Vom 30. September bis zum 01. Oktober findet die zweite Edition des Mannheimer Indoor-Festivals von den Machern des Maifels Derbys statt.

Oum Shatt

Oum Shatt wird Uhm Shatt ausgesprochen und ist Programm. Es klingt wie ein Stampfen, wie ein sich Schütteln, wie Bewegung im Takt. Das alles verkörpert die Band aus Berlin. Die Band hat also geschafft woran sich Musikjournalisten und Kenner die Szene ausbeißen. So richtig fassen und plakativ in eine Schublade stecken kann man den Sound der Band nämlich nicht. Zu Komplex ist der Mix aus New Wave, Doors-Romantik und arabisch anmutenden Klängen. Bei aller Vielfalt gelingt es der Band trotzdem ein gemütliches Pop-Gebilde auf die Beine zu stellen das Spaß macht und weitaus weniger anstrengend ist, als man vermuten würde.

Samstag, 21:20 – 22:05, Keller

Baby Galaxy

„Holland ist die geilste Stadt der Welt“, ist ein Zitat aus einem beschissenen Song von einer limitierten Rap-Kombo und passt eigentlich nicht so richtig zu The Postie. Die Line umschreibt trotzdem relativ gut was momentan in den Niederlanden musikalisch so abgeht. Baby Galaxy sind nur eine von vielen jungen Gitarrenbands, die es ihren britischen Kollegen nachmachen und gescheite Popmusik für raue Zeiten am Fließband produzieren. Wer Pete & The Pirates, Teleman und The Rakes feiert wird diese vier Jungs aus Maastricht lieben.

Freitag, 20:00 – 20:30, Keller

Bombay

An der Stelle können wir eigentlich gleich weitermachen mit den talentierten niederländischen Bands. Bombay sind das momentane Aushängeschild der Szene in den Niederlanden. Mit ihrem Album Show Your Teeth hat die Band uns außerdem eines der besten Platten des Jahres beschert. Ihre energiegeladenen Shows haben sich mittlerweile auch im Rest von Europa herumgesprochen und so ist die Band mittlerweile Stammgast auf jedem großen Festival. Nun darf also auch endlich Mannheim die Ausnahmekönner in Empfang nehmen.

Samstag, 22:05 – 22: 50

Golf

Was soll man über Golf noch groß sagen? Jedes Mal, wenn einer ihrer Song in irgendeiner Playlist von uns auftaucht, taucht auch gleich Sonnenschein und gute Laune auf. Wer Golf nicht feiert, hat den guten Geschmack nie geliebt! Mehr bleibt uns zu der Kölner Band eigentlich nicht zu sagen. Wer doch noch etwas mehr erfahren möchte, kann sich folgenden Artikel reinziehen: Warum die besten Indie Platten dieses Jahr aus Deutschland kommen.

Freitag, 21:40 – 22:00, Saal

Yung

Yung Lean, Yung Hurn oder einfach nur Yung. Ihr Name lässt wohl erst an den momentanen Cloud-Rap erinnern, dabei hat der Surf-Punk-Sound recht wenig mit Pillen und Bianco zu tun. Kopf der Band ist der charismatische Mikkel Holm Silkjær, der seit etwas fünf Jahren an den Texten für Yung tüftelt und auch den Sound immer weiter voranbringt und eigene Noten mit einbaut. Die jungen Dänen bringen Brückenaward Feeling auf den Elektrik Pony Cup. Es darf also gerangelt werden!

Samstag, 22:50 – 23:40, Keller