Heute ist Koningsdag in den Niederlanden und was gibt es besseres als ein lekker Biertje und Bitterballen? Richtig – gute Musik. Aus dem Grund haben wir euch ein paar Acts kurz vorgestellt. 

Arp Frique

Es ist nicht das erste Mal, dass wir den Künstler Arp Frique vorstellen. Der in Rotterdam geborene und in Amsterdam lebende Musiker verbindet Space Disco mit Afro Funk und holt sich dafür immer wieder Hilfe von spezialisierten Musiker Collectives. Ein spannendes Projekt, das zeigt wie vielfältig die Szene bei unseren Nachbarn ist. 

Jo Goes Hunting

Jimmy Jo Hueting oder besser Jo Goes Hunting ist einer dieser Musiker denen man manchmal einfach nicht folgen kann. Sein Musikgeschmack ist dermaßen nerdy, dass man selbst bei seinen „Bangern“ erst googlen muss bis man herausfindet um welches Genre es sich handelt. Sein großartiges Album „Come, Future“ ist seit einigen Wochen in Deutschland erhältlich und uns hat er erst kürzlich ein paar Lieblingsplatten vorgestellt.

Amber Arcades

Manchmal lesen sich Wikipedia-Einträge so herrlich nüchtern. „Annelotte de Graaf, bekannt unter ihrem Bühnennamen Amber Arcades, ist eine niederländische Sängerin und Songschreiberin aus Utrecht.“ True, aber es versteckt sich halt einiges mehr hinter dem Projekt der jungen Musikerin. In ihrem früheren Leben hat sie nämlich einen Abschluss in Jura gemacht und produziert jetzt fragil schönen Dream Pop. 

EUT

„Nineties-Nostalgia ist zugegeben kein neues Phänomen und doch klingt die fünfköpfige Band EUT so fresh wie Damon Albarn’s Face noch ausgesehen hat, als Blur gerade so ein neues Ding in der britischen Musikszene geworden sind.“ Besser als der Kollege Dirk Baart von The Daily Indie hätten wir EUT nicht zusammen fassen können. Seine Newcomer-Tipps findet ihr in unserer internationalen Liste.

Palmbomen II

Man muss kein Sprachgenie sein, um herauszufinden, dass Palmbomen übersetzt so etwas wie Palmbau, also Palme bedeutet. Der in Dordrecht geborene Musiker Kai Hugo greift das Bild der Palme als tropisches Element in seiner Musik auf und macht Musik wie damals in Miami Vice. Also zumindest wie man heute denkt, dass die Musik für Miami Vice geklungen haben muss. 

Pip Blom

Ilgen-Nur wurde jetzt schon x-Mal als „Slacker Queen“ vom Feuilleton bezeichnet. Da kommt schon einmal die Frage auf, ob es Pip Blom aus Amsterdam ähnlich geht? Die erst 20-jährige Musikerin macht nämlich lockeren Lo-Fi-Indie mit Mac DeMarco-Attitüde und gilt als niederländisches Pendant zu Gurr. Schlechte Musikvergleiche: Ende. 

Altin Gün

Eine Legende besagt, dass sich der Musiker Jacco Gardner und Jasper Verhulst irgendwann bei einem Gig in der Türkei in den Pop-Sound der 70er verliebt haben soll. Liebestrunken machten sie sich in ihrer Heimat auf, um ein derartiges Projekt zu gründen. Dies nennt sich Altin Gün und ist ein Mix aus türkischem Folk, Disco und Psychedelic Funk. 

The Homesick

Mit dem Album „Youth Hunt“ haben sie im (früheren) Mekka des Indie Rock Großbritannien bereits überzeugt und in ihrer Heimat werden sie schon seit Jahren gefeiert. Was in Deutschland Herxheim und Drangsal ist, ist in den Niederlanden Dokkum und The Homesick. 

Bounty Island

Was erwartet man von einer Band mit dem Namen „Bounty Island“? Richtig, weirde Live-Shows, viel Glitzer, Songs wie „Avocado Girl“ und ein Sound der an manchen Stellen an Parcels erinnert. 

KIEFF

Kieff = „a creep who never knows when to fuck off“ Alleine deswegen gibt es schon sehr viel Liebe von uns. <3