Exklusive Videopremiere: Donkey Kid pendelt in „Birdhouse“ gedanklich zwischen UK und Berlin

Mit Donkey Kid aus Berlin-Steglitz haben wir es mit einem der aktuell vielversprechendsten Newcomer zu tun. In „Birdhouse“ zeigt er, dass man den musikalischen Vibe UKs problemlos zwischen Berliner Plattenbauten setzen kann. 

Berlin-Steglitz gilt nicht unbedingt als das aussagekräftigste Viertel der Hauptstadt. Vielleicht entstehen gerade deshalb in dem Kopf des Newcomers Donkey Kid dermaßen viele Songideen. Ein gutes Beispiel dafür ist seine neue Single „Birdhouse“. Doch erst zurück zu Donkey Kid. Der erst 19-jährige Musiker ist in dem oben genannten Viertel aufgewachsen und hat bereits früh in seinem Zimmer an eigenen Songs und musikalischen Ideen gearbeitet. Und diese zeigen, was das Genre-Bedroompop oftmals ausmacht: Es ist ein Ausbrechen in neue Welten, Traumwelten.

Der Sound von Donkey Kid klingt nämlich so gar nicht nach deutschem Bürgertum und Langeweile. Vielmehr fühlt man sich mitgenommen auf eine Reise nach UK – ohne dabei auf die gängigen Klischees zu setzen. Sein Songwriting erinnert in seiner Absurdität an Alex Turner, wenn es heißt: „The birdhouse always empty, Cause I’m a cat“. Eine ähnliche Zeile könnte jedoch auch von einem gewissen King Krule kommen, an die auch die gelassen-kratzig fast langweilig eingestellte Stimme erinnert. Seine neue Single „Birdhouse“ wird getragen von Chords auf dem Wurlitzer, fühlt sich reif und unbefangen gleichzeitig an. Es ist genau diese Reife und diese Selbstsicherheit, die Donkey Kid als Newcomer von der Masse abhebt. 

Im dazugehörigen Video verbindet er alle Punkte miteinander in der er sich in Steglitz herumtreibt. Donkey Kid drehte die Szenen zusammen mit dem Künstler und Musiker Valentin Hansen – beide sind in Berlin aufgewachsen und haben den Vibe der Stadt zwischen Straußberger Platz und Hasenheide wunderbar eingefangen. „Birdhouse“ ist ab sofort auf allen gängigen Plattformen verfügbar. 

Das Video zu „Birdhouse“ von Donkey Kid gibt’s hier: