Videopremiere: In „17“ fängt Mei River das Gefühl der jungen Liebe ein

„17“ ist die dritte Single des schwedischen Sängers und Produzenten Mei River. Der Track ist Bestandteil seiner kommenden Debüt-EP „Tall Trees That Never Fell“.

Erstmalig trat Mei River Mitte März mit der Veröffentlichung seiner Debütsingle „Her“ in die Öffentlichkeit. Hat man die Musik des Schwedens zu diesem Zeitpunkt noch zwischen Indie- und Folkpop eingeordnet, veränderte sich diese Einordnung schlagartig. Die Veröffentlichung seiner Zweitsingle „Peter Parker“ zeigte, dass sich sein Sound bis hin zu R&B und Hip-Hop erstreckt und weiterhin genauso gut funktioniert. Auch „17“ erweitert den Soundhorizont von Mei River abermals.

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„17“ tritt in die Fußstapfen der beiden Vorgänger und vereint sie soundtechnisch. Hierbei kommen schnell Gedanken an Folktronica Künstler*innen hoch, wie zum Beispiel dem Spätwerk von Bon Iver. Thematisch dreht sich der Song um die melancholische Erinnerung an vergangene jugendliche Romanzen.

Mei River selbst äußert sich hierzu: „Es geht um eine junge Liebe und den Wunsch für immer in diesem Zustand zu verweilen. Ich glaube der Song verkörpert perfekt das Gefühl 17 und verliebt zu sein. Ein Teenager-Film aus den 90ern. Wie Sommernächte, in denen man zu ihrem Fenster hochschaut. Ein Freund fragte mich, ob der Song von Vampiren handelt, also sage ich mittlerweile auch, dass er davon handelt.“

Eine maßgebliche Rolle im Songwriting-Prozess der EP habe für Mei River Literatur gespielt. Diese habe ihm stets dabei geholfen, sich über die Richtung seiner Songs klarer zu werden: ​„Ich habe realisiert, dass ich viel besser Songs schreiben kann, wenn ich in dem Prozess inspirierende Bücher verschlinge. Es tut immer gut seinen Blick auf die Welt während dem produzieren und schreiben zu öffnen.“ I​n Zeiten der Isolation und COVID-19 haben insbesondere seine folgenden Top 5 Bücher bei der Fertigstellung von „Tall Trees That Never Fell“ geholfen:

  1. Haruki Murakami – Kafka on the Shore
  2. Sabahattin Ali – Madonna in a Fur Coat
  3. Haruki Murakami – Norwegian Wood
  4. Jon Krakauer – Into the Wild
  5. George R.R. Martin – A Game of Thrones

Seht hier die Videopremiere zu „17“ von Mei River:

 

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