Franc Moody // © Sophie Boche

Franc Moody sind das West-Londoner Duo Ned Franc und Jon Moody. Ihren Bandnamen haben sie eloquent aus ihren Nachnamen kombiniert, ihre Musik klingt dagegen alles andere als „moody“. Auf ihrem Debütalbum „Dance Moves“ flirten Feelgood-Pop und Disco-, Funk- und Soul Vibes um die Wette.

Wie das Glückshormon Dopamin, dem sie einen Titel gewidmet haben, treiben auch Franc Moody Songs die Laune steil nach oben. Während man soundtechnisch ein ganzes Orchester hinter der Platte vermuten könnte, spielen Franc Moody ihre Songs zu zweit fast komplett alleine ein. Ganz in der Manier einer klassischen DIY-Band auch mal mit ungewöhnlichen Instrumenten. Wir haben Ned und Jon auf dem ersten Stopp ihrer Debütalbum-Tour durch die UK getroffen – im Headrow House im nordenglischen Leeds. Dort haben sie uns verraten, welcher ihrer Kindheitsträume in Erfüllung gegangen ist, wie man einen richtigen Hit schreibt und dass man auch Beats mit leeren Feebreeze-Flaschen einspielen kann.

Euer Bandname ist Franc Moody, also eine Kombi aus euren beiden Nachnamen. Das ist schon irgendwie witzig, weil eure Musik ja so gar nicht „moody“ klingt.

Ned: „Moody“ ist Jons Nachname. Eigentlich schon ganz gut, einen Namen zu haben, der nicht so wirklich der Musik entspricht. Wir wären nicht so gut, wenn wir „Frank Joyous“ heißen würden.

Jon: Oder „Franc Funny“.

Wenn ich mir eure Musik anhöre, dann fühlt es sich an, als hättet ihr eine Riesenband mit auf der Platte. Auf der Bühne steht ihr heute auch zu sechst, aber auf der Platte seid es nur ihr beiden. Wie funktioniert das?

Jon: Das ist ein langer Prozess. Angefangen hat das, als wir unser Studio gewechselt haben. Wir kamen von einem komplett analogen Studio. Da haben wir immer alles auf Tape mit einem Live-Drummer eingespielt und dann sind wir in das andere Studio gezogen und da hat kein Drumkit mehr reingepasst, also mussten wir die Drums selber programmieren. So kam dann quasi sofort ein eher elektronischer Touch dazu. Und dann wollten wir einfach zusammenarbeiten, das heißt einer von uns nahm den Bass und spielte die Bassline ein, dann wieder dasselbe mit der Gitarre, den Keys und so weiter. Wir können eigentlich gar nicht genug Instrumente zusammenbekommen, um alles einzuspielen.

Jon: Wir holen uns auch oft andere Musiker*innen dazu. Das sind dann zum Beispiel Features, aber auch Musiker*innen bestimmter Instrumente, wie zum Beispiel unsere Streicher  – meine Familie, also meine Mum und meine Schwester haben uns im Studio besucht und die eingespielt. Ein richtiger Segen für die Platte. Und wir holen unseren Drummer dazu und lassen ihn ein paar Hi-Hat-Beats spielen, damit das Ganze ein bisschen mehr „live“ klingt.

Ned: Es geht viel darum, alles an das Studio anzupassen. Wir bringen am Ende so viele verschiedene Elemente in den Sound, das ist ziemlich cool.

Also könnte man quasi sagen, dass euch der DIY-Ansatz sehr wichtig ist?

Jon: 100 Prozent!

Ned: Auf jeden Fall! Was wir oft erzählen, ist, dass wir im Studio zum Beispiel leere Tobascosauce-Flaschen rumliegen haben, auf denen wir spielen. Es gibt auch eine alte Salzmühle, lauter so kleine Sachen, die verstreut rumliegen. Jon, du hast doch auf einer Febreeze-Dose gespielt?

Jon: Und du hast auf dieses alte Radio geschlagen, um Sounds für die Platte zu einzuspielen.

Ned: Sowas ist auf jeden Fall unser Ding – „rough and ready“. Oder auch „cracky“, wie wir das gern nennen.

Ich hab mir eure EP von 2016 angehört, die passenderweise auch „EP“ heißt und damals habt ihr nur Instrumentals gespielt. Wie kam es dazu, dass ihr das jetzt geändert habt und wann habt ihr euch dazu entschieden?

Jon: Das ist eine gute Frage! Als wir mit Franc Moody begonnen haben, hatten wir echt Glück mit unserem Management, wir waren von Anfang an ein Team. Und sie haben es uns dringend ans Herz gelegt unseren musikalischen Background und unsere Einflüsse zu zeigen. Das Ganze in eine Instrumental-EP zu packen, in der wir uns ins unseren musikalischen Facetten ausprobieren können und alles. Wir waren da eigentlich ein bisschen dagegen, aber jetzt rückblickend, sind wir echt stolz drauf!

Ned: Ich glaube, das war eine super Sache, um unser Projekt vorzustellen. Dabei haben wir auch unseren Sound gefunden. Es ist auch ziemlich cool, nicht abgelenkt zu werden von den Vocals, sondern sich einfach auf Dance Music zu konzentrieren. Das haben wir vorher auch so nicht gemacht, wir waren immer in 50s/60s Blues und RnB Bands. Das war zwar irgendwo auch Dance Music, aber in einer ganz anderen Richtung.

Jon: Und wir spielen „Yuri“ von der EP live immernoch als Opener.

Ned: Hoffentlich behalten wir das für immer so.

Franc Moody // © Sophie

Auch Vocals mit auf eure Platte zu bringen war auf jeden Fall ein ziemlich gute Entscheidung. Eure Songs „Dopamine“ und „Dance Moves“ haben bis jetzt jeweils über 2 Millionen Klicks auf Spotify. Wie geht es euch damit so?

Ned: Es ist total unglaublich. Also ich meine, das ist mehr, als wir je erwartet haben. Sehr, sehr cool. Wir stehen im Studio und können die Musik machen, die wir lieben, aber wir wollen ja auch mit den Leuten connecten, wir wollen, dass sie tanzen und dass sie es genießen und das zeigt ja, dass sie das tun und das ist unglaublich. Und dass die Leute heute Abend ein Ticket gekauft haben, um uns zu sehen.

Jon: Total verrückt. In Dublin spielen wir auch noch. Wir dachten eigentlich die ganze Sache verbreitet sich nur eine Viertelmeile ums Studio herum.

Ned: Die Leute haben es durch die Studiowände gehört.

Ich finde der Style eures Debutalbums ist super markant. Zum Einen das Cover, dann die Videos zu „Phereomones“ und „Super Star Struck“. Der Illustrator ist da immer derselbe – Mason London und bei den Videos derselbe Art Director – Crack Stevens. Warum habt ihr die beiden gewählt?

Ned: Crack Stevens ist auf jeden Fall ein Name, gerade in unseren Kreisen. Und wir wussten immer, dass er ein ziemlich guter Director ist. Er hatte Bock, die Videos zu machen und hat dann einfach Mason London vorgeschlagen, das war seine Idee. Tatsächlich haben wir Mason London nie getroffen.

Jon: Es war super witzig als Crack mit dazukam. Ich glaube einer der Gründe dafür, dass er sich dazu entschieden hat, war, als er „Super Star Struck“ gehört hat. Igendwie hat er seine Tante darin gesehen und daraus einen Charakter für das Video geschaffen.

Ned: Und das war so weit weg von irgendeinem Konzept, das wir überhaupt begonnen hatten zu besprechen. Wir hatten eigentlich überlegt – ich weiß noch nichtmal mehr, welche Ideen wir damals hatten, aber millionen Meilen entfernt von seinen Vorschlägen. Und es ist so eine coole Herangehensweise gewesen! Beim zweiten Video „Pheromones“ geht es dann nach Atlantis und in die Zeit zurück, in der sie jünger war. Es ist super, Crack und Mason mit an Bord zu haben.

Das Video zu „Pheromones“ von Franc Moody gibt’s hier:

Wie wichtig sind euch persönlich die Aesthetics, wenn es darum geht eure Musik zu zeigen?

Jon: Also als wir begonnen haben gab es keine wirklichen Aesthetics oder irgendeinen Zusammenhang. Ich glaube, das fing alles an mit Becky und Adam von unserem Management an, die haben uns da drauf gebracht.

Ned: Wir haben auch etwas dazu beigetragen. Wir kamen mit einem Neonschild an und anderen Sachen, die wir für unsere Live-Shows haben wollten. Aber das ist wieder eine etwas andere Sache, also ja, es ist super Beckys und Adams Rat bei ästhetischen Fragen zu haben. Darüber zu diskutieren und die ganze Sache auch ernst zu nehmen.

Jon: Und die Leute merken sich das, wenn die Aesthetics wirklich rund sind und ein Gesamtbild ergeben. Es hilft auf jeden Fall uns im Kopf zu behalten, auch besonders bei den Shows. Wir versuchen immer noch dran zu arbeiten und das Ganze noch stärker zu machen. Wir hatten auch ein Fotoshooting mit Charlie Rout, der hat einen super Job gemacht.

Ich hab auf Instagram gesehen, dass ihr ein Foto mit Nile Rodgers gepostet habt – als eure „größte Inspiration“. Und ehrlich gesagt – ich musste erstmal nachschauen, wer er überhaupt ist… 

Ned: (Lacht) Echt? Aber das ist schon okay.

Jon: Was war deine Reaktion, als du das rausgefunden hast?

Jetzt weiß ich, dass er der Mitgründer von CHIC ist und eine der Größen ist, wenn es um Disco und Funk geht. 

Ned: – Er hat David Bowie produziert und viele andere.

Ja, ich war voll beeindruckt. Ist er karrieretechnisch so das Ziel für euch? Oder würdet ihr eines Tages gern mal mit ihm arbeiten?

Ja, ich war voll beeindruckt. Ist er karrieretechnisch so das Ziel für euch? Oder würdet ihr eines Tages gern mal mit ihm arbeiten?

Ned: Also mit ihm lief das so, wir schreiben ziemlich viel für andere Leute und machen auch Session Work und ein Publisher kam und meinte Franc Moody und Nile Rodgers, das würde gut zusammenpassen.

Jon: Nile hatte unsere Musik gehört und fand sie echt gut, also hat er uns in sein Studio bei der Abbey Road eingeladen. Es war echt unglaublich ihm zusammen an Musik zu arbeiten. Wir waren dann ein paar Tage da und haben ein paar Tunes zusammen geschrieben.

Ned: Wir haben eigentlich fast eine Woche mit ihm verbracht in verschiedenen Locations.

Jon: Das war sowas wie ein Kindheitstraum. Und er ist unangezweifelt eine der größten Inspirationen im Pop. Allein schon mit wie vielen Leute er gearbeitet hat und dann die Qualität seiner Tunes.

Ned: Es war auch ziemlich verrückt zur Abbey Road zu gehen, mit den ganzen Leuten, die dadrüber laufen, um das Beatles Cover nachzustellen.

Ihr habt gerade erwähnt, dass ihr auch noch für andere Leute schreibt. Wie schafft ihr es denn bei allem noch kreativ als Franc Moody zu bleiben?

Ned: Immer weitermachen! Am Anfang des Jahres hatten wir die Idee, dass wir einfach mal Hits schreiben sollten. Aber wenn du das dann versuchst, von wegen „Oh lass uns jetzt einen Smash Hit“ schreiben, dann kommt natürlich nichts. Man sollte da immer natürlich bleiben.

Jon: Es kamen ein paar Sachen, aber es war nichts Gutes. Wir haben dann da drüber gesprochen, von wegen jetzt ist vielleicht nicht die Zeit für einen großen Hit, und dann kam alles nur so angeflogen.

Ned: Es geht auch darum, sich ein bisschen Zeit zu nehmen, wenn man kann oder andere Instrumente zu spielen.

Jon: Oder auch mal mit anderen Leuten zusammenzuarbeiten! Wir haben zum Beispiel mit Lauren Faith zusammengearbeitet, sie ist eine unglaubliche Sängerin und Produzentin. Merk dir den Namen, sie wird mal ein absoluter Star. Und auch mit vielen anderen Leuten. Es ist immer cool einen Einblick in die Arbeit anderer zu bekommen und zu sehen, was mit dem Franc Moody Sound zusammenpasst und was nicht.

Das wäre dann auch euer Rat an andere junge Bands? Immer weitermachen und viel mit anderen Musiker*innen zusammenarbeiten?

Ned: Auf jeden Fall! Und vertraue immer deinen Instinkten. Das ist eigentlich fast das Wichtigste.

Jon: Das hab ich auf jeden Fall auch gelernt.

Ned: Wenn du eine Idee hast, just go for it.

Jon: Und wenn dir das jemand schlecht reden will, diskutier es mit der Person aus, oderso.

Ned: Und habt dann einen richtig großen Streit deswegen.

Jon: (Lacht) Genau, roll sie in einen Teppich ein.

Ned: (Lacht) Vergifte deren Drink, wenn sie gerade nicht im Raum sind.

Was Sound angeht, habe ich das Gefühl, dass es über die letzten zwei, drei Jahre ein richtiges 80s Revival gab. Vor allem, wenn es um Inspiration aus verschiedenen Genres geht, aber auch in der Fashion. Und jetzt finde ich, passiert das mit den 70s. Ich entdecke gerade viele neue Bands, die mit Einflüssen aus Disco, Funk und Soul spielen. Empfindet ihr das auch so?

Ned: Ja, auf jeden Fall! Ich meine heute haben wir Artists wie Anderson Paak. Okay, er ist ziemlich HipHop und das war ein bisschen später als das. Aber er verwendet auch Elemente aus Funk und Soul. Es gibt natürlich auch viele, die verschiedene Einflüsse kombinieren.

Jon: Steve Lacy.

Ned: Roxy Music Vibes, viele spielen gerade mit diesem glamourösen und edgy Vibe, ich hör aber auch viel von den Einflüssen von Donna Summer, diesem Studio 54 Ding. Musik ist ja immer zyklisch, kommt zurück, aber neu interpretiert. Ich denke wir spielen auch damit.

Jon: Yeah, auch Bands wie Parcels gerade.

Genau, da hab ich auch vor allem dran gedacht.

Jon: Ja, der Sound ist gerade sehr präsent. Und die Leute lieben es.

Auch zum Beispiel The Internet mit Steve Lacy.

Jon: Total. Childish Gambino. Manches davon ist schon wieder total Parliament-Funkadelic. Das ist cool, nur er hat damit ein Millionen-Publikum.

Ned: Steve Lacy nimmt sogar alles mit seinem Handy auf. Und das allein ist schon unglaublich, es klingt so gut. Wir lieben Steve Lacy.

Jon: Steve!

Besonders Disco wurde ja damals oft als belanglos oder inhaltslos kritisiert. Denkt ihr Disco kann mehr sein als nur eine „Feel Good Time“?

Ned: Ja, auf jeden Fall. Das positive Gefühl, wenn man bestimmte Musik hört, kann ja auch gewissermaßen ein Soundtrack für das Leben sein und bestimmte Momente im Leben begleiten.

Jon: Das ist eine unglaublich wichtige Sache. Es hat eine ganze Generation beeinflusst mehr schamlos zu sein, rauszugehen und einfach Spaß zu haben.

Ned: Ich denke, Songs brauchen nicht unbedingt eine Message, also manchen haben eine Message in den Lyrics, aber wenn sie das nicht haben, geht es einfach nur um die Freude und das ist genauso wichtig.

Jon: Ich denke, jede Art von Musik sollte einen Punkt haben. Aber ob es um die Rettung der Erde geht oder einfach dafür sorgt, dass jemand eine gute Zeit hat – beides hat seine absolute Berechtigung.

Ich denke bei Disco ging es auch viel um die Befreiung von Konventionen.

Ned: Voll! Wir würden auf jeden Fall sagen, es hilft den Leuten eine gute Zeit zu haben.

Letzte Frage, heute ist ja euer erster Tag auf eurer Headline-Tour durch die UK. Wir fühlt ihr euch in sagen wir mal 3 Wörtern?

Ned: Fuck-ing Great! 

Jon: „Amazed“ ist auf jeden Fall eines davon. Und „excited“ auch. Und das dritte –

Ned: – „depressed“ (lacht). Nein, das wären dann „amazed“, „excited“ und „nervous“. Wir sind auch ein bisschen nervös.

Jon: „Stressed“ (lacht). Nein, achwas, kein Stress.

Die aktuelle Single „Night Flight“ von Franc Moody gibt’s hier:

Englische Version

Your band name is Franc Moody and I read that it’s a combination of both of your surnames. I think that’s kind of funny because your music doesn’t really sound moody.

Ned: It’s Jon’s surname. It’s quite good to have something that doesn’t measure up to the name. We wouldn’t be as good if it was „Franc Joyous“.

Jon: Or „Franc Funny“.

When I listen to your music it feels like you’ve got a big band in the background which you actually have, but only on stage. But when you record your music it’s only you. How do you do that?

Jon: It’s a long process I suppose. The start of our music came about from moving studios. We moved from a totally analog recording studio where we used to play onto tape with live drummers. But then we moved to a studio where we couldn’t fit a drumkit in, so we had to start programming our drums. So that sort of immediately gave it like a more electronic edge. And then we just wanted to work together, so it meant one of us would pick up a base and hit the bass line and that’s with the guitar player, the keys and over and so far. So between us we can’t hash around enough intruments to make it all come together.

Ned: But then we do get in.

Jon: We often get some other musicians as well. Some features obviously, but also a string section – my family, my mum and my sister which is awesome. They come in and record their strings which is a real blessing on the record. And we get down our drummer to come and put some Hi-Hats on, just to make it feel a bit „liver“. Stuff like that all the time.

Ned: Its lot of like making it kinda suitable to the studio. We’re putting in so many different elements and stuff like that. And yeah it’s cool.

So I could say the DIY approach is really important to you then?

Jon: 100 percent!

Ned: Yeah definetely! One of the things we often say is that when we’re in the studio we have empty bottles of tobasco sauce and there is stuff like an old salt shaker. I mean there is all these cracky little bits around the studio. I mean Jon you played a Febreeze –

Jon: A Febreeze can. I think you were hitting a radio to make the record.

Ned: But yeah it’s definetely how we like it – „rough and ready“. „Cracky“ we call it.

I listened to your EP which is also called „EP“ from 2016. And back then you only played instrumentals. Why did you change that and how did that happen?

Jon: That’s a really good question. When we first were starting out with Franc Moody we were really blessed that we were took on a great management who are very much part of the team and have been amazing with us. And they actually said ‚Look – one of the things we want you to start of with is to kinda really – show off your musical background and your influences and do something where you gonna explore that and put out an instrumental EP where you can explore all different facets of your musicality‘. And we were a little bit against it initially, but actually looking back I’m really proud of this, I love it.

Ned: I think it is a lovely way to introduce the project. We sort of were finding our sound. It’s cool to not have that be detractive from it anyway by any vocal, just holding on to dance music, which we never actually done before. Like in this way. We’ve been in sort of old 50s/60s Blues bands, RnB bands making dance music, but it’s very different.

Jon: And we still open up with „Yuri“ from that EP. So this set is still which we love.

Ned: I hope we carry on playing that for the rest of our years.

Now that you changed to singing as well, it got quite successful. You had over two million hits each with „Dopamine“ and „Dance Moves“ on Spotify. How do you feel about that?

Ned: It’s actually amazing. I mean it’s more than I would have ever thought. It’s really cool. And it’s also because we made the music we absolutely love in the studio, but we want to connect with people, we want people to dance, we want people to enjoy it and this kinda reflects that peole are enjoying it. It’s like tonight, people have actually bought a ticket to come and see us. It’s mindblowing!

Jon: Dublin we’re selling tickets as well. We thought it would only extend one squaremile around our studio.

Ned: People have heard it through the wall of the studio.

When it comes to your album, I think the style of it is really remarkable. You’ve got the cover and also the videos „Pheromones“ and „Super Star Struck“ and it’s the same illustrator and video director. Mason London is the illustrator and Crack Stevens the video director. So how did you choose them?

Ned: I think Crack Stevens is being a name. It’s being flying around our circles. And we’ve always known he is a pretty amazing director. He was up for it and he wanted to put in Mason London that was his sort of link. We actually never met Mason.

Jon: It was funny when Crack came on board. I think one of the reasons why he came on is he sort of instantly had this – for Super Star Stuck which is the first project he worked on – he just instantly saw his aunt and then he created the character for the video.

Ned: And it was just so far from any concept that we had sort of even like begun to discuss. You know we were thinking of like … I don’t know what the ideas were this time, but million miles away from where he came in. And that’s such an original take on it. And then for the second video „Pheromones“ going back in time when she is being younger and going to Atlantis. It’s really cool to have them both on board!

So how important is the aesthetic to you when it comes to showing of your music?

Jon: When we started with the band there was no real aesthetic or cohesion. There wasn’t an idea. And I think Becky and Adam brought that to us, our management.

Ned: We were taking on as well like, we were getting a neon sign and stuff like that which we told them. We wanted to make a show live. Which is a kinda separate question but I think aesthetically it’s so cool to have direction from Becky and Adam. Like discussing it and taking it really seriously, it’s cool meeting new people and collaborating on that.

Jon: And people remember if the aesthetic is really cohesive and strong. I think it helps them to remember the band and makes it even more memorable, especially the show. And we’re still trying to work on that and get that even stronger, but it’s good. And that photo the photographer Charlie Rout took of us. He did a brilliant job on that.

I saw on Instagram that you posted a photo with Nile Rodgers a your „biggest inspiration“ and not gonna lie about it – I had to look up who he is…

Ned: Really? But that’s fine.

Jon: What was your reaction when you found out?

Now I know he is the Co-founder of CHIC and a real big thing in the scene with Disco and Funk…

Ned: David Bowie and lots of stuff.

Yeah he produced so many people. I was really impressed. So is he like kinda the goal? Do you want to work with him some time or seek for the same career?

 Ned: I think with him it came about in a great way, it was linked up. A publisher came in, cause we do a lot of writing for people as well and session work and they said it would be a good fit Franc Moody and Nile Rodgers.

Jon: Nile had heard our stuff and he was really into it, so he invited us down to the Abbey Road studios to work on some music for him which is like amazing. A few days actually we’ve been there and we got a few tunes

Ned: We did like almost a week with him in different locations.

Jon: It was being fairly mindblowing stuff. Our childood dream. And still he is undoubted one of the biggest inspirations in pop music. He worked with so many people and also there is the quality of the tunes.

Ned: He is sort of the guy, if you’re not seeing him there, he might probably be behind the tune without you knowing it and he has done so many crazy things. He is awesome.

And undoubtedly cool visiting Abbey Road and going to Abbey Road, you know pedestrians crossing the street doing the Beatles thing. That is pretty sick.

So you just mentioned that you also do writing for other people – How do you stay creative as Franc Moody?

Ned: Just keep going. In the beginning of the year, there was an idea that we should just write hits. And actually when you try and think of something like „Oh let’s write a smash hit“ nothing comes really. And actually you should just always be natural.

Jon: And it came, but it wasn’t that good. And soon as we discussed that, actually, now is not the time for like for a bigger song, then stuff was flying out.

Ned: Well it’s also a bit about taking time out, occasionally if can, or playing different keys.

Jon: But it’s really fun collaborating with other people as well. We’ve been working with some awesome people, an amazing singer and producer called Lauren Faith. Remember that name, she is gonna be an absolute star. And lots of other people. It’s fun to have a look at other peoples world and to see what blends with the Franc Moody sound and what doesn’t.

So you would give that advice to other young musicians too? To always keep going and try to collaborate with other people then?

Ned: Definitely. Just trust your instincts. That’s the thing that I think is like almost the most important thing.

Jon: Definitely learned that personally.

Ned: If you have an idea that you think is good, just go for it.

Jon: And if someone is gonna take it down then argue it out, or discuss it, whatever.

Ned: And then have a really huge fight.

Jon: Exactly. Then lock them in a carpet.

Ned: Poison their drink when they’re out the room.

When it comes to sound, I feel that for the last two or three years that there was kind of a 80s revival when it came to getting inspiration from genres and also in the fashion. And now I feel like that there’s kind of a 70s revival, because I discover many new bands that use influences from Soul, Funk and Disco. Do you feel that too?

Ned: Yeah, I can definetely see. I mean looking at the people in art today, we got people like Anderson Paak. There is definetely something kinda HipHop, which was a bit later than that, but then there also is something quite funky and stuff in his music. And I suppose Funk comes from the George Clinton era, but then there is that kind of fusion stuff as well.

Jon: Steve Lacy stuff.

Ned: Roxy Music as an inspiration. With they’re slightly glamorous edge to music as well. Donna Summer, there’s lots of that slight vibe and also that Studio 54 thing. All music is cyclical. So it comes back, but with a slightly rebranded thing. Maybe we sing a bit of that.

Jon: Yeah, bands like Parcels now. 

Yeah, that’s what I thought about.

Jon: That sort of sound is happening right now, it’s wicked, and people love it.

Also The Internet with Steve Lacy.

Jon: Of course. Childish Gambino, some of that is like full on Parliament-Funkadelic. Which is cool and he is doing it to like millions of people.

Ned: Steve Lacy does everything with his phone. I mean that’s amazing in itself, it sounds so good. We love Steve Lacy.

Jon: Steve!

Especially Disco back then was often criticized a „mindless“ or „pointless“. Do you think Disco can be more than just having a Feel Good Time?

Ned: Yeah definetely. I think the origins of Disco, which is supposed to be Studio 54…

Jon: I suppose that was just one opinion. I mean was ist mindless and pointless? I don’t know.

Ned: No, I think like the fun you have listening to certain types of music can soundtrack your life. Be there as a kind of backing to big moments in your life.

Jon: That is an incredibly important thing. It inspired this whole generation to have that shameless kind of fun and people just being more outgoing.

Ned: I think songs don’t necessarily need a message, some of them have a message lyrically, but sometimes if they don’t, it’s just joyous fun and that’s just as important.

Jon: I think there should be a point in every piece of music. But wether the point is the solution to change the planet or wether it’s just to make someone have a good time. It’s just as valid.

I think it’s very much about liberation?

Ned: Totally. We would definitely say it helps people to have a good time, great good tunes.

Last question, today is your very first day on your headline tour through the UK. How do you feel in 3 words?

Ned: Fuck-ing great!

Jon: I think „amazed“ actually is definiteley one of them. And „excited“ is definiteley another. And the third…

Ned: …depressed! (laughs). No, it would be „amazed“, „excited“ and „nervous“. A bit nervous as well.

Jon: „Stressed“ (laughs) No, no stress.