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Creams kommen mit neuem Album „Olympia II“ auf Europatour

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Das leipziger Trio Creams kommt mit psychedelischem Album „Olympia II“ auf Tour durch Europa. Einige Stopps im heimischen Deutschland sind auch dabei.

Gute Musik muss nicht immer aus England oder Amerika kommen, das beweisen Creams. Man braucht nämlich nicht immer in die Ferne schweifen, das Gute liegt manchmal bekanntlich doch sehr nah: Die Jungs kommen aus dem schönen Leipzig. Ihr Debütalbum wurde 2016 veröffentlicht und hieß genauso, wie die Band selbst. Jetzt erschien frisch am zweiten Februar der Nachfolger „Olympia II“ bei Hidden Structures und Sportklub Rotter Damm. Creams betrieben echte Handarbeit, produzierten selbst im eigenen Proberaum und kombinierten Bässe mit Gitarren, mischten einen psychedelischen Sound mit unter und gaben ihren Songs ein ganz eigenes Soundkleid. Die Band erlaubte lediglich Fritz Brückner von White Wine einen finalen Blick darüber zu werfen und überließ ihm schließlich die Feinabstimmung und das Mastering. Denn bereits beim Erstling „Creams“ vertraute ihm die Band diesen Arbeitsschritt an.

Das aktuelle Album hat neun Songs, die einen über düstere Synthie-Beats hinweg tragen. Wem das zu wenig erscheint, kann sich gerne vom Gegenteil überzeugen. Einige Songs kommen auf eine Spieldauer von etwa sechs Minuten, wodurch sich trotz der vermeintlich wenigen Songs eine Gesamtlänge der Platte von 41 Minuten ergibt. Dass die Band aber auch Humor hat und nicht nur düster daherkommt, erkennt man an ihrem Kommentar auf Facebook, indem sie auf die Bereitstellung ihres neuen Albums auf diverse Streamingdienste verweisen: „Happy release day to us! Apparently we were wrong and the album is not called Olympia II.“ – denn bei Spotify findet man das Album aktuell noch unter „Olympic II“.

Mit „Olympia II“ begeben sich die Leipziger im Februar und März auf Europatour. Unter anderem werden sie nicht nur in Nachbarländern wie Österreich und Frankreich, sondern unter anderem in Lettland auftreten. In Deutschland gastieren sie ebenfalls auf einigen Bühnen, beispielsweise in Hamburg oder Mainz. Detaillierte Informationen wo und wann die Band Halt in ihrem Heimatland macht, findet ihr weiter unten. Trotz Namensverwirrung hinsichtlich des Albums, sollte dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Songs auch livetauglich sind.

 

Tourdaten:
08.02.2018 Erfurt, Frau Korte
09.02.2018 Göttingen, Dots
10.02.2018 Hamburg, Molotow
12.02.2018 Offenbach, HfG Kapelle
13.02.2018 Freiburg, White Rabbit
17.02.2018 Mainz, Haus Mainusch

 

Das beste Release der Woche: „RIP Swirl“

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In dieser neuen Kategorie stellen wir euch jeden Freitag ein Album, einen Song oder eine EP vor, die uns in der letzten Woche am besten gefallen haben. Den Anfang macht Long Island Medium, der heute veröffentlichte Song des Berliner Produzenten RIP Swirl.

Luka Seifert antwortet 2016 in einem Interview mit dem Vice Ableger i-D auf die Frage, für welchen Film seine Musik wohl am besten als Soundtrack herhalten könnte: Lost in Translation. Sofia Copollas 2003 veröffentlichtes romantisch-melancholisches Kammerspiel zwischen Scarlett Johansson und Bill Murray ist atmosphärisch verdichtet, verändert in den seltensten Momenten merklich die erzählerische Geschwindigkeit, ohne dabei die Aufmerksamkeit des Publikums zu verlieren und hat über die Jahre hinweg, den Look der frühen 2000er in so etwas wie Retro Charme umsetzen können. Anfang 2018 nun, veröffentlicht eben jener Luka Seifert unter seinem DJ Pseudonym RIP Swirl zwei neue Songs, die früh morgens auf der Tanzfläche funktionieren, aber auch auf dem Weg nachhause den Afterpartyblues auffangen können, während sich die ersten Sonnenstrahlen durch die Straßen zwängen. Atmosphärisch irgendwo zwischen Underground Rave und der Tristesse Bill Murrays kurz vor dem Abspann von, richtig, Lost in Translation.

„Long Island Medium“ baut sich mit verzerrten und übersteuerten Samples alter Drum Machines eine Grundlage zwischen Retro Techno und originellem Trash auf, was in den DJ Sets Seiferts sicher großen Spaß macht und ergänzt diese Seite des Songs mit flächigen Synthie Momenten, die das Tempo der Drums ausgleichen. Wenn im dazugehörigen Video qualmende Wägen in Splitscreen Optik durch die Nacht der alles beleuchtenden Großstadt jagen, finden die zwei Seiten dieses Songs auch visuell zusammen. RIP Swirl, der in den letzten Jahren mit Chet Faker (jetzt unter Nick Murphy unterwegs) und Tommy Genesis zusammengearbeitet und im letzten Jahr unter anderem mit Yung Hurn und Philipp Hülsenbeck von Sizarr in Paris die Love Hotel Band auf die Bildfläche gebracht hat, veröffentlicht sein Low-Fi-Sample Werk als Single bei Paradise House, auf der auch der Song „Don’t Smoke Tea“ zu finden ist.

 

Das c/o pop Festival gibt weitere Künstler bekannt

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Newcomer und Lieblinge der Musikszene geben sich seit Jahren die Hand beim c/o pop Festival in Köln. Auch in diesem Jahr hält das Line-up wieder einige Perlen bereit und kündigt neben The Notwist auch zahlreiche weitere Acts an.

15 Jahre c/o pop – zu diesem Jubliäum lässen sich die Veranstalter natürlich nicht lumpen und fahren Vom 29. August bis 2. September 2018 ein ganz besonders Line-up auf. So ist schon seit Ende vergangen Jahres bekannt, dass niemand geringeres als die Beginner zusammen mit Samy Deluxe die c/o pop am Festivalmittwoch eröffnen werden.

Endlich sind weitere Namen für das Programm bekannt gegegeben worden: Unter der nächsten Bandwelle verbirgt sich niemand geringeres als die deutschen Indie-Heroen The Notwist. Melancholischer Indie-Rock gespickt mit intelligenten Texten und einer Fusion aus Elektro und komplexer Popmusik sind das Markenzeichen der Band. Im Herzstück der Kölner Klassik, in der Kölner Philharmonie, spielt die Weilheimer Band eine eigens konzipierte Show. Neben Klassikern und neueren Tracks werden auch Songs aus dem Soundtrack zur Mini-TV-Serie „Das Verschwinden“ von Hans-Christian Schmid präsentiert. Zu sehen gibt’s das ganze am Fesitvalfreitag, den 31. August.

Das Programm füllt sich

Daneben ist mit William Fitzsimmons auch ein Wiederholungstäter mit am Start. Schon zum zweiten Mal beehrt der US-amerikanische Singer/Songwriter mit einem Set aus seinem 10-jährigen Repertoire das Festival und bringt mit seinen gefühlvollen Songs am gleichen Ort wie The Notwist, nur einen Tag zuvor, die Herzen zum Schmelzen.

Mit der Folk-Hoffnung Julien Baker sowie dem Auftritt der norwegischen Subkultur-Lady-Gaga Jenny Hval gibt es jede Menge Frauenpower beim diesjährigen Festival. So sind auch die Berliner Indie-Girl-Group Gurr bestätigt. Das sympathisch, lässige Indie-Duo bringt mit ihren treibenden Gitarrenriffs und dem rotzigen Sound aus Garage, Indie-Rock und Beach die Wände zum Wackeln.

Hinzu kommt auch das Trio um die zwei Kummer-Schwestern Blond. Das weibliche Äquivalent zu Kraftklub überzeugt mit frechen Texten, treibenden Beats im Indie-Rahmen und ganz viel Entertainment. Ausgefallen ist jedoch auch Haiyti. Die Hamburger Rapperin bringt mit ihrem Hip-Hop aus Trap- und Cloud-Rap frischen Wind in die deutsche Rap-Szene.

Weiterhin bestätigt wurde noch die mallorquinisch-mexikanische Gruppe Zulu Zulu sowie zahlreiche Elektro-Acts. Darunter der englische DJ und Produzent Actress, der bulgarische House-Star KiNK und die Wave-Dance-Newcomerin Perel.

Doch nicht nur die c/o pop feiert in diesem Jahr ein Jubiläum. Auch das Berliner Label Staatsakt hat Grund zum Feiern – nämlich ihr 15-jähriges Bestehen. Im Rahmen des Festival wird gefeiert und Labelbetreiber Maurice Summen bringt dafür eine Auswahl seines Künstlerstamms mit nach Köln. Am Festivalsamstag spielen unter anderem Die Sterne, Peter Licht, Die Türen, Ja, Panik, Der Mann, International Music, Locas in Love und viele weitere.

Tickets sind ab sofort erhältlich

Alle bisherigen Bestätigungen sowie eine Übersicht über das komplette Programm an allen Festivaltagen gibt es auf der Homepage der c/o pop. Ab sofort sind dort auch reguläre Festivaltickets für 75 Euro sowie Tagestickets für die einzelnen Festivaltage zwischen 22 und 36 Euro erhältlich.

Das c/o pop Festival findet vom 29. August bis 2. September 2018 in Köln an verschiedenen Ortern der Stadt fest.

Acht neue Songs, die du dir übers Wochenende anhören solltest

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Pale Waves – The Tide

Pale Waves haben einen neuen Track aus ihrer bevorstehenden EP namens „All These Things I’ve Never Said“ veröffentlicht, die am 16. März bei Dirty Hit erscheinen wird. Der Name Dirty Hit kommt euch bekannt vor? Die vier Boys & Girls stehen beim gleichen Label wie The 1975 unter Vertrag und sind auch eine Art Protégé von Matt Healy. „The Tide“ ist, wie die Songs davor auch, ein zuckersüßer Indie-Pop-Banger, der durch den Einsatz eine Drum Machine aber noch über eine neue Ebene verfügt.

POL1Z1STENS0HN a.k.a. Jan Böhmermann (feat. Justice) – Recht kommt (K.O… KA)

Folgenden Song müsst ihr wohl gehört haben, wenn ihr am Wochenende in den Bars beim Smalltalk mithalten möchtet. Eine Hymne gegen Reichsbürger und Neurechte, die vom Alter-Ego POL1Z1STENS0HN eindrucksvoll performt wird.

Sam Vance-Law – Gayby

Wir finden den Begriff „schönster schwuler Dandy“, den die Kollegen vom Rolling Stone benutzt haben zwar grenzwertig, müssen dem in Berlin lebenden Kanadiers aber eine große Portion Eleganz zusprechen. Mit seiner neuen Single „Gayby“ spricht er unverblümt alltägliche Szenen eine homosexuellen Mannes an und setzt sie aber in einen künstlerisch-charmanten Kontext. Da würden selbst die größten Wutbürger weich.

The Streets – If You Ever Need to Talk I’m Here

Sechs Jahre Wartezeit und dann gleich drei neue Songs innerhalb eines Monats. Mike Skinner meint es momentan gut mit uns und liefert mit „If You Ever Need to Talk I’m Here“ eine nachdenkliche Nummer. Das letzte Album „Computer and Blues“ ist im Februar 2011 erschienen, soll laut Aussage Skinners aber nicht das letzte sein. Wir dürfen gespannt sein.

Mallrat – UFO (feat. Allday)

Mallrat ist eine erst 19-jährige Künstlerin aus Brisbane. Mit selbstbewusster IDGAF Attitude macht sie interessanten Bubblegum-Pop at its finest.

Kate Nash – Drink About You

Die cute Indie-Stimme wurde irgendwann zur engagierten Feminstin. Ihre neueste Single „Drink About You“ ist überraschend poppig geworden. „Foundations“ bleibt trotzdem für immer. Punkt.

Let’s Eat Grandma – HOT PINK

Let’s Eat Grandma führt momentan die Liste unsere besten Bandnamen an, zumindest was neue Acts betrifft. Das Duo hat sich 2013 gegründet und besteht aus den Britinnen Rosa Walton und Jenny Hollingworth. Ihr „HOT PINK“ erfindet die Definition des Pop für knappe vier Minuten neu.

Sevdaliza – Soul Syncable

Ein Gefühl nach Lars von Triers „Melancholie“ plagt uns beim Anhören von „Soul Syncable“. Die Drums der Iranerin sind gediegen und werden von den nebulösen Streich-Elementen geheimnisvoll umhüllt.

 

Das MS Dockville bestätigt 25 neue Acts

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Neben Alt-J wurden zusätzlich noch Acts wie Princess Nokia, Cigarettes After Sex oder Oscar and The Wolf für das MS Dockville 2018 in Hamburg bestätigt.

Tiefe Sadness, urbaner Feminismus oder Indie-Genies, das MS Dockville hat seine Vielfalt in der neuesten Bandwelle unter Beweis gestellt. Mit Alt-J konnte ein großer Name gewonnen werden bei dem man als Veranstalter mittlerweile weiß, was einen erwartet. Zusätzlich zu den Briten wurden zudem noch Oscar and The Wolf, Cigarettes After Sex und Princess Nokia für die diesjährige Ausgabe des Hamburger Festivals bestätigt.

Nachdem die Veranstalter bereits im vergangenen Jahr eine erste Bandwelle mit Bonobo, Olli Schulz und Faber in klassischer Dockville-Manier bestätigt hatten, wurden jetzt gleich 25 neue Acts auf einen Schlag bekannt gegeben. Das MS Dockville findet dieses Jahr vom 17. – 19. August in Hamburg statt.

Neben den bereits genannten Acts wurden außerdem folgende Acts bestätigt: Alt-J, Cigarettes After Sex, Oscar and The Wolf, Princess Nokia, The Blaze, Trettmann, Maribou State, Chefboss, Drunken Masters, Swiss & Die Anderen, Mogli, Baths, Nilüfer Yanya, Yungblud, Island, Otzeki, Lion Sphere, Martha Van Straaten, Project Pablo, Session Victim (Live), Joyce Muniz, Sweely, Bellaire, Il Civetto, Mis-Shapes.

CHVRCHES mit neuer Single „Get Out“

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Auf ziemlich mysteriöse Weise teasern CHVRCHES wohl ein neues Album an. Nun erschien die erste Single „Get Out“ und dazu ein Video, das hohe Aufmerksamkeit verlangt.

Viel hilft manchmal eben nicht viel, sondern das exakte Gegenteil. Auf den sozialen Medien wie Facebook oder Instagram löschten CHVRCHES alle bisher bestehenden Einträge, mit Ausnahme der aktuellsten Posts. „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, ganz so literarisch visiert wie Hermann Hesse, würde es die Band selbst wohl nicht beschreiben und doch greifen sie ganz tief in die Social-Media-Trickkiste.

Das letzte Album „Every Open Eye“ des britischen Dreiergespanns Lauren Mayberry, Iain Cook und Martin Doherty erschien 2015. Seitdem ist einige Zeit vergangen und umso spannender erweisen sich nun die Zeichen, die auf etwas Neues hindeuten. Der Löschung aller Einträge folgte die Veröffentlichung eines Shortvideos, indem Sängerin Lauren Mayberry mit Lippenstift ein Herz auf einen Spiegel malt und daraufhin durchstreicht. Ein Zeichen, das sich auch prominent in den insgesamt neun verschiedenen, kleineren Bildschirmen im Video zu „Get Out“ entdecken lässt. Wahrscheinlich ein Hinweis auf das Cover des bevorstehenden dritten Albums der Band? Alle Snippets sowie Bestandteile des Videos der Singleauskopplung erinnern an Aufnahmen von Überwachungskameras.

Die neue Single klingt pop-lastiger, als man es eigentlich von CHVRCHES gewohnt sein mag. Grund hierfür sind sicher die Einflüsse des Produzenten Greg Kurstin, der beispielsweise für die Zusammenarbeit mit SIA bekannt ist.

Bei der Videoveröffentlichung zu „Get Out“ darf man den Zusatz „Preview“, der in Klammern gesetzt ist, nicht ignorieren. Durch genaues Hinsehen, kann man ganz schön viel entdecken. Bei zwei Minuten werden beispielsweise Adleraugen im oberen, linken Bild den The National Sänger Matt Berninger beim Plakatieren erkennen. Der auf diesen Plakaten enthaltene Schriftzug „Friend or Foe“ könnte ein Hinweis für einen Feature-Song sein. CHVRCHES legen auch weitere Fährten, denn unter dem Schriftzug befindet sich eine Telefonnummer. Wem die bisherige Singleauskopplung „Get Out“ noch nicht als Vorgeschmack ausreicht, kann da gerne mal versuchen anzurufen.

 

Nostalgische Zukunftsvisionen – Was wir bisher über die neue Platte „Twentytwo in Blue“ von Sunflower Bean wissen

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Fast alles an dieser Band schreit nach Nostalgie, erinnert an Bands um die 80er Jahre und löst ein wohliges Gefühl in einem aus. Umso besser, dass sie am 23. März ihr neues Album „Twentytwo in Blue“ veröffentlichen werden.

Es ist immer verwunderlich, wenn Bands den Sound einer Zeit aufnehmen und wiedergeben, in deren Ära sie jedoch selbst noch gar nicht auf der Welt waren. So klingen Sunflower Bean: wie kopfüber ins elterliche Plattenregal gefallen und nun das stetige Mittragen von Einflüssen durch Led Zeppelin, Pink Floyd oder Fleetwood Mac.

Das erste Album von Julia Cumming, Nick Kivlen und Jacob Faber hieß „Human Ceremony“ und erschien 2016. Schon damals wusste die junge Konstellation zu begeistern. Im November vergangenes Jahr veröffentlichte das Trio ein Video zu ihrer ersten Singleauskopplung „I was a Fool“ als Vorboten für das kommende zweite Album. Cumming und Kivlen treten hier in einen Dialog und die Stimmen harmonieren in beeindruckender Weise. Das Setting des Videos ist ein Abschlussball, bei dem die Band ihren Platz auf der entsprechenden Bühne hat. Anders als auf textlicher Ebene eingestehend, muss man sich selbst nicht als Idiot bezeichnen, sondern gerät in Vorfreude auf das kommende Album.

Die zweite Singleauskopplung hört auf den Namen „Crisis Fest“. Das nostalgische Gefühl stellt sich hier in jeder Ebene ein. Dies nicht nur akustisch, sondern auch visuell. Denn Sunflower Bean entschieden sich bei dem Video für ein 4:3 Bildformat, wohl realisiert mithilfe einer ebenso veralteten Handkamera. Hiermit wird dem Video ein dokumentarischer Anstrich verliehen, zumal ein Auftritt der Band in Brooklyn begleitet wird. Der erzeugte Eindruck einer Dokumentation wird mit Interviews in der Mitte, sowie dem Einblenden von Untertiteln unterstützt und noch verstärkt.

Das Interview besteht aus einer Befragung des Publikums, wie das Gefühl zu umschreiben ist, im Jahre 2017 ein junger Mensch zu sein. Die Antworten erstrecken sich von eher negativen bis hin zu positiven Tendenzen. Wenn jung sein für Sunflower Bean heißt, solcherlei gute Musik zu machen, finden wir das auf jeden Fall ebenso gut und sind gespannt auf das kommende Album. „Twentytwo in Blue“ wird es heißen und am 23. März bei Mom + Pop erscheinen. Die Tracklist ist ebenfalls schon bekannt:

 

  1. Burn It
  2. I Was a Fool
  3. Twentytwo
  4. Crisis Fest
  5. Memoria
  6. Puppet Strings
  7. Only A Moment
  8. Human For
  9. Any Way You Like
  10. Sinking Sands
  11. Oh No, Bye Bye

 

Keine „neue Geschichte“ mehr – I Heart Sharks geben Trennung bekannt

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Nach knapp 10 Jahren sagen I Heart Sharks aus Berlin „Auf Wiedersehen“ und gehen ein letztes Mal für ihre Fans auf Tour.

„Und das ist die neue Geschichte“, war knapp zehn Jahre lang das Leitmotiv der Indie Band I Heart Sharks aus Berlin. Mit ihrem Debüt „Summer“ 2011 und den Hit-Singles „Neuzeit“ und „Wolves“ sorgten die vier Musiker für britisches Indie-Flair in Deutschland und füllten so ziemlich jede Disco der Republik.

Mit dem zweiten Album „Anthems“ beim größeren Label sollte dann alles größer und besser werden. Leider kam die Platte bis auf paar starke Singles nur mäßig bei ihrer Fanbase an, was sich dann natürlich auch auf die Beliebtheit auswirkte. „Hideaway“ war deswegen auch eine Art Rückbesinnung der Band und ein Versuch an alte Zeiten wieder anzuknüpfen. Herausgekommen ist ein echtes Liebhaber-Album, das Fans versöhnlich stimmt und gleichzeitig auch viel Material für die jederzeit energetischen Liveshows bietet.

Nun ist also Schluss und was bleibt sind viele tolle Erinnerungen, wie man besoffen bei „Neuzeit“ mitgesungen hat und wie ein Flummi über das Parkett der Indie-Disko gehüpft ist. Mit I Heart Sharks geht eine Band, die, die Tanzbarkeit in den Genen hatte. Aus diesem Grund spielt die Band noch vier letzte Konzerte bevor es „auf Wiedersehen“ heißt.

Tourdaten:

07.09. München, Strom
08.09. Hamburg, Übel & Gefährlich
14.09. Köln, Luxor
15.09. Berlin, Lido

Ukiyo zeigt uns mit „Something Like This“ wie der Frühling klingt

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Vergesst Flume – Australien hat einen neuen Exportschlager. Mit „Something Like This“ haut der australische Multi-Instrumentalist und Produzent Ukiyo einen neuen groovigen elektronischen Track raus, der uns den Winterblues vertreibt.

Timothy Arnott aka Ukiyos Musik lässt sich irgendwo zwischen entspannten Chillabenden, langen Roadtrips und feierwütigen Tanzabenden ansiedeln. So ausgefallen und fremd wie sein Künstlername klingt auch seine Musik. Mit jedem neuen Track zeigt der australische Musiker eine neue Facette seines Könnens. Dabei mixt Ukyio gerne elektronische Sounds mit Hip-Hop, Dance-House sowie klassischen Klängen.

Synth-Soundflächen zum Tanzen und Träumen

Mit „Something Like This“ präsentiert der 21-jährige einen soliden Song, der zum Mitgrooven animiert und zugleich sofort ins Ohr geht. Die Vocals kommen dabei von FEELDS. Der Australische Musiker verleiht der Nummer mit seiner Stimme eine soulige Note. So chillig der Track klingt, so motiviert er doch inhaltlich dazu Risiken zu wagen. Denn handelt der Song von dem Zustand seine Grenzen nicht weiter auszutesten und in einem Gewissen Zustand zu verweilen.

„If you feel nothing anymore then walk away from this“, singt FEELDs – Doch jetzt bloß nicht weglaufen, denn ist Ukiyo ein Newcomer, den man in nächster Zeit gut im Auge behalten sollte. Besonders Fans von Flume und dessen ersten Veröffentlichungen kommen bei Ukiyos Synth-Soundflächen auf ihre Kosten. Diesen Frühling soll auch die Debüt-EP „Fantasy“ erscheinen. Ein genaues Veröffentlichungsdatum steht jedoch noch nicht fest.