Lanikai // © Jenny Ramone

Pünktlich zum Wochenende blubbert es nur so vor neuen musikalischen Eindrücken. Von überall her spült es Veröffentlichungen und wer da noch einen kühlen Kopf bewahren kann, darf sich jetzt selbstbewusst auf die eigene Schulter klopfen. Damit ihr euch an eurem wohlverdienten Wochenende nicht mehr durch alles durchhören müsst, haben wir zwei Neuerscheinungen für euch, die uns besonders im Gehörgang geblieben sind: die Klangkünstlerin FARCE aus Wien und die kanadische Newcomerband Lanikai. Warum? Das erfahrt ihr in unserer Vorstellungsrunde.

FARCE

In Zeiten in denen der virtuelle Raum in so ziemlich jeden Lebensbereich vorgedrungen ist, Sätze fallen wie „Ich glaube, dass Instagram jetzt das neue Tinder ist“ und ein Kennenlernen eigentlich keinen face-to-face-Kontakt mehr erfordert, antworten viele Songwriter*innen auf die Liebe 2.0 mit einem nostalgischen Wiederaufleben der klassischen Coming-Of-Age-Liebesgeschichten voll Drama und Happy Ends. Ganz anders geht die Österreicherin Farce mit dem Thema Internetgeneration und Liebe um. Im pulsierenden Synth-Pop-Song „Zozan“, der nach dem zweiten Vornamen ihrer Freundin benannt ist, steckt einiges an Leidenschaft. Noch viel cooler ist aber das Quiz, das Farce extra zur Single erstellt hat. Dort könnt ihr testen, ob ihr eure wahre Liebe finden werdet. Wir sind auf jeden Fall schon mal verliebt!

Lanikai

Die kanadischen Newcomer um Frontfrau Marti Sarbits, deren Bandname sich von einem hawaiianischen Strand ableitet, vereinen in ihrer Musik verschiedenste Gegensätze – wie Leichtigkeit und Schwere oder Vergangenheit und Gegenwart. Im frisch veröffentlichten „Heavy Ghost“ geht es um die Angst von der Vergangenheit eingeholt zu werden und darum, dass dieses Gefühl eigentlich ein ganz natürliches ist. Wenn Weisheiten wie diese von einer sanften Stimme wie der von Marti Sarbits vertont und von einem so erfrischenden Indiesound begleitet werden, dann können wir gar nicht genug bekommen.

https://www.youtube.com/watch?v=qlVVEyYfER