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Julian Casablancas‘ Zweitband The Voidz veröffentlicht neuen Song „Leave It In My Dreams“

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Im Dezember bereitete die Band schon darauf vor, was so kommen mag im Frühjahr 2018: Eine Namensänderung und ein neues Album.

2014 debütierte das Nebenprojekt des The Strokes-Sängers mit dem Album „Tyranny“ noch mit dem Bandnamen „Julian Casablancas + The Voidz“. Dass die Band auch für sich selbst steht und nicht mehr lediglich als Nebenprojekt von Casablancas zu betrachten ist, zieht wohl die Namensänderung nach sich. Denn nun heißt es nicht mehr „JC + TV“, sondern einfach nur „The Voidz“.

In Form eines mystischen Kurzfilms wurde im Dezember die Namensänderung als auch die Albumveröffentlichung für das Frühjahr dieses Jahr angekündigt. „Casablancas jumped Into Weirdo PrisonJazz Gang“ führt die Band ins Kino, lässt sie aus großen Popcorneimern essen und einen Horrorfilm sehen. Bei wem es noch nicht bei der Einblendung des Textes ganz am Anfang „Due to our strong personal convictions, we wish to stress that this film in no way does not endorse a belief in the occult. The Voidz“ klingelt, kommt eventuell erst während der vier Minuten auf den Trichter: Der Teaser wurde von niemand anderem inspiriert als vom King of Pop Michael Jackson und seinem Musikvideo zu „Thriller“. Am Ende des Kurzfilms „initiate“ The Voidz wortwörtlich Julian Casablancas, indem ihm ein Brandzeichen des neuen Bandnamens verpasst wird.

Gestern stellten die frisch getauften The Voidz ihren Song „Leave It in My Dreams“ als Stream bereit. Von der eigentlich sehr experimentellen Note des Vorgängeralbums scheint zumindest auf diesem Song wenig übrig zu sein. Denn der Track mutet deutlich „strokiger“ an als man es von der Platte vor vier Jahren gewohnt ist. Das muss aber nicht zwingend schlecht sein, denn wo Casablancas nicht mehr draufsteht, ist er trotzdem noch drin. Das Album wird bei Cult Records/RCA Records erscheinen.

Indie like it’s 2005 – Gewinne 2×2 Karten für das Konzert von Razz in Heidelberg

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Am 31. Januar spielen Razz in der Heidelberger halle02 und The Postie verlost 2×2 Karten für das Konzert.

Emsland ist jetzt nicht unbedingt als raue Absteige bekannt. Trotzdem wird man beim rotzigen Sound von RAZZ immer wieder an dunkele Backsteingassen erinnert. Vielleicht liegt es aber auch an der Nähe zu Großbritannien. Mit den von Google Maps vorgeschlagenen Verkehrsmitteln sind es nämlich lediglich knappe acht Stunden bis auf die Insel.

Wem das jetzt aber zu weit ist, der darf auch gerne einfach die Konzerte der Indie-Band besuchen. Razz machen nämlich Indie, als hätten wir 2005.  Eine gradlinige Mischung aus Indie und Garage, die auch immer ein wenig nach großen Hallen strebt. Momentan touren die vier Musiker mit ihrem Studioalbum „Nocturnal“, das von Stephen Street (Blur, The Smiths) produziert wurde durch deutschprachigen Raum.

The Postie verlost 2×2 Gästelistenplätze für das Konzert von Razz am 31. Januar in der halle02 in Heidelberg. Die Bedingungen für den Lostopf sind das Liken des FB-Posts, unserer Facebook Page und das Kommentieren eurer Begleitung. Der Einsendeschluss ist der 29.01. um 20:00. Die Allgemeinen Teilnahmebedingungen könnt ihr hier nachlesen.

Tickets gibt’s hier.

Die exzessive Kunst des Tommy Cash entlädt sich in seinem neuen Video „PUSSY MONEY WEED“

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Still aus: Tommy Cash - Pussy Money Weed

Rollstuhl-Perfomancekunst, Laufbandtänze und viel beiges Etwas. Das alles gibt es im ausdruckstarkem Video zu Tommy Cashs „“PUSSY MONEY WEED“.

Tommy Cash ist Kunst und Kunst ist alles. Gemäß der Formel setzt der Este in seinem Video zu „PUSSY MONEY WEED“ nicht nur sich, sondern auch Rollstuhlfahrer, Leute mit körperlichen Behinderungen und Perfomancekünstler da. Wie bereits in seinen vorherigen Videos zu beispielsweise „Winalato“ scheut Tommy Cash keine Tabus, im Gegenteil: er hält sie der grau-beigen Masse in die Fresse. Wie bereits in seinen vorherigen Videos zu beispielsweise

Die grau-beige Masse wird im Video dezent als Hintergrundkulisse eingesetzt. Karge Wände, viel Staub und brutale Architekturzitate. Die Szenerie für einen einlaufenden 007 scheint perfekt und genau an dieser Stelle bricht Tommy Cash das offensichtlich ästhetische und zeigt sich im Rollstuhl. Rollstuhlfahrer, Personen auf Krücken mit fehlenden Gliedmaßen oder Menschen mit Bodmods werden in schemenhaften Choreografien gefilmt, womit der allgemeine Begriff von menschlicher Schönheit bewusst gedehnt wird.

Die Grenzen zwischen Sexualität und dem Surrealen verschmelzen zu einer von dem Künstler herbeigeführten Masse. „PUSSY MONEY WEED“ ist ein Beispiel dafür, dass Tommy Cash einer der spannendsten (Video-)Künstler unserer Zeit ist. Der Song und das Video dienen zur Promo seiner ersten Headline-Tour. Im April kommt der Musiker auch für ein Konzert nach Berlin. Bereits im letzten Jahr ist der Este unter anderem schon beim MS Dockville im Hamburg oder im White Trash in Berlin aufgetreten.

Tourdaten:

23.2.18. Madrid, Spanien, Cha Chà the Club
24.2.18. Barcelona, Spanien, La 2 De Apolo
04.4.18, Oslo, Norwegen, Roverstaden
05.4.18. Prag, Tschechien, MeetFactory
06.4.18. Berlin, Deutschland, Festsaal Kreuzberg
07.4.18. Warschau, Polen,Hybrydy
10.4.18. Wien, Österreich, Flex
11.4.18. Budapest, Ungarn, Akvarium Klub
12.4.18. Mailand, Italien, Circolo Magnolia
13.4.18. Lüttich, Belgien, Le Reflektor
16.4.18. Paris, Frankreich, La Maroquinerie
17.4.18. London, England, Scala
18.4.18. Amsterdam, Niederlande, Melkweg
20.4.18. Stockholm, Schweden, Debaser
21.4.18. Kopenhagen, Dänemark, Vega

Wenn MGMT Trap machen würden -Idk Ariel veröffentlicht die Single „Shining“

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Skandinavier sind bekannt für ihre unkonventionelle Art des Pop und so könnte man „Shining“ von Idk Ariel auch locker als eine Trap-Version von MGMT beschreiben.

Auf den ersten Blick wirkt der 23-jährige Norweger Ariel Skog recht unscheinbar. Wie der nette Dude von nebenan auf den man zählen kann, wenn der Kühlschrank mal wieder nichts hergibt. Doch dann schlüpft Skog in sein Künstler-Ego, schmeißt sich in extravagante Klamotten und hat den musikalischen Anspruch den zweihunderttausendsten Popschlager aus Skandinavien zu werden.

Musikalisch ist Idk Ariel das durchaus zuzutrauen. Seine aktuelle Single „Shining“ flirtet stark zwischen den Genregrenzen des Pop und R’n’B und bindet Trap-Elemente mit ein. Mit etwas Fantasie fühlt man sich durch den Falsett ähnlichen Gesang an die Psychedelic Popper von MGMT erinnert. Wem dies aber zu abstrus klingen mag, darf sich gerne mit einem billigen Vergleich zu MØ zufrieden geben.

„Shining“ ist nach dem Auto-Tune-Pop „On A Leash“ die zweite Single aus seiner bevorstehenden EP, die das Breakout-Jahr des Norwegers einleiten soll. Suchtgefahr, und das nicht nach Hustensaft, besteht beim Hören von „Shining“ auf jeden Fall jetzt schon.

Alles neu – Hinds veröffentlichen das Video zu ihrer neuen Single „New For You“

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„I Don’t Run“ heißt das kommende Album von Hinds. Im Video zu „New For You“ zeigen sich die Spanierinnen dennoch sportlich.

Nach ihrem ersten Album „Leave Me Alone“ lässt das Frauen-Quartett Carlotta Cosials, Ana Perrote, Ade Martin und Amber Grimbergen wieder von sich hören. Das damalige Erstlingswerk zog einen Durchbruch nach sich und eine Tour, die sie seit 2014 an viele Orte der Welt auftreten ließ. Jetzt kommt bald das neue Album „I Don’t Run“ und der erste Vorbote lautet „New For You“.

Hinds sind sich einig, nicht stehen zu bleiben, nicht zu verharren, sondern nach vorne zu gehen. Deshalb wird sich schon gar nicht auf dem bisher erreichten Ruhm ausgeruht – stets in Bewegung also. Das stellen sie mit dem Video zur ersten Single „New For You“ unter Beweis, denn dort findet man die Band auf dem Sportplatz und in Fußballtrikots wieder. Die Entscheidung für einen Sport, der eigentlich eher eine Männerdomäne darstellt, kommt nicht von ungefähr.

Die vier Spanierinnen sind nämlich dafür bekannt, sich nicht nur als Band stark zu präsentieren, sondern auch als das, was sie sind: starke Frauen und sich als solche zu positionieren. Entgegen veralteter Geschlechterrollen eben nicht das „schwächere Geschlecht“ zu sein. In leichten Tönen verpackt, thematisiert die Band nicht (nur) Unbeschwertheit und Glück, sondern Prozesshaftigkeit, die Veränderung und Selbstvertrauen bedarf. Stets darum bemüht ein besserer und neuer Mensch zu sein. Das Motto der ersten Single ist also nicht nur ein Versprechen, das lediglich dieses eine Lied gibt, sondern sicher auch im Sinne des kommenden Albums und der Band zu verstehen.

Produziert wurde das Album von Hinds selbst und mit im Boot war noch Gordon Raphael (The Strokes, Regina Spektor) und Shawn Everett als Engineer (The War On Drugs). Das neue Album „I Don’t Run“ erscheint am 06. April. Passend zum aktuellen Video, wird es 11 Songs enthalten – genauso viele Spieler bedarf es für eine Fußballmannschaft.

Tracklist:

  1. The Club
  2. Soberland
  3. Linda
  4. New For You
  5. Echoing My Name
  6. Tester
  7. Finally Floating
  8. I Feel Cold But I Feel More
  9. To The Morning Light
  10. Rookie
  11. Ma Nuit

Tourdaten:
26.04. Hamburg, Molotow
27.04. Berlin, BiNuu
29.04. Zürich, Mascotte

Hot in Herre – Leyya aus Österreich veröffentlichen ihre groovy Single „Heat“

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Die neue Single „Heat“ von Leyya ist Teil des für den 26. Januar geplantes Studioalbums, das den Namen „Sauna“ trägt. Die Band mag es wohl heiß und demonstriert dies mit groovy Electro-Pop.

Es ist gerade mal Januar und somit muss man noch auf die Fake-Tan-Stationen bauen und doch gibt es mit „Heat“ bereits einen ersten Sommerhit. Der neueste Song des Duos Leyya könnte nämlich sommerlicher nicht aufgebaut sein. Tropisch schlagen die Beats auf den Zuhörer ein und bieten den perfekten Soundtrack zu einer frühsommerlichen Tanning Session.

Mit seinem gängigen Rhythmus bringt die aktuelle Single alles mit, um mit den Vorgängern „Drumsole“ oder „Oh Wow“ konkurrieren zu können. Dies zeigt lediglich, dass das Duo es verstanden hat das oft belächelte Genre des Indie-Electro-Pops kreativ für sich zu beanspruchen ohne zu sehr in gewohnte Sound-Muster zu verfallen. Die oft skurril wirkenden Konstrukte erinnern zum Teil an das Oeuvre von Glass Animals mit dem Vocals einer Lily Allen. Gute Feature-Kombi hat sich wohl auch die Jury des hochrangigen Amadeus Music Awards gedacht und Leyya zu den Gewinnern gekürt. Man darf also gespannt auf das am 26. Januar erscheinende Album „Sauna“ blicken.

Tame Impala goes Chanson – Julien Barbagallo veröffentlicht ein neues Video zur Single „L’échappée“

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Nach zwei bereits veröffentlichten Alben hat Julien Barbagallo den Duft seiner Band Tame Impala, bei den er an den Drums sitzt, weitesgehend ablegen können. Mit „L’échappée“ zeigt er, dass Chanson gut mit der DNA von Tame Impala harmonieren kann.

Julien Barbagallo aus Toulouse hat sich zu einem der spannendsten, französischen Musikern gemacht. Mit seiner Tame Impala DNA und zwei bereits veröffentlichten Alben machte er europaweit auf sich aufmerksam. Nun steht das Video zu „L’échapée“ in den Startlöchern und zeigt, dass French-Pop-Attitude, Chanson und psychedelischer Klang durchaus harmoniefähig sein kann. In der Vergangenheit arbeitete der französische Drummer bereits mit Tahiti 80,  Aquaserge oder Produzent  Julien Gasc zusammen und konnte somit seinen Sound über die Jahre hinweg reifen lassen und vervielfältigen.

Seine neueste Single „L’échappée“ ist eine moderne Interpretation des französischen Chanson, der ganz tief in sich, trotz allem immer noch ein Herz für Tame Impala hat. Passend dazu auch das Video, das auf triviale Art und Weise immer wieder abstrakte Momente schafft. Durch die warmen Landschaftsaufnahmen wird dem Betrachter trotz aller Absurdität auch ein nahes Gefühl von Fernweh vermittelt. Für sein drittes Studioalbum hat sich Barbagallo irgendwo in einem kleinen Studio im französischen Département Lot eingebuchtet um somit die perfekte Atmosphäre des Entkommens in seinem Album transportieren zu können. Das neue Album „Danse Dans Les Ailleurs“ erscheint am 02. März 2018.

Tourdaten:

19.02.18, Berlin, Kantine am Berghain
20.02.18, München, Heppel & Ettlich
21.02.18, Köln, Yuca

Psychedelische Unterwelten – Was wir bis jetzt über die neue MGMT Platte „Little Dark Age“ wissen

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Im Februar kommen MGMT mit einem neuen Album um die Ecke. „Little Dark Age“ soll es heißen und klingt düsterer, als man es von der Band vielleicht gewohnt sein mag.

Der düstere Eindruck wird dem Titel des angekündigten Albums „Little Dark Age“ geschuldet sein. Die erste Singleauskopplung im Oktober letzten Jahres, die zugleich auch der Namensgeber für die Platte war, bestätigt vermeintlich dieses Bild. In Gothic-Kluft zeigen sich die Gründungsmitglieder Andrew VanWyngarden und Ben Goldwasser, eine obligatorische Fledermaus hängt am Mikrofon. Aus Plastik zwar, aber es wird sich kräftig der Farbe Schwarz, dem Kajalstift, Kerzenschein und Rauch bedient. Eine Axt kommt hier und da ebenfalls zum Einsatz. Halloween- und Robert Smith-Feeling at its best.

Für MGMT-Liebhaber ist das kommende Album aber keinesfalls der Anfang eines „kleinen, dunklen Zeitalters“, sondern vielmehr das Ende von jenem. Denn fünf Jahre sind seit dem letzten Album „MGMT“  vergangen. So stellt „Little Dark Age“ nach der längeren Abstinenz der Band eher einen Lichtblick dar.

Die zweite Singleauskopplung „When You Die“, inklusive Videoveröffentlichung Mitte Dezember, zeigte dann mehr von dem typischen MGMT-Charakter. Mit psychedelischen Ausflügen gen Himmel und entrückten Perspektiven im Operationssaal, bekommt man nicht nur akustisch, sondern auch visuell einen Drogenrauch injiziert und einen Blick durchs Kaleidoskop mit oben drauf. MGMT wissen nach über einer Dekade musikalischer Erfahrung noch immer zu verzaubern. Das ist auch das verbindende Element der bisherigen Videos: Sie enthalten jeweils einen Zauberer, der diverse Tricks vollführt.

Mittlerweile den Jahreswechsel im Rücken, verkürzt die Band vor einigen Tagen mit einem Lyric-Video zu „Hand It Over“ die knappe Wartezeit. Letter für Letter fliegt der Text in diesem Video über das Bild. Verdrogt anmutend verändert sich hier der Hintergrund zu Synthie-Sound und VanWyngardens heller Stimme. Gut ist, dass ein Konsum von MGMT den Hörer nicht zu einem Drogenjunkie macht, sondern im absolut positivsten Sinn lediglich musikalisch in der Lage ist, diesen in andere (Traum-)Welten abheben zu lassen. „Little Dark Age“ kommt am 09. Februar und erscheint über Columbia Records. Bei der Produktion ließen sich MGMT von Patrick Wimberly und Dave Fridmann unter die Arme greifen. Fridmann arbeitete bereits mit Künstlern wie OK Go, Tame Impala und Spoon zusammen.

 

Tracklist:

  1. She Works Out Too Much

  2. Little Dark Age

  3. When You Die

  4. Me and Michael

  5. TSLAMP

  6. James

  7. Days That Got Away

  8. One Thing Left To Try

  9. When You’re Small

  10. Hand It Over

Ein Wettrennen zum Jahresbeginn: Lea Porcelain veröffentlichen den ersten von vier neuen Songs

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Bis April soll jeden Monat ein neuer Song veröffentlicht werden, im Laufe des Jahres gehen Lea Porcelain auf USA Tour. Das Postpunk Duo bleibt nach der Veröffentlichung ihres ersten Albums in Bewegung.

Die Musikpresse war sich einig, ob der Qualität des Debütalbums von Markus Nicolaus und Julien Bracht. Dunkelheit habe es, Tanzbarkeit getrieben von aufgewühlter Emotion und spannender Produktion. Während der Postpunk im deutschsprachigen Raum vor allem von Bands wie Isolation Berlin und Drangsal zu größerer Bekanntheit und Beliebtheit gebracht wird, sind es im Ausland Lea Porcelain, die unter anderem durch ihre Support-Tour für Alt-J international bekannt wurden und die mit ihrer Mischung aus effektiv verzerrtem, grollenden Bass und den parolenhaften Lyrics 2017 auf sich aufmerksam machten. Hymns To The Night ist auch jetzt noch ein gutes erstes Album, es ist facettenreich, tiefgehend und mitunter nicht zu Ende gemacht, was den Charme eines Erstlingswerks ausmachen kann.

Nun sollen bis April vier neue Songs veröffentlicht werden, einer im Monat. „Gotta Run“ ist die erste dieser Singles, die dann im Frühling als EP veröffentlicht werden sollen. Ein wenig vermisst man den charakteristischen Hall des Albums, der Refrain des Songs ist ebenfalls atemlos kurz gehalten, was zwar zur Gesamtkonstruktion passt, aber die Weite eines Songs wie „12th of September“ nicht erreicht. Nicht aufhören Musik zu machen wollen Lea Porcelain, schon gar nicht nach dem Erfolg des letzten Jahres, auch an neuen Videos wird laut Aussagen der Band gearbeitet. Eine der interessantesten Bands 2017 bleibt also sichtbar an der Oberfläche des Musikgeschehens und wir finden, dass ihnen die Lust auf die eigene Kreativität bisher ganz gut zu Gesicht steht.