn schließlich heißt es auch für Goth-Girls ‚Girls Just Wanna Have Fun‘ – wie damals in den 80ern. Die manchmal wirre Zusammensetzung der Song wie „Drive“ oder „One More Time“ wirkt wie Geräusche, die, die Band offenkundig in ihren Köpfen trägt. Es ist, als würde eine junge Band, getrieben vom Hype, schnell alltägliche Gedanken der Liebe, der Trauer und des Frustes auf Papierschnipsel niederkritzeln. 

Natürlich könnte man der Band ankreiden, dass ihre Musik ein wilder Mix aus den Popgeschichten der vergangenen drei Jahrzehnte ist und man auch den Style so schon bei Robert Smith oder der frühen Madonna gesehen hat, aber welche Band schafft es denn schon ein Debütalbum zu veröffentlichen, das mindestens zur Hälfte mit Hits gespickt ist? Pale Waves lassen mit ihrer Ansammlung von Songs wie „Television Romance“, „Kiss“ oder „Black“ nicht nur das Album als solches ziemlich obsolet wirken, sondern zeigen auch vielen Altherren-Indiebands wie man ordentliche Hits schreibt. Und das wäre doch mindestens einen Eintrag ins Tagebuch wert. 

: 14.09.2018 // Dirty Hit
Beste Songs: Television Romance, Eighteen, There’s A Honey
 

Hier das Video zu „Eighteen“ von Pale Waves:

Exklusive Premiere: ALOO veröffentlicht ihre Debüt-EP „FØR“ und spricht mit der Stimme einer starken Frau

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ALOO // Presse

Die dänische Künstlerin ALOO veröffentlicht mit „FØR“ eine EP, die auch als Sprachrohr für starke Frauen dienen soll. 

Neugierde ist oftmals der Grundstein für einen kreativen Schaffensprozess. Mit „FØR“ wollte die Musikerin Sofie Søe aus Dänemark genau diesen Weg gehen. Angetrieben von einem Drang des Erfassens und des Entdeckens versuchte sie jeden und alles zu erforschen. Dieses neuerlernte Verständnis lässt sie in ihre Lyrics einfließen, die mit der Sprache einer starken Frau gesprochen werden. ALOO hat ihre Debüt-EP eigenständig auf die Beine gestellt und gibt dem Zuhörer nun Einblicke in ihre spannende Klangwelten.

Irgendwo zwischen Ibeyi, Fever Ray und Lykke Li sucht sich ALOO ihren ganz eigenen Weg selbstbewusst aus. Mächtige Klanglandschaften treffen auf verspielte Arrangements und bestimmte Vocals, die mal künstlerisch verzerrt werden, mal klar und rein bleiben. 

Perfektionistischer Pop mit der Stimme einer starken Frau

Seit ihrem vierten Lebensjahr widmet sich die Dänin der Musik und lässt seit jeher Eindrücke aus Jazz, Psy-Rock, EDM und der Musik fremder Kulturen auf sich wirken. Es ist aber immer wieder der Pop bei dem sich sich geborgen und zuhause fühlt. In perfektionistischer Manier bastelte ALOO, was übrigens deren Name übrigens „Kartoffel“ in Indien bedeutet, an ihrem Pop-Game. Die Dänen mit Abschlüssen in Mathematik und Musik lebte einige Zeit in Indien, wo sie jede Menge Inspiration schöpfte. Genau so aufschlussreich und perfektionistisch wie das Leben der Musikerin ist nun also auch ihre Debüt-EP „FØR“. Singles wie „Hiding The Woods“ oder „Peel It“ zeigen die Vielschichtigkeit von ALOO, die mit „FØR“ ein erstes, starkes Ausrufezeichen setzt. 

Die Debüt-EP „FØR“ gibt es hier exklusiv im Stream:

 

New Fall Festival 2018 mit Mac DeMarco, Drangsal, Ibeyi, Die Nerven und vielen mehr

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Mac DeMarco // © Coley Brown

Vom 25. – 28. Oktober lockt das New Fall Festival dieses Jahr mit Mac DeMarco, den Nerven, Ibeyi und vielen mehr nach Düsseldorf.

In diesem Jahr war es etwas stiller um das schöne New Fall Festival. Das es kleine liebhaber Festivals schwerer haben, ist kein großes Geheimnis. Auch die Veranstalter vom New Fall Festival sind diesem Druck jedes Jahr aufs neue ausgesetzt. So war lange nicht klar, ob es die außergewöhnliche Konzertreihe auch in diesem Jahr im gewohnten Format noch weiter geben wird. Klar ist, in Düsseldorf findet das New Fall Festival gewohnt fest. Hier treten vom 25. – 28. Oktober wieder zahlreiche Künstler und Bands der Popszene in ungewöhnlichen Orten der Stadt auf. In Stuttgart hingegen wird die Konzertreihe in diesem Jahr nicht mehr stattfinden.

70’s-Flair mit Mac DeMarco

Mit Mac DeMarco haben die Veranstalter für den Eröffnungstag einen hochkarätigen Headliner an Land gezogen. Der kanadische Multiinstrumentalist, Videokünstler und Musikproduzent ist ein absoluter Alleinunterhalter. Der Musiker erinnert mit seinem Sound an die Anfänge von Beck und verspüht absolutes 70’s-Flair. Sein Auftritt am Festivaldonnerstag im Robert-Schumann-Saal ist einer seiner wenigen Deutschlandshows in diesem Jahr.

Getreu dem Motto „Pop an ungewöhnlichen Orten“ ist eines der Highlights in diesem Jahr das Konzert von Den Nerven im Bachsaal in der Johanneskirche in Düsseldorf. In dieser Kulisse kommt die brachiale Soundkollage des Trios erst richtig intensiv zur Geltung. Mit dem Auftritt am Eröffnungstag holt die Band ihr abgesagtes Konzert aus dem vergangen Jahr nach und hat dabei die aktuelle Platte „FAKE“ mit dabei.

Drangsal in kuscheliger Wohnzimmeratmosphäre

Mit Drangsal wird die Konzertreihe mit einem großen musikalischen Knall beendet. Kein deutschsprachiger Musiker ging in den letzten Monaten so durch die Decke wie Max Gruber mit seinem 80’s angehauchten Post-Punk mit viel Pop und NDW-Elementen. Sein zweites Album „Zores“ knüpft musikalisch an seinem Debüt an und vertieft den Sound des Herxheimers. Im sipgate präsentiert Drangsal die neuen Songs in schönster Wohnzimmeratmosphäre und schließt dabei das New Fall am Sonntagabend mit viel Lärm und fetzigen Gitarrenriffs.

Daneben sind auch Ibeyi angekündigt. Die beiden Zwillingsschwestern verzaubern am Samstag mit ihrem musikalischen Klangteppich aus verschiedenen Samples, Synthies, dem mehrsprachigen harmonischen Gesang und den rituellen Sound-Elementen. Ruhiger und intensiver wird es bei dem Konzert von Hundreds am Festivalfreitag in der Johanneskirche. Sorgsam arrangierte elektronische Beats treffen hier auf melancholische Texte, die sich durch die Locations noch mehr hervorheben. Weiterhin bestätigt ist auch L’aupaire, Tamikrest, Scott Matthew, Der Plan und viele mehr.

Das finale Line-up mit allen Bestätigungen, Tickets für das gesamte Festivalwochenende sowie für die einzelnen Shows findet gibt es auf der offiziellen Homepage des Festivals. Das New Fall Festival findet vom 25. – 28. September 2018 in Düsseldorf in verschiedenen Locations statt.

The Postie präsentiert: Rikas setzen ihre „Swabian Samba“-Tour 2019 fort

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Rikas // Press Pic

Mit ihrer wilden Mischung aus fröhlichem Jangle Pop, tropischem Indie-Pop und kalifornischer Gelassenheit hauchen Rikas dem tristen Winter etwas Sommer-Gefühl ein und führen Anfang Januar 2019  ihre „Swabian Samba“-Tour fort.

Ingesamt 16 Tourdaten haben Rikas ihrer „Swabian Samba“-Konzertreihe noch hinzugefügt und klappern damit alle Ecken ab, die sie bisher noch nicht bespielt haben. Mit ihrem wilden Sound aus tropischem Indie-Pop entspricht die Musik der Stuttgarter Band vor allem einem Lebensgefühl. Songs wie „Tortellini Tuesday“ oder auch „Dancing In My Room“ strahlen pure Lebensfreude aus und animieren zugleich das Leben und die Lust zu zelebrieren.

Zwischen den Zeilen sprechen Rikas jedoch immer wieder ernste Themen an. So facettenreich wie ihr Songwriting, sind auch die Live-Auftritte von Rikas. Bunt, unterhaltsam und voller guter Laune präsentiert die Band ihre fröhlichen Songs der aktuellen selbstbetitelten EP und animiert dabei auch die letzten Reihen zum ausgelassenen Tanzen.

Lust auf Rikas live?

Wir verlosen jeweils Freikarten für den ersten Teil der Tour. Einfach hier mal nachsehen. Wer sich nicht auf sein Glück verlassen möchte, Tickets für die meisten Daten findet ihr via Krasserstoff.

Tourdaten von „Swabian Samba“:

02.10.18 – Mannheim, Kulturbrücken Jungbusch
03.10.18 – Aachen, Musikbunker
05.10.18 – Wuppertal, Utopiastadt
06.10.18 – Kiel, Schaubude
09.10.18 – Jena, Café Wagner
12.10.18 – Chemnitz, Atomino
25.10.18 – Erfurt, Engelsburg
26.10.18 – Frankfurt/Main, Lotte Lindenberg
27.10.18 – Darmstadt, Hoffart Theater
08.11.18 – Rostock, Helga’s Stadtpalast
09.11.18 – Braunschweig, Eulenglück
10.11.18 – Göttingen, Nörgelbuff
11.11.18 – Regensburg, Heimat
17.11.18 – Trier, Ex-Haus
08.12.18 – Stuttgart, Rosenau

20.02.19 – Tübingen, Sudhaus
21.02.19 – Frankfurt, Ponyhof
22.02.19 – Kassel, Schlachthof
23.02.19 – Münster, Gleis 22
26.02.19 – Erlangen, E-Werk
27.02.19 – Bremen, Lagerhaus
28.02.19 – Flensburg, Volksbad
02.03.19 – Hannover, Chez Heinz
06.03.19 – Luxembourg, Gudde Wellen
07.03.19 – Saarbrücken, Garage
08.03.19 – Stuttgart, Im Wizemann
09.03.19 – Würzburg, Cairo
10.03.19 – Rüspel, Kliemannsland
14.03.19 – Köln, Artheater
15.03.19 – Berlin, Badehaus
16.03.19 – Leipzig, Moritzbastei

Im Clip zu „Picasso“ stellt die Band ihre Malkünste unter Beweis:

Der ehemalige Sizarr-Sänger Fabian Altstötter zeigt den ersten Einblick in sein Soloprojekt Jungstötter

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Still aus "Wound Wrapped in Song" von Jungstötter.

Fabian Altstötter präsentiert endlich den ersten Song samt Musikvideo seines Solo-Projekts Jungsstötter. „Wound Wrapped in Song“ offenbart melancholisch-balladeske Musik und herzzerreißende, romantisierte Lyrics.

„Boarding Time“, „Timesick“ oder „Baggage Man“ – Sizarr, aus dem unberührten Landau stammend, haben mit den Songs ihrer beiden Alben „Psycho Boy Happy“ und „Nurture“ den Indiekosmos der letzten Jahre im deutschsprachigen Raum mitbestimmt und geprägt. Sechs Jahre nach Veröffentlichung ihres Debüts ist jedoch schon länger von einer Trennung die Rede gewesen. Auf Facebook veröffentlichte die Band jetzt auch die endgültigen Abschiedsworte, jedoch nicht ohne auf die Zukunft der einzelnen Bandmitglieder zu verweisen: „We didn’t want to end this on a sad note so we waited with this post until we were able to present something new.“ Und da ist sie endlich: die erste Solo-Single von Frontmann Fabian Altstötter alias Jungstötter.

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In „Wound Wrapped in Song“ zeigt Fabian Altstötter sein Talent für verklärt-schönes Songwriting. Das tiefgreifende, dramaturgisch perfekt abgestimmte Zusammenspiel von reduzierter Instrumentierung und balladesk-verletzlichem Gesang lässt einiges an Jugendlichkeit zurück, um an Stelle dessen die neugewonnene Eleganz und Reife freizusetzen. Im Musikvideo zu „Wound Wrapped in Song“ lässt Fabian Altstötter den Song, den er gemeinsam mit Max Rieger aufgenommen hat, in einem Lastenaufzug stellvertretend von einer Performerin vortragen. Live könnt ihr Jungstötter übrigens nächste Woche beim Reeperbahnfestival in Hamburg sehen.

Seht hier das Musikvideo zu „Wound Wrapped in Song“ von Jungstötter:

Akustische Sonnenstrahlen für den Herbst – Gewinne 3×2 Tickets für die Swabian Samba Tour von RIKAS

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Keine Verschnaufpause für die Band aus Stuttgart: Nach einem knallvollen Swabian-Samba-Sommer auf diversen Festivals, geben RIKAS auch im letzten Viertel des Jahres ihre Instrumente nicht aus der Hand. Wer Bock auf sommerliche Indie-Töne hat, die auch im Herbst nicht abebben, kann jetzt 3×2 Tickets für ihre Tour gewinnen.

Einige Entscheidungen fallen schwer und andere können gar nicht erst getroffen werden. Bei RIKAS handelt es sich hierbei beispielsweise um die Wahl zwischen heimischen Spätzle oder Tortellini. Die Liebe für Alliterationen teilen die vier Schwaben nicht nur im Bevorzugen der Tortellini (zumindest an einem Tuesday), sondern auch in der Namensgebung ihrer Debüt-EP „Swabian Samba“, die dieses Jahr am 13. April erschien und sechs Songs stark ist. RIKAS, das sind Sam Baisch, Chris Ronge, Sascha Scherer und Ferdinand Hübner. Dahinter stecken nicht nur vier sympathische junge Kerle, sondern eine kleine Truppe, die schon ganz viel gemeinsame Kilometer auf dem Buckel hat.

Anders als hiesige „Ghetto-Rapper“, können die Jungs zwar auch von der Straße erzählen, aber das in Form von viel Straßenmusik. Denn bis vor einiger Zeit waren die Straßen Europas die Bühne der vier Stuttgarter. Obwohl in allen Boys der Band schwäbisches Blut fließt, sparen sie nicht mit Facettenreichtum. Dieser geht über tanzbare Beats zu fröhlichen Rhythmen, die überall auf der Welt ihr Zuhause haben könnte.

Wer sich die humorvollen Videos zu vereinzelten Songs wie „Tortellini Tuesday“ ansieht, bekommt nicht nur Hunger, sondern auch Lust darauf, RIKAS live zu sehen und zu tanzen. Darin steckt eine der größten Fähigkeiten der Band: Die gute Laune der Songs und der dazugehörigen Musikclips auch auf die Bühne zu bringen.

Hier geht’s zur kompletten Review ihrer EP „Swabian Samba“

Den Reiserucksack legen die vier Jungs auch jetzt nicht ab. Das erkennt man vor allem daran, dass sie neben dem großen Kosmonaut Festival im Sommer auch kostenlos auf Straßenfesten spielten, wie beispielsweise in Karlsruhe. Daher wird der Reiserucksack gar nicht erst abgelegt, sondern ab Oktober wahrscheinlich erst richtig gepackt, denn nun geht es auf die eigene Swabian Samba Tour und einige Termine sind bereits ausverkauft.

Auf die Tour darf man doppelt gespannt sein, denn nicht nur RIKAS selbst gelten als vielversprechende Künstler, sondern sie nehmen sich auch spannenden Support für die Termine mit. Bei manchen Gigs werden sie im Oktober von FIBEL aus Mannheim begleitet. Im November übernimmt der erst 19-Jährige Luke Noa, der gefühlsvollen Soul zu bieten hat.

The Postie verlost für die Swabian Samba Tour 3×2 Tickets. Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müsst ihr einfach nur unseren Facebook-Post und unsere Facebook-Seite liken und unter dem Beitrag kommentieren, wo ihr hinwollt und eure Begleitung verlinken. Ausgeschlossen sind Termine, die bereits ausverkauft sind. Einsendeschluss ist der 30. September.

 

The Postie präsentiert: RIKAS live auf Swabian Samba Tour:

02.10.2018 – Mannheim, Kulturbrücken Jungbusch
03.10.2018 – Aachen, Musikbunker
04.10.2018 – Köln, Blue Shell (ausverkauft)
05.10.2018 – Wuppertal, Utopiastadt
06.10.2018 – Kiel, Schaubude
08.10.2018 – Jena, Café Wagner*
10.10.2018 – Dresden, Ostpol
11.10.2018 – Berlin, Monarch (ausverkauft)*
12.10.2018 – Chemnitz, Atomino*
25.10.2018 – Erfurt, Engelsburg*
26.10.2018 – Frankfurt am Main, Lotte Lindenberg (ausverkauft)*
27.10.2018 – Darmstadt, HoffART-Theater*
08.11.2018 – Rostock, Helga’s Stadtpalast**
09.11.2018 – Braunschweig, Eulenglück**
10.11.2018 – Göttingen, Nörgelbuff**
11.11.2018 – Regensburg, Heimat**
16.11.2018 – Zürich, Helsinki
17.11.2018 – Trier, Ex-Haus
07.12.2018 – München, zehner
08.12.2018 – Stuttgart, Rosenau (ausverkauft)
21.02.2019 – Frankfurt, Ponyhof
15.03.2019 – Berlin, Badehaus

* Support: Fibel
** Support: Luke Noa

 

„Picasso“ von RIKAS könnt ihr euch hier anhören:

Holygram veröffentlichen mit „Signals“ den ersten Vorboten auf ihr Debüt

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Holygram // Press Pic

 

Mit „Signal“ veröffentlichen Holygram den ersten Vorboten auf ihr Debüt im November und präsentieren schönsten düsteren Post-Punk mit Dark Wave-Einflüssen.

Treibend, düster und voller eingängiger Momente: Die Musik von Holygram ist schönster atmosphärischer Post-Punk mit Dark Wave-Elementen. Auch bei der aktuellen Single „Signals“ ist der Hang zum Pathetischen wieder vorhanden. Treibende Basslinien dazu die eingängige Melodie, griffige Gitarren und schleppende Drums ziehen den Hörer in einen düsteren Nebelsound. Durch seine wavigen Einflüsse erinnert der Sound der Kölner ein wenig an den Post-Punk der 80er Jahre á la New Order oder auch Joy Division.

„Signal“ ist der erste Vorbote auf das Debüt der Kölner Band, das passend zum Sound des Quintetts Anfang des Winters erscheint. Die Erwartungen an die Platte sind groß. Schon die bereits 2016 veröffentlichte selbstbetitelte EP enthielt ein Meer aus Synthies, viel Hall, treibende Bassrythmen und ein buntes Klangbild der 80er. Das Debüt „Modern Cults“ erscheint am 9. November via Oblivion/SPV und Cleopatra Records.

Seht hier den aktuellen Clip zu „Signals“: