Die OCB Paper Sessions laden Frankie Stew & Harvey Gunn ein – eine Story über Freundschaft

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Grime, Garage, Rap und Freundschaft. In der neuen OCB Paper Session thematisiert das britische Duo Frankie Stew & Harvey Gunn innige Freundschaft und demonstriert die Wichtigkeit dieser in der heutigen Zeit.

Nicht erst seit gestern werden in der Musikszene Acts willkürlich zusammengewürfelt. Boybands werden künstlich ins Leben gerufen, Features werden aufgrund von Klickzahlen organisiert und Freundschaften wegen Vitamin B geschlossen. In dieser Oft scheinheiligen Welt stehen Frankie Stew & Harvey Gunn wie ein Fels in der Brandung. Die beiden Briten haben sich im Alter von 15 Jahren kennengelernt und haben seitdem eine große Liebe zur Musik entwickelt.

Die beiden Künstler, die sich in der Oberschule in Brighton kennengelernt haben, verband schnell die gemeinsame Liebe zu Rap. In einer Zeit in der Heron-Chic en Vogue war und die Leute als Alex Turner und Pete Doherty-Lookalikes über die Schulhöfe gelaufen sind, war britischer Rap eher eine Randnotiz in der Gesellschaft. Vor allem Brighton galt nicht nur aufgrund des The Great Escape-Festivals lange als Hotspot für DIY-Bands. Bands wie The Kooks oder Bat For Lashes waren in den 00er Jahren die Bands To Hear aus der Küstenstadt.

Der Alltag als erste Inspirationsquelle

Kein Wunder also, dass die beiden nicht viele Personen in ihrem Umfeld hatten, die auf einer Wellenlänge waren. Schnell kam der Wunsch nach eigenen Songs. Von Anfang an war klar, dass Frankie den Rap-Part übernehmen wird und Harvey sich um die Beats kümmert. Über die Jahre hinweg reifte ihr Sound zu einer gesunden Mischung aus Grime und Garage. Die Beats erinnert an die Garage-Phase der späten 90er und der 00er Jahre. Ein Genre an dem sich auch Pioniere wie Jamie xx regelmäßig bedient um Tiefe in die Songs zu bringen. Doch sind es vor allem die Momente aus dem Alltag, die der Musik des Duos ihren Stempel aufdrücken. Im Interview mit den OCB Paper Sessions erwähnt Frankie Stew, welche sämtliche Lyrics verantwortet, dass es vor allem die “random” Dinge sind, die in inspirieren. Fast im Stile eines Naturalisten greift er Alltagsstiuationen auf, beschreibt sie und wandelt sie zu Songs um.

Frankie Stew & Harvey Gunn nutzen ihre Musik um sich selbst zu verwirklichen. Lange taten sich beide schwer über Themen zu rappen, die keinen Bezug zu ihrem persönlichen Leben haben. Langezeit waren Themen wie Politik oder soziale Probleme Tabuthemen im musikalischen Mindset des Songwriters. Seit seiner Jugend vertrat Frankie Stew die Meinung, dass man Menschen seine Meinung nicht aufdrücken sollte. Ein Moralapostel wollte er nie sein. Heute, vielleicht auch in Zeiten des Klimawandels oder des Brexits sieht er das anders. Als Musiker sehen sich die beiden mittlerweile in der Verantwortung unangenehme Themen anzusprechen. Es scheint, als hätte man die Musiker erst darauf aufmerksam machen müssen, dass ihnen die Umwelt wichtiger ist, als sie selbst zu glauben scheinen.

Mit Bescheidenheit zu einer besseren Welt

Es ist diese unglaubliche Bescheidenheit, die das Duo so besonders macht. Damit durchbrechen sie Klischees über Rap, die nach wie vor im Mainstream vorhanden sind. Sicherlich helfen ihnen Einflüsse wie Grime oder Garage diesen Status zu untermauern. Acts wie Stormzy, Slowthai oder Skepta haben gezeigt, wie man mit rauer Ehrlichkeit in der Musikindustrie bestehen kann. Der Bling Bling aus den USA wurde in Großbritannien längst durch die Stimme Jugend abgelöst. Eine Jugend, die in ihren Subkulturen zu kreativen Underground Melting Pots zusammenwächst. Das Projekt von Frankie Stew & Harvey Gunn steht stellvertretend dafür, dass man mit Freundschaft und Vertrauen weiter im Leben kommt.

Die OCB Paper Sessions haben das britische Duo eingeladen um die Songs “Coconuts”, “Fabric” und “Humble Pie” zu performen. Die erste Ausgabe der Paper Sessions by OCB endete mit der Teilnahme von Bad Gyal, The Drums, Kommode, und einigen anderen. In der zweiten Serie von Auftritten möchte die Marke den Fokus auf gesellschaftlich relevante Themen lenken. Es geht um die Verbindung von Musik und unserem Planeten – und in dem Fall auch um die Menschen, die diesen bewohnen.

Seit einigen Jahren zeigt OCB Interesse an den Themen Nachhaltigkeit und Respekt vor der Umwelt, indem Papier auf umweltschonende Weise hergestellt wird und biologisch abbaubare Filter oder Hülsen für jene, die einen nachhaltigeren Lebensstil bevorzugen, produziert werden. In den Sessions geht es um den Diskurs zwischen Mensch und Umwelt. In einem weiteren Feature hat das französische Duo Triplego in der Wüste Marokkos eine Rap-Session hingelegt.

Frankie Stew & Harvey Gunn im Interview bei den OCB Paper Sessions:

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