Life in Film – Life in Film

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Warte! Ist die EP wirklich von 2014?

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Innerlich fühlt man sich schon angetrieben das Releasedatum der EP von Life In Film zu checken. Die vier Tracks schmeißen die Zeitmaschine an und versetzen einen mit romantischem Doppeldecker-Charme in eine andere Welt. Eine Welt in der man üblicherweise mindestens 10 gestreifte Shirts im Schrank hängen hatte, diese dann immer zu der schnieken Skinny Jeans getragen hat und nebenbei noch schnell ein Bild auf Myspace hochgeladen hat.. Das müssten aber jetzt erst einmal ausreichend Klischees für’s erste gewesen sein. „Alley Way“ ist der erste der vier Tracks, die man seinen Fans als Hörprobe überliefert und man bekommt gleich das was man sich von Life In Film erwartet. Gute-Laune-Indie mit einer riesigen Portion Tanzbarkeit.

Selbiges kann man eigentlich von „Are You Sure“ behaupten, einem Track der so niedlich daher kommt, dass man ihn am liebsten knuddeln will. „The Idiot“ erinnert an die Band The Holloways, die einst auch ohne große Sorgen und Weltschmerz vor sich hin musiziert haben und dafür gesorgt haben, dass man einfach mal für mindestens ein paar Minuten gut drauf ist. Mit dem Closer „Anna please don’t go“ wollen die vier Briten mit ihrem Appetizer beweisen, dass sie auch anders können. Indie-Lover werden sie damit begeistern, jedoch ist die Ballade nun wahrhaft nichts atemberaubendes und steht der Band lange nicht so gut wie ihr schelmiges Grinsen. Insgesamt ist die EP zwar nicht mehr als eine kleine Kostprobe auf  der bevorstehende Debütalbum (ja, die Band existiert zwar seit 2008, releast aber im Winter tatsächlich ihre erstes Platte), jedoch machen die knackigen knapp 3 1/2 Songs definitiv Lust auf mehr und so kann Ende das Jahres mit dem Debüt dann die große Sause starten.

Beste Tracks: es gibt nur 4 Songs

VÖ: 03/10 Embassy Of Music

 

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Yannick

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