Pabst // © Constantin Timm

“Ibuprofen” ist die bunte Lobeshymne an die allseits bekannte Tablette. Im dazugehörigen Video von Pabst wird locker drauf losgesnackt.

Durchzechte Nacht? Eine gutgefüllte Ibu-Müsli-Schale regelt’s – ein Freund und Helfer in Not. Pabst haben mit “Ibuprofen” eine neue Single am Start und tauchen im Video in die Musikshows der 00er Jahre ein. Erik Heise von Pabst prangert die Schmerztablette als “Droge der Nation” an und die Band liefert mit einem quietschbunten Video das Gegenprogramm. Plüsch wohin das Auge sieht, überall pastellige Töne. Eigentlich wartet man gebannt darauf, dass Gülcan oder Collien jeden Moment mit Moderationskärtchen um die Ecke kommen. Doch das wäre eher Shindys Baustelle.

In “Ibuprofen” beweisen Pabst, dass sie ihren 90er-Sound über die Monate und Jahre hinweg perfektioniert haben. Das Gesamtbild stimmt. Die Looks, die Riffs. Alles eine Mischung aus Grunge, Weezer und Post-Punk. Und in großen Teilen nicht das, was der gemeine deutsche Indie-Fan von einer Band erwarten würde. Gerade deshalb brillierte ihr Debütalbum “Chlorine”, welches 2018 über das Label Crazysane Records erschien, auch derart. Nun sind die drei Musiker mit ihrem eigenen Label “Ketchup Tracks” komplett independent unterwegs.  Als Support von Leoniden und Drangsal konnten sie zudem ihre Live-Energie unter Beweis stellen und auch Casper ist längst Fan. “Ibuprofen” von Pabst ist ab sofort auf allen gängigen Plattformen zugänglich.

Das Video zu “Ibuprofen” von Pabst gibt es hier: