Kaltenkirchen im Zoom-Talk über den neuen Track „Gehst du davon“ mit Mine

Kaltenkirchen hat vor knapp einer Woche mit „Gehst du davon“ seinen wahrscheinlich bis dato poppigsten Song veröffentlicht. Wir haben in einem Zoom-Talk mit ihm über die Zusammenarbeit mit Mine, das Musikbusiness, Xatar und Corona gesprochen.

Kaltenkirchen spricht in seiner neuen Single das ewige Hin- und Her in einer Beziehung. Entstanden ist „Gehst du davon“ in Zusammenarbeit mit Mine. Im Zoom-Talk mit dem Musiker nimmt er dazu Stellung und zugleich ein wenig die romantisierende Vorstellung von Musiker-Kollaborationen. Der Song stand fast, doch Philip Stoeckenius wollte keine zweite Strophe aufs Papier bringen. Schnell landete die unfertige Nummer in seinem internen Musikernetzwerk und schon fand er mit Mine eine begeisterte Abnehmerin.

In der Tat ist „Gehst du davon“ auch ein perfect Match zwischen den beiden MusikerInnen, die sich über das gemeinsame Musikprojekt Möse Onkelz kennengelernt haben. Der Song ist poppig, geprägt durch einschlagende Drums und melodische Synthesizer. Es ist der erste Song, den Kaltenkirchen nach seinem Album „Im Namen der Liebe“ veröffentlicht. Zwischendurch gab es lediglich die Coverversion zu dem Klassiker „Daylight“ von den No Angels.

Das Video zu „Gehst du davon“ von Kaltenkirchen und Mine gibt es hier:

Im Zoom-Talk hat Kaltenkirchen zusätzlich auch über das Musikbusiness und ihn als ein Teil davon gesprochen. „Ein Musiker ist immer eine Kopie von sich selbst“, meinte er im Hinblick auf das, was ein Musiker in seiner Rolle macht. Es geht um Erwartungshaltung, Druck von außen und um die Angst Netzwerk zu verlieren. Zudem haben wir mit ihm über die fehlende Kritik im Musikjournalismus gesprochen und darüber diskutiert, warum Hip Hop längst der neue Punk ist.

Den kompletten Zoom-Talk mit Kaltenkirchen gibt’s hier: