BLVTH // © Marie Haefner

 

Exklusiv, exklusiv, exklusiv. Mit folgenden Adjektiven kann man die großen Namen der diesjährigen Edition des Melts beschreiben. The xx, Florence + The Machine und auch Fever Ray spielen nämlich vom 13.-15. Juli allesamt exklusive Shows in der deutschen Festivallandschaft. Neben den großen Namen darf man sich natürlich auch auf etliche Newcomer und renommierte Djs freuen. 

Rex Orange County

Rex Orange County klingt so, als käme er aus dem sonnenüberfluteten Kalifornien. Tatsächlich stammt der blutjunge Musiker aber aus einer britischen Kleinstadt irgendwo zwischen London und Southampton. Mit 16 wurde er  er am Londoner Musik-College The Brit School aufgenommen und begann, eigene Musik zu schreiben. Mittlerweile sind vier Jahre um und er hat es musikalisch doch über den großen Teich geschafft. Tyler The Creator ist längst Fan von dem Indie-Neo-Soul-Was-Weiß-Ich-Aber-Lässig-Sound. Wir auch. 

Samstag, 20:00 – 20:45, Melt Selektor

Fischerspooner

N E U N fucking Jahre musste man auf ein neues Album der Sound-Masterminds Warren Fischer und Casey Spooner aka Fischerspooner warten. TopBrazil ist ein erster, anrüchiger, Einblick in die Welt der New Yorker und auch ein bisschen in die Queer-Szene der Metropole. Wir sind davon überzeugt, dass der kühle Electropop der Band uns alle ganz schön sweaty werden lässt.

Sonntag, 19:00 – 19:45, Melt Stage

Yellow Days

Und noch so ein 20-jähriges Wunderkind. Wie bereits Rex Orange County besticht auch Yellow Days mit viel Laid Backness. Vielleicht gewinnt man im britischen Haslemere auch einfach übersinnliche Coolness. 

Freitag, 18:00 – 19:00, Melt Selektor

Moses Sumney

Tränenschwer ist sie die Musik von Moses Sumnney. Die Mage seiner Musik drückt sich durch viel Gefühl und Soul-Folk aus. Er erhöht seine Stimme für die Unterdrückten ohne dabei selber in die Rolle des schwachen Glieds zu schlüpfen. 

Samstag, 21:00 – 22:00, Melt Selektor

BLVTH

Lit wi Jari Litmanen ist die Musik von BLVTH. Den Musiker und den Ausnahmekicker verbindet zudem eine gewisse Ähnlichkeit was die Frisuren angeht. Mit „Pusher“ hat der Musiker auf jeden Fall einen der Sommerhits des Jahres 2018 abgeliefert. Vergesst die Rollschuhe nicht. 

Freitag, 18:45 – 19:20, Superdry Sounds

The Blaze

The Blaze ist ein französisches Produzentenduo, das vor allem für seine herausragenden Musikvideos bekannt ist. Ihre Musik eignet sich durch die sphärischen Phasen auch bestens als Hintergrundmusik, aber auch vordergründig können Songs wie „Heaven“ überzeugen. 

Samstag, 02:45 – 03:45, Melt Stage

The Black Madonna

Vielleicht ist The Black Madonna eine der aufregendsten DJs unserer heutigen Zeit. Sorgfältig kleistert sie jede Perle aus House, Disco und Techno zu einer funkelnden Disco-Kugel zusammen und lässt ihre vorwiegend männlichen Kollegen dabei nur so vor Scham und Unvermögen erblassen. 

Sonntag, 23:00 – 02:00, Big Wheel

IAMDDB

Die Mancunians sind in Großbritannien für ihr Selbstbewusstsein und ihre große Schnauze bekannt. Beste Beispiele dafür sind beispielsweise die Gallagher-Brüder oder die gefühlt 100 Nachahmer, die sich so im Indie-Biz herumtreiben. Da wirkt es enorm erfrischend, wenn mit IAMDDB eine Künstlerin daherkommt, die wirklich etwas zu sagen hat. Verpacken tut sie dies in eine Art Hybrid aus Trap und Jazz. 

Samstag, 22:30 – 23:15, Melt Selektor

Catnapp

Ihr erinnert euch doch sicher an Die Antwoord? Das abgedrehte Perfomance-Paar aus Südamerika, das die letzten Jahre (leider) ein wenig an Relevanz verloren hat. Catnapp greift diesen Spirit auf und bringt den Pop-Sound ins Hier und Jetzt. 

Freitag, 23:30 – 00:15, Superdry Sounds

The xx

Anstelle von The xx könnte man eigentlich genau so gut Florence + The Machine, Fever Ray oder noch einige spannende Newcomer aufzählen. Dennoch ist die Wahl auf The xx gefallen, das mit dem Mastermind Jamie xx einer der Pioniere der heutigen Popmusik im Hintergrund arbeiten hat. Und alleine wegen Jamie xx lohnt sich ein Besuch beim Headline-Slot der Briten schon. Wehe ihr macht also schon am Sonntag schlapp. 

Sonntag, 23:30 – 01:00, Melt Stage

Die ersten zehn musikalischen Highlights findet ihr hier.