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Yokan System

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Von Hokkaido nach Paris, mit Umweg über die Cocteau Twins

Dass ich Yokan System auf der Durchreise in einer Pariser Bar namens L’International entdecke, ist irgendwie passend. Mai Yano und Tsukasa Kameya sind selber viel rumgekommen, von ihrer Heimat Hokkaido über Tokio bis zu einer Europa-Tour mit Stopps in Amsterdam und Großbritannien. Die beiden sind schon eine Weile im Musikgeschäft, 2004 gründeten sie die Alternative Rock Band Praha Depart. Vor zwei Jahren machten sich Yano und Kameya als Electropop-Duo selbstständig und sind seitdem in der ganzen Welt unterwegs.

Seit Kurzem sind Yokan System – „Yokan“ ist japanisch für Vorahnung – in Frankreich und den UK bei BEKO und Ample Play Records unter Vertrag und haben schon für Lydia Ainsworth den Abend eröffnet. Bis auf eine ausverkaufte Tokio-only EP gibt es aber bis jetzt noch nicht viel Studio-Material. Die wenigen Songs, die man im Internet findet, darunter das mit einem Video verzierte „A Dream You Never Wake Up From“, klingen nach Cocteau Twins im elektronischen Gewand – und gehen damit in eine andere Richtung als das Konzert im L’International. Live kehren Yokan System ihre Biester aus sich heraus, rütteln heftig am Noise-Regler und verwandeln sich in weniger dunkle Doldrums. Hoffentlich sieht man Yokan System bald auch hierzulande auftreten.

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„A Dream You Never Wake Up From“:


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Fichon

Details zu neuem Citizens Album

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Die Briten vom Label Kitsuné sind zurück!

Zwei Jahre ist es jetzt schon her, seit die Briten von Citizens ihren ersten Longplayer Here We Are releast haben. Diese schier unendlich lange Wartezeit wurde im November mit der Single „Lighten Up“ zwar verkürzt und doch kommt die Bekanntgabe des neuen Albums ziemlich gelegen. European Soul nennt die neue Platte sich und kommt am 10. April in den Handel. Produziert wurde das Album von Laurent d’Herbecourt, welche auch beim letzten Album von Phoenix seine Finger mit im Spiel hatte.

Vom Stil her bewegen sie sich ein wenig weg vom herkömmlichen Indie-Pop und lassen gekonnt amerikanischen Soul und europäischen Pop in ihre Musik mit einfließen. Dadurch wirkt auch die aktuelle  Single „Lighten Up“ etwas runder und geschmeidiger, als die letzten Nummern.

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TRACKLISTING + Artworkalbum_cover
1. Lighten Up
2. Waiting For Your Lover
3. European Girl
4. My Kind Of Girl
5. Only Mine
6. Brick Wall
7. Trouble
8. I Remember
9. Have I Met You
10. XmasJapan
+ Deluxe tracks
11. AllIwantisyou
12. Mercy
13. Idiots
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Hier gibt’s die aktuelle Single „Lighten Up“:
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Yannick

Ghostpoet ergänzt Line-Up

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Das Maifeld Derby hat seine Fans auf Ostereiersuche geschickt.

Irgendwann gestern im Laufe des Tages hat das Maifeld Derby ihre Spotify Playlist aktualisiert. Dies allein ist jetzt eigentlich nichts außergewöhnliches, wenn die Schlingel nicht einen neuen Künstler unter den bereits bestätigten Acts gemischt hätten. So begab man sich also auf „Eiersuche“ oder las sich einfach die Kommentare durch.

Das Resultat war dann doch sehr überzeugend. Kein geringerer als der britische Sänger und Musiker „Ghostpoet“ wird auf der 5. Edition des Mannheimer Festivals auftreten. Dieser hat es mit seinen letzten beiden Alben immer in die UK Albencharts geschafft, wird aber vor allem von Musikkritikern frenetisch gefeiert. Man darf also gespannt sein was uns der spannende Musiker, der mit „Shedding Skin“ übrigens eine neue Single am Start hat, im Mai präsentieren wird.

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Hier kann man die Single „Cold Win“ inklusive Video bestaunen:

https://vimeo.com/70921972


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Yannick

LUVV

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Die große LUVV zu Schweinen. 

Viel kann nicht über die vier Musiker aus Cardiff sagen. Auf ihrer Bandseite lassen sie lediglich verlauten, dass wir Menschen Schweine sind und dass sie ihr Genre liebevoll „Noir Punk“ nennen. Über Ersteres könnte man sich jetzt stundenlang in ekelhafter pseudo-intellektuellen Klugscheissermanier streiten, doch uns interessiert ehrlicherweise eher der zweite Punkt ihrer weit ausgeschmückten Bandbeschreibung. Denn ihr Sound ist tatsächlich extrem schwarz und düster.

Ihre neueste Single „Nothing“ wird zum Beispiel durch hallende Echos dominiert und gibt der Nummer somit eine gewisse Portion Nostalgie, die man so eigentlich nicht von einer selbsternannten Punkband erwarten würde. Die leicht rauchige Stimme des Sängers Matt Short gibt einem dieses Gefühl von Schmerz, Trauer und Elend und so ist ein Vergleich mit Joy Division schon fast Pflicht. Und doch sind die Riffs längst nicht so ruppig wie die eines Bernard Sumner. Man darf also gespannt sein was man in den nächsten Monaten von der Band geboten bekommen wird. Diese lässt uns in dieser Hinsicht nämlich erst einmal im Dunkeln tappen.

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Für Fans von: Joy Division, Fucked Up, Trümmer

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Yannick

October Glow

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Electronica trifft auf Chop Suey.

Ein Hauch von Jasminblüten weht einem um die Nase, dann hämmert es einem dumpfe Beats an den Kopf. So in etwa kann man sich das Debüt des Producers October Glow vorstellen, das tatsächlich ostasiatische Einflüsse erkennen lässt. Dies obwohl der Musiker aus dem britischen Essex kommt. Auch wenn der Satz dermaßen platt daher kommt, dass man ein ganzes Phrasenschwein damit füllen könnte, kann man in dem Fall sagen, dass Musik halt doch ab und zu verbindet.

Denn sein Track „Cellar Door“ ist der perfekte Track, um europäische wie auch asiatische Geschmäcker zu vereinen. Es ist eine Nummer, die durch ihre markanten Bässe an Hip-Hop erinnert und so den Nerv der Zeit trifft. Die Vocals beruhigen den  aufgedrehten Sound und machen ihn damit auch endgültig für eine breite Masse tauglich. Die Single ist ab dem 8. März erhältlich und wird via Sweet Release Records vertrieben.

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Für Fans von: Disclosure, Attaque, Flume

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Yannick

Maifeld Derby mit neuen Acts

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20 neue Künstler wurden am Montagmorgen vorgestellt.

Das Maifeld Derby besticht auch dieses Jahr wieder durch seine Genre-Vielfalt. Nachdem bereits Acts wie Roisin Murphy, José Gonzalez oder Mew vorgestellt worden sind, haben die Mannheimer jetzt eine neue Bandwelle in Bewegung gebracht. Insgesamt 20 neue Acts wurden vorgestellt. Mit dabei sind Bands wie Mogwai, Archive und auch der zum Songwriter gewordene Fink schmückt das diesjährige Line-Up.

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Hier findet ihr sämtliche Acts die heute vorgestellt worden sind:

Mogwai / Archive / Fink / Brand New / Arnold Stadler & Get Well Soon / Motorama / KID SIMIUS / King Kong Kicks / The Rural Alberta Advantage / AURORA / HUSKY / Ball Park Music / Alice Phoebe Lou / Traded Pilots / Nagel / Patrick Bishop / lùisa / Drangsal / MAI / INAH

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Das Live-Set von Mogwai auf dem Roksilde seht ihr hier:


 

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Yannick 

Das Dockville haut neue Bandwelle raus

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16 neue Acts warten auf die Fans des Festivals.

Nachdem bereits Acts wie Django Django, Interpol oder Caribou bestätigt worden sind, hat das MS Dockville am Sonntag jetzt 16 weitere  Bands und Künstler genannt. Dabei ist der Electro-Act Boys Noize wahrscheinlich das größte Highlight. Aber auch Bands wie FM Belfast, All We Are oder Four Tet wurden bestätigt.

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Hier kann man sich die komplette Bandwelle anschauen:

Boys Noize / Four Tet / FM Belfast / Ásgeir / Ibeyi / Sylvan Esso / Die Vögel / Benjamin Booker / All We Are / Tropics / Fort Romeau / Andreas Moe / Jonah / Dave DK / Occupanther / Feast.

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Das Video zu BOYS NOIZEs „Ich R U“ kann man sich hier anschauen:


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Yannick

San Cisco mit neuem Album

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Das lang erwartete zweite Album der Australier steht in den Startlöchern.

Ihr Debütalbum das überraschenderweise den gleichen Namen wie die Band trägt startete nicht nur in Australien voll durch und wurde nach kürzester Zeit zum absoluten Hit. Mit Hits wie „Awkward“ schafften es San Cisco zu etlichen Awards und haben damit auch ihre letzte Kritiker von sich überzeugen können. Nach etwa drei Jahren meldet sich das Quartett nun also zurück und versucht an den Erfolg des Erstlings anzuknüpfen.

Gracetown heißt das zweite Studioalbum der Spandexhosen-Träger aus dem kleinen Küstenort namens Fremantle, das abseits der Großstadt Perth liegt. Geboten wird auch dieses Mal eine gehörige Portion Gutelaune-Mucke und quirrliger Indie-Pop. Mit „Run“ beweisen die Australier, dass sie sich mit gängigen, tanzbaren Popmelodien am wohlsten fühlen. Am 27. März wird Gracetown dann digital wie auch physisch zu Verfügung stehen. Außerdem wird die Band auch für vier Termine in Deutschland sein.

Konzerte in Deutschland:

28.03.2015 – Hamburg – Molotow Club
29.03.2015 – Berlin – Privatclub
30.03.2015 – Köln – Blue Shell
31.03.2015 – München – Strom

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Hier kann man sich das Video zur brandneuen Single „Run“ anschauen:


 

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Yannick

Martin Gore mit instrumentalem Album

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Es braucht nicht immer viele Worte.

Martin Gore seines Zeichens Songwriter, Keyboarder, Gitarrist und so ganz nebenbei Mitglied der Band Depeche Mode hat ein neues Solo-Projekt am Start. Unter dem Namen MG veröffentlicht der Brite am 20. April das Album. Dieses erscheint via Mute/Goodtogo.

Als kleinen Vorgeschmack liefert der Brite uns bereits eine Nummer mit dem Namen „Europa Hymn“, die man sich auf Soundcloud anhören kann. Würde man den Bezug zu Depeche Mode nicht kennen, hätte man wohl keinerlei Beziehung zwischen beiden Acts feststellen können. Und doch verbindet die düster Stimmung der Beats beide Projekte. „Europa Hymn“ ist nachdenklich, tief und sagt viel ohne auch nur ein Wort zu verlieren. Man darf also gespannt sein wie die restlichen 15 Nummern auf der Platte klingen werden.

Tracklist:

Pinking
Swanning
Exalt
Elk
Brink
Europa Hymn
Creeper
Spiral
Stealth
Hum
Islet
Crowly
Trysting
Southerly
Featherlight
Blade

Hier kann man sich „Europa Hymn“ anhören:

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Yannick