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Panda Bear mit „Acid Wash“ und „Tropic of Cancer“

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Endspurt vor dem Release von Panda Bear Meets the Grim Reaper

Morgen erscheint Panda Bear Meets the Grim Reaper, das fünfte Soloalbum von Noah Lennox. Lennox, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Panda Bear, ist Teil des Animal Collectives und das verträumte, introspektive Gegengewicht zu David „Avey Tare“ Portners ausgelassenen Urschreien. Nachdem er Ende letzten Jahres das Album, das auf Tomboy von 2011 folgt, mit der Mr Noah EP angekündigt hatte, hat Lennox bereits den Titeltrack jener EP veröffentlicht, der sich auch auf Grim Reaper befindet, sowie die Songs „Boys Latin“ und „Sequential Circuits“. Auf einer eigenen Website gibt es sogar eine interaktive Map mit Pre-Listenings von Grim Reaper Tracks; nicht das erste Mal, dass Animal Collective ihre Liebe zum Radio bezeugen (in Deutschland hatte Klaus Fiehe die Ehre, bereits am 4.1. „Crosswords“ vorzustellen). Nun gibt es noch „Tropic of Cancer“ (via FBI Radio) und „Acid Wash“ (via NPR) zu hören und dann haben wir das Album fast schon einmal durchgehört.

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Das Video zu „Mr Noah“:


Fichon

Rude brechenHerzen

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Der noch unbekannte Act releast seine neueste Single „Heartbreaker“.

Sinkende Hooks, eine fast flüsternde Stimme und diese Melodie, die irgendwie an die beste Zeiten von Justin Timberlake erinnern. Das ist die neue Single „Heartbreaker“ von Rude. Mit der aktuellen Nummer beweisen sie, dass sie spielen mit Genres wie Indie und Pop umgehen können und zeigen damit ein komplett anderes Gesicht als noch bei „Disco“. Nichts ist mehr zu spüren von der sommerlichen Wärme, der Glückseligkeit der ersten Veröffentlichung von Rude, die bei Love By Mistake unter Vertrag stehen.

Genau dieses Phänomen macht den Act so wahnsinnig spannend. Es ist sogar noch nicht bekannt, ob es sich um ein Singer/-Producer-Projekt oder um eine Band handelt, es ist einzig davon auszugehen, dass der Ursprung irgendwo auf der Insel Großbritanniens liegen muss. Mit „Heartbreaker“ kriegt man aber einen kleinen Exkurs in die 00er Jahre der amerikanischen Singlecharts geliefert, welcher jedoch von einem zusätzlichen Indie-Vibe aufgemotzt wird. Die spannende Nummer kann man sich, wie soll es auch anders sein, ab 14. Februar auf iTunes downloaden.

Hier kann man sich „Heartbreaker“ von Rude anhören:

Facebook // Website // Soundcloud

Yannick

Restriction von Archive im Stream

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Album Nummer Zehn gibt es jetzt schon zu hören

Bevor am Freitag die ersten Releases des Jahres erscheinen, präsentiert die Visions uns heute schon den Stream des neuen Archive Albums, Restriction. Unter diesem Link könnt ihr euch das Album in voller Gänze anhören. Restriction ist nach Axiom bereits die zehnte LP der Briten und bietet Post-Rock in allen Formen und Farben. Vom Strokes-haften Opener „Feel It“ bis zu „Ladders“, das majestätisch dahergekrochen kommt, ist Restriction alles andere als zurückhaltend. Auf Tour ist die Band auch, die Termine findet ihr unter dem Video zu „Kid Corner“.

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Archive live in Deutschland:

27.02.2015 Dortmund, FZW
28.02.2015 Bremen, Schlachthof
01.03.2015 Hamburg, Große Freiheit
03.03.2015 Bielefeld, Ringlokschuppen
04.03.2015 Köln, E-Werk
05.03.2015 Frankfurt, Batschkapp
08.03.2015 Wien, Arena
20.03.2015 Erlangen, E-Werk
21.03.2015 Karlsruhe, Substage
22.03.2015 München, Muffathalle
23.03.2015 Leipzig, Werk 2
24.03.2015 Berlin, Huxley’s

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Fichon

Plattenkalender Q1/2015

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Neues Jahr, neues Glück

Und so beginnt ein neues Musikjahr. 51 Wochen voller (hoffentlich) guter Musik, mit neuen, aufregenden Künstlern sowie starken Alben etablierter Bands. Inzwischen haben nicht wenige Bands und Künstler Erscheinungstermine für ihre neuen EPs oder Langspieler veröffentlicht, mit dem einen oder anderen vielversprechenden Songteaser mit im Paket. Die Ur-Trip-Hopper von Archive haben ein eklektisches Dreierpack abgeliefert, während Petite Noir schon letztes Jahr mit „Chess“ den Kampf um die Newcomerkrone eröffnet hat. Alte Bekannte – Belle & Sebastian, José González, Modest Mouse – sind ebenso dabei wie die neuen Gesichter von Alex Burey und Viet Cong. Grönemeyer singt auf dem neuen Gang of Four Album, Dylan covert Sinatra, Ty Segall macht auf 3D-Brille. Kurzum: Zeit, den ersten Aus- und Überblick für 2015 zu geben. (Die Releases beschränken sich auf das erste Quartal, in dieser Liste findet ihr keine Veröffentlichungen nach dem 31.3.2015. Die Termine beziehen sich auf den deutschen Musikmarkt, sofern nicht anders angegeben.)

‚Nuff said, hier der Kalender mit dem, was euch im ersten Quartal 2015 erwartet:


Januar:

Februar:

März:

  • Circa Waves: Young Chasers
  • Errors: Lease of Life
  • Modest Mouse: Strangers to Ourselves
  • Moon Duo: Shadow of the Sun
    • 03/03 (international), Sacred Bones – Teaser: „Animal“
  • of Montreal: Aureate Gloom
  • The Soft Moon: Deeper
    • 27/03, Captured Tracks/Cargo Records – Teaser: „Black“
  • Will Butler: Policy

Fichon

Tür Nr. 22

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Hinter Tür Nr. 22 versteckt sich Kleerup.

Der Name Kleerup steht für den schwedischen Produzenten und Popmusiker Andreas Per Kleerup. Bekannt durch seine Kollaboration mit der Sängerin Robyn hat er sich in den letzten Jahren einen Namen in der Szene gemacht. Dieses Jahr veröffentlichte er dann die EP namens „As If We Never Won“ mit der er einen Exkurs in die 80er wagte. Zwischen Miami Vice und Game Boy-Soundtrack schlängelt sich die Single „Let Me In“ durch vergangene Zeiten der Electro-Musik.

Jetzt haben wir von The Postie die Ehre ein passenden T-Shirt in Größe L zu verspielen. Alles was ihr dafür tun müsst ist den Marsmädchen und The Postie ein Like schenken und den passenden Kommentar bei Facebook (!) mit T-Shirt zu kommentieren. Einsendeschluss ist am 25.12 um 23.59.

Hier könnt ihr euch „Let Me In“ anhören:


 

Yannick

Tür Nr. 18

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Die 18. Tür offenbart: Metronomy!

Das Konzert der Elektropopper aus dem Vereinigten Königreich hat uns vom Postie nachhaltig beeindruckt (wie ihr hier nachlesen könnt). Vier wunderbare Alben, eine Tour mit perfekter Choreographie und irgendwo ein geheimes Füllhorn voller Stil – Joseph Mount & His Fantastic Band haben gerade einen ordentlichen Lauf. Besucher ihrer Konzerte sind darüber hinaus in den Geschmack eines neuen Songs namens „Old School“ gekommen, man darf also über einen Nachfolger zu Love Letters spekulieren.

Live präsentieren sich die fünf Musiker (Michael Lovett ist als Live-Mitglied dabei) in schicken Uniformen à la ’60s TV-Auftritt. Einigen von euch dürften auch die Poster aufgefallen sein, Metronomy blau-beige gekleidet vor weinrotem Hintergrund. In unserem heutigen Türchen versteckt sich ein solches, wie üblich mit Stickern. Um das Poster zu gewinnen, müsst ihr uns nur sagen, was euer Musikerlebnis 2014 war – ein besonderes Album, ein volltrunkenes Gespräch mit eurem Lieblingsmusiker oder die erste Tasse „Bring Me Your Mugs“-Kaffee, alles gilt. Dass ihr Fan unserer Facebook-Seite und derer der Marsmädchen sein müsst, versteht sich von selbst. Das Gewinnspiel endet am 21.12. um 23:58 (!). Vielen Dank an den Karlstorbahnhof für das Geschenk!

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„Love Letters“ von Metronomy:


 

Fichon

Inner Tongue

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Ein unbeschriebenes, aufstrebendes Blatt.

Das Projekt Inner Tongue wirft viele Rätsel auf, denn der Musiker, der dahintersteckt versteht die Geheimniskrämerei als eines seiner höchsten Metiers. Es ist weder ein Name, geschweige denn ein passendes Gesicht zu diesem doch außergewöhnlichen Projekt bekannt. Und doch ist die Aufregung um die ingesamt drei Songs vergleichsweise groß. Zurecht, denn was Inner Tongue in den paar bekannten Songs an einer Vielfalt an Genres homogen in Einklang bringen lässt, reißt einen vom Hocker.

„Tz,Ka“ ist rein vom Titel her ziemlich nichtssagend, aber bereits die Dadaisten haben es verstanden aus auf den ersten Blick dummen Sachen große Kunst in die Welt zu setzen. Es ist vielleicht Inner Tongues experimentellster Song, der vor Sentimentalität nur so strotz. Die Beats werden fast zaghaft eingesetzt und unterstützen somit die wie die Briten sagen würden „smoothe“ Stimme des Musikers. Fallen „Empire“ hingegen wirkt viel schwerer und das ist auch gut. Der Schmerz des vorgetragenen Tracks ist bis in den kleinsten Nerv spürbar und wirkt durch krächzende Vögelgeräusche noch verstärkt. Den Abschluss der auf Soundcloud verfügbaren Songs macht „Somebody Knows It“. Es ist ein hoffnungsvoller Abschluss, mit dem der unbekannte Künstler beweist, dass ihm nach mehr anstrebt, als nur ein weiterer melancholischer Singer/-Songwriter zu sein, der es versteht mit einem Synthpad umzugehen.

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Für Fans von: James Blake, Money, Newmen

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Facebook // Soundcloud

Yannick

Prêt à écouter 7: Metronomy in der Stadthalle

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Thé Dansant in der Heidelberger Stadthalle

Mit im Gepäck hatten sie die Londoner Band Teleman, die pünktlich um 20:00 Uhr mit viel Nebel loslegten. Früher noch als Pete & the Pirates unterwegs, so zeigte das Quartett uns am Montagabend eine Perfomance die mit ihrem Indie-Pop, den sie in der frühereren Konstellation noch gemacht haben, nur noch wenig gemeinsam hatte. New-Psychelic-Rock nennt sich ihr Genre wohl in Expertenkreisen und so hielten sie sich auch brav an die von Musikexperten gelegte Vorgabe und präsentierten dem neugierigen Heidelberger Publikum, verträumte aber durchaus auch flotte Nummern. Zu der Location und der Fülle an Nebel gesellte sich zu dem Verträumten auch noch das Mysteriöse. Nach etwa einer halben Stunde Konzert und dem Hinweis auf den gefragten Merch räumten Teleman das Feld und machten Platz für die wohl stilvollste Indie-Band der Gegenwart.

Modemagazine hätten wohl überspitzt von einem Traum in weiß geredet, als die fünf Musiker von Metronomy um etwa 21:00 Uhr mit „Holiday“ die Bühne betraten. Gleich wurden die Hüften der mehr als 1000 Besucher auch wesentlich beweglicher und man wippte als Gast genüsslich mit. Dass die Band um Joseph Mount Pioniere des elektronischen Indies sind ist hinlänglich bekannt und doch verwundert es immer wieder in welcher Perfektion die einzelnen Nummern vorgetragen werden. Die Gefahr in einer solchen Perfektion besteht oftmals darin, dass das Publikum anfängt sich vor lauter Staunen nicht mehr zu bewegen, dies wurde aber elegant vom äußerst klatschfreudigen Bassisten Gbenga Adelekan elegant gelöst, welcher die Meute ab und zu zum Mitmachen animiert hat. An dieser Stelle sollte man zusätzlich den ganzer Lobhuldigungen des Gastgebers Metronomy auch ein Lob an das sehr aktive Heidelberger Publikum aussprechen, das die Band angemessen begrüßt hat. So wurden bei ruhigeren Nummern wie „Everything Goes My Way“„Never Wanted“  oder „The Upsetter“ die so oft vermissten Feuerzeuge herausgeholt und feierlich in die Luft gehalten. Dadurch entstand eine feierliche Stimmung, die fast symbiotisch zwischen dem altertümlichen Prunk der Stadthalle und der manchmal steril wirkenden Eleganz der Band funktionierte.

Wer die ein oder andere Platte von Metronomy in seinem alten Schrank aus dem berühmten schwedischen Möbelhaus stehen hat, wird immer wieder auf ein neues überrascht sein wie tanzbar manche Nummern live umgesetzt werden. Trotzdem scheint es, als würde die Band, die von Mounts Klavier fast dirigiert einen Knaller nach dem anderen heraushaut und auch mit experimentellen Solos zu überzeugen weiß, nie komplett die Fassung verlieren. So schaffen sie es auch spielend leicht die Regie einfach mal kurzerhand an Oscar Cash zu übergeben, welcher in dem Moment mit hippiesquem Vorhang im Hintergund einfach mal „Here Comes The Sun“ von den Beatles in die Seiten seiner Gitarre haut und dabei den ihm doch ein wenig ähnlich sehenden Pilzköpfen kaum nachsteht. Nach dem so gar nicht herzbrechenden „Heartbreaker“ gab mit „Old School“ sogar noch einen neuen Song auf die Ohren. Nach einer sehr dicken Stunden ging es  für die fünf weißen Anzüge dann nach dem Hit „The Bay“ kurz hinter die Bühne, um kurz darauf mit tobendem Applaus wieder empfangen zu werden.

Es wurde mit den Songs „Love Underlined“ und dem freaky „You Could Easily Have Me“ noch einmal gebührend ausgerastet, bevor die Band, die live von Michael Lovett ergänzt wurde, endgültig zufrieden die Bühne verließ. Tee gab es an jenem Montagabend zwar keinen und doch wehte nach dem Gig noch ein Hauch britischer Eleganz durch Heidelberg, welcher von gut aufgelegten Metronomy gestreut wurde. Es war ein ehrwürdiger Abschied vom diesjährigen Prêt à écouter-Festival und so wird auch der Karlstorbahnhof es nicht bereut haben die Stadthalle ihrem großen Saal vorgezogen zu haben. Für einen Tanztee kann man das auch schon mal machen, oder?

Hier könnt ihr euch den Montagabend in Form einer Bidergallerie noch einmal vergegenwärtigen: 


Tür Nr. 16

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Hinter Tür Nr. 16 versteckt sich Heidi Happy.

Schweiz, Happy und Heidi klingt doch alles sehr nach Weihnachten oder? Schön eingekuschelt schaut man sich in seiner vorweihnachtlichen Stimmung einen Film von Heidi in den Bergen an und Weihnachten ist doch eh einer Zeit in der man glückselig sein soll. Deswegen passt die aktuelle Platte der Schweizer Musikerin auch perfekt in unseren Adventskalender.

In der Schweiz erreichte das Album „Golden Heart“ sogar einen respektablen 12. Platz. Zusätzlich zum Album kann man natürlich auch wieder einen schicken Aufkleber der jeweiligen Blogs gewinnen. Einzige Bedingung dafür ist, ein Like für The Postie und für die Marsmädchen auf Facebook. Zusötzlich dazu müsst ihr den Post auf Facebook einfach nur liken und dann seid ihr im Lostopf. Viel Glück! Einsende schluss ist am 19. Dezember um 23.59!

Hier geht’s zum winterlichen Video zu „La Danse“:


 

Yannick