Das Internet explodiert. Auf unkonventionelle Art verkündete die kanadische Musikerin gestern Abend via Instagram ihre Schwangerschaft. Vermutungen legen Nahe, dass es sich bei dem potenziellen Vater um niemand anderes als ihren Dating-Partner und Tech-Giganten Elon Musk handele. Um diese Neuigkeit zu feiern, haben wir Euch die 10 kreativsten Tweets zusammengestellt. Bitteschön:
10. Einsicht ist der erste Schritt
in the middle of boiling noodles trying to process that grimes is pregnant with elon musk’s child
grimes: look elon! ♀️ is taking her first steps!
elon musk: sorry i can’t look right now i’m talking about SAO on discord
♀️: ባደረካቸው ድርጊቶች ምክንያት ቤተሰቦችዎ ደሙን ያፈሳሉ ፡፡ *eats elon whole*
grimes: :)
Songs von Frittenbude, Claire oder den Kytes haben die Zehner Jahre mitgeprägt und somit wahrscheinlich auch einen Ehrenplatz in so mancher Teenager-Playlist eingenommen – zumindest in denen, der bayerischen Teenager. Denn, dass sie selbst alle aus dem Bundesland im Süden kommen verbindet die drei Bands auch miteinander. Wer sich am Ende einer Dekade jetzt fragt, was da eigentlich sonst noch so geht in Bayern, findet hier 6 Acts, die unzählige Gründe liefern, auch ab 2020 mal einen Blick in den Süden zu werfen!
whoiswelanski
Zwei Songs haben Tobias Weber und Josef Pötzinger bisher erst veröffentlicht. Doch der Synthie-lastige Elektro-Pop mit Indie- und Psychedelic oder Prog-Pop-Momenten kombiniert nicht nur Sounds von Lieblingsartists, wie MGMT oder Tame Impala mit Neue-Deutsche-Welle-Acts, sondern klingt dabei auch super speziell und besonders. Denn auf vorgegebene Songsstrukturen, Genre-Grenzen und Pop-Schemata geben die beiden Jungs aus Miesbach bei München quasi nichts. Und das ist gut so! Wir wollen 2020 noch viel mehr von whoiswelanski hören!
Telquist
Hinter Telquist steckt der Regensburger Sebastian Eggenbauer. In seiner Heimatstadt verbringt er seine gesamte Teenagerzeit am Bass in unterschiedlichen Bands, die unterschiedliche Genres spielen. Nur anscheinend nicht genau die detailreiche, explosive Genremischung aus Indie, Elektro, Folk und Pop, wie sie der Regensburger als Telquist selbst entwirft. Sein Sound führte zu Vergleichen mit Milky Chance und einem Vertrag beim Wiener Label Wohnzimmer Records. Die aktuelle Single „Trash Talk“ trägt ganz schön viel euphorischen Teenie-Pathos in sich. Doch auf die knallenden Sounds trifft Telquists ruhige Stimme, die uns schnell wieder zurück auf den Boden holt. Dieses Gefühl könnt ihr 2020 übrigens auch live erleben. Hier geht’s zu den genauen Daten.
Umme Block
Spätestens seit ihrem Auftritt beim Puls Festival 2019 und der ausverkauften Album-Release-Show gehören Umme Block mit Sicherheit zu den gefragtesten Acts innerhalb der Münchner Stadtgrenzen. Eigentlich müsste das Projekt von Klara Rebers und Leoni Klinger auch bald den Rest des musikbegeisterten Deutschlands erreichen und zwar so schnell wie möglich. Vielschichtige, sich verwebende und miteinander verschmelzende Klänge aus Stimmen, Synthies, Gitarre und analogen Beatmaschinen machen Umme Block aus. Wer auf Musik irgendwo zwischen The xx, Moderat und Ibeyi steht, sollte sich Umme Block unbedingt in die Playlist packen.
The King Of Cons
2020 hat das Münchner Duo King Of Cons direkt mal mit einer Ansage begonnen. Gleich in der ersten Woche des neuen Jahres haben sie ihr neues Album „Sacrifice“ veröffentlicht. Daraus schimmern uns glanzvoller Neo-R’n’B, warme Synthies, glamouröse Gitarren und zuckersüßer Pop entgegen. Die King Of Cons können klingen wie 80th-Disco oder Neo-R’n’B-Star the Weeknd – alles quasi gleichzeitig. Aber keine Sorge, die Sound-Facetten knallen einem beim Projekt von Franko van Lankeren und Lenny Stolpmann nicht geballt entgegen. Jeder Track bringt andere Details hervor. Und wir sind gespannt, was 2020 für die King Of Cons noch so hervorbringt.
Madsius Ovanda
Das Duo verbindet nicht nur Köln mit München, sondern auch Art-Pop, Neo-Soul und Future-Jazz. Carina Madsius und Pia Ovanda hatten sich bei ihrer Ausbildung zur Chorleiterin kennengelernt und 2016 mit Madsius Ovanda den Traum vom gemeinsamen Musikprojekt umgesetzt. 2018 ist die Debüt-EP „Into The Stars“ erschienen. Mit neuen Songs sind die beiden 2019 rausgegangen. „Moving Forward“, „Home“ und „Who Are You“ sind ganz unterschiedlich, aber alle gleichsam spannend in ihrem einsaugenden, sich steigernden Aufbau.
Maffai
2018, da haben sich Maffai aus Würzburg und Nürnberg erst gegründet. Der Post-Punk der Franken kann sich aber direkt schamlos neben Bands wie den Nerven oder Love A einordnen. Mit letzteren waren sie bereits auf Tour, da auch das Hamburger Label Audiolith schnell auf Maffai aufmerksam geworden ist und seit letztem Jahr das Booking für die Jungs übernimmt. Mit diesem Rückenwind und dem echt gelungenen Debütalbum „Zen“ im Nacken, das Gesellschaftskritik in schöne Sprache und die in harte Musik packt, kann 2020 nur top für Maffai werden.
Der Musiker Frank Ocean modelt für die SS20 menswear Kampagne. Dies hat die italienische Marke Prada gestern online mitgeteilt.
Prada hat gestern die Kampagne für die nächste Sommerkollektion 2020 vorgestellt und Frank Ocean als neues Gesicht annonciert. Neben dem Musiker sind außerdem der Schauspieler Austin Butler und der Produzent Nicolas Winding Refn Teil der Kampagne. Sämtliche Aufnahmen stammen von dem Fotografen David Sims.
In der Mitteilung der Marke heißt es, dass die kreativen Köpfe für den modernen Prada-Mann stehen. In der Kampagne geht es um die Stimme und um das Wort der Menschen. Frank Ocean, wie auch Butler und Winding Refn nutzen ihr Wort in Form von Lyrics oder Skripten, um Bildwelten in den Köpfen ihrer Konsumenten hervorzurufen. Die Shoots der Protanisten symbolisieren zudem den Charakter und das Schaffen der Models. Und dennoch sollen die Looks von Prada, welche sehr klassisch gehalten sind und klare Schnitte und Farben aufzeigen, eine neue Seite der Künstler zeigen.
Eine Sneak-Preview wollen uns Tame Impala noch geben. Am 14. Februar erscheint das neue Album namens „The Slow Rush“.
Kevin Parker und seine Band Tame Impala machen es ihren Fans leicht. Um die Wartezeit auf den 14. Februar zu verkürzen, veröffentlichen sie noch eine weitere Single. Diese trägt den Namen „Lost In Yesterday“ und passt sich stilistisch an die vorherigen Releases an. Der Sound von Tame Imapala wirkt gestrafft, entschlackt und zugänglicher. Songs wie „Borderline“ lassen sogar Spuren von Disco und Funk erkennen. Auch aus diesem Grund sind sie wohl einer der begehrtesten Acts im Hip Hop.
„Lost In Yesterday“ ist die insgesamt vierte Single, die aus dem bevorstehenden Album „The Slow Rush“ bereits bekannt ist. In dem Song verarbeitet Parker das Thema der Nostalgie. Die Lyrics fordern den Zuhörer dazu auf die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Es wird davor gewarnt, dass einen zurückliegende Ereignisse schneller einholen können, als man glaubt. „If it calls you, embrace it // If it haunts you, face it“. Das Leben kann so einfach erklärt werden. „The Slow Rush“ von Tame Impala erscheint am 14. Februar.
LAKEDAIMON spielen im Video zu „Something About You“ auf die Beziehung zwischen Wärme und Kälte an.
Es hat als Nebenprojekt begonnen und ist längst zu einer Herzensangelegenheit geworden! Hinter dem Projekt LAKEDAIMON steckt Joe Dobroschke samt Band. Zusammen stehen sie für aufregenden Electro-Pop der zwischen träumerischen Klangwelten und sophisticated Tanzflächen wandelt. Ihre Debüt-EP „⁄/ shine bright“ konnte über 200.000 Streams auf Spotify generieren und die Songs darauf schafften es auf mehrere Rotationen verschiedenster Radiosender.
Aus der gemeinsamen Zusammenarbeit mit dem Münchner Produzenten Occupanther entstammt auch die Single „Something About You“. Der Song, der eben auch Teil der EP „⁄/ shine bright“ ist überzeugt durch steigende Spannung und einem Beat-Teppich, der an manchen Stellen an Acts wie Roosevelt erinnert. Das dazugehörige Video greift diese Klang-Struktur auf und überträgt sie auf einen sich kreisenden Edelstein. Schnell weckt dieser Assoziationen an Eiswürfel, Discokugel oder an einen Kaleidoskopen. Durch das Farbspiel aus blauen und roten Tönen wird die Beziehung aus Wärme und Kälte projiziert. Ein Zusammenspiel, welches auch immer wieder in der Literatur und Kunst auf unser Empfinden, unsere Gefühle übertragen wird. Mit „Something About You“ leiten LAKEDAIMON ihr persönliches Jahr 2020 ein.
Die Videopremiere zu „Something About You“ von LAKEDAIMON gibt’s hier:
Der Schauspieler Timothée Chalamet ist bekannt aus dem Film „Call Me By Your Name“ und soll die Hauptrolle über die Musiklegende Bob Dylan spielen.
Wie das Magazin Deadline gestern schrieb, soll Timothée Chalamet die Folk-Legende Bob Dylan in einem neuen Biopic spielen. In dem noch namenlosen Film soll es um den Aufstieg und das Leben des Musikers gehen. Dieser soll zusammen mit Searchlight Pictures an der Realisierung des Filmes arbeiten. Ein Fokus ist möglicherweise die Phase in Bob Dylans schaffen, in der er vom Folk-Star auf die elektrische Gitarre umgestiegen ist. Aus diesem Grund kursiert online auch der Arbeitstitel „Going Electric“ auf vielen Foren und Social Media-Plattformen.
Searchlight Pictures hat den Regisseuren James Mangold mit dem Film beauftragt. Dieser war in der Vergangenheit für Filme wie „Walk The Line“ oder „Logan – The Wolverine“ zuständig. Dass Timothée Chalamet den Look für Bob Dylan auf jeden Fall drauf hätte, hat er in seiner Rolle bei „Call Me By Your Name“ deutlich unter Beweis gestellt.
Timothée Chalamet in seiner bisher bekanntesten Rolle:
Seit einiger Zeit zoffen sich Stormzy und der selbsternannte „Godfather Of Grime“ Wiley. Mit „Disappointed“ liefert Stormzy nun einen Disstrack.
Nachdem sich Stormzy und Wiley bereits über Twitter angefeindet haben, hat Wiley vor einigen Tagen mit dem Disstrack „Eediyat Skengman (Stormzy Send)“ vorgelegt. Nun folgte mit „Disappointed“ der Konter von Stormzy. In Wileys Song bezeichnete er sich selbst als „Heavyweight“ des Grimes und kritisierte Stormzy hart für seine offensichtliches Flirten mit dem Pop. Egal ob Ed Sheeran oder die britische Klatschpresse – wenn es nach Wiley geht hat sich Stormzy nur am Genre Grime hochgezogen um nun in „feineren“ Kreisen zu wirken. Es fielen Lines wie „You never cared about grime, you just used it / Worse than Ed with your watered down music“.
Nun schlägt Stormzy mit „Disappointed“ zurück und bekräftigt seine Stellung in der britischen Musikszene. Keine 24 Stunden ließ Stormzy mit der Reaktion auf sich warten in dem er in dem Track seine Enttäuschung über Wiley ausdrückt. Er unterstellt dem älteren selbsternannten „Godfather Of Grime“ fehlende Lebenslust. Dabei hatte er den Grime-Veteranen noch auf seinem letzten Album „Heavy Is The Head“ gelobt.
Nun aber warnt er Wiley beispielsweise davor Jay-Zs Namen in den Mund zu nehmen, da diese nicht auf einer Stufe seien: „You cr*ckhead c*nt, don’t know no killers / Don’t mention J ‚cause you ain’t no jigga / Mention my name for the clout, go figure/ Know the n*ggas from the south so realer“. Seine aktuelle Stellung in UK untermauert er mit der Line „“I’m so big that the only thing bigger than me last year was Brexit“. Mit „Disappointed“ beweist Stormzy, dass man ihn trotz seine Pop-Präsenz, in Grime-Kreisen durchaus noch ernst nehmen sollte.
Die Isländerin Hildur Guðnadóttir ist damit die erste weibliche Gewinnerin, die je einen Golden Globe für den besten Score gewonnen hat.
Am gestrigen Abend wurden in Beverly Hills die jährlichen Golden Globe-Awards vergeben. Neben den vielen scheinheiligen Klima-Ansprachen, hatte der Tag aber auch einige Lichtblicke zu bieten. Wie zu erwarten hat Joaquin Phoenix den Preis für seine Hauptrolle im Film „Joker“ bekommen. Zusätzlich konnte aber auch die Isländerin Hildur Guðnadóttir einen Preis für den hochdotierten Film gewinnen.
Mit ihrem Soundtrack zu „Joker“ konnte sie sich als erste Frau überhaupt gegen Randy Newman (Marriage Story), Alexandre Desplat (Little Women), Thomas Newman (1917) und Daniel Pemberton (Motherless Brooklyn) durchsetzen. In ihrer Rede bedankte sich die Komponistin und Musikerin bei dem Regisseur Todd Phillips und beim Hauptdarsteller Joaquin Phoenix. In ihrer Rede drückte sie ihre Ungläubigkeit aus und erwähnte, dass sie bei dem Film nicht damit gerechnet hat, dass jemand auf die Musik achtet. Neben dem Soundtrack für den Joker hat sie auch den Score für die HBO-Serie „Chernobyl“ zu verantworten.
Musikfreunde in Hamburg und Berlin haben Grund zur Freude. Die französische Band kommt im Februar mit ihrem vielfältigen Mix aus Synthiepop, Disco und Soul vorbei.
Gegründet wurde L’Impératrice im Jahr 2012 von dem ehemaligen Kultur- und Musikjournalisten Charles de Boisseguin. Nach ersten DIY-Versuchen mit GarageBand, entwickelte sich das Ein-Mann-Projekt schnell weiter zu einer Band, der sich auch die Sängerin Flore Benguigui anschließt. Sie gibt der Band eine besondere Note und unterstreicht den weiblichen Sophisti-Pop-Sound.
Letztes Jahr veröffentlichte die Band im April ihr grooviges Debüt „Matahari“ – sowohl auf Englisch, als auch auf Französisch. Die Pariser bedienen sich dabei einer bunten Palette an Sounds: Vom jazzy Funk der 60er, über Space-Disco-Klänge der 70er, bis hin zum Downtempo-Synthpop der 90er ist alles dabei. Mal verträumt, mal ausgelassen, aber live immer zum Tanzen anregend. Nicht umsonst hat die Band letztes Jahr zwei Shows im Pariser L’Olympia vor jeweils 2000 Menschen gespielt. Nun kommt L’Impératrice nach Deutschland: Eine Chance, die man nicht verpassen sollte.
The Postie präsentiert: L’Impératrice im Februar in Deutschland
26. Februar – Hamburg, Knust
27. Februar – Berlin, Festsaal Kreuzberg
Hört hier den Song „Matahari Returns“ (gibt es auch auf französisch):