1000 Gram // © Paul Aidan

1000 Gram feiern mit „Daydream“ die Renaissance des Indie-Genres und zeigen uns, welche Lieblingsstücke ihnen dabei helfen.

Ist 1000 Gram das nächste Trap-Wunderkind oder vielleicht sogar ein cooles Future-RnB-Duo, das sich nur ganz in Schwarz auf Pressebildern vor kahle Gebäude im brutalistischen Stil ablichen lässt. Nein, bei 1000 Gram handelt es sich tatsächlich um ein internationales Indie-Konsortium, das sich traut die Gitarren funkelnd ins Schaufenster zu stellen. 

Der West-Berliner Halbschwede Moritz Lieberkühn (Gesang, Gitarre), der Finne Arne Braun (Gitarre), der Österreicher Paul Santner (Bass), der Schwede Alexander Simm (Gitarre) und der Deutsche Lukas Akintaya (Drums) machen Musik für vorbeirauschende U-Bahnen, heiße Sommernächte, Drogen, Küsse, Tränen. Sprich für das alltägliche Leben eines jeden Mittzwanzigers, der gerne an Zeiten zurückdenkt in denen zwischen MP3 und Myspace alles so unglaublich leicht von der Hand ging. 

„Daydream“ ist ein Ausschnitt aus ihrem bevorstehenden Debütalbum „By all dreams necessary“, das unter der Obhut von Moses Schneider bei Ingo Krauss im Candy Bomber Studio aufgenommen wurde. Hier wurden vergangene Indie-Einflüsse der 90er und 00er Jahre zeitgeistisch veredelt und so darf man sich jetzt schon auf das Release am 31. August freuen. 

1000 Gram haben für uns die Schatulle ihrer Einflüsse und Herzstücke geöffnet und haben diese kurz vorgestellt. 

Chastity Belt – Black Sail

Moritz: es gibt kaum eine Band, die ich in den letzten 2-3 Jahren häufiger in meinem Ohr hatte als Chastity Belt. Schwer nur einen Song zu wählen.

Popsicle – Undulate

Alex: One of the finest moments from Sweden’s best songwriter of all time. A pop music masterpiece in my opinion.

Sex Jams – Deicer

Moritz: In meinen Ohren, die beste Band aus Österreich, bzw. aus dem deutschsprachigen Raum.

Empire! Empire! (I Was a Lonely Estate) – The Horror of Riovanes

Moritz: Schwer sich einen besseren Popsong vorzustellen. So lange, wie diese Band nicht globusüberspannend Stadions füllt, läuft irgendwas schief mit dieser Welt!

Jacob Öhrvall – Allt Eller Inget

Alex: The latest Single from the former bass player of 1000 GRAM.
Yes we have a biased opinion, but it’s a damn good song, that definitely can take a few hundred repeats

Holy Now – Pearl 

Alex: A fantastic song by Gothenburg’s Holy Now. I can’t seem to get tired of their latest album. 

Wavelets – We’re Really Jazzed About The Gig

Moritz: wann immer ich Wavelets höre – was sehr oft vorkommt – und alleine bin, fange ich an zu weinen. Vor Entzückung, Rührung und reinster Liebe!

Chris Cohen- Drink from a Silver Cup

Alex: Simply a great song by a great songwriter. Quirky and beautiful with a low intensity that got me hooked.

 

Starmarket – Safe Bayou

Alex: 90’s emocore from the swedish north, an early love that has become a cornerstone in my musical taste. Guitar Rock Galore!

Empire! Empire! (I Was a Lonely Estate) – Water 

Moritz: hört hin und schmeißt danach den Großteil eurer Plattensammlung auf den Müll!

https://www.youtube.com/watch?v=WGc2BhcwnN0

Ovlov – Where’s My Dini?

Moritz: was für ein HIT!! Nahezu perfekte Symbiose aus schlependem Tempo, aufrüttelnden Noise-Gitarrenwänden und einer Zerbrechlichkeit, die mich eigentartiger Weise sehr sehr glücklich macht!

Die Heiterkeit – Weiße Elster

Alex: I’ve loved them since their debut album and this song is just one of their great ones. I don’t really know German, but i love the voice and songwriting of Stella Sommer.

Die Playlist zu den Songs findet ihr hier.