Batsch

Batsch

Eine Ladung schimmernder Disco Pop

Mason Le Long, Joe Carvell und Matt Rheeston haben vor fünf Jahren als DON’T MOVE! ihr einziges Album The New Pop Sound of… genannt. Jener Sound ist so neu und doch so alt, haben sich doch gerade in diesem Jahr nicht wenige Bands mit der Disco/Funk Ära und softeren Varianten der Rockmusik beschäftigt. Inzwischen unterstützt Andy Whitehead die drei Jungs aus Coventry, unter dem Namen Batsch haben sie schon zwei EPs veröffentlicht (Tiles und Collar). Im letzten Monat sind Batsch mit Nicholas Krgovich – ebenfalls ein Vertreter der Neuen Sanftheit – im Vorprogramm von Sinkane durch Europa getourt, mit einem Zwischenstopp in Heidelberg.

Die Musik von Batsch hat sich seit den Tagen als DON’T MOVE! ein Stück weiter entwickelt. Die Grundidee, die man schon am Songtitel „(Love Me) If There’s One Thing You Ever Do“ erkennen kann, ist die gleiche geblieben; der Sound auf Tiles, und noch stärker auf dem im Juli erschienenen Collar, ist viel feiner, mit mehr schlurfenden Discomoves und einem ausgeprägtem Groove von Carvell und Rheeston, die sich auf Talking Heads, Chic und Fela Kuti berufen. „Gutter-glamour“ nennt Sänger Mason Le Long das, eine so passende wie irreführende Beschreibung. Schmuddelig und glamourös zugleich ist er, dieser Disco Pop, aber er strebt Höheres an. Wer sich „Celina“ anhört, den Opener von Collar, hört verspielte Melodien, verklärte Blicke und Extremitäten in Wippmodus. Für das nächste Jahr steht Großes an, ein Video wird gedreht und nach zwei EPs ist das Debütalbum nicht fern.

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„Celina“, ein Metronomy-esques quasi-Tanzvideo:


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Fichon

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